Update

Kurzmitteilung

  • Markus Böhm setzt sich bei SPON mit Bedenken gegen „Virtual Reality“ auseinandern (09.04.2016 – spiegel.de).
  • DCP: „Anno 2205“ ist „Bestes Deutsches Spiel“, das laut der tagesschau anders als „sogenannte Killerspiele“ sei. Nach Dirk Riegert „wird nicht geschossen“, was in den Kommentarenzu recht – bezweifelt wird (08.04.2016 – dcp).
  • GamePolitics wird am 18.04.2016 den Betrieb einstellen (03.04.2016 – gamepolitics.com, via gamingsince198x.fr).
  • Programmhinweis: Christian Schiffers „Killerspiele! Der Streit eskaliert“ am 13. Mai 2016 um 11.15 Uhr bei ZDFinfo (31.03.2016 – zdf.de).
  • Christian Huberts vermisst bei deutschen Entwicklern „Mut zum kreativen Risiko“ und beklagt, dass „der DCP nach wie vor nicht“ Akzente setze (31.03.2016 – zeit.de).
  • Ältere Meldungen

    Landtagswahlen März 2016: Zusammenfassung der Positionen der Parteien

    Am 13.03.2016 findet die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt statt. Da die Länder aber zum Beispiel für den Jugendmedienschutzstaatsvertrag verantwortlich zeichnen, ist eine Übersicht über die Positionen hilfreich für Wähler, auch wenn im Wahlkampf Videospiele bisher keine besondere Rolle gespielt haben. Im Folgenden sind die Antworten der Parteien zu den Wahlprüfsteinen des VDVC zusammengefasst, vollständige Antworten sind unten verlinkt.

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    Landtagswahlen März 2016: Positionen der Parteien zu Videospielen

    In der nächsten Woche finden Landtagswahlen in Baden-Württemberg (BW), Rheinland-Pfalz (RP) und Sachsen-Anhalt (ST) statt. Für Videospieler besitzen Landtagswahlen unter anderem deshalb eine ganz besondere Relevanz, da Medien – wie das Internet – in Deutschland Sache der Länder sind. Zu diesem Anlass haben wir – wie zum Beispiel zur letzten Bundestagswahl – Fragen an die kandidierenden Parteien gerichtet. Unsere Themen waren Förderung der Medienkompetenz, Suchtprävention, Telemedien im JuSchG, Alterskennzeichnung von Webseiten und die kulturelle Dimension von Videospielen.

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    AfD: Jugendgefährdende Inhalte konsequent indizieren

    (afd-bw.de) Am 13. März 2016 finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt: Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) setzt sich in ihrem Wahlprogramm auch mit gewaltdarstellenden Medien auseinander, wobei sie sich dafür ausspricht, dass „Jugendlichen und Kindern auch durch die Medien Wertschätzung der Mitmenschen vermittelt wird, anstatt sie zu Promiskuität und Gewalt zu verleiten“. Insbesondere müssten „sie vor dem Konsum von jugendgefährdenden Inhalten bewahrt werden“. Die Forderung, um dies zu erreichen:

    „Politik und Medien müssen sich dieses Themas annehmen, z.B. sind FSK-Angaben zu überarbeiten und jugendgefährdende Inhalte konsequent zu indizieren.“

    Laut der Sonntagsfrage vom 05.02.2016 liegt die AfD derzeit bei 10 %.

    Links

    (Dank an buzzti.)

    Programmhinweis

    (zdf.info)

      Killerspiele! Der Streit beginnt“ (Teil 1/3), zdf.info – 06.02.2016, 23:10 Uhr.

      Beitrag vom WASD-Herausgeber Christian Schiffer, der u. a. bei wired.de, buffed.de, zeit.de und spiegel.de thematisiert wird. Hinweis am Rande: Bei der Zeit wird die erste Verwendung des Begriffs der „Killerspiele“ auf den 20.12.1993 datiert. Wir haben den Begriff „Video-Killerspiele“ schon bei einem Artikel vom 24.12.1982 gefunden – bei der Zeit. Bei wired.de wird der Gebrauch des Begriffs „Killerspiel“ im Beitrag kritisiert, während bei SPON der Leser darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass der Begriff „auch in einigen älteren Artikeln von Spiegel und Spiegel Online verwendet wurde“.

      Zum Stream (Vorab – aber erst ab 20:00 Uhr – verfügbar.)