„Killerspiele“-Vernichtung wird fortgesetzt

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Die Veranstaltung des „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ (AAW), bei der am vergangenen Samstag bestimmte Videospiele gesammelt wurden um sie später in der Müllverbrennungsanlage zu vernichten, hat Symbolcharakter. Es wurden zwar bereits nach Erfurt unter dem Motto Macht kaputt, was euch kaputt macht! gewaltdarstellende Videospiele gesammelt, doch die jüngste Veranstaltung zeigt in ihrem Gesamtbild was bei der Debatte um „Killerspiele“ falsch läuft.

Allein die Verwendung des Begriffs der „Killerspiele“ hat der Aktion wenig Glaubwürdigkeit verliehen, wobei die folgenden Definitionsversuche ein noch größeres Maß an Unkenntnis offenbart haben, als man es im Vorfeld befürchten müsste. Während anfangs dazu aufgerufen wurde solche Spiele abzugeben, „die das Töten von Menschen simulieren“, grenzte man das Profil nachträglich ein. So schloss man Schachspiele von der Aktion aus, da hier „nur Bauernfiguren und keine Bauern getötet werden“. Möchte man damit unterstellen, dass in Videospielen anderes der Fall ist? Auch die abschließende Klarstellung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. So sammele man ausschließlich „solche Spiele, die vom amerikanischen Militär entwickelt wurden, um die Gewaltschwelle zu senken“. Abgesehen davon, dass mir nur ein Fall bekannt ist, in dem das US-Militär ein Videospiel entwickelt hat – „America’s Army“ zu Werbezwecken und nicht zur Senkung der Gewaltschwelle – sind mir auch sonst keine Spiele bekannt die vom Militär zum genannten Zweck eingesetzt werden. Das AAW hat mit dieser Erklärung ein erschreckendes Maß an Unkenntnis offenbart. Wenn man die Verbrennung von etwas plant wäre es nicht zu viel verlangt sich im Vorfeld versichern zu lassen, dass das Gesuchte überhaupt existiert.

Symptomatisch ist auch die Äußerung von Herrn Schober, mit der er sich gegen die Kritik des VDVC verteidigen wollte. Dieser habe die Aktion falsch verstanden, man gehe „nur gegen Killerspiele vor“. Angesichts seiner Feststellung, dass der Intellekt der Spieler nicht sehr hoch sei, fragt man sich wie er die Zeit während seines Geschichtsunterrichts verbracht hat. Mich würde seine Antwort auf die Frage interessieren, ob er auch seiner Meinung nach schlechte Bücher öffentlich sammeln und anschließend verbrennen würde. Ich hoffe, dass man hier ein „Nein“ von ihm hören würde, auch wenn dies eine wohl weitverbreitete Einstellung gegen Videospiele widerspiegelt. Diese werden offenbar immer noch als „Kinder“-spiel aufgefasst und als Kulturgüter nicht ernst genommen. In den Kommentaren mancher Seiten findet sich sogar der Vorwurf, dass jemand, der die Verbrennung von Büchern mit der von Videospielen vergleichen würde, schon lange kein gutes Buch mehr gelesen habe. Ich selbst muss eingestehen, dass viele Bücher, sicherlich auch in Anbetracht dessen, dass sie als Medium einen Tick länger als Videospiele existieren, mehr Anspruch als die meisten Videospiele haben. Trotzdem muss aber zwischen Medium und Inhalt unterschieden werden. Genauso wenig wie man auf die Idee kommen sollte Bücher zu vernichten sollte man Videospiele verbrennen. Hier sagt der Ausspruch von Herrn Schober in Bezug auf die Kritik der Gamer, dass „betroffene Hunde“ bellen, viel aus. Schober meinte sicherlich „getroffene Hunde“ in Bezug auf die Verantwortlichkeit bei Amokläufen, tatsächlich wird man mit „Betroffenheit“ als Motiv den wahren Beweggründen viel näher kommen. In Anbetracht dessen, dass Videospiele nicht nur faktisch ein Teil der (Jugend-) Kultur sind, sondern die Spielebranche auch im Deutschen Kulturrat vertreten ist, kann bei der Verbrennung von Videospielen offiziell von der organisierten Vernichtung von Kunst- und Kulturgütern gesprochen werden. Besonders erschreckend: Die Aktion findet nicht nur vor der Stuttgarter Staatsoper statt sondern mit Anneliese Hermes ist auch noch eine Künstlerin an der Aktion beteiligt, die den Container bei einem Straßenfest gestaltet hat. Ich weiß nicht welch ein Verhältnis das AAW zu Kunst- und Kulturgütern pflegt, aber mich würde es betroffen machen, wenn angesichts der Verbrennung von Medien, egal ob es sich bei ihnen um Bücher (Harry Potter), Musik-CDs (Heavy-Metal), Filme oder Videospiele handelt, kein Aufschrei durch die Gesellschaft geht. Hier wird offenbar versucht den eigenen Anspruch auf die kulturelle Deutungshoheit zu demonstrieren.

Erst während der Berichterstattung über die anlaufende Aktion hat sich noch ein weiteres Details herauskristallisiert. Lange Zeit blieb offen, was mit den gesammelten Videospielen geschehen soll. Erst später tauchte die Information auf, dass die Videospiele tatsächlich im MHKW Göppingen bei Temperaturen von mehr als 850 °C verbannt werden sollen. Während also von den Eigentümern abgegebene Waffen an Sammler weitergegeben oder von den Kommunen schlicht wieder verkauft werden landen Videospiele tatsächlich auf dem Scheiterhaufen. Bereits bei vielen Berichten über Amokläufe hat man den Eindruck, dass die Täter den Umgang mit ihrer Waffe nicht im Schützenverein sondern am PC erlernt haben sollen. Diese merkwürdige Gewichtung spiegelt sich offenbar auch bei der Entsorgung der jeweils gesammelten Gegenstände wieder.

Aber auch in den Presseberichten der Printmedien zeigt sich eine gewisse Schieflage. Von wenigen Ausnahmen abgesehen wurde der Schwerpunkt nicht auf die geplante Vernichtung von Kulturgut sondern auf die in einigen Fällen wohl auch etwas zu weitgehende Kritik der Gamer gelegt. So wurde von Bedrohung der Angehörigen gesprochen, die sogar das Engagieren einer privaten Sicherheitsfirma notwendig gemacht habe. Angesichts von mehr als 500 Mails habe Schober Übergriffe befürchtet. Während nun diese Bedrohung in nahezu epischer Breite geschildert wurde rückte die Veranstaltung soweit in den Hintergrund, dass z.B. die Leser der Berliner Morgenpost lediglich erfuhren, dass es um einen Container gehe, „in dem Material gesammelt“ werden soll. Auch bei der Aktion selbst wurde ausführlich über ein etwas misslungenes Plakat – „Stoppt den Trauer-Terror“ – berichtet, wohingegen die Aussage von Schober, wonach man Spiele sammeln würde, die vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung hergestellt worden seien, unkommentiert und somit für den Zuschauer und –hörer als „wahr“ im Raum stehen blieb. Beim SWR stellte man es sogar so dar, als ob die Spieler hier auf dem Holzweg wären. Aber auch die üblichen Fehler kann man wieder zahlreich finden. So ist davon die Rede, „dass der Amokläufer von Winnenden auch regelmäßig Gewalt verherrlichende Spiele“ genutzt habe. Soweit bekannt hat Tim K. keine nach § 131 StGB verbotenen und somit auch keine „gewaltverherrlichenden Spiele“ gespielt. An anderer Stelle spricht man von „gewalttätigen Spielen“, was ebenfalls nicht ganz den Kern der Sache trifft. Oder sind Sie schon einmal von einem Spiel angegriffen worden? Auch wird mit der Aussage, dass der Spieler versucht „so viele Gegner wie möglich töten, bevor es ihn selbst erwischt“, das Spielziel von vielen Ego-Shootern nicht zutreffend wiedergegeben.

Aber auch inhaltlich gibt es Zweifel an einer in den Presseartikeln weit verbreiteten Aussage:

„In den aufgestellten Müllcontainer hatten bis zum frühen Nachmittag vor allem Jugendliche bei der Aktion der „Familien gegen Killerspiele“ etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene Counter-Strike weggeworfen.“

Nach Berichten, Fotos und Videos von bei der Aktion anwesenden Gamern brach das AAW die Aktion gegen 16:30 Uhr ab. Bis dahin hatten lediglich 4 und keine zwei Dutzend Videospiele ihren Weg in den Container gefunden. Bei diesen soll es sich um die „Playstation 2“-Titel „GTA: San Andreas“ und „Def Jam Fight for New York“, ein Gameboy-Modul von „Small Soldiers“ und um das auf einen Rohling gebrannte und mit ausgedrucktem Cover versehene kostenlose Spiel „Open Arena“ gehandelt haben. Während die ersten beiden Titel noch in Plastikfolie eingeschweißt waren bzw. man noch das Preisschild erkennen konnte, soll das AAW von „Open Arena“ mindestens drei Rohlinge als Requisite genutzt haben. Mit diesen Scheiben wurde, ebenso wie mit den Playstation-Titeln, wiederholt das Einwerfen in den Container nachgestellt. Quelle von „Open Arena“ war offenbar die Piratenpartei. Man hatte die Spiele dem AAW übergeben, damit sie sich einmal ein „Killerspiel“ anschauen können. Ein Bild-Reporter soll nach Berichten von Anwesenden auch selbst ein Spiel mitgebracht sowie versucht haben, von stigma-Lesern ein Statement für die Aktion zu bekommen – natürlich erfolgslos. Inwieweit die 4 Spiele tatsächlich von Jugendlichen aus eigenem Antrieb in den Container geworfen worden ist unsicher. Bei Filmaufnahmen wurden meist Kinder gesehen, die die wohl extra für diesen Zweck gekauften „Playstation 2“-Spiele in den Containern helfen. Selbst Mitglieder der Piratenpartei wurden angesprochen, ob sie nicht für ein Foto Videospiele in den Container werfen könnten. Angesichts dieser Vorgänge sprachen auch Mitglieder des AAW davon, dass die Aktion inszeniert sei. Im Endeffekt ist abgesehen von zwei offenbar extra für die Aktion gekauften Spielen und dem von der Piratenpartei zu einem anderen Zweck an das AAW übergebene Titel nur ein einziges Objekt mit ungeklärter Herkunft im Container gelandet: Das von der USK ohne Altersbeschränkung freigegebene Gameboy-Spiel „Small Soldiers“.

Zusammenfassend ist die Aktion eine erstklassige Parabel auf die aktuelle Diskussion um „Killerspiele“. Eine Hand voll Leute geriert sich als Retter der Menschheit, in dem sie für die Medien die Vernichtung nicht existierender Videospiele fordert und durch geläuterte Kinder nachstellen lässt. Stuttgart ist nun frei von „Killerspielen“ und die Welt ein Stück besser. In dieses Bild passt auch, dass die Aktion vom AAW als sehr erfolgreich gewertet wird und in weiteren Städten wiederholt werden soll.

159 Gedanken zu “„Killerspiele“-Vernichtung wird fortgesetzt

  1. „soll das AAW von „Open Arena“ mindestens drei Rohlinge von „Open Arena“ als Requisite genutzt haben.“ hä?
    Ansonsten: Gut zusammengefassst, hast dir ja mal wieder mühe gegeben.
    Ich geh jetzt meinen Kopf gegen die wand hauen, wenn niemand was dagegen hat.

  2. „Wenn man die Verbrennung von etwas plant wäre es nicht zu viel verlangt sich im Vorfeld versichern zu lassen, dass das Gesuchte überhaupt existiert.“ Ein sehr wichtiger Satz finde ich. Vielen Dank!
    Das mit der „Betroffenheit“ habe ich von Herrn Schober so verstanden, dass sich eben die von Videospielgewalt „betroffenen“ Spieler über die Aktion beschweren, so nach dem Motto: „da regen sich schon die richtigen auf“…

  3. danke für die ausführliche berichterstattung, wäre aber vllt nich sinnvoll in dem kontext die 2 videos zu verlinken, visualisierung ist ja meist recht hilfreich ;)
    http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4 <- kurzer eindruck vom (fast) leeren container
    http://www.youtube.com/watch?v=LW68hN9LTGo <- dokumentation der "pressearbeit" bei der aktion (aka das making of des fakes)
    waren zwar beide im vorherigen post hier schon verlinkt, aber der vollständigkeit halber schadet es sicher nicht die hier nochmal zu erwähnen, vor allem da der bericht hier wohl etwas öffter verlinkt werden dürfte als die linksammlung im vorherigen post.

  4. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » „Killerspiele“-Vernichtung wird fortgesetzt erwähnt -- Topsy.com

  5. Abschliessend kann man sagen das diese Aktion für das AAW wohl ein Reinfall war. Längs nicht alle Medien haben sich positiv dazu geäussert. In der Gamerszene haben sie sich das letzte bisschen Verständnis verspielt das für sie noch da war und man hat eindrucksvoll mal wider gesehen wie man TV Bilder „montiert“ was mir mal wieder zeigt was diese grauen alten Eminenzen unter „Qualitätsjournalismus“ verstehen. Darunter verstehen sie nur einen Haufen Kleister den man uns dem Pöbel ins Gesicht schmiert.

  6. 1.Diese Künstlerin sollte sich ein anderes Hobby suchen!
    Also als Kunstwerk würde ich den Container nicht gerade bezeichnen, da kenne ich Sprayer die viel bessere Kunstwerke hinkriegen als diese Noobclub dieser Frau.
    2.Sehr gute Zusammenfassung!
    Ich wünschte dies würde mehr Beachtung in den Medien finden als so eine heuchlerische Aktion eines geistig verwirrten Mannes der um sein eigenes Überleben kämpft, als um eine „Verbesserung“ der Realität.
    Diese ganzen Psychologen die sich dem AAW angeschlossen haben müssen meiner Meinung nach die schlechtesten ihrer Branche sein!
    Denn jeder normale Psychologe würde doch beim Schober sofort erkennen das er auf einen Rache/Vergeltungsschlachtzug ist, um seine Trauer verarbeiten zu können.
    Selbst mein Psychologe ist dieser Auffassung.
    Auch habe ich meinem Psychologen mal die Aussagen von User anderer Foren vorgelegt und anhand dessen was er dort gelesen hat muss er auch schon von „Blindheit“ sprechen.
    Die Leute wollen nur das als real erkennen was ihnen hilft ihre Trauer zu verarbeiten, eigentlich selbstverständlich.
    Aber diese Leute sind so weit verblendet, dass sie erst dann aufhören können, wenn sie jemand ihnen einen dicken Schubser gibt.
    Daher meine Empfehlung: AAW LEute, sucht euch mal richtige Psychologen die euch auch wirklich helfen wollen und vergesst diese Idioten die euch doch nur für Imagezwecke missbrauchen.

  7. Sehr gute Zusammenfassung, danke!
    In der Tat sieht man hier altbekannte Muster bestätigt: Desinformation (beabsichtigt oder als Nebeneffekt zu möglichst reißerischer Berichterstattung) durch die Massenmedien und deren Auswirkung auf Personen, die diesen glauben und sich nicht weiter informieren wollen, als es die besagten Massenmedien bereits tun, bzw. widersprechenden Quellen (hier Spielern) nicht glauben.
    .
    Ich sehe darin durchaus ein größeres Problem der heutigen „Diskussionskultur“, nämlich dass jemandem, der emotionalisierend (und damit meist polemisierend) berichtet, eher geglaubt wird, als jemandem, der Fakten auf den Tisch legt. Dieser Umstand wird, in meinen Augen, durch die Massenmedienberichterstattung immer weiter verschärft, indem man die Argumente des Emotionalen unhinterfragt widergibt, die des Faktenorientierten aber teilweise bis gänzlich ignoriert. Auch hier will ich keine böse Absicht unterstellen, mit Angst verdient man nunmal mehr, als mit Fakten.
    .
    OT:
    Telepolis hat einen großen zweiteiligen Artikel zum deutschen „Jugendschutz“, zwar an Filmen aufgehängt, aber auch für Spieler sehr lesenswert.
    2. Teil mit Link zum ersten: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31299/1.html

  8. „An anderer Stelle spricht man von „gewalttätigen Spielen“, was ebenfalls nicht ganz den Kern der Sache trifft. Oder sind Sie schon einmal von einem Spiel angegriffen worden? “
    .
    Was hat das mit Gewalthaltigikeit zu tun?
    .
    Du meintest wohl Gewalttätige Spiele!?

  9. Gott ist das armselig.
    Immerhin haben sie mit dem Kauf der Spiele was Gutes für den Umsatz getan. Schließlich ist es immer gut, im Handel Geld auszugeben und zu zeigen, dass nach solchen Spielen Nachfrage besteht :D.

    Aber ansonsten würde ich mich freuen, wenn sie die Aktion auf andere Städte ausweiten würden. Viel wirksamer als Kritik ist halt, wenn sich jemand selbst lächerlich macht und öffentlich beweist, dass er absolut keine Ahnung hat.
    Kommt nach Berlin, wir haben hier mehr als genug Leute, die euch auslachen können :).

    Und in der Vergangenheit konnte hier auch genug Erfahrung mit der Verbrennung von Kulturgütern gesammelt werden.

  10. @Ray
    Hä? Ups? bin ich dumm?
    komisch… ich glaube mit mir stimmt was nicht ^^ XD

    Trotzdem fänd ich es besser, wenn der Titel das Wort Zusammenfassung enthält.

  11. Ich dachte der SWR hätte vor Ort einigermaßen umfassend recherchiert? Was ist denn daraus geworden? Der Bericht ist jedenfalls ein Armutszeugnis.

  12. …und wer hat jetzt das endgeile Trikot bekommen? ;-)
    Oder war das genauso wenig vorhanden wie der Wunsch dieser Leute zum fruchtbaren Dialog?

  13. @Wyrd Sister:
    das trikot durfte das AAW selbst behalten, da sie ja auch die meisten spiele selbst eingeschmissen ahben :D
    ne, keine ahnung; aber das trikot gabs wirklich

  14. Ich stimme der Aussage zu, dass Games ein Kulturgut sind und die Aktion des AAW geschmacklos sind.

    Nur: Haben die Gamer das mit dem Kulturgut schon selbst kapiert? In dem Mobilisierungsvideo zur letzten Demo war die Rede davon, dass es „nur um’s Zocken“ geht. Man braucht sich nicht darüber zu wundern, dass Games keine große kulturelle Bedeutung beigemssen wird, wenn die Gamer das selbst nicht tun.

  15. @hejoba

    geil, das is echt nen epic fail xD
    unser „unabhängiger“ Journalismus, ha, das ist nur ein haufen Dreck, unglaublich.
    Und das sendet der SWR- ich sag nur GEZ-Gebühr… dafür bezahlen wir alle Geld, für Tatsachenverdrehung und Manipulation -.-

  16. Supersonic man muss auch unterscheiden können…

    Für viele esportler gehts nunmal nur ums zocken, ebenso gibt es aber auch viele gamer die mit esport nix zu tun haben die auch gerne mal wegen der story und präsentation spielen.

    Bei musik gehts auch oft nur ums „zuhören“, teilweise sogar nur darum das es nebenbei läuft und man nichtmal genau zuhört. Trotzdem gehört auch musik zur kultur, von daher sehe ich da nirgends einen widerspruch.

    Btw: „Bei Filmaufnahmen wurden meist Kinder gesehen, die die wohl extra für diesen Zweck gekauften „Playstation 2“-Spiele in den Containern helfen“

    Gehts nur mir so oder klingt der satz komisch? Helfen die kinder den spielern in den container oder sollte das „werfen“ sein? ;)

  17. Ich glaube wirlich langsam, das beim Herrn Schober irgendwas nicht mehr ganz stimmt. Ihm geht es doch garnicht mehr um die Verhinderung von Amokläufen und um die Hilfe für Amokopfer. Er ist so dermaßen Besessen von der Abschaffung der Spiele, das er meiner Meinung nach schon garnicht mehr zum richtigen Denken fähig ist und somit auch nicht ernst genommen werden kann. Ich hab mir mal die ganzen Interviews und Videos angeschaut, da macht er wirklich den Eindruck eines alten, verwirrten Mannes, der sich vollkommen von der Realität entfernt hat.

  18. @ Supersonic: Ich als Gamer sehe Videospiele als Kulturgut. Und ja ich lese Bücher, höre Musik und sehe Filme. Nur fernsehen mach ich wenig.

    Schon irgenwie lustig, dass die Aktion so ein Fail war. Aber die kapieren es nicht und machen weiter.Wenn die mal in meiner Nähe sind schau ich mir das auch mal an und kläre auf. Was mich aber noch am meisten stört, dass solch Aktionen überhaupt tolleriert werden bzw. sogar noch als gut bezeichnet werden.

  19. @Robbe
    nicht nur das, dahinter stecken auch ganz banale Gründe.
    Herr Schober hat ja seinen Job aufgegeben und „arbeitet“ als bezahlter Vorstand des AAW.
    D.h. er ist für eine ‚Bezahlung‘ auf Spendengelder angewiesen, und die kommen anscheinend nur schleppend rein.
    Da war halt eine medienträchtige „erfolgreiche“ Aktion wichtig.

  20. Klar steckt auch Geld dahinter. Er hat sich aber so dermaßen in diese „Killerspiel“- Sache reingesteigert, das ich das Gefühl hab, das Geld hier ne geringe Rolle spielt. Er hat wahrscheinlich solange eingeredet, das Spiele an den Amokläufen Schuld sind, bis er wie oben schon gesagt, total davon besessen war. In den Videos macht er für mich auch einen richtig gestörten Eindruck.

  21. @Ich
    „da sieht man mal wieder, dass killerspiele dumm und agressiv machen…“
    .
    Stimmt, wer hätte gedacht, dass alle Kritiker Recht hatten und sich „nur“ in den betroffenen Akteuren geirrt haben. Wir sind’s nicht, sondern die Hetzer. *gg*
    .
    Das Verhalten der Künstlerin erinnert mich an ein Theaterstück aus dem Thalia Theater Halle. Da hatte die Küstlerin echte „Ultras“ (besonders treue / radikale Fußballfans) auf die Bühne gestellt, die dort das machen konnten, was sie sonst im Station machten. Besonders in die Kritik geraten ist das Stück wegen „Juden Jena“ Rufen. Bei der anschließenden Diskussion wurde dann Kritik an dem Stück und der unreflektierten Darstellung des Themas geäußert, was die Künstlerin so gar nicht einsehen wollte. Schätze, einige Künstler meinen, sie dürften per se alles, genau wie einige Journalisten meinen, dass Pressefreiheit ein Persilschein für alles ist.

  22. @crusader: vorsicht vor doppelmoral. du kritisierst, dass sich manche künstler zu viel heraus nehmen und meinen sie hätten einen „persilschein“. eben dies kritisieren im umkerschluss viele über die, die spiele prduzieren.

  23. Jepp. Wenn ich der Künstlerin was vorwerfen würde, dann eher dass sie, als selbst kreativ tätige, so wenig Respekt vor den kreativen Leistungen anderer hat.

  24. Ziemlich einseitiger Bericht. Zumal nicht bewiesen worden ist, dass die beiden PS2-Spiele wirklich für diese Aktion gekauft wurden. Ich bin einfach nur enttäuscht. :(

  25. @Preston
    Hm, Originalverpackung inklusive Preis-sticker und dann noch die Inszenierung für die Presse legen den Verdacht aber nahe.
    Und wieso einseitig? Der Artikel ist doch sachlich und mit Belegen zu den einzelnen Aussagen unterlegt. Etwas was man von der „anderen Seite“ in der Regel nicht erwarten kann.

  26. @Preston
    Der Bericht mag vielleicht aus Sicht der Kritiker einseitig erscheinen, allerdings tut er eins NICHT und das ist Unwahrheiten verbreiten!!!
    Bei den Presseberichten wurde ja gezielt gelogen und manipuliert – z. B. in Bezug auf Counter Strike … nicht zu vergessen, die gestellten Bilder, wo Kinder Spiele in den Container werfen und dass ist sogar bewiesen, dass das gestellt war, da es auch presseunabhängige Filmer gab!!!

  27. @Preston,
    Logik ist wohl nicht dein Fachgebiet was?
    Ich kenne niemanden der, wenn er sich was gerade gekauft hat, es erst einmal Monate oder gar Jahre irgendwo hinlegt, dazu noch eingepackt!
    Ich glaube auch nicht das es überhaupt jemanden gibt der das so macht.
    Also wozu Geld ausgeben wenn man das gekaufte Objekt gar nicht benutzt?
    Und ich rede hier nicht von ein paar Tagen, sondern von Monaten und Jahren.
    GTA San Andreas ist schon etwas älter.

  28. Okay…
    Ich hät da vielleicht ne Idee. Man könnte doch kleine Prospekte oder sowas in der Art machen, wie sie Stigma Videospiele schon hat. Mit einem kleinen Zusatz natürlich. Wenn die Leute nämlich schon alles glauben, was schwarz auf weiß steht, könnte man ihnen einen speziellen Flyer in die Hand drücken der vernünftige Argumente, Aussagen und Kritiken namenhafter Leute wie Psychologen Politiker usw…

    zb.. ”Das ist so pervers, dass es keine Alternative zum Verbot gibt.” (Uwe Schünemann)

  29. @robbe achja? xD hab jetzt eigentlich mehr mit einem gewöhnlichen troll gerechnet. dann würde ich seinen kommentar nicht nachvollziehen können.
    @prestonbernd gib dir doch in zukunft mehr mühe und gestalte deine einträge provokanter.

  30. @Robbe
    irgendwo muss man doch anfangen, die Kritiker zu überzeugen… es ist zwar schwer gegen eine Wand anzukämpfen aber versuchen kann manns ja trotzdem, da man nichts zu verlieren hat.

  31. @d-jay
    ich glaube bei den meisten wärs zeitverschwendung, dort hat die jahrelange medienmanipulation im bezug auf spiele perfekte arbeit geleistet.

  32. @Egocide
    Können Sie bitte mit Ihren beleidigungen aufhören. Beleidige ich Sie etwa?
    @robbe
    Ja, ich bin Mitglied beim AAW. Zum Thema Medienmanipulation: Ich hab mir Manhunt, bevor es beschlagnahmt wurde, aus der Videothek ausgeborgt, und frage mich: Sind solche perversen Spiele wirklich notwendig?

  33. @Preston,
    und ist Manhunt nicht heute Verboten/Beschlagnahmt?
    Die Antwort lautet: Ja! Manhunt wurde Verbot/Beschlagmahnt und das zurecht.
    Was Ihr Fehler ist ist folgender: Sie gehen von dem Inhalt des Spiels „Manhunt“ davon aus, dass alle anderen Spiele genauso sind.
    Ich habe zu Manhunt nur Videos gesehen und das hat mir schon gereicht.
    Ich habe schon viele Videospiele gespielt, aber das war eines wo auch ich sagen musste „das braucht doch niemand“.
    Hinzu kommt auch, dass sich Manhunt weltweit schlecht verkauft hat.
    Kann man also hier noch davon reden, dass die Gamer sowas wollen?
    Wohl nicht!

  34. @Preston

    Öhm ja da haben Sie aber gleich eines der krasstesten Spiele (und nein ich benutze hier krass als das was es eigentlich bedeutet und nicht als ausdruck von Coolness) rausgesucht. Ich persönlich kenne nur den Titel, das Spiel selbst habe ich nie gespielt aber es wird schon seine Richtigkeit haben wieso es verboten worden ist!!!

    Achja wenn Sie vom AAW sind erklären Sie doch bitte Herr Schober, dass seine Definition vom „Killerspielen“ durchweg falsch ist. Es gibt nämlich nur ein Spiel welches gezielt vom US. Militär entwickelt wurde und dass ist „Americas Army“. Dieses wurde aber nicht zur Herabsetzung der Hemmschwelle entwickelt sondern zur Rekrutierung von Jugendlichen. Außerdem sind die bunten Aufdrucke nicht umsonst auf jeder Verpackung eines Spieles. Spiele ab 18 gehören genausowenig wie Alkohol, Tabak und Horrorfilme in Kinderhände deswegen muss man aber nicht ein Verbot für etwas fordern was sowieso nur für den Erwachsenenkonsum produziert wurde.

  35. @Preston
    Die Frage ist sinnlos, es ist beschlagnahmt, ergo reicht der „Jugend“schutz wohl aus um solche Spiele zu verbieten. Was will das AAW denn mehr? Und was hat das mit Medienmanipulation zu tun?
    Achja ich vergaß, alle Spiele unreflektiert genauso in den Topf der „Gewaltverherrlichung“ werfen und verbieten ist wohl das oberste Ziel des AAW wenn es um elektronische Unterhaltung geht.
    Und was „notwendig“ ist, im Bereich Kunst und Kultur (wenn es nicht gerade um Jugendschutz geht), hat jeder mündige Staatsbürger für sich selbst zu entscheiden. Eine Geschmacks’diktatur‘ von oben herab ist in jedem Falle abzulehnen.

    Beispiel: Fallout 3. In jedem Fall ein Ab 18-Titel, Jugendschutz hat sich damit rein rechtlich erledigt.
    Ob ich jetzt als Erwachsener die übertriebe/überzeichnete Gewaltdarstellung als Mittel der Darstellung eine zynischen, satirisch angehauchten Spielewelt akzeptieren kann behalte ich mir vor und lasse ich mir nicht von ‚Moralaposteln‘ vorsagen.

  36. Nicht schon wieder die Manhunt Diskussion.
    Ich hab das Spiel gespielt und das einzige verwerfliche an dem Spiel ist der Titel… wenn man nicht mit den Titel Menschenjagd leben kann… aber da gibts auch schlimmere Buchtitel, Filmtitel und Co… Manhunt ist, wie ich schonmal gesagt habe mehr ein Schleichspiel. Darin muss man Gegner meist aus den verborgenen heraus ausschalten – ähnlich wie bei den Spielen Splinter Cell oder Dark Project. Ich finde das Spiel übrigens auch nicht sonderlich gut, was aber daran liegt, dass mir die Storypräsentation nicht zusagt.

  37. @preston begib dich doch bitte ins forum. lustig finde ich die frage nach der „notwendigkeit“ von unterhaltungsmedien. als notwendig, kann man äußerst wenig bezeichnen.

  38. @ Preston:
    Meiner Meinung nach nicht notwendig, aber das zu entscheiden sollte jedem Erwachsenen selbst gestattet sein.
    Jugendliche haben auf solch ein Produkt sowieso keinen Zugang, und dass sie es nicht „versteckt“ machen, darauf müssen nun mal noch die Eltern selbst achten bzw. soviel Medienkompetenz und auch Wertebewusstsein schaffen, dass die Jugendlichen so etwas von sich aus ablehnen… so wie ich, der viele andere Spiele dennoch gerne und unbeschadet spielt.
    Die ganze Diskussion verläuft doch dauernd im Kreis, wie ein Hund, der seinem Schwanz nachjagt.

  39. @Preston
    Als jemand welcher den ersten Teil aufgrund dessen Charakter als Versuchsanordnung Videospielgewalt in Form eines gewöhnlichen Stealth-Spiels zu kommentieren einigermaßen schätzt, hätte ich schon gerne gewusst was daran genau „pervers“ sein soll? Weil es am Anfang etwa deutlich vor Augen führt wie Alltagsgegenstände als Waffen mißbraucht viel schrecklicher sein können als Schusswaffen welchen Kalibers auch immer? Weil der Spieler, die Spielerin, versuchen soll in einer feindlich gesonnen Umgebung zu überleben. Oder doch bleiß, weil man mit alledem nicht konfrontiert werden möchte? Sich in einer Vorstellung eigener moralischer Überlegenheit diesem Schauspiel lieber entzieht?

    @Booomboy
    Dass sich der Titel schlecht verkauft hätte kann man glaub ich allein schon deswegen nicht sagen, weil doch ein Nachfolger, teilweise in Wien, entwickelt wurde;

  40. @Preston: Ich bin ebenfalls für Egocides Vorschlag. Wenn Sie an einer Diskussion interessiert sind, dann können wir das gerne über das Forum regeln. Die Kommentarsektion ist hierfür zu unübersichtlich.

  41. @Booomboy
    Das Verkaufserfolg nicht gegeben war bei Manhunt ist nur zum Teil richtig, in den USA war es relativ erfolgreich nur in Europa und Asien war es ein Flop was auch auf dem Nachfolger zutrifft.

    PS: US und Japanspiele lassen sich nur auf PC, PSP, PS3, GB, GBA bis auf ganz wenige Ausnahmen uneingeschränkt spielen, einige wenige US Spiele laufen auch auf der Xbox 360 uneingeschränkt bei allen anderen Geräten bleibt der Bildschirm schwarz und nur der PC kann Kopien ohne Manipulationen der Gerätehardware abspielen.

  42. Anhang:
    Indiziert heißt ein Spiel, Film etc. darf nicht offen ausgestellt werden man darf ihn aber unter der Ladentheke aufbewahren bzw. man kann es für einen Volljährigen Kunden ordern, Werbung darf man aber nicht machen, heißt der Kunde muß nach dem Titel fragen, der Verkäufer darf nicht hingehen und zbsp. sagen “ Sie mögen Splattersimulator 33 1/3, dann wäre Kopfabreißmeister 2012 bestimmt auch was für Sie“ (Titel sind fiktiv die gibt es nicht). Beschlagnahmt bedeutet das man so einen Titel besitzen darf aber man darf ihn öffentlich niemanden vorführen und man darf ihn nicht verkaufen/weiterverkaufen das gilt für Privatpersonen wie Handel gleichermaßen. Verboten heißt der Besitz und der Handel sind strafbar das betrifft aber nur Kinderpornos und Snuff.

  43. @doktor trask
    Wenn ich da kurz widersprechen dürfte ;-) Das Werbeverbot bezieht sich ausschließlich auf den öffentlichen Raum beziehungsweise dorthin wo Jugendliche (für gewöhnlich) auch sind oder jedenfalls sein können, und wenn sich jemand in einem Spezialgeschäft sagen wir mal schon ausgewiesen hat als Erwachsener, dann können dort selbstverständlich auch Empfehlungen ausgesprochen werden. Wieso auch nicht? Ansonsten könnte in Sexshops etwa für automatisch indizierte Videos auch nicht geworben werden. Flugblätter und ähnliches dafür sind so verboten, anders als in Österreich wo sowas auch regelmäßig ins Haus kommen kann – gleich wie Reklame für, ich sage mal, Schuhe

  44. Dazu muss man noch sagen, dass „werben“ sehr großzügig ausgelegt wird. Print-Magazine dürfen die Titel noch nicht einmal erwähnen.

    Aus der GamePro:
    Kai Schmidt freut sich am meisten auf: „Gears of War 3, weil, dass das einzige Gears of War ist, über das ich im Magazin noch reden darf.“

  45. @Hejoba / Hybris
    Die Kritik an Spieleproduzenten seitens uneingeschränkter Darstellungen trifft im Kern nicht das, was ich beim besagten Theater-Fall meinte. Beim Theater gings mir darum, dass die Künstlerin ein brisantes reales Thema recht plump umgesetzt hat und eine sachliche Auseinandersetzung (soweit mir bekannt) nicht stattfand. Bei Spielen sieht die Lage imo anders aus, weil das Szenario grundsätzlich fiktiv ist, auch wenn gelegentlich impliziert wird, dass es reale Hintergründe hat. Wegen der Fiktivität kann zwar eine Diskussion über die Angemessenheit der (grafischen) Darstellungen stattfinden (gern genommen: Fallout 3), aber bei einem fiktiven Szenario entfällt, anders als beim Theater, der reale Bezug und demzufolge auch die konkrete Auseinandersetzung damit.

  46. Nachtrag:
    …Allerdings würde ich mir in machen Fällen auch bei Spielen eine breitere Diskussion wünschen, sofern sie ergebnisoffen, sachlich und nicht immer nur auf Gewalt fixiert ist.

  47. @Green Ninja
    Gerade bei Gamepro ist mir zumindest online noch in der News-Meldung die Indizierung des zweiten Teils betreffend der folgenschwere Satz aufgefallen, dass „hier“ „unsere Berichterstattung“ endet.

    @doktor trask
    Du meinst im Internet über die KJM Und ähnliches? Abmahnungen über diese Abmahnungskünstler von Anwälten?
    Ja weil die besondere Anforderungen für solche Bereiche stellen. Eingescannte Personalausweise etc. Denen ist da schnell was nicht ausreichend meiner Ansicht nach. Gehen ja sogar Shops im Ausland an, welche da wirklich keine besonderen Vorkehrungen auch treffen bräuchten. Dann gibts für den nicht-elektronischen Postweg noch dieses Postident-Verfahren das Amazon in Deutschland schon für KJ-FSK/USK-18-Titel anbietet etc. Nicht billig das ganze nehme ich an.
    Und die Indizierung im Ausland befindlicher Seiten trifft diese offenbar auch nicht wenig, weil ihre Kunden eben oft in Deutschland sind
    Weiß es aus dem Filmbereich selbst, in entsprechende Foren auf deutschen Servern hast als Nicht-Deutscher praktisch keinen Zugang, weil ich keinen (noch dazu deutschen!?) Perso mein Eigen nenne, usw. Es gibt oder gab ja mal eine rege Underground-Filmszene in Deutschland. Von Braunschweig und so
    Aber wenn das wo wäre wie Du sagst, dann könnte eben keiner in einem Sexshop schon fast Preisschilder austellen und damit werben… Wenn Werbung auch dort verboten wäre

    @Crusader
    Das verstehe ich überhaupt nicht. Ist ein Theaterstück denn keine Fiktion, oder wurde dort auf der Bühne lediglich demonstriert?
    Zugegeben, manche Inszenierungen sind vielleicht schwer von anderem zu unterscheiden, etwa wenn hier in Österreich vor einigen Jahrzehnten öffentlich Selbstbefriedigung als politische Performance praktiziert wurde ;-)
    Aber was tut man nicht alles für die Kunst…

  48. @Pyri
    Nein ich meine nicht Abmahnungen für ein Onlineangebot sondern für den Laden direkt, da gab es einiges in der Vergangeheit, kenne selbst Läden denen es erwicht hatte.

  49. @ alle

    Ich kann nur bitten hier nicht auf irgendwelche Trolle einzugehen die hier ihre Bestätigung mit provokanten Kommentaren haben wollen.

  50. @Cylonos und Korn:
    Ich habe Preston zu einer Diskussion eingeladen. Dieser Einladung kann er nun folgen oder nicht. Ich sehe hier auf jeden Fall eine Möglichkeit.

    Wenn ihr der Meinung seid er sei ein Troll, dann seid doch so klug und trollt nicht zurück.

  51. Ich habe jetzt zbsp. auf Schnittberichte von einem User erfahren dass das Spiel welches der Bildreporter hatte Starcraft gewesen sein soll, dieses lag laut Augenzeugen auch im Container somit wären es bereits fünf Titel die drin lagen und nicht nur vier.

  52. @Rey Alp
    Ich habe das via PN erfahren aber im Thread den ich dort im Spieleforum aufgemacht habe bestätigt auch ein anderer User das starcraft im Container lag.

  53. Der User Morrigan schrieb auf SB
    da liegt galube ich ein GTA4 drinne.

    Darauf der User Str1k3
    Kann ich bestätigen das eine Spiel ist definitiv GTA 4 und ein 2. das rechts liegt ist definitiv Starcraft.

    Damit wären wir sogar auf 6 Spiele.

  54. Als „sehr erfolgreich“ gewertet wird?! :D
    Da wird der Maßstab, was erfolgreich ist und was nicht, von einigen Leuten aber arg niedrig angesetzt..

    Danke fürs Schreiben^^

  55. „Woher weißt du, dass das ZDF die beiden PS2 Titel mitgebracht hat und dass “Small Soldiers” vom AAW stammt?“
    Nun ja, irgendwie habe ich meine Zweifel, dass dieses grob geschätzt 12-jährige Kind, das
    in dem Video zu sehen war, nicht von alleine auf die Idee kommen würde eine noch verschweißte Fassung von GTA San Andreas zu entsorgen.

  56. also mal zu Preston: herumtrollen würd ich ihm nicht vorwerfen, dafür vieles andere… denn: wenn man ein Spiel wie Manhunt (nach §131 stgb beschlagnahmt) heranziehen muss um überhaup eine Argumentationsgrundlage für diesen Irrsinn zu schaffen, dann sollte einem dieses Armutszeugnis zu denken geben.
    Und wenn Preston im AAW mitwerkelt, dann schätze ich die Chance, eine sinnvolle Diskussion mit ihm/ihr zu frühren doch extrem gering ein, ich gehe noch weiter und sage: im Forum wird von ihm nichts kommen, da Tränendrüse und Empörtheit alleine nunmal nicht für eine Diskussion ausreicht.
    Ich hoffe – mal so am Rande – dass das AAW weiterhin kläglich scheitern wird, denn blinder Aktionismus und Fanatismus haben noch nie ein Problem beseitigt !

  57. Nachtrag: ich finde es im übrigen äußerst bedenklich, wenn sich preston als AAW-ler hier beschwert, wie über das AAW geredet wird, wenn aber Herr Schober behauptet die „Killerspielespieler“ (so nenne ich die Gruppe mal, die er mit seiner Äußerung meint) haben einen geringen Intellekt.
    DAS ist eine Beleidigung und außerdem auch noch größter unfug, ich würde zu gerne mein Abiturzeugnis und mein baldigen Abschluss vom Studium nehmen und Herrn Schober dann mal die Meinung sagen! Geht gar nicht so ein verblendeter Unsinn … und sich dann noch über böse E-Mails wundern – wie verstrahlt geht es denn bitte noch?!

  58. Über die Schobersche Taktik, erst öffentlich zu provozieren („geringer Intellekt“, „betroffene Hunde“, überhaupt die ganze Aktion analog zu früheren Bücherverbrennungen), sich anschließend über eintreffende böse E-Mails zu empören und dann Gamer mit Mob-Schlägern zu assoziieren (angeblich beauftragter Sicherheitsdienst) wurde hier ja schon geschrieben. Feiner Zug, Herr Schober! Respekt!
    .
    Ich denke mal, daß Prestons Anwesenheit hier dem gleichen Zweck dient. Erst ein wenig selektiv lesen, vielleicht noch ein bischen sticheln, und wenn ein Kommentator sich im Ton vergreift, hat man direkt einen Beleg für die kulturelle und soziale Verwarlosung der Generation „Killerspiel“.

  59. Gute Zusammenfassung, umweglos geschrieben und beschrieben. Besten dank.

    Auf das Unions geführte ZDF dürfen wir nichts geben, das wissen wir alle, die Presse hat sich aber mal wieder als Paradebeispiel der Inkompetenz u.o. Manipulation herausgestellt.
    ZDF, SWR und Badische Zeitung haben ihren „Mist“ allesamt von der DPA.
    Was die verfolgt „neuerdings“ ist mir nicht bekannt, aber das ausnahmslos alle völlig unreflektiert den gleichen Dreck raushauen ist schon beachtenswert.

    Allerdings hat sich die Dame des AAW im SWR deutlich zivilisierter Ausgedrückt/gegeben, sie ist nur den falschen Informationsquellen erlegen(Pfeiffer oder einem der anderen Spezialisten…).
    Ich würde den Betroffenen dringendst empfehlen, sich von diesem selbst erschaffenen „Utopia-Monster“ loszusagen und etwas eigenes auf die Beine zu stellen, bevor keiner mehr zuhört. Weil-wegen-Spinner-und-so.
    Dann ist das durchaus lobenswerte Projekt keine Hilfe mehr, im Gegenteil…

    Das Video-Material ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vom ZDF(von wem auch sonst), es waren die ersten mit bewegten Bildern. Stellt man das zweite YouTube-Video mit der Inszenierung dem Gegenüber, passen beide zusammen. Man beachte *im* Container oben links das Microfon und den Schnitt des ZDF. Dort wurde mit 2 Kamerateams gearbeitet.
    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7913418,00.html

  60. Irre ich mich oder ist preston hier nicht schon länger unterwegs? Glaube kaum das er plötzlich zu einer vernünftigen diskussion fähig ist geschweige denn ins forum kommen wird.

    Schön wäre es aber ich glaube ihm ist durchaus bewusst das wir seine „argumente“ ohne probleme als falsch offenbaren können. So macht diskutieren natürlich keinen spaß also wird er wohl eher weiter kommentare schreiben wo er selektiv raussuchen kann auf was er mit irgendeinem blödsinn antworten kann.

    Ich lasse mich gerne eines besserem belehren, ich warte schon seit monaten darauf das sich mal jemand von der „gegenseite“ zu einer diskussion mit uns herab lässt.

  61. @Densor
    jupp er ist schon länger dabei. Und ich muss dir zustimmen – wäre er vernünftig, hätte er schon früher einen neutralen Analog gesucht. Dieser war jedoch in keinerlei Kommentaren, die ich ihm entnehmen konnte, vorhanden ^^. Entweder er traut sich oder er schiebt die „Auf euer Niveau lass ich mich nicht herab“-Standartfluchtnummer drölf §14j Artikel 1 der Unbelehrbarkeit eines unwissenden Menschen …wie auch immer.. ich interessiere mich auch dafür, wie er denn zu dieser ganzen Sache steht, denkt, dazu argumentiert, wie er diese befürwortet und welche Gründe seine Meinung festigt.

  62. lieber press-ton,

    Manhunt ist in Deutschland verboten! Von daher geh ich stark davon aus das sie 1) volljährig sind und 2) ihr Videotheken besitzer hoffentlich seinen pflichten nachgeht und es nicht an Kinder und Jugendliche verleiht. Falls doch, können sie ihm ja die hölle heiß machen bevor sie hier alle anderen abstempeln.

    Zum Thema,
    LOL 4 Games! Wer hat den von den 4 jetzt das Triko gewonnen?
    Was erwartet mann den auch von solchen aktionen?!
    Sowas kriegen doch nur 2 sorte leute mit. Die Hardcore Gamer die da niemals ein Game reinwerfen würden, und die Hardcore Bibel Fanatiker die sowieso keine Games haben, niemals haben werden und sowieso Anti-alles sind. Für die ist es egal was gesammelt wird. Hauptsache irgendwas hat schuld an ihren verschobenen moral vorstellungen.
    Otto- Normal, also jemand der ab und an mal ein Game spielt, kriegt von solchen Aktionen doch überhaupt nix mit. Selbst wen, da interesiert sich doch keine Sau dafür. Da kann der Container auch noch so bunt sein.

  63. Ich frage mich, wie ich mit meinem niedrigen Intellekt einen Universitätsabschluss an der Uni Karlsruhe geschafft habe? Wenn Herr Schober andere Menschen beleidigt, darf er sich auch nicht über beleidigende E-Mails beschweren, die ihn erreichen!

  64. @Rey Alp
    Ich habe das auf mehreren Seiten gelesen und von Arbeitskollegen und Freunden am Sonntag erfahren die am Samstag da gewesen sein wollen. Wenn ich nicht sicher wäre das etwas an den Vorwürfen dran ist würde ich sowas hier nicht schreiben immerhin will ich nicht die gleichen Fehler machen wie das AAW, die Presse und co. die einfach irgendwas schreiben egal ob es nun stimmt oder nicht.

  65. @Modgamers
    Das wäre auch interessant allerdings nicht ganz „fair“ wenn man bedenkt das die gegenaktion des VDVC zum einen nicht die selbe mediale aufmerksamkeit erhalten hat und ausserdem wohl wirklich nur symbol charakter hatte und auch so gedacht war.

    Wohingegen die AWW aktion ja ernsthaft damit gerechnet hat die waffen ähnlichen „killerspiele“ aus dem verkehr zu ziehen und somit „leben zu retten“.

  66. Dieser Artikel ist sehr schön recherchiert und erinnert mich doch immer wieder wie schön es ist dass wir sowas wie Pressefreiheit haben.
    Wie gewohnt waren die bekannten Fernsehmedien sehr einseitig somit halte ich diesen Beitrag für 100% glaubwürdig.
    Hab übrigens auch ein Universitätsabschluss in Bezug auf betroffene Hunde und meinem niedrigen Intellekt aber der lebt in seiner Welt….

    Wie bizarr dass die Geschichte sich in anderer Form doch immer wiederholt….

  67. Was die Aktion angeht so muß ich sagen haben ich mit deutlich mehr Andrang gerechnet, da war ich ehrlich angenehm überrascht das da keiner mitmachen wollte, die Überraschung bei dem AAWlern dürfte da j noch größer sein und ich hoffe mal das die Leute dort langsam mal anfangen nachzudenken und sie gegen die wirklichen verursacher von Amokläufen und Gewalt vorgehen werden (Nein ich rede nicht von Schützen etc. als wirkliche Verursache, nicht das einer noch auf falsche Gedanken kommt, diese Leute können nämlich genauso wenig für die Taten eines Tim K. und co. etwas wie wir Spieler)

  68. Habe heute morgen in der Rhein Zeitung auch die Lüge von den „zwei Dutzend“ Spielen, die von Jugendlichen abegeben worden sein sollen, gelesen. Schreiben die voneinander ab?
    Wenn man dann die Bilder, Videos und den Bericht dazu hier sieht, fragt man sich wirklich, wer hier wo
    investigativen Journalismus betreibt. Und nie vergessen: Ohne das Internet gäbe es (für Privatleute)
    kaum eine Möglichkeit, solche Dinge zu überprüfen und/oder anzuprangern. Auch die Panorama, Frontal21 & co Beiträge kämen ungeschoren davon.

  69. LOL die Aussage von AAW zur Aktion:

    „Wir wollen, dass miteinander geredet wird und ein Zeichen setzen, dass Killerspiele aus den Kinderzimmern verbannt werden und Eltern sich dafür interessieren, was ihre Kinder tun!“

    Nur aus dem Kinderzimmer? Das Kinderzimmer Deutschland meinen sie wohl damit.
    Wenn es denn so wäre, dann hätte ich persönlich nichts dagegen einzuwenden. Jedoch wollen sie uns Erwachsene noch mit bevormunden, was wohl wirklich zu weit geht und ich mich weder auf eine Kooperation einlassen würde noch Verständis für ihre Aktionen zeigen kann.
    Vorallem bei dieser Aktion muss man sich fragen, wie diese SpielexperteNN auf die Idee kommen Spiele zu verbrennen.

    Wenigstens gabs ne deftige Klatsche von der Öffentlichkeit. Glaube nicht, dass sie die Aktion wiederholen möchten ^^

    gg blubb

  70. @Pyri
    „Das verstehe ich überhaupt nicht. Ist ein Theaterstück denn keine Fiktion, oder wurde dort auf der Bühne lediglich demonstriert?“
    Nach dem was ich über das Stück gelesen / gesehen haben jain. Es wahren offenbar echte Ultras, die echte Szenen aus dem Stadion nachgestellt haben, viel Fiktion sehe ich da nicht.
    .
    @Topic
    Ich freue mich, wenn diese Aktion vom AAW noch in anderen Städten fortgesetzt wird. Warum?
    a) Diskreditieren sie sich selbst immer mehr, weil offensichtlich wird, dass es lediglich um publicity statt um Verhinderung von Amokläufen geht.
    b) Wird das AAW durch kostspielige Aktionen schneller finanziell zugrunde gehen
    c)

  71. Mist falsche Taste erwischt…
    c) Besteht die (kleine) Chance, dass die Diskussion durch einen radikalen Akteuer weniger wieder mehr versachlicht wird.

  72. @equal
    Ohne das Internet gäbe es (für Privatleute)
    kaum eine Möglichkeit, solche Dinge zu überprüfen und/oder anzuprangern

    Was glaubst du warum Politik und Presse so sehr für Internetsperren und Filter sind?! Genau aus diesem Grunde sind sie es, mit solchen Dingen kann man dann unliebsames Vebannen und noch mehr Meinung für sich machen. Ist aber ein anderes Thema.

  73. @doktor trask
    An deiner Behauptung ist wohl was dran, weil es ist schon komisch, dass das mit den Netzsperren aufkommt. Die alternativen Parteien, wie die Piratenparteien gewinnen ihre Anhänger ja meist auch über das Internet, da diese zu den Talkrunden der öffentlich rechtlichen meist nur eingeladen werden, wenn es etwas zu kritisieren gibt bzw. man ein Opferlamm braucht. Bei den Linken seh ich das auch ähnlich – zumindest jetzt wenn ich mich an die Talkrunden vor der Wahl zurückerinnere.

  74. „Warum war diese Aktion trotz der sehr wenig eingeworfenen Spiele ein Erfolg?

    Das Aktionsbündnis hat sein Ziel damit erreicht, obwohl es nasskaltes Wetter war, das sich zahlreiche Gamer am Stand neben dem Container einfanden und mit Mitgliedern des Bündnisses, sowie deren Befürwortern diskutierten und redeten. Junge und auch ältere Generationen tauschten bei interessanten Gesprächen die Meinungen aus.

    H. Schober plädiert bei den Killerspielen für eine gemeinsame Position von Bündnis und Spielern und für eine Politik der kleinen Schritte. „Alle, wir vom Bündnis und die Gamer, haben doch ein gemeinsames Ziel: dass kein Amoklauf in Deutschland mehr stattfindet.“ sagte Vorstand Hardy Schober. Ein Sprecher des Fördervereins des AAW: „Wir wollen, dass miteinander geredet wird und ein Zeichen setzen, dass Killerspiele aus den Kinderzimmern verbannt werden und Eltern sich dafür interessieren, was ihre Kinder tun!“
    Trotz der über 500 zum Teil sehr unverschämten und beleidigenden e-mails mit Androhungen im Vorfeld blieb die Aktion am Samstag friedlich und beide Parteien gingen fair miteinander um.

    Mit dieser Veranstaltung des Aktionsbündnisses zusammen mit dem Familienzetrum Thieß begann das Projekt „Familien gegen Killerspiele“ dass danach in verschiedenen Städten fortgesetzt werden soll.

    Ohne Worte.

    Was steht eigentlich zu Killerspielen im neuen Koalitionsvertrag, vergisst man das Thema etwas bei dem Hoellentempo das man drauf hat? Zu hoffen waere es.

  75. @FDP-Wähler

    GreenNinja hatte eine Mail geschrieben aber nur die ausweichende Antwort erhalten, dass er das beim nächsten Parteitreffen einbringen solle – er ist aber nicht bei der Liberalen sondern bei den Piraten^^. Ich würde mir schon wünschen, dass es eine eindeutige Aussage im Koalitionsvertrag gibt, natürlich eine in unserem Sinne.

  76. Da fragt man sich: die machen eine riesige Aktion mit Container und Medienaufruf etc. etc. und so weiter – um moralisch fragwürdige Plastikscheiben zu entsorgen!

    Anstatt „Eltern gegen Waffen“ schreien sie „Eltern gegen Spiele“ wobei sie selbst kontrollieren könnten, was das jew. Kind am Computer spielt.

    Und dann noch sagen „Vernichtet Spiele, die das Töten von Menschen simulieren“

    Da lang ich mir ans Hirn und frag: Wieso seid ihr so DUMM?

    Die richtige Vorgehensweise lautet: VERNICHTET WAFFEN, DIE MENSCHEN DEFINITIV TÖTEN – und nicht nur simulieren!

    Aber da ist die Lobby wohl zu klein, Terrorgefahr und so.

    An alle Angehörigen der Toten: Denkt nach, bevor ihr euch von den Politikern verarschen lasst.

  77. Hallo,

    man sollte nicht vergessen, dass in Ländern wie z. B. Österreich, Schweiz, Niederlande, Italien usw. Spiele wie „Manhunt“ in öffentlichen Verkaufsräumen, für jederman einsehbar und zu erstehen, sofern man das Mindestalter von 18 Jahren vorweisen kann, feilgeboten werden.
    Nun ist mir beim besten Willen nicht bekannt, dass sich in jenen Ländern die Leute permanent an die Gurgel gehen bzw. sich von hinten mit einer Glasscherbe bewaffnet an jemanden heranpirschen, um selbige in ihr selektiertes Opfer zu bohren, wie bei „Manhunt“.

    Meine Auffassung ist, dass auch Spiele wie eben jenes „Manhunt“ ihre Daseinsbereichtigung haben. Gewaltverherrlichung hin oder her. Schließlich wird niemand dazu gezwungen, solche Titel zu konsumieren. Jeder kann selbst entscheiden, ob er mit der Gewaltdarstellung eines bestimmten Videospiels zurechtkommt oder eben nicht.
    Im übrigen hat sich „Manhunt“ sehr gut verkauft, was die Aufnahme in die PS2-Platinum-Reihe belegen dürfte.

  78. Die Aufnahme ins Platinsortiment ist aber Sony US zu verdanken denn nur dort hat sich Manhunt auch wirklich gut verkauft in Europa war es eher ein bescheidener Verkaufserfolg.

  79. @doktor trask
    Andere Länder, andere Sitten (Vorlieben).
    In Asien, so wurde mir zugetragen, können sich die Menschen angeblich über sogenannte Splattermovies schlapplachen.

  80. Um nochmal auf „Manhunt“ zurückzukommen:
    Der us-amerikanische Verkaufserfolg ist auch durchaus nachvollziehbar. Starke Atmosphäre, eine herausforderende KI (insbesondere die KI der Spezialeinheiten) und solides Gameplay sorgen dafür, dass man dieses Spiel eben nicht nur auf seine Gewaltdarstellung reduzieren sollte.
    Was den Entwicklern beim zweiten Teil für die PS2 über die Tastatur gekippt ist, würde ich mal wirklich gerne erfahren:
    Lächerliche KI, die im Kreis und oftmals auch gegen Häuserwände rennt sowie eine technisch-grafische Katastrophe in Form von wabernden, flackernden und bisweilen semi-transparenten (!) Texturen.

  81. Tja, wäre interessant, wenn die bei mir auftauchen würden. Denen würde ich gern in den Container helfen. ;-) Hallelujah, für ein sauberes Deutsch … ach was, darf ich ja so nicht sagen, ein sauberes Europa. :-P Wir sind aber Deutschland. Gott sei Dank! Nun bin ich erlöst.

    Gruss
    Ein Märtyrer

  82. Pingback: 19.10.2009 « Kreuzundquerdenkers Blog

  83. Manhunt konnte man bei uns in der Nähe auf einem Trödelmarkt kaufen. Da war auch ein DVD/Spielehändler und der hatte die tatsächlich als Neuware da ausliegen. Ich hab mich gewundert aber wo kein Kläger da kein Richter :-D

  84. Zu Manhunt will ich nur noch sagen das dieses Spiel in Deutschland nahezu unbekannt war bis Günther Jauch mit seiner Betroffenheitsmine bei Stern TV dafür „Werbung“ gemacht hat. Da haben sich die österreichischen Importer gefreut.

  85. Stimmt er und Stern haben das Spielberühmt berüchtigt gemacht, vorher gab es für das Spiel kaum Bestellungen danach aber schon dennoch ist der Verkaufserfolg eher ausgeblieben.

  86. was genau hat AAW jetzt erreicht?, da wenn man es mal so genau nimmt war, die aktion ein mega reinfall. (hab es aber nicht genau verfolgt weils mich, der schwachsinn langsam annervt) wer bezahlt eigentlich den mega container ^^

  87. Interessant ist, das die Erläuterung auf der Seite des AAW zu dieser Aktion, umgeschrieben wurde.
    Bis gestern stand dort eher knapp gehalten „Ein voller Erfolg.“
    Heute versucht der AAW das ganze so zu drehen, als wollte man auch garnicht-wirklich-in-echt Spiele entsorgen, sondern hat diesen „Skandal“ absichtlich so geplant um mit Gamern in Kontakt/Gespräch zu kommen.
    Auch irgendwie frech…. naja egal.

  88. Um mit Gamern ins Gespräch zu kommen sollten sie es vermeinden von Killerspielen zu reden.
    Einen Musikliebhaber fordert man ja auch nicht zum Gespräch auf, indem man von „Negermusik, die von den Amis erfunden wurde um die Jugend zu verderben“ redet.

  89. @Intruder
    Ich glaub es ist ihnen einfach das Geld ausgegangen. Wurde ja auch teilweise von Rockstar Vienna entwickelt, mittlerweile geschlossen, und dann in Kanada glaub ich fertiggestellt. Dem Studio des ebenfalls indizierten, aber wohl unstrittiger großartigem „Warriors“-Spiel für die letzte Konsolengeneration, wenn mich nicht alles täuscht.
    Übrigens soll demnächst eine unzensierte PC-Version vom zweiten M. Erscheinen, eine „Adults only“-Kennzeichnung hat das amerikanische Pendant zur USK, die ESRB, dafür angeblich schon ausgestellt…

  90. Ich denke auch das die Tatsache dass das Spiel in sogut wie ganz Europa nicht verkäuflich war (zuzüglich Australien) dafür gesorgt hat das es keinen dritten Teil mehr gab. Ein Spiel das nur auf dem amerikanischen Markt erfolgreich ist, ist vermutlich nicht mehr sonderlich profitabel. Ausserdem hat Rockstar durch die GTA Serie ja doch sogar in den internationalen Feuilletons Anerkennung gefunden und ich glaube nichts dass sie diese Anerkennung durch su einen blutrünstigen Quatsch wie Manhunt gefährden wollten. Solche Spiele werden immer die Ausnahme bleiben weil die Videospiel Industrie danach strebt seriös und akzeptiert zu werden.

  91. http://wiki.piratenpartei.de/Stuttgart/Aktion/2009-10-17_Killerspiele-Gegendemo

    Small Soldiers stammte von einem Gamer, der durch den Einwurf dieses „Killerspieles“ an der Verlosung des Trikots teilnehmen wollte. Bei Gesprächen kam herüber, dass es sich bei diesem Einwürf wohl eher um einen Gag handelte. –XXR 14:17, 19. Okt. 2009 (CEST)

    GTA San Andreas und Def Jam Fight for New York wurden beide vom Sohn eines Mitgliedes des AAW in den Container geworfen (ungefähr 3 mal, bis das Fernsehteam das so im Kasten hatte, wie das sein sollte ;) ). OpenArena wurde auf jeden Fall von einem Piraten dem AAW geschenkt und dann in den Container geworfen. 4 Spiele waren auch mein letzter Stand, das war ungefähr um 15:00 Uhr. –Schokotorte

  92. OT, oder? ^^
    Um es auch mal dem Mitarbeiter des AAW mitzuteilen, Manhunt wurde von Rockstar entwickelt und Rockstar sowie Raven, sind in dieser Beziehung dauer-auffällig. Der programmierte/gewollte Skandal. Die arbeiten damit das die Presse sich darüber „hermacht“ und das Spiel somit bekannt machen.
    Diese Art von „Marketing“ gibt es allerdings in ALLEN Konsumbereichen und fallen hier explizit auf die beiden genannten Studios zurück. Eine „verteufelung“ einer ganzen Branche mit mehreren hundert Studios ist daher unangebracht.

  93. @ eMCe: „Der programmierte/gewollte Skandal.“
    .
    Das brauchst Du einem AAW – Mitglied eigentlich nicht extra erklären, wie sowas funktioniert. Die können das auch so.

  94. @Cyclonos
    Ist mir da etwas entgangen? Bis auf Deutschland kenne ich kein europäisches Land in dem es nicht erscheinen konnte. Die britische BBFC Hat ihm schließlich doch auch noch ein Kennzeichen erteilt, von der PEGI Hätts ja sowieso eines bekommen – auch im komplett unzensierten Zustand wie es am PC Aussehen soll…

  95. Pingback: Container bleibt leer: Killerspielsammlung in Stuttgart floppt - Supernature-Forum

  96. Ein wirklich wundervoller Artikel, leider mit einem bitteren Nachgeschmack. Zumindest für mich.
    Es tat mir sehr leid herauslesen zu müssen das untergründig wieder der Schwarze Peter den Schützenvereinen und Sportschützen zugeschoben wurde, die seit Jahren durch immer schärfere Gesetze faktisch enteignet werden, oder teure (und problemlos umgehbare) Sicherheitssysteme kaufen müssen. Ganz nebenbei wird noch das Grundgesetz ausgehebelt und Schützen ebenso wie Computerspieler unter Generalverdacht gestellt.

    Eine Frage und eine bitte hätte ich da, ebenso als (Sport-)Schütze, als auch als Computerspieler:
    1. Sollten wir nicht eher zusammenarbeiten, anstatt bei dem jeweils anderen Thema solche wie bei dieser Aktion unterstützen? In mindestens drei Waffenforen wurde das bekanntgemacht und dazu aufgerufen, die Gegenaktion zu unterstützen. Um hier jetzt zu lesen Schützenvereine sind die eigentlichen bösen? Finde ich unsinnig.
    2. Bitte, ihr wollt das nur über Computerspiele schreibt wer Ahnung davon hat und sich erst informiert wird: Bei den Sportschützen ist es genau das gleiche. Wenn jemand von euch in der Nähe von Hamburg wohnt kann ich ihn gerne mal zu einer Schnupperrunde Softairtraining einladen, in der Berliner Umgebung finden gelegentlich Armbrusttourniere Stadt, bei München ist manchmal Großkaliberschnupperschießen und ansonsten kann man euch zB. bei co2air.de sicherlich etwas vermitteln.
    wenn dann immernoch Schützenvereine die bösen sind in Ordnung. Aber bitte erst dann.

  97. @SKA!man
    Ich bin ja schon seit Jahren dafür das sich Gamer, Schützen und Paintballer zusammentun denn wir alle sitzen letztlich im gleichen Boot.

  98. Pingback: Stigma Videospiele » Blog Archive » ZDF verteidigt Berichterstattung

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  100. Man versucht mit solchen Aktionen doch lediglich, Ursachen für die gesteigerte Gewaltbereitschaft der heutigen Jugend zu finden. M. E. läuft das vollkommen in die falsche Richtung. Es liegt natürlich in der Natur des Menschen, für jeden Effekt und jedes Ereignis eine Ursache zu finden. Dass die bisherigen Amokschützen Fans von gewaltdarstellenden Computerspielen waren, ist doch kein Zufall. Ich denke, fast jeder Mensch zwischen 15 und 30 Jahren hat ein Spiel zu Hause liegen, dass Gewaltdarstellungen enthält.
    Man sollte das Augenmerk lieber auf offensichtliche Problematiken wie z. B. gesellschaftlicher Wandel, Erfolgsdruck von Jugendlichen, Vernachlässigung dieser durch die Eltern oder Perspekttivlosigkeit lenken.

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