Stellungnahme zum Großstadtrevier

In der 290. Folge des Großstadtreviers (Eintrag) wurde die Verbreitung von indizierten bzw. verbotenen Videospielen – Vorschau und Sendung sind sich hier nicht ganz einig – unter Kindern thematisiert. Nach der Darstellung der Serie würden diese als Raubkopien per LKW in das Land geschmuggelt und dann über Mittelsmänner an Schulhöfen verkauft. Neben der Unsinnigkeit indizierte Spiele zu schmuggeln sowie der absonderlichen Idee kopierte Spiele ins Land zu schmuggeln wurden hier kriminelle Strukturen beschrieben, wie sie in der Realität wohl kaum zu finden sind. Wir haben die Verantwortlichen, Bernhard Gleim und Stephanie Bogon, um eine Stellungnahme gebeten:

Auf die Frage, ob man meine die Vertriebswege von Videospielen wirklichkeitsnah geschildert zu haben oder damit rechne, dass dies (manchen) Zuschauern als eine wirklichkeitsnahe Schilderung erscheinen könne, haben wir folgende Antwort erhalten:

„Nein, wir glauben nicht, dass wir den von Ihnen beschriebenen Zusammenhang realitätsnah dargestellt haben. Ob und was die Zuschauer für Realität halten, können wir allerdings nur vermuten.

Sicherlich simplifiziert die Struktur der Geschichte in naiver Weise die Verbreitungswege von Computerspielen, vielleicht legt sie damit – aus der subjektiven Sicht unserer Polizisten – eine zu eindeutige moralische Wertung dieser Spiele nahe. Paradoxerweise passieren derartige Vereinfachungen gerade deshalb, um Zuschauern in kurzer Zeit einen komplexen Zusammenhang verständlich zu machen. Fiktion richtet sich eben nach anderen Kriterien aus als die sogenannte „Wirklichkeit“. Damit möchten wir uns nicht aus der Verantwortung für eine möglicherweise misslungene Geschichte ziehen. Dennoch hoffen wir, dass sich jeder Zuschauer darüber im Klaren ist, dass Fiktion allenfalls versuchen kann, Realität abzubilden, aber eben nicht die Realität ist.
Wir hoffen, dass Sie unsere Haltung nachvollziehen können. Bleiben Sie bitte dem Revier gewogen: In absehbarer Zeit haben Sie keine weitere Geschichte um Computerspiele zu befürchten;-) „

Es ist sicherlich das gute Recht der Autoren in einer fiktiven Serie reale Sachverhalte nur in vereinfachterer oder spannenderer Form darzustellen. Aber abseits von der Möglichkeit eine „misslungene Geschichte“ zu erzählen besteht doch die Gefahr, dass manche Zuschauer die Zusammenhänge für bare Münze nehmen. Sicherlich sollte man speziell als Gamer der letzte sein, den man auf den Unterschied zwischen Realität und Fiktion aufmerksam machen muss, aber insbesondere bei einer vor einem realitätsnahen Hintergrund angesiedelten Serie wie dem Großstadtrevier, die (nach Wikipedia) den „fiktive Polizeialltag auf dem Hamburger Kiez“ beschreibt, besteht doch die Gefahr, dass manche lediglich die Fälle an sich aber nicht die dahinter liegenden Mechanismen als erdacht ansehen. Wo man offenbar einerseits wie in der Realität an den Sternen die Dienstgrade der Polizisten ablesen kann, erwartet man andererseits kaum auf erdachte kriminelle Strukturen zu treffen.

38 Gedanken zu “Stellungnahme zum Großstadtrevier

  1. Ich hab zwar die Sendung nicht gesehen, aber nach alledem was ich davon gehört habe bin ich einfach nur schockiert.
    Im Prinzip wird hier und nicht zum ersten mal versucht das Gaming mit den organisierten Verbrechen gleichzusetzen. Das ist für mich der Grund warum ich von der Sendung mehr als schockiert bin und meiner Meinung nach bringt da auch das schönreden nichts (ist ja alles nur Fiktion… zuletzt heißt es dann wieder… wir wollten doch nur provozieren… was ja zur Zeit wieder sehr in Mode ist)!!

  2. was ist den die „sogenannte Wirklichkeit“? Bzw. was trennt die „sogenannte Wirklichkeit“ von der wirklichen Wirklichkeit? ^^
    Im Ernst, nett ,dass die Autoren geantwortet haben.
    Ich glaube allerdings nicht, dass sei begriffen haben in welchem Ausmaß sie symplifiziert haben. Und wenn sie nur symplifiziert hätten, wäre ja noch ok gewesen, aber die haben ja ein kriminelles Milieu erfunden, das es gar nicht gibt.
    mfg

  3. Irgendwie habe ich das Gefühl wir werden nicht wirklich ernst genommen, irgendwie glaube ich man verfährt nach dem Motto „Mit denen kann mans ja machen, die haben eh nichts zu melden“.
    Rey Alp hat ja schon alles in letzten Abschnitt gesagt, es gibt viele Leute die zwar die Geschichten selbst keinen glauben schenken aber den Fällen und die Hintergründe, Mechanismen und Tätigkeiten dahinter schon und in diesen Fall wissen die meisten Zuschauer halt nichts von Computerspielen da es zumeist ältere Menschen sind die das Großstadtrevier angucken und die gehen davon aus des es wenigstens halbwegs stimmt was in einer Polizeiserie gesendet wird.

  4. Ich freu mich schon auf die nächste Diskusion in Deutschland, wenn dann z.Bsp. ein Sprecher des AAW oder Herr Berg kommt und „vom massenhaften Import mit LKW’s von Killerspielen nach Deutschland“ spricht. :D

  5. Ach diese ganzen Polizeiserien sind doch an den Haaren herbeigezogen. Hier ist jetzt mal die Misslungene Darstellung von „illegalen“ Computerspielen aufgefallen. Aber vor Jahren ist mir schon aufgefallen in welch furchtbarem Licht generell Wissenschaftler, insbesondere Biotechnologen, Genetikter, Mediziner in solchen Sendungen dargestellt werden – einfach nur zum Kopfschütteln und Abwenden wenn man mit der Materie vertraut ist. Meine Annahme ist das Realitätsnähe eine grosse Ausnahme ist – allerdings fällt es einem nicht auf wenn man sich nicht auskennt.

  6. LOL, das sind ja Spaßvögel. Sie geben zu dass es nicht realtitätsnah war und das sie komplexe Themen vereinfachen, um sie in das Format zu pressen. NUR: Warum muss man doch gleich irgendeine hahnebüchene Story auf Spiele anwenden, die auf andere Dinge, wie Drogen, Zigaretten, usw. ohne weiteres gepasst hätte? Das wirkt imo einfach zu sehr von Senderseite gesteuert. Mich dünkt die ÖRs beschäftigen mittlerweile Propagandabeauftragte, die dafür sorgen, dass Themen aus Talkshows und Dokus im Unterhaltungsbereich angewandt werden und dann (natürlich rein zufällig!) die gleiche Position wie in den anderen Formaten vertreten.

  7. Naja, diese Antwort ist ja ganz diplomatisch. Aber es wird sich wieder damit rausgeredet, dass ide Zusauer komplexe Geschichten nicht verstehen würden und bei solchen „organisierten Verbrechens“ Geschichten werden normalerweise immer Dinge genommen, die allgemein anerkannt abscheulich sind, meistens Drogen. somit ist es schon eine gewissen Aussage der Autoren, hier „Killerspiele“ zu nehmen. Zudem müssen sie damit rechnen, dass einige Zuschauer nicht zwischen Realität und Friktion unterscheiden können, dass soll bei den älteren Semestern ja teilweise nicht so ausgeprägt sein undwird teilweise ja auch von der „Wissenschaft“ den „Killerspielern“ vorgeworfen…

  8. Das ganze wirkt wirklich als hätte man mal eben im Drehbuch das Wort Drogen gegen das K-Wort ausgetauscht.

    Das die Zuschauer keine komplexen Zusammenhänge mehr verstehen, liegt wohl eher daran das die Jahrelang mit derartigem Müll bombardiert wurden.

    Die generelle Feidseligkeit gegenüber allem neuen zieht sich aber durch sämtliche ähnliche Formate.
    Das trifft einfach den Nerv der Zielgruppe.

    Computer – böse
    Spiele – Teufelszeug
    Jugend – so schlimm wie niemals zuvor

  9. Klar ist das völlig fiktiv und inszeniert. Hat absolut nichts mit der Realität zu tun.
    Genauso wie die Medienberichte, dass Killerspiele von der Armee hergestellt würden.
    Das Problem ist: in Fiktion und Dokumentation wird nahezu dasselbe gequatscht und die dumme Masse, an die sich solche Sendungen richten, glauben das irgendwann.
    Die öffentlich frechen Sender sollten sich mal an ihren GEZ-Zwangsfinanzierten Bildungsauftrag erinnern und überlegen, ob man nicht so ganz nebenbei auch mal bei der Realität bleiben sollte.

    Was kommt als Nächstes? Spielen im CS-Clan als organisiertes Verbreechen?

  10. Glaubt ihr denn die anderen Geschichten, wenn es um Umweltkriminalität oder sonst was geht sind realitätsnäher?
    Solche Vereinfachungen und damit unzutreffende Beschreibungen der Realität sind doch seit jeher ständig vorhanden, sicherlich hat sich euer Bild von ganz vielen Dingen auch durch solche Serien etc. geändert, nur merken wir’s jetzt das Erste mal ;-)

  11. „Damit möchten wir uns nicht aus der Verantwortung für eine möglicherweise misslungene Geschichte ziehen.“
    möglicherweise misslungen? Die Story war massiv misslungen!
    Selbst andere Krimi Serien versuchen einen Grad von Realität aufrecht zu halten, aber dies war schon weit von Real entfert…

    Naja zumindest haben wir eine Antwort erhalten.
    Happy Coding

  12. @ Seropha Danke für den Hinweis. Am 22.02 findet endlich die Längst überfällige Anhörung im Petitionsausschuss zu der Sache statt und der Bundespräsident kann noch monatelangem Zögern dieses Gesetz zu unterzeichnen keine 5 Tage länger mehr warten?!

  13. @Sebiroth:
    Man oh man… kommt jetzt doch das vdL Stoppschild oder was?
    Die haben sich doch noch entschieden, dass sie Löschen wollen oder?
    Ich hoffe die machen Köhler ordentlich dampf…

    Happy DNS Server Suche…

  14. @Doktor Trask:
    Ja zumglück sind wir gut vernetzt und können so den Politikern auch im Karneval auf die Finger sehen…
    Happy Coding.

  15. naja die stellungnahme sagt wieder aus „uns doch egal, ob die zuschauer das für wahr oder fiktion halten“.
    und da wundern die sich, dass die jungen generationen lieber die private sehen als die ör.
    @TRB,
    soweit ich weiss wollen die jetzt „löschen statt sperren“.
    aber das perverse bleibt: wer entscheided was „gelöscht“ wird und wer kontrolliert und überprüft die „zu löschenden“ websites?
    ich erinnere da nur mal an googles blogger, wo die betreiber viele blogs gelöscht haben, die sich mit musik beschäftigen.
    einige hatten songs zum download, aber die erlaubniss / lizenz der songs, um sie zum download anbieten zu dürfen, während andere diese nicht hatten.
    naja, wie dem auch sei, ob lizenz oder nicht, es wurde einfach gelöscht.

  16. Das Löschen hat aber schon eine rechtliche Grundlage. Warscheinlich wird es Sperren vor Löschen. Aber am wichtigsten ist halt, dass die ganzen Täter mal gefasst werden und da wird schlampig gearbeitet!

  17. @Sebiroth
    Und das ist es was ich nicht verstehe, vieles scheitert aber auch weil man sich selbst innerhalb der EU nicht einig ist und man nicht zusammenarbeiten mag. Das einzige worin sich alle einig zu sein scheinen ist das die Computerspiele böse und ihe Nutzer die schlimmsten Menschen auf Gottes Erde sind.

  18. Meine paar Gedanken:
    Dass eine fiktionale Krimiserie nicht die Wirklichkeit abbildet, sollte jedem Menschen mit „gesundem“ Menschenverstand eigentlich klar sein (Betonung liegt auf gesund). Ich weiß, dass sich in den 80er Jahren beim Erscheinen des ersten Schimanski-Tatorts mehrere Verantwortliche über die Darstellung von Götz George als Polizeikommissar aufgeregt haben, bei einer Figur, die von vornherein nicht als realistisch angelegt war.

    Jedoch, darin lag die Gefahr, es hat sich bei einer ganzen Reihe von Zusschauern im Kopf festgesetzt, dass Polizisten tatsächlich so agieren würden.

    Ein anderes Beispiel: Die extrem populäre Serie „CSI“ mit Ihren Ablegern, soll aufgrund ihrer „realistischen“ Darstellung sogar schon Gerichtsverhandlungen in den USA beeinflussen. Dort müssen Anwälte inzwischen den Geschworenen erklären, warum es an einem Tatort keine verwertbaren Spuren geben kann, da die CSI-Ermittler ja alles so schön aufklären. Angeblich soll ein Angeklagter trotz Geständnisses freigesprochen worden sein, da keine Spuren zu entdecken waren (ob es stimmt oder nur eine Legende ist, kann ich leider nicht sagen; ich habe es irgendwo mal gelesen. Vielleicht weiß jemand mehr darüber).

    Daher kann ich nur sagen: Autoren einer langjährigen Serie wie Großstadtrevier sollten trotz aller Vereinfachung gründlicher recherchieren, bevor sie einen solchen Unsinn verzapfen. Es gibt genug Leute, die es glauben werden oder wollen.

    Im hiesigen Fall entsteht nämlich einfach der Eindruck, dass die Autoren, um up-to-date zu sein, einfach auf den momentan rollenden Diskussionszug „Killerspiele“ aufgesprungen sind. Wenn sie stattdessen ein bekanntes Thema wie Drogen genommen hätten, hätte ich persönlich weniger Schwierigkeiten eine schwache Geschichte zu akzeptieren.

    So bleibt einfach ein unangenehmes Geschmäckle im Mund zurück.

  19. Zusammengefasst:
    Hey, wir wissen das wir Bullshit erzählt haben. Wir erzählen den Bullshit ja gerade deshalb weil der Zuschauer die Fakten nicht kennt. Für eine gute Story würden wir bei allem und jeden die Fakten verdrehen.
    Aber keine Angst, in nächster Zeit werden wir in anderen Bereichen die Fakten verdrehen.

  20. gibt es überhaupt jemanden der sich diesen **** antut?
    ich habs vielleicht 2,3 mal gesehen und finde es einfach schlecht produziert und schlechte schauspieler sind das da auch noch.

  21. @Peter
    Gut besser als die Daily Soaps ist es da gebe ich dir Recht aber im Internationalen Vergleich ist es trotzdem keine Qualitätsware was auf so ziemlich alle deutschen Film und Serienproduktionen zutrifft, es gibt natürlich auch Ausnahmen wie zbsp. Der Untergang mit Bruno Ganz oder die Deutsch-Russische Kooperation Stalingrad diese lassen sich aber an einer Hand abzählen.

  22. „Wenigstens geben sie zu das es **** war. Das ist doch schon mal etwas.“

    Bringt nur leider garnix, schaden ist angerichtet und von dieser stellungnahme wird ausser uns und ein paar anderen gamern kaum jemand was erfahren. Schon garnicht die zielgruppe der serie..

    Bin schon gespannt darauf wie lange es dauert bis die ersten „experten“ dann von in LKW geschmuggelten killerspielen und höchst kriminellen strukturen sprechen. Und jeder Ü50er wird dann natürlich sofort mitsingen weil „oh ja das habe ich beim großstadtrevier gesehen, schreckliche zustände“.

    Man sieht doch am beispiel der „vom militär erfundenen ego-shooter“ das keine lüge schlecht genug ist… das wird einfach wiederholt und nachgeplappert ohne rücksicht auf fakten bis am ende sogar WIR den stuß glauben.

  23. @Densor
    Stimmt keine Lüge ist bekloppt genug um nicht geglaubt zu werden, sieht man ja an der Aussage über die angeblcihe Erdbebenmaschine der USA die Haiti zerstört haben soll, das diese Ausage Quark ist ist uns klar weiten Teilender Bevölkerung aber offenbar nicht. Es ist schon eine ziemliche Ironie das Augenscheinlich nur die Leute Lüge und Wahrheit, Fiktion und Realität auseinander halten können denen man es am wenigsten zutraut, den Gamern.

  24. @Densor:
    Doktor Trask: „Stimmt keine Lüge ist bekloppt genug um nicht geglaubt zu werden“
    Dito. Es verbreiten sich so viele Geschichten besonders im Netz da würde einen auch nicht wundern, dass diese Geschichte nicht auch geglaubt wird…

    Happy Coding

  25. Und die wundern sich über geringe Einschaltquoten?
    Kein wunder, wenn sie es auf Publikum abgesehn haben, die schon längst tot sind, denn welcher Rentner kann heutzutage schon NICHT mit nem PC umgehen?

  26. @roflcopter
    Also nach der letzten Studie die ich lass sei die Rate bei den unter 40 Jahren alten Zuschauern bis kurz vor den 20 jahre alten Zuschauern so niedrig wie nie zuvor erst unter der 20 steigt die Zahl der Zuschauer ebenso bei den Ü. 40igern.

  27. Unter 20Jahre? Hat man da wohl KiKa mit eingerechnet(anzunehmen und auch logisch). ^^
    Meiner Erfahrung nach ziel das gehetze nicht auf 75Jahre+ ab, da denen das Thema oft schon zu abstrakt und fern ist. Es sind eher diejenigen die in den 80er und 90er den Computer von Berufswegen als Schreibmaschine kennen gelernt haben und seid dem entweder aus dem Berufsleben ausgeschieden sind oder anderen Arbeiten nachgehen, also eher die 45-65Jährigen.

  28. Dass allgemein über Computer und Internet Blödsinn erzählt wird im TV (gerade im deutschen) ist ja bekannt. Ich bin nur froh, dass in den meisten US-Krimis, die ich mir reinziehe, beim Thema Computerspiele und Piraterie schon wieder runtergeschaltet wird. Es ist immer schön zu sehen, wenn ein Ermittler irgendeinen Jugendlichen mit sowas erwischt und sagen kann „du, dieser Mist ist mir vollkommen egal, ich bin hier, um einen MORD aufzuklären“. Weil es ja tatsächlich noch etwas Schlimmeres gibt, als böse Computerspiele zu zocken, ein paar Songs runterzuladen oder die GEZ nicht zu bezahlen…

    (Wahrscheinlich nicht im deutschen Fernsehen.)

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