BIU zu Turnierverbot

(PGH) Wie bereits berichtet wurde wegen des Amoklaufs von Winnenden die Austragung der Spiele der Electronic Sports League (ESL) im Rahmen der Intel Friday Night Games (IFNG) in Stuttgart und Nürnberg untersagt. Bei der PC-Games Hardware findet sich eine Stellungnahme des Bundesverband der interaktiven Unterhaltungswirtschaft (BIU) zum Verbot der Veranstaltung:

Der BIU missbilligt die Entscheidung des Nürnberger Oberbürgermeisters. Der eSport bietet Spielern eine attraktive Plattform, um ihr Hobby Computer- und Videospiele um sportlichen Wettkampf und Teamgeist zu bereichern. Andererseits bietet sich hier jedem Interessierten auch die Möglichkeit des Austauschs mit einer aktiven und sozialen Jugendkultur. Eltern und Pädagogen haben bei der Eltern-LAN etwa die Möglichkeit, sich persönlich ein Bild von Computer- und Videospielen zu machen. Dass solche Angebote mit Aufklärungscharakter nun in Nürnberg einem politischen Aktionismus zum Opfer fallen, ist aus Sicht des BIU nicht nachvollziehbar. Hier wird nicht nur aus Unkenntnis gegenüber dem Grundanliegen der Veranstaltung argumentiert – Computerspieler werden unter Generalverdacht gestellt.“

18 Gedanken zu “BIU zu Turnierverbot

  1. Tja, und das sogar in Nürnberg, meiner Heimatstadt. Schon bitter zumal ich unseren OB ganz anders eingeschätzt hatte. So kann man sich täuschen…

  2. dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen.
    schade nur, dass der BUI und die GAME keine rechtlichen Schritte gegen diese doch schon geplante Diskriminierung und Kriminalisierung einleiten.

  3. Ich frage mich momentan ob es nicht doch noch einen Audiostream / Podcast zur Sendung existieren könnte *lieb.in.runde.blick* :- )

  4. hmm 2036 y.

    Hannover ballungsgebiet des e-sports, jährlich 6 zigstelionen euro umsatz. nürnberg ist nun ballungsgebiet von wäsche aus der sie dumm rausgucken. Stuttgard wurde in ein städtisches renterparadies umgewandelt für menschen im alter von 90+. neuste atraktion der friedhof, hier liegt auch der gesunde menschenverstand.

  5. „Computerspieler werden unter Generalverdacht gestellt“

    Wenn man heute einen Platz im Zug alleine haben will oder auch mal ein ganzes Abteil muss man nur am Laptop ein KILLERSPIEL laufen haben und leise vor sich hin kichern…

    Nicht, dass ich es je versucht hätte, aber es funktioniert…

    Ok jetzt Ernst:
    Man wird von vielen wenn man sich als Zocker „Outet“ komisch angeschaut als würde man gleich Amok laufen… oder hätte eine Waffe in der Hand…
    .
    B2T: Dass sich die BUI darüber aufregt ist gut so. Man sollte wirklich mal in Nürnberg eine Aktion machen… Einerseits sollte man eine normale kleine Demo machen (soviele wie bei Burgerfress Aktionen müsste man zusammen bekommen) und als Erweiterung einige Flashmobber zu einen Spontanen treffen hinzuholen…
    Kennt einer eine Flashmobbergruppe?
    Bzw wie viele würde um und in Nuerberg zu soeiner Aktioon hinzukommen?
    Idee: Einen Kranz zum Gedenken der Freiheit der Spiele irgendwo ablegen…

    Happy Coding

  6. „Wenn man heute einen Platz im Zug alleine haben will oder auch mal ein ganzes Abteil muss man nur am Laptop ein KILLERSPIEL laufen haben und leise vor sich hin kichern…“
    .
    Ich liebe deine Aussprüche TRB. Der hat mir glatt nach einem stressigen Tag ein *GG* entlockt! :thumbup: Wobei: Ob der Schaffner einen dann nicht rausschmeißt? Immerhin wird das ja auch bei Kindern gemacht… :fiesbin:

  7. TRB der war gut^^
    @Crusader,
    ich glaube das wäre das erste mal, im Leben eines Schaffners, dass er dann Freude an seinen Job hätte, würdest du ihn mal zocken lassen^^

  8. @Crusader:
    Dafür war er gedacht. Freut mich wenns jemand zum Grinsen bringt, denn das klappt nicht nur unter Gamern und wenn ein Spielekritiker dann auch darüber mal lacht erkennt er wie viele Anschuldigungen einfach aus der Luft gegriffen sind. Ebenso lösen sich die Ängste und Vorurteile auf weil sie merken, dass man sie veräppelt.

    Idee für eine Aktion: Einer Tragt ein Hemd mit der Aufschrift „KILLERSPIEL-SPIELER“ und alle anderne halten egal wo er hingeht immer 4 Meter Abstand…
    Bzw alle Zeigen nach einen Aufruf (Zitat eines Politikers) mit dem Finger auf den mit dem Hemd und Rufen „Hilfe/Iiigitt ein Killerspieles/Egoshooter/usw“
    Damit können wir mal (ein wenig drastisch vielleicht) zeigen wie wir uns zumindest von den Medien und Politik ausgegrenzt fühlen.

    Happy Coding

  9. Schön, dass die was sagen, aber ich finde es könnte etwas ausführlicher und etwas offensiver sein. Es wird Zeit, dass gerade Gruppierungen BIU sich aktiv in die Debatte einschalten.

  10. Dem stimme ich voll und ganz zu.
    Wärend der Debatte, wo der Tim K. die Waffe her hatte, beschwerte sich der Schützenbund über mögliche hetzerische Berichtserstattung gegenüber dem Schützensport.
    Das gleiche hätte ich auch von der BIU und GAME erwartet, aber die hielten es wohl für ratsam den Stein weiter rollen zu lassen statt einzuschreiten wie es der Schützenbund getan hat.

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