Fahrenheit 1562

Nach dem die Informationen in den letzten Tagen nur schrittweise an die Öffentlichkeit gelangt sind hier das Bekannte im Überblick:

Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ (AAW) ruft dazu auf am 17.10.2009 zwischen 10 und 19 Uhr vor der Staatsoper in Stuttgart Videospiele im Rahmen einer öffentlichen Zeremonie in einem Container zu sammeln, um sie anschließend in dem MHKW Göppingen bei Temperaturen von mehr als 850 °C zu verbrennen. Unter den Teilnehmern wird ein vom WM-Kader signiertes Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft verlost.

Inanbetracht dessen, dass Videospiele nicht nur faktisch ein Teil der (Jugend-) Kultur sind, sondern die Spielebranche auch im Deutschen Kulturrat vertreten ist, kann hier offiziell von der organisierten Vernichtung von Kunst- und Kulturgütern gesprochen werden.

Besonders erschreckend: Die Aktion findet nicht nur vor der Stuttgarter Staatsoper statt sondern mit Anneliese Hermes ist auch noch eine Künstlerin an der Aktion beteiligt, die den Container bei einem Straßenfest gestaltet hat. Hier wird offenbar versucht den eigenen Anspruch auf die kulturelle Deutungshoheit zu demonstrieren.

In den Printmedien wird aus einer etwas eigenartigen Perspektive über die Aktion berichtet. Mit Unverständnis wird beschrieben, dass sich Gamer eher ablehnend äußern und der geplanten Vernichtung von Kulturgut kritisch gegenüberstehen. 200 Mails hätten inzwischen das AAW erreicht, in denen sich die Verfasser von dem Vorhaben distanzieren und zum Teil auch beleidigende Worte finden. Der Vorstand des AAW, Hardy Schober, wird wie folgt zitiert:

„Mit so viel Bosheit habe ich nicht gerechnet. Betroffene Hunde bellen.“

Ich weiß nicht welch ein Verhältnis Herr Schober zu Kunst- und Kulturgütern pflegt, aber mich würde es betroffen machen, wenn angesichts der Verbrennung von Medien, egal ob es sich bei ihnen um Bücher, Musik-CDs, Filme oder Videospiele handelt, kein Aufschrei durch die Gesellschaft geht.

Nichtsdestotrotz legt die Presse den Schwerpunkt auf die empörte Internetgemeinde, gegen die man sich nun mit Polizeikräften und einem privaten Sicherheitsdienst wappnet. Die Berliner Morgenpost bringt es sogar fertig die Leser über den Inhalt der Aktion im Unklaren zu lassen. Es wird lediglich geschrieben, dass „Wachschutz für Angehörige von Amoklauf-Opfern“ notwendig sei, da es Proteste gegen die Aufstellung eines Containers gebe, „in dem Material gesammelt“ werden solle.

Die Aktion soll nach Auskunft von Simone Thieß übrigens keine einmalige Sache bleiben sondern zu einer dauerhaften Institution werden. Der Container wird abwechselnd an verschiedenen Stellen im Landkreis, unter anderem vor Schulen, abgestellt werden.

Während der Piratenstammtisch Stuttgart Vorbehalte hat, wird der VDVD eine Mahnwache abhalten. „Anstatt anerkanntes Kulturgut zu vernichten“ wolle man bei der Gegenaktion abgegebene Videospiele – sofern sie geeignet sind – unter Beachtung der Vorschriften des Jugendschutzgesetzes weitergeben um sie zur Integration einzusetzen. Schließlich schaffe gemeinsames Spielen Freundschaften und würde somit zu einem besseren Miteinander beitragen. Man wird sich um 10:30 Uhr unter dem Motto „Videospiele – Menschen verbinden statt aufhetzen“ auf dem Schlossplatz Stuttgart einfinden.

Update:
Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten hat sich Hardy Schober zur Aktion des VDVC geäußert:

„Sie haben unsere Aktion nicht verstanden. Wir gehen nur gegen Killerspiele vor.“

Schober wird hier offenbar von den Tücken des Begriffs der „Killerspiele“ überrascht. Während das AAW unter „Killerspielen“ eigentlich solche Spiele versteht, „die dazu dienen Menschen zu ermorden„, sollen bei der Aktion solche Spiele abgegeben werden, „die das Töten von Menschen“ simulieren. Unter dieser Definition kann man freilich auch Brettspiele wie Schach, Aufbauspiele wie die „Anno“-Reihe, Rollenspiele wie „Gothic“ oder „World of Warcraft“ und natürlich auch Ego-Shooter wie „CounterStrike“ und verbotene Spiele wie „Manhunt“ subsumieren. Was für Spiele aber nun gemeint sind ist nicht erkennbar.

50 Gedanken zu “Fahrenheit 1562

  1. Ich bin, nach wie vor, geschockt und entsetzt. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, außer das eine gegenreaktion folgen müsste. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich mir eine braune Kutte schnappe und einen Stern auf meine Brust hefte. Deutschland, Deutschland über alles…

  2. Nun denn, damit dürfte wohl folgendes klar sein:

    1.) Die Aktion hat *jetzt* schon dermaßen viel Aufmerksamkeit seitens der Presse bekommen,
    dass man die Hoffnung, das wird eh alles nicht beachtet werden und man müsse daher keine
    Gegenaktionen, die der Aktion möglicherweise noch mehr Aufmerksamkeit bringen, starten,
    wohl aufgeben muss.

    2.) Da es sich offiziell um eine „organisierte[n] Vernichtung von Kunst- und Kulturgütern“
    handelt, ist der Vergleich mit der Bücherverbrennung wohl sehr angebracht.

  3. *wuff wuff rrrrrr*
    .
    *anlauf*
    .
    *sprung*
    .
    *kraftvoller biss*
    .
    „Gamer beißt Amok-Betroffene – Den Spielern von „Killerspielen“ ist offenbar nichts mehr heilig! Erst bringt einer der ihren viele Kinder brutal um und jetzt werden auch noch deren Angehörige attakiert, nur weil diese es wagen endlich etwas gegen diese menschenverachtenden Spiele zu unternehmen.“
    (fiktive Pressemeldung nach der Aktion)
    .
    @Admin
    Muss „Unverständnis“ statt „Unvollständnis“ heißen. (Absatz vor 1. Zitat)

  4. Ich bin persönlich sehr dankbar für diese zusammenfassende News-Meldung
    @Kensiko
    Denke, man sollte sich in der Situation sämtliche Vorgangsweisen (dagegen) vorher gründlich überlegen, noch gründlicher als ohnehin schon der Fall. Die Presse findet daran offenbar nichts anstössiges, nimmt da anscheinend keineswegs wahr dass etwas vernichtet wird das irgendeinen positiven Wert hätte. Der Bezug welche eine solche Aktion zu einer historischen Vergangenheit, welcher auch immer, herstellt, ist schon aus der Sache heraus schlimm genug denk ich

  5. Ich bleib trotzdem der Ansicht, dass es am besten ist sich dieser Aktion fern zu halten. Die Medien haben ja in der nahen Vergangenheit schon oft bewiesen, dass sie alles so drehen können wie sie gerade wollen.

    Das einzig positive an der Sache ist, dass es wohl eher auf der anderen Seite zu Ausschreitungen kommen wird. Da bleibt zu hoffen, dass sich die Polizei dann an die vergangenen friedlchen Demos von Gamern zurückerinnert.

    Daher mein Tipp – bleibt der Aktion fern!! Falls ihr doch hingehen solltet, lasst euch nur nicht reizen, denn das wird die andere Seite auf jedenfall!!

  6. @Hybris

    Danke, hatte nicht drüber nachgedacht.

    @Über mir

    Ich denke gerade besonnene Gamer vor Ort wären nötig um schlimmeres zu verhindern.

  7. “Mit so viel Bosheit habe ich nicht gerechnet. Betroffene Hunde bellen.”
    Aber sicher haben die mit derartigen Sachen gerechnet, es gibt eben immer ein paar Leute die denen noch, aus welchen Gründen auch immer, in die Arme spielen.
    Klar das eine derartige Aktion die Gemüter kochen lässt, und einige lassen sich dann zu derartigen Dummheiten hinreißen.
    Das wird dann aber gleich als Bestätigung für Behauptungen wie die erhöhte Gewaltbereitschaft von „Killerspielern“ gesehen.

    Mir kommt es fast so vor als wolle man nach den ganzen friedlichen Demonstrationen der Gamer, die Konfrontation erzwingen.
    Das das ganz keine Einzelaktion bleiben soll ist auch alles andere als Erfreulich.
    Kann ich dann demnächst einen „Killerspiel“- neben dem Altkleider- und Flaschen-Container finden?
    Jetzt müssen die den Kübel dann nur noch unbeaufsichtigt hinstellen, dann holen sich die Kiddies in der Pause die bösen Spiele aus dem Container raus. Ein hoch auf den Jugendschutz.

    Die Gegenaktion des VDVD finde ich richtig klasse, das dürfte dem AAW etwas den Wind aus den Segeln nehmen.

  8. „Der Intellekt der Spieler sei nicht sehr hoch.“
    WTF, jetzt sind wir also auch noch außerordentlich dumm?

    Ich frage mich eher wer hier nix verstanden hat Herr Schröber, vielleicht sollten Sie mal in den Geschichtsbüchern nachschaun – Stichwort: Bücherverbrennung (gabs auch schon vor den 1930er Jahren, also nicht zwangsweise ein NS Vergleich).

  9. jep…auf der anderen Seite sind Schreiber von Protest-Mails aus dem Umkreis der Spiele-Lobby….hallo?
    wir sind naiv und gekauft…faszinierend^^

  10. „Unvollständnis“
    sollte es unverständnis heißen?

    so hat es also begonnen. ich erinnere mich an eine fehrnsehaufzeichnung einer in den 60ern ausgestrahlten Musik Sendung die von ihrer zuschauerschaft aufgefordert wurden keine fanbriefe mehr laut vorzulesen. sie würden durch die nennung ihrer namen erhebliche probleme in beruf und altag bekommen.

    mit abscheu wird auf die damaliegen zustände in deutschland nun zurück geblickt und dennoch beginnen nun all die jenigen, die damals unter der prüderie und biedermeier gelitten haben damit das medium unserer generation zu diskreditieren.

    es hat jedoch noch nie, seit beendigung der nazidiktatur eine öffentlich geplante kulturvernichtung die darüber hinaus mit einer derartigen euphorie angenommen wurde, gegeben.
    herzlichen glückwunsch AAW. SIe haben den begriff vergangenheitsbewältigung warhaftig richtig verstanden. endlich mal über seinen schatten springen und der welt zeigen was die urdeutschen tugenden sind. in der brozezeit waren es böse geister die man symbolisch aufs feuer warf, im mittelalter die hexen (leider von nun an nicht mehr symbolisch), dann negerlektüre und entartete kunst und nun halt mal die jugendkultur.

    Meine herzlichsten glückwünsche an dieser stelle auch an die Medien die mit freude über dieses spektakel berichten wartests mal ab. morgen werden dann nachrichten geschnitten weil sich kinder ja die kriegsbilder angucken könnten.

    Ach ja, noch was: liebes AAW sie haben sich doch hüber hersche kritik geäußert. mein brief zumindest war, im verhältnis zu ihrer vernichtungsaktion mehr als freundlich. aber ich verstehe natürlich dass es viel geiler ist der gamerschaft global und allumfassten kranken hass vor zu werfen. auf sowas stürzen sich die medien natürlich. haben sie sich schon mal gefragt warum aus reihen des AAW immer „Ihr versteht uns alle nicht, wir haben recht“ dröhnt? nunja.

    ich wünsche Ihnen noch sehr viel spass bei ihrer volksverhetze.
    (den satz wer stolz auf Sie wäre spare ich mir mal.)

    –der Optimist beteuet, dass wir in der besten aller möglichen gesellschaften leben; der Pessimist befürchtet es–

    (@Ray_alp: du darfst den text hier gerne löschen wenn er zu unangemessen ist. aber ich musste mich mal auskotzen. tschuldigung)

  11. Also im Link von Alea steht auch noch:

    Bündnis-Vorstand Hardy Schober sagte: „Sie haben unsere Aktion nicht verstanden. Wir gehen nur gegen Killerspiele vor.“ Der Intellekt der Spieler sei nicht sehr hoch.

    Wie soll ich das denn bitte verstehen? Das ist doch eine offensichtliche Beleidigung gegen alle Gamer.

  12. @Nobody: Das verstehst du durchaus richtig. Da beschwert sich der Herr Schober, durchaus berechtigt, über beleidigende Mails – bläst aber im Gegenzug ins gleiche Horn und stellt mal eben pauschal alle Gamer als „dumm“ hin. Braucht man eigentlich nicht zu kommentieren…

  13. „Der Intellekt der Spieler sei nicht sehr hoch.“ Oha…das geht nicht. Ich hab nen Animago Award, nen IF-Award..nene das geht nicht! Woha OO

  14. Umso dreister, als Herr Schober derjenige ist, der die Definition, was genau denn nun ein „Killerspiel“ sein soll, mal wieder schuldig bleibt.

    Zu den Titeln die schon mal ins Fadenkreuz der Spielekiller gekommen sind zählen unter anderem: Counterstrike, World of Warcraft, Warcraft 3, Tomb Raider, Command & Conquer und Final Fantasy.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

  15. Nur gegen Killerspiele, gott sei dank. Dann kann man die aktion ja nur noch gut heißen. Danach schneidet man sich die haare ab und geht natürlich nicht gegen ausländer vor, sondern nur gegen kanacken…

  16. „Fahrenheit 1562″
    war dass nicht meine Zahl oder hatte ich mal eine andere ^^
    .
    Sebiroth:“Man kann diesen Mann, der die Verbrennung von Kulturgut fordert, auch nicht einen hohen Interlekt zuschreiben.“
    Ja!
    @Admin: Darf man solche jetzt offen Faschisten nennen?
    Bücher Verbrenner und Kulturvernichter?
    Auf jeden Fall ist es Rechtes Gedankengut was jetzt deutlich zum vorschein kommt!

    “Sie haben unsere Aktion nicht verstanden. Wir gehen nur gegen Killerspiele vor.”
    Tya es ist ja nur Unkunst…
    Hey AAW viele Bücher sind ja auch „Unkunst“ da gabs mal ne Gruppe die nannte es so…
    wann wollt ihr die Verbrennen aus neu deutsch also NeoDeutsch Vernichten!

    WTF!!! — was kann man dene noch an den Kopf werfen damit sie es verstehen
    was sie gerade machen? … Idee: Wann brennen die Ersten Spieler?
    Gibts da schon Termine?
    -.-
    …Aktion Amoklauf Winnenden….
    Ja dass AAW!
    Happy Kulturvernichtung!
    Wir sind wieder im 3ten Reich!
    Wenn ich sowas höre kommt bei mir der ganze Geschichtsunterricht wieder hoch…
    Problem der Presse kümmert es nicht!
    Keine TV news… bis jetzt
    Happy Presse

  17. Das ist der erste kritische Artikel den ich im „Mainstream“ seit gestern dazu lesen durfte. Dem VDVC Wird sogar das letzte Wort erteilt, man sieht: so kann man eine DPA-Meldung auch bearbeiten! Finde ich fast schon mutig von der WELT – vor allem die dazugehörige Umfrage…

  18. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » Fahrenheit 1562 erwähnt -- Topsy.com

  19. @TodboT:
    nur indirekte… also nach dem Motto
    „Sowas hatte ich mal im Geschichtsunterricht gehört“ oder so ist jetzt
    akzeptabel … nur keine direkten…
    Happy ==

  20. Das Problem ist das wir nicht Hardy Schober falsch verstanden haben sondern das Problem ist das Hardy Schober Videospiele nicht versteht und unsere digitale Kultur nicht versteht.

  21. @Cyclonos,
    Jap genau so ist das!
    Nur leider werden die CDU kontrollierten Medien es wieder so darstehen lassen als wären wir die dummen und bösen Menschen.

  22. Leute,alle die da hingehen, wehrt euch morgen gegen diesen offene faschistische Verbrennung von Kulturgut, was anderes ist das nicht. Das ist nur ein weiterer Schritt zum absoluten Gängel- und Zwangsstaat und die „gleichgeschaltete“ Presse und Medien, die Pfeiffe und auch viele Politiker werden sich nach solchen Aktionen die Finger lechzen, um sich zu profilieren und mit ihrem dummen, hetzerischen Gebrabbel weiter gegen Videospiele herziehen. Ich komme mir echt vor wie in Nazideutschalnd 2.0 .Wenn jetzt nicht energisch gegengehalten wird, dann kann man nicht sagen, welche Propagandalügen noch verbreitet werden und welche Auswirkungen diese Debatte haben wird.

  23. Wie soll man Nazivergleiche noch vermeiden können, wenn öffentlich dazu aufgerufen wird, Kulturgut zu verbrennen?
    Es ist letztendlich egal, in welcher Form die Kunst vorliegt. Selbst Gunther von Hagens Leichen werden als Kunst anerkannt, also auch wenn sie jemand geschmacklos findet, kann man sie nicht einfach vernichten.

    Was kommt als nächstes? Eine Ausstellung „Entartete Kunst“ mit Computerspielen?

    Und dann die Verhaftung der ‚Schaffer‘ der Spiele, also der Programmierer?

    „Wer die Vergangenheit verleugnet, ist verdammt, sie zu wiederholen.“

  24. Ich find es einfach nur krank. Es ist wirklich fast das gleiche wie Bücherverbrenung. und Heute morgen wurde sogar in SWR3 davon gesprochen aber nur mit dem Knappen satzt: „Heute will das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden Killerspiele sammeln.“
    das verschleiert eigentlich zu viele deltais ich glaube wirklich fast das das tehma killerspiele und sich dafür stark machen den meisten Pressemedien ein zu Heises Eisen ist.

  25. Hier übrigens eine offizielle Stellungnahme vom DFB zu dieser Aktion:

    Sehr geehrter Herr XXXXXX,

    herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben in diesem Frühjahr dem „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ ein Nationalmannschaftstrikot zur Verfügung gestellt, um es im Rahmen einer karitativen Veranstaltung versteigern zu können. Wir gehen davon aus, dass der Erlös betroffenen Familien zugute kommt. Die konkrete Aktion, bei der dieses Trikot nun versteigert wird, war uns damals nicht bekannt. Dass wir das Trikot für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt haben, bedeutet nicht, dass wir uns mit der „Initiative Familie gegen Killerspiele“ identifizieren.

    Freundliche Grüße

    Harald Stenger
    DFB-Pressechef

  26. Pingback: lars-haise.net :: WEBLOG | DFB distanziert sich vom Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

  27. Aha!
    Also wurde das Trikot eigentlich für eine Versteigerung gespendet, nicht für eine Lottoziehung!
    Also, Trikot wieder zurück zum DFB!

  28. Ich kann es auch nicht fassen, was hier verlangt wird.

    Das erinnert mich auch sehr stark an die Bücherverbrennung.

    Man sollte mal nachforschen wie viele der Angehörigenen das Aktionsbündnises schon mal mit dem Auto einen Unfall hatten, bei dem vllt Menschen zu schaden kamen, und Ihnen das Auto weg nehmen :P

    ps : 20 % Aller Amokläufer spielen Killer spiele , 100 % esen Brot ( Verbrennt die Bäckereien!)

  29. Pingback: TwittLink - Your headlines on Twitter

  30. @zaphod
    Ja das kann man schon als erschleichen bezeichnen und es ist bezeichnend das sich das DFB von dieser Aktion deutlich distanziert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *