Stuttgart verbietet ESL-Turnier

(heise) Die Stadt Stuttgart hat die „Intel Friday Night Game“ untersagt, die diesen Freitag stattfinden sollte. Den Grund für die Absage kann man vom Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) erfahren:

Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren.“

Zuvor hatte man vergeblich verlangt „Warcraft“, „CounterStrike“ und „CounterStrike: Source“ aus dem Programm zu nehmen. Die Politiker verwechselten dabei „Warcraft 3“ mit dem mittlerweile wohl auch im Bezug auf Gewalt als problematisch geltenden Spiel „World of Warcraft“.

43 Gedanken zu “Stuttgart verbietet ESL-Turnier

  1. Warcraft rausnehmen xD. Scheint ja so als hätten sich die Herren vom Fach mittlerweile drauf eingeschossen. Ich mein dieses strategische Kriegsspiel mit Feldwebeln und Generälen ist ja auch eine Frechheit. Irgendwie haben die Leute immer weniger Angst sich als unfassbar dumm darzustellen. Ich geb ja zu, zwischen „World of Warcraft“ und „Warcraft3“ gibt es paralellen in der Namensgebung aber man sollte ja trotzdem bescheitwissen was man da verbieten möchte. Und wer versucht auf nem ESL Turnier die ESL Repräsentanten schlechthin zu verbieten, der kann einfach nur UNFASSBAR dumm sein.

  2. Ob man darauf nun einen saufen gehen und seine Mitmenschen verprügeln oder mit dem Messer abstechen darf? Immerhin ist Alkohol ja offenbar nicht so schlimm, das man ihn verbieten müsste. *zynisch*

  3. “Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren.”

    Ich als Realist frage mal: Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

    @alle vorhergehenden Kommentarschreiberlinge: Mal wieder genau meine Meinung

  4. Statitisch gesehen ist es wahrscheinlicher, dass wir überfahren werden als Opfer eines Amoklaufes zu werden. Ich für meinen Teil bin allergisch gegen Katzen. Es ist also genauso denkbar, dass ich an einem Anfall sterbe. Warum verbietet jetzt keiner Autos oder Katzen?

  5. Wie bei Galeria Kaufhof bin ich hiervon nicht persönlich unmittelbar betroffen.
    Wie bei Galeria Kaufhof bin ich entsetzt, welches Signal damit der Öffentlichkeit gesandt wird.
    Wacraft, weder WoW noch Warcraft 3, wurde nicht im Zusammenhang mit Winnenden erwähnt (allerhöchstens über den suggerierten Zusammenhang Gewalt und Sucht, zu dem nie Einzelheiten genannt werden), also kann man davon ausgehen, dass er keines der beiden gespielt hat.
    CounterStrike hat er, so ich mich recht erinnere, 0,1h in der Woche vor der Bluttat gespielt. Da hat er mehr Zeit damit verbracht, sich Brote zu schmieren oder etwas ähnlich zusammenhangloses zu tun.
    Aber wen kümmern die Fakten, wo die Medien und Politiker doch „ihre“ Wahrheit verbreiten.
    Ich komm mit euch in die Ecke zum Heulen. Was besseres als Reaktion fällt mir auch nicht ein.

  6. Also
    wenn jetzt nicht geklagt wird, weiß ich auch nicht.
    Da hängen doch die guten Namen vieler Firmen drin, allen voran zumindest der von Intel.
    Abgesehen von Waffenmessen oder sonstigen (nicht) vergleichbaren Veranstaltungen – wie geht das überhaupt? Ist im Unterschied zu Demonstrationen bei sowas kein Einspruch geltend zu machen, muss das jeder bis auf Schadenersatz akzeptieren?
    Darüber hinaus gibt es bei diesen Veranstaltungen doch Kontrollen und keinen Zutritt für Personen unter 16 Jahren

  7. Bei mir ist jetzt eine Persönliche Schmerzgrenze erreicht. Maues, falsches PR-Gelaber der Politiker könnte ich ja noch verstehen, aber so etwas zu verbieten, aber, wie maSu gesagt hat, eine NPD-Demo zu erlauben, ist für mich reine Diskriminierung der (zockenden) Jugend Deutschlands.

    Ich denke mal, da kann man sogar mit dem Grundgesetz gegen klagen. „Versammlungsfreiheit“. Ach neh, das interessiert ja auch keinen mehr, nach dem der eine Politiker angekündigt hatte „Das ist keine Frage von Kunst- oder Medienfreiheit mehr“. Grundgesetz ist ja auch völlig aus der Mode.

    So, jetzt hab ich meine Meinung gesagt, jetzt geh ich schlafen. Man, was werd ich für nen Mist träumen -.-

  8. Was mir noch aufgefallen ist:
    […]bei dem 15 Menschen getötet wurden[…]
    Ich weis, es ist kleinlich, aber: Es wurden 16 getötet. Der Täter war trotz allem noch ein Mensch, oder? Ich will nichts verharmlosen oder so, aber der Täter wird immer dermaßen „entmenschlicht“ und unter den Tisch fallen gelassen. Dabei hat ER doch auch Familie, oder?

  9. das geilste: 45km von Ort des Amoklaufs entfernt war eine Waffenmesse.

    die News von der Seite stammt vom 14.3. d.h. die Messe war kurz nach dem Amoklauf (da sich die Stadt dagegen gewehrt hat – ohne erfolg).

    Waffenmesse JA
    ESL-Turnier NEIN

    Boar… *ausrast bei soviel ignoranz*

  10. Ehrlich jetzt? Ne ne? Mir fehlen die worte…

    Da fällt mir eine Signatur von nem Freund ein:
    „Warum sind Killerspiele so gefährlich? Schon mal jemand von einem Umgebracht worden?“.
    An dieser Stelle verweise ich noch einmal auf die „Games dont Kill. Guns do“-Gruppe auf Flickr. Da habe ich auch schon ein Bild drin. Für alle, die es vielleicht mal angucken wollen: http://www.flickr.com/photos/malexmave/3368253609/in/pool-games-dont-kill
    *schleichwerbungmach*.

  11. Dann beschwert euch bei den Verantwortlichen. Hier „ausrasten“ bringt leider nicht viel. (ps: der Brief von Hilde -siehe älterer newsbeitrag- ist von 142 auf 102 Punkte gefallen, immerhin)

  12. dann verlegt das tunier doch einfach irgendwo anders hin, stuttgart ist nicht die einzige stadt und dort ist im moment die geheime Gesellschaft „der Gamehasser“ versammelt.
    allerdings muss ich auch sagen, nachdem die medien und politiker die games wieder aufs korn genommen haben würde ich dort auch nicht hingehen wollen, aus angst oper eines angriffs von wütenden menschen zu werden.
    die da unten sind nämlich dank der göbbels-propagandamaschinerie total verwirrt, was man anhand des briefes der familien der opfer an köhler lesen konnte „verbietet killerspiele, verschärft das waffenrecht“.
    irgendwie komisch das die familien nur die spiele verboten haben wollen, aber nicht die waffen und schützenvereine, wo doch der täter sein können und die waffe für seinen amoklauf her hatte.

  13. was kommt denn noch alles? noch mehr zensur und verbote? am ende werden wir wegen einer nicht freiheitlichen politik aus der eu geworfen lol

  14. An sich könnte man auch behaupten, dass Waffen keine Menschen töten da sie ja von Menschen geführt werden.. Von daher würde ich gerne die Innitiative „Verbietet Menschen denn diese töten!“ starten..

    Ich bin echt gespannt wieviel Leute sich auf meine Seite schlagen werden..

    Grüß, Darki

  15. Und so ne Meldung zum Frühstück. Mann glaupt es nicht. Also…wow.
    Zitat von Heise.de:
    „Folgt man den Angaben, ist der Veranstalter der ESL (Turtle Entertainment) am letztlich ausgesprochenen Verbot des Computerspiele-Wettbewerbs nicht unerheblich beteiligt. So soll die Stadt bereits in der vergangenen Woche versucht haben, Turtle Entertainment dazu zu bewegen, zumindest in der baden-württembergischen Hauptstadt andere Spiele zu verwenden. Doch der Veranstalter bestand auf Warcraft und den beiden Counter-Strike-Versionen. In einem Interview mit dem Stuttgarter Wochenblatt erklärte sich der Public-Relations-Verantwortliche und Jugendschutzbeauftragte bei Turtle Entertainment, Ibrahim Mazari, zudem nicht einmal bereit, eine Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs einzulegen“

    Selbst Heise.de fängt schon an…Laut Heise.de ist der Veranstalter also selber schuld…mann mann

  16. Warum man auf einer Veranstaltung, die überhaupt nicht mit dem Amoklauf in Verbindung steht, eine Schweigeminute einlegen soll, ist mir schleierhaft. Der Amoklauf WAR furchtbar, das möchte ich gar nicht bestreiten, und ich finde z.B. auch Schweigeminuten an Schulen direkt nach dem Amoklauf gut – aber nicht auf einer ESL-Veranstaltung zwei Wochend danach.
    Und abgesehen davon, weiß im Bereich „Gewaltspiele“ auch kaum jemand, was als ein solches zu bezeichnen ist. Unsere Tageszeitung hat zum Beispiel von dem „Killerspiel Empire: Total War“ geschrieben. Gut, die hat auch vor zwei Jahren geschrieben „lol“ sei die Abkürzung für „Lots Of Love“. Schlecht geraten ist halt besser als gut informiert. Die Schlagzeile „Spiele machen agressiv“ passt auch viel besser auf die Seite als: „Einige gewaltverherrlichende Spiele, die in Deutschland bereits verboten oder für Kinder gar nicht freigegeben sind sind, können bei diesen, falls soziale und psychische Umstände die nötigen Vorraussetzungen schaffen, unter gewissen Bedingungen eventuell agressionsfördernd wirken“
    LOL. (nein, ich liebe unsere Tageszeitung nicht.)

  17. Also mir ist heute morgen auch fast mein Wurstbrot aus dem Mund gefallen, als ich im Radio davon gehört habe.
    Das ist eine Sauerei. Einfach nur eine Sauerei. Und bei all dem Glauben und dem Optimismus, den ich für gewöhnlich in unseren Staatsapparat stecke (ja, wir haben es hier im Vergleich zu fast allen Ländern immer noch saugut in fast allem), hätte ich gerade hier in BaWü (nichts gegen Leute aus anderen Ländern) mehr Hirn erwartet.

    Zur Verteidigung von Heise:
    Heise berichtet hier über Fakten.
    – Stuttgart wollte dass die drei Spiele verschwinden.
    – Veranstalter war dagegen.
    – Stuttgart hat das Ding verboten.
    – Eine Schweigeminute abzuhalten wurde abgelehnt.

    Das stimmt alles.
    Dieser einleitende Satz: „Folgt man den Angaben, ist der Veranstalter der ESL (Turtle Entertainment) am letztlich ausgesprochenen Verbot des Computerspiele-Wettbewerbs nicht unerheblich beteiligt“ sagt aus, dass es ein Gespräch gab, und Stuttgart das Ding nicht einfach kommentarlos und ohne vorher mit den Veranstaltern zu reden abgesagt hat.

    Zur Sachlage:
    Der Veranstalter hätte die drei Spiele rausnehmen können, dieses eine mal. Der Rest hätte dann noch statt gefunden.
    Nachteil wäre gewesen, dass weniger seriöse Medien das als Schuldzugeständnis interpretiert hätten.
    Die Argumente der Veranstalter kann ich nachvollziehen. Ich hätte vermutlich nicht anders gehandelt. Gamer sind keine Amokläufer.

    Gruß
    Aginor

  18. Also, ich bin irgendwie sprachlos. Mir fällt echt nixmehr ein.
    @Aginor
    Bezüglich Heise hast du recht, allerdings ist der Satz einfach unglücklich.
    Mann, mich als ehemaliger Stuttgarter nervt das ordentlich…(Habe fast 6 Jahre dort gelebt)

  19. @admin
    Ich muss dich mal was fragen:
    Eine Veranstaltung zu verbieten weil sie als geschmacklos betrachtet wird, auf welcher rechtlichen Grundlage geht so was überhaupt? Oder wurden denen schlich die Halle gekündigt? Also rechtlich ist das doch höchst bedenklich, oder?

  20. Ich nehme an die haben einfach von ihrem Hausrecht gebrauch gemacht.
    Für gewöhnlich werden die Mietverträge für solche Hallen so formuliert, dass die Stadt als Eigentümer der Halle eine unerwünschte Veranstaltung in der Halle einfach absagen kann.
    Ich glaube das ist als Reaktion auf rechtsradikale Veranstaltungen entstanden, wo man teilweise erst sehr kurzfristig erfahren hat, was da eigentlich geplant ist.

    Gruß
    Aginor

  21. Wisst ihr, Ich wünsche mir in letzter Zeit immer mehr, das diese Leute bekommen, was sie wollen.
    Ein totales Verbot aller Computerspiele und Filme, die Gewallt als adäquaten Lösungsansatz bieten und diesen dann auch darstellen. Also alle Shoter, die meisten Strategiespiele (auch C&C wird meist mit zu den Verbotswürdigen Spielen gestellte) und eigentlich auch alle Rollenspiele.
    Das ganze Paket, welches schon gefordert wurde, Verbot von Besitz, Verbreitung, Herstellung, zugänglich machen und bewerben. Am besten, mit Androhung möglichst hoher Haftstrafen für die genannten Tatbestände. Ein bis fünf Jahre waren da glaub ich im Gespräch.

    Warum Wünsche ich mir so einen totalen Schwachsinn? Nun wegen dem Rattenschwanz, den das nach sich zieht. Was werden denn die Entwickler in Deutschland machen? Genau, sie werden schließen.
    Außerdem, der Absatz von hoch gezüchteten Computern in Deutschland wird fast auf Null gehen, weshalb viele Computerabteilungen und Computerfachgeschäfte entweder schließen oder zumindest stark reduziert würden. Niemand braucht für eine Officeanwendung einen Gamer PC.
    So jetzt ist die Politik gefragt, diesen Leuten zu erklären, warum sie nun auf der Straße stehen, und warum das auch gut so ist. Ein auf zwei Jahre später kommen dann die ersten Gamer wieder aus der Haft, die meisten waren vor der Haft nette Jungs und Mädels, die halt einem Hobby nachgegangen sind, nach der Haft sind sie jetzt aber kaputt, krank und/oder gewalttätig.
    So und jetzt finden hoffentlich die Jüngeren Menschen in diesem Land so langsam heraus, dass die Politik sie nicht im Mindesten versteht oder vertritt, ja dies nicht einmal versucht. Sie gründen neue Parteien oder engagieren sich in den etablierten um etwas zu ändern.
    Leider hat Deutschland zu diesem Zeitpunkt den Anschluss in Sachen Computertechnik total verloren. Klar, Computer sind böses, unverständliches Teufelszeug, welches aus netten Jugendlichen Amokläufer macht…

    Deshalb wünsche ich mir, dass sie ihren Willen bekommen.

    P.S. Aber seht das positive an der Sache, „In Deutschland verboten“ kann in den meisten Ländern dieser Welt endlich für so ziemlich jedes Spiel benutzt werden.

  22. Ich denke jetzt wäre es mal an der Zeit ein Video zu erstellen, in dem die ganze Scheisse die seit Winnenden gelaufen ist, zusammen gefasst wurde und in dem Abschließend eine Entschuldigung sowohl von der Politik, als auch von den Medien, für die deutschen Videospieler gefordert wird.

  23. Das der Veranstallter Counterstrike und Warcraft nicht raus nimmt ist klar, dann würden sowieso keine Leute mehr kommen, de facto kann man das ganze gleich sein lassen.
    Tja da sieht man mal wieder was ne starke Lobby alles ausmacht.
    Die Waffenmesse wenige Tage nach der Tat kann stattfinden aber ein sportlicher Wettkampf am Computer wird verboten.
    Ich hör schon wieder die Politiker Aplaudieren wie bei der Kaufhof Geschichte und daraufhin folgen andere Städte diesem Beispiel.

  24. Das witzigste (nein, nicht wirklich witzig, eingentlich tragisch) fand ich, als irgendwo angemerkt wurde: „Die sollen halt in was anderem gegeneinander antreten“

    Ich seh die Pressemeldung:
    „Der Kampf von Vitali Klitschko gegen seinen Herausforderer XYZ wäre wegen des hohen Gewaltgrades nicht genehmigt worden, stattdessen spielen die beiden jetzt Mensch-ärgere-Dich-nicht. Wir erwarten einen spannenden Kampf!“

    Super.
    Ehrlich….

    Gruß
    Aginor

  25. @amegas: Was das von Heise.de angeht: „…zumindest in der baden-württembergischen Hauptstadt andere Spiele zu verwenden.“
    Das ist ne tolle Aussage.
    Das wäre in etwa das Gleiche wenn ich die FIFA bitten würde bei der nächsten WM lieber Tennis spielen zu lassen.
    Wenn die CS und WCIII Spieler da antreten sollen kann man nicht einfach sagen dass sie ein anderes Game zocken sollen. Mal nebenbei: Welche Games meint der eigendlich? Mir fällt irgendwie grade kein Multiplayergame ein das nicht auf irgeneine Art gewalthaltig wäre (wenn man das so nennen kann).

    @Aginor: Auch ein gutes Beispiel.

    @goTAN: genau so gehts mir auch.

  26. ist echt traurig das ganze, ich hoffe ja dass die politiker das ganze bei den wahlen zu spüren bekommen

    @Raknar: kommst du zufällig aus marl? wir hatten genau den selben artikel in der zeitung, also den mit empire:total war

  27. So ein ….
    Tya NIE WIEDER nach Stuttgart mit einen Tunier!
    Öffentlich Stuttgart anprangern, dass man Sinnlose Aktionen die nicht mal einen Beweis brauchen nicht mehr akzeptiert werden und man nach Städten die nicht so verblendet sind sucht.

    Wir brauchen eine Aktion, dringend!

    … CODING …

  28. das mit dem Warcraft 3 und WoW ist mir vor 4 Jahren auch öfters passiert^^

    und wieder war jemand falsch informiert:
    meine Mutter meinte, der Veranstalter hätte abgesagt, weil soetwas einfach jetzt nicht mehr in Ordnung ist (sie hat mich beim CSS-Spielen erwischt)
    vor einem halben Jahr war FarCry2 aber noch ok

  29. wenn weder waffen, noch „Killerspiele“ menschen töten, dann bin ich dafür, die Menschen zu verbieten. oh mist, die Menschenlobby ist zu stark… verbieten wir halt was anderes… wie wärs mit waffen? och nöö, waffen haben einen zu hohen marktanteil…

    verzeiht mir den sarkasmus

  30. Die ESL sagt: „Der Dialog über eine Verschiebung der Veranstaltung oder die Verwendung anderer Spiele wurde von der Stadt nicht gesucht, obwohl Turtle Entertainment jederzeit dialogbereit und lösungsorientiert war und ist.“

  31. Also ein bisschen passiv-agressiv sind die ja schon. Aber irgendwo zu Recht.
    Den letzten Absatz finde ich da am einschlagendsten.

    Gruß
    Aginor

  32. @Christoph: Nö, aus Soest. Aber das zeigt nur mal wieder wie schlecht recherchiert viele Journalisten sind. Ohne jetzt jemandem etwas unterstellen zu wollen, behaupte ich mal, dass die meisten solcher Reporter nur die Saturn-Verkaufsliste anschauen und sich alle Spiele, in denen das Wort „War“ vorkommt schnappen. Im gleichen Artikel wurde nämlich auch World of Warcraft als Gewaltspiel bezeichnet.

  33. Das ist einfach Schwachsinn. Ihr dürft doch spielen, nur nicht die Spiele, welche ihr spielen wollt. Ich spiel auch die ganze Saison Fussball und dann einen Spieltag plötzlich Hockey weil meine Stadt dass so will.

    Das ist einfach eine Hexenjagd, alleine schon dass Waffenmessen nicht abgesagt werden…Waffen töten ja auch nicht und verbieten kann man sie auch nicht, traurige Zeit,

    mfg, hopfen

  34. stellt sich die Frage: warum?! Eine Waffenmesse tötet keinen und ein Videospieleturnier ebenfalls nicht.

    Wenn es für Politiker in Stuttgart zum guten Ton gehört bei den üblichen Sündenböcken wirtschaftlichen Schaden durch das kurzfristige Verbieten einer Veranstalung zu erzeugen, dann ist mir natürlich alles klar.

    bin gespannt, wieviele Wochen nach dem Amoklauf denn wieder jeder seinem Hobby nachgehen darf, also wann der Oberbürgermeister wieder auf die Idee kommt das Artikel 2 und 3 des grundgesetzes wieder gelten sollten, schließlich sind Videospielturnier-veranstalter vor dem gesetz offenbar nicht gleich…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.