Stellungnahme der FSK

Auf acht Seiten hat sich die freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) zu den geplanten Änderungen des Jugendschutzgesetzes geäußert. Man habe den Eindruck „dass die geplanten Verschärfungen im JuSchG stärker populistischen Stimmungen als sachgerechten und wissenschaftlichen Erkenntnissen geschuldet sind“.
Defizite im Jugendschutz würde es lediglich im Internet geben, bei klassischen Offlinemedien, wie Video und Kino, bestehe kein Handlungsbedarf. Sowohl größere Prüfsiegel als auch die Einführung des Merkmals der „Gewaltbeherrschtheit“ seien nicht zielführend. Ob dies auch auf Videospiele zutrifft wagt man nicht zu beurteilen. Sollte an dem Vorhaben festgehalten werden, hält man es „für sachlich geboten eine Differenzierung zwischen Filmen und Spielen vorzunehmen“. Insbesondere aus den Folgen einer Ausweitung der Indizierung würden sich verfassungsrechtliche Bedenken ergeben.
Befürwortet wird hingegen Kassen umzurüsten, so dass beim einscannen von Waren mit Prüfsiegel ein akustisches oder optisches Signal den Kassierer darauf hinweist das Alter des Kunden zu prüfen.

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