AAW nimmt Stellung zum offenen Brief (Update)

(AAW) Hardy Schober, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Winnenden, hat in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung Stellung zu der Kritik von VDVC und Pirate Gaming genommen. Diese bemängelten in einem offenen Brief die neuerliche Verbotsforderung des Aktionsbündnisses und verurteilten die von Gamern als beleidigend empfundene Verunglimpfung ihres Mediums.

Hardy Schober sah in dieser Reaktion  „erschreckende Parallelen zum Verhalten der Waffenlobbyisten“:

„Wir haben aber weder die Waffenbesitzer noch die Computerspieler unter einen Generalverdacht gestellt“, sagt Schober. Das Aktionsbündnis habe sich nie für ein generelles Verbot von Computerspielen starkgemacht, lediglich gegen die realitätsnahe Simulation der Tötung von Menschen. Das virtuelle Abschlachten von Menschen oder Trainingsmethoden, die auch von US-Militär zur Herabsetzung der Hemmschwelle eingesetzt würden, hätten nichts mit dem Begriff Spiel zu tun. Deshalb müssten solche Programme verboten werden. Den Vertretern der Computerspieler rät Schober, sich erst einmal mit den Forderungen des Aktionsbündnisses differenziert auseinander zu setzen und sich auf eine Position zu einigen. Dann könnte man über die geforderten „gemeinsamen konstruktiven Ansätze“ diskutieren.“

Update:
(Junge Piraten) Die Jungen Piraten veröffentlichten eine Pressemitteilung in der ihr Vorsitzender Heiko Herberg kritisierte, dass das Aktionsbündnis einen erschreckenden Mangel an fachlicher Auseinandersetzung mit Computerspielen offenbare und dessen Aussagen jeder Grundlage entbehren würden.
Außerdem wären die Anschuldigungen der Gamer bestätigt worden, dass der AAW Vorsitzende Schober Unwahrheiten wider besseren Wissens verbreite.

Harte Worte fand auch Sven Krumbeck, der Vorsitzende des Vereins Pirate Gaming:

„Wer überall nur Gegner sieht und engstirnig alle Hilfe ablehnt, lebt weit entfernt von der Realität und ist nur noch zu bedauern“

Kommentar

Eine Diskussion, die nicht geführt werden sollte.

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ist eine Initiative, bei der man aus offensichtlichen Gründen eher als üblich davon absehen sollte öffentlich Kritik zu äußern, wenn sich etwaige Missverständnisse auch diskret in einem konstruktiven Gespräch beseitigen lassen können. Der VDVC hatte dies Ende 2009 versucht und zusammen mit dem AAW erklärt, dass man an gemeinsamen Lösungen arbeiten wolle. Gisela Meyer, Sprecherin des AAW, zeigte sich damals einverstanden, dass „Einschränkungen für erwachsene Spieler […] verhindert werden“ müssten. Unbeeindruckt von dieser Erklärung sammelte man jedoch weiterhin Unterschriften für ein „Killerspielverbot“ und legte diese öffentlichkeitswirksam vor.

Es sollte nachvollziehbar sein, dass sich hier der VDVC und andere Gamer, die sich mit dem AAW auf Augenhöhe begegnen wollten, vor den Kopf gestoßen fühlen. Der offene Brief des VDVC dürfte vor diesem Hintergrund nicht überrascht haben. Was jedoch enttäuscht ist die Reaktion des AAW. Bereits als man vor der Stuttgarter Staatsoper „Killerspiele“ einsammeln und vernichten wollte, die vom US-Militär zur Senkung der Tötungshemmung entwickelt worden seien, war ein Tiefpunkt erreicht. Schließlich existieren solche Spiele nicht, weshalb derartige Vermutungen auch schon mal als „Mythos“ oder Verschwörungstheorie bezeichnet werden.

So klingt es auch wenig überzeugend, wenn das AAW als Reaktion auf den offenenen Brief dazu rät sich doch erst einmal mit den Forderungen des Bündnisses differenziert auseinanderzusetzen. Schließlich würde man Computerspieler nicht unter Generalverdacht stellen wollen, sondern habe es nur auf „Das virtuelle Abschlachten von Menschen oder Trainingsmethoden, die auch von US-Militär zur Herabsetzung der Hemmschwelle eingesetzt“ würden, abgesehen.

Bei allem Verständnis, das man für das Anliegen des AAW aufbringen sollte, wäre es mittlerweile vielleicht angebracht auch gegenüber den Gamern etwas Respekt zu erwarten. Während man noch unter den Eindruck der schrecklichen Tat in Winnenden verzeihen konnte, wenn pauschal Verbotsforderungen erhoben wurden, obwohl das Wissen darum, was überhaupt deren Gegenstand sein sollte, etwas zu wünschen übrig ließ, sollte sich die Situation heute etwas anders darstellen. Mehr als ein Jahr nach der Tat dürfte man auch als Gamer erwarten dürfen, dass sich das AAW darüber informiert hat, was für Spiele mit welcher Urheberschaft und Geschichte auf dem Markt erhältlich sind. Dass dennoch auch jetzt wieder ein Verbot von nicht existenten Spielen gefordert wird, drückt nur Missachtung für die Interessen der Spieler aus. Man verspielt hier nicht nur die Achtung der Spieler und die Chancen auf eine gemeinsame Lösung, sondern auch Zeit. Mit einer solchen Phantomdebatte ist niemanden geholfen.

142 Gedanken zu “AAW nimmt Stellung zum offenen Brief (Update)

  1. Es war nichts anderes zu erwarten. Wie schon im Forum geschrieben, der Herr Schober ist meiner Meinung nach beim Thema Computerspiele nicht mehr zurechnungsfähig.
    Er ist so versessen darauf, dieses Verbot durchzusetzen und jeder Versuch ein sachliches Gespräch mit ihm über das Thema zu führen, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

  2. bis jetzt verstehe ich das so: man hat versucht den offenen brief zu ignorieren, da ihnen sowieso die argumente fehlen. jetzt, wo aber plötzlich die presse drauf aufmerksam geworden ist, hat sich schober nochmal seine standardargumente aus der nase gezogen und ein paar tatsachen verdreht. bei der container-aktionen hieß es schon, der VDVC hätte sie nicht verstanden, so ein scheiß. welche spiele hätten denn im container landen sollen?? doch alles, was die leute so angeschleppt hätten, auch dieses uralte pixelspiel. da hat man auch nicht gesagt: „oh, das ist aber keine realitätsnahe simulation von der tötung von menschen, das muss wider zurück!“ und welche spiele sollten sonst gemeint sein, als eben solche, die die täter gespielt hatten?? welche, wenn nicht z.b. counter strike? ich will konkrekte beispiele von herrn schober. ich bin übrigens für einen offenen brief an herrn schober, egal ob der drauf antwortet oder nicht.

  3. Ist schon ein toller Typ der die Deutungshoheit darüber inne hat, was man als Spiel bezeichnen darf und was nicht…
    Auf zur nächsten Wand und mit Karacho mit dem Kopf voran durch die selbige! ;)

  4. Ich glaube, ja befürchte fast, Schober meint tatsächlich, dass gewisse Computerspieler eine Anlage, ähnlich diesen Schießkinos, bei sich zu Hause stehen haben, um ihre Spiele, wie Ego-Shooter, oder was Schober sonst unter Tötungssimulatoren versteht, spielen zu können. Schön aber, dass es überhaupt eine Antwort gibt, ich hätte mir aber lieber einen direkten Antwortbrief gewünscht.
    Die genaue Forderung zum Speielverbot besagt: Ein Verbot von Killerspielen, die dazu dienen (virtuell) Menschen zu töten. Besonders ausdifferenziert ist das nicht und da gibt es auch nicht viel (falsch) zu verstehen.

  5. UncutGamer, es geht ja ums „Simulierte Töten von Menschen“. Was Schober allerdings darunter versteht, weiß der Geier.

  6. Zumindest bestätigt Herr Schober, wieviel Sinn es macht, konstruktive Gespräche mit Menschen führen zu wollen, die immer noch die Mär „US-Militär hat Killerspiele erfunden, um bei den Soldaten die Tötungshemmschwelle zu senken“ verbreiten.
    .
    Nämlich keinen.

  7. lediglich gegen die realitätsnahe Simulation der Tötung von Menschen. Das virtuelle Abschlachten von Menschen oder Trainingsmethoden, die auch von US-Militär zur Herabsetzung der Hemmschwelle eingesetzt würden, hätten nichts mit dem Begriff Spiel zu tun. Deshalb müssten solche Programme verboten werden..

    Herr Schober sie lernen es nie.
    1.wurde vom Militär keien spiele zur gerabsetzung der hemmschwelle eingesetzt
    2.nur zur taktischen zwecken
    .kann man mit Spielen nicht die hemmschwelle ehrabsetzten

  8. wieder einmal schön zu sehen, wie wenig sich die leute scheinbar objektiv versuchen zu informieren. nur da dies der fall zu sein scheint, können solche leute überhaupt so einen kram schreiben ohne damit gleichzeitig alle glaubwürdigkeit und unterstützung einzubüßen. da zweifelt man doch wirklich am gesunden menschenverstand der in jedem sein sollte.. :/

  9. Ich glaube, dass möglicherweise gerade dadurch, dass sie sich nicht mit uns auseinandersetzen wollen, kein öffentliches Interesse am AAW und der Debatte besteht. Vielleicht…Ich „freu“ mich schon auf den nächsten Amoklauf, um zu sehen, wie sich die Debatte entickelt hat bzw. neu aufblüht und vortschreitet.

  10. Ich denke auch das eine Kommunikation mit dem AAW überhaupt keinen Sinn macht weil sie es doch auch gar nicht wollen. Schon die ständig wiederholte „US Armee erfindet Killerspiele“Lüge zeigt doch das es in erster Linie um Stimmungsmache gegen uns geht. Meine Vermutung: Er weiss ganz genau was für ein Blödsinn das ist was er behauptet.

    Deshalb wäre es wirklich besser wenn der VDVC nur noch über die gewaltigen Informationslücken und Lügen des AAW informiert. Dialog wird es keinen geben.

  11. ich würde zu gern wissen, was passiert, wenn killerspiele verboten sind und wieder ein amoklauf kommt. wenn er kurze zeit später kommt, sagen sie, dass er es aus rache wegen de mverbot gemacht hat und wenn er später kommt, sagen sie dass er illegal die spiele weiterhin besessen hat. es wurde ja auch gelogen, dass der amokläufer von ämstetten „killerspiele“ beseesen hat. andererseits wiederum könnten sie ihn ignorieren, sowie alle anderen amokläufer, die keine „killerspiele“ gespielt haben, auser der von emstetten bzw. die die ihn nicht starten konnten.

  12. Als die Forderungen des AAW vor einem Jahr während einer Demo als „Trauer-Terror“ bezeichnet wurden, war dies angesichts des Schreckens von Winnenden pietätlos. Heute würde mir allerdings selbst keine bessere Bezeichnung dafür einfallen. Diese Menschen können oder wollen sich dem Schmerz ihres Verlustes nicht stellen, sondern suchen ihr „Seelenheil“ offenbar in dem Versuch, die Gesellschaft durch bloßen Aktionismus zu retten, frei nach dem Motto: egal, was geschieht, Hauptsache, etwas geschieht. Mein „Verständnis“ gegenüber dem AAW ist jedenfalls mit der Jährung des Amoklaufs endgültig erloschen.

  13. Ich finde die Äußerungen des AAW interessant, denn: wer Dinge verbreitet, die man mittels 5 Minuten Recherche im Internet eindeutig widerlegen kann, der sollte nicht seinen Gegnern einen „geringen Intellekt“ vorwerfen, sondern einfach mal in den spiegel schauen.
    Einfach nur noch erbärmlich.

    Was ich aber wirklich wichtig fände, wenn nun nach dem offenen Brief noch eine stellungnahme kommt, die ganz klar besagt, dass Herr Schober Unsinn redet, es solche Spiele nicht gibt und dass dieses Märchen nur von Verschwörungstheoretikern am Leben gehalten wird.

  14. @maSu: finde auch. das ist das mindeste. den aussagen von herrn schober wurde bis jetzt vom VDVC auch noch gar nicht offiziell widersprochen, auch im offenen brief nicht.

  15. japp wird zeit, dass auch der vdvc sich gegen solche dreistigkeiten entgegenstellt.
    ich mein okay, die leute vom vdvc wollten kein neues fass aufmachen und wollten mit vernunft und verstand an die sache herangehen, dass sei ihnen hoch angerechnet.
    aber nachdem wir jetzt wissen, von was einem tollen verstand man beim aaw rechnen kann, mit welchen „scheinargumenten“ immer wieder gegenangeredet wird, wird es an der zeit, dass der vdvc die kritik gegen das aaw nicht länger unterdrückt und diese öffentlich anspricht.
    wer uns gamern einen niedrigen intellekt zuspricht, sich aber selbst noch weiter unten auf der intellektleiter bewegt, der sollte sich mal überlegen wer hier wirklich einen niedrigen intellekt besitzt.
    der vdvc sollte den glauben an verschwörungstheorien seitens der spielekiller und des aaw ansprechen.
    es wäre möglich, dass so erreicht werden könnte, dass das aaw dazu bewegt wird sich über ihre eigenen methoden und argumente gedanken zu machen, vorallem dadurch, dass sie andere menschen als potentielle mörder und geisteskranke hinstellen, nur weil diese das gleiche hobby haben wie der mörder ihrer kinder.

    es kommt ja auch keiner auf den gedanken das alle fussballer kinderschänder seien, nur weil einer mit einer 17 jährigen erwischt wurde (und 17 ist heute kein kinderalter mehr! weshalb ich hier eigentlich nicht von kindesmissbrauch reden würde)

  16. @Boomboy
    „ich frage mich sowieso weshalb der mann immernoch der vorsitzende ist, bei all seiner unfähigkeit!“
    Möglichkeit a: Das AAW hat keinen Fähigeren.
    Möglichkeit b: Schober ist eloquent genug, dass er jene die über eine Absetzung entscheiden könnten, von der Richtigkeit seiner Aussagen überzeugt.
    Möglichkeit c: „Verschwörung dunkler Mächte“ (Eva Hermann kann man bei sowas super zitieren *rofl*)
    .
    Spaß beiseite, mir scheint das AAW ein sehr kleiner, verschworener Verein zu sein, bei dem alle immer schön einer Meinung sind, so dass Führungsdebatten erst aufkommen, wenn der Aktuelle altersbedingt abtritt – Was allerdings noch dauern kann, wenn ich mir Schober anschaue…

  17. Toll ist ja auch der Titel. „Das Amokbündniss schafft sich neue Gegner“
    Wann wurde der VDVC gleich nochmal gegründet? Kurz nach Winnenden, oder?
    Und „Amokbündniss“ ist eh der Killer xD (pun intended)

  18. „realitätsnahe Simulation der Tötung von Menschen. Das virtuelle Abschlachten von Menschen oder Trainingsmethoden, die auch von US-Militär zur Herabsetzung der Hemmschwelle eingesetzt würden, hätten nichts mit dem Begriff Spiel zu tun.“
    Und seine „Beschreibung“ hat nichts mit der Realität zu tun und da wundern sich die Leute auch noch warum man ihnen keine Achtung mehr entgegen bringt…

    hecter specter: „Schießkinos, bei sich zu Hause stehen haben“
    Ist doch schon total veraltet man hat heutzutage ein eigenes Holodeck im Keller!

    LiquidSnakE: Als die Forderungen des AAW vor einem Jahr während einer Demo als “Trauer-Terror” bezeichnet wurden, war dies angesichts des Schreckens von Winnenden pietätlos. Heute würde mir allerdings selbst keine bessere Bezeichnung dafür einfallen“
    Killertrauer, denn die verbreiten die Vorsilbe Killer* ja auch wieder mehr oder minder… Die große Frage ist ja wie soll man solchen Menschen noch Respekt entgegen bringen wenn ihr vorsitzender offensichtlich alle Kontakte zur Realität und Angemessenhait abgebrochen hat. Mich würde mal interesieren ob die anderen Familien überhaupt mitbekommen was das AAW in ihren Namen alles so verzapft. (und sie damit überhaupt einverstanden)

    „wird zeit, dass auch der vdvc sich gegen solche dreistigkeiten entgegenstellt.“
    Ja sollte langsam mal kommen, aber der VDVC ist da zu sehr auf einen Schmusekurs als das sie dagegen vorgehen würden.

    Happy Coding.

  19. Dem AAW ist ausschließlich an der Generierung von Geldern zur Bestreitung des Lebensunterhalts der Stiftungsvorstände gelegen.Sonstige Aktivitäten -die sie sich ja auf die Fahnen geschrieben haben- sind nicht erkennbar, außer dem Kampf gegen „Killerspiele“ und Sportschützen.

    Weitere, interessante Informationen:
    http://GunTalk.de/archives/141
    Bitte allen Links folgen und dort weiterlesen!!

    Vielleicht gibt es eine solche Konstellation auch zum Thema „Gamer“?

  20. The_Real_Black: „Ist doch schon total veraltet man hat heutzutage ein eigenes Holodeck im Keller!“
    Ja, hat aber leider einen Nachteil: es verbraucht eine Menge Strom :)
    Jetzt mal im Ernst: Herr Schober vertröstet uns mit einem eher kümmerlichen Statement in der Stuttgarter Zeitung und fühlt sich von allen Seiten missverstanden. Wir sollen uns mit den Forderungen differenzierter auseinander setzen, erst dann sei ein Dialog möglich. Schöne Einstellung. So kann man seinem Diskussionspartner antworten, ohne auf seine Argumente einzugehen bzw. man kann sich so um einen Diskurs drücken.
    Was bitte soll man an der Forderung verstehen können, dass ein Verbot von „Killerspielen“ vorsieht, die dazu dienen (virtuell) Menschen zu töten?
    Ich denke, der VDVC sollte nach diesem Statement einefach ein Dankschreiben an das AAW senden, so im Sinne von:
    „Sehr geehrter Herr Schober, wir danken im Namen der gesamten Gamer-Community, für ihre indirekte Antwort in der Stuttgarter Zeitung, wo sie sich von einem Verbot von Computerspielen distanzieren. Wir sind froh, dass damit Spiele, wie Counterstrike oder FarCry2, nicht mehr Teil der Diskussion und ihrer Verbotsforderungen sind.“
    Wir sollten ihn vielleicht ganz einfach beim Wort nehmen.

  21. @Mars

    Danke.

    @Michael Kuhn

    Ähnliches in kleiner gibt es auch beim Thema Games. Das AAW unterstützt NeoHelix mit NeoGuard, einen Programm das vorgibt (illegal) bezogene Spiele auf dem Rechner von Kindern zu finden und bei bedarf zu entfernen. Abgesehen davon, dass die „Demo“ des Programmes nicht wirklich funktioniert hat bisher offenbar nur der Entwickler dran verdien: 70000 bis 100000 € soll die Entwicklung bisher verschlungen haben.

    Beitrag von Niggemeier dazu:
    http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2010/07/04/der-nepp-mit-dem-killer-spiel-scanner-von-stern-tv.aspx

    AAW verweist hier auf das Programm:
    http://www.memo-software.de/aaw/media/MedienZF3ars.pdf

  22. hecter specter: „es verbraucht eine Menge Strom :)“
    ach mit einen tragbaren Fusionsgenerator ist das ger kein Problem ;-)
    Frage wieso will man bei sowas noch erst bleiben?
    .
    Aber die Idee genau die „Killerspiele“ zu erwähnen für eine Antwort wäre mal eine nette Idee da kann man nur hoffen, dass der VDVC hier genau mitließt ^^.

    @Michael Kuhn:
    Man sollte mal einen Brückenschlag zwischen Gamern und Schützen schlagen. Damit man mehr Gemeinsamkeiten herausfinden kann und eine bessere Stellung gegenüber dem AAW erreicht ohne, dass man beginnt sich wieder gegenseitig schlecht zu machen.

    Happy Coding.

  23. Vielleicht haben sie ja am Anfang wirklich geglaubt, dass Videospiele den Menschen zum skrupellosen Mörder werden lassen, doch inzwischen kann so eine Vorstellung rein verstandsmäßig nicht mehr angenommen werden. Inzwischen wurde ihnen immer und immer wieder das Argument zerpflügt. Wenn sie aber dennoch gebetsmühlenartig ihren Singsang herunterleiern, vermute ich andere Interessen. Natürlich, sie kommen aus einem langweiligen Kaff in dem sie ihr langweiliges Leben fristeten und sind mit einem Schlag ins gleißende Licht der Medienöffentlichkeit katapultiert. Und hier gefällt es ihnen! Da spielt es keine Rolle mehr, ob sie noch richtig liegen mit ihrem Denken, oder ob sie andere verletzen und demütigen dabei. Ihnen geht es gut, sie sind plötzlich wer und fühlen sich dazu gebauchpinselt von der Politik, die sie wiederum nur zu gern vor ihren Verbotskarren gespannt sieht.
    Ich habe viel Verständnis für die Trauer eines Menschen, aber hier verkommt sie zum reinen Instrument. In meinen Augen ist das AAW ein Verein egoistischer Kleinbürger im unverhofften Rampenlicht. Kein Respekt mehr meinerseits!

  24. Seit Herr Schober in die Kamera Dinge sagte wie: „Spieler haben einen geringen Intellekt“ „Die Spieler müssen vor sich selbst Beschützt werden und dafür sind WIR da“ ist das AAW und vor allen Herr Schober eh bei mir unten durch.

  25. Man sollte nicht so verallgemeinern, sondern unterscheiden zwischen Herrn Schober und dem Restlichen AAW. Herr Schober ist die treibende Kraft, alle tanzen nach seiner Pfeife, sind aber insgeheim sicherlich ganz anderer Meinung als er. Ich denke ohne Herrn Schober, hätten wir uns wahrscheinlich schon längst mit dem AAW einigen können.
    Mein Tipp an das AAW: Trennt euch von Herrn Schober, denn ich glaube er weiß nicht mehr, was er tut.

  26. „[…]Mit einer solchen Phantomdebatte ist niemandem geholfen.“
    .
    Leider doch. Mit entsprechend extremer Position macht sich uns Hardy interessant für alle möglichen Gesprächsrunden, wo er Leuten wie den Herren Schünemann oder Herrmann gegenübersitzt – nur für den Fall, daß Herr Pfeiffer mal verhindert ist. Dann kann er in der Talkrunde als „Experte“ bestätigen, wie schlimm alles ist, weshalb zünftige Verbote her müssen.

  27. @robbe
    Wenn die anderen sich nicht durchsetzen können gegen Herrn Schober und sie ihn brav nachdackeln sind sie meiner Meinung nach nicht besser als er.

  28. Was erwatred ihr auch von ihm er hat os weit ich weiß seine Tochter beim Amokaluf verloren das ist tragisch ohne frage. Aber er scheint sich in sein kopf gesetzt zu haben das spiele draran schuld sein und will so so um jeden preis verbieten, das tut er aber nur weil vorher schlecht über „killerspiele“ in dne medien gehetzt wurde, echt trauirg so was……..

  29. Sie sind in der Hinsicht besser, das sie im Gegensatz zu ihm scheinbar noch klar denken können. Das war ja ganz gut zu sehen, als sich damals Frau Mayer zu Wort gemeldet hat. Die Arme hat danach bestimmt mächtig Ärger vom „Boss“ bekommen.

  30. Was mir grad mal wieder ins Gedächtnis kommt, gab es nicht mal vor einiger Zeit eine Austrittswelle beim AAW als das anfing so extrem zu werden mit Herrn Schober?

  31. nein ich bin mir relativ sicher, dass man beim AAW nicht (mehr) der meinung ist, dass „killerspiele“ etwas mit amokläufen zu tun haben. das ändert aber nichts daran, dass sie etwas gegen solche spiele haben, solche, „die man nicht als spiel bezeichnen kann“. außerdem dürfen die unterschriften nicht umsonst gewesen sein. irgendwo muss man sich im bereich gaming durchsetzen können, damit es abgehakt werden kann.
    was schober angeht: herr schober klopft ja nicht nur sprüche in der presse. er ist wie erwähnt, die treibende kraft und das nicht ohne grund. er kam ja schon aus dem geschäftlichen bereich. ich glaube kaum ein anderer vom AAW hätte die fähigkeiten, das so durchzuziehen. deswegen lassen sie ihn das schön machen. das AAW ist außerdem nicht wie irgendein unternehmen, sondern vor allem ein zusammenhalt, aus der die mitglieder kraft schöpfen. ihnen fehlt deswegen die motivation, wegen solchen fauxpas gegen den vorsitzenden zu stänkern.
    ich sehe ihn nach wie vor als einen mann, der seine tochter verloren hat und gelegentlich wirres zeug von sich gibt. das ist bedauerlich, ärgerlich, aber dahinter steckt keine böse absicht. keine medienpräsenz kann einen menschen ersetzen. ich will damit nur sagen, dass ich nicht denke, dass ihn die medienpräsenz zufriedenstellt.

  32. „Das virtuelle Abschlachten von Menschen oder Trainingsmethoden, die auch von US-Militär zur Herabsetzung der Hemmschwelle eingesetzt würden, hätten nichts mit dem Begriff Spiel zu tun.“
    .
    Mal von dem bereits erwähnten Umstand, dass solche Programme nicht existieren einmal abgesehen, stellt sich mir bei dieser Aussage Schobers eine Frage: wenn diese Programme „nichts mit dem Begriff Spiel zu tun“ haben, wieso bezeichnet das AAW sie dann als „KillerSPIELE“?
    Und vor allem, wieso bleibt das AAW bis heute eine klare Definition dieses Begriffes schuldig?
    .
    Es ist schon etwas dreist, dem Gegenüber vorzuwerfen, man habe sich nicht „mit den Forderungen des Aktionsbündnisses differenziert“ auseinandergesetzt, wenn man sich seit über einem Jahr weigert, diese Forderungen klar und in Form einer Definition des Begriffes „Killerspiel“ zu formulieren und somit eine solche jetzt geforderte differenzierte Auseinandersetzung überhaupt erst zu ermöglichen.

  33. http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=4515, Herrmann: „Mir fehlt jedes Verständnis“
    +
    Ich wiederhole mich nur ungern, möchte aber auf mein Zitat zum obigen Beitrag verweisen:
    +
    „Hardy Schober wirkt auf mich wie eine Langspielplatte mit Kratzer. Bei der springt die Nadel auch immer an dieselbe Stelle zurück.“
    +
    Wenn sich noch ein paar weitere Kandidaten einfinden, können diese ja einen Plattenladen aufmachen.

  34. mir fällt gerade auf, dass Gisela Mayer gar nicht mehr die offizielle Pressesprecherin ist. da hätte ich ja gerne mal mäuschen gespielt.

  35. @Morti: Ich dachte das hätten sie nach der Spieleverbrennung gemacht:
    „Solche Spiele, die vom US-Militär entwickelt worden sind, um die Gewalt [sic] ihrer Soldaten zu senken. Das Problem bei uns ist halt, dass Spiele, die ab achtzehn freigegeben sind, Zehnjährige spielen.“
    @Rey: Toller Kommentar!

  36. Herr Schober will also Spiele welche „Das virtuelle Abschlachten von Menschen“ beinhalten verbieten lassen.
    Dann wären Spiele wie L4D, Gears of War usw. ja garnicht betroffen.
    Zombies oder Locust sind nunmal keine Menschen, nichtmal virtuelle.
    Dabei sind es gerade diese Spiele welche laut USK nichtmal für Erwachsene geeignet sind (sonst hätten die Ja eine 18er Freigabe).

    Sorry, aber wer sich augenscheinlich nichtmal ansatzweise über das informiert hat was er verbieten will und uns im Gegenzug dann vorwirft wir hätten uns nicht mit den Forderungen des AAW auseinander gesetzt, der hat sich schon selbst für jede weitere Diskussion disqualifiziert.

  37. Die Behauptung das Killerspiele von der US-Army erfunden wurden um die Tötungshemmung von Soldaten zu beseitigen ist inzwischen gängiges Mittel um die anitamerikanische Vorurteile zu aktivieren.

    Neben der radikalen Linken sind inzwischen auch konservative Politiker wie der CSU Innenminister von Bayern, Joachim Herrman dazu übergegangen diese haltlose Behauptung zu zitieren. Er hat sich zudem nicht gescheut seinen Namen unter den Kölner Aufruf zu setzen, in dessen Unterschriftenliste sich eine bemerkenswerte Allianz aus konservativen Politikern und und Sozialisten ( Arbeiterfotografie ) und ökofeministischen Personen findet.

    Hier steht eine gefährliche Querfront deren verbindendes Element Populismus und Hass auf die USA sind. Angesichts der deutschen Tendenz Sonderwege auf kosten der Nachbarn zu beschreiten sollte jeder Einwohner dieses Landes genau hinschauen ob hier nicht mit antiamerikanischen Parolen ein neuer nationaler Sozialismus propagiert wird.

  38. „Er hat sich zudem nicht gescheut seinen Namen unter den Kölner Aufruf zu setzen, in dessen Unterschriftenliste sich eine bemerkenswerte Allianz aus konservativen Politikern und und Sozialisten ( Arbeiterfotografie ) und ökofeministischen Personen findet.“
    Und ein Feuerwehrmann. xD

  39. Hmm grad so ein Gedanke: schenken wir dem AWW nciht zu viel Aufmerksamkeit? Verdienen sie das? Denn eins ist mal klar, Aufmerksamkeit hält Dinge am Leben!

    Ansonsten finde ich die Idee eines Antwortbriefes, der die Lücken in Herrn Schobers Argumentation auffweisen eine recht gute Idee. Die Frage die sich mir hier stellt ist nur, muss das vom VDVC kommen, oder sind wir viel leicht als Community von Stigma-Videospiele auch in der Lage so etwas zu tun?
    Ich meine so nach dem Motto anstelle nur zu sagen „ja das sollte gemacht werden“ machen wir es einfach :D

  40. die aktuellen j=):news. das us millitär ändert unter dem druck des AAW die computer gestützte ausbildung simulation in wie folgt. 1, menschliche gegner werden duch Roboter ersetzt… 2″Blut“wird durch schwarze farbe erstezt. 3 die roboter ähnlichen gegner schiessen nicht mehr sondern laden zum gemütlichen diskusions runde mit kaffee und kuchen ein. wo in einer lockeren atmosphäre probleme besprochen werden.

    also was soll man dazu noch sagen manche leute werden immer blind bleiben und nur an das glauben was sie glauben wollen. selbst wenn ihnen die wahrheit ins gesicht schlägt

  41. @Kölner Aufruf
    Ich denke man kann sagen dieser wird in erster Linie durch einen Faktor bestimmt, nämlich wie sehr diesen unterstützende Personen anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben haben. Da spielen naturgemäß sowohl konservative als auch sozialistische Vorstellungen mit eine Rolle. Die auffallendste Gruppe stammt so aber (einfacher) auch aus dem Gesundheitsbereich möchte ich meinen.
    Da sich der „Kölner Aufruf“ bemerkenswert auch weniger gegen urbane Gewalt (dazu könnte man ja auch die alljährlichen Mai-Krawalle in Deutschland zählen) zum Beispiel richtet, sondern gegen „völkerrechtswidrige Kriege“, spielt zusätzlich noch die Friedensbewegung eine wohl maßgebliche Rolle dabei. Und diese war in Deutschland wahrscheinlich (auch) schon immer antiamerikanistisch, vielleicht ähnlich wie die antiimperialistische Linke. Aber da gibt es eben auch linke und rechte Gruppen

    Schließlich ist es nicht nur das Militär welches darin angegriffen wird, sondern auch eine ominöse „Wirtschaft“: und die Wirtschaft wird dabei auch immer irgendwo vorgebracht, noch wenn es gegen die Waffenlobby geht. Die vom Kölner Aufruf stammen nämlich nicht aus dieser, kennen die freie Marktwirtschaft vielleicht auch bloß vom hören sagen und meinen sich dagegen auch verwahren zu müssen, weil sie informell auch etwas vom Staat, das heisst auch finanzielle Unterstützung, haben wollen. Ob Subventionen oder sonstige Fördergelder: das heisst sie wollen nicht von der „Wirtschaft“ auch unterstützt werden, gerieren sie so auch als „kritisch“ und unabhängig

  42. Und vor diesen staatlichen Subventionen, oder danach, wollen sie eben noch mit Verboten über Gesellschaft bestimmen. Sowie sehen alle die das nicht haben wollen tendenziell auch unter einer Decke steckend, mit der „Wirtschaft“ eben.

  43. aber unter diesen umständen haben die ein neues belastendes beweisstück gegen uns, sorry, dass wir nun in die psychatrische untersuchungsanstalt kommmen.

  44. hm, einerseits werfen wir vor, dass es eine beleidigung ist, kinderpornographie mit „killerspielen“ zu vergleichen. andererseits vergleichen wir die mit nazizeugs. gäbe es wirklich schädliche auswirkungen, wäre doch der vergleich nicht so falsch, zumal eine auf selbe ebene stellung kein vergleich ist

  45. Da fällt mir eine lustige Szene von Stromberg ein, verkleidet als Hitler:
    Seine Sekretärin: Herr Hitler wo waren Sie denn so lange?
    Stromberg/Hitler:Ich war in Österreich um mal nach den Rechten zu gucken! xD nah versteht ihr xD
    Das ist lustig, aber deines war es leider nicht.

  46. @frontal21
    Sehr dummer Kommentar. Daraus strickt sich dieser Mann immer wieder neue Feindbilder und er setzt bewußt die Medien für seinen Vorteil ein.
    Wir können ihm nur schöne Urlaubsziele weiterempfehlen in Mittel-, Südamerika, asiatischer Raum oder Australien/Neuseeland und am besten gleich 4 Wochen aufwärts, dann haben wir ihn für diese Zeit los und er kann mal von den monotonen Feindbilder abschalten. Der Mann muss aus dem Provinznest herauskommen und die Welt neu entdecken.

  47. Noch erbärmicher als solche Leute sind nur Menschen die diesen Leuten auch noch Aufmerksamkeit schenken und damit in die Hände spielen.
    Das AAW ist bedeutunglos und hat nix zu sagen. Punkt.

  48. „Noch erbärmicher als solche Leute sind nur Menschen die diesen Leuten auch noch Aufmerksamkeit schenken und damit in die Hände spielen.
    Das AAW ist bedeutunglos und hat nix zu sagen. Punkt.“

    Sag doch sowas nicht, von Stigma ignoriert zu werden ist das schlimmste was diesen Trollen passieren kann. Da würde nämlich bedeuten, dass sich keine Menschenseele für ihr sinnloses Geschwafel interessieren würde.

  49. Sag doch sowas nicht, von Stigma ignoriert zu werden ist das schlimmste was diesen Trollen passieren kann. Da würde nämlich bedeuten, dass sich keine Menschenseele für ihr sinnloses Geschwafel interessieren würde.

    wenn du meinst. eigentlich wollte ich damit jene kritisieren, die hassparolen auf schober bieten, wie als würden sie ihm böse absichten unterstellen. auch wenn sein engstirniges geschwafel das vermuten lässt, ist er doch nur eine armer mann, der seine tochter verloren hat. übigens kann das aaw die ganzen beleidigungen hier uch mitlesen.

  50. @frontal21
    Ja und sollen sie doch, entweder ihnen geht irgendwann mal ein Licht auf oder eben nicht. Ablehnung und *Haß entstehen nicht aus dem Nichts das sollte auch den AAW bekannt sein, die Leute mögen das AAW nicht wegen den Verbotsforderungen sondern wegen der permanenten Lügerei trotz besseren Wissens und des ständigen WIR SIND DIR ARMEN OPFER DER BÖSEN SPIELER UND SCHÜTZEN Geschwafels. Ja Herr Schober hat ein schweres Schicksal getroffen aber es gibt ihn noch lange nicht das Recht sich über andere zu stellen, sich negativ über sie auszulassen, ihnen Vorschriften zu machen und in ihr Privatleben einzudringen.

  51. @frontal21
    Du vergisst, dass zur Herstellung zumindest realer Kinderpornografie schon ein Verbrechen nötig ist. Jedenfalls für gewöhnlich. Da geht es wirklich nicht um angenommene „Wirkungen“ oder dergleichen, oder Werturteile, sondern tatsächlich um Sachverhalte
    Dabei bin ich auch gegen ein grundsätzliches Verbot virtueller Kinderpornografie, weil diese eben opferlos ist. Problematisch, grenzwertig beziehungsweise ein „Spiel mit dem Feuer“ ist diese naturgemäß aber auch

  52. @dokor task: ich weiß. ich will ja sie das aaw nicht unbedingt verteidigen, aber man muss ihnen schon zugestehen, dass sie frontal21 und panorama eher trauen als eine „kleine internetgemeinde“. übrigens fühlen sich npd,terroristen und andere Opfer der medien auch angepisst, wenn lügen über sie verbreitet wird. wenn die npd auf dem schulhof cd’s verschenkt und sagt, dass das alles nicht so ist, glaubt denen auch keiner. (nicht falsch verstehen).

  53. @GreenNinja:
    Da sie oft genug abseits dieser Definition argumentiert haben (soweit ich es sähe, wäre von dieser nur America’s Army betroffen, da Full Spectrum Warrior ja ab 16 ist), scheinen sie noch mindestens eine andere Definition zu haben – etwas Klarheit würde ihnen also auch selbst helfen.
    Schober spricht in seiner Antwort auf den Brief von vollkommen anderen Programmen, nämlich etwas, das die Bezeichnung „Tötungstrainingssimulator“ schon eher verdient zu haben scheint – so es denn überhaupt existiert. Mit Spielen hat seine Vorstellung nichts mehr zu tun, was er ja auch selbst sagt, wenn er das jetzt selbst noch *einsehen* würde, wären wir einen großen Schritt weiter…
    .
    @Pyri:
    Auch wenn wir das schonmal hatten, ich halte den vom MOGiS e.V. gewählten Begriff des „dokumentierten Kindesmissbrauchs“ für präziser (wobei natürlich immernoch das Problem des Begriffs „Missbrauch“ besteht – was ist denn ordnungsgemäßer „Gebrauch“?) als den allzu leicht missverständlichen und zudem im deutschen Strafrecht enorm aufgeblasenen Begriff der „Kinderpornographie“.
    Beleidigend finde ich einen solchen Vergleich natürlich auch, schlimmer aber noch verharmlosend: während in Videospielen, auch „Killerspielen“ (wie auch immer man sie definieren mag) eben keine realen Opfer existieren können, ist dies bei dokumentiertem Kindesmissbrauch schrecklicherweise durchaus so, was wir leider alle auch wissen. Indem man diese Begriffe dann wie Herr Herrmann dereinst gleichsetzt, stigmatisiert man nicht nur Videospiele, sondern verharmlost gleichzeitig das Produkt eines abscheulichen Verbrechens. Eigentlich eines Innenministers nicht würdig, aber das hatten wir bei dem Thema ja schon desöfteren…

  54. zu amegas link: es gibt keinerlei anzeichen, dass die gwalt an schulen zu genommen hat. auser die amokläufe, aber die gabs schon bevor es überhaupt computer gab. in wirklichkeit ist die gewalt an schulen sogar gesunken. läst sich gut nachvollziehen, da die schüler jetzt eher verbale gewalt (mobbing) bevorzugen. zumal, dass man früher eine beleidigung auf dem schulhof eher mit den fäusten geregelt hat denke ich, um die „ehre“ wieder herzustellen, oder so ähnlich. deshalb war auch schluss, wenn einer auf dem boden lag, was aber nicht immer so war. erstaunlich, dass, blos wegen einem bekannten fall, wo 2 jugendliche auf sein gesicht eintraten, es auf alle jugendgewalttaten hingeleitet wird. dabei kommen sie gerade mit diesen schulhofprügeleien von früher. das eine hat doch mit dem anderen nichts zutun. wenn ich im buch im westen nichts neues lese, wie eine gruppe sldaten ihren ausbilder eine bettdecke über den kopf zogen und auf ihn eintraten, ekenn ich keinen unterschied zu heute.

  55. @mortipher: enorm aufgeblasenen Begriff der “Kinderpornographie

    Du sagst es. Wenn ich in der zeitung lese, wie ein turnvereinslehrer einem seiner kinder der kindergartenaltersgruppe nach dem anziehen helfen auf den arsch tätschelt und ihm von der mutter sexuelen missrauch vorgeworfen wird, kann ein politiker bei so solchen eltern mit einem „killerspiel“-kinderpornovergleich schon unschiniert kommen.

  56. @amegas
    Wahnsinn! Dem wäre ich mal fast am Frankfurter oder Hamburger Flughafen begegnet. Wurde mir damals jedenfalls mitgeteilt. Weiß nicht mehr so genau ;-) Jedenfalls eine große Persönlichkeit offenbar – na da haben sie schon so gut wie gewonnen…

  57. @HA! ich hab ihn als ich im Kindergarten war im Urlaub in italien gesehn, (mal) im ernst, der leitet mittlerweile 6 chöre, ist weltweit auf tournee und tritt regelmäßig in old-scool-volks-und schlagermusiksendungen auf. letzeres ist der grund, warum er ein sprachrohr des aaw an die konsevativenm alten werden könnte. ich würde ihn nicht unterschätzen ;)

  58. Die Stellungnahme wurde von der Seite des AAW entfernt, nach dem sie gestern noch von „Amokbündis schafft sich neue Gegner“ in „Bündinis bezieht Stellung“ umbenannt wurde.

  59. aber dafür ist der shop ab sofort wieder in betrieb! yeah!! mal ehrlich: irgendwelche spekulationen, wieso die die meldung entfernt haben? war ihnen vielleicht doch zu peinlich und vielleicht kommt noch eine antwort, wo man doch nochmal auf diverse studien hinweist etc.

    reaktion der jungen piraten zur „antwort“ vom AAW:
    http://www.junge-piraten.de/2010/07/30/aktionsbundnis-winnenden-igelt-sich-ein/
    bis der VDVC reagiert dauert noch? oder wartet der noch ab, bis eine richtige antwort kommt?

  60. sorry für dp.
    „Obwohl im gemeinsamen offenen Brief dargelegt wurde, dass Ego-Shooter nicht vom US-Militär zur Senkung der Tötungshemmung eingesetzt werden, greift Schober sogar dieses Vorurteil wieder auf.“
    das wurde im brief doch gar nicht dargelegt?

  61. „Hmm grad so ein Gedanke: schenken wir dem AWW nciht zu viel Aufmerksamkeit? Verdienen sie das? Denn eins ist mal klar, Aufmerksamkeit hält Dinge am Leben!“

    Hatte Ghandi nicht so einen tollen Spruch dazu?
    „Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.“

    Demnach dürfen wir das AAW von Anfang an nicht ignorieren. Wenn wir sie jetzt ignorieren wuchert ihr Gedankengut irgendwann in einer Mehrheit von Menschen. Bis wir dann gegen eine Mehrheit von Menschen kämpfen müssen. Scheitern ist dann vorprogrammiert.

  62. @ Thomas
    Sehe ich ähnlich, der Kontakt zum AAW darf nicht aufgegeben werden. Wenn es natürlich solche Reaktionen hagelt, wie die von Herrn Schober, dann ist das klar frustrierend und man kommt sich riesig verarscht vor, aber dennoch dem AAW generell Funkstille gegenüberzustellen wäre ein Riesenfehler.

  63. @Michael Kuhn:“@The_Real_Black: Mit wem müßte man sich da zusammensetzen? Gerne auch per Mail!“ Tya wenn du Kontakte zu einen Gamer freundlichen Schützenverband hast solltest du diese mal anschreiben, dass sie sich mit dem VDVC zusammensetzen. Wenn du einen Schützenverein angehörst (wie es nach deiner Seite den Anschein hat) solltest du dort mal mit den Vorstand usw Kontakt aufnehmen und dort mal fragen wie sie zu Gamern stehen. Wenn genügend offene Menschen zu finden sind, dann kann man ja mal auch über VDVC ein treffen oder einen offenen Brief zusammen verfassen, dass wir eben nicht mehr Schuld zuweisen und übereinander herziehen. Viele Gamer haben den Waffenbesitzern die Schuld gegeben und viele Schützen haben Killerspielen die Schuld gegeben über diesen Punkt müssen wir mal gemeinsam hinwegkommen und darüber aufklären, dass unsere beiden Gruppen massiv in der Kritik stehen obwohl wir dafür nichts können. (Du kannst ja mal in deinen Blog darüber informeieren, dass wir bzw der VDVC an einem Gespräch oder Zusammenarbeit interesiert sind.)

    @JumpWar: „schenken wir dem AWW nciht zu viel Aufmerksamkeit?“
    Nein. Nach der Containeraktion welche in der Presse hoch gelogen wurde und jetzt die Unterschriftenaktion welche nur so viele Unterzeichner hatte da sie solange gelaufen ist müssen wir den Verein und alle Folgereaktionen genau beobachten und dokumentieren (danke an Rey, dass er die ZitatDB füllt!). Wenn wir dort nicht aufpassen kann es sehr leicht passieren, dass ein Politiker seine Chance für 5 Minuten Rampenlicht mal ausnützen will und wirre Gesetzesvorschläge einricht. (Siehe Netzsperren usw huch wir haben ein Gesetz dass niemand wollte nichts bringt und niemand das Gesetz aufhebne will…)

    Genügend Mücken können einen Menschen auch leer saugen. (ab 10k etwa ;-P)
    Ich würde sie aber eher als Bienen ansehen ein Stich kann hierbei schon tödlich sein.
    Um von den Bildern mal wegzukommen; Ein Stich kann eine Gesetzesänderung sein oder einen Politiker von den Wahnideen doch überzeugen usw.

    @ThomasR04IG: Ghandi hat recht, man muss seine Gegner immer ernst nehmen.
    Wenn wir nicht aufpassen kann es schnell passieren, dass man uns vor neue Gesetze stellt die sich wie ein Total Verbot auswirken.

    @“Piraten“: (Rey verlinke sie mal in den Text)
    „Das Aktionsbündnis offenbart einen erschreckenden Mangel an fachlicher Auseinandersetzung mit Computerspielen“, kritisiert Heiko Herberg, der Vorsitzende der Jungen Piraten.“
    Mehr kann man dazu nicht sagen ^^

    Happy Coding.

  64. Ich mag ja behaupten, dass wir Spieler in diesen Fällen doch z.T. an einer kognitiven Verzerrung leiden; das AAW ist kein populäres Thema, es ist ein Lückenfüller… und außer zum Lückenfüllen, wird es in den Massenmedien auch nicht genutzt. Uns fehlt das nur auf, weil wir diese problematische, verfälschende Berichterstattung auch so fokussieren… aber insg. haben wir es nur mit einem kleinen, unbedeutenden Verein zu tun. Das sich z.B. der ein oder andere politische Nichtskönner mit ihnen profiliert, ändert nichts daran. Als problematischer sehe ich da schon eher Akademiker, die sich als Souffleure politischer Amtsträger engagieren, das AAW taugt aber nur mal zum Händeschütteln und in die Kamera lächeln – das sollte man nicht überbewerten. Ein Furz im Nimbus… eine konkrete Gefährungssituation haben wir auch nicht und sind weit davon entfernt, was die „Killerspielverbote“ und wie sie alle heißen betrifft.
    Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man den Dummfug der Leute dokumentiert.

  65. es ist nur besonderlich bedauerlich mit dem AAW, da es sich um angehörige von den opfern handelt. und wenn gerade die sich für verbote der art einsetzen und gamer über einen kamm scheren, indirekt mitverwantwortlich für den tod ihrer kinder machen, tut das dem zerbrechlichen gamerherzen besonders weh.
    ein unterschied zu einzelnen personen liegt außerdem darin, dass es sich eben um einen verein handelt, der kohle für die umsetzung ihrer verbotsforderungen sammelt. außerdem wirken sie in der sorte von presse, die besonders emotional und populistisch berichtet, durch ihre persönliche betroffenheit für einige leser besonders überzeugend. die sorte von lesern, bei der man als politiker durch verbote punkten kann.

  66. @ Vic
    Es mag stimmen, dass das AAW oder die Stiftung gegen Gewalt an Schulen keinen großen Einfluss auf die Politik hat. Darum geht es mir aber nicht. Ich will für meinen Teil nicht etwa einen Diskurs, um einen politisch einflussreichen Gegner auf unsere Seite zu ziehen, sondern weil ich denke, dass sie sich, ich kann´s nicht anders beschreiben, lächerlich machen bzw. ihre Kräfte aufwenden, um gegen Phantome ins Feld zu ziehen. Ich möchte nicht, dass diese Eltern enden, wie Pat Pulling, die sich erst mächtig stark gemacht hat, „Dungeons & Dragons“ zu verbieten, und dann öffentlich gedemütigt wurde, weil man ihre Schriften enttarnte als Lügenblasen. Dieses Schicksal wünsche ich den Menschen aus Winnenden nicht. Das würde ihnen schaden, dem Andenken der Opfer, der gesamten Gemeinde eigentlich. Daher ist es vielleicht auch ganz gut, dass das Aktionsbündnis nicht so bekannt und einflussreich ist.

  67. Es ist einfach nur noch peinlich, wie sich das AAW verhält. Anstatt das zu tun, weshalb es eigentlich gegründet wurde, nämlich nach Ursachen für solche Amokläufe zu suchen und sie ihnen entgegen zu wirken, versteifen sie sich auf ein Feindbild, das gar nicht existiert und greifen eine Gruppe von Menschen an, die trotz aller Zumutungen und Beleidigungen trotzdem noch versucht einen Dialog zu führen, der laut Aussage des AAW immer wieder von ihren selbst erdachten Feinden verhindert wird.

    Eigentlich kann man das AAW nicht mehr ernst nehmen. Es ist eine Schande, wie sehr eine solch schreckliche Tat, nämlich der Amoklauf von Winnenden, von einer hysterischen Gruppe blinder Fackelträger missbraucht wird um… Nun, was wollen die eigentlich? Jetzt mal ganz ehrlich, was will das AAW überhaupt noch? Sie wissen selbst nicht was sie wollen, sie wissen selbst nicht was diese „Killerspiele“ sind und sie wissen auch nicht, was genau sie mit diesen „Killerspielen“ machen wollen. Jetzt wo ich darüber nachdenke glaube ich, dass sie einfach nur noch Recht behalten wollen.
    Es gibt gar kein Ziel mehr, das das AAW anstrebt, sie sind nur noch da und existieren.

  68. Killerspiele zu verbieten rettet die Welt!!!!!11einself111!!!

    Aber gegen Egoismus, Ausgrenzung, Intoleranz, „soziale Ungerechtigkeit, soziale Ungleichheit vorzugehen“, lässt uns alle ins Verderben rennen und zündet eventuell sogar mehrere Atombomben!!!!11einself!!!!

    Übrigens: Eine kleine Gruppe will Millionen von Spielern zwingen, was sie selber nicht wollen, also ist dies eine sehr gute Tat, was man nicht mit bösen Handlungen assoziieren sollte!!!!!!!!!1111einself1111

    Alles Demokratie, Wissen, Transparenz pur!!!!!!!1111einself!!!!!!!

    Lasst uns einen Tempel für diesen Verein bauen und wir können sie anbeten!!!!!!!!!111einself111!!!!!

    Glaubt, verbietet und sperrt eure Kinder ein!!!111einself111
    Amen.

  69. ganz aktuell
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2575489_0_2147_–quot-jeder-taeter-kuendigt-sein-vorhaben-an-quot-.html

    „… Vorsichtig äußerte er sich in diesem Zusammenhang zum Thema Killerspiele. „Die Spiele an sich machen keinen Amokläufer. Aber wenn schon eine Disposition vorhanden ist, kann die Hemmschwelle mittels solcher Spiele weiter herabgesetzt werden.“
    Für ein Verbot setzt sich das Aktionsbündnis Amoklauf ein – außerdem sollen großkalibrige Waffen tabu sein…“

  70. um ehrlich zu sein könnte ich mit einem „bündis“ o.ä. mit sportschützen wenig anfangen, denn die hobbies haben doch relativ wenig miteinander gemein, außer dass sie beide unter vergleichbaren vorurteilen leiden. sich aber in irgendeiner art und weise zu verbünden, wäre in den augen des AAW nichts weiter als eine verschwörung böser mächte und würde ihre vorurteile vielleicht sogar nur bestätigen. natürlich ist es wichtig, sich nicht gegenseitig den schwarzen kater zuzuschieben, aber was wollte man denn mit einem bündnis erreichen?

  71. @egozid,
    eine zusammenarbeit muss ja nicht bedeuten, dass man gegen andere sturm läuft, wie das AAW es z.B. mit Hilfe der Medien, Politiker und scheinheiliger Psycho-Doktoren es macht.
    Ich stelle mir unter einer Zusammenarbeit eher darunter vor, dass man zusammen versucht die Öffentlichkeit mit wirklichen Fakten und Tatsachen zu sensibilisieren, sie aufzuklären was es mit Schützensport und Gaming wirklich auf sich hat.
    Aber auch, um medienwirksam endlich vertreten zu werden, um gegen die Lügen und Propaganda angehen zu können.
    Womit ich aber nicht meine, dass Namen von Personen und/oder Gruppen genannt werden sollten, sondern das man sich ausschließlich auf die Lügen und Propaganda konzentriert.
    Etwa in dieser Form: „Immer wenn schlimme Dinge passieren, wo Jugendliche und Kinder als Täter involviert sind, werden sehr gerne Geschichten von einem „Industriellen-militärischen-Komplex“ aber auch „…wurde von der US-Army erfunden…“ in den Medien verbreitet.
    All diese Personen verbreiten Geschichten, wo sie uns noch heute Beweise für diese Anschuldigungen schuldig sind und entgegnen uns, bei Anfragen nach diesen Beweisen, mit vollster Ignoranz,Arroganz und einer hohen Art von Aggressivität.
    Es sind zwar Dialoge über unsere Interessen gewünscht, die wir gerne nutzen wollen, doch auf Terminanfragen wird uns eine aggressive Art und Desinteresse entgegen gebracht, die die Frage aufwirft: was wollen sie wirklich?“
    So in etwa könnten beide Hobbyinteressen medienwirksam vertreten werden, natürlich noch ausgereifter usw…

  72. @Booomboy
    Die Rede von einem „militärisch-medialen“ Komplex ist sehr weit verbreitet, weit über die hier wahrscheinlich angedachten Leute auch hinaus: http://www.fair.org/index.php?page=2627 Oder auch bei Howard Kurtz (Washington Post). Der „militärisch-industriell-mediale“ Komplex hat sogar eine eigene (englischsprachige) Wikipedia-Seite

  73. Ist schonmal wem aufgefallen, das Herr Schober anscheinend im Bräunungstudio war? Bei den ganzen Spedengeldern für den AAW kann er sichs ja leisten…

  74. Es stimmt in einer gewissen weise, dass es einen Militärisch industriellen Komplex gibt, aber der ist bei weitem nicht so, wie diese Leute das Glauben.

    Da geht es halt um Militärische Forschung Geheimwaffen, blabla bla. Wenn Computerspiele vom Militär erfunden worden wären, was nicht wirklich so ist, haben sich die Militärs ins eigene Bein geschossen, denn das bringt eher weniger Rekruten als mehr!

    Natürlich hat Amerika Organisationen, die teilweise machen was sie wollen wie z.B. die CIA. Aber auch da steht oft ein hoher hinter wie z.B. Henry Kissinger, der Alte Fuchs Massenmörder und Friedensnobelpreisträger;-)

    Man merkt halt, das das AAW sich mit solchen Themen nicht wirklich beschäftigt. Liegt vielleicht daran, das diese Dinosaurier mit dem Internet nicht klar kommen!

  75. @Boomboy: ja aber ich verstehe nicht, wie man das umsetzen wollte. was kann man gemeinsam erreichen, was man nicht auch alleine erreichen könnte? mehr als informieren kann man ja nicht. am ende haben wir wirklich eine art „gewaltlobby“, oder „amoklobby“ die abgeordnete besticht, zumindest würde die gegenseite das behaupten, wenn wir z.b. spenden sammeln würde o.ä..

  76. Hey Doc, deshalb schlage ich für ihn eine mehr monatige Weltreise vor, damit er aus seinem Loch rauskommt. Am besten dort hin wo keine Pressestellen und Verschwörungstheoretikern sind.

  77. gemeinsam können wir mehr leute erreichen als jeder für sich alleine.
    und die jenigen die dann uns vorwerfen würden wir würden abgeordnete bestechen, tja da würde ich klipp und klar sagen: warum haben sie damit ein problem? sie tuns doch auch!
    der fehler von den „unseren“ versuchten vertretern im tv war der, dass sie bei solchen anschuldigungen den schwanz einzogen und die klappe hielten, statt contra zu geben.
    und genau diese art lässt den unwissenden zuschauer folgendes denken „AHA! erwischt! Also stimmt es!“.
    Die Schützenlobby erhält dazu noch Unterstützung von den lautesten Spielekillern, und wenn die Schützenlobby und wir uns zusammentun, bleibt diesen Spielekillern nichts anderes übrig als die Fresse zu halten, da sie befürchten müssen, sie Schützenlobby gegen sich aufbringen zu können, wenn die Lügen und Propaganda über den Allianzpartner verbreiten.

  78. sry für doppel, wieder auf den „sendenbutton“ gekommen.
    ich finde es toll was die Jungen Piraten dazu gesagt haben, wirklich.
    Genauso stelle ich mir es auch vor, wie wir als Spielergemeinschaft auf solche dummen Aussagen unserer Kontrahenten reagieren sollten.

  79. @Egozid
    Aber es würde eine Menge tun für das Verständnis zwischen Schützen und Gamern. Und was die Vorwürfe zur Bestechung angeht, das glauben manche Spielegegner doch eh schon und auch egal was wir machen, es steckt dann immer die Gamer-Lobby dahinter. So gesehen, wenn wir schon nichts richtig machen können, dann machen wir eben das nicht richtig, was der Gesellschaft hilft, wie spenden für wohltätige Zwecke.

  80. @Egozid: Booomboy :“Die Schützenlobby erhält dazu noch Unterstützung von den lautesten Spielekillern, und wenn die Schützenlobby und wir uns zusammentun, bleibt diesen Spielekillern nichts anderes übrig als die Fresse zu halten, da sie befürchten müssen, sie Schützenlobby gegen sich aufbringen zu können, wenn die Lügen und Propaganda über den Allianzpartner verbreiten.“

    dito.
    Denn es gibt viel zu viele Schützen die immer noch den Gamern die Schuld in die Schuhe schiebne versuchen mit einen starken Bündniss könnten wir so die Zenkerei zwischen unseren Gruppen vermindern.

    Happy Coding.

  81. Militärisch industrieller Komplex != Militärisch industriell medialer Komplex

    Da hat sich irgendwer mal seine eigene kleine Verschwörung ausgedacht und Spieleprogrammierer „unter eine Decke“ mit dem Militär gesteckt.

  82. „Militärisch industrieller Komplex != Militärisch industriell medialer Komplex
    Da hat sich irgendwer mal seine eigene kleine Verschwörung ausgedacht und Spieleprogrammierer “unter eine Decke” mit dem Militär gesteckt.“

    Die Embedded Journalists im Irak-Krieg sind dir ein Begriff? Die Berichterstattung der US-Medien im Vorfeld des Krieges sind dir noch im Gedächtnis? Medien und Militär stecken schon längst unter einer Decke.

  83. Natürlich stecken Militär und Medien alle unter einer Decke. Deswegen ist ja auch so gut wie niemand gegen den Irakkrieg gewesen, und Killerspiele und Kriegsfilme werden nur hergestellt um unsere Kinder zu verderben ( früher ist die Negermusik gewesen )…

    Wer mal wirklich einen militärisch-medialen-industriellen-politischen Komplex sehen will sollte sein Blick auf Frankreich richten.
    http://www.cicero.de/97.php?item=410&ress_id=6

    Das ist der militärisch-industrielle Komplex von dem Eisenhower gesprochen hat. Aber er ist weder eine geheime Verschwörung, noch produziert er Killerspiele…

  84. wahrscheinlich wollten die plitiker paintball nur verbieten, dass niemand auf die idee kommt waffen zu verbieten. das fanden dann doch zu viele aus der bevölkerung bescheuert. da in den nachrichten waffen schlecht gemacht werden (müssen), läuft da wohl nicht mehr soviel zwischen politikern und feensehen, was killerspiele anbelangt, denn viele aus der bevölkerung sind auch gegen waffen seit den amokläufen. vllt ist es ein grund waru es in letzer zeit si ruhig ist, obwohl immernoch soviele schwachmaten wie das aaw rumgeistern.

  85. nichts gegen Paintball! Hab das Samstag zum ersten Mal gespielt – im Tshirt – und es war fantastisch, schnellballschlacht-deluxe eben. Man rennt mir Dauerfeuer übers Feld, lässt sich flach in Deckung rutschen, rutscht absichtlich an der Deckung ein kleines Stück vorbei und sieht 2 Gegner mit dem Rücken zu sich hocken und denckt sich nur: „die aufgeschürfte Hose war DAS wert!“ und macht die dann mal bunt :D

  86. @frontal21,
    schon richtig, ist aber ein alter hut!
    softair,paintball und games sollen zum schutze der echten waffen und des schützensports (die kriegt die krieger-csu die meisten wählerstimmen her) verboten werden.
    das alleine erkennt man auch an der argumentation der jenigen personen, die sich auf der untersten schiene der sprachgewandheit bewegen und die diese drei dinge auf übelste beschimpfen und die perversesten lügen erzählen, aber sobald jemand ein verbot von echten waffen und des schützensports anfängt, sofort eine sachliche diskussion fordern.
    dazu kommt noch folgende logik: viele amokläufe hätten (laut bild&co und spielekillern) härtere games gezockt, weshalb diese verboten werden müssten.
    aber genau diese amokläufer hatten waffentraining mit ihrer mordwaffe in einem schützen, wo aber niemand für verbote ist.
    ziehmlich unlogisch diese logische logik!
    ich bin nicht gegen schützen und nicht gegen den schützensport, aber viele dieser leute würden lieber unser hobby opfern, um ihres zu schützen.
    da muss endlich ein umdenken statt finden.
    denn sind die bösen games verboten und es rastet 5 jahre nach dem verbot wieder ein kind aus und tötet andere kinder, naja und dieses kind oder der vater war im schützenverein, dann können auch spielekiller wie herrmann sich nicht weiter schützend vor ihnen hinstellen, da ist nämlich ihre eigene haut und ihr amt wichtiger als die interessen anderer.

  87. Alreech

    Das Militär hat eine ganze menge Auswirkung auf die US Medien! Gab mal ne Doku dazu, der Grund: Deren Panzer und alles, was die haben dürfen die für Filme Ausleihen. Jetzt ist es so, dass ein Film der Viel Geld hat wie z.B. Soldat James Ryan sich die Panzer und alles kaufen konnte. Die brauchten nicht leihen. Aber z.B. bei einer Folge von Lessie die hatten nicht viel Geld, da musste das Drehbuch umgeschrieben werden, weil ein Baufehler schuld hatte an einem Flugzeugabsturz! Das Militär macht keine Baufehler. Also umschreiben! In einem Kriegsfilm musste eine szene rausgeschnitten werden, weil gezeigt wurde wie ein Marine einem Japaner die Goldzähne rausschneidet! Der Vom militär sagt nein, eion Marine Macht sowas nicht! Deswegen gibts auch videos aus der Zeit, wo soetwas aufgenommen wurde! Nicht? weils kein Marine macht nich?

    Die Verschwörungstheorie an der Pfeifer und Co glaubt, da ist etwas dran leute! Natürlich ist das meiste Quatsch, aber das Militär hat eine menge Einfluss in AMERIKA! Deutschland ist wieder was ganz anderes hat mit uns gar nichts zu tun. Und ja in AMERIKA hat man eine ganze Menge Propaganda für den Irak und afgahnistankrieg gemacht. Jede stimme dagegen wurde mundtot gemacht. Aber vergesst nicht ich rede von den Ammies!

    Wenn ein Entwickler sich mit dem Militär einlässt um fachinfos zu kriegen oder um sounds aufzunehmen müssen die natürlich auch an ihrem Drehbuch schreiben oder eben unabhängig arbeiten. Bei Medal of honour airbourne haben die Geprotzt:“ hey, wir haben die original waffensounds und am ende wurde nicht einer genutzt!! Warum wohl? Weil sie sonst am spiel hätten umändern müssen. Da haben die wahrscheinlich gesagt, leckt uns ihr millitärs, wir lassen das mal und machen unser ding. Denk mal die szenen im Flugzeug vor dem Absprung war den Militärs zu hart. Und weil die Entwickler nix ändern wollten haben sie halt den mittelfinger gezeigt und sind gegangen. Aber EA kann sichs leisten! Das ist der Punkt! Wer sichs nicht leisten kann, der Muss eben sein Drehbuch dem Militär anpassen.

  88. Soldat Hans:
    Wenn du Haribo fragst, ob du Goldbären für einen Film bekommst, dann werden die auch Nein sagen, wenn die Goldbären sich in dem Film gegenseitig vergewaltigen. Kein Film muss den Panzer billig vom Militär bekommen und sich dann an diverse Abmachungen halten, man kann sich das Ding auch anders besorgen. UNd wenn man es aus Pappe nachbaut :p

    Das das Militär eine Rufschädigung nicht noch selbst finanziert dürfte wohl verständlich sein. Kritik daran halte ich somit für absolut überflüssig.

  89. Ich sehe das wie maSu. Klar ist die Versuchung groß, dem Militär nach dem Mund zu reden, um günstig an das ganze Zeug zu kommen, aber es gibt auch genug Beispiele wo jemand drauf verzichtet hat, eben weil er sich nicht reinreden lassen wollte.

    Gruß
    Aginor

  90. Ich habe doch gesagt, dass das nicht jeder macht. Und das niemand dazu gezwungen ist sich die sachen auszuleihen habe ich auch gesagt. Ich sage nur, wenn man sich drauf einlässt, dann muss man Zensur ausüben! Und nein ich rede nicht von vergewaltigung! Ich rede von Tatsachen! Das ist zu genüge passiert, dass den toten japsen der Goldzahn rausgenommen wurde. Das hatte damals so ziemlich jeder gemacht. Und was sagt der Militärpropaganda Fuzie? Mariens tun sowas nicht. Nein, klar! Wer war dass den das? Die Zahnfee?

  91. Seufz:
    Klar kann man über die Propaganda des US Militärs und die Politik der US-Streitkräfte bezüglich dem Unterstützen von Filmproduktionen meckern.
    Man kann auch kritisieren das Filme wie Transformers unterstützt werden, Filme wie Apocalypse Now nicht.
    Aber man sollte davon nicht ableiten die Streitkräfte & Politik der eigenen Nation würden sich anders verhalten.
    Was Kriegspropaganda angeht hat sich die der deutschen Regierung 1999 nicht viel von der Propaganda der Bush-Regierung 2003 unterschieden (Hufeisenplan ?, da sind die WMDs und Saddams Verhalten gegenüber Inspektionen aber glaubwürdiger gewesen).
    Ich wage auch mal zu bezweifeln das die Bundeswehr Aussrüstung stellt, wenn ein als linksradikal verschrieener Deutscher Filmemacher einen Film über die Kriegsverbrechen der Bundeswehr auf dem Balkan und in Afghanistan drehen will… ;)

    Der Vorwurf das in den USA jede Stimme gegen den Afghanistan und Irakkrieg mundtot gemacht wurden ist ziemlich haltlos.
    Der dicke, fette Ami (Michael Moore) hat recht gut mit seiner Gegenpropaganda verdient, und wer ein bisschen in linken Amerikanischen Blogs gelesen hat konnte sich als Deutscher nur wundern wie weit die Meinungsfreiheit bei den Amis geht, ohne das es Beleidungsklagen hagelt…
    Allerdings ist diese Gegenpropaganda in Deutschland besser angekommen als in den USA, unter anderm auch weil viele Amis mit der laschen Politik Clitons nicht einverstanden gewesen sind.
    Der Krieg gegen die Taliban hatte nämlich eine Vorgeschichte die u.a. die gescheiteren UN-Missionen in Somalia und auf dem Balkan sowie die Terroranschläge gegen die US-Botschaften in Nairobi und Daresalam umfasst (und die schwache Reaktion der USA darauf). Das ganze wird hier in Deutschland gerne ausgeblendet, aber wenn interessieren schon 200 Tote Neger*…

    *Und dabei ist nicht das Wort Neger rassistisch, sondern die Haltung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung sich zwar verbal für internationale Einsätze unter UN Flagge auszusprechen, davon aber nichts mehr wissen zu wollen wenn dies zu Opfer unter Deutschen Soldaten führen kann.
    Solche Einsätze überlässt man lieber Soldaten aus Entwicklungsländern wie Pakistan, Indien oder Bangladesh, die mit schlechterer Ausrüstung und Ausbildung ihr Leben für die internationale Gemeinschaft riskieren sollen.

  92. ich finde es interessant, dass das amerikanische militär eine eigene abteilung für vieospielen hat. die stellen jedoch keine her, wie denn auch, sondern greifen entwicklern unter di arme, wie ein kriegsspiel machen wollen. wenn ich mir transformers ansehe, da sind alle fahrzeuge echt und im 2. teil sieht man eine trauerfeier. ja die amis beschützen die erde vor den cybertrons, wessem kind geht da nicht das herz auf. ein gegenargument von „der spieleindustrie“ für kriegsspiele sagt, dass videosipele wie auch filme dinge aufgreift, die in der welt passieren, das sind schöne dinge wie bla bla und bla und schlechte dinge wie krieg. achso, seit wann werden denn in videospielen krieg als schlecht dargesstellt? man, der satz könnte von nem 10-jährigen zoggerkind kommen. und da könnte man genauso damit (nicht existierende) vergewaltigunsspiele rechtferigen. ich glaube, das wird das problem unserer generation sein, wenn unsere kinder spielen werden. dann wird es solche spiele geben. warum? weil es alle anderen medien auch so machen. sie stellen die dinge nicht unbedingt als schlecht dar, sondern nur so wie sie sind. vor 100 jahren hätte man gesagt, bei filmen gehe sowas garnicht, weil sie ein unterhaltungsmedium waren und nur komödien und tierfilme brachten. aber heute gibt es antikriegsfilme, aber keine spiele. da man selbst agiert und somit passt das nicht zusammen.

  93. zockt wer von euch starcraft 2?
    in dem spiel gibt es auch so eine art „supersender“ für alle planeten und dieser sender soll natürlich nur im sinne des imperators nachrichten verbreiten.
    heisst: viele lügen, propaganda und viel *peep*
    erinnert mich stark an unsere tolle „ÖR-Firma“

  94. Michael Kuhn und Vica habens ja schon gut beschrieben, das AAW existiert eigentlich nur damit das AAW existiert. Das hat Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, das Schober und Co. niemals aufhören werden gegen Spiele zu wettern. Die wollen keine Diskussion, das sollten die meisten hier doch langsam mal gerafft haben. Das Wettern geht aber nur solange sie eine Allianz mit der Politik und den Medien hat. Mal ehrlich, wer heutzutage vorehelichen Sex oder Comics als satansich betrachtet und auf dieser Grundlage ein Bündnis gründet, geht gnadenlos unter. Ihm fehlen die mächtigen Verbündeten aus Medien und Politik. Mal abgesehen davon, das die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ihnen nen Vogel zeigen würde.

    Gut ok, das ist beim AAW auch so, nur sind Killerspiele halt ein guter „Bad Guy im Schrank“, den man rausholen kann wenn man sich profilieren will/ Auflage generieren will.

    Aber hier kommen wir schon zum Vorteil: Schober und seine Verbündeten werden niemals den Schrank leermachen. Schober würde keinen Lebensunterhalt mehr haben, die Politik hätte eine Profilierungsmöglichkeit weniger, und die Medien eine Möglichkeit weniger Auflage zu generieren.
    Wenn er ehrlich wäre würde Schober schreiben: „Schön lieber VDVC, ich hab nichts gegen „Killerspiele“, im Gegenteil, ich liebe sie. Woher bekomm ich denn sonst mein Geld? Aber genau das ist der Punkt. Ich hab keinen Bock mich mit euch auseinander zu setzen, mein Geschäft ist Emotionalisierung und Zwangsbetroffenheit.“
    Wann hat sich letzteres eigentlich durchgesetzt? Seit wann dürfen traumatisierte Leute dem Rest so dermaßen auf den Zeiger gehen?

    @ Liquid Snake
    Ich bin pietätlos, weil ich die Veranstaltung als „Trauerterror“ auffasse? Meinst du allen ernstes, es ist pietätvoll, den Tod des eigenen Nachwuchses für seinen Kreuzzug gegen einen Sündenbock zu missbrauchen? Die WOLLEN keine Aufarbeitung, die fühlen sich entweder in ihrer Neurose ganz wohl, oder wissen genau das es Unsinn ist was sie erzählen und profiteren davon.
    Ich finds merkwürdig, vor 9/11 gab es so eine Zwangsbetroffenheit aller nur bei Tragödien nationalen Ausmaßes (was 9/11 sicherlich war, ich rede davon was danach kam) wie der Tod eines Altbundeskanzlers, oder der Ermordung des US-Präsidenten etc. etc. Das macht ja sogar sinn, weil die Auswirkungen alle betreffen. Im Fall von Winninden, Erfurt und erst kürzlich der Love Parade in Duisburg mag es für die Betroffenen eine Tragödie sein, aber doch nicht in so einem Ausmaß, das man das ganze Land in Zwangsbetrauerung verdonnern kann. Bei letzterem Vorfall finde ich ja eher schlimm, das es anscheinend genügend Leute gibt, die die Schlamperei der Stadt Duisburg und des Veranstalters Schaller vertuschen/verschleppen wollen und die Schuld den Toten und Verletzen weitterreichen.
    Anyway, es ist weder pietätlos von mir jemandem ins Gesicht zu sagen, das er doch bitte den Trauerterror abstellen soll, wenn er gleichzeitig seine Trauerveranstaltung zu seinem persönlichen Kreuzzug macht. Und es ist genauso wenig pietätlos (und auch wenns so aussieht kein Aufforderung zur Zwangsbetroffenheit) jemandem zu sagen, das er absoluten Mist erzählt, wenn er die Massenpanik in Duisburg auf die Betroffenen schiebt und damit die Planer und Kontrolleure deckt.
    @ frontal 21
    Es existiert mindestens eine Vergewaltigungssimulation namens „Rapelay“. Ist auf den japanischen Massengeschmack zugeschnitten und ist ungefähr so dramatisch und anrüchig wie die BDSM-Spielchen, die viele Pärchen völlig freiwillig durchziehen. Ja auch gespielte Vergewaltigungen. Das machen die Frauen freiwillig. Ich find da weder etwas anrüchig, dramatisch oder sonstwas dran. Ich sehe eher die Dämonisierung dieser Prakitken als Rückschritt in die 50er Jahre.
    Weiterhin ist es nicht verwunderlich das die US-Armee beratend zur Seite steht, das ist bei Hollywoodfilmen auch gang und gäbe. Wer versucht sein Projekt gegen die Army durchzudrücken hat meist Probleme an die benötigten Informationen ran zu kommen. Zumindest „Apokalypse now“ hats geschafft. Hier sehe ich aber eher die Gefahr der Legendenbildung („Die US-Armee ist immer gut und eine Befreiungstruppe“) als eine generelle Verherrlichung des Krieges. Inwiefern Spiele wie CoD:MW2 kriegsverherrlichend sein sollen wissen wohl nur die Konservativen. Ein Game in der man selbst als Protagonist mehrmals (von der Story so vorgesehen) getötet wird, und man selbst als Undercoveragent in eine Zivilistengrupe schießen soll als Kriegsverherrlichend zu sehen finde ich seltsam. Wäre nicht das Gegenteil wesentlich eher kriegsverherrlichend? Der noble Soldat, der grundsätzlich überlebt und nie Zivilisten angreift?

    Anyway, der Post ist shcon viel zu lang und teilweise stark OT geworden. Just my 2 Cent.

  95. das mit der loveparade ging mir von anfang an auf dem zeiger.
    jede zeitung und jeder sender hatte nur ein thema und das stunden lang.
    gucks du einen film wird andauernd wegen dieser sache unterbrochen und was die schuld angeht…
    für mich haben alle leute die schuld, die diese veranstaltung zugelassen haben.
    das ist nicht nur der veranstalter schaller, sondern auch der OB Duisburg, die Fachverantworlichen Planer, Duisburgerregierung allgemein und auch die Polizei.
    wenn die Polizei angeblich das schlimme Ende vorher geahnt hat, wieso hat sie dann nicht die Veranstaltung blockiert bzw. verhindert?
    Das hätte sie locker machen können, indem die Beamten den dortigen Polizeipräsidenten kontaktiert hätte, der wiederum sich entweder mit OB oder eben halt der Staatsanwaltschaft oder mit Experten in Verbindung gesetzt hätte.
    Und wenn ich dann noch diese Heuchler Merkel und Wullf auf Fotos bei der Trauerfeier sehe… boah wird mir schlecht.

  96. “ Duisburg mag es für die Betroffenen eine Tragödie sein, aber doch nicht in so einem Ausmaß, das man das ganze Land in Zwangsbetrauerung verdonnern kann.“

    Tut man ja auch nicht, oder wurden drei Tage Staatstrauer angesetzt?
    Die Medien nehmen das Thema natürlich dankbar an und sind sich auch nicht zu schade Bilder von Toten zu zeigen (Wo sind die ganzen Moralapostel, wenn es um die Berichterstattung über die Opfer von Duisburg oder die Privatsphäre von Herrn Kachelmann geht? Zeigen diese beiden Beispiele nicht tausend Mal besser als jedes Videospiel wie sensationsgeil und abgestumpft unsere Gesellschaft ist?).
    Ob man wegen der Toten trauert oder nicht bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen, aber das hat ja nichts damit zu tun, dass man den Anstand haben sollte das Leid der Opfer nicht für berufliche Zwecke auszuschlachten.

  97. Soldat-Hans: Okay, wer soll für die toten in Afghanistan zurücktreten? Oder für die in andere Krisengebieten?! Frag mal die dort zuständigen Politiker.

  98. Von Kritikern wird oft jede Gewalt als unverhältnismäßig und jedes Vorgehen als fahrlässig angesehen. In einem bewaffneten Konflikt, Krieg (oder wie auch immer grade der politisch korrekte Ausdruck dafür sein mag) dürfen keine Menschen – erst recht keine Zivilisten – sterben, ein solcher Tod ist für manche Menschen immer unverhältnismäßig. Und wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass eine Aktion ein Fehlschlag war, war das Vorgehen für manche auch immer fahrlässig.

    Ich kann die Frustration mancher Soldaten über den mangelnden Rückhalt in der Bevölkerung nachvollziehen. Wenn man Soldaten in ein Einsatzgebiet schickt, soll man es ganz machen oder lassen. Fakt ist: In solchen Konflikten sterben Menschen. Fakt ist auch: Wenn man die Bundeswehr in solche Gebiete schickt, wird die Bundeswehr das tun, wozu sie ausgebildet ist. Und dazu gehört nicht mit Blumenketten lustig über grüne Wiesen zu tanzen und sich als Befreier von der ach so glücklichen Bevölkerung bejubeln lassen, während die Taliban plötzlich wie durch ein Wunder zu überzeugten Demokraten werden und das Militär tatkräftig unterstützen; Sondern neben eher friedlichen Aufgaben wie dem Aufbau von Infrastruktur gehört dazu vor allem die Sicherung des Aufbaus und die Bekämpfung des Gegners. Es ist eine beinahe zwingende Konsequenz, dass dabei mehr Leute sterben, desto erbitterter ein Gegner Widerstand leistet.
    Das ist aber anscheinend in den Köpfen der Politiker nicht angekommen. Der Bundestag hatte am Anfang zwei gute Möglichkeiten: Entweder lässt er die Bundeswehr komplett aus dem Spiel: Dann hätten wir die aktuellen Probleme heute nicht. Oder er schickt die Bundeswehr, stattet sie mit den nötigen Kompetenzen aus und befähigt sie damit dazu, die Aufgabe kompetent zu erfüllen. Dann könnte so ein Einsatz funktionieren, wobei man allerdings beachten muss, dass in einer Demokratie an Einsätzen des Militärs naturgemäß schnell Kritik geübt wird und dass ein demokratischer Staat kaum in der Lage ist, längere Kriege im Ausland durchzuhalten (ganz einfach, weil die Kritik schnell ansteigt).

    Was der Bundestag aber gemacht hat, war folgendes: Er hat die Bundeswehr nach Afghanistan geschickt, als Ziel den Aufbau von Infrastruktur festgelegt, das ganze als Friedensmission definiert und im eigenen Land gleichzeitig kommuniziert, die Soldaten würden in Afghanistan munter Blümchen pflücken gehen. Gleichzeitig wurde bei Tötungen durch Soldaten so ermittelt, als hätten die Soldaten hier in Deutschland einen Passanten auf offener Straße angehalten und erschossen. Dass auch solche Fälle untersucht werden müssen, ist logisch und das soll auch nicht kritisiert werden. Aber natürlich baut es auch Druck auf die Soldaten auf, wenn diese nach jedem Vorfall einer Ermittlung durch einen Staatsanwalt ausgesetzt sind, der tausende Kilometer entfernt am Schreibtisch sitzt, keine Ahnung vom Militär hat und die Fälle möglicherweise nicht einmal kompetent abschätzen kann. Da wäre es doch wesentlich sinnvoller, speziell geschulte Staatsanwälte einzusetzen, die sich einzig mit derartigen Fällen beschäftigen und die von der regulären Kriminalität in Deutschland losgelöst ermitteln (also eine spezielle Behörde).

    Das Problem ist nicht, dass die Afghanen die Truppen generell ablehnen würden. Das Problem ist, dass die Afghanen zu Recht wenig Vertrauen in die Truppen haben; Ständig wird von Abzug geredet, obwohl der Job nicht gemacht ist. Immer wieder wurde über Verhandlungen mit den Taliban diskutiert. Und nie haben die Truppen es geschafft, die Taliban wirklich effektiv zurückzudrängen. Unter den Voraussetzungen – dass ich also befürchten muss, dass der alte Feind irgendwann wieder die Kontrolle übernimmt – würde ich als pragmatisch denkender Mensch auch nicht die Truppen unterstützen, die mich von Unterdrückung befreien wollen. Ich würde lieber mit den Taliban zusammen arbeiten. Deren Herrschaft ist zwar nicht schön, aber letztendlich müsste ich befürchten, dass ich mich mit denen ohnehin arrangieren muss, weil „der Westen“ sich irgendwann aus dem Land zurückziehen wird, wie es zuvor in der Geschichte Afghanistans auch anderen Soldaten ergangen ist. Und lieber helfe ich dem Tyrannen und überlebe unter miserablen, aber immerhin grade eben akzeptablen Bedingungen, als das ausländische Militär zu unterstützen, für ein, zwei Jahre meine Ruhe zu haben und anschließend mein Leben lang als Feind des neuen alten Regimes zu gelten.

    Geld und Wissen sind eine Sache, mit der man in Afghanistan aber nichts bewegen wird. Viel wichtiger sind ein ausreichend langer Atem, ausreichend Truppen, eine fundierte rechtliche Basis und ein klar gegliederter Fahrplan sowie Unterstützung aus der Politik. Mit ausreichend Sicherheitspersonal könnte man Afghanistan durchaus befrieden. Man müsste sich aber darauf einstellen, gegebenenfalls mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte dort Soldaten zu stationieren und die Macht langsam wieder abzugeben. Ich glaube nicht, dass irgendein Land derzeit dazu den Mut hat.

  99. mal im ernst, hätte irgendjemand damit gerechnet, dass das AAW seine Fehler erkennt oder zumindest die Differenzen zwischen den verschiedenen Aussagen? Ich glaube nicht.

  100. Beim Menschen darf man nie mit Intelligenz rechnen, da Dummheit einfach viel wahrscheinlicher ist. Dennoch geben einige ihre Suche nicht auf und lassen sich auch von dem AAW nicht entmutigen.
    Gibt es intelligentes Leben im Universum?! Die Menschheit ist sich bei dieser Streitfrage noch nicht ganz einig ;)

  101. maSu:
    „Gibt es intelligentes Leben im Universum?! Die Menschheit ist sich bei dieser Streitfrage noch nicht ganz einig ;)“
    .
    Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?! Die Menschheit ist sich bei dieser Streitfrage noch nicht ganz einig.

    Happy Coding.

  102. „mal im ernst, hätte irgendjemand damit gerechnet, dass das AAW seine Fehler erkennt oder zumindest die Differenzen zwischen den verschiedenen Aussagen? Ich glaube nicht.“

    Nö, aber es ging wohl mehr darum aufzuzeigen, warum mit diesen Leuten keine sachliche Diskussion möglich ist und wer die Schuld an diesem Umstand trägt. Und das hat man ja geschafft.

  103. @Soldat-Hans

    Ich glaub ich Spinne!
    Ich sag ja immer gerne, das sich Deutschland seit 1945 kaum geändert hat! Auf den Deutschen trifft das auf jeden fall zu! Erst wenns bei ihm kracht meckert er! Alle anderen sind ihm egal! Darum klappte das auch mit der judenverfolgung, denn geht dem Deutschen ja nix an. Manchmal bin ich enttäuscht Deutscher zu sein.“

    Naja, moderne Juden gibt es ja auf alle Fälle! Das dumme, faule, alkoholabhängige, drogenabhängige, dekadente Arbeitslosen Hartz4-Abschaum Pack!!!einself

    Und der dumme Deutsche steigt drauf ein. Ich zum Glück nicht. ;)

  104. Wäre eigentlich eine News wert. Ganz schön starker Tobak, da hätten Pyri und Vicarocha bestimmt eine Menge zu sagen. Da kann natürlich keine Diskussion entstehen. Man sollte an dieser Stelle sich für die „hilfreichen“ Antworten bedanken und die Diskussion fürs erste beenden, bis sich ein fruchtbarer Boden zeigt.

  105. jo patrick.die sagen soagr wir können ncih realität und Fiktion unterscheiden,oh man.
    ____________________________________________________________________________

    Natürlich nicht, wir sind ja auch alles 1-jährige!einself Und die schlagende Generation der Eltern (wo Körperstrafen als normal galten), hat sicher auch durch Killerspiele zur Gewalt gefunden!einself

    Naja, das würde jedenfalls erklären, warum diese Vereinsmitglieder nicht zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden können und wunderbar Gewalt anwenden, da sie es nicht kapieren und uns dasselbe einreden wollen!!!111einself111!!!

    Talksshows, Doku-Soaps usw. sind ja auch echt und niemand folgt ein Drehbuch!!!!!!111einself111!!!

  106. @Patrik:
    Realsatire. Eindeutig. Man beachte:
    >>1. Sachlichkeit: Wer die Ergebnisse der Wirkungsforschung zu Computergewaltspielen >>leugnet, ist unsachlich und ignorant.
    Heißt: Wer anderen Quellen als wir glaubt,…

    >>2. Ein Verbot sei unverantwortlich: Der Begriff mündiger Bürger wird hier
    >>missbraucht. Der Begriff ist definiert durch politisch-ethische Inhalte und nicht
    >>durch die juristische Altersgrenze des Status des Erwachsenenseins mit 18 Jahren.
    >>Ein mündiger Bürger ist sich der Gefahren und Wirkungen von Mediengewalt bewusst und
    >>handelt gesellschaftlich verantungsvoll, indem er die Verbreitung derartiger
    >>menschenverachtender und unethischer Medieninhalte verurteilt und verhindert, soweit
    >>er kann.

    Mein Lieblingssatz. Ein mündiger Bürger spielt keine ‚Killerspiele‘ ‚Killerspiele‘ spielende Bürger sind unmündig. Mann, was muss ich mich da zurückhalten, nicht Godwins Law zu erfüllen.

    Caupano

  107. Ich glaube, dass Hopf und Weiß einfach nur arme und hasserfüllte Personen sind, die gar nicht merken, dass sie im Namen des Friedens und der Liebe dann doch nur Hass verbreiten. Ich bin gespannt, wann deren Egotrip vorbei ist oder in was das noch eskaliert, ich traue den beiden Herren einfach alles zu und damit meine ich wirklich _alles_!

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