Politiker fordern „Killerspielverbot“

(AAW) Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ hat eine Liste von Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern veröffentlicht, die sich in die Unterschriftenlisten für ein schärfes Waffenrecht und ein Verbot von „Killerspielen“ eingetragen haben. Die prominenteste Person ist Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), die sich in ihrer Stellungnahme aber nur für ein Verbot von Waffen in Privathaushalten ausspricht. Ob sie auch ein „Killerspielverbot“ fordert bleibt unklar.

Ähnlich ist es mit ihrer Fraktionskollegin Silke Stokar, die sich bei abgeordnetenwatch wie folgt geäußert hat:

„[…] wenn Sie auf meine homepage www.stokar.de gehen, werden Sie sehen, dass ich das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ohne Einschränkungen unterstütze und beide Unterschriftenlisten über meine homepage abrufbar sind. […] Das Verbot von Killerspielen muss eigenständig bewertet werden. […]. Es gibt heute keine gesicherte technische Möglichkeit, solche Spiele aus dem Internet zu entfernen, deswegen halte ich eine Verbotsdebatte derzeit für nicht zielführend.“

Entweder fordert sie nur ein Verbot von Waffen oder auch das von „Killerspielen“, obwohl sie es selbst nicht für zielführend hält.

Bei den Landespolitikern Katrin Altpeter und Stephan Braun (SPD) ist die Lage dagegen klar, beide haben auch die Liste zum Verbot von „Killerspielen“ unterschrieben. Thorsten Kuhlmann, Kommunalpolitker der SPD, wirbt sogar auf seiner Webseite für die Petition des AAW, die ein „Verbot von Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden“ zum Ziel hat.

62 Gedanken zu “Politiker fordern „Killerspielverbot“

  1. Die wissen doch immernoch nicht was „Killerspiele“ eigentlich sind…das AAW ist alles aber keine ernstzunehmende Moralinstanz.

  2. Das ist ja nun alles wahr, aber das ewige Rumgehacke auf einzelnen Abweichlern lenkt davon ab, dass die Grünen (fast?) geschlossen gegen ein Verbot sind und die SPD im Spektrum der zwei großen Parteien mit Sicherheit das kleinere Übel ist, was Zensur angeht – das ständige Sozialdemokraten- und Grünenbashing spielt nur einer schwarz-gelben Koalition in die Hände. Irgendwie verantwortungslos, wenn man eigentlich etwas gegen Zensur machen möchte…

  3. Worst of:
    Freie Union – HAHAHAHA (^.^)‘ lol extra
    NPD, die Linke – Extreme kann man vergessen
    CDU/CSU – keine Worte
    SPD – Verräterpartei in Google eintippen was kommt als erstes SPD… „Auto“
    FDP – naja
    Grüne – bitte um klare Linie bei Thema Zensur/Killerspiele
    Piraten – ja gut unt wählbar.

    Zum AAW das wird noch ein großes Problem…
    wenn wir nicht bald mal unsere Positionen besser Vertreten…

    Happy Coding

  4. @ Grüner Star (klasse Name übrigens, fragt sich nur wie man so jemand ernst nehmen soll)

    Es ist noch lange nicht gesagt, dass derjenige der nicht Roz-Grün wählt, automatisch Schwarz-Gelb wählt. Die Mehrheit hier steht hinter den Piraten und ich muss ehrlich sagen bevor ich Rot-Grün wähle, würde ich sogar die CDU noch bevorzugen, da die SPD in vielen Bereichen mehr als nur unfähig ist (allein schon Steinmeier als Kandidat ist lachhaft).

    Und wenn sogar eine Claudia Roth, die eine (wenn nicht sogar die) wichtigste und bekannteste Politikern der Grünen so einen Wisch unterschreibt ohne auch nur sich über die Konsequenzen zu informieren kann bei mir von geschlossen keine Rede sein!!!

    Auch bitte ich ins Gedächtnis zu rufen, dass nicht jeder der FDP wählt automatisch CDU wählt. Natürlich wird Schwarz-Gelb am warscheinlichsten sein, aber es ist ein Unterschied ob die Koalition 45% – 8% heißt oder 36% – 15% heißt. Beim letzteren hat die FDP wesentlich mehr Einfluss und kann sich zusammen mit der Opposition gegen ein Verbot und Zensur sperren.

  5. @Silke Stokar:
    „Was genau „Killerspiele“ im Internet sind, muss von Experten definiert werden“
    FAIL…

    Happy Retry

  6. Servus, El Konsolero:

    „klasse Name übrigens, fragt sich nur wie man so jemand ernst nehmen soll“

    …öhm, danke? :)
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    „allein schon Steinmeier als Kandidat ist lachhaft“

    …na wenigstens da sind wir mal einer Meinung, aber keine Angst, der wird nicht Bundeskanzler, da kannst du ganz beruhigt sein.
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    „bevor ich Rot-Grün wähle, würde ich sogar die CDU noch bevorzugen“ (!!!!!)

    …eben, genau das meine ich! Leute, die das Thema Zensur eigentlich gar nicht wirklich als Priorität erachten (jedenfalls nicht als wichtig genug, um der CDU selbst bei so krassen Aktionen wie der Internetzensur den Rücken zu kehren) steuern hier teils die Diskussion.
    Die ganze Augenwischerei, die betrieben wird, soll offenbar dafür sorgen, dass Leute, deren Pragmatismus am Wahltag doch noch plötzlich über den Idealismus siegt und die sich von den Piraten abwenden, sich daran erinnern, dass viele Leute im Forum auf den Grünen und der SPD rumgehackt haben und dann FDP wählen. Glaubst du wirklich, bei der Zielgruppe der FDP schreibt die sich extragroß auf ihre Fahnen, dass Actionspiele weniger geächtet werden sollen?
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    FAKT ist:

    Die CDU/CSU wird den Löwenanteil der Sitze bei einer schwarz-gelben Koalition stellen und damit die Politik weitgehend steuern (das mag bei der großen Koalition, wo das Verhältnis ausgeglichener ist, in Vergessenheit geraten sein, das ist nur menschlich). In Hinblick auf Spielezensur (von der Gefahr, die in der Krisenzeit vom Wirtschaftsliberalismus ausgeht, spreche ich mal gar nicht) ist es fahrlässig, die FDP zu wählen, weil das die SPD in die Opposition schickt und mit Sicherheit dafür sorgt, dass wir eine konservative und völlig restriktive Politik ganz im Sinne von ZENSURULA (buh!) aufgetischt bekommen werden.
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    Gamern ständig davon zu erzählen, wie böse und zensurfreudig die Grünen und die SPD sind – es scheint so, als seien es am Ende Leute aus der Szene selbst, die die Gamingcommunity für blöd verkaufen wollen und nicht die Politik…
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    Der Inhalt deiner Äußerung im Stil „Ich würde im Vergleich zu rot/grün die CDU wählen, aber wenn ihr gegen Zensur seid, ist die FPD das Beste“ –> Mal im Ernst, wir hier im Forum sind weitaus klüger, als dass wir auf so was reinfallen würden.

  7. Ich sags mal so jede Partei hat gute Punkte…aber die Piraten sind die einzigste Partei wo ich voll dahinter stehe. (vllt gerade weil die Programmpunkte noch alle recht übersichtlich sind)
    .
    FDP und Grüne sind für mich nicht mehr wirklich auseinander zuhalten, CDU und SPD kann man auch vergessen und die Linken haben zwar ganz nette vorsätze (einige Punkte sind sogar sehr gut) aber die würde ich nur im Sozialwesen sehen wollen nicht aber in der allg. Wirtschaft.
    .
    MfG
    Seth

  8. @ Grüner Star

    Ich habe nicht dazu aufgerufen die FDP zu wählen und habe auch nicht gesagt CDU Wähler zu sein. Ich bin auch kein Parteimitglied der FDP/ CDU (im Gegenteil ich bin Mitglied der Piraten).

    „In Hinblick auf Spielezensur (von der Gefahr, die in der Krisenzeit vom Wirtschaftsliberalismus ausgeht, spreche ich mal gar nicht) ist es fahrlässig, die FDP zu wählen, weil das die SPD in die Opposition schickt und mit Sicherheit dafür sorgt, dass wir eine konservative und völlig restriktive Politik ganz im Sinne von ZENSURULA (buh!) aufgetischt bekommen werden.“

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    Das mag sein, trotzdem erachte ich es als wichtig die SPD in die Opposition zu schicken. Die große Koalition war, obwohl ich das mit meinen 20 Jahren eigentlich schlecht beurteilen kann, die schlimmste Regierung die wir je hatten weil die Opposition gefehlt hat.
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    Ich bleibe bei meiner Meinung FDP wählen heißt nicht CDU wählen. Im übrigen habe ich eine Frage an dich, glaubst du ernsthaft das die SPD oder die Grünen in einer Koalition mit der CDU nicht einknicken würden???

    Zudem fehlt dein Kommentar zur Unterstützung des AAW durch Claudia Roth. Also wie soll man als Gamer die Grünen für voll nehmen gegen ein Verbot von „Killerspielen“ zu sein, wenn Frau Roth einen Verein unterstützt der genau dieses als Ziel hat. Wie soll man da von Geschlossenheit innerhalb der Bundespartei ausgehen?????

  9. Also diesen Torsten Kuhlmann als Beispiel dafür, dass die SPD problematische Meinungen hat anzuführen – der gute Mann ist Kandidat (!) für den Stadtrat und Kreistag von Rahden (CDU-regiert, 16.000 (!) Einwohner). Mal im Ernst, der ist vermutlich vor allem damit beschäftigt, Omas in der einzigen Fußgängerzone des Dorfs von der SPD zu überzeugen und nun wirklich kein gutes Beispiel dafür, dass die SPD irrige Ansichten vertritt.

    Ich kannte übrigens auch mal nen SPD-Wähler, der total seltsame Ideen hatte, das sollte hier auf der Seite auch unbedingt noch erwähnt werden (und neulich hab ich einen mit nem roten T-Shirt gesehen, der mir auch irgendwie suspekt vorkam LOL)

  10. Hey Konsolero, das ging ja schnell :)

    Also, mal die ganzen Punkte abarbeiten
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    „Ich habe nicht dazu aufgerufen die FDP zu wählen“
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    da bin ich froh…trotzdem find ich es problematisch zu sagen, dass man vor rot/grün lieber CDU/CSU wählen will, obwohl man nicht komplett taub und blind war, als die Internetzensurdebatte abging.
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    „ich bin Mitglied der Piraten“
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    Auch das ist dir zumindest mal als Idealismus hoch anzurechnen. Schade, dass alle Leute, die die Piraten wählen, ihre Stimme unter „weitere Parteien“ absortiert bekommen werden. Wenn alle Leute, die in Amerika 2000 für Ralph Nader (liberal-grüner Drittkandidat, der nicht gewinnen kann und jemals wird, was eigentlich schade ist) gestimmt haben, statt dessen Al Gore gewählt hätten…dann hätte es keinen President George W. Bush gegeben. Es ist zum Kotzen, dass Idealismus nicht belohnt wird, aber ich hätte als Amerikaner lieber zähneknirschend Al Gore gewählt und keinen zweiten Golfkrieg gehabt.
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    „Die große Koalition war, obwohl ich das mit meinen 20 Jahren eigentlich schlecht beurteilen kann, die schlimmste Regierung die wir je hatten weil die Opposition gefehlt hat.“
    ——
    Ich will jetzt nicht altklug klingen, aber schlimmer als welche? Schlimmer als rot-grün II? Ja. Schlimmer als rot-grün I? Ja. Schlimmer als die letzte schwarz-gelbe Regierung unter Kohl? Sorry, wohl kaum. Und diese Bilanz spricht ja nun wirklich nicht für den Plan, schwarz-gelb ne Chance zu geben.
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    „glaubst du ernsthaft das die SPD oder die Grünen in einer Koalition mit der CDU nicht einknicken würden???“
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    Die Grünen würden insofern nicht einknicken, als dass sie momentan nicht mit der CDU regieren würden, so wie ich die Koalitionsaussagen momentan deute (und das beruht bei der CDU/CSU wohl auf Gegenseitigkeit).
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    „Zudem fehlt dein Kommentar zur Unterstützung des AAW durch Claudia Roth. Also wie soll man als Gamer die Grünen für voll nehmen gegen ein Verbot von “Killerspielen” zu sein, wenn Frau Roth einen Verein unterstützt der genau dieses als Ziel hat.“
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    Siehe oben: „[Roth], die sich in ihrer Stellungnahme aber nur für ein Verbot von Waffen in Privathaushalten ausspricht. Ob sie auch ein “Killerspielverbot” fordert bleibt unklar.“
    –> Mit dem Waffenverbot liegt sie genau auf meiner Linie, zum Rest sagt sie nix, also kann man ihr da auch nix anlasten. Vermutlich wird Sie da nicht genug Ahnung haben, als dass sie sich da äußern möchte, was ja auch sehr ehrenhaft wäre.

  11. “Verbot von Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden” LOL O.o ich glaube nich wenn ich auf pixelmänchen schieße das der andere spieler am ende der internetleitung dann tot daliegt

  12. @ Grüner Star

    Ja leider wird man weiterhin nur unter „Sonstige Parteien“, jedoch ist jede gegen eine der etablierten Parteien (zu denen ich alle Parteien im Bundestag zähle (abzüglich die Piraten)) und damit eine Stimme für den Widerstand.

    Besser eine kleine Partei wählen (hier Piraten) als nicht zur Wahl gehen oder gar seine Stimme durch dumme Kommentare ungültig zu machen.

    Vielleicht wird ja irgendwann die 5% Hürde auch mal gekippt. Siehe dazu aus aktuellem Anlass folgenden Artikel:
    http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/7/29/news-127629549/detail.html

    Sodass der Wählerwille auch mal wirklich durchkommt

    Häng dich auch bitte nicht zu sehr an meiner Aussage über Rot/Grün bzw. CDU auf. Ich habe nicht vor eine dieser 3 Parteien zu wählen mein Kreuz geht wie bei der Europawahl an die Piraten.

    Zuletzt noch ein Kommentar zum Verbot von Waffen in Privathaushalten. Davon halte ich ebenfalls nichts. Nur weil einige fahrlässig mit der Aufgewahrung umgehen heißt dies nicht das man alle unter Generalverdacht (ähnlich wie unser Problem) stellen darf. Es gibt mit Sicherheit viele verantwortungsvolle Schützen und Jäger (ja die dürfen ebenfalls mit Waffen umgehen). Vielmehr sehe ich in den Schützen ( und Paintballer) einen Partner mit dem man zusammen gegen dieses Stigma kämpfen kann.

    Um Thorsten Kuhlmann zu zitieren, den Sie leider als nicht so wichtig erachten (falsch jeder uninformierte Politiker ist einer zu viel egal auf welcher Ebene):

    „Waffen gehören nach meiner Meinung nicht in Privatwohnungen, hier muß etwas geändert werden. Ich möchte keine Zustände wie in den USA.“

    Zustände wie in den USA sind gar nicht möglich, den laut der amerikanischen Verfassung hat jeder Mensch das Recht auf eine Waffe um sein Leben oder sein Eigentum zu verteidigen. In D hingegen haben wir strenge Waffenschutzgesetze sodass gar nicht jeder in Besitz einer Waffe gelangen kann.
    Im übrigen hat Kanada nicht minder viele Waffen in Privathaushalten als die USA, jedoch wesentlich geringere Mordraten.

  13. Die aussage von Silke Stokar ist doch absolut eindeutig. Verstehe garnicht warum man da um den heissen brei reden muss.

    Die dame hat doch eindeutig gesagt das die verbotsdiskussion nur deshalb nicht zielführend ist weil die mittel fehlen diese bösen „killerspiele“ auch aus dem internet zu verbannen.

    Zu gut deutsch: Würde es eine 100% sichere methode geben „killerspiele“ zu verbieten wäre sie sofort dabei. Da ist kein wenn und aber dabei das ist eine recht klare position. Ob das nun ein versteckter aufruf ist zur ausbreitung der internetzensur?

    Finde ja diese news passt der doch sehr gut zur vorherigen :D

  14. Zu den Grünen ist zu sagen das sie die Zielgruppe für den Kölner Aufruf sind.
    Es gibt genügend Grün-Alternative, die nur zu gerne Glauben das der „militärisch-industriell-medialen Komplexes mit Spielen die künftigen Soldaten heranzuzieht“.

    Das der Verbotsreflex bei den Grünen locker sitzt, ergibt sich aus der grünen Grundhaltung. Verbesserung der Welt, notfalls durch staatlichen Zwang, siehe Waffenverbot.
    Wo ist der Unterschied, wenn man Sportschützen und Jägern den Waffenbesitz verbieten will um Amokläufe zu verhindern, und dem Verbot von Killerspielen, die dazu dienen Menschen zu töten ?
    Mit echter Liberalität hat das nichts zu tun, eher damit anderen Menschen seine Werte aufzudrücken.

    Die Grünen sind nicht die Lösung für das Problem das die Oberlehrer der Nation durch Zensur ihre dümmeren Mitmenschen vor sich selber schützen wollen.
    Dafür wählen zuviele Oberlehrer grün.

  15. @ El Konsolero

    „eine Stimme für den Widerstand.“
    —-
    Ach, jetzt hör aber auf :-D
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    „Besser eine kleine Partei wählen (hier Piraten) als nicht zur Wahl gehen“
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    Naja, das will ich auch nicht bezweifeln, aber trotzdem nehmt ihr den Parteien, die wirklich etwas ausrichten können, den Wind aus den Segeln, dafür dass ihr sagen dürft, was ihr denkt. Warum tretet ihr nicht den Parteien bei, die euch vom Programm her am nächsten sind und sorgt da mal ein bisschen für Ordnung? Den Grünen beispielsweise schadet das eine oder andere Parteimitglied, das Ahnung von Medien hat, ganz bestimmt nicht. (Das gilt in verstärktem Maße natürlich auch für die SPD!)
    —————————
    „jeder uninformierte Politiker ist einer zu viel“
    —-
    Stimmt! Aber wenn wir uns jetzt über jeden Gemeinderatsheini in jedem Kaff aufregen, dann sind wir lange nicht fertig…Ich find’s wichtig, die Politiker zu kennen, die wirklich etwas bestimmen und vor allem die Parteiprogramme.
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    „Um Thorsten Kuhlmann zu zitieren…“
    —-
    Ja, wie gesagt, das überrascht mich nicht, dass der keine Ahnung hat. Ist mir auch wurscht. Unfähige und fähige Leute gibt’s in jeder Partei.
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    „Im übrigen hat Kanada nicht minder viele Waffen in Privathaushalten als die USA, jedoch wesentlich geringere Mordraten.“
    —-
    Da hat wohl jemand grad Bowling for Columbine gesehen ;) Hat jetzt aber auch nix mit Actiongames zu tun.
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    „Vielleicht wird ja irgendwann die 5% Hürde auch mal gekippt[…]Sodass der Wählerwille auch mal wirklich durchkommt“
    —-
    Leider ist das dann doch nicht so einfach, es gibt schon Gründe für die 5%-Hürde. Die ganzen kleinen Splitterparteien in der Weimarer Republik, die sich auf nix einigen konnten (in 14 Jahren haben die Jungs 20 mal das Parlament aufgelöst und neu zusammengewürfelt) haben Deutschland (unter anderem natürlich) damals in die Hände von „you-know-who“ getrieben. War auch nicht so schön.

  16. @ El Konsolero
    Amerikanische Zustände:
    Washington DC hat ein weitreichendes Waffenverbot, trotzdem ist die Mordrate sehr hoch.
    Auf der anderen Seite gibt es Einzelstaaten der USA, wo es trotz sehr liberaler Waffengesetze kaum Verbrechen und Gewalt gibt.

    Generell sind die Gewaltverbrechen in dicht besiedelten Staaten mit sozialen Brennpunkten häufiger, da sind aber auch die Waffengesetze härter.
    In den großen Flächenstaaten mit dünner Besiedlung sind Gewaltverbrechen seltener, und die Waffengesetze liberaler.

    Kanada vs. USA ist so gesehen nicht ganz passend, da man eher die dicht besiedelten sozialen Brennpunkte von Kanada mit denen der USA vergleichen muß – und das flache Land Kanadas mit dem flachen Land der USA.
    Soviel Unterschied wird es da nicht geben…
    p.S.
    http://usaerklaert.wordpress.com/2007/11/24/von-der-bedeutung-der-kommata-fur-das-us-waffenrecht/

  17. Immerhin hats dieser „Gemeinderatsheini“ (Falscher Ausdruck das „Kaff“ dürfte ne Kleinstadt sein mit 16K Einwohner) hats immerhin in die Medien geschafft.

    Das hier nun zum Beitritt für die Grünen geworben wird finde ich höchstverwerflich, es hat schon individuelle Gründe wieso IT-interessierte Menschen lieber in die Piratenpartei gehen anstatt sich bei den Grünen zu „sammeln“.

    Ja ich habe vor längerem Bowling for Columbine gesehen (sehr guter Film!!!). Ich wiederspreche allerdings dass dies nichts mit Actiongames zu tun hat. In Kanada sind viele Waffen in Privathand jedoch die Mordrate niedrig. Es gibt daher keine Relation zwischen der Anzahl von Waffen und Morden. Nun angewandt auf die Anzahl von Shootern und Hack´n Slay spielen in D und einer niedrigen Amoklaufrate ist ebenfalls keine Relation zu sehen.

    Für die Machtergreifung Hitler´s war nicht alleine die nichtvorhandene 5% Hürde Schuld. Außerdem soviel Parteienvielfacht war damals nun auch nicht vorhanden zumindest nicht mehr als heute. Man könnte die 5%-Hürder allerdings absenken, auf z.B. 3%, damit es kleinen Parteien leichter fällt auch mal in den Bundestag zu kommen.

  18. Bowling for Columbine ist in Sachen Actionspiele übrigens durchaus interessant.
    Michael Moore ( optisch schon die Verkörperung des deutschen Vorurteils vom hässlichen, fetten Ami ;) ) versucht über etwas mehr als eine Stunde die populären Erklärungsversuchen für den Amoklauf von Columbine zu hinterfragen.
    Nur um dann zum Schluß die These aufzustellen das die Medien in den USA ein „Kultur der Angst schüren“ – ohne diese These irgendwie auf den Amoklauf zu beziehen.

    Eigentlich hat er den Amoklauf nur als Aufhänger verwendet um diese These zu verbreiten.
    Vorher hat er noch allerhand Szenen gefaket, Fakten frisiert, einen alten Mann der in den 60er in Hollywood für die Bürgerrechte von Schwarzen eingetreten ist als senilen Tatergreis vorgeführt und gegen den „militärisch-industriell-medialen Komplex“ hergezogen.

    Ähnliches passierte auch in Deutschland nach den Amokläufen.
    Ein Verbot von Killerspielen oder von privaten Schußwaffenbesitz steht schon lange auf der Agenda diverser Parteien, egal ob Grüne, SPD oder CSU.
    Das ist auch der jeweiligen Wählerklientel geschuldet.
    Jeder Amoklauf ist dann nur ein Anlass, kein Grund um Verbote zu fordern.

    Zu Bowling for Columbine:
    http://liberalismus.at/moore.php

  19. @Grüner Star

    Kleine Info, weil ich dich erst seid kurzem hier sehe – ich bin der, der die News geschrieben habe. Ich bin selbst der letzte, der CDU/FDP wählen würde. Dummerweise kann ich nach diversen Angriffskriegen und anderen Ärgernissen nicht mehr SPD oder die Grünen wählen. Bei der Europawahl hing auf meinem Weg zur Uni ein Plakat der Linken. „Raus aus Afghanistan“, „Mindestlohn“, „Keine Studiengebühren“, etc… Ich finde es schon beinahe lächerlich, dass ich diese Partei nicht wähle – wo sie doch zu großen Teilen genau meine Meinung vertritt. Das Argument sie nicht zu wählen, weil sie an der Macht ihre Versprechen nicht halten wird zieht auch nicht – schließlich veräppelt jede Partei ihre Wähler. Und – echter Pluspunkt – die Linke ist die einzige Partei, die nicht den Steigbügelhalter für die CDU spielen wird. Bei allen anderen besteht die gefahr einer Koalition. Letztendlich sehe ich dann doch davon ob, da es doch grotesk ist aus Angst vor Stasi 2.0 die SED-Nachfolgepartei zu wählen. Ich habe mich dann bei der Europawahl für die Piraten entschieden. Zwar kann ich deren Urheberkonzept nicht wirklich nachvollziehen aber die sind neu und dürfen sich eine gewisse Blöße leisten. Sicherlich wirf man dadurch seine Stimme weg, aber die etablierten Parteien zu Wählen kann ich nicht mehr verantworten. Bevor die Verräterpartei die Internetsperren beschlossen hat, sogar mein Abgeordneter hat dafür gestimmt, wollte ich zumindest mit der 1. Stimme noch die SPD wählen. Das geht jetzt auch nicht mehr. Nen Kommilitone von mir hat das selbe Problem. Sein SPD-Abgeordneter hat zwar aus Terminsgründen nicht abgestimmt, aber gesagt, dass er für die Netzsperren gestimmt hätte. Auch habe ich echte Probleme damit eine Partei zu unterstützen, deren Abgeordnete ein formal verfassungswidriges und unter Missachtung der Geschäftsordnung des deutschen Bundestages zustande gekommenes Gesetz beschlossen haben. Abgesehen davon, dass bei der Seite des AAW ausschließlich die von mir anhgeführten Personen aufgelistet sind keine von CDU/CSU oder FDP, würde ich Grüne und SPD tatsächlich leiber kritisieren. Was die Union und FDP sagt interessiert mich nicht – die werden für mich nie wählbar sein, aber was SPD und Grüne fabrizieren tut einem echt weh und man hofft auf eine Besserung. Und Kritik kann die vielleicht erreichen.

  20. @Grüner Star: Dein Versuch hier anderen Manipulation zu unterstellen ist erbärmlich, besonders da hier die Meisten eher für die Piraten sympathisieren, als für die FDP (oder andere Parteien).
    Wenn die Grünen „gebasht“ werden, so wie du es hier ausdrücks, dann geschieht das zurecht, da es äußerst doppelmoralisch ist zu behaupten man wäre gegen Verbote, während gleichzeitig die eigenen Promis der Partei und Fraktionsvorsitzende in der Öffentlichkeit genau das Gegenteil betreiben.
    Nebenbei wird von den Grünen auch immer fleißig beton, dass es Mitglieder gibt, welche Probleme mit „bestimmten“ Spielen haben und wenn man diese Tatsachen mit dem Ziel der Grünen vergleicht ”gute Spiele zu fördern, um die gewaltverherrlichenden zu verdrängen”, dann ist die Behauptung man wäre gegen Verbote eine Luftnummer, da man sehr wohl zu Verboten für Video- und Computerspiele geneigt wäre, welche nicht ins eigene Weltbild passen.
    Zudem haben die Grünen ja schön beim Bundeswehreinsatz in Afghanistan gezeigt, wie schnell sie ihre Ansichten zu Gunsten eines Koalitionspartners opfern, womit sie nicht besser als die FPD sind.

    Momentan ist die Situation für die Gamern in Deutschland, dass sie in der Union einen Feind und in der SPD einen Verräter haben, weshalb keine dieser Parteien eine Option darstellt, weder in der großen Koalition, noch als Rot/Grün bzw. Schwarz/Gelb.
    Jetzt zu behaupten, dass die Grünen eine Partei wären die in Deutschland für Veränderung sorgen könnte, ist ziemlich lächerlich, da sie genau wie die FDP nur als Steigbügel für eines der zwei großen Übel herhalten kann, da sie genau wie diese in ihren Zielen extrem unglaubwürdig sind.
    Deshalb kann ich Leute verstehen, welche sagen das wenn sie die Piraten nicht wählen könnten, eher die FDP oder gleich die Union wählen würde, da man sich lieber seinen Feinden ergibt, als einem Verräter zu dienen.

  21. „Raus aus Afghanistan“ „Mindestlohn“ „Keine Studiengebühren“ sind Gründe für mich „Die Linke“ nicht zu wählen.
    Weder will ich, das die Taliban in Afghanistan erneut an die Macht kommen, noch will ich das die Lohnfindung aus der Verantwortung der Tarifparteien ans Parlament verschoben wird, und schon gar nicht will ich das eine Ausbildung die nur der Elite zu Gute kommt aus Steuermitteln bezahlt wird.
    Und ja, ich bin damit der Auffassung linker als die Linke zu sein ;)

  22. @ El Konsolero

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    Immerhin hats dieser “Gemeinderatsheini” […] immerhin in die Medien geschafft.

    …sagt nix über seine Kompetenzen und seinen Einfluss aus. Sonst wäre der Ex-Bürgermeister von Chamerau vermutlich ein Schalter und Walter an den obersten Hebeln :D
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    Für die Machtergreifung Hitler´s war nicht alleine die nichtvorhandene 5% Hürde Schuld.

    Kein Grund, sie sinnvoll zu finden, geholfen hat sie Hitler mit Sicherheit nicht unwesentlich.
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    Außerdem soviel Parteienvielfacht war damals nun auch nicht vorhanden zumindest nicht mehr als heute.

    1930 zogen 13 Parteien in den Reichstag ein – zähl nochmal nach :)
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    @ Alrik:
    „Eigentlich hat er den Amoklauf nur als Aufhänger verwendet um diese These zu verbreiten.
    Vorher hat er noch allerhand Szenen gefaket, Fakten frisiert, einen alten Mann der in den 60er in Hollywood für die Bürgerrechte von Schwarzen eingetreten ist als senilen Tatergreis vorgeführt und gegen den “militärisch-industriell-medialen Komplex” hergezogen.“

    Stimmt schon soweit, aber der Film macht in all seiner Polemik Spaß und die These ist so absurd nun wirklich nicht. Und was Heston am Ende seines Lebens da abgezogen hat, war echt nicht okay.
    Man könnte die 5%-Hürder allerdings absenken, auf z.B. 3%, damit es kleinen Parteien leichter fällt auch mal in den Bundestag zu kommen.

  23. Sorry, die letzten zwei Zeilen gehörten noch zum Zitat von El Konsolero (Man könnte…zu kommen) –> NICHT meine Meinung! :)

  24. Unter Parteinvielfacht verstehe ich die Anzahl von der möglich wählbaren Parteien und nicht die Anzahl der Parteien die in den Bundestag (damals Reichstag) einziehen

  25. „Unter Parteinvielfacht verstehe ich die Anzahl von der möglich wählbaren Parteien und nicht die Anzahl der Parteien die in den Bundestag (damals Reichstag) einziehen“
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    Ach so, die ist natürlich völlig wurscht. Und weißt du warum inzwischen weniger Parteien im Bundestag sind als damals im Reichstag (was eben zu Problemen führte)? (*Trommelwirbel*) Die 5%-Hürde! :D

  26. Eigentlich würde ich das fast unterschreiben. Sollte es Spiele geben, „welche dazu dienen Menschen zu ermorden“ würde ich das selbstverständlich unterzeichnen. (Zum Glück) sind mir solche „Spiele“ nicht bekannt ( es wird auch nirgends von Bildschirmspielen gesprochen) also halte ich die Forderung nicht für notwendig.

  27. Die Grünen wollen doch jetzt nichts anderes als noch einige Wählerstimmen abzugrasen, darum heisst es „die Bundestagsfraktion der Grünen ist gegen ein Killerspielverbot“ wo es hier irgendwo in einer der News steht.
    Und wer das AAW in seinen Traumvorstellungen und dem Rachefeldzug gegen die Welt unterstützt, der hat jeglichen Respekt von mir verloren.
    Die Leute vom AAW bashen jetzt die Games und Waffen und wenn diese beiden Dinge weg sind suchen sie sich ein neues Ziel, denn es wird immer etwas geben was solchen Leuten nicht gefällt.
    Wir müssen dem AAW endlich den Wind aus den Segeln nehmen und wenn es bedeutet, dass wir die gleichen Methoden anwenden müssen wie sie.

  28. @Alrik
    „und schon gar nicht will ich das eine Ausbildung die nur der Elite zu Gute kommt aus Steuermitteln bezahlt wird“

    Wie kommst du bitte darauf? Bzw. was verstehst du unter „Elite“?

  29. Sorry für Doppelpost, könnte aber interessant sein:
    http://www tvinfo de/exe.php3?target=popup&sidnr=90241974&sel=&comefrom=senderlist.inc&backQS=0x00x00x00x00x00x00x00x00x00x00x00x0370x00x00x00x00x00x00x00000000

  30. Heieiei, da hab ich aber was losgetreten jetzt :-)

    Also erstmal an Rey Alp himself:

    Ich denke, die Frage ‚Idealismus oder Pragmatik‘ ist nichts, was man wirklich diskutieren kann, das ist etwas, das der Wähler für sich entscheidet. Ich selbst habe Angst davor, dass die Leute, die aus genau den inhaltlich richtigen Motiven die Piraten wählen, ihre Meinung im Bundestag nicht vertreten haben werden. Dass sich die Teile der Bevölkerung, die Bescheid wissen, abkapseln und eine vom Zensurpunkt her sinnvolle Position in eine Partei gießen, die sich dann auf Grund fehlender Stimmen selbst eliminiert, anstatt dass diese Inhalte in die Parteien, die später in Berlin sitzen, einfließen, das finde ich gefährlich. Und deine Vorbehalte den Grünen gegenüber kann ich nachvollziehen; gewählt habe ich diesmal trotzdem Grün – aus Mangel an Alternativen und eben aus Pragmatik heraus, weil die Grünen (abgesehen davon, dass ich neben der unwählbaren Linken, die mir der Wahlomat auch mit Abstand auf Platz 1 ausgespuckt hat, mit ihnen die meisten inhaltlichen Schnittmengen habe) von den Parteien, die was zu sagen haben werden, speziell in Sachen Actiongames eine vernünftige Position vertreten.

    …aber das wird mir langsam zu viel Arbeit hier, deinen Wink mit dem Zaunpfahl Richtung Zeit.de nehm ich mir jetzt zum Anlass, den Grünen Star wieder in die ewigen Jagdgründe zu schicken und meinen alten Nick (geheim :D ) wieder zu verwenden…


    @ Murnau
    Hast du Nosferatu gedreht, oder bist ein anderer Murnau? :D Wie auch immer, mal sachte mit den persönlichen Anfeindungen („erbärmlich“). Ich glaube nicht, dass die Grünen großartig „für Veränderungen sorgen“ werden, ich halte sie schlicht und ergreifend für die einzige derzeit wählbare Partei und ich will nicht, dass die Piratenpartei die Stimmen aller vernünftig denkenden Gamer abgreift und dann unter der 5%-Hürde zusammenkracht. Dann hätten nämlich diese ganzen, idealistischen und informierten Gamer fast genauso gut ungültig wählen können. In Sachen Zensur liege ich auf einer Linie mit den Piraten, ich finde nur, dass ich meine erste Bürgerpflicht am besten erfülle, wenn ich eine Partei mit einer realen Chance auf eine Volksvertretung wähle.
    —-
    „womit sie nicht besser als die FPD sind“

    Die Grünen sind eine Partei wie jede derzeit im Bundestag vertretene Partei, ich bezweifel, dass irgend jemand von den dortigen Abgeordneten kleine Kinder frisst oder sonstwie Deutschland bewusst etwas Böses will, aber ich halte speziell das Wahlprogramm der FDP für sehr problematisch und in Zeiten der Wirtschaftskrise für potentiell gefährlich. Vor allem allerdings glaube ich, dass der Großteil der Gamercommunity sich bis auf den Actionspielaspekt nicht mit ihrem Wahlprogramm anfreunden können wird, deshalb finde ich es kritisch, ständig in einschlägigen Foren zu betonen, dass sie in diesem Punkt ne vernünftige Ansicht haben – sonst vergisst der eine oder andere Zocker in der Hitze der Debatte noch, dass es auch andere wichtige Aspekte neben dem Zensurparagraphen gibt und die FDP eben keine „Gamerpartei“ ist.
    ——–
    @ Alrik: Die ganze NRA-Kiste ist gemeint.
    ——–
    …es verabschiedet sich in die blinde Finsternis…der Grüne Star :-)

  31. @Grüner Star
    Ich glaube die Grünen haben ein großes Problem bei dem Thema aufgrund ihrer einen Wurzel in der Friedensbewegung der 80er.

    Hinzu kommt die Ablehnung einer vermeintlich bösen Industrie, welche hier bei dem Thema einher geht: „macht kaputt was Euch kaputt macht“ hört wohl auch Rainer Fromm gern, und der täte es vermuteterweise von der „Killerspiele“-zockenden deutschen Jugend eher bezogen auf die ach so bösen Produkte dieser Industrie gesungen sehen: als ehemalige Managerin von Rio Reiser, den für mich nebenbei angemerkt besten und wichtigsten Musiker deutscher Zunge der je gelebt hat, kommt da aus meiner Sicht auch bei Claudia Roth manches nicht von ungefähr.
    Nicht zu vergessen eine Generationenbarriere
    Hinzu kommt noch ein latenter Antiamerikanismus, weil die Spiele werden ja auch als US-Produkte, vom dortigen Militär gar ersonnen, wahrgenommen – selbst wenn sie aus Japan oder Frankfurt stammen sollten.
    Es ist ein Spagat, ein Drahtseilakt, welcher hier in der Partei für mich notgedrungen gemacht werden muss: zwar glaube ich auch, dass so am liebsten gar keine eindeutigen Stellungnahmen abgegeben werden würden bei dem Thema, weil ansonsten hoffentlich doch gewusst wird, wie weit verbreitet die Spiele sind und das doch nicht alles unverbesserliche Militaristen und (Möchtegern-)“Muskel-Machos“ sind, die spielen.

    Ablehnung bis schlichte Intoleranz gegenüber Spiele und deren Veranstaltungen werden von den Grünen bei dem genannten Hintergrund hingegen sicher weiterhin artikuliert werden

    Ein Grün-Politiker riet mir mal in persönlicher Korrespondenz, dass ich mir doch die „Weltoffenheit“ eines bekannten, verstorbenen österreichischen Jazz-Musikanten einverleiben sollte, da ich es ja mit meinem Spiele-Anliegen so keineswegs sein könnte: pro Spiele und „weltoffen“ zugleich… Oft liegen da wirklich Welten dazwischen in der Wahrnhemung
    LG Aus Österreich

  32. Unter Elite verstehe ich die Gruppen, die in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft massgeblich sind.
    Ein Lehrer oder Journalist ist z.B. Teil der Elite weil er eine große Gruppe von Menschen in ihrem Weltbild beeinflussen kann.
    Ein mittlerer oder höherer Beamter ist Teil der Elite weil er durch seine Entscheidungen die Lebensumstände (Baugenehmigung ? Hartz IV-Antrag ? Aufenthaltsgenehmigung ?) seiner Mitmenschen unmittelbar und drastisch beeinflußen kann.
    Angehörige der mittleren und oberen Managments beeinflussen ebenfalls durch ihre Tätigkeit unmittelbar (z.B. als Vorgesetzter) oder indirekt (innovative Produkte, erfolgreiche Firmen – oder auch nicht…) das Leben ihrer Mitmenschen.
    Natürlich darf man auch die Politiker und Funktionäre von Lobbygruppen wie Gewerkschaften, Industrieverbänden, Verbraucherverbänden oder Umweltgruppen vergessen.

  33. @Grüner Star

    Mit dem Verweis auf Zeit.de wollte ich dich nicht loswerden sondern nur zeigen, dass ich nicht persönlich auf einem Rachefeldzug gegen die Grünen bin sondern dass auch andere gewisse Differenzen bei den Grünen sehen. Ein vielfältiges Meinungsspektrum auch innerhalb von Parteien ist ja prinzipiell nicht schlecht, aber man möchte dann doch eine ungefähre Vorstellung davon haben, was man wählt. Zu deinem sinnvollen Vorschlag etablierte Parteien mit seiner Kompetenz zu bereichern eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort: „Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert dich!“
    In diesem Sinne, ciao!^^

  34. „ich halte sie schlicht und ergreifend für die einzige derzeit wählbare Partei und ich will nicht, dass die Piratenpartei die Stimmen aller vernünftig denkenden Gamer abgreift und dann unter der 5%-Hürde zusammenkracht. Dann hätten nämlich diese ganzen, idealistischen und informierten Gamer fast genauso gut ungültig wählen können. In Sachen Zensur liege ich auf einer Linie mit den Piraten, ich finde nur, dass ich meine erste Bürgerpflicht am besten erfülle, wenn ich eine Partei mit einer realen Chance auf eine Volksvertretung wähle.“

    Em nein hätten sie nicht. Den sein Stimmrecht nicht auszuüben oder seine Stimme ungültig zu machen, spielt den großen Parteien in die Karten, da diese Stimmen dann auf sie verteilt werden. Außerdem werden ab 1% und dies können die Piraten durchaus erreichen die Wahlkosten erstattet, was der Partei finanziell gut tut.

    Sry aber die Grüne is genausowenig ne „Gamerpartei“ und selbst wenn du hier unter deinem anderen Nick nochmehr Beweihräucherungen schreiben wirst, wird dies nichts daran ändern, dass die breite Masse hier die Grünen für Unwählbar hält. Ich glaube außerdem kaum, das der Großteil hier sich mit dem Parteiprogramm anfreunden kann mal abgesehen davon dass sie „offiziel“ gegen ein Verbot von „Killerspielen“ sind.

    Allein die Tatsache, dass du dich als „Grüner Star“ zurückziehst zeigt doch schon, dass es dir an sachlichen Argumenten fehlt um die Diskussion weiterzuführen.

  35. @Alrik
    So weit, so gut. Aber wie kommst du jetzt zu der Behauptung nur die von dir genannten Gruppen profitierten vom Studium?

  36. @ Hybris
    Das Studium ist für einen Großteil dieser Gruppen Voraussetzung.
    Ich mag nicht ausschließen das ein Studium ein großartiges Mittel ist um sich selbst zu finden und zu verwirklichen, ohne dann später zu Elite zu gehören.
    Der Taxifahrende Germanist ist ja ein beliebtes Klischee. ;)

    Was dann zur Frage berechtigt:
    Warum sollen Selbstfindung und Selbstverwirklichung durch ein Studium vom Steuerzahler bezahlt werden ? Und müssten sie dann nicht jedem zustehen, auch Menschen ohne Abitur ?

    @ Grüner Star
    NRA Kiste ?
    Was hat er denn gemacht ? Gelder veruntreut ? Mitarbeiterinnen sexuell belästigt ? diese Organisation durch Äusserungen oder sein Verhalten in der Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht gerückt ?

  37. Eines muss man den Politikern derzeit wirklich lassen: junge Wähler, die sich vorher nie oder nur selten mit Politik beschäftigt haben, engagieren sich zunehmend politisch und entwickeln politisches Interesse. Leider aus schlechten Umständen heraus und nicht aus Begeisterung für die Fähigkeiten der Politiker. Naja, woher solls auch kommen (fügte er sarkastisch hinzu). Auch ich gehör(t)e zum grossen Sumpf der „Politik-Verdrossenen“.
    – – – – – –
    Da hier viele Ihre Meinung zu den Parteien, ihren prominentesten Köpfen und deren Politik äussern, möchte auch ich meinen Senf dazu geben. Wohl gemerkt, MEINE persönliche Meinung.
    – – –
    Man sollte niemals eine Sache vergessen: nie die Vergangenheit aus den Augen lassen. Vor allem die „jüngeren“ hier (ganz grob gesprochen alle die höchstens eine Bundestagswahl aktiv als Wähler miterlebt haben) sollten sich hier ein wenig mehr Weitblick verschaffen. Keine Partei ist perfekt und alle verpsrechen ALLES im Wahljahr und drehen ihre Fahne nach dem Wind. Und der dreht schnell und häufig.
    Die Rot/Grüne Koalition unter Schröder (1998-2005) hat sehr viel richtig gemacht und ganz klar auch einige Fehler. Aber sie hatten auch mit den Altlasten der 16-jährigen CDU Regierung unter Kohl zu kämpfen und vieles was in den letzten Jahren positiv auf die grosse Koalition (und da vor allem der auf den CDU Teil) herab scheint, liegt zu grossen Teilen in der Rot/Grün Zeit begründet. Soll heissen: all das, was die vorherige Regierung verbockt hat, muss die Neue erst einmal ausbaden und all das, was die vorherige richtig gemacht hat, setzt sich die darauf folgende als Sieges-Lorbeer auf den Kopf und gibt damit an.
    – – –
    Was die aktuellen Parteien angeht bleibt mir nur folgende Zusammenfassung:
    – Die CDU/CSU war, ist und bleibt für mich unwählbar. Alleine schon die Anbiederung an die Wähler mit ihrem Slogen „Die neue Mitte“ widert mich an. Vor allem weil es einfach nicht stimmt. Oder auch die Kriecherei von (der damals noch nicht Kanzelerin) Merkel vor George W. Bush zu Beginn des Irak-Kriegs.
    – Die Linke ist für mich genauso unwählbar. Das SED Erbe ist für mich da garnicht so entscheidend, wenn auch nicht unwichtig. Und was sie sagen und durchsetzen wollen klingt erstmal nicht schlecht, aber realisierbar ist es nicht und deren Kopf Lafontaine konnte ich früher schon nicht leiden. Gysi als Person ist klasse, aber ich würde ihn halt gerne in einer anderen Partei sehen. Wenn auch nur ein Bruchteil unserer Politiker mit seinem Engagement und seiner Leidenschaft an ihre Aufgaben herangehen würden, wäre vieles besser. Den Rest der Linken kann man getrost in der Pfeife rauchen.
    – Die SPD mag nicht perfekt sein, aber sie sind bei weitem nicht das Schlimmste. Man würde wohl vom „geringeren Übel“ sprechen. Für mich bleibt die SPD zumindest mal eine wählbare Alternative zur CDU.
    – Die Grünen mögen vielleicht nicht immer einheitlich auftreten und von verschiedenen Köpfen hört man immer wieder gegensätzliche Meinungen, aber der Kern der Partei-Idee sollte doch jeden ansprechen. Ich gehöre wohl nicht zur breiten Masse hier, da sie für mich nach wie vor wählbar bleiben.
    – Die FDP hat den grossen Nachteil, dass man sie nur im Verbund mit der CDU bekommt. Und obwohl ich kein Fan der FDP bin und sie wohl auch nie wählen würde, so sind deren Ideen im Vergleich zur Linken wenigstens machbar. Leider aber nur mit Haken.
    – Die Piraten sind für mich derzeit auch nicht wählbar. Viele haben hier Ihre Unterstützung schon bekundet und das ist auch vollkommen in Ordnung. Für mich persönlich ist die Partei noch zu jung, zu klein, zu unbedeutend und in einigen Dingen schlichtweg noch nicht ausgereift genug, um sie bei der Bundestagswahl ernsthaft in Betracht zu ziehen. Viele ihrer Ideen und Vorhaben entsprechen durchaus meiner Meinung, aber zu viel ist einfach noch nicht „fertig“. Ich kann es leider nicht besser ausdrücken.
    – – – – – –
    Um es zusammen zu fassen und einigen vielleicht einen Denkanstoss zu geben: vergesst bitte nicht, dass Idealismus eine gute Sache ist, aber Politik wird leider nicht von Idealisten gemacht (und manchmal ist das auch gut so). Behaltet aber das Gesamtbild im Auge. Auch wenn die grossen Parteien vielleicht nicht so agieren, wie wir uns das wünschen würden, so gibt es doch wichtigere Dinge, die nicht in den Hintergrund geraten sollten.
    – – –
    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, ich versuche mich in Zukunft kürzer zu fassen.

  38. @Alrik
    So what, es gibt Berufe für die ein Studium Vorraussetzung ist. Aber warum machst du die Legitimation der Studiengebühren daran fest was hinterher aus den Leuten wird, wenn die Studiengebühren vorher für eine Selektion sorgen?

  39. @KosmoK: Diese Argumentation hatten wir früher auch schon vor Winnenden und ist total überhollt, da die Parteien im Bundestag fast geschlossen gezeigt, dass sie Medieninkompetent sind und Politiker, welche die Welt von heute nicht mehr verstehen bzw. die moderne Jugendkultur bekämpfen, haben nichts in Führungspositionen zu suchen und gehören ins Altersheim.
    Meine Wahlentscheidung mache ich doch nicht mehr an Themenpunkten wie Wirtschaft, Arbeitsmark usw. fest, wo die etablierten Parteien ohnehin schon gezeigt haben, dass sie darin versagen, sondern an den Umgang und das Verständnis für die neuen Medien, da hierin die Zukunft liegt.

  40. „ich will nicht, dass die Piratenpartei die Stimmen aller vernünftig denkenden Gamer abgreift und dann unter der 5%-Hürde zusammenkracht. Dann hätten nämlich diese ganzen, idealistischen und informierten Gamer fast genauso gut ungültig wählen können.“

    Diese Denkweise ist in Deutschland und auch in manch anderen Ländern ein großes Problem, denn sie führt dazu das neue Parteien eigentlich keine Chance haben. Ja, es ist wahrcheinlich das sie die 5% nmicht packen, aber auch ein Ergebnis von 4% würde manchen zum Nachdenken anregen. Zum einen die alteingesessenen Parteien, die sich dann vielleicht mal vernünftig mit dem Thema auseinandersetzen und zum anderen auch einige Wähler, die diesen meiner Meinung nach dummen Leitsatz „Ich wähl nix was unter 5% bekommen könnte“, die dann halt sehen, das die 5% durchaus möglich sind.
    Wer wirklich etwas ändern will, muß bereit sein zu akzeptieren, das das unter Umständen nicht sofort klappt, sondern das man eine Partei erst aufbauen muß bevor sie etwas aus eigener Kraft bewirkt.

  41. @KosmoK
    In Bezug auf die Piratenpartei:
    Du suchst das gemachte Nest. Also eine Partei die schon passend groß ist, die Anfangsschwierigkeiten hinter sich hat. Das klappt aber nur, wenn diese Partei auch Unterstützung erfährt, denn ohne Unterstützung wird es nix mit dem groß werden, sowohl was die Stimmzahl angeht, wie auch die Themenkompetenz.
    So ändert man nichts, sondern so wählt man immer nur das was man als geringstes Übel einstuft.

  42. Ich möchte hier mal darauf hinweisen, dass Wahlem, Parteien, etc. schon mehrmals im Forum diskutiert wurden, und es dort noch eine Menge zu diesem Thema zu lesen gibt.

    Wenn alle Menschen mit „grünen“ Ideen versucht hätten diese direkt bei den etablierten Parteien einzubringen, dann wären die Grünen auch nie in den bundestag gekommen….

    Dass es deutlich mehr negative Kommentare liegt meine Meinung nach daran, dass es für die CDU/CSU schon länger keine positiven Erwartungen mehr gibt, aber dass viele die im Netz engagiert sind in der Vergangenheit oft rot oder grün gewählt haben und deshalb erwartet haben dass ihre interessen von diesen Parteien vertreten werden. Die CDU hat keine Erwartungen enttäuscht, wohl aber SPD und Grüne. Dieshalb ist der Zorn auf diese beiden Parteien auch frischer. Wenn die Grünen Wähler davon überzeugen wollen, dass sie sich für Bürgerrechte im Sinne der Computerspieler und Zensurgegner einsetzen, dann müssen sie dafür einfach mehr tun, denn bisher ist ihnen das nicht gelungen.

  43. @The_Real_Black

    Extreme kann man vergessen, wie? Die Linke sind extrem, daher soll man sie nicht wählen, ja? Stattdessen die Piratenpartei, die nichts, ich sage NICHTS, erreichen wird.
    Das ist dann eine verschwendete Wahl.
    Ich wähle die Linke, weil wir eine Linke brauchen. Ansonsten machen die „Volks“parteien so weiter. Und darauf habe ich keine Lust.

    Und hör doch mal dem Herrn Gysi zu. Was ist denn an seinen Argumenten so falsch? Was ist da so extrem? Sind die Forderungen etwa zu extrem?

    Ich lach mich echt tot hier.

    Wählt doch die Piratenpartei, verteufelt weiter die Linken. Ihr werdet sehen, dass wir dann wieder die CDU bekommen (und sogar noch stärker als zuvor). Und dann gehts rein in den Überwachungsstaat.

    Danke, Herr The_Real_Black!!!!!

  44. @Grenor
    Ich suche bei weitem nicht das gemachte Nest, aber eine Partei muss für mich wählbar sein. Und das sind die Piraten im Moment einfach noch nicht. Es geht mir auch nicht darum, ob die nun die 5%-Hürde schaffen oder nicht. Da die Piraten noch keine etablierten Köpfe an der Spitze haben, halte ich mich da ans Parteiprogramm. Und da stimmen einfach einige Dinge noch nicht oder entsprechen nicht meiner Haltung. Also kann ich da nicht guten Gewissens mein Kreuz setzen. Ich verschwende meine Stimme nicht für eine Idee. Würde mich deren Programm mehr überzeugen, dann hätten sie meine Stimme.

  45. @J.S.:
    *g*
    Ja links war ja so viel besser und ganz ohne Zensur…
    die DDR war ja so Gut und alles war mit Mauer früher so viel besser…

    „Ich lach mich echt tot hier.“
    Klappe zu Affe tot… *pfeif*
    Ja ich lache…

    Happy Mauer noch…

  46. @J.S.
    Die Linke baut im Moment einfach nur auf Populismus mit ihren Forderungen, die sind sowas von unrealistisch und nicht umsetzbar. Natürlich versprechen alle Parteien viel vor den Wahlen, vor allem in der Wirtschaft, aber die Sachen sind haushaltstechnisch immer noch halbwegs vertretbar, das Programm der Linken definitiv nicht. Die Linke macht sich nicht so sehr durch das, Was sie fordern unglaubwürdig, sondern durch das Wie.
    Zu den anderen Parteien: da schwanke ich zwischen SPD und Piraten. Die letzte Rot Grüne Regierung hat viele vernünftige Sachen auf die Beine gestellt, die guten Zahlen der großen Koalition am Anfang vor der Wirtschaftskrise stammten von der Vorgängerregierung, Reformen brauchen nun einmal etwas Zeit, bis sie greifen. Mit dem Thema Spielverbote mache ich mir jetzt wahrscheinlich keine Freunde, aber für mich ists es halt „nur“ ein Hobby und hat nur einen kleinen Einfluss auf die Wahl.
    Für die Piraten spricht natürlich der Große Punkt der Internetsperren, Zensur ect. Jedoch halte ich dafür deren Vorstellungen vom Urheberrecht für nicht vertretbar.

  47. Einige Leute hier scheinen ja richtige Medium zu sein, wenn sie jetzt sagen „Die Piraten schaffens eh nicht“.
    Tja, wenn ihr so glaubt und deswegen was anderes wählt wen wunderts dann?

  48. @ Gorian:

    Öhm wann haben die Linke den nicht die Populismuskeule ausgepackt? Meiner Meinung haben die nix außer ihren Populismus.

    @
    J.S.

    Als wenn die Linke ne Chance hätte, Schwarz- Gelb aufzuhalten. Außerdem gibt es einfach zu viele Punkte in der ich mit der Linken nicht übereinstimme. Deswegen bleibe ich nach wie vor bei den Piraten. Klar ist ihr Parteiprogramm noch nicht ausgereift, aber hey das ist deren erste Bundestagswahl und der sagt den das es so bleiben wird?

  49. „Jedoch halte ich dafür deren Vorstellungen vom Urheberrecht für nicht vertretbar.“
    Wieso? Mal gelesen?
    Ich höre immer wieder diese Punkte, aber wieso?
    .
    Happy Coding.

  50. @“Jedoch halte ich dafür deren Vorstellungen vom Urheberrecht für nicht vertretbar.”:

    http://www.youtube.com/watch?v=AYM-_qfytfA&eurl=http%3A%2F%2Fpiratenspot.de%2F&feature=player_embedded

    Ohne so überzogene Patente hätten wir jetzt schon Autors die auf 100 km weniger als 2 Liter verbrauchen, wir hätten bessere Medikamente usw…
    da Firmen ihre Erfindungen bzw die Gegenerfindugnen immer in Schubladen verschwinden lassen bzw viele unsinnigen Änderungen machen nur damit sie das Patent verlängern können…

    Happy Coding.

  51. Ich bin auch nicht der Meinung, das das bestehende Patent- und Urheberrecht ideal ist, aber eine fast komplette Abschaffung dieser Rechte (das wollen die Piraten ja so weit ich es mitbekommen habe), ist sicher der falsche Weg. Es geht hier halt mal wieder ums liebe Geld. Einerseits kann man bei heutigen Recht durch Lizensen ect. riesige Summen abräumen, sicherlich nicht richtig, andererseits würden ohne den „Schutz des geistigen Eigentums“ auch viele Entwickler, Künstler, ect. auf ihren Kosten sitzen bleiben.
    Diese ganze Diskussion um „Geistiges Eigentum“ ist sehr schwer und vielschichtig. Einen richtigen Weg zu finden, der alle zufriefenstellt, eine gute Forschung ermöglicht, ect., ect. wird schwer und lange dauern. Aus meiner Sicht ist weder die heutige Rechtslage noch der Weg Piraten gut.
    Ich denke eine Grundsätzliche Diskussion was geschützt werden kann/darf und was nicht, wie lange ect. ist auf jeden Fall notwendig.

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