Die „Killerspiele-Vernichtungsbox“

(lg-online)  Laut einem Bericht im Magazin „Information und Orientierung“ wurde von einem Lehrer aus Altensteig in seinem Klassenzimmer eine „Killerspiele“ Vernichtungsbox aufgestellt.

„Heinz Veigel, Lehrer  aus Altensteig, berichtete von einer „Killerspiele-Vernichtungsbox“, die er in seinem Klassenzimmer aufgestellt habe und die große Resonanz fände.“
 

Dies ist nun die dritte, bekannte Vernichtungsaktion von Spielen. Ob diese wirklich so erfolgreich war, wie es im Text darstellt ist, darf allerdings bezweifelt werden. Über die Symbolik, die von dieser Box ausgeht, darf sich jeder wieder seine eigenen Gedanken machen.


54 Gedanken zu “Die „Killerspiele-Vernichtungsbox“

  1. @Caupano
    da war ich auch ;)
    @eMCe
    hey danke :) ich hab schon ganze Zeit nach dem Begriff gegrübelt!
    „In der psychoanalytischen Triebtheorie wird von sich ansammelnder Triebenergie ausgegangen, die durch Ausleben oder mittels Abwehrmechanismen von Zeit zu Zeit reduziert werden muss, da sie andernfalls zu psychischen Störungen führt“
    Ein Begriff der sich gut für viele Begegebenheiten eignet *schiefgrins*.

  2. Jetzt mal von der Vernichtungsbox abgesehen, macht der Mann eigentlich seinen Job richtiger als richtig, wenn man sich mal die Landesverfassung Baden-Württemberg anschaut: III Erziehung und Unterricht:
    Art. 12 (das ist der zweite Artikel in dem Bereich, davor kommt nur noch herkunftsunabhängige Bildungschancen)

    „Die Jugend ist in der Erfurcht vor Gott, (…), zu sittlicher Verantwortlichkeit, (…), zu erziehen“

    s.H. Landesverfassung Baden-Württemberg.

    Kommentar: Auch wenn die meisten von uns sowas absolut nicht mehr zeitgemäß finden, könnte eher einer vom Schuldienst ausgeschlossen werden, wenn er sich weigert, diesen ersten Bildungsauftrag zu erfüllen als ein Lehrer, der gerade zwei Kinder „Zum wahren Glauben“ geführt hat.
    Wär ich Fundi, würd ich schauen, dass Biologie, Geschichte, Religion und Physik nur noch von meinen Leuten besetzt werden.

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