Neue Töne vom AAW

(AAW) Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ (AAW) wertet die „Killerspiele“-Sammlung als Erfolg. Man habe sein Ziel dadurch erreicht, dass „sich zahlreiche Gamer am Stand neben dem Container einfanden und mit Mitgliedern des Bündnisses, sowie deren Befürwortern diskutierten und redeten. Junge und auch ältere Generationen tauschten bei interessanten Gesprächen die Meinungen aus.“. Schober spricht sich in der Meldung sogar für eine Kooperation zwischen Spielern und AAW aus:

„Alle, wir vom Bündnis und die Gamer, haben doch ein gemeinsames Ziel: dass kein Amoklauf in Deutschland mehr stattfindet.“

Über Kontaktaufnahmen bei der Veranstaltung gibt es überwiegend positive Berichte. Ständig seien kleine Grüppchen von 2-3 Leuten zwischen den Ständen gependelt. Als eine Windböe den Pavillion des AAW beinahe in den Container fegte eilten auch Gamer zur Hilfe herbei. Im Rahmen der durchweg friedlichen Aktion habe man in einer guten Atmosphäre kotroverse aber sachliche Gespräche führen können. Mitglieder des AAW räumten dabei ein, dass man mit der Forderung nach einem „Killerspielverbot“ auch provozieren wolle, um die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam zu machen. Auch seien diese Forderungen bereits 3 Tage nach dem Amoklauf beschlossen worden, innerhalb der letzten 6 Monate habe man dazugelernt. Trotz der anregenden Gespräche blieben die meist gegensätzliche Positionen der Diskussionsteilnehmer bestehen. So wurde von mehreren Mitgliedern nach wie vor die Überzeugung geäußert, dass Videospiele wie „CounterStrike“ vom US-Militär zur Desensibilisierung von Soldaten entwickelt wurden. Es gab Versuche von Gamern diesen Irrtum aufzuklären, mit welchen Erfolg ist nicht bekannt. Allgemein war die Gesprächsbereitschaft auch nicht bei jedem vorhanden. So bemerkte ein Gamer, dass Diskussionen mit Herrn Schober nach dem Verschwinden von Mikrophonen und Kameras recht schnell vorbei waren. Auf die Wirkung von Videospielen angesprochen sagte er übrigens, dass man „dadurch die Fähigkeit erlernt, professionell mit einer Waffe umzugehen„. Auf eine kritische Nachfrage hin konkretisierte er die These:

Nein, das Zielen kann man nicht lernen, da haben Sie Recht. Aber die Vorgehensweise.“

Getrübt wurde der Dialog von einem mit der Aufschrift „Stoppt den Trauer-Terror“ versehenes Plakat. Ein hinzugekommender Gamer hatte es gerade in dem Moment ausgepackt, als sich Schober zusammen mit einigen Pressevertretern zum gemeinsamen Stand der Piraten und des VDVC begab. Auf das Plakat angesprochen sagte er, dass es „eine Unverschämtheit den Eltern gegenüber“ sei. Als schließlich auch der Vertreter des VDVC, der damit beschäftigt war ein Interview zu geben, das Plakat bemerkte, beschloss der Gamer das Plakat wegzulegen.

70 Gedanken zu “Neue Töne vom AAW

  1. Die Fähigkeit professionel mit einer Waffe umzugehn, hab ich beim Militär gelernt und die Vorgehensweise kann ich auch beim Spielen mit Waserpistolen lernen. (oder halt später beim Militär)
    Äpfel sind halt doch manchmal das selbe wie Birnen.

    Erstaunlich wieviel „verständnis“ da für die jeweils andere Partei gezeigt wird. Alledings erstaunt es nicht, dass „…Diskussionen mit Herrn Schober nach dem Verschwinden von Mikrophonen und Kameras recht schnell vorbei waren.“
    Wenn man dem Herr die richtigen Fragen stellt, bemerkt er aber offensichtlich auch, dass er an gewissen Punkten sehr „Falsche“ vorstellungen hat welche von uns wohl als zu radikal, ihm aber zweckdienlich erscheinen.

  2. Ob Schober auch so ausgeichend gewesen wäre, wenn sie mehr als 4 spiele „gesammelt“ hätten? Ich glaube nicht. Er deutet diese Niederlage jetzt in einen Sieg um und will uns weissmachen das der container lediglich eine Art „Diskussionsgrundlage“ bilden sollte. aber alle Berichte deuteten ja darauf hin dass die AAW Aktivisten weder sonderlich diskussionsfreudig noch mit der Thematik richtig vertraut waren.

  3. Das klingt für mich so, als ob Schober mittlerweile erkennt, dass er sich übernommen hat mit den radikalen Forderungen. Die Aktion ist kapital gescheitert und plötzlich ging es gar nicht mehr darum Spiele zu vernichten, sondern nur um die Anregung einer Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern eines Verbots von „Spielen die dazu dienen Menschen zu ermorden“? Dazu die immer wiederkehrenden radikalen Aussagen über die letzten Monate? Alles nur, um zu provozieren? Schon klar!
    .
    Gemeinsames Ziel hin oder her: Warum wird dann weiterhin so einseitig darauf beharrt, dass Spiele schuld seien? Weil dieser Urban Myth seit Erfurt durch bekannte Politiker, Medien und einige Wissenschaftler immer weiter aufgebaut wurde und niemand zugeben will, dass man falsch lag und jahrelang nur Mist erzählt hat. Stattdessen gibt’s quälend langsame Änderungen der Meinungsmache, weil jene Aktuere ihr Gesicht waren wollen, obwohl ihre Unkenntnis und Ignoranz gegenüber dem Thema vielen Menschen längst offensichtlich geworden ist. Zumindest bis zum nächsten Amoklauf, der nur deswegen stattfinden konnte, weil „böse Spiele“ weiterhin nicht verboten worden sind…

  4. Ist schon echt peinlich plötzlich auf Dialog zu bauen wenn man nur 4 Spiele sammelt…und dann auch noch zu bahupten man wollte provozieren. Wenn das wirklich so ist, tun mir die Leute echt leid…bei so einem Thema auf Provokation zu setzen und nicht auf Dialog. Immerhin geht es hier nicht um Pelze, wo man weiß, dass das einige einfach nicht einsichtig sind. Es geht hier um ein Hobby von jungen Menschen und da bringt Provokation eher Trotz und nicht Einsicht…vor allem, wenn diese jungen Leute teilweise sehr massiv den Dialog suchen.

  5. Gegen Dialog ist aber grundsätzlich nichts einzuwenden. Das war und ist ja auch die Philosophie vieler User hier. Unser aller GreenNinja z.B. kämpft furchtlos gegen alle Windmühlen per Keyboard und E-Mail z.B. ;-)

  6. „Schober spricht sich in der Meldung sogar für eine Kooperation zwischen Spielern und AAW aus:“

    Achso? Sehr interessant, ich frage mich wer noch mit ihm oder dem AAW in irgendeiner Weise zusammen im koop Modus spielen möchte nach so einer Aktion die, damit wir es mal nicht vergessen, dazu diente Spiele zu VERNICHTEN. Denkt der wir sind bescheuert? Vermutlich ja, er meinte ja selbst das unser Intellekt nicht sonderlich hoch sei. Was Herr Schober sich hier wieder für eine Dreistigkeit und Frechheit erlaubt ist eine Unverschämtheit sondersgleichen.

    Im übrigen finde ich es nach wie vor unglücklich das ständig von „Meinungen“ gesprochen wird. Herr Schober hat eine Meinung ja, aber wir haben Argumente die auf nachweisbaren Fakten beruhen. Also meinen wir es nicht, sondern es ist tatsächlich so.

  7. Kann mir kaum vorstellen, dass diese Aktion nur zur Provokation diente, um einen Dialog zu fördern. Was dagegen spricht ist zum einen schonmal die Sache mit dem Plakat des jungen Mannes mit der Aufschrift „Stoppt den Trauerterror“. Hab in den letzten Tagen oft darüber nachgedacht. So verkehrt ist das Plakat nämlich auch nicht… wer weiß vielleicht diente es auch nur zur Provokation, damit die endlich mal aus ihren Traum erwachen und mal sehen, was die da eigentlich machen.
    Trauer ist ok, aber was die hier abziehen ist völlig übertrieben… Tote gibt es immer wieder, seis durch Verbrechen oder durch Zufall (Autounfälle und Co. durch Raser gibts zum Beispiel zu hauf – hier sind noch keine Eltern und Angehörige auf die Straße gegangen um dies zu verbieten oder um ihrer Trauer ausdruck zu verleihen… ich wurde selbst als Kind zusammengefahren worden und hab dabei mein Gedächtnis verloren… ich suche auch keine Vergeltung bei meinen „Peiniger“ obwohl er nur ein paar Straßen weiter wohnt). Es gibt auch Leute andere Leute, die im öffentlichen Leben getötet werden… darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Hier macht niemand einen Aufstand… wenn sogar die eigenen „Eltern“ als Täter mit daran beteiligt – Stichwort Kindstötung etc. … speziell hier sind es meist die älteren Leute, die ihre Familie auf einen Schlag auslöschen… von Trauer ist hier jedoch keine Spur und in den Medien hört man auch nur in Ausnahmefällen was davon, vor allem wenn es daneben auch was über böse Spiele zu berichten gibt … ist ja „nur“ ein Fall von vielen… so ist es nun mal. In solchen Fällen ist es auch schwer eine generelle Lösung zu finden, da alle immer verschieden sind. Bei den School-Shootings, bei denen die Ursache eigentlich immer die selbe ist (Ausgrenzung, Mobbing, Waffen, die zuhause rumliegen bzw. in Reichweite sind), wird immer an der falschen Stelle angesetzt.

  8. Nuja, aber ist es nicht so wie mit den Verschwörungs-Theoretikern. ;)
    Der Herr Schober u.v.a. glauben halt IHRE Quellen seien richtig und Gamer haben nur „spezielle“ Argumente die von „Insidern“ gedreht wurden (Fachhochschule Köln=bezahlt von EA/Köln, häufig gemachte Aussage) und die Gamer glauben das selbe über die Gegner die ihr Material vom äußerst *hust* seriösen Pfeiffer bekommen…

  9. Also, wenn es ihm darum ging, mit den Spielern in Dialog zu treten, hätte er das einfacher haben können. Anstatt sinnlos Spendengelder aus dem Fenster, oder in diesem Fall besser, in den Ofen zu werfen, hätte er einfach nur auf Mails von Usern/Gamern antworten können, deren Ziele ebenfalls Dialog und Aufklärung sind. Manche müssen es eben komplizierter als nötig machen ;)

  10. Ich kann – leider – den Optimismus bezüglich der Gesprächsbereitschaft des AAW nicht teilen.
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    Ausweislich ihrer Webseite ist ein Totalverbot immer noch eine der Hauptforderungen des Bündnisses. Zudem kann man sich beim AAW noch nicht einmal zur Anerkenntnis überprüfbarer Fakten durchringen (CS vom US-Militär entwickelt, um…). Wie soll man da eine fruchtbare Diskussion über weniger greifbare Dinge wie z. B. Jugendschutz führen?
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    Eine laute, radikale Minderheit, der von einem Teil der Medienlandschaft (das sind diejenigen, die von Computerspielen als „Kulturgut“ nicht anders als in Anführungszeichen schreiben) überdurchschnittlich viel Platz eingeräumt wird, versucht, die Debatte in der Öffentlichkeit zu bestimmen. Das AAW spielt mit seinen Provokationen das Fußvolk für die Schüne- und Hermänner in der Politik. Gefängnisstrafen oder doch nur Hausdurchsuchungen für Spieler?
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    Solange sich dies nicht grundlegend ändert, muß die Ablehnung gegenüber dem AAW ebenso total bleiben. Natürlich muß man sich trotzdem mit dem AAW auseinandersetzen, indem z. B. auf die Fehler in der (Selbst-)Darstellung des AAW oder auf die Bedenklichkeit der Aktionen des Bündnisses (Bücherberbrennung)immer wieder hingewiesen wird.
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    Daß es keine weitere gemeinsame Basis mit dem AAW gibt, ist aber eigentlich schade. Denn ein Bewußtsein dafür zu erweitern, daß Ab-18 – Spiele nichts für Kinder sind, wäre eine gute Sache.

  11. Schön dass die ach so wichtigen Leute immer alles abstoßend, peinlich, unzumutbar finden können und dürfen. Unsereins darf das anscheinend nicht. Oder warum wird nie auf unsere Argumentation oder Meinung eingegangen?
    Ich für meinen Teil halte denjenigen mit dem Plakat für sehr mutig und mir spricht es ehrlich gesagt aus der Seele. Ich verstehe sehr wohl was es heißt zu trauern, aber mit diesem Gefühl muss selbst lernen umzugehen. Ein abwälzen dieses negativen Gefühls auf andere bringt einen auch nicht weiter und schon gar nicht über die Trauer hinweg.
    Und mal ehrlich: Ich fühle mich mittlererweile schon ganz schön gegängelt von den unhaltbaren Forderungen so manches Trauernden, sei es nun tatsächlich Trauernder oder heuchlerischer Politiker oder sonst wie Publicity-Süchtiger.
    Klar ist es immer einfacher vor den Haustüren anderer zu kehren, aber es wird mal Zeit sich an die eigene Nase zu fassen und die Fehler bei sich selbst zu suchen. Oder hat schon mal jemand gehört, dass die Eltern von irgendeinem Kind einen Fehler eingeräumt haben? Alle die ich gefragt haben, haben ausnahmslos alles richtig gemacht. Schon komisch irgendwie.

  12. Das is doch lächerlich… nun wo er merkt das seine hardliner tour nicht zieht versucht er einen auf „wir wollen doch nur einen dialog, aber die bösen gamer sind zur diskussion unfähig!“ zu machen um so doch noch die öffentliche meinung hinter sich zu bringen.

    Gamer fordern schon seit monaten wenn nicht sogar jahren einen dialog, wir setzen uns sogar aktiv dafür ein. Wenn wir den dialog zu den betroffenen bringen wollen dann heisst es wir schreiben eh nur böse emails und zu „uns“ kommen die werten herren und damen ja sowieso nicht. Die einzige ausnahme soweit ist Regine Pfeiffer, aber das wars auch schon.

    Weder politik, medien noch solche selbsternannten helden wie das AAW haben sich bisher dazu herab gelassen auf diskussions anfragen einzugehen geschweige denn selbst welche zu stellen. Da wirkt es lächerlich das nach so einer beleidigenden und sinnlosen aktion die leute plötzlich meinen „es geht doch nur um dialog“. Dialog könnten sie schon seit monaten haben, auch ohne solch provokante auftritte auch ohne massig geld für container und co. auszugeben.

    Noch lächerlicher wird das ganze auch dadurch das sich nix ändern wird, die werden weiter blocken. Diese dialog aussage dient doch auch nur dazu das der AAW am ende als „die guten und willigen“ dastehen. Übrigenes bin ich auch der meinung das die sache doch arg komisch ist wenn man container zur kulturvernichtung als provokation aufstellen darf und das toll und in ordnung ist aber wegen einem doch recht treffenden schild das auch provozieren soll wird eine riesen welle gemacht.

  13. @ Densor
    Preston soll ja vom AAW sein. Aber was er hier so geschrieben hat, kann man ja auch nicht Dialog nennen -soweit ich das gesehen hab (hab mich mal im Blog umgesehen).

  14. Am Samstag fand in der Stuttgarter Innenstadt die Aktion gegen Killerspiele statt. Wir hatten mehrfach darüber berichtet.

    Nachdem die Aktion vorbei war und erste YouTube Videos davon im Netz auftauchten, sprechen nun einige offen das aus, was sich die meisten beim Betrachten der Videos schon dachten. So muss sich der TV-Sender ZDF eine gefälschte Berichterstattung vorwerfen lassen.

    Im Zuge der Filmaufnahmen für die Sendung “Heute”, sollen Kinder und Jugendliche dazu angewiesen worden seien, ihre Spiele in den Container zu werfen, der zu diesem Zeitpunkt offenbar komplett leer war, da niemand die Spiele freiwillig hinein warf.

    Trotzdem sprechen Vertreter des Aktionsbündnis von einem Erfolg dieser Aktion. Fragt sich nur von welchem. Offiziellen Angaben nach, hätten zwei Dutzend Leute ihre Spiele freiwillig in den Container geworfen.

    LINK: http://www.youtube.com/watch?v=LW68hN9LTGo&feature=player_embedded

    QUELLE: Play3.de http://www.play3.de/2009/10/20/aktion-gegen-killerspiele-alles-nur-betrug/

  15. ich denke man sollten solchen Aussagen mit einer positiven Einstellung begegnen, sonst bewegt sich hier gar nichts.
    Aber ich bin nicht blöd, ich weiß wo dieser plötzliche Wechsel im Ton herkommt, mal sehen wie lange das so bleibt. Persönlich erwarte ich, dass das nur ein Lippenbekenntnis des AAW ist. Aber ich würde mich sehr freuen wenn sie mich eines besseren belehren.

    Die nennen die Aktion einen Erfolg, von wegen Dialog und so. Naja die wollen halt ihr Gesicht nicht verlieren.
    Aber egal, man weiß nie, vielleicht entwickelt sich daraus ja was.
    Also schimpft nicht so viel und bleibt positiv!
    peace

  16. Ich finde, dass das „Stoppt den Trauer-Terror“ Plakat die Sache auf den Punkt bringt. Das AAW hat sich aus der Trauer der Eltern von den Opfern gegründet und ihre „Argumente“ haben sie sich in ihrer Trauer aus den ach so zuverlässigen Zeitungen und ö.r. Fernsehsendern zusammengeklöppelt, ohne z.B. auf stigma-videospiele nachzuschauen, ob das überhaupt stimmt. Sie haben ja selber gesagt, dass ihre Forderungen vor vielen Monaten gemacht wurden und man jetzt angeblich mehr weiß. Warum ändern sie dann ihre Forderungen nicht, wenn sie wissen, dass einiges davon falsch ist? Weil sie noch zu sehr in der Trauer drinstecken um einzusehen, dass sie falsch liegen. Ich weiß wie man sich fühlt, wenn ein geliebter Mensch wegen eines anderen Menschen stirbt, deshalb weiß ich auch, dass diese Leute jetzt ganz einfach nur sehen wollen, wie jemand dafür bestraft wird. Und ihnen ist dabei grundsätzlich egal, ob das auch wirklich der Schuldige ist. So kann man aber natürlich keine objektiven Entscheidungen treffen. Solange Schober noch mit „Wie würden Sie sich fühlen?“ als Totschlagargument arbeitet, ist die gesamte Arbeit des AAW nichts weiter als Panik. Das AAW ist deshalb nicht ernst zu nehmen. Aber das müsste man mal den Zeitungen und ö.r. Fernsehsendern klar machen.

  17. Ich denke man muss als Gamer zeigen dass man kein Mensch ist der eine Waffe braucht, also auch keine provozierenden Plakate. Da dies dort aus meiner Sicht zumindest teilweise geschehen ist stimmt mich sehr positiv, auch wenn ich strikt gegen Beschwichtigungen bin wie sie der Gamestar-Chefredakteur gestern aus meiner Sicht vorgenommen hat http://www.gamestar.de/kolumnen/2309912/killerspiele_aktion_des_aaw_was_wir_lernen_koennen.html
    Aber ich denke, das hängt wiederum auch mit eigenen Interessen der Presse zusammen.
    Wie dem auch sei

    Die Aktion vom Samstag kann schließlich erst der Anfang einer langen Reihe ähnlicher Veranstaltungen sein, welche bei Schönwetter und dann bereits größerem Bekanntheitsgrad auch tatsächlich wesentlich erfolgreicher sein können.

    Lange Jahre waren die Gamer in Deutschland auf der anderen Seite hingegen gar nicht so sichtbar. Das war eine völlig unbekannte Masse für die meisten „Kritiker“ denk ich. Das hat sich nun jedoch geändert und die Menschen hinter den Bildschirmen, aus den verzerrten Gesichtern eines Stern-Artikels vor einigen Jahren und den zu Gräueltaten lachenden Figuren der Fernsehreportagen, wurden richtige Menschen für die meisten. Da können Medien noch so manipulieren, das wirkt – und zwar eben positiv für die Gamer, mit einer Vermeidung „überzogener Vergleiche“ oder einer Identifikation dessen was dort passiert ist beziehungsweise passieren sollte, Kulturgüter (jedenfalls in anderen Ländern) für eine Müllverbrennungsanlage „sammeln“, den Ausdruck anderer Menschen so beschönigend zu „entsorgen“, kann dies für mich jedoch absolut nichts zu tun haben.
    Wenn ständig so gedacht wird, dann kann irgendwann mal über gar keine neuen Diskriminierungen mehr gesprochen werden – das ist weiterhin meine feste Überzeugung. Es gibt diese jahrhundertealte Bewegung gegen „Schmutz und Schund“ und man sollte sich ihr entschieden entgegen stellen, wenn man diesen kulturellen Sauberkeitsvorstellungen nicht nachhängen möchte

  18. Nunja, ich denke bevor man ernsthaft einen Dialog führen kann müsste das AAW die öffentliche Sammlung und anschließende Vernichtung von Kulturgütern einstellen^^.

  19. Hab ich gerade auf denen ihrer Homepage gesehen unter Ziele:

    * Eltern zu sensibilisieren, dass Sie Ihrer Aufsichtspflicht im Umgang mit Killerspielen ihrer Kinder nachkommen.

    * Verbot von Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden.

    Das eine schließt das andere doch aus, oder sehe ich das falsch? Wenn die Spiele verboten werden, ist ein Besitz strafbar und wenn man sie besitzen darf, können sie nicht verboten sein. Das sieht fast so aus, als hätten die das obere nachträglich eingefügt oder einfach mal wieder nich richtig nachgedacht. Und die Formulierung ist natürlich total falsch, weil Spiele nicht dazu dienen Menschen zu ermorden…

  20. Erst die Anfeindungen an die Spielergemeinde, medienpopulistisches Eindreschen auf das scheinbare (und das ist traurig genug) Hauptthema „Killerspiele“, jetzt die „Spieleverbrenn“-Aktion – und dann soll es denen ja eigentlich um den Dialog gegangen sein? Schwachsinn.

    Wenn einer einen Dialog sucht und versucht zu vermitteln, dann ist das die Spielergemeinde und Ihre Interessensvertreter.

  21. Ich habe mir gerade nochmal die Ziele des AAW auf deren Website angesehen und war irgendwie überrascht.
    Warum fordern die eigentlich nicht die Bekämpfung irgendwelcher Maßnahmen, die den Weg einer jungen Person zum Amokläufer begünstigen?
    Warum kein Verbot von Mobbing in Schulen (mal etwas simpel ausgedrückt)? Warum nicht mehr Schulpsychologen, welche sich intensiv um solche „Sonderlinge“ kümmern? (das mag der letzte Punkt „Gewaltprävention an Schulen“ sein)

    Stattdessen „nur“ Verbote von Waffen, Killerspielen und Einführung von Gewaltquoten. Diese Dinge produzieren aber nun mal alle keine Amokläufer!

    Da diese Ziele ja scheinbar sehr schnell nach dem Amoklauf von Winnenden verfasst wurden, scheint mir die Sache doch ein bißchen unausgegoren und zu emotionell. Nichts gegen den Verein; ich finde es gut das sie was verändern wollen und es tut auch sicherlich gut in der Trauer zusammen zu finden.
    Aber es wäre jetzt wirklich an der Zeit die Ziele noch mal neu zu definieren!

  22. Was die Diskussion angeht, Diskussion schön und gut aber wir Gamer haben ja auch oft die Hand hingehalten die dann angewiedert weggeschlagen wurde, jetzt wo deren Schuß nach hinten losgegangen ist wollen die angeblich reden, ganz toll. Schimpft mich ein Monster aber ich halte von falscher Betroffenheit und der Mitleidstour gar nichts, es ist schlimm was ihn den Herrn Schober passiert ist ohne jeden Zweifel aber ein Rachefeldzug gegen Unbeteiligte kann und darf nicht die Antwort auf einer solchen Tragödie sein.

  23. Dialog schön und gut, aber Dialog bedeutet nicht, dass der AAW einen Monolog hält und versucht uns zu überzeugen, wie schlecht wir doch sind, weil wir gerne am Computer zocken.

  24. @Prestonthema: quatsch ich verstehe nicht wieso man als AAW-mitglied „enttäuscht“ von einem artikel auf einer gamer-seite sein sollte, das war offensichtlich erlogen. wenn er wirklic hhätte diskutieren wollen hätte er sich im forum gemeldet, das war ihm dann aber doch wieder zu viel des guten, stattdessen bekringelt er sich über unsere kommentare die er hervorgerufen hat – so oder so ich denke der wird sich hier nicht mehr so schnell blicken lassen.

  25. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » Neue Töne vom AAW erwähnt -- Topsy.com

  26. @ Phaidros

    Genau darauf wird es aber hinauslaufen.Ich will auch keinen Kompromiss. Im Vergleich mit anderen Ländern haben wir es ohnehin am schwersten, da bin ich entschieden dagegen auch nur einen Fussbreit nachzugeben. Kompromisse wurden genug gemacht.

    Ausserdem macht ein Dialog mit jemanden der leicht widerlegbaren Quatsch (wie Counterstrike und die US Armee) verbreitet wenig Sinn.Sie haben im Fernsehen das AAW Büro gezeigt. Da stehen PCs drin die vermutlich auch Internetanschluss haben. Wer so einen Quatsch verzapft obwohl er nur mit einem Klick die Wahrheit lesen kann, lügt meiner Meinung nach mit voller Absicht.

  27. @Cyclonos
    Wer so einen Quatsch verzapft obwohl er nur mit einem Klick die Wahrheit lesen kann, lügt meiner Meinung nach mit voller Absicht.

    So sehe ich das auch und so ist es auch.

  28. ps:
    Video Inhaber sagt:
    „Insgesammt wurden dort vier Spiele eingeworfen.
    PS2 Def Jam Originalverschweißt dt. Version mitgebracht vom ZDF.
    PS2 GTA SA Platin dt. Version Originalverschweißt mitgebracht vom ZDF.
    Gameboy. Small Soldiers mitgenbracht von einer der AAW-Frauen
    Eine Kopie des Freewaregames Open Arena das man am? VDVC/Piratenstand bekommen konnte (Nur wenn man alt genug war natürlich)“

  29. Nennt mich jetzt kleinlich, aber der Typ ist scheinbar niederem Intellektes, denn sonst wüsste er, dass man – egal wie – niemals eine Fähigkeit an einem Computerspiel erlernen könnte. Fähigkeiten sind angeboren und unerlernbar! Was der Herr hier meint sind Fertigkeiten. Diese beiden Begriffe werden leider viel zu häufig verwechselt…

    Im Übrigen scheint mir gerade dieser Herr Schober ein scheinheiliges, gewieftes Bürschchen. Da fällt die Aktion ins Wasser, schon redet man sich fein raus und behauptet, der Container wäre nur ein Diskussionsanreiz gewesen.

  30. @Diavad

    Der Uploader macht sich über den wiederum von ihm zitierten Kommentar lustig, weil er da „fälschlicherweise“ als Frau bezeichnet wird.

  31. eine frau mit bart.
    @betrugsvorwurf: ich weiß jetzt ob man das als betrug bezeichnen kann. man wollte eben -irgendein- bildmaterial zur aktion, oder waren die ps2-spiele jetzt auch von journalisten?

  32. wahrscheinlich waren sie das. wenn sie von den Journalisten mitgebracht wurden, dann war es eine falsche Darstellung, da ja in dem Fall wirklich *niemand* irgendein Spiel reingeworfen hat, aber es durch die gestellten Aufnahmen und die falsche Behauptung, dass 2 Dutzend Spiele reingeschmissen wurden, ein falsches Bild der Vorgänge dargestellt wird.

  33. @Shane_Fenton:
    Thanks for the link, gonna post it in the following stigma-article (with credits, of course).
    But actually I think it’s more like they don’t want to learn. Unfortunately such articles seem to have a higher tendency of being printed in the newspapers than articles in a manner of fact style thus making it more efficient for the author to „correct“ the facts he writes about a tiny bit. Even if said article was never ment to being printed, the impact in the author’s way of writing an article is still there.

  34. It’s more like that everyone copies everyone. Almost all articles look exactly like that one. Journalists don’t investigate anymore, even though it would be the easiest thing ever thanks to google.

  35. @Dave:
    (juhu, Englischfertigkeiten auffrischen)
    That is certainly part of the problem, once the dpa (german press agency) releases an article it is copied by most of the german internet newspapers, some parts are rewritten – depending on the author’s subjective opinion of the topic – and then it is published on the respective newspaper’s website. Just reading the dpa’s articles directly would be enough to get a quick glance of what is going on in the world.

  36. Ich muss ganz ehrlich sagen, auch wenn ich für einen Dialog bin, fühle ich mich jetzt schon ein bisschen verarscht. Das AAW ist bisher (soweit ich weiß) jeder Möglichkeit zum Dialog aus dem Weg gegangen und nachdem die Aktion angekündigt wurde, beleidigte Herr Schober die Gamer-Community mehrmals.
    Und JETZT will er nen Dialog? Ich wäre dazu bereit, aber beleidigt bin ich trotzdem.

  37. “Alle, wir vom Bündnis und die Gamer, haben doch ein gemeinsames Ziel: dass kein Amoklauf in Deutschland mehr stattfindet.”

    Tja ein Sprichwort besagt: „Wenn du einen Feind nicht los wirst, dann mach ihn einfach zu deinem Freund!“

  38. @Link von Alea
    Als ob wir schuld währen, dass es Ammokläufe gibt… höre ich in diesen Satz nicht schon wieder eine Provokation :) . Können die überhaupt vernünftig mit einen Reden?
    Ich höre aus diesen Satz auf jedenfall eine Beschuldigung heraus.
    Irgendwie frage ich mich ja, wie die sich eine Diskussion vorstllen. Die sind ja der Ansicht, dass es nur wegen Spielen zu Gewalttaten an Schulen kommt… vielleicht geben sie aber auch den Gamern die Schuld.
    Hört sich zwar jetzt a bissi negativ an, aber ich verstehs halt so, vor allem auch, weil die von den Gamern was wollen… aber was? Das man die Schuld eingesteht? Ich Spiele schon seit ich 7 (jetzt 27) bin und habe bisher noch nie zur Gewalt geneigt und tu das auch noch immer nicht. Die, die Gewalt angewandt haben, zum Beispiel in der Schule, sind die gewesen, die keine Konsolen-/PC-Spiele hatten.

  39. Pingback: 21.10.2009 « Kreuzundquerdenkers Blog

  40. „Ächtet die Killertrauer! Alle die Killertrauer betreiben müssen sich zwischen
    ihren Freunden und der Killertruer entscheiden! Killer trauer ist wie Kipo
    deren Ächtung ja niemand bestreitet! Kurzfristige Planung Killertrauer verbieten!
    Langfristige Planung darüber reden warum das Verbot wichtig war!“
    -.-
    “eine Unverschämtheit den Eltern gegenüber”? Nein!
    Mit der Forderung nach einem “Killertrauerverbot” will man provozieren, um die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam zu machen und einen Dialog zu beginnen!
    -.-
    Die ständige „Unverschämtheit“ gegenüber uns Gamern wird mal wieder
    nicht beachtet zB die Dutzenden von CS die reuhige Spieler vernichtet
    haben die Lügen die immer noch durch die Medien und Köpfen spuken
    usw
    Es ist ja nur damit man einen Dialog bekommen kann!
    Sakasmus HAHAHA
    Wie lange haben die sich vom AAW einem Dialog verweigert?
    Wie viele Presse Fritzen haben in der Zeit gelogen obwohl die Beweise
    für jeden mit nem Webbrowser offen im Netz standen?
    .
    UNhappy Debugging!

  41. @ The_Real_Black
    Sind ganz schön harte Worte, die du da von dir gibst, allerdings muss ich dir schon Recht geben… leider. Jeder verliert früher oder später Angehörige … wenn es bei jedem Tod, jeder Gewalttat zu solchen Aktionismus kommen würde, könnte man in diesen Land überhaupt nichts mehr bewerkstelligen…

  42. D-Jay „@ The_Real_Black „Sind ganz schön harte Worte, die du da von dir gibst,““
    Wieso nicht?
    Da wird aus einer Frecheit plötzlich eine Aufforderung zum Dialog…
    Wir haben lange genug versucht einen Dialog zu beginnen mit netten und freudlichen
    Worten was kam uns aber entgegen? Hass, blanker Hass auf uns und unser Hobby und
    unsere Kunstwerke (als Hobby-Spiele-Programmierer kann ich es so nennen!)!
    Was bekommen wir von den Medien und Politikern an den Kopf geworfen?
    Lügen und zwar absichtliche(!) Lügen und nicht welche die aus versehen passieren!
    ZB „Das vom Militär entwickelte CS“, „die dutzenden Spiele“, „dadurch die Fähigkeit erlernt, professionell mit einer Waffe umzugehen“

    Dann sagt einer vom AAW es war ja nur Provokation um einen Dialog anzuregen!
    Dann sollten wir all dass was die so verbreitet haben schlagartig Vergessen…

    „Auch seien diese Forderungen bereits 3 Tage nach dem Amoklauf beschlossen worden“
    Alleine dass kann bzw sollte nicht sein!
    Wenn man jemanden (plötzlich) Verliert der einen nahe steht ist man locker ne Woche nicht ansatzweise zu klarem Denken in der lage! Sorry aber 3 Tage danach irgendwas zu
    entscheiden ist doch ein Beweis, dass dort was gelaufen ist was nicht sein sollte!
    Den Eltern hat man doch die Aktion aufgedrückt ohne, dass sie wussten für was
    die Opfer und ihre Namen misbruacht werden!

    @D-Jay:
    Mich regt am Meisten auf, dass das AAW so tut als wären sie Unverschämt behandelt worden. Keiner schert sich um dass was wir anden kopf geworfen bekommen
    siehe oben Killertrauer (ps ist bessser als Terror Trauer) dass sind genau die Sätze die wir Gamer über Killerspiele immer abbekommen.
    Keinen hat es gekümmert … eins würde noch fehlen das natürlich jeden kein Gefühl gegönnt wird der Killerspiele oder so Spielt… und man sich auch nicht Beleidigt fühlen kann…

    Ich habe echt die schnatze voll, dass getan wird als wäre Amoklauf und Killerspiel das gleiche! Dann kommen die vom AAW auch noch drauf, dass die Gescheiterte Aktion ja nur zum errichen eines Dialoges wäre…
    Da lach ich doch!

    Happy Coding!

  43. PS wenn noch einer Blödsinn verbreitet soll man sofort ein
    „Killer-“ vor seinen Job schreiben zB
    Killerreporter
    Killerpsychologe
    Killeraktionen
    Killernews
    Killercontainer
    Killerkillerspiele
    Killerplakate
    Killerlügen
    Killertv
    Killerprovokation und
    Killerdialog!

    Die __müssen__ (!!!) ihre eigenen Worte um die Ohren gehauen
    bekommen dass sie es merken, dass es KillerBlödsinn ist!

    Happy Coding.

  44. D-Jay sagt:
    „Als ob wir schuld währen, dass es Ammokläufe gibt… höre ich in diesen Satz nicht schon wieder eine Provokation :) . Können die überhaupt vernünftig mit einen Reden?
    Ich höre aus diesen Satz auf jedenfall eine Beschuldigung heraus.
    Irgendwie frage ich mich ja, wie die sich eine Diskussion vorstllen. Die sind ja der Ansicht, dass es nur wegen Spielen zu Gewalttaten an Schulen kommt… vielleicht geben sie aber auch den Gamern die Schuld.
    Hört sich zwar jetzt a bissi negativ an, aber ich verstehs halt so, vor allem auch, weil die von den Gamern was wollen… aber was? Das man die Schuld eingesteht? Ich Spiele schon seit ich 7 (jetzt 27) bin und habe bisher noch nie zur Gewalt geneigt und tu das auch noch immer nicht. Die, die Gewalt angewandt haben, zum Beispiel in der Schule, sind die gewesen, die keine Konsolen-/PC-Spiele hatten.“

    Geht mir ähnlich. Die meinen immernoch, dass die Gamer auch Verantwortung übernehmen müssen wenn es darum geht einen Amoklauf zu verhindern. Stimm ja auch, die Frage ist nur: Muss die „Gamer“ mehr Verantwortung übernehmen als andere Gruppen oder was?
    Ich muss Verantwortung übernehmen weil ich Teil dieser Gesellschaft bin und nicht wegen meines Hobbies.
    Aber die fordern Verantwortung von den „Gamern“, weil sie der Meinung sind der Täter käme ja aus unseren Reihen. Bis die kapieren das es hier nicht um den Einzelfall „Gamer“ geht sondern um den Einzelfall „psychisch gestörter Jugendlicher“ (diese Formulierung habe ich letztens gelesen und finde ich recht treffend) ist es noch ein langer langer Weg.
    peace

  45. lanzelotz schrieb:
    „Irgendwie frage ich mich ja, wie die sich eine Diskussion vorstllen“
    Ganz einfach!
    Sie reden, wir hören zu und nicken ihre Forderungen ohne Wiederworte ab.
    So stellen die sich eine Diskussion vor.
    Vorallem klangt auch folgendes diskriminierend „…mit denen kann man reden…“.
    Klang für mich so, als wenn Schober gedacht hätte, dass wir irgendwelche Sonder/Wahldorfschüler seien die nur Gewalt kennen und zu dumm zum Reden sind.

  46. @ Blooomboy
    ich schreib nicht: „Irgendwie frage ich mich ja, wie die sich eine Diskussion vorstllen“
    Das hat der nette D-Jay gefragt.
    Hier werden einem ja Worte in den Mund gelegt, ich bin aufs äußerste erbost und finde es unerhört. Ich verlange eine förmliche Entschuldigung oder Sie haben mich hier das letzte mal auf der Seite gesehen.

    zu dem „…mit denen kann man reden…“ , ja du hast recht, das unterstreicht welche Vorurteile manche gegen „Gamer“ haben.
    Ich hoffe ein Dialog entwickelt sich, aber ein Dialog braucht eine Grundlage, und diese vermisse ich noch, solange diese ganzen Vorurteile und Irrtümer weiter bestehen.
    Also erst Aufklärung und dann Dialog.
    peace

  47. Pingback: darktiger.org

  48. @lanzelotz
    Der Bloomboy hat dich falsch zitiert, da du ja von mir zitiert hast, richtig, aber das war sicher nur ein versehen. Gerade, da es bei längeren Zitaten nicht immer ersichtlich ist, wo was anfängt bzw. endet.
    Das jeder, der in einer Gesellschaft lebt eine Verantwortung hat, ist richtig… aber diese definiere ich nicht darüber, ob ich jetzt actionhaltige Spiele spiele bzw. actionreiche Filme gucke oder nicht… ich trage ja auch keine Mitschuld an einem Verkehrsunfall, nur weil ich Autorennspiele spiele bzw. Motorsport mag (fiktiv).

  49. @lanzelotz
    Ja, hab ich :) . Erst dachte ich ja du kritisierst mich, bis ich gemerkt habe, dass du Bloomboy meintest. Hab mich aber schon gewundert, da du ja erst meinen Zitat zugestimmt hast und danach deine Meinung mehr oder weniger revidiert hast, da du ja mit meinen Zitat nicht in Verbindung gebracht werden wolltest … so sahs zumindest aus . Wusste ja nicht, dass du das als Spaß meintest :) .

  50. Sollten Leute, die glauben, durch Egoshooterlernt man den Umgang mit einer Waffe, darauf hoffen, dass Zocker wie wir mal im Notfall unser Land verteidigen können, dann sag ich schon mal: Bastelt euch lieber weisse Fahnen.

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