39 Gedanken zu “Video der Elternlan

  1. @El Konsolero
    Meinte das doch eher so, als dass dieser Hinweis auf die Eisbären für mich deutlich macht, dass damit einfach am Pluralismus der Welt und ihrer BewohnerInnen großartig gescheitert wird. Oder auch nicht
    Denn auch wenn ich Eskapist bin, also gelegentlich in Spielewelten abtauche, ist mir das Problem der Eisbären doch auch bewusst: deren Verlust von Lebensgrundlagen, die Schollen welche ihnen die Erderwärmung nimmt. Was aber ändere sich am Klimawandel, wenn die Jugend oder wer auch immer statt vor Bildschirmen zu sitzen die Umwelt etwa mit (noch) mehr Autofahrten, Reisen per Flugzeugen, verschmutzen würde? Ich hatte zuletzt deswegen echt jedesmal schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich in ein Flugzeug stieg.
    Was ist das für ein Denken? Darauf wollte ich etwa hinweisen.
    So ein Denken, deswegen meine Rede vom mir doch sehr mangelhaft erscheinen pluralistischen Gedanken dabei, soll ja wohl oder übel doch auch meinen, dass es nicht genügend Leute gebe welche sich um die Eisbären kümmern würden: das mag schon sein, dass es zum Beispiel zu wenige gibt welche die „Eisbären dort abholen wo sie stehen“ http://debatte.welt.de/kolumnen/6/zippert+zappt/119102/shuttleservice+per+eisscholle, doch dorthin gelangen muss man eben auch erstmal…

  2. es gibt so viele krisen zur zeit: schweinegrippe, finanzkrise, afghanistan, umwelt generell, ok das bezieht eisbären mit ein, aber dass erwähnen von eisbären wirkt hier einfach nur naiv. wie wenn man einem kind eine beispielstory einer bestimmten erzählt um ihm bewusst zu machen was am jeweiligen verhalten falsch ist. mal davon abgesehen ist hier einfach mit dem hobby-argument zu kontern. nur ersetzt regine pfeiffer an der stelle das hobby natürlich durch ‚flucht in virtuelle welt‘ damit es dramatischer wirkt. jedes hobby ist eine flucht vor der ach so bitteren realität. oder wer denkt beim fußball spielen an hungernde kinder in afrika? immer dieses „stattdessen könntest du doch“. wie rettet denn regine pfeiffer die sterbenden eisbären? indem sie sich sorgen macht?

  3. OMG also liebe Frau Pfeiffer, wenn sie das hier lesen:
    ja es passieren jeden Tag schlimme Dinge, aber von einer „Flucht“ kann ja wohl nicht die rede sein, wenn es darum geht in einem Wettkampf gegeneinander zu spielen bzw sich auf wettkämpfe vorzubereiten.

    Ja verdammt, seit dem Irakkrieg flüchte ich immer wieder in diese scheinwelt des Fussballs. Schrecklich.

  4. wenn ich flüchte, dann im moment vor idioten und verschwörungstheoretikern die videospielen und videospielern für alles böse was auf der welt passiert verantwortlich machen.

  5. Neuntklässler, die sieben Stunden täglich vor dem Bildschirm hängen? Wenn meine Eltern mich nachmittags allzu lange vor dem Fernseher gesehen haben, haben sie mich rausgeschmissen. „Junge, Du hast ja schon ganz viereckige Augen!“
    .
    Frau Pfeiffer scheint nicht nur der Meinung zu sein, daß solches heute nicht mehr möglich ist, sondern, wenn man sich den „Kölner Aufruf“ durchliest, daß das dann auch nicht etwa ein Versagen der Eltern sei.

  6. Die Frau sollte mal nachdenken, bevor sie so etwas sagt.
    Wie soll man durchschnittlich 7 Stunden pro Tag vor irgendwelchen Bildschirmen sitzen ohne von sämtlichen Schulen zu fliegen?
    Was macht sie eigentlich da? Die anderen Leute, die sich wirklich informieren wollen wieder bekehren?
    Gruß
    DerMarc42

  7. Mal abgesehen von dem nicht so ganz geglückten Statement von Frau Pfeiffer, kam bei mir die Eltern-Lan ganz positiv an. Wenn auch nur ein Nichtspieler lernt, dass die Faszination im Spielen liegt und nicht in der Gewalt, hat es sich gelohnt.
    @ Eisbären
    Schade, dass man anscheinend nicht beides kann: Klimaschutz und Videospiele. Wenn das ihre Meinung ist, dann sollte sie sich mal in der Community nochmal ganz genau umsehen, da trifft man auch Spieler, die sich für wichtige Umweltschutzprojekte stark machen oder über politische Missverhältnisse aufzuklären versuchen oder auch über falsche bzw. verzehrte Berichterstattungen.

  8. ok habe ich dass jetzt Richtig verstandne?
    Die Eisbären sterbern weil wir Killerspiele zocken?

    Der Grund Killerspiele!

    Happy Eiswürfel im Hirn.

  9. @TRB
    das hast du falsch verstanden. Wir spielen weil die Bäume gefällt werden. Die Eisbären wären bloss die Nebenbeschäftigung *fG*.

    Urwald wird abgeholzt – Der Grund Killerspiele

    Happy Zahnstocher

  10. @Ich
    von wegen Urwald; schon mal gehöhrt, dasses dann heisser wird?
    und dann raucht dir der Rechner ab, das willst du doch wirklich nicht!^^

    anstonten ganz ok, das vid

  11. offenbar hat die diskussion mit der frau pfeiffer nichts gebracht, wenn sie so einen scheiss von sich gibt.
    schade, ich dachte sie benutzt ihr super-duper-pfeiffer-hirn um missstände aufzuklären, sich selbst und andere zu hinterfragen, aber anscheinend scheint es im pfeiffergenpool einen defekt zu geben der all dies verhindert.

  12. ..standfand.. jetzt gehtsn los! stattfand -.-
    Irgendjemand ne Ahnung wo ich ein Dictionary-Upgrade für meine autonomen Hände herbekomme?

  13. Diese 7 stunden aussage finde ich immernoch komisch… das ist ja ein durchschnitt und keine „maximal 7 stunden“, son durchschnitt ist meist niedriger als die höchste zahl.

    Also will mir da jemand erzählen das da kiddies 9 stunden (mal frei genommen die zahl is aber durchaus auch irgendwo drin in dem durchschnitt bestimmt) vor glotze/PC sitzen und weil die eltern nix machen hat nun wer schuld?

    Übrigens ich sitze schon allein in meiner arbeit 7-8 stunden vorm bildschirm pro tag, wo ist da jetzt der riesen unterschied zu kiddies die selbiges machen? Das ich vielleicht produktiver bin? Das argument zieht für mich irgendwie nicht.. und tut mir leid ich kann keine eisbären retten ich muss geld verdienen um mich selbst zu retten…

    Hatte ja die hoffnung die diskussion wäre in irgendeiner form hängen geblieben, stattdessen dürfen wir uns trotzdem fragwürdige statistiken anhören und wunschvorstellungen nach dem motto „alle computerspieler fliehen vor der realen welt weil sie sozial inkompetente nerds sind“.

  14. offenbar gibs bei den pfeiffers nichts diskutierbares.
    bei denen heisst diskutieren „wir pfeiffers legen unsere argumente und scheinheiligen beweise auf den tisch und ihr anderen müsst den zustimmen oder könnt euch verpissen“

  15. Also, ich würde jetzt nicht so sehr auf dem Eisbär-Vergleich rumreiten. Klar, Frau Pfeiffers Aussage hört sich an wie „Nix dazugelernt und die Hälfte vergessen“, aber sie sagte ja selbst, der Vergleich sei überspitzt. Zumindest war sie zu Besuch bei der Eltern-LAN. Und wenn sie sich auch noch die eigentliche LAN anschaut, als Besucher, dann merkt sie vielleicht, dass das keine Flucht in eine Schein-Gesellschaft ist, sondern dort richtige Sozialisation stattfindet. Ich geb zu, meine Annahme ist mehr Wunschdenken, aber da müssen wir eben noch durch. Ich sehe eben die kleinen Fortschritte. Vor einigen Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass Eltern, Lehrer und Pädagogen wirklich CS spielen würden. Jeder Baum, auch der Höchste, begann sein Wachstum in der Erde.

  16. Bei ihrer letzten Rede sagte R.P. zu einem Diskussionsteilnehmer der Kritik an deren Ausage üben wollte folgendes: Versuchen Sie gar nicht erst eine Diskussion zu führen, die verlieren sie. Sowas zeigt mir das die Rederei hier und mit Mars nochmal alleine nichts brachte. Das Zitat etc. findet sich in der aktuellen Ausgabe der M-Games!

  17. Nachtrag: also kann die Aussage von der Frau Pfeiffer dort persönlich keinesfalls nachvollziehen und mich sonst bloß darüber wiederholen was ich hier schonmal kund tat – ich bin mit ihr im Frühjahr so verblieben, dass sie über einen Hinweis von mir auf Rollen von Bösewichtern in Spielen wie auf einer Theaterbühne auch nachdenken wollte. Über genau das Thema schien sie ja in Wilhelmsdorf (auch) referiert zu haben.
    Ich glaub das war sogar öffentlich im hiesigen Forum von ihr so dargestellt.
    Seitdem hab ich eben nichts mehr von ihr gehört – also im positiven wie negativen nicht. Dass ich so eine Debatte mit ihr verloren hätte würde ich also mal vehement in Abrede stellen ;-) Vielleicht hat sie das in Wilhelmsdorf dort aber auch humorvoll gemeint – hoffe ich mal

  18. „man kann sachen kritisieren, ohne zu wissen, wie man es besser machen soll“ – öhm das wäre der krasse gegensatz zu „konstruktiver Kritik“ und ich nenne sowas „kindliches herumflennen“.
    „wo wir doch die ganzen CO² probleme haben, konditionieren sie die Kinder hier weiter auf die Autos“(weil autorennen gespielt werden) – damit wären wir bei DÜMMSTER stimulus-respense-Theorie, man kann Menschen nicht konditionieren.

    Also Diskussionsfazit „nichts gelernt un die hälfte vergessen“ passt schon…!

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