Deutsche Krebshilfe weist Clan ab

(prediction Gaming e.V.) Auch wenn die SOS-Kinderdörfer es sicher nicht ohne trifftigen Grund abgelehnt haben Gratisanzeigen bei gamersunity zu schalten, wurde Gamern hierdurch doch demonstriert, wo man überall mit bei Schützenvereinen nicht bestehenden Vorbehalten zu kämpfen hat. Nun ist auch der prediction Gaming e.V. um solch eine Erfahrung reicher. Nach dem Krebstod eines 16-Jährigen Clanmitgliedes hat man die Unterstützung der Krebsforschung als Vereinsziel in der Satzung festgehalten und sich auf die Suche nach einer passenden Organisation begeben.

Der Deutsche Krebshilfe e.V. kommt dabei offenbar nicht in Frage: Spenden von Gamern hätte man zwar angenommen, doch die Verwendung des Logos wurde verboten. Eine Erklärung blieb man schuldig und verwies darauf, dass der prediction Gaming e.V. nicht den internen Regeln der Organisation, die auch ethischer Natur seien, entsprechen würde. Der Clan vermutet, dass es sich auch in diesem Fall um eine Diskriminierung von Gamern handelt. Andere Organisationen sind aber offener, so dass man doch noch eine Zusammenarbeit ankündigen kann:

„Wir bedauern die Entscheidung des Deutsche Krebshilfe e.V. sehr, sind jedoch froh, dass andere angesehene karitative Organisationen weniger von Vorurteilen geprägt sind und wir daher in naher Zukunft einen anderen Partner bekannt geben können.“

(Dank an Modgamers.)

90 Gedanken zu “Deutsche Krebshilfe weist Clan ab

  1. Dass mit dem Schützenvereinen habe ich ja noch genicht gesehen …
    toll man ist mit tödlichen Waffen unterwegs und im Training dann kann man auch für SOS Kinderdörfer Werbung machen. Aber wehe man zockt einen Egoshooter dann ist man ja schon untendurch…

    Happy was auch immer…

  2. Was soll immer die Stichelei gegen Schützenvereine?
    Da wird auf Pappe geschossen, in teils olympischen Sportarten.

    Man sollte sich vielleicht mal fragen, was das Ziel ist: Mit den Fingern auf andere zeigen, damit die auch geächtet werden? Oder will man gegen die Stigmatisierung von Hobbies und Freizeitaktivitäten ankämpfen?

    Der Blogger Jan Filter hat es mal so ausgedrückt:
    „Für mich ist es ein Dilemma der Gesellschaft insgesamt, dass sich einzelne Gruppen immer wieder von der Politik gegeneinander ausspielen lassen und am Ende viel zu oft ein kleines Stück Freiheit verloren geht, weil man etwas gefunden hat, dass 20% der Menschen lieben, 30% der Menschen hassen und das den übrigen 50% so egal ist, dass sie sich über ein Verbot nicht weiter aufregen.“
    Das trifft es wirklich auf den Punkt.

  3. Wir wollen doch nicht, dass Schützenvereine wie wir geächtet werden, sondern wir wollen wie Schützenvereine als Teil der Gesellschaft akzeptiert werden.

  4. Dem stimme ich zurecht zu!
    Wobei ich aber anmerken muss, dass die Schützenvereine im Gegensazu zu den Paintballern und Gamern so gut wie gar nicht öffentlich diskriminiert und mit lügnerischen Hetzteraden drangsaliert werden.
    Auch weitere Verschärfungen des Waffenrechts haben sie nicht zu fürchten, da viele Politiker, vorallem aus CDU und erst recht aus CSU-Kreisen selbst Mitglieder von Waffeninstitutionen sind (Gewerkschaften des Schützensports usw.).
    Guter Beweis dafür ist der, dass diese Politiker mit Absicht die Tatsache weg lassen, dass die schlimmsten Amokläufer, Erfurt und Winnenden, also die mit den meisten Opfern, eben das Schießen in Schützenvereinen von geschulten Personal beigebracht bekommen haben.
    Ich will damit nicht andeuten, dass Schützenvereine Killer ausbilden, ich will nur damit andeuten, dass wenn diese Politiker wirklich die Sicherheit unserer Kinder lieb ist, dann müsste logischerweise auch ein Verbot des Schützensports und des legalen Waffenbesitzes ein MUSS sein.
    Dies ist nur eine logische Schlussfolgerung, kein „ich will das die da aber auch bestraft werden“ Gerede!
    Ich bin voll und ganz GEGEN Verbote, egal ob es sich hier um Games,Paintball oder des Schützensports handelt.
    Darum bin ich auch dafür, dass wir zusammen gegen diese perversen Machenschaften seitens der Politiker vorgehen.
    Aber das wird wohl ein ewig unerfüllbarer Traum bleiben.

  5. @allesverboten.org:
    Wer stichelt? Eine echte Waffe ist nun mal eine Gefahrenquelle im Gegensatz zu einem Stück Software. Wenn man mit einer Waffe nicht richtig umgeht oder sie nicht richtig lagert kann sie im wörtlichen Sinn nachhintenlosgehen und Menschen verletzen oder töten.

    Happy coding.

  6. @TRB,
    kommt dann aber auch auf den Menschen an, der die Waffe dann in die Hand nimmt!
    Genauso wie ein Videospiel keine Amokläufe auslöst, genauso wenig läuft eine Waffe alleine Amok!

  7. @Boomboy:

    Das mag ja richtig sein, aber wenn jemand mit einem Videospiel in der Hand Amok läuft, ist es eher schwierig jemanden damit umzubringen. Dazu müsste er schon die CD zerbrechen um eine stichartige Waffe zu erhalten. Bei einer Pistole kann jemand jedoch mal eben mehrere Leute umbringen. Das macht dann schon einen unterschied. dafür gibt es allerdings schon Gesetze, genau wie es bei Videospielen schon Gesetze gibt. Daher sehe ich keinen bedarf.

  8. Boomboy: „Wobei ich aber anmerken muss, dass die Schützenvereine im Gegensazu zu den Paintballern und Gamern so gut wie gar nicht öffentlich diskriminiert und mit lügnerischen Hetzteraden drangsaliert werden.“
    Als nicht-Betroffener nimmst Du das vielleicht einfach nicht wahr.
    Lies einfach mal den taz-Artikel http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/der-hass-auf-den-vater/
    Ohne Beweise und Belege werden hier die Sportschützen ams morddrohender Haufen dargestellt und als „Waffennarren“ beleidigt.

    The_Real_Black: Stimmt. Mit einer Waffe kann man durch Fahrlässigkeit und Absicht viel schlimmes anrichten. Deshalb gibt es ja auch strenge Gesetze, Auflagen und Vorschriften. Das gilt für viele gefährliche Gegenstände. Was dem Sportschiessen aber vor allem vorgeworfen wird, ist das gleiche wie bei den Games: Angeblich wird man dadurch zum Monster, zum Gewalttäter, durch eine Art Gehirnwäsche.

    Eine Tat wie die in Winnenden basiert doch auf komplexen gesellschaftlichen Problemen und vor allem auf dem Willen einer einzelnen Person, sowas zu tun. Sämtliche Verbote, die danach diskutiert wurden, sind reiner Populismus. Da kommen Leute aus den Löchern gekrochen, die schon immer was gegen Games, Paintball, Sportschiessen oder Kampfsport hatten, und die nutzen dann das Leid der Opfer und Hinterbliebenen, um ihre alten politischen Ziele durchzusetzen. Die CDU labert von Werteverfall, die SPD will die Gesamtschule einführen, blabla. Man hat manchmal den Eindruck, die warten nur auf so einen schrecklichen Vorfall.

    Und ganz nebenbei vermeiden sie damit, sich mit der Komplexizität des Themas auseinandersetzen zu müssen. Denn wann man eins zwei drei ein paar „Ursachen“ oder Schuldige ausmacht, dann ein Verbot fordert, dann hat man ja „was getan“ und wird wiedergewählt.

    Hier ist es meiner Meinung nach wichtig, dass ALLE an einem Strang ziehen und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Auch wenn man nichts von Games, Paintball, Kampfsport, Hunden, Motorrädern, Sportschiessen oder anderen „Verbotsobjekten“ hält, man muss dem Mechanismus des stupiden und populistischen Verbots entgegentreten.

    Natürlich ist es notwendig, dass darüber diskutiert wird, wie weit Freiheiten gehen dürfen und was man erlauben und verbieten sollte. Das gilt für alle Bereiche, auch Games. Aber sowas sollte sachlich, ruhig, seriös und fair geschehen, und nicht immer nur kurz nach schrecklichen Tragödien, um die Betroffenheit der Bevölkerung für die Politik auszunutzen.

    Denn vor sachlichen und wissenschaftlich fundierten Diskussionen müssen „wir“ (egal, welche Hobbys wir haben) keine Angst haben.

  9. @allesverboten.org
    Deshalb sage ich es schon seit Jahren das wir, die Gamer, die Kampfsportler, die Paintballer, Laserdom-Spieler, Schützen etc. alle in gleichen Boot sitzen und uns lieber geggenseitig unterstützen sollten aber leider verstehen sich die Politik und die Medien blendend darauf sämtliche Gruppen gegeneinander auszuspielen aber das hast du ja auch schon gesagt, ist dir also nicht neu. Und ja die Schützen standen auch mehr als einmal ungerechter weise in der Kritik, natürlich bei weitem nicht so oft wie die Gamer aber zu sagen sie stünden nie in der Kritik wäre natürlich nicht fair.

  10. @allesverboten.org
    Zustimmung beim Thema Populismus: es ist ein ganz negativer Zug von Populismus in jeder Hinsicht, sich mit dem Leid anderer politisch zu profilieren

  11. Beim Bund lernt es jeder junger Mensch, vorrausgesetzt, man geht zum Bund.
    Es gibt aber auch junge Menschen die nicht zum Bund gehen, aber in einen Schützenverein.
    In beiden wird jungen Männern der Umgang mit Schusswaffen vermittelt, wobei ich anmerken muss, dass keiner der beiden Institutionen vorher wissen kann, ob sie von einem potentiellen Amokläufer/Massenmörder ausgenutzt werden!
    Daher bitte nicht falsch verstehen!

    P.S.: bei meinem Grundwehrdienst muss ich allerdings sagen, dass die Waffenausbildung Mieserabel war.
    Mein Zug war nur 2x auf dem Schießstand, wo jeder Rekrut jeweils 1x mit der Pistole 5 Schuss und mit dem G3 5 Schuss abfeuern durfte.
    Hilfestellungen seitens der Ausbilder gabs keine.
    Wäre ich nach so einer schlechten Ausbildung in Afghanistan gelandet und in ein Feuergefecht verwickelt worden, hätte ich mehr Taliban mit Steinen ausgeschaltet statt mit meinen Waffen xD

  12. Sorry für Doppel:
    @allesverboten.org,
    kann es sein, dass die Schützen nicht genügend Druck auf die Sportbund und Schützengewerkschafter ausüben?
    Ich meine da gabs mal welche bei Interviews, die genau wie die Politiker, die Schuld den Games in die Schuhe schieben wollten.
    Wenn du dazu was hättest, wären wir dir sehr verbunden.

  13. Ja, auch bei den Sportschützen gibt es Leute (speziell ältere), die gegen die Computerspiele hetzen. Gerade die etwas „altmodischeren“ Verbände haben sich da nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das sogenannte „Floriansprinzip“ gibt es leider überall: „heiliger St. Florian, verschon‘ mein Haus, zünd‘ andere an.“
    Deshalb richtet sich meine Webseite auch an wirklich alle.

    Es gibt aber genug (junge) Sportschützen, die auch Gamer sind. Und es gibt zum Glück immer mehr Leute, die sagen: „Ich mag keine Egoshooter aber ich finde Verbote falsch“.

    Das ist nämlich der Punkt: Es müssen sich nicht alle liebhaben, abr leben und leben lassen würde schon reichen.

  14. Zur Ausbildung:
    Die meisten Menschen in Deutschland werden weder von Sportschützen noch von ehemaligen Wehrdienstleistenden erschossen, sondern von Kriminellen. Die nehmen keinen Unterricht in Vereinen. Eine Waffe ist ziemlich selbsterklärend.
    Ob ich jemanden Töte oder nicht, das hängt nicht von meinem Können ab sondern von meinem Wollen.

  15. @ allesverboten.org
    Florianprinzip, hmm, kannte ich noch nicht. :)
    Mit Vorurteilen und Generalverdacht hat man überall zu kämpfen. Am schlimmsten find ich, dass Paintballer mit hineingezogen werden. Deren Hobby hat nun überhaupt keinen Bezug zu solch schlimmen Vorfällen, aber sie haben leider das Pech, dass Paintball für Unkundige sehr martialisch aussieht.
    Zum Thema Ausbildung:
    Da ist sehr viel dran, aber du weißt bestimmt, was man nach Amokläufen so sagt:
    „Er hat alle Opfer mit einem Kopfschuss erledigt. Das schaffen noch nicht mal gut ausgebildete Polizisten…“ und dergleichen mehr. Wenn nun noch zu hören ist, dass der Täter im Schützenverein wahr, dann gibt´s sofort Assoziationen, als würden dort Super-Soldaten ausgebildet oder sowas.

  16. @hecter specter
    Na ja, als „Florianprinzip“ kannt ich das zwar auch noch nicht, also dass das etwas mit dem Heiligen Florian zu tun haben soll wusste ich nicht, doch las ich vom Schriftsteller Franzobel jüngst in seinem Essay „Der Fall Arigona Zogaj“ aus seinem Buch „Österreich ist schön. Ein Märchen“ die österreichische Mentalität so mit diesem Spruch umschrieben: „Lieber Gott, schütze mich und meine Brut, zünd ’s Haus vom Nachbarn an, dann geht’s uns gut“. Ansonsten hab ich davon noch nie was gehört, doch eine gewisse Mentalität trifft auch das sicherlich – leider – kann ich jedenfalls nur bestätigen…

  17. Das Schwierige ist, dass man den Reflex unterdrücken muss: „Die Gruppe XY lästert gegen uns, dann müssen wir auf die auch keine Rücksicht nehmen“. Dann hört das ganze nämlich nie auf. Und wenn die Politiker merken, dass sie für das Verbot von XY irgendwie viel Beifall bekommen, dann versuchen sie’s als nächstes eben mit ABC.

    Der Mechanismus von Anlassgesetzgebung und Verbotsreflexen ist einfach grundsätzlich abzulehnen und zu bekämpfen, ganz egaöl wie man zu den einzelnen Dingen steht.

    Roman Herzog hat mal gesagt „Anlassgesetzgebung war selten gute Gesetzgebung.“ Und der war schliesslich nicht nur Bundespräsident sondern auch mal oberster Verfassungsrichter.

  18. Ich kann die Entscheidung der Krebshilfe nachvollziehen.
    *
    Es gibt Studien, die zeigen, dass eine halbe Stunde Vokabellernen völlig verpufft, wenn man danach eine halbe Stunde noch vor einem Ballerspiel sitzt. Es ist erwiesen, dass Cumputerspiele dem Hirn so einseitig Höchstleistungen abverlangen, dass damit der schulische Lernerfolg wirksam torpediert werden kann.
    *
    Verbote hin, Verbote her: Wir sollten allmählich ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass wir uns es einfach nicht mehr leisten können, dem Wirtschaftszweig der Ballerspiele die Lernerfolge einer ganzen Generation zu opfern. DAS ist in meinen Augen ein erheblich gravierenderes Problem als diese üblichen Glasperlenspiele.
    *
    Der Volksmund sagt: Alkohol macht Birne hohl. Neueste Hirnforschungen ergeben, dass auch intensives Computerspielen das Gehirn auf neuronaler Ebene im wahrsten Sinne des Wortes LEER macht. Es geht dabei nicht um moralische oder ethische Aspekte, wie in der gegenwärtigen Diskussion um mögliche Gefahren von Killerspielen. Sondern um konkrete biochemische Prozesse.

    Ob die INHALTE von Computerspielen Gefahren in sich bergen, ist wissenschaftlich umstritten. Wissenschaftlich nachgewiesen hingegen ist: ein Schwelgen in virtuellen Welten am Nachmittag hat GENERELL zur Folge, dass sich die im Gehirn am Vormittag während des Unterrichts gebildeten neuronalen Verbindungen auflösen. Oder auf gut Deutsch: Erworbenes Wissen geht verloren. Der Kopf wird leer.

    Das vom WDR produzierte Wissenschaftsmagazin „Quarks&Co“ hat in einer am 23. Januar ausgestrahlten Sendungen neueste Forschungen präsentiert. Unter dem Motto „Neues vom Gehirn – wie wir lernen“ fragen die Autoren: Was passiert beim Lernen im Gehirn? Es kommen Forscher zu Wort, wie Florian Rehbein, Kriminologisches Institut Niedersachsen:

    Podcast CJD-Update

    (Quelle: WDR-TV, Quarks&Co, Sendung vom 23. Januar 2007)

    Alles was uns beeindruckt hat, also Vorrang und nachhaltige Auswirkungen auf das System aus Dopamin und Cortisol zur Folge. Noch instabiles deklaratives Wissen wird von stärkeren Impulsen – etwa aufregendem Medienkonsum – verdrängt. Der Lernende meint, etwas verstanden zu haben. Doch er wird es nicht anwenden können. Denn sein Gehirn hat keine Gelegenheit bekommen, stabile neuronale Verbindungen aufzubauen.

    Wie das Wissen um diese neuronalen Prozesse praktisch angewandt werden kann, zeigt QUARKS ebenfalls. Allerdings gibt es da nichts Neues zu berichten. Lernen heißt, neuronale Verbindungen zu schaffen und dann zu stabilisieren. Und das geht nur durch AKTIVES Lernen mit allen Sinnen. DAS aber wussten wir doch schon, oder?

    http://www.onlzoberurff.info/2007/02/14/computerspiele-machen-das-gehirn-leer/
    *

  19. Action im Kinderzimmer
    Foto: Leerer Klassenraum; Rechte: WDR
    Ballern statt Lernen: Viertklässler haben oft Zugang zu Spielen, die erst an 16 zugelassen sind

    Regelmäßig Fernsehen und Videos schauen, Spiele am Computer und an Spielkonsolen – nach Untersuchungen ist das schon für Grundschüler normal. Nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in 10 Regionen Deutschlands stehen in den Kinderzimmern von 30 Prozent der Mädchen und über 40 Prozent der Jungen im Alter von 9 – 10 Jahren eigene Fernsehgeräte, Spielkonsolen finden sich bei 15 Prozent der Mädchen und 38 Prozent der Jungen. Nach der Erhebung vergnügen sich die Viertklässler auch mit einem Spiel, das erst ab 16 Jahren zugelassen ist, „Grand Thief Auto – San Andreas“. Es enthält heftige Gewaltdarstellungen und verlangt vom Spieler, sich möglichst brutal durchzusetzen.

    Die wollen nur spielen…
    Foto: Medienraum am Kriminologischen Forschungsinstitut; Rechte: WDR
    360 Probanden haben die Forscher in Hannover vor Video- und Computerbildschirme gesetzt

    Dass die Ballerei im Kinderzimmer mit schlechten Leistungen in der Schule und aggressivem Verhalten zusammenhängt, vermuten Politiker und Gesellschaft, aber auch Wissenschaftler immer wieder. Bisher gibt es dazu widersprüchliche Studien, vor allem aber noch viel zu wenige. Die Spiele- und Computerindustrie streitet die Zusammenhänge regelmäßig ab – kein Zufall, wenn man mit Konsolen-, Video- und Computerspielen jedes Jahr mehrstellige Zuwachsraten verzeichnet. Doch die Fakten, die Hirnwissenschaftler zusammentragen, weisen auf negative Effekte hin: Einige konkrete Auswirkungen des Spielens am Computer sind eindeutig belegt. So konnten Hirnforscher eine erhöhte Aggressivität direkt nach dem Spielen zeigen. Auch der Stresspegel steigt, sogar schon beim einfachen Videoschauen ist er höher als bei Prüfungen in der Schule. Erwiesen ist auch, dass die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn durch das Spielen von Computerspielen vermehrt ausgelöst wird. Dopamin ist aber der Botenstoff, der beim Lernen eine entscheidende Rolle spielt.

    In der Pause ballern am PC

    Der Zusammenhang von Lernen und neuen Medien interessiert Wissenschaftler des Kriminologischen Forschungsinstituts in Hannover besonders. Dort will man mehr über den konkreten Einfluss von Computerspielen und Videos auf die Lernleistung herausfinden. Eine der Fragen, die sich die Forscher stellen, lautet: Gibt es einen Zusammenhang zwischen schlechten Lernleistungen in der Schule, dem frühzeitigem Schulabbruch und dem Start einer kriminellen Karriere?

    In einer Studie des Psychologen Florian Rehbein in Hannover wurden 360 Probanden einem Mix aus Lernen und Medienkonsum ausgesetzt. Alle mussten eine Kunstsprache lernen, die sich die Psychologen ausgedacht hatten, also Vokabeln pauken. Dazwischen gab es aber Pausen und die Teilnehmer wurden mit unterschiedlichen Medien konfrontiert: Eine Gruppe musste harte Computerspielen spielen, eine zweite harmlose, nicht gewalttätige Spiele; eine dritte wurde mit Liebesfilmen, eine vierte Gruppe mit Horrorstreifen traktiert. Die restlichen Teilnehmer bildeten die Kontrollgruppe ohne Medienkonsum – sie durften in den Lernpausen Tischtennis spielen. Bei allen wurde im Anschluss daran gemessen, wie viele Vokabeln sie sich von der neuen Sprache gemerkt hatten.

    Der Kick im Gehirn löscht den Lernstoff

    Noch werden die Daten der Studie ausgewertet. Doch die Forscher glauben, mit ihrer Untersuchung die sogenannte Löschungshypothese bestätigen zu können. Nach dieser Hypothese wird gerade neu aufgenommenes Wissen von starken emotionalen Reizen, wie sie beispielsweise bei Computerspielen entstehen, überschrieben. Das Neue kann dann nicht in den richtigen Gedächtnisregionen abgespeichert werden. Eine zentrale Rolle in diesem Prozess nimmt eine Hirnregion ein, die StichwortHippocampus genannt wird. In ihm werden Informationen kurzzeitig gespeichert, bevor sie ins Langzeitgedächtnis übertragen werden. Dieser Speichervorgang könnte durch die Computerspiele ernsthaft gestört werden, wenn der Kurzzeitspeicher mit neuen Informationen durch die rasanten Spiele so vollgestopft wird, dass er praktisch überläuft und nur noch Bruchstücke der Informationen ans Langzeitgedächtnis weitergeben kann. Da der Hippocampus zu einem System im Gehirn gehört, in dem auch die Gefühle verarbeitet werden, nehmen die Forscher an, dass die starken emotionalen Reize, die Computerspiele ausüben, ein weiterer Grund dafür sein können, dass zwar das Computerspielen abgespeichert wird, aber eben sonst nichts mehr.

    Allerdings wissen die Forscher in Hannover auch, dass es sehr stabile „Lernpersönlichkeiten“ gibt, die trotz der rasanten Spiele gut lernen. Die Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr 2007 vorgestellt werden.

    http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007/0123/003_lernen.jsp

  20. Mit Computerspielen lernen

    In der Forschung wird diskutiert, ob, was und wie man mit Computerspielen lernt, denn jedes Spiel vermittelt seinem Nutzer natürlich die impliziten Mechaniken und die Bedeutung von Spielbestandteilen. Zu lernen, wie ein Spiel funktioniert, ist letztendlich notwendig, um zu gewinnen. Dazu haben moderne Computerspiele ein ganzes Arsenal pädagogisch hochwirksamer Methoden entwickelt, doch lässt sich in der Regel dieses in Spielen erworbene Wissen kaum für den Alltag gebrauchen. Lerninhalte, die für die reale Welt relevant sind, mit einem Spaßfaktor zu versehen, ist weitaus schwieriger als in einer fiktiven Welt. Vermutlich werde auch die besten Lernspiele das herkömmliche Lernen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen können. Manche Experten wie Manfred Spitzer sind der Ansicht, dass durch die in den Computerspielen hervorgerufenen Emotionen schon Gelerntes aktiv von Spielkonsolen wieder gelöscht wird: “Die Kinder werden von den Computermonstern derartig bearbeitet, dass ihnen ihre Emotionen alles kaputt machen.”

    Man kann beim Lernen im Wesentlichen zwei Arten von Spielen unterscheiden:

    * Trainingsspiele, die den NutzerInnen in einer virtuellen Umgebung Handlungskompetenz für eine Fertigkeit vermitteln, wie in “Hazmat Hotzone”, einer Trainingssimulation für die New Yorker Feuerwehr. Hier werden Rettungsteams in Kommunikation und im Umgang mit Gefahrensituationen geschult, indem sie ein Multiplayerspiel bedienen.
    * Bei (Weiter-)Bildungsspielen geht es in erster Linie darum, Fakten zu lernen und Prozesse zu verstehen. Dies kann man auch zur Propaganda benutzen, wie in “McVideoGame”, einer sarkastischen Wirtschaftsimulation, in der man möglichst viel Gewinn durch unethisches Verhalten als Manager einer Fastfood-Kette machen soll.

    Ryuta Kawashima (Universität Tohoku in Japan) behauptet, dass Computerspiele nur jene Hirnregionen stimulieren, die optische Reize und Reaktionen sowie Bewegungen steuerten. Andere für die kindliche Entwicklung ebenfalls wichtige Hirnregionen würden dagegen gar nicht beansprucht. Er untersuchte zwei Gruppen von je etwa 80 Kindern: Die einen spielten mit Nintendo, die anderen addierten 30 Minuten lang einstellige Zahlen. Während der Versuche wurden die Gehirnaktivitäten beider Gruppen gemessen. Die Nintendo-Gruppe zeigte lediglich erhöhte Aktivitäten in jenen Regionen der Frontallappen des Gehirns, die optische Reize und Reaktionen sowie Bewegungen steuerten. Hingegen wiesen die anderen Kindern vermehrt Aktivitäten sowohl in den links- als auch in den rechtsseitigen Regionen der Hirnfrontallappen auf. Das deutet darauf hin, dass Computerspiele nicht kreatives Denken und kognitive Fähigkeiten förderten, sondern sogar bestimmte Teile des Gehirns unterentwickelt lassen.

    Quellen:
    http://www.sueddeutsche.de/computer/165/307120/text/ (08-08-22)

  21. Ich hab‘ nichts gemacht. Der Kernpunkt der These ist doch:

    „Nach dieser Hypothese wird gerade neu aufgenommenes Wissen von starken emotionalen Reizen, wie sie beispielsweise bei Computerspielen entstehen, überschrieben.“

    Was soll da am Ende stehen, wenn man Menschen zu ihren eigenem Wohl vor emotionalen Momenten bewahrt? Ich sollte mir endlich mal Equilibrium ansehen, bisher nervt das immer nur, wenn man die Musik sucht^^.

  22. @Lord Chaos
    Alle „Gewalt-“ und Kriegsspiele sind schon einmal auch Lern- oder „(Weiter-)Bildungsspiele“, weil alle weisen einen Kontext auf welcher zumindest anders, also nicht negativ interpretiert werden könnte, als diese Ausführungen schon von vornherein dem Vernehmen nach alle annehmen – auch wenn diese Lernprozesse dem Westdeutschen Rundfunk, der Süddeutschen oder Felicitas Pampernackel von einer noch unentdeckten deutschen Nordseeinsel allesamt nicht gefallen sollten. Weil sie damit nichts zu tun haben möchten, da was lieber verdrängen, etc. Und der Chaos-Lord in der Spenden- und Repräsentationsfrage da solche Diskriminierungen demnach nachvollziehen kann, wenn Berufsständen wie SoldatInnen oder PolizistInnen im wirklichen Leben da hoffentlich kein anerkennender Dank verweigert wird.
    Und was in einer „realen Welt relevant“ ist wird diese eine Zeitung hoffentlich niemals letztgültig zu entscheiden haben.

    Denn die allermeisten Spiele bedeuten moralisches handeln, viele sind sogar höchstmoralisch zu nennen aus meiner Sicht – wo wichtige Fragen gestellt werden: und da ist weder was mit „Killerspielen“ noch mit „Baller“-irgendwas – ein unsägliches Wort für mich. Alle Spiele haben einen Inhalt und setzen sich mit einem Thema von vornherein auseinander, das politisch keine Verbrechen nachstellt sondern diese höchstens (hoffentlich) thematisiert – so intolerant man dem gegenüber mit fragwürdigen Menschenbildern von menschlichen Gehirnen als irgendwie eindeutig funktionierender Apparaturen in welcher Hinsicht auch immer auftritt. Sowas hat auch schon mal ganz böse geendet meiner Meinung nach – und da war nichts mehr mit Wohlwollen und „habens doch nur gut gemeint“…
    Aber für Verantwortung da noch etwas zu sagen versuch ich erst (auch) gar nicht (mehr)


    @amegas
    versuchs mal in einer anderen Sprache ;-)

  23. Die ganze Argumentation von Lord Chaos ist sowas von 90er und seit Jahren überholt, da die Intensivzocker von gestern längst mit guten Studienabschlüssen im Berufsleben weilen und im Arbeitsleben sehr gut zurecht kommen. Ich hab mit einem Kumpel nächtelang W3D, Wing Commander usw. gezockt und der hat jetzt 2 Doktortitel … das mal so als krasses Beispiel.

  24. Ah, also Recht auf Dummheit, ich wusste es. „Freie Fahrt für freie Bürger“ und Freiheit zum Lungenkrebs! Was unterscheidet eigentlich einen Staat, in dem erlaubt ist, was Kohle bringt, von einer faschistischen Technokratie? Kennst Du „Brave New World“ von Huxley? Der Mensch findet seine Erfüllung als Produzent oder Konsument – und wem das zu eindimensional ist, der wird mit Soma ruhig gestellt. Hätte Huxley heute geschrieben, dann hätte er wohl nicht von Soma sondern von Computerspielen geredet.

  25. @Lord Chaos

    Das siehst du falsch. Die umstrittenen Spiele sind in der Regel (leider) indiziert, was überlicherweise – das gesteht selbst Pfeiffer ein – gleichbedeutend mit dem wirtschaftlichen Tod eines Produktes ist. Es kann also (zumindest auf Deutschland bezogen) nicht die Rede davon sein, dass alles erlaubt sein müsse „was Kohle bringt“. Im Gegenteil: Gewaltdarstellende Videospiele sind, sobald sie auf dem Index landen, ein Verlustgeschäft, weshalb üblicherweise solche Spiele in Deutschland gar nicht erst veröffentlicht werden. Ich muss dich insoweit also enttäuschen, (indizierte) Videospiele haben nichts mit wirtschaftlichen Interessen zu tun, sondern es geht alleine um Fans, die diese Werke der Entwickler so wie von diesen konzipiert in den Händen halten und erfahren wollen. Man kann ja auch nicht sagen, dass nur „Dreck“ oder irgendwelche Spartenspiele auf der Liste landen. Im Gegenteil, beinahe die Hälfte der Shooter sind im Original zumindest von der Inzierung bedroht und auf der Liste finden sich zeitlose Klassiker wie „Half-Life“ aber auch neue Spiele wie „Fallout 3“.

    Und was bleibt neben der Freiheit mit etwas Geld zu machen übrig, wenn man damit kein Geld machen kann? Ganz einfach: Die Freiheit etwas zu tun – oder eben nicht zu tun. Soweit ich es in Erinnerung habe ist Freiheit grundsätzlich nicht das Merkmal eines faschistischen Staates. Wenn du da andere Informationen hast, kannst du mich gerne aufklären. Manche Stimmen sagen sogar, dass die allgemeine Handlungsfreiheit ein in unserem Grundgesetz verbrieftes Freiheitsrecht aller Bürger ist.

    Das Grundrecht ist natürlich nicht schrankenlos gewährleistet, es finden seine Grenzen spätestens in den Rechten der anderen Bürger. Aber soweit jeder für sich selbst entscheidet, wie er auf Kosten ein paar gelernter Vokabeln in den Genuss einiger emotionaler Momente kommt – die er auch in Videospielen finden kann – sind diese nicht verletzt. Der Kontrast, dass der Staat dem Einzelnen vorschreibt, wie dieser seine Freizeit zu gestalten und hat und welche Gefühle er durchleben darf, dürfte von unserer Verfassung nicht gedeckt – also verfassungswidrig sein.

    Das von dir hier propagierte Ziel, den Einzelnen zu seinem Gunsten (Und vielleicht auch für das des Kollektives?) von für ihn schädlichen Einflüssen fernzuhalten, kommt der Idee der schönen neuen Welt viel näher. Wahrscheinlicheres Schicksal der Videospiele wäre auch, dass sie, ebenso wie die Bücher, verboten sein würden. Dein Gedankengut ähnelt der Interpretation von Freiheit durch den Sichtwechsel e.V.

  26. Was den Staat „in dem erlaubt ist was Kohle bringt“ von einer faschistischen Technokratie unterscheidet ?
    Ganz einfach. Im Faschismus gibt es keine Killerspiele, es gibt keine freien Bürger, und es gibt auch keine Freiheit zum Lungenkrebs.
    Im Faschismus zählt Freiheit nichts, dafür die Unterordnung unter das Kollektiv alles. Wie hat das der Adolf erklärt ?
    „Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben.“

    Und ist es nicht genau das was Du forderst ?
    Das sich jeder Mensch dem Prinzip der Nützlichkeit fürs Kollektiv unterordnen soll ?
    Das dieses Kollektiv alles verbieten soll was unnütz ( wie Spiele, oder Tabak, oder Alkohol ) ist ?
    Kommisch, das alle Menschen die so eine Unterwerfung unter das Kollektiv fordern Andersdenkende als Faschisten beschimpfen…

    Wenns Dir hier nicht passt, dann geh doch rüber nach Kuba, Venezuela oder Nordkorea. Da ist nicht erlaubt was Kohle bringt, da herrschen noch lupenreine Demokraten die dafür sorgen das der Faschismus keine Chance hat.

  27. Sagt mal, wollen wir Lord Chaos nicht die Gelegenheit geben, sich im Forum in einem gesonderten Diskussions-Thread zu äußern? Gut, auch wenn die „Gefahr“ besteht, dass es genauso endet wie bei Preston, aber hier in den News-Kommentaren ist das etwas unübersichtlich, naja, für mich zumindest. :)

  28. Solange es nur beim reden mit ihm bleibt ist es ok, jeder darf seine Meinung äußern solange er niemanden beleidigt, das Recht der freien Meinungsäußerung steht ihm ja genauso zu wie uns. Das einzige was ich nicht will ist das es dann im Forum wieder zur reinen Arschkriecherei kommt wie wir Gamer es schon sehr oft bei den Kritikern getan haben.

  29. @hecter specter
    nun, ich habe nicht den Eindruck dass hier schon auch nur einmal darauf eingegangen worden wäre was dagegengesagt wurde…
    Was so wirklich klug machen würde habe ich dabei auch noch nicht erfahren

    So schwer finde ich es darüber hinaus auch nicht etwas von dem „Weblog und Online-Magazin der Jugenddorf Christophorusschule Oberurff“ zu übernehmen :-D

  30. Lieber Lord Chaos.
    Der Faschismus hat sich (in all seinen Erscheinungsformen) vor allem dadurch hervorgetan, dass er das Leben der Menschen bis ins kleinste geplant und durchreguliert hat. Abweichungen sind unerwünscht und führen zu Verfolgung oder gar Tod. Der Unterschied zwischen Huxleys Vision und unserer Gesellschaft ist: Wir können wählen, ob und wieviel wir konsumieren, produzieren, den Konsum verweigern oder ob wir blödradikales Gedankengut in Kommentarspalten schreiben. Keiner von uns wird dafür an die Wand gestellt, dass er Ikea boykottiert oder ein bestimmtes Game nicht spielt.
    Mit Deinem Faschismusvergleich solltest Du vielleicht eher da ansetzen, wo wieder Medienverbrennungen stattfinden http://bit.ly/3iwHKS , wo Schüler sich für ihre Freizeitaktivitäten im Büro des Rektors rechtfertigen müssen (Games, Musik, Schützenverein) und wo Politiker öffentlich davon reden, Actiongames einfach zu „ächten“, wenn man ein Verbot juristisch und legislativ nicht durchbekäme.
    Noch Fragen?

  31. Wir sollten mal wieder gegen unsere Politiker demonstrieren es kann nicht sein das die Gamer so behandelt werden , das ist schon meiner Meinung nach schon fast Menschen unwürdig man darf schon garnicht mehr Laut sagen das man Zockt , sonst wird man gleich als potenzieller Amokläufer hingestellt. Meiner Meinung nach müssen wir Gamer die Leute die keinen Plan haben was wir spielen , was der Sinn des Spiels ist aufklären und bedenkt alle Gut jeder Alleine hat keine Wirkung aber alle Gamer zusammen haben eine Stimme die man nicht Überhören kann.

    MfG Cebarez vom Clan Makersfield

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