Gamescom: Positive Presse

(stern/vip-chicks/FAZ/derwesten/heise/tagesspiegel/Frankfurter Rundschau/SB/eurogamer) Bisher hat die aktuell in Köln stattfindende Gamescom Spielen und Spielern eine überwiegend positive Presse eingebracht. Bereits im Vorfeld wurde über eine neue Studie und ihr Ergebnis – „Computerspieler sind gebildet und männlich“ – berichtet, die auch das Vorurteil, dass Gamer sozial isoliert seien, wiederlegen würde. Schließlich seien Videospiele, so Studienleiter Quandt, „in der Gesellschaft angekommen„.

Auch Sportmediziner und Orthopäden finden lobende Worte für Spiele mit Bewegungssteuerung. In der FAZ wird die Debatte um „Killerspiele“ zwar angesprochen, jedoch nur um darauf hinzuweisen, dass Filme in den 30ern ähnlich skeptisch bewertet wurden. Beim Tagesspiegel meint man, dass die Diskussion um „Killerspiele“ dem Genre der Shooter kaum geschadet habe, während die Frankfurter Rundschau hierin einen Faktor ausmacht, der der Branche die politische Unterstützung berauben würde.

Der Kulturrat wünscht sich derweilen „mehr Mut zu künstlerischen Experimenten„. Dazu passt, dass der Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann weniger unübersichtliche und komplizierte Verfahren zur Bewilligung von Fördergeldern in Aussicht stellt. Es bleibt abzuwarten, ob auch dies – wie z.B. bei der Förderung durch die gamecity:Hamburg und dem FilmFernsehFonds Bayern – nur für Kinderspiele gelten wird.

Welche praktischen Probleme Publisher hierzulande haben zeigen aktuell „Dead Rising 2“ und „Bulletstorm“. Während Capcom nach einer Meldung von Schnittberichte die Veröffentlichung von „Dead Rising 2“, dessen Vorgänger mittlerweile verboten wurde, aufgegeben hat, gibt man bei EA noch nicht auf. Nach Geschäftsführer Dr. Olaf Coenen würde man bereits Vorgespräche mit der USK führen, wobei Zensuren (aus finanziellen Gründen) ausgeschlossen seien:

„Eine geschnittene Version auf den Markt zu bringen, wäre genauso schlimm, da sich erwachsene Spieler in Deutschland nicht bevormunden lassen wollen und den Titel notfalls aus dem Ausland importieren.“

35 Gedanken zu “Gamescom: Positive Presse

  1. Bis auf Radio 90,1 die auch erwähnten das es auch für die normalen Gamer Spiele zu sehen gibt haben alle anderen aber nur die Casualgames vorgestellt. RTL II lobte sogar kurz das die Welle der Gewaltspiele endlich vorbei sei.

    Aber gut, so postiv war das Medienecho schon lange nicht mehr, liegt vielleicht auch daran das kein Wahlkampf ansteht und auch schon länger nichts mehr mit jugendlichen Gewalttätern etc. passierte so das es die Politik und Medien aufhorchen und gegen Spiele/Spieler hetzen ließ (mal von der einen Sache im Sommerlager abgesehen).

  2. killerspielcontainer und leute die AAW-brochuren verteilen gibt es dort so weit ich weiß auch nicht.
    dass die beweugungssteuerungen auf positive reaktionen stoßen war eigentlich abzusehen. selbst wenn man damit nichts anfangen kann, es ist ein weiterer aspekt, der die verschiedenen facetten der spiele aufzeigt. durch denkspiele wird man nicht dumm, durch bewegungssteuerung wird man nicht fett und durch multiplayer vereinsamt man nicht. es gibt eigentlich kaum einen anderen bereich, der so facettenreich ist oder?

  3. @ Trekkie
    n-tv hat am Mittwoch auch so einen Bericht gerissen. Als sie im Rahmen eines „gamescom-News-Special“ auf die möglichen Gefahren von Computerspielen eingingen, gab es wieder einmal warmgemachte Pfeiffer-Statements, die schon beim erstmaligem „Genuss“ nicht gut bekommen, darauf wurde dann die Killerspiel-Soße gegossen und fertig war der Beitrag. Stattdessen hätte man bei ZDF und n-tv auf das Projekt „gamesCompetence“ hinweisen können. Ich habe meinen Kommentar in Form einer Mail an n-tv abgegeben. Ich erwarte im Übrigen keine Antwort.

  4. jaja, zdf-nachrichten versucht inzwischen krampfhaft ihre verlogene berichterstattung objektiv klingen zu lassen. das war bei gta 4 so („ab 18, denn es wird zu viel geballert, gehurt(!), gesonst-was…das spiel zeigt die folgen von gewalt (oh wunder) ->polizeiverfolgung. im frühjahr 2009: die videospielindustrie boomt, doch es gibt auch blabla brutale machwerke blablabla: resident evil 5 das brutalste spiel mit noch nie dagesesenen realismus. und jetzt bei der game, äh gamescom. heute kam auch bei pro7 newstime: aber da haben sie nur über die neuen controler gebracht und am ende 2 besucher gefragt, welche spiele gerade angesagt sind/auf welche sie sich freuen. die haben dann gesagt mafia 2, diabolo 3 und wow. das war aber vor 4 jahren anders: 50 cent bullet proof, das meisterwartete spiel…bei jugendlichen beliebt.

  5. Diese ganze herumfuchtelei vor dem TV wird wohl erst in vielen Jahren auch bei anspruchsvolleren Games kommen. Bis dahin erfreuen sich höchsten alkoholisierte Personen an dem unpräzisen Mist, da nur diese Leute einfach nicht merken können, dass man die Bewegungssysteme, gerade von der Wii extrem leicht überlisten kann. Bei der XBOX wird es nicht anders sein und die PS3 mit der lächerlichen Leuchtkugel ist ohnehin sehr… lachhaft.

  6. Stimmt für die Präsentation hätte man ein anderes Level nutzen sollen das nicht an das Massaker an Zivilisten erinnert aber in einem Spiel wie diesen setzt man meistens keine Zivilisten, besonders keine Kinder in solchen Leveln ab und in diesen Spiel gibt es die Kinder auch nicht und man schießt auch keine anderen Zivilsiten ab sondern nur Bösewichte, daher braucht der Spieler sich auch nicht vorher erkundigen ob dort irgendwo Zivilisten sind, das ist zwar unrealistisch aber eben so gewollt, es heißt hier einfach “schießen oder abgeschoßen werden“ weil es das Spiel so vorsieht.
    Das die Presse immer etwas hineindichtet in den Spieleinhalten ist ziemlich ärgerlich.

  7. Umso erstaunlicher ist es, dass dagegen die klassischen ‚modernen‘ Medien nicht über unsere Petition gegen die Indizierung berichten. Auf euch und Gulli war mal wieder Verlass :) Vielleicht ist ja die gamescom daran Schuld…

  8. @gordon-creAtive.com
    Das denke ich nicht. Ich glaube die Akzeptanz von Indizierung ist allgemein sehr hoch. Sowohl in Redaktionen der Presse, ob online oder Print, als auch bei der (aufgeschlosseneren) Wissenschaft wie Medienpädagogik etc. Leider :-(

  9. Der oben verlinkte Heise-Artikel ist wieder einmal auch bezeichnend für die damit verbundene Geisteshaltung, Mentalität, gegenüber gewissen unliebsamen Darstellungen/Thematisierungen aus meiner Sicht: man reflektiert so natürlich nicht, sondern „ahmt nach“. Das Spiel „erlaubt“ einem auch in die Rolle von Taliban zu schlüpfen, so als ob Taliban-Spielen ein Drink ist den man sich genehmigt. Quasi schon als Akt der Unmoral vorgestellt, oder als unhinterfragte guilty pleasure noch wenn man so will: andere guilty pleasures werden naturgemäß ja oft schon gar nicht mehr halbwegs wertneutral beschrieben auch.
    Eine Reflexion ist in solchen Köpfen praktisch nicht in der Form möglich in Videospielen, weil sie keine Zurückhaltung erlauben und für Reflexion aus deren Sicht moralische Überlegenheitsdünkel praktisch notgedrungen sind – weil man sich in Videospielen eben nicht zurücknehmen kann, keine „Kriegsweihnacht“ feiern zum Beispiel.
    Dass solche Gedankengäge wie sie Heise hier manipluativ-subtil vorführt, diese noch selbst neutral-zurückhaltende „Kritik“ auch als bloße Unterstellungen und negative Bezugnahmungen zu kreativen Fremden, geschweige denn zu einem unbekannten Publikum dass so als kriegs- und mordlüstern in aus meiner Sicht einfach nur völlig perfiden Art und Weise vorgeführt werden soll, gesehen werden kann, kein Gedanke…

  10. LoL die Wellte der Gewaltspiele hat nachgelassen? xD
    In Venezuela vielleicht, aber mir ist noch kein Unterschied zu den Vorjahren aufgefallen.
    Naja, ist aber meiner Meinung nach eine sehr gute Lüge die diesmal im Sinne der Spieler ist^^
    Bei Bulletstorm bezweifle ich eine „Ab 18“ Freigabe.
    Und zwar nicht aus dem Grund des Gewaltinhaltes, der war bei Dead Space auch relativ hoch, sondern weil in diesem Spiel diese Gewalt auch gegen Humanuiden ausgeführt wird.
    In DS gab es ja nur mutierte Dinger, Dämonen vielleicht noch.
    Da konnten sich die Leute noch drauf einigen, aber bei Bulletstorm werden die Vertreter aus Kirche und Jugendschutzverbänden mit Sicherheit „Bulletsturm“ laufen.

  11. Das ZDF hat sich neben dem genannten Schnitzer noch einen weiteren geleistet. In einer Heute-Sendung vor einigen Tagen hieß es sinngemäß, dass auf der GC kaum noch „Ballerspiele“ vorgestellt würden, weil sich diese ohnehin nicht mehr verkauften. Ja, ja da können wir dem ZDF nur danken, dass es uns über diesen „Schund“ aufgeklärt hat und wir nun nur noch moralisch Einwandfreies zocken. ;)

  12. Sollte Bulletstorm hier erscheinen – was immernoch komplett unrealistisch ist – aber sollte es wirklich hier erscheinen dann wäre das wohl das Ende der Indizierungswut in Deutschland. Aber das ist nur ein ganz ganz großer Traum :D

  13. @Booomboy
    Naja so ganz gelogen ist das doch gar nicht, denke doch einfach mal daran wieviele Spiele hier nicht erschienen oder noch hier nicht erscheinenw erden und wieviele hier nur zensiert erscheinen, das hat ganz schön zugenommen insofern ist die Aussage DIE WELLE DER GEWALTSPIELE IST VORBEI so gänzlich falsch nicht, klar International sieht es schon etwas anders aus. ;o)

  14. Na ja, die Industrie hat sich für die Gamescom einem „deutschen Geschmack“ halt schon soweit angepasst, als dass mit einem Gears of War 3 dort gar nicht aufgetreten wird. Ich war noch überrascht, dass ich einen Homefront-Stand auf einem Video zuletzt erblickte

    John Milius ist ja beinahe eine Persona non grata in D meinem Eindruck nach zu urteilen

    Diese ZDF-Äußerung ist dabei an subjektiver Dämlichkeit und ungeheuerlicher Ignoranz wohl schon kaum zu überbieten – es ist natürlich eher so, dass die Motion-Controll-Videospiele kurz vor deren Release dort vor allem gepusht werden sollen, aber das war schon auf der E3 auch irgendwie so.
    Sony und Microsoft stellen eine Unmenge, aus meiner Sicht völlig überteuerter, Casual-Titel dazu ab Herbst in die Läden
    Hinzu kommt, dass Nintendo eine Vielzahl ihrer alten Franchises wiederbelebt – welche naturgemäß nicht soviel Anstoß erregen und die PC-Premieren welche man sich für Köln aufgehoben hat, vor allem im Strategiesektor, auch nicht

    International ist der deutsche Markt doch wie jeder andere, und das aus meiner Sicht auch das große Problem der Industrie dazu: sie kümmert sich nicht anders darum als in wesentlich undemokratischeren Gefilden auch – nämlich gar nicht meiner Ansicht nach.
    Es gibt da kein Gefühl einer demokratischen Verpflichtung gegenüber Deutschland dort Spiele zu veröffentlichen: man kooperiert mit der USK, die ja irgendwie auch in Industriebesitz ist, aber geht da was in Zusammenarbeit mit dem Staat in Form der obersten Landesjugenddingsbums nicht zusammen, dann ist das eben so – und auch für die internationle Presse: man hat sich damit längst abgefunden. Man weiß das auch
    Anders sieht es im angloamerikanisch geprägtem Videospiel-Westen bloß aus, wenn es in Australien wieder mal ein RC gibt…
    Und woanders noch in der Welt gibt es sowieso keine Probleme – die Vorgänge in der Schweiz laufen bestenfalls unter ferner liefen, die Schweiz ging historisch auch selbst, also von sich aus, kaum internationale Verpflichtungen ein

  15. zu dem heiseonline artikel: also ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass es überhaupt so eine mission gibt. kriegsvideospiele sind halt ihrer zeit voraus. in ein paar jahrzenten juckt ein der afganistankrieg in spielen niemanden mehr, stichwort ritterspiele. was mich stört ist, dass viele, die sich offensichtlich zu den intelektuellen der gamer zählen sagen, dass mod oder cod das weltgeschehe aufgreifen und kritisieren. das argument ist kaum besser als wenn die kleinen kids sagen, dass seien doch nur spiele. wie wiel ein spiel etwas kritisieren, wenn es nichts mit der realität zu tun hat bzw. grelle explosionen und umherfliegende menschenteile nur effekthascherei sind. wie passt das zusammen, dass cod 6 in den ladepausen „kriegsverherlichendes“ zeugs labert, 2 menschen eine ganze militärstation infrinieren oder so ähnlich…, aber dann wenn man stirbt mit irgendelchen antikriegszitaten kommt? man kann es nicht leugnen, kriegsspiele egal in welcher form und filme, sind cool weil sie heroisch sind und dafür muss man sich nicht rechfertigen, indem man sagt, dass cod 6 ein antikriegsspiel sei, blps weil es recht brutal ist und am ende kriegszitate stehen.

  16. etwas off-topic:
    wer hat schon alles mitbekommen, dass der „Lord of War“ gefasst wurde?
    hab heute ne dicke nachricht im n-tv teletext gelesen, dass der typ schon seid 2 jahren in tailand in haft sitzt und nun an die usa übergeben werden soll.
    ich spreche das deshalb an, weil der film „lord of war“ mit nicolas cage über diesen mann handeln soll.
    ob der wohl noch einen trumpf im ärmel hat und doch noch fliehen kann?

  17. http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5930083,00.html

    „Der Lärmpegel ist ohrenbetäubend. Aus den Lautsprechern wummert die Musik, gepaart mit den Geräuschen der Computerspiele und lockenden Moderationen. An jeder Ecke blinkt und blitzt es. Die riesigen Messehallen sind gut gefüllt. Werbe-Mädchen im knappen Outfit, die Actionheldinnen wie Lara Croft ähneln, versuchen die Besucher zu animieren und stehen für Schnappschüsse bereit. In langen Schlangen warten die Fans darauf, bei …“

  18. Oha… Die DW-World-Artikel schwaken aber stark in ihrer Qualität und in ihren Aussagen! Und gern wird wohl auch mal ein aktuelles Ereignis als Einleitung genutzt, nur um dann etwas ganz anderes aussagen zu wollen…

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3602836,00.html
    „Die breite Masse [an Spielen] sind vor allem Partyspiele, die man zusammen mit Freunden spielt. 80 Prozent der Jugendlichen bevorzugen das soziale Spielen mit Freunden gegenüber dem Einzelspiel, ergab eine Langzeitstudie der Universität Leipzig zum Einfluss der Computerspiele auf Jugendliche. Besonders beliebt sind dabei Musikspiele wie „Singstar“ oder „Guitar Hero“, in denen der Spieler die Rolle eines Musikers einnimmt. Immer größeren Zulauf bekommen jedoch auch die so genannten Multiplayer-Online-Spiele.
    Im Multiplayer-Online-Spiel spielt der Benutzer zusammen mit Tausenden von anderen Spielern über das Internet in einer virtuellen Welt. Meistens sind dabei mehrere Spieler als feste Gruppe organisiert und treffen sich im Netz regelmäßig zum gemeinsamen Spielen. Für Multiplayer-Online-Spiele muss man oft viel Zeit mitbringen, zudem sind sie fast immer kostenpflichtig. Das bekannteste Spiel dieses Genres, mit zehn Millionen Spielern weltweit, ist „World of Warcraft“.“
    Wir lernen hier also, dass die breite Masse an Computerspíelen Casual Games sind, sich daneben aber neuerdings auch Multiplayer-Online-Spiele etablieren. Diese scheinen grundsätzlich MMORPGs zu sein und Geld zu kosten. Und weiterhin lernen wir hier, dass man auch ohne jedes Wissen einen Artikel über ein komplexes Thema schreiben kann.
    .
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1942354,00.html
    Ein gar nicht mal so schlechter Artikel, mit dem sich DW-World irgendwie selbst widerspricht. Aber natürlich darf die übliche Einleitung nicht fehlen:
    „Spätestens seitdem bekannt ist, dass der Amokläufer von Erfurt passionierter „Counterstrike“-Spieler war, flammt die Diskussion über Gewaltspiele in der Bundesrepublik regelmäßig auf.“
    Nur so richtig schlüssig schien man sich wohl auch dort nicht zu sein, ob man denn tatsächlich positiv über Spiele berichten könne:
    „Es ist theoretisch denkbar, dass der Umstand, dass Computerspieler zu Gewalt neigen, nicht auf die Spiele zurückzuführen ist, sondern darauf, dass von vorneherein eher aggressiv veranlagte Menschen zu Gewaltspielen greifen.“
    Die Grundaussage ist ja richtig und wichtig, aber der Satzanfang schwächt sie ja gleich doppelt ab (nach dem Motto, man könne es nicht hundertprozentig ausschließen, dass nicht vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit dran sein könnte, zumindest theoretisch) und wird direkt abgelöst durch die Behauptung, Computerspieler neigten zur Gewalt.
    .
    Na ja, ganz interessante Ansätze, über die da ziemlich Tatsachenverdrehend berichtet wird….

  19. Wie jetzt, den gleichen Artikel vom letzten Jahr haben die für dieses Jahr wieder veröffentlicht nur mit neuen Datum?! Den Artikel gab es genauso wie jetzt nämlich auch scohn im letzten Jahr.

  20. und das fängt aschonmal mit einer ziemlich unverschähmten überschrift an. das hört sich an, wie als wäre eine messe von computersüchtigen. und am ende steht da ständen noch basketballkörbe ect drausen um die besucher nach drausen zu locken, aber es warten nur leute vor den konsolen, natürlich genau dafür sind sie auch hier und bezahlen n haufen geld. es wundert mich nicht, dass der artike alt und sogar geklau ist, der ist eben von irgend nem hinterweltler journalist geschrieben. und was meint der, dass lara croft die zuschauer animiert?

  21. War ja bis gestern selbst in Köln unterwegs. Also dort gab es bis auf ein zwei Plakate in Köln (Irgendwas über Spielesucht) und auf dem Stand der Bundesagentur für Arbeit („Ich spiele auf Pro-Racer-Level, wie kann man damit ne zukunft aufbauen“) keinerlei Grund zur Beschwerde. Im Gegenteil, da war ja fast die ganze Stadt im „Gamescom-fieber“. ^^
    Naja, und Michael Neudert (falls noch jemand die alten GIGA GAMES Folgen kennt) ist offensichtlicherweise zu EA gewechselt, aber sonst gibts keine negativschlagzeilen.

    Find ich schon ne positive Wendung. Gerade wenn man bedenkt wieviele USK-18 Titel auf der Gamescom (warum eigentlich …com??? Es ist doch eine Convention -.- wie man auch unschwer an den ganzen Cosplayern sehen konnte ^^) präsentiert wurden. Da kann ein AAW hetzen wie er will, wenns drauf ankommt feiern die Leute doch alle zusammen.

  22. für die ganzen selbsternanten experten interesiert sich eh niemand. mag sein, dass bei spielsucht und drogensucht die selben gehirnbereiche aktiv sind, aber spielsucht und drogensucht sind nicht bzw. kaum miteinander vergleichbar.

  23. @amegas
    Dazu müßte ich mal die ganzen alten Links-zur-Presse-Threads durchgehen, da gab es nämlich einen Link zu der Seite die genau diesen Text hatte.

  24. Einmal möchte ich so ein ZDF verhalten bei dem Oktoberfest sehen…

    „Gestern hat das Oktoberfest eröffnet, aber nun zu unserem eigentlichen thema: Alkoholsucht!“ inklusive den bildern von den ganzen echten gescheiterten existenzen, autowracks und echten kosten für das gesundheitswesen. Das einzige über das da ansatzweise so berichtet wird sind die besoffenen jugendlichen…

    Aber na klar ich bin sicher „computerspielesucht“ belastet unser gesundheitswesen viel mehr vorallem wenn man bedenkt das es bisher nichtmal ein anerkanntes krankheitsbild ist. Aber damit kann man wohl nicht rechnen da übermässiger alkoholkonsum ja ein deutsches kulturgut ist….

  25. @Densor
    Tja das wäre was.
    Ich frage mich ob auf den ganzen Filmfestivals dann nur TV-Süchtige herum laufen, nach der Logik der Presse wäre das doch so und ob man da dann auch Theater machen müßte wenn die Leute nicht was anderes tun als das wofür sie gekommen sind, sie bezahlt haben und was das Thema solch einer Veranstaltung ist nämlich die neuen Filme angucken?

  26. Die Basketballkörbe waren doch auch drinnnen (oder gabs auch welche draußen? Sah nur innen welche). Ein Fussballtor gabs auch, aber mein Gott, dass is halt ne Spielemesse und da wir keiner ne Stunde beim Basketball/Fußball spielen verbringen, zumal man bei dem ganzen rumgelaufe sich auch mehr als genug bewegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.