VBE warnt vor „Killerspielen“

(bildungsklick) In einer Pressemeldung des „Verbandes Bildung und Erziehung in Baden Württemberg“ (VBE) müssen „Killerspiele“ als Sinnbild für die Kommerziellisierung  des Weihnachtsfestes und Missstände in der Gesellschaft herhalten. Unter dem Motto „Geschenke statt Zeit“ seien Fotohandy, Play-Station sowie Multimedia-PC „zwar die Erfüllung so manchen Kindertraumes, […] jedoch nie Ersatz für die Präsenz der Eltern„. Darüber hinaus hätten „Geschenke, die zu Zerstörung, Hass und Gewalt animieren […] unter dem Weihnachtsbaum grundsätzlich nichts verloren.“. Ungeachtet der Zielsetzung dürfte die Frage erlaubt sein, warum für die doch eher allgemeine Problematik ausgerechnet „Killerspiele“ als Beispiel herhalten müssen, von denen die meisten ohnehin nicht für Kinder und Jugendliche freigegeben sind. Einen anderen Weg als platten Populismus hat die „Stiftung Kinderschutz Schweiz“ gewählt, die in Zusammenarbeit mit der Gamerinitiative „GameRights“ einen Einkaufsratgeber herausgebracht hat.

30 Gedanken zu “VBE warnt vor „Killerspielen“

  1. Was sollen die heutigen Eltern den machen? Zeit für Familie kann es kaum geben weil die meisten Eltern heutzutage beide arbeiten gehen müßen da alles so teuer ist und die Löhne so niedrig, an diesen Misständen haben die Spiele keine Schuld. Desweiteren sind angeprangerte Spiele nicht für Kinder sondern für Erwachsene und wenn die sowas haben wollen warum nicht, Erwachsene sind alt und mündig genug sowas zu kaufen, zu verschenken und geschenkt zu bekommen, für Kinder ist das natürlich nichts das streitet auch keiner ab.

  2. Schon wieder BaWü :-(
    .
    Und Natürlich:
    Das Weihnachtsfest ist ein kapitalistisches Kommerz-Spektakel.
    Der Grund: brutale Killerspiele
    *Gähn*
    .
    Gruß
    DerMarc42

  3. „Sinnbild für die Kommerziellisierung des Weihnachtsfestes“
    Also langsam reicht es mit den bösen „Killerspielen“ als Sündenbock. diesen Kommerz gab es schon bevor das erste „Killerspiel“ die Entwicklerstuben verlassen ach was schreib ich bevor überhaupt das erste Bit davon progammiert war.

    „Unter dem Motto “Geschenke statt Zeit” seien Fotohandy, Play-Station sowie Multimedia-PC“zwar die Erfüllung so manchen Kindertraumes, […] jedoch nie Ersatz für die Präsenz der Eltern““
    Solange das Kind nicht seine ganze Freizeit vor dem Gerät verbringt sonder die Eltern sich auch ab und zu mit dem Kind beschäftigen ist das doch in Ordnung aber die „Killerspiele“ spielen jetzt in dem Zusammenhang WO eine Rolle?

    „Darüber hinaus hätten “Geschenke, die zu Zerstörung, Hass und Gewalt animieren […] unter dem Weihnachtsbaum grundsätzlich nichts verloren.”“
    Da geb ich dem Redner Recht. Das tut auch kein Spiel.
    Jedanfalls nicht bei einem geistig gesunden Kind/Jugendlich das/der normal erzogen wurde.
    Es gibt auch unerzogene Kinder die dadurch dass sie KEINE Spiele unter dem Baum finden zu Zerstörung, Hass und Gewalt animiert werden.
    Außerdem sind die bösen „Killerspiele“ sowieso erst ab 16 und 18 also kann man Kinder eigendlich ganz streichen.

    Ein Hoch auf die Stiftung Kinderschutz Schweiz!
    Nur dass da das umstrittene FIFA mit auf der Liste ist beunruhigt mich (oh man wie ich es liebe auf dieser Aussage rumzureiten *eteg*).
    Was mir vorallem gefällt ist der Satz unter der 18er Plakette „Dieses Spiel gehört nicht in Kinderhände!“.

  4. Die Zeitungen haben Recht! Stopt den Weihnachtsman, er ist in Wirklichkeit ein Vertretter der Waffenlobby und will uns mit Killerspielen überschütten. Wie ernst darf man eigentlich die Zeitungen noch nehmen? Da wird aus purer Langeweile so ein Artikel geschrieben…

  5. @Cyberbrain85
    Welche Zeitung ist den noch seriös? Bisher hat jede einzelne Zeitung schon ein oder mehrere male gegen Spiele, ihren Nutzern, Verkäufern sowie Entwicklern etc. gewettert, auch wenn manche Zeitungen jetzt den Artikel nicht übernohmen haben ist das kein grund für Lob.

  6. Also bevor es das Unwort „Killerspiel“ gab, da war mir völlig fremd, das Weihnachten was mit Kommerz zu tun hat. Aber jetzt, da mir die Ewiggestrigen sagen, Killerspiele wären an dem Kommerzfest schuld, ja, jetzt macht das erst Sinn!

    Okay, überzeugt, ich schenke meiner Mutter kein Killerspiel!
    Okay, meinem Vater auch nicht.
    Nichtmal den Hunden meiner Eltern würde ich eines schenken!

    Und das alles nur wegen den Idioten in BaWü! Sonst würde ich meine Mutter in Killerspielen regelrecht ertränken!!!!

    Herr lass es Hirn regnen.

  7. @maSu
    Das gäb aber eine ziemliche Ferkelei wenn es Gehirne regnen würde aber es wäre mal etwas was man nicht jeden Tag sieht. ;o) Nein im Ernst ich frage mich auch oft genug warum manche Menschen so Blöd und Voreingenommen sind.

  8. @Doktor Trask,
    Faulheit!
    Faulheit führt zu Dummheit!
    Die Leute haben alles von uns bekommen: Geld, Macht und Ruhm und das machte sie faul und Faulheit führt zur Dummheit!
    Ein passendes Zitat aus Fallout-03 was hier voll zutrifft und womit ich nicht nur den VBE meine!

  9. Sehr bezeichneend finde ich auch diesen Satz: „Selbst wenn es immer noch „Experten“ gibt, die abstreiten, dass eine ge­nerelle Gefahr von Ballerspielen ausgeht.“
    Ganz klar, wer eine andere Meinung vertritt als der Verfasser des Artikels kann kein Experte sein.

  10. Und Experten schön in Gänsefüßchen gesetzt, denn diejenigen, die sagen, dass diese Spiele keine ursächliche Alleinschuld für Gewaltdelikte haben, sind nur Pseudo-Experten. Alle, die ein Verbot fordern und immer noch dieselben alten (als falsch entlarvte) Argumente nutzen, sind die richtigen Experten.
    Billige Meinungsmache. Mehr ist das nicht.

  11. uih natürlich sollte man kindern generell keine ab18 sachen geben. Wobei ja „Killerspiele“ auch Warcraft 3 Comic Grafik oder Fifa sind. ;)

  12. „Es sei nicht verkehrt, sich jetzt in der Adventszeit mit stimmungsvollen Weihnachtsmärkten und festlich dekorierten Ladengeschäften wieder ein paar Gedanken über die ursprüngliche Bedeutung des Christfestes zu machen.“

    Da ich nicht gläubig bin, kann mir hier vielleicht jemand auf die Sprünge helfen, was die ursprüngliche bedeutung des Christfestes mit Weihnachtsmärkten und festlich dekorierten Geschäften zu tun hat. :D

  13. NaJa, Gold für den König der Juden ?
    Mir kommt da ein schrecklicher Verdacht – ist das neue Testament etwa antisemitisch ? ;)
    Danke an den VBE, der micht darauf hingewiesen hat :D

  14. An alle, die meinen „oh man die Spinnen in BaWü!!“:
    Eben bei Planetopie: „allein im letzten Jahr gab es 350 Falschfahrer in Baden-Württemberg“ – das erklärt alles :P

  15. Cyberbrain hat geschrieben: „Die Zeitungen haben Recht! Stopt den Weihnachtsman, er ist in Wirklichkeit ein Vertretter der Waffenlobby und will uns mit Killerspielen überschütten.“

    Hast du mal Narnia gelesen? :D

  16. Also ich finde die Empfehlungsliste der Schweizer gar nicht mal so übel. LEGO Batman wird da empfohlen. Ist doch toll. Sich ein Cape umhängen, die Bösen verprügeln … und demnächst wollen sie bestimmt die Filme dazu sehen. Fangen wir mit ‚The dark Knight‘ an, das ist kindgerecht :).
    Oder ‚Singstar‘. Zwei, drei Monate diesen Blödsinn gezockt und die Gören sind reif, dass wir sie bei Dieter Bohlen der Öffentlichkeit vorwerfen können. So hat jeder was zu lachen. Und mit dem pädagogisch wertvollen ‚Need for Speed‘ lernen die Kleinen jetzt schon das rücksichtsvolle Verhalten im Straßenverkehr.

    Wenn, dann sollte man den Kiddies kindgerechte Unterhaltung schenken. Der Film „Watership down“ ist da sehr zu empfehlen. Ein süßer Trickfilm mit absolut niedlichen Kaninchen. Und mit einer Einstufung ab 6 Jahren ganz gewiß der Höhepunkt des Weihnachtsfestes. Zu finden in jedem Videoshop gleich neben den Disneyklassikern. Und als Nachschlag gibts dann Felidae oder JinRoh :D.

    in diesem Sinne
    (f)Rohe Weihnachten :)

  17. @DoktorTrask: Gibt es noch anständige Zeitungen? Der Spiegel ist noch halbwegs neutral. Mitlerweile schreiben die Zeitungen aber nur noch „was die Allgemeinheit höhren will“, denn das einzige was heute noch zählt sind die Absatzzahlen (Geld) – Wahrheit? *pah* wer braucht schon die Wahrheit

  18. @Cyberbrain85: Stimmt auffallend.

    Die Wahrheit verkauft sich nunmal nicht so gut und was sich nicht verkauft muss nicht gedruckt werden also muss man sich was einfallen lassen was sich verkauft.

  19. Pingback: Stigma Videospiele » Blog Archive » EKD: “Computerspiele unterm Weihnachtsbaum kein Teufelszeug”

  20. man sollte den Kindern definitiv auch nich das neue Mario schenken, da die dann ja denken, man sollte sämtliche Schildkröten sofort tot treten… und dann werden sie sich nen Propeller aufn Kopp schrauben un vom Dach springen…

    Wer Ironie findet, darf sie behalten…

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