Petition für ein Killerspielverbot – breite Unterstützung

Während die Petition gegen ein Verbot von Action-Computerspielen beinahe stagniert wird die Initiative des „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ von vielen Seiten unterstützt. Nach verschiedenen Berichten sollen die Unterschriftenlisten für ein Verbot von Videospielen, „die dazu dienen Menschen zu töten„, unter anderen in Arztpraxen, Kindergärten und Schulen ausliegen und dürfen auch bei Benefizkonzerten für die Opfer des Amoklaufs nicht fehlen.

Schulen und andere werben auch online für eine Unterstützung. Man könne bei „Freunden, Verwandten, Bekannten, in den Vereinen, bei Nachbarn, am Arbeitsplatz oder wo auch sonstUnterschriften sammeln. Immer mit dem obligatorischen Hinweis, dass auch die Unterschriften von Kindern und Jugendlichen gültig sind.

Manche Schüler unterstützen die Aktion auch von sich aus. So haben die Mitglieder einer Schülerzeitung ihrer neusten Ausgabe Unterschriftenlisten beigelegt und und sammeln auf eigene Faust Unterschriften in Schule und Stadt. Das Engagement wird vom Lehrer Horst Gerritsen ausdrücklich begrüsst, da Ego-Shooter bei gefährdeten Jugendlichen ja offensichtlich Amokläufe auslösen.

Nach unbestätigten Angaben sollen andererorts Schüler aber auch direkt zum Sammeln von Unterschriften gebraucht werden:

In einer aktuell kursierenden Rundmail berichtet ein Büchsenmacher aus dem Rems-Murr-Kreis, dass Schüler das Sammeln von Unterschriften für das Aktionsbündnis gegen Großkaliber-Waffen als Hausaufgabe aufgetragen bekämen, der Pfarrer sonntags predige, dass man unterschreiben solle und die Listen in jedem Supermarkt auslägen.“

51 Gedanken zu “Petition für ein Killerspielverbot – breite Unterstützung

  1. Noch absurder wird das Ganze durch ein Interview mit der Sprecherin des „Aktionsbündnisses“, das am 05.08. im DLF ausgestrahlt wurde. Darin: „Wir wissen eigentlich gar nicht, warum Tim K. überhaupt Amok gelaufen ist…“

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