Update

Kurzmitteilung

  • Programmhinweis: Der dritte Teil der Doku-Reihe des WASD-Herausgebers Christian Schiffer wird am 21.09.2016 ausgestrahlt (17.09.2016 – vdvc.de).
  • GameTalk-Podcast „Killerspiele & Jugendschutz“ – zu Gast: Marc, Patrik und Thomas (14.09.2016 – gametalk.fm).
  • Zusammenfassung zu Jugendschutz-Diskussionen und -Gesprächen auf der gamescom (03.09.2016 – vdvc.de).
  • Mike Dirnt von „Green Day“ zeigt sich besorgt über den Einfluss von Videospielen (24.08.2016 – nme.com).
  • Dr. Rudolf Hänsel über „Killerspiele“: „Sie erziehen zum Beruf des Söldners“ (24.08.2016 – vdvc.de).

Ältere Meldungen

Programmhinweis

(twitter.com/WASD-Magazin)

    „Killerspiele: Virtual Reality und neuer Streit“ (Teil 3/3), zdf.info – 21.09.2016, 23:15 Uhr.

    Der dritte Teil der Doku-Reihe des WASD-Herausgebers Christian Schiffer zur Geschichte der First-Person-Shooter.

    Stream Teil 1/3, „Killerspiele: Der Streit beginnt“ (20:00 bis 6:00 Uhr)
    Stream Teil 2/3, „Killerspiele: Der Streit eskaliert“ (20:00 bis 6:00 Uhr)
    Stream Teil 3/3, „Killerspiele: Virtual Reality und neuer Streit“

Links:

Zur Ankündigung

gamescom 2016

Die gamescom ist nicht nur ein Highlight für Spieler, die sich für neue Titel interessieren:
Messen werden traditionell auch zum Austausch genutzt. Für den VDVC waren dieses Jahr Marc und Patrik vor Ort. Thematisch ging es vor allem um den Jugendmedienschutz – und ein wenig um E-Sport. Dank geht vor allem an Marc – er hat sehr umfangreiche Zusammenfassungen vom gamescom congress geschrieben.

gamescom 2016: Martin Lorber (EA) zum Jugendschutz

Vom EA-Jugendschutzbeauftragten Martin Lorber wollten wir etwas über die Sicht der Industrie auf den deutschen Jugendschutz erfahren. Unter anderem wird immer wieder kritisiert, dass sich Videospielanbieter in Killerspieldebatten bisher immer zurück gehalten haben. Lorber meint dazu, dass Akzeptanz durch die Anbieter generell nicht gefördert werden könne. Auch im Bereich der Forschung könne man maximal beobachten und nicht unterstützen, da sonst der Anschein gekaufter Ergebnisse im Raum stünde. Auf die Evaluation möglicher Risiken neuer Märkte (z.B. bei VR), sollte nach einem Investment eine Gefährdung vermutet werden, ging er nicht ein. Für die Einschätzung von Risiken auf Jugendliche sei die USK zuständig und sie besitze die Mittel und die Kompetenz.

Bei Jugendgefährdung bestehe überdies ein gesellschaftlicher Lernprozess. Dass der Gesetzgeber das erkannt habe, zeige schon die Möglichkeit der (z.T. automatischen) De-Indizierung. Etwas, das vor zwanzig Jahren bedrohlich wirkte, ist es heute nicht mehr unbedingt. Er sieht den Fall von Dead Space als besonderen Meilenstein und erinnert sich gern an die überraschende Freigabe. In diesem Sinne sieht EA auch keinen Handlungsbedarf für eine Altersverifikation: Jugendgefährdende Spiele gibt es im Portfolio faktisch nicht (mehr). In der näheren Vergangenheit habe es keine Probleme mehr gegeben, die anvisierten Freigaben auch zu erhalten.

gamescom 2016: Gespräch mit Martina Hannak-Meinke (BPjM)

Im Rahmen des gamescom congresses hat sich Marc mit der Vorsitzenden der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien getroffen und mit ihr über die Erweiterung der Bundesbehörde, Listenstreichungen, zukünftige Entwicklungen und die Bedenken der erwachsenen (PC-) Spielercommunity in Bezug auf die Indizierungspraxis gesprochen. Hier findet Ihr die Zusammenfassung des Gesprächs. Weiterlesen

gamescom 2016: Panel „Virtual Insanity: Jugendschutz und VR“

Virtual Reality bringt auch den Jugendschützern gänzlich neue Erfahrungen. Wie sie die Lage einschätzen, verrieten Felix Falk (USK), Lidia Grashof (OLJB), Martina Hannak-Meinke (BPjM) und Felix Hilgert (Osborne Clarke) auf einem weiteren Panel des gamescom-congresses. Hier hat Marc nicht notiert, von wem welche Beiträge genau kommt. Die Teilnehmer schätzen die Situation jedoch sehr ähnlich ein. Weiterlesen

gamescom 2016: Panel „Zukunft des Jugendmedienschutzes“

Unter dem Titel „Alles bleibt anders – Zukunft des Jugendmedienschutzes“ führten Felix Falk (USK), Andreas Fischer (KJM), Dr. Ralf Kleindiek (Staatssekretär Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Stefan Schellenberg (JusProg) und Christina Schwarzer MdB (CDU) auf dem gamescom congress eine Podiumsdiskussion. Marc war für uns vor Ort; hier seine Zusammenfassung: Weiterlesen

Hänsel: „Sie erziehen zum Beruf des Söldners“

(nrhz.de) Der Psychologe Dr. Rudolf Hänsel greift in einem Artikel zwei kritische Stellungnahmen des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) zur Wirkung von Videospielen auf, in denen er „einen wichtigen Beitrag zu der vom deutschen Innenminister nach dem tödlichen Anschlag von München geforderten gesellschaftlichen Debatte über die schädliche Wirkung von Gewaltspielen“ sieht. Zu einer ehrlichen Diskussion der Wirkung von „Killerspielen“ wird es, so seine Prognose, dennoch nicht kommen, da sich die Gesellschaft hierfür nicht ausreichend einsetze.

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