Schwarz und Weiß

(ZDF) Eine neue Studie des Münchner Schulpsychologen Werner Hopf kam zu dem Ergebnis, dass gewalthaltige Videospiele der stärkte Risikofaktor für die Entwicklung von Jugendgewalt sind – noch vor Armut und einer “schlechten Eltern-Kind-Beziehung”. Darüber hinaus würden Ego-Shooter zu Konzentrations- störungen führen, die schlechtere Schulleistungen mit sich bringen und sich schädlich auf Deutsch- und Englischkenntnisse auswirken.

(ZDF) Gänzlich andere Botschaften kommen aus Potsdam. Hier fand die Konferenz “The Philosophy of Computer Games” statt, in deren Rahmen Wissenschaftler drei Tage lang über Videospiele diskutierten, die Ergebnisse:

“Computerspiele haben in erster Linie einen positiven Einfluss auf unser Denken und unsere Weltanschauung.”

Selbst Doom 3 soll soziologisch wertvoll sein:

“Wenn ein Spieler beispielsweise Vorurteile gegenüber Ausländern hat und dann feststellt, er hat gerade unglaublich kooperativ mit einem Serben oder einem Schwarzen zusammengespielt, den er normalerweise nie anschauen würde, dann verschwinden alte Vorurteile.”

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