„Das ist eine Art Körperverletzung“

(RTL) RTL hat den Neurowissenschaftler Albert Lichtenthal zu Wirkung von Videospielen befragt. Dieser weist auf den alarmierenden Stresspegel hin, den sich Gamer während des Spielens aussetzen:

Wenn Sie z.B. über die Straße gehen und ein Auto macht eine Vollbremsung – unmittelbar vor Ihnen und hätte Sie fast überfahren. So stark ist die Belastung, die hier die Leute haben.“

Die Werte der Spieler würden über dem Normalwert liegen und krank machen. Durch ansteigenden Blutdruck und Puls könnten Herzkreislauferkrankungen begünstigt werden. Hierzu Albert Lichtenthal

Das ist eine Art Körperverletzung, weil das Adrenalin, dass da freigesetzt wird, das schädigt unseren Körper in vielen Bereichen.“

Das Problem sei, dass sich viele Jugendliche dieser Belastung nicht bewusst seien, obwohl sie grade nach diesem „Kick“ süchtig werden können. Das Problem beschränke sich jedoch nicht auf gewalthaltige Videospiele sondern würde auch andere Genre betreffen:

Es ist fast egal letztendlich, ob man solche Spiele spielt (FIFA) oder solche, die eher brutal sind. Das Adrenalin entscheidet darüber, wie hoch die Belastung in der Situation ist.“

37 Gedanken zu “„Das ist eine Art Körperverletzung“

  1. lol sag ich dazu nur „eine art körperverletzung“ ich kann nicht mehr. wie geil.

    aber langsam nervt das echt wirklich. sogar heute auf ntv eine sondersendung „Winnenden: 10 Wochen danach“ da hat keiner über „Killerspiele“ gelabert nur über Paintball und das man dann auch Wasserpistolen verbieten muss. oder in dortmund musste ein Ritterfest abgesagt werden vom Jugendamt heiß es „Gefährdung von Kindern“ xD

  2. wtf…wieviele leute leiden unter stress am arbeitsplatz? das is wohl gefährlicher als Adrenalin das bei einem Hobby ausgeschüttet wird, stress hingegen den man 8h am stag auf arbeit hat macht man sich meistens nicht selbst.

  3. …desweiteren bewies Albert Lichtenthal dass der 11 Meter bei der sogenannten „Sportart“ Fussball zu einer erhöten Herzfrequenz und Anhebung des Adrinalinspiegel führen kann. Allerdings sind hier nicht nur Schütze und Torwart beteiligt sondern auch Millionen von Zuschauern welche danach teilweise Schweisgebadet vor Aufregung sind. Der normale Menschenverstandt frägt sich, muss dies sein?? Müssen sich so viele Menschen dem Risiko eines Herzinfaktes aussetzen, wenn sie doch noch Jahre später an Überfettung sterben könnten?? Auch Schach nahm der Wissenschaftler genauer…..

  4. So langsam frage ich mich, ob ich nicht richtig spiele. Denn ständig wird von heftigsten Adrenalin schüben gefaselt, die man beim zocken haben soll. Ich kann mich aber nur an eine Stelle, in einem einzigen Spiel erinnern, wo bei mir das Adrenalin wirklich hoch geschossen ist.
    Mal nen kurzer Schockmoment OK, aber das nur wirklich selten. Denn wer schonmal wirklich unter Adrenalin stand kennt den Unterschied.

    Vieleicht habe ich mich auch schon zu sehr daran gewöhnt, aber das liegt dann defintiv nicht am zocken, sondern stammt aus anderen Bereichen.

    MfG Cooper

  5. Selbst wenn Lichtenthals Beghautptungen stimmen, so ist dieser „Kick“ nicht nur bei Computerspielen vorhanden.
    Ein Beispiel wären (Extrem-)Sportarten, und ich glaube, dass da der Kick wesentlich größer ist, und trotzdem gibt es durch den „Kick“ keinerlei relevante Gesundheitsschäden.

    Deshalb wäre es auch so absurd, wollte man daraus Ächtung, Verbot oder Verschärfung des Jugendschutzes (!) ableiten.

  6. http://de.wikipedia.org/wiki/Adrenalin

    im grunde heisst es nichts weiter als das Adrenalin zu einem herzinfakt führen kann…wohl kaum bei einem jungen menschen sondern ehr bei älteren die aufregende sachen nicht gewohnt sind, ab 50 wars glaube steigt das herzinfaktrisko erheblich an das liegt aber ehr an ungesunder ernährung und zuwenig sport wo der kreislauf in schwung gebracht wird…

  7. Spiele können packend sein. Das stimmt. Richtige Adrenalinstösse hatte ich aber bis hierhin nur selten. Eher beim Fifa Zocken mit Freunden oder wenn ich bei Burnout nach ca.200 Versuchen kurz davor bin zu gewinnen. Da ist die Vorfreude auf ein Spiel wahrscheinlich tödlicher. Denn da steigt der Blutdruck wohl am meisten^^

    Nur mal so nebenbei bemerkt:
    Die ganzen Geschmacksverstärker die man in einem handelsüblichen Joghurt findet beeinträchtigen den Geruchs und Geschmackssinn.
    Folge:
    Unsere Nase funktioniert nicht so gut wie sie könnte. Ein Mensch der nie Kontakt mit diesen Geschmacksstoffen hatte würde Gerüche viel intensiver Wahrnehmen.
    Insofern ist auch Joghurt „Körperverletzung“

  8. krass, dann geh ich lieber zum Bungeejumping oder mach Fallschirm springen. Das ist bestimmt sicherer oO. Puh gut, dass ich bald meinen Wehrdienst antreten muss, so bin ich ne Zeit von dem Stress der Computerspiele befreit. Vllt kann ich mein Leben damit ja etwas verlängern. Glücklicherweise scheinen echte Waffen harmloser als virtuelle zu sein, da man ja nicht viel über ein Verbot von Schützenvereinen oder der Wehrpflicht hört.

  9. Mann, die kommen aber auch wirklich mit den wirrsten Sachen. Fassen wir mal zusammen:
    – man wird fett
    – man wird traurig
    – man stirbt früher wegen des Adrenalins
    – man verliert den Bezug zur Realität
    – man wird süchtig
    – man wird gewalttätig
    -…
    Was kommt als nächstes? Wird man impotent? Bekommt man Krebs von den Kunststoffen der Tastatur? Aber nur wenn man spielt. Liegt am Adrenalin (sonst müsste man ja tatsächlich was machen außer Spiele verbieten…)

    @Cyfer:
    Viel Spaß und Erfolg beim Bund. Wenn Du an der richtigen Stelle landest kann das eine schöne Zeit werden. Zum Schießen: Computerspiele machen meistens mehr Spaß. Echtes Schießen ist Arbeit, und manchmal recht frustrierend.
    Und Stress… Naja. Kommt auch drauf an wo man hinkommt, aber ich hatte glaube ich bei der Bundeswehr deutlich mehr Stress als in den meisten Computerspielen. :D

    Gruß
    Aginor

  10. @Aginor:
    impotent -> ja da wir die meiste zeit bei unseren Hobby sitzen
    dies gilt aber auch für Büro Arbeiter die den ganzen Tag am Sack sitzen…
    sorry für die harte ausdrucksweise…

    „Krebs von den Kunststoffen der Tastatur“ -> Auch.

    Sammlung:
    Wir Killerspieler sind
    Massenmordende, Gefühlskalte, Fettleibige, Kinderschändende, Drogensüchtige, Waffenschiebende, Pre-Amok-laufende, Gewalttätige, Emotionslose, nicht empfindungsfähige, früh sterbende, Gesellschaftszersetzende und das Abendland vernichtende Menschen mit Realitätsverlust…

    Habe ich was vergessen?

    „Das ist eine Art Körperverletzung, weil das Adrenalin, dass da freigesetzt wird…“
    Verbietet Fußball für Fans und Spieler! Wie viele sterben den am Platz?
    Ja! Jede Menge.

    Happy Coding.

  11. Ooooh, RTL befragt Wissenschaftler. Na dann muss es ja stimmen. NOT.

    Heißt das, sie setzen demnächst Cobra 11 ab?

  12. jaja, adrenalin, und wo bleibt dann bitte der Schweiß?
    und was ist mit der psychischen Belastung, wie kann ein Spieler so stark in einem Spiel versinken, dass er wirklich denkt, er wäre im Krieg????
    @admin: im zweiten Zitat steht „Adrenalin, dasS“ da is ein S zuviel (jaja, ich bin pingelig)

  13. jeder der mal fast von nem Auto angefahren wurde, weiß was für ein bullshit das ist…

    Adrenalinausschüttung hat man auch bei guten Filmen oder sogar Büchern. Wollen die das alles verbieten?

  14. Huii, es soll auch Leute geben, die stürzen sich mit Gummiseilen an den Beinen von Brücken, springen mit Nylonschirmchen am Buckel aus Flugzeugen, oder sausen auf Pastikbrettern unter den Füßen einen Schneehang hinab. Und ich wette: Keiner von denen wird unmittelbar danach noch gut Mikado spielen können. Oder noch besser: Es gibt tatsächlich Leute, die sich bei Fußballspielen so aufregen, dass sie meinen anderen auf die Zwölf hauen müssen.
    Ja, man glaubt es kaum, das Leben ist wirklich aufregend. Am besten wir setzen uns ganz ruhig zu Hause auf einen Stuhl und starren die Rauhfasertapete an.

  15. @Taz:
    42350 Fussel je Quadratmeter Rauhfasertapete…
    Wie viel sind es bei dir?
    Wird bald Olympiadisziplin neben 100 Meter weit schauen und Löcher in die Luft guggen…

    Happy Coding.

  16. Hm, mir sind die Adrenalinschübe auch entgangen. Im Gegenteil, ich spiele eher ruhige Dinge mit weniger Herausforderung ^^.
    Naja, ist aber interessant, muss mal seine Studie suchen. Außerdem ist das echt lustig, wie ihr schon sagtet: Wenn das ein Verbotsgrund wäre, dann nieder mit den Fußballstadien ^^

  17. @Disturbed
    Das man die Ritterfestspiele in Dortmund absagte ich kaum zu verstehen die haben in Dortmund Tradition es gab die dort schon länger und diese auch wurden alle paar Jahre aufgeführt. Burg- und Ritterfestspiele gibt es bei mir in der Stadt (Mönchengladbach) auch aber hier kam bisher niemand auf die Idee diese zu verbieten. Das einzige was es hier seit einigen Jahren nicht mehr gibt sind Comic, Film und Computer(Spiel)messen sowie Lan-Turniere, die Stadt möchte für solchen Zitat: „Sinn- und nutzlosen Schund“ keine Räumlichkeiten mehr bereit stellen.

  18. @Doktor Trask:
    Btw, soweit ich weiß findet in Dortmund jedes Jahr die RatCon statt. Das ist ein großes Rollenspieltreffen, organisiert von Ulisses Spiele.

  19. Körperverletzung?
    Also ein Rettungsmechanismus, der uns gegeben wurde um uns in Extremsituationen zusätzlich zu stärken und zu retten – der soll uns schaden? Sicherlich in manchen Bereichen aber es ist nichts schlimmes – in Filmen oder Alltagssituationen kriegen wir auch, wenn auch nur minimale, Adrenalinschübe.

    Davon abgesehen – ich habe diese Adrenalinschübe beim Airsoften oder Kampfsport, aber beim Computerspielen noch nie.

    Frohes Zocken.

  20. OMG
    ist der jemals durch eine normale schule während der großen pause gelaufen, oder hat sich nach schulschluss in einen überfüllten bus gezwängt, oder hat sich in der mittagspause versucht n döner zu kaufen?
    das ist Stress, nichts anderes
    .
    Gruß
    DerMarc42

  21. „Neurowissenschaftler Albert Lichtenthal “ ähm ja, hallo ? ist da ein kleiner Mann in dem Kopf von dem großen Mann?
    Hallo ? Halllllllloooooooooooo?

    Gott wie Fernseh -und Aufmerksamkeitsgeil muss man sein um solch einen absoluten Scheiss zu erzählen.
    Dann müssten Fußbal, Wehrpflicht+Verpflichtung, Hockey und und und ebenfalls verboten werden, da wird schließlich auch Adrenalin freigesetzt.

  22. Zu diesem seltsamen Herrn Lichtenthal und seinen albernen Thesen fällt mir nur Karl Valentin ein: Noch nicht einmal ignorieren!

  23. Wat eine Hohlbratze… Das Beispiel mit dem Auto habe ich schon erlebt und hatte da einen wesentlich größeren Adrenalinschub als bei jedem Game. Oh Gott (welcher Religion auch immer) bitte lasse Hirn vom Himmel regnen!!!
    .
    @Aginor
    Das mit der Impotenz wäre sogar noch nachvollziehbar, weil häufiges langes Sitzen das begünstigen soll – so wie nahezu alles andere im Alltag. Komisch, dass sich die Menschheit trotzdem weiter vermehrt… :D

  24. Es ist ja schön, wenn man in der Sozialwissenschaft meint, und spontan zähle ich da auch mal die Hirnforschung dazu – obwohl das doch mehr mit der Natur des Menschen zu tun haben sollte – zu Ergebnissen zu kommen, aber wo bleibt da der Respekt für Andersdenkende, vielleicht andere Hirnforscher welche auch gerne Computerspiele spielen – oder soll das eine das andere gar ausschließen, zur Entspannung etwa. Die ja so nicht möglich sein soll? Bei einer „Art Körperverletzung“. Einem Verkehrsunfall entgangen
    Ich spreche ja nicht von wohlfeilen Überlegungen – wie andere das sehen, sondern von bloß einem ganz kleinen Fünkchen Respekt, den Geschmack und das Empfinden Andersdenkender betreffend. Oder ist eine Wahrnehmung von Spielen als fiktionale Ausdrucksform bereits dermaßen abwegig für diese Leute?

  25. Was der Herr beschreibt ist die sportliche Herausforderung. Wenn er mit Wettkampfsport ohne Adrenalin zeigen kann dann wäre mir das neu. Und Schach schließ ich mal aus…

  26. Schaffen wir uns doch eine eine wunderbare, friedlich-freundliche Welt wie in Equilibrium, alles schädliche wurde verboten und durch die Unterdrückung sämtlicher Emotionen kam es in diesen Werk auch nicht zu gefährlichen Adrenalinschüben.

  27. omg das ist ja wirklich traurig.
    Wieso dürfen bei uns solche Personen ins Fernsehen und ihren Müll los werden, Leute aber die viel sachlicher und objektiver sind, welche die viele Publikationen haben und auch andere Forschungsmethoden verwenden die weit aus seriöser sind werden als „Diener des militärischen-multimedialen-Komplexes“ beschimpft und schlecht gemacht wo es nur geht.

  28. @Boombaoy
    Warum diese Leute ins Fernsehen/in die Zeitung kommen dürfen? Ganz einfach man kann mit ihrer Mithilfe lästige Konkurenz loswerden denn wer am PC/Konsole hängt liest nicht gleichzeitig eine Zeitung oder sieht fern und das kostet Auflagen bzw. Einschaltenquoten und somit viel Geld.

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