237 Gedanken zu “FrauTV – Eine tote Frau bringt 100 Punkte

  1. Regine Pfeifer as its best.
    Unverblümt und unverschämt verbreitet das ZDF mal wieder halbwissen und übersteigert die Aussage einer unreflektierten Meinung ins absurde. Wenn das Journalismus ist, dann bin ich Jesus von Nazareth. Und natürlich darf der radikale Feminismus nicht fehlen, denn wer würde denn einschalten, wenn die Gamer es nicht nachts auf offener Straße auf Frauen aller Altergruppen abgesehen haben würden.

    Dass diese Frau noch öffentlich sprechen darf grenzt an Schwachsinnigkeit. Aber wir haben das natürlich wieder ganz falsch verstanden.

  2. Was ich noch loswerden möchte:
    Ein Spiel, in dem die Option existiert oder gar dazu aufgerufen wird, weibliche Charaktere zu „misshandeln“ existiert nicht. Das entführen einer Frau in Red Dead redemption und das legen auf die Gleise ist doch ein Western – Klassiker, über den sich keiner Aufregt. Außerdem wird es bei heavy Rain völlig verdreht – der zu steuernde Protagonist ist doch die Frau und überhaupt ist die Gewaltdarstellung in Filmen wie „Hostel“ weitaus detaillierter dargestellt. Außerdem ist scheint es natürlich völlig in Ordnung, dass Gewalt gegen Männer auszuüben. Das ist doch Scheinheiligkeit pur, Sexismus geht doch nicht nur einseitig in die Richtung der Frauen.

    Aber so etwas sind wir ja gewohnt. Frau Pfeifer sollte sich zutiefst schämen, meine zutiefste Verachtung für das wissentliche Verbreiten von Lügen zur profilierung in den Medien hat sie jedenfalls.

  3. Sie empfindet es als Schande, dass der Jugendschutz an der Haustür aufhört und Eltern die Erziehung ihrer Kinder überlassen wird. Was will die Greisin statt dessen? Gemeinschaftserziehungsstätten? Da kennt sie sich noch aus, oder?
    Und für solch einen journalistischen Schund werde ich gezwungen, Gebühren zu bezahlen!

  4. Ich würde sagen der Zusammenschnitt ist Perverser als die tatsächlichen Spielmomente. „Es gibt die Option Gewalt gegen „Frauen“ auszuüben“ man muss es aber nicht besonders nicht bei GTA. Wenn Frau Pfeiffer diese Option wahrnimmt sollte ihr zu denken geben. Es ist viel drastischer wenn die Hauptfigur des Spiels gewalt angetan wird, ja, aber die Figur bekommt ja ihre Rache, aber dieses kleine gar winzige Detail wird klasse von Frau Pfeiffer TOTGESCHIEWGEN. Kinder wachsen ganz natürlich mit der Gewalt auf, genau wie mit der Gewalt der Musik, der Bücher und des Gewalt TVs. Mich würde mal interesieren was Frau Pfeiffer über Japan und dortige Spiele sagen würde man sollte sie mal auf die Spuren von einen bestimmten Spiel stoßen mal schauen was dies für ein entsetzen auslösen würde. Über dass die Hersteller in Spiele ab 18 so viel Gewalt reinpacken wie sie wollen habe ich mich schon im Forum ausgelassen.

    „An der Haustür ist schluss es ist eine Schande, dass Eltern diese schwere Aufgabe aufgebürdet wird.“
    Ja Frau Pfeiffer es ist eine Schande, dass man Eltern mit Erziehungspflichten kommt. Wie kamn man in Deutschland nur darauf, dass Eltern für die Erziehung ihrer Kinder Verantwortung übernehmen müssen. Eine Schande, dass stimmt… (Vorsicht der letzte Absatz konnte Ironie und Sarkasmus beinhalten)

    *Werbung für Computerspiele* Nur ein Bruchteil der Spiele wird wirklich beworben und wenn, dann auf Internetseiten. Von einer Werbeflut kann man da nicht sprechen.

    Übertreiben, weglassen von Tatsachen, Zusammenschneiden von Videostücken entgegen des Kontexes, … Propaganda aller erster güte.

    Happy Coding.

  5. Mittlerweile bereue ich es das wir Gamer uns Tagelang die Mühe machten mir ihr hier im Forum zu reden, sie hat nichts aber auch gar nichts positives gelernt. Das nächste mal wenn wir hier so jemanden haben sollten wir weniger Schmeicheln und Vorsicht walten lassen und mehr sagen was Sache ist ohne Angst zu haben das wir diese Leute verärgern, ich hoffe das es auch die Mods beim nächsten al so machen und nicht ständig dazu ermahnen doch lieb und nett zu sein, ist man ja zu uns auch nicht, im Gegenteil.
    .
    Ich denke was uns, den Schützen und co. auch so zu schaffen macht ist nicht etwa eine fehlende Lobby (Die Schützen haben zumindest eine) sondern eher das Gruppen Gesichtslos sind, hinter den Gamer steht kein Gesicht, nichts greifbares, nur Worte und Beschreibungen mit denen Unwissende nichts anzufangen wissen aber auch wenn es ein Gesicht hinter den Gamern gäbe so denke ich das man es sehr schnell demontieren würde, in der Wissenschaft, den Medien, der Politik etc., niemand der was gegen Games hatte würde tatenlos zusehen wie man den Menschen etwas fühlbares, verständliches, begreifbares aufgebaut wird das die Menschen positiv nachdenken und hinterfragen lässt.

  6. @purchaser
    Sie wird wohl das wollen was die CDU/CSU vor einigen Jahren schon mal gefordert hatte und was ihr damals kurzzeitig Ärger einbrachte(War so um die 2002-2003): Staatlich(e)-(Mediale) Erziehung vor und vor allem hinter der Türe ohne Einfluss der Erziehungsberechtigten, das sowas gefährlich ist braucht man wohl nur für Bild-Leser extra erwähnen.

  7. Naja, danke Frau Pfeiffer, nun weiß ich immerhin: ich als Mann bin in ihren Augen ein minderwertiges Wesen, denn schließlich machen sie kein Fass auf, wenn Gewalt gegen Männer in Medien vorkommt…

    …der ganze Beitrag war einfach nur geprägt von Dummheit, Sexismus, Angst und Hass.

    Und in Frau pfeiffers Zukunftsvisionen konntroliert wohl die Polizei den Medienkonsum der Kinder zuhause, denn den Eltern ist es nicht zuzutrauen, die Kinder erziehen zu können.

    Die moderatorin ist aber auch nicht mit viel Hirn gesegnet worden. Wenn man schon über den Index philosophiert, dann sollte man sich auch etwas auskennen und so die Grundlagen kennen, auf denen eine Alterseinstufung vorgenommen wird und warum das so sinnvoll ist. Ggf. hätte die Frau dann auch die klitzekleine Chance gehabt, die Sinnlosigkeit des Index zu begreifen. aber ich denke, wenn ich glauben würde, dass sie dazu in der Lage wäre, dann würde ich ihr zuviel zutrauen…

  8. Ich möchte mir aus gesundheitlichen Gründen den Beitrag nicht ansehen, deshalb frage ich mal in die Runde: sehe ich es oben richtig, dass da (auch noch) „Heavy Rain“ angegriffen wird??? Oder wird „Heavy Rain“ als löbliche Ausnahme bei Gewalt gegen Frauen in Videospielen dargestellt?

  9. Heavy Rain wird ebenfalls angegriffen, als „voyeuristisch“ bezeichnet und die Freigabe ab 16 bemängelt. Dabei wird eine Szene gezeigt die man aus der Perspektive des Opfers erlebt, aber das verschweigt die Moderation.

  10. @Hybris
    Danke für die Information.
    Das sollte man mal der mehr oder weniger hauseigenen „Neues“-Redaktion verklickern, die „Heavy Rain“ massiv promotet hat. Die halten sich meiner Erfahrung nach ja für so super aufgeschlossen gegenüber Videospielen und völlig immun gegenüber Kritik diesbezüglich…
    Oder auch Jörg Luibl anschreiben :-D Nee, muss ich nicht gesehen haben – geht mit seiner Negativität gegenüber Erotik schon in Richtung „Mass Effect“ auf Fox News anscheinend…

  11. „Sie empfindet es als Schande, dass der Jugendschutz an der Haustür aufhört und Eltern die Erziehung ihrer Kinder überlassen wird. Was will die Greisin statt dessen? Gemeinschaftserziehungsstätten?“
    Also ich finde es eine Schande, dass man Eltern die Erziehung immer mehr dem Staat überlassen will.
    Auch finde ich es eine Schande, dass Sie meint in „Ab 18 Titeln können die Entwickler alles an Gewalt reinpacken was sie wollen und so kommt es auf den Markt“.
    Sie hat zwar zugegeben, dass Deutschland den überhaupt strengsten JuSchu hat, aber dann hätte Sie ebenfalls auch sagen müssen, dass „Ab 18 Titel“ bei UNS eben nur in GESCHNITTENER Fassung auf den Markt kommt.
    Was den Import betrifft, so muss man meist eine Kopie des Persosnalausweises dem „Importeur“ zusenden.
    Zumindest meine ich, ist es bei Okaysoft und Amazon.de so.
    Bei anderen habe ich bisher nichts bestellt, falls da einer mehr weiss, nur raus damit.
    Der nächste Punkt ist, dass Frau Pfeiffer den Sinn der einen Szene mit der Frau aus „Heavy Rain“ nicht verstanden hat.
    „Man lernt die Frau kennen, wie sie lebt, dass sie Schlafstörungen hat und dann wird muss man solch eine Szene mit ansehen“.
    Liebe Frau Pfeiffer, das Leben dieser fiktiven Spielfigur vor solch einer schlimmen Tat zu sehen soll doch gewisse Gedanken und Gefühle beim Spieler erzeugen.
    Man soll MIT dieser Spielfigur fühlen und leiden damit man selbst ins Gewissen geredet bekommt WIE schrecklich sowas ist und man selbst von sowas abgeschreckt wird.
    Sie haben diese Szene einfach nicht verstanden.
    @Doktor Trask,
    „…sondern eher das Gruppen Gesichtslos sind…“
    wir könnten wie die PP vor der letzten Wahl einen Werbespot XD
    Statt „Ich bin Pirat“ könnten wir sagen „Ich bin Gamer und das ist auch gut so“ XD

  12. Ich will heute nacht ruhig schlafen können, deshalb seh ich mir den beitrag nicht an. in lübeck hat heute ein 15 jähriger seinen 22 jäöhrigen bruder nach einem streit erstochen. bin gespannt was dazu kommt

  13. @Booomboy: „Werbespot…Ich bin Gamer“ die Idee ist gut, hatten wir im Forum auch schon mal, aber wo sollten wir den unters Volk bringen? Auf YT und seiten wie Stigma oder VDVC sehen es ja auch nur wir Gamer. Da müsste das Video gigantische Wellen schlagen, damit es in irgendein Magazin Format landet und da auch nur unter der Rubrik „Internet“…

    Aber ich denke es ist Zeit für eine Aktion entweder ein neues Video oder eine Petition. Wir müssen uns gegen die letzen vorwürfe endlich zur wehr setzen ansonsten sitzen wir WIEDER diese ungerechtfertigten Anschuldigungen aus und aussitzen ist nun mal für unseren Ruf echt schädlich.

    Happy Coding.

  14. naja das war nur eine spaßige anspielung zudem was der dok sagte ^^
    so einen spot kriegt man nämlich nicht ins tv.
    zumindest nicht so lange, wie die sender noch von den spielekillenden parteien „geführt“ wird.

  15. Frau Pfeiffer hat anscheinend im Forum nichts dazugelernt, weil sie, wie es aussieht, nicht zu diesem Zweck hier war. Trotzdem, DoktorTrask, finde ich die Vorgehensweise beim Gespräch damals absolut in Ordnung. WIR können uns zumindest nichts vorwerfen. Überleg mal, wie es aussehen würde, wenn es am laufenden Band unsachliche Ausfälle und Angriffe gegeben hätte. Nein, von Gamer-Seite ist die Sache astrein gelaufen und keiner von uns muss sich fragen, ob Frau Pfeiffers Verhalten in irgendeiner Form etwas mit uns zu tun hat.

    Zu dem Propaganda-Video ist eigentlich nichts weiter zu sagen, nur, dass ich es als Frau extrem abstoßend finde, wie hier die „Frau-als-armes-Opfer“-Schiene extra für das Frauenmagazin gefahren wird – mit Bezug auf „Heavy Rain“ wirkt das Ganze fast schon unfreiwillig komisch (was, ich darf mich jetzt schon nicht mehr mit meiner eigenen Figur identifizieren und mit ihr fühlen? Ist das fehlende Einfühlungsvermögen nicht eins der Themen, die Frau Pfeiffer anprangert? Wär da Heavy Rain nicht eher eine GUTE Erfahrung, eben auch für männliche Gamer??).

    Und wie fair und gleichberechtigt (und realistisch) wäre es denn bitte schön, nur Männer als Opfer „anzubieten“? Die Spieleindustrie hat ein großes Gleichberechtigungsproblem, keine Frage. (Ich meine hier so Dinge wie die Heulerei um den Einsatz weiblicher Charaktere in Actionshootern… „dann müssen wir ja gaaaanz neue Figuren rendern und das dauert sooo lange und dann haben wir keine Zeit für andere geile Features“ etc. etc.)
    Aber die in diesem Clip gezeigten Dinge gehören sicherlich nicht dazu.

  16. Ach diese plötzlich im Kinderzimmer Auftauchten PCs.
    Dafür braucht es doch keine Gesunden Menschenverstand, nein ne ein gut bezahlter Experte erklärt denn Eltern was böse ist. Wozu muss man auch einsehen.
    Man könnte natürlich so einen PC auch mit Admin rechten vom installieren ab halten, aber NEIN gibt der Regina Pfeiffer Geld. xD

    „und falls sie nicht wissen was in den zimmer ihrer Kinder gespielt wird..“ XDDDDDDD omg dat is so epic.

    Und dann wie üüblich Szene der Unszensierten Spiele ab18 zur Kritik der blutleeren Deutschen Version und deren Altersfreigabe zu nehmen. lol

  17. Also mich hat die völlig falsche Darstellung nicht weiter aufgeregt. Wozu auch? Man kann sich darüber ärgern und der Readaktion einen Brief schreiben, in dem man ihr mitteilt, wie unglaublich verärgert man ist, aber mehr als Textbausteine wird da mit Sicherheit nicht heraus kommen.

    Aber es gibt dann schon Dinge, bei denen ich mich frage: Was soll das?

    Eine Industrie, die mit einem Milliardenbudget versucht Kinder zu verführen? Da fallen mir viele ein: Süßwarenindustrie, Spielzeugindustrie, Tabakindustrie…
    Für Lebensmittel (also auch Süßwaren) wird seit Jahren ein Ampel-System gefordert, mit dem man erkennen kann, wie kalorienhaltig bestimmte Produkte sind. Bei Spielen ist dies in Bezug auf Gewalt längst Realität. Eltern können also bei einem Spiel sehr schnell und einfach erkennen, ob es für das Kind geeignet ist.

    Was mich auch ein wenig aufgeregt hat: Nehmen wir mal an, dass auch Mütter und Väter diese Sendung gesehen haben – was haben Sie aus dieser Sendung gelernt? Sie sind wahnsinnig hilflos! Um wie viele Sekungen (ach lass es auch Minuten sein) hätte der Beitrag länger sein müssen, um z.B. zu erklären, dass die Installation eines Spiels erheblich erschwert werden kann, wenn das Kind keine Administrationsrechte hat? Und wie viel Sendezeit hätte noch die Anleitung zum Einrichten eines Benutzerkontos für das Kind gekostet? Wahrscheinlich so viel Zeit wie die Erklärung, dass Eltern hilflos sind und dass es die GamesCon gibt, an denen sich „das Böse“ trifft.

    Grüße
    Doggy

    PS: Interessant! Hier war mal die Frau Pfeiffer im Forum? Hat jemand einen Link dafür?

  18. Heillige Sch***e, habe schon lange keinen Beitrag so voller populistischer, aus dem Zusammenhang gerissener und von Nichtswissern kommentierter Spielszenen gesehen. Wer in die Runde noch gut gepasst hätte, wäre Alice Schwarzer mit ihren doch oftmals sehr verwirrten Aussagen.
    .
    Mensch ihr Journalisten wacht doch endlich mal auf, setzt euch an die Rechner, zockt die kritisierten Spiele von vorne bis hinten komplett durch und bildet euch dann eine sachlich fundierte Meinung. Und wenn irgendein Heini euch den Tenor der Sendung vorschreiben will, sagt ihm ein gepflegt „KMA“ (Kiss my Ass).

  19. Bei Heavy Rain haben sie gleich verschwiegen, dass man aus der Sicht des Opfers spielt. Desweiteren kann die Frau ja sich ja auch noch retten, je nach dem wie erfolgreich man handelt. Da kann der Mann ja auch durchbohrt werden. Zu den Bericht kann man nun wieder eins sagen: dafür Zahl ich nicht!

  20. Oh mir ist jemand mit den Adminrechten zuvor gekommen xd^^

    Schön fand ich aber auch die Ironie, dass erwähnt wurde, dass die USK Spiele indiziert hat, weil sie zu brutal waren. Aber zum Schluss noch mal der Kommentar, dass es in Zukunft noch brutalere Spiele geben wird und man sich gar nicht vorstellen möchte, wie brutal diese sind. Beschließt du USK etwa ab morgen nicht mehr zu existieren? Oder beschließt sie „liberaler“ über Spiele zu urteilen? Eine „grausame Zukunft“ für alle, die das „friedliche Zusammenleben“ lieben.

    Aber früher war eh alles besser… z.B. die niedrigeren GEZ Gebühren

  21. Sehe ich das richtig, dass der WDR das Gästebuch zur Sendung gesperrt hat? Bei mir kommt zwar ein Hinweis auf eine Sicherheitsfrage, um Spam zu vermeiden, aber ich kann keinen Beitrag verfassen.
    Wieder mal ein Moment, in dem ich mich freue, dass ich brav meine Gebühren zahle …

  22. .. und noch was zum Untertitel: „Wie hilflos sind Eltern heute?“ – Als dreifacher Vater (zwei sind Mädchen) möchte ich mal sagen: wtf? Ich bin nicht hilflos, sondern kenne mich mit Spielen aus, weil ich sie selbst spiele und weiß, was ich meine Kinder spielen lasse und was nicht. Und ich kann sehr wohl die Qualität von Heavy Rain im Kontrast zu mancher WDR-Sendung erkennen.

  23. @Kai
    Am Wochenende kann man da soweit ich weiß nicht schreiben(Betrifft andere Seiten ja auch), wenn zu viel Kritik kommt an dem Beitrag auch darüber hinaus nicht.
    .
    Ich frage mich auch wieviel Mühe es den Leuten wohl machen muß die Kinderzimmertüre zu öffnenen und mal ins Spieleregal/Kiste/Schrank etc. zu gucken was da steht oder mit den Kindern zu reden, sich die bunten Bildchensymbole sammt Freigabetexte wie „Freigegeben ab 16 Jahren“ durchzulesen, mal die Screenshots auf der Rückseite der Packung zu betrachten, zu fragen was ein beschrifteter Rohling im Kinderzimmer zu suchen hat, oder mal neben den Kindern beim Spiele spielen stehen zu bleiben und zu gucken was da läuft, offenbar eine ganze Menge wie mir scheint.

  24. JAAJ ;ICH FRAGE MCIH WENN DIE ELTERN NCIHT KONTROLIEREN WAS DIE KINDER SPILEN WERD ENN DANN-der Nikolaus?ich habe auch nen 3jährigen sohn und ichweiss was der spielen draf und was nict,komisch

  25. ich komm mit der logik nicht mit. wenn man seinem kind einen pc schenkt und nicht weiß wie man selber damit umgeht, dann ist das völlig normal, dass da spierle draufkommen, die für das kind nicht geeignet sind.

  26. @frontal21,
    ich nenne genau diese vorgehensweise das „verwöhnte-gören-prinzip“ oder aber auch (je nach fall) „hier-haste-was-,-nerv-mich-nicht-prinzip“.

  27. Wyrd Sister
    Ja da hast du sicherlich Recht, vorwerfen lassen brauchen wir uns nichts, die Mods hatten damals auch kaum Arbeit weil wir uns alle doch recht gut benommen hatten, was aber eigentlich meistens der Fall ist und nicht nur weil dort eine Frau Pfeiffer zu Gast war (Die meisten Seitenhiebe, Vorwürfe und Beleidigungen sowie leere Versprechungen kamen ja von ihr aus, nicht von uns). Ich bin über ihr Verhalten (Und das der anderen Kritiker mit denen wir mal sprechen konnten bzw. es *Briefkontakt gab) sehr enttäuscht und aber nicht wütend, auf der einen Seite heißt es man wolle mit uns sprechen, Brücken bauen, kompromisse finden (Die aber immer so aussehen das wir Ein- und Zugeständnisse machen und Schuldbekennungen abgegen sollen und Verbote und weiterreichende Zensur akzeptieren sollen etc.), auf der anderen Seite hört man uns dann nicht einmal zu wenn es zum Gespräch kommt oder man fängt danach erst recht noch mehr zu lügen an als vorher oder leugnet Gesprächbereitschaft. Das ist bei mir der Grund warum ich mit solchen Leuten nicht mehr wirklich reden mag und ich mich frage zudem ob es gut, richtig und sinnvoll ist ständig ruhig zu bleiben und nie mit Kraft auf den Tisch zu hauen und zu sagen „So nicht liebe Leute!“.

  28. Wie diese Frau so lange so viele Spiele spielen kann um am Ende immer noch auf Sexismus rumhacken kann ist mir echt ein Rätsel. Man muss sich mal die Alternative vorstellen. Ein Liberty City das nur von Männern bevölkert wird? Ist das nicht genauso sexistisch?
    Oder noch besser: Alle weiblichen NPCs sind unverwundbar. xD
    .
    Aber jetzt mal ohne Flax, diese letzte Aussage von Frau Pfeiffer ist doch nicht zu glauben. „Oh die armen Eltern, die haben gar keine Chance sich gegen die große, böse Spieleindustrie und ihre Werbung durchzusetzen.“
    Ich packs einfach nicht. ARGH!

  29. @green Ninja
    Was ich viel bedenklicher finde ist die Forderung das man staatlich auch hinter den Türen der Bürger kontrollieren solle und da ist sie erschreckenderweise nicht die inzige die das fordert und noch ersckreckender ist die Tatsache dass das auch noch viele bürger nicht nur akzeptieren sondern es sich sogar noch erwünschen. Mir braucht auch keiner kommen dass das alles ja nicht so gemeint wäre was Leute wie die Frau Pfeiffer sagen, es ist genau so gemeint wie und was sie sagen, diese Leute sind nicht auf dem Kopf gefallen und wissen was sie sagen und tun.

  30. @Doggy
    Könnte man tatsächlich meinen aber leider ist dem nicht so… diese Leute sind so bzw. das was sie aussagen ist wirklich das was man hört und sieht, da ist es nicht nötig noch was zurechtzuschneiden.

  31. Hi, wissen alle das zum Amoklauf in Lörrach ein empörter Kommentar auf Stern.de war? Der Autor beklagte sich wir nehmen keine Rücksicht auf die Opfer wenn wir bei einer 41-jährigen Anwältin uns über Wolfgang Bosbach lustig machen was er denn jetzt verbieten will wenn die Amokläuferin nicht ins Klischee passt.
    Mit den Hinterbliebenen muss man rücksichtsvoll umgehen aber Kritik an den sonst üblichen Reaktionen auf Amokläufe muss geführt werden. Auf Sachliche Art auch in diesem Zusammenhang.

  32. @grubl,
    war wohl ein extremer aaw-fanatiker, solche typen muss man einfach ignorieren, sonst fühlen sie sich noch in ihrem irrglauben bestätigt.
    (mit aaw-fanatiker meine ich nicht direkte aaw-mitglieder, sondern diese hardcore *blind-hinter-her-laufende-und-alles-glaubende-verrückte* wie z.B. einst dieser Preston hier und andere nicknames von diversen anderen websites wie beim spiegel usw.)

  33. Immer dieses scheinheilige Denkt doch die Opfer und die Kinder etc., wer denkt denn an uns und unsere Gefühle wenn man ständig über uns herzieht? Keiner! Sicher, Respekt sollte man schon haben aber wenn ständig Verbindungen zwischen uns und irgendwelchen Gewalttätern gezogen werden sollte man sich über ein entsprechendes Echo nun wirklich nicht wundern.

  34. Ich sage es gleich am Anfang: Ich hatte ziemlich Schwierigkeiten überhaupt mit einem Kommentar anzufangen. Und wahrscheinlich werde ich gleich (verbal-)massakriert, aber hey! Theoretisch haben wir ja Meinungsfreiheit ¬.¬

    Dass die Schreiberlinge hier die Dame aus dem Video nicht mögen, ist eine Sache, sie jedoch zu beleidigen und deswegen das Thema des Beitrages zu vergessen, eine andere.

    Ja, sie hat Fehler gemacht, Dinge verschwiegen (Stichwort „Heavy Rain“ und Spielerfigur) und seltsame Dinge von sich gegeben („Bei der Eingangstür ist Schluss …“), ABER! Wenn man ihr unterstellt, es ginge ihr um die Darstellung der Frauen in Spielen und das diese sexistisch wären, dann hat sie nunmal RECHT!

    Ich spiele seit Jahrzehnten, nenne über 20 Spielchen mein eigen (ja, ja, für den einen wenig, für den anderen viel) und kenne noch ein paar mehr.
    Nur in 2, ZWEI!, Spielen ist eine Frau die Hauptfigur (Hauptfigur= die Person, um die es hauptsächlich geht bzw. die Person, die man hauptsächlich lenkt; nicht immer das gleiche, ich weiß; und nein, ich rede nicht von „Wendys Farm und Kuschelzoo“… da gibt es bestimmt genügend Frauen…)! Und wenn dann mal eine Frau auftaucht, ist sie
    a) Nebencharakter und sexy
    b) hübsches Beiwerk, passte gut in die Landschaft, passte zum Auto… und sexy
    c) irgendein Opfer und sexy (oder auch nicht)
    d) hat Statuswerte, die irgendwo zwischen dem Keller und dem Mittelpunkt der Erde zu finden sind… oh, fast vergessen, natürlich auch sexy.

    Warum zum Teufel haben zum Beispiel Frauen in Fantasyspielen (meistens) Heiler- oder Zaubererberufe? Und können nicht richtig zuschlagen, weil ihr Wert dafür immer (!) unter dem des schlechtesten Mannes ist?!
    Man verzeihe mir, wenn ich hier verallgemeinere – ich kann ja schließlich nicht alle Spiele der Welt kennen. Aber das die Game Industry sexistisch ist, will man doch nicht wirklich abstreiten, oder?

    Passend dazu für alle, die des Englischen mächtig sind: http://thesocietypages.org/socimages/2010/01/15/making-gaming-more-appealing-to-women-or-not/

    Auch wenn man Englisch nicht zu seinen Fähigkeiten zählt, sollte man(n) sich das Video vielleicht mal ansehen (und zwar das erste!).

    ————
    Außerdem @ Green Ninja: Ich kann mich nicht erinnern, dass Frau Pfeiffer wollte, dass es nur noch Männer in Spielen gibt oder dass nur Männer angegriffen/getötet werden können. Nur weil du ihren Beitrag ins Lächerliche ziehst, macht das deinen Kommentar nicht besser.

    @ All: Da es angemerkt wurde, dass der Mord an der Frau in Red Redemption, wo sie auf die Schienen gelegt wird und dann vom Zug überrollt wird, geschichtlich nun einfach „dazu gehört“ und man für Männer „eben“ keine Punkte bekommt: Kann mir hier jemand eine geschichtliche Quelle nennen, dass soetwas tatsächlich im Wilden Westen praktiziert wurde? Und dass dies eben nicht eine Erfindung der Filmindustrie ist?

  35. @ gody:

    „Da es angemerkt wurde, dass der Mord an der Frau in Red Redemption, wo sie auf die Schienen gelegt wird und dann vom Zug überrollt wird, geschichtlich nun einfach “dazu gehört” und man für Männer “eben” keine Punkte bekommt: Kann mir hier jemand eine geschichtliche Quelle nennen, dass soetwas tatsächlich im Wilden Westen praktiziert wurde? Und dass dies eben nicht eine Erfindung der Filmindustrie ist?“
    Wer soll denn behauptet haben, es sei eine historische Tatsachenreferenz o.ä.? Die Aussage war, dass das ein genretypisches (z.B. filmisches) Westernmotiv ist (s.o., bzw.: http://www.razyboard.com/system/morethread-frautv-wdr-von-den-pfeiffers-unterwandert-rey_alp-1858639-5973788-0.html); es ist Teil diverser Westerngeschichten, nicht unbedingt der Geschichte des „Wilden Westens“ (s. auch der Unterschied von „story“ und „history“). Aber danke für die Quelle!

    „Ich spiele seit Jahrzehnten, nenne über 20 Spielchen mein eigen (ja, ja, für den einen wenig, für den anderen viel) und kenne noch ein paar mehr.“
    Nichts für ungut, aber sofern du nicht mindestens eine Null vergessen hast und dein tatsächlicher Erfahrungshorizont ungeachtet deiner Sammlung ein Vielfaches dieser Menge beträgt, ist das kein geeigneter Ausgangspunkt für deine folgenden Thesen. Als Vergleich: Ich spiele auch seit ca. 2 1/2 jahrzehnten, besitze sowohl ca. 900 Originale, als auch ein paar Hundert abandonware games und habe schätzungsweise in meinem Leben mindestens das 1 1/2-fache, bis die doppelte Menge an Spielen gespielt; weitere sind mir bekannt. und ich würde deine Thesen nicht pauschal bestätigen. Ich würde auch nicht pauschal von „Spielen“ schreiben… da müßte man m.M.n. nach z.B. bereits nach Genre und Spielegeneration (etc.) differenzieren. Und ich kann dir auch mehr als „ZWEI!“ Spiele nennen, in denen Frauen die Hauptfiguren sind.

    „das die Game Industry sexistisch ist, will man doch nicht wirklich abstreiten, oder?“
    Doch.

  36. @gody: „Nur in 2, ZWEI!, Spielen ist eine Frau die Hauptfigur“
    klar. Oni, Fallout 3, Baldus Gate, Experience 112, Oblivion, Tomb Raider, Die Maskerade Blood Lines, Blood Ryan, XBlades, DOA, Bejond good and evil (Jade)… nur 2 Spiele wenn man mal die Spiele noch Rauswirft in denen man sich entscheidne kann ob man Frau oder Mann ist bleiben noch genügend über oder?

    „Warum zum Teufel haben zum Beispiel Frauen in Fantasyspielen (meistens) Heiler- oder Zaubererberufe? Und können nicht richtig zuschlagen, weil ihr Wert dafür immer (!) unter dem des schlechtesten Mannes ist?!“
    da möchte ich mal auf Oblivion und Fallout 3 verweisen, denn dort haben Frauen alle Berufe.

    „Game Industry sexistisch ist, will man doch nicht wirklich abstreiten, oder?“
    Warum sollten sie anders sein als alle anderen? Schon mal bei den Diät Vereinen die Listen angesehen? Dort dürfen Männer auch mehr essen als Frauen voll sexistisch, dass man da keine Gleichberechtigung hat oder? Gleiches gilt bei den Werten der Figuren in Computerspielen. Frauen wird meist mehr Zierlichkeit nachgesagt wärend Männer eher Rauer sind, aber dass ist kein Sexismus der Spielebranche sondern der allgemeine Sexismus auf der Welt.

    Happy Coding.

  37. @gody

    Über die Sachen die du ansprichst kann man diskutieren, aber darum geht es in dem Beitrag gar nicht wirklich. Dort wird ganz explizit die Möglichkeit beanstandet Gewalt gegen Frauen auszuüben, u.a. mit einem Videobeispiel aus GTA in dem eine Passantin abgestochen wird. Die von Green Ninja vermutete Forderung ist nur die logische Schlussfolgerung daraus.
    Das ganze noch garniert mit den üblichen Falschinformationen und der grotesk Sinnenstellenden bewertung der Szene aus Heavy Rain, kurz: diesen Beitrag muss man nicht ins lächerliche ziehen, er ist es schon.

    Btw. Ironiebonus: später im Beitrag wird eine verpixelte Szene aus Silent Hill: Origins (der indizierten Originalversion) gezeigt, bei dem die Geschlechterrollen aus der Heavy Rain-Szene vertauscht sind, d.h. die Frau ist der Aggressor. Aber das darf natürlich auch nicht sein…

  38. Wegen diesen Vorwürfen gibt es in letzter Zeit ja auch immer mehr Spiele, ja auch Aktionbetonte Spiele die den Spieler/der Spielerin freie Hand bei der Wahl des Geschlechts lassen, sowas gab es zwar früher auch aber selten in Genres abseits des RPG und Jump and Runs’s (Hüpfspielheldinnen gibt es einige). Natürlich gibt es auch die typischen Geschlechterspiele, in Aktionspielen ist immer noch der Mann (meistens) die Hauptfigur und in anderen Titeln wie die ganzen Arztsimulationen besonders wenn es um Tiere geht die Frau. Oft genug erlaubt die Story aber wie bei Film und Buch nur einen Helden/eine Heldin, da kommt halt immer eine Seite zu kurz (Und Zweigeschlechtigkeit für Spielefiguren ist wohl keine Lösung ;o) ) Es gibt aber auch Altersdiskriminierung wenn man es so nennen will, niedliche Spiele in denen alles kuschelig wirkt, sind oft oder fast immer für Kinder gedacht weshalb diese auch oft genug von der Qualität her nicht stimmen, wohl weil man meint Kinder könnten eh nichts mit Qualität und Komplexität etwas anfangen und bei Erwachsenentitel denkt man oft das nur Blut die Qualität ausmacht, das es auch anders geht haben genug Titel gezeigt aber natürlich hängt das auch vom Thema ab, ein Zombiespiel wie Left4Dead funktioniert kaum ohne Blut und Gewalt wie man an der geschnittenen deutschen fassung eindrucksvoll sehen konnte. Es gibt sowas auch bei Profi und Casualgamer, Spiele für Casualgamer also Anfänern sind von der Qualität her oft der letzte Dreck wenn ich das mal so schreiben darf, man denkt weil die sich nicht auskennen bracuht es auch keine Qualität, bei Profigamern denkt man die Spiele müssten extrem schwer sein was oft genug Titel zur unspielbarkeit brachte. Es gibt überall Mißstände, würde man aber jedes mal ein Fass aufmachen deswegen gäbe es bald gar nichts mehr zur Unterhaltung.

  39. @ The Real Black:
    Du verweist mich tatsächlich auf Tomb Raider und DOA? Auf. Tomb. Raider. und. DOA? Zum Rest kann ich nicht viel sagen, aber Tomb Raider und DOA?? Miss Tittenqueen und Bouncing-Breast-Feature? Muss ich dazu noch mehr sagen?

    Ich dachte es wäre klar, was ich mit Hauptfigur meinte: keine halbnackten, mit übertriebenen Proportionen dargestellten weiblichen Wesen… Und wenn ich so darüber nachdenke, muss ich meine zwei erwähnten weiblichen Hauptfiguren wieder streichen *mist*

    „…(das) ist kein Sexismus der Spielebranche sondern der allgemeine Sexismus auf der Welt.“
    *facepalm* Su~per Argument. „Weil die Welt sexistisch ist, muss es auch die Spielebranche sein“…

    @ Vicarocha
    “das die Game Industry sexistisch ist, will man doch nicht wirklich abstreiten, oder?”
    „Doch.“
    Und? Kommt da noch was? Sowas wie … Argumente, Ansichten etc. pp.?
    Und warum sollte man nach Genre unterscheiden?

  40. Yuna, Rinoa, Aeris, Celes, Terra. Und das ist nur aus einer einzigen Spieleserie (Final Fantasy X, VIII, VII und 2 mal VI). Keine davon übermäßig halbnackt angezogen, der Verlauf der Story hängt größtenteils von ihnen ab, sie sind in der Lage auf sich selbst aufzupassen, Entscheidungen zu treffen etc.

    Und was soll der Kleidungsstil einer Hauptperson überhaupt mit den Fähigkeiten eine Hauptperson zu sein zu tun haben? Die von mir oben genannten wären charakterlich kein bisschen weniger geeignet eine Hauptperson zu sein wenn sie allesamt Miniröcke und Bauchfrei tragen würden. Und falls du es nicht mitgekriegt haben solltest, es gibt auch Frauen die sich von sich aus und gerne sexy anziehen, das macht sie nicht minderwertiger als Frauen die das nicht tun. Und wie Vic gesagt hat, deine paar Spiele sind nicht wirklich geeignet dafür allgemeingültige Aussagen zu treffen.

  41. Gody: stellt sich mir die Frage, was denn nach meinung der Pfeiffer nicht sexistisch wäre? Frauen bitte nicht mit riesen Brüsten? Aber dick sollen Frauen auch nicht sein, sonst heißt es Frauen wären hässlich. Frauen sollen niemals Opfer von irgendwas sein, aber Täter wohl genauso wenig.

    Alternativ muss ich mal sagen: Was ist mit Nummerngirls beim Boxen? Was ist mit den Messehostessen? Was ist mit 99% aller Sängerinnen, die halbnackt durch Musikvideos hüpfen und die Beine breit machen?

    Warum sollten Videospiele die Dinge virtuell zwangsläufig besser machen müssen, als sie real sind?! Was ist das für ein Vorwurf, wenn Videospiele das virtuell schaffen sollen, was Milliarden Menschen da draußen nicht in der realität schaffen?

    Diverse DoA-Spiele sind genauso sexistisch, wie der durchschnittliche TV-Sender.

    Wer also Videospiele dafür kritisiert, dass sie die Gesellschaft auch mit ihren Problemen abbilden, der hat wohl nicht verstanden, dass Kunst(worunter auch Medien zählen) seit jeher ein Spiegel der Gesellschaft ist.

    Also warum sollte man fordern, dass der Spiegel etwas anderes zeigt, als ein Spiegelbild? Wenn man wirklich was ändern will, dann sollte man nicht den Spiegel dafür kritisieren, dass er ein Spiegelbild zeigt, sondern das kritisieren, was da vor den spiegel tritt.

    Ich schaue zB gerade RTL (Fremdschämen…) und da hüpft dann die Katzenberger durch die Medien. Für jede emanzipierte Frau dürfte diese aufgetakelte „Person“ (um nicht „Tussi“ zu sagen) eine Hassfigur sein. Aber diese „Dame“ ist mit ihrem „nicht Stil“ und „nicht Hirn“ (und „nicht XXX“ an Stelle von XXX bitte diverse positive Eigenschaften einsetzen) erfolgreich.

    D.h. die Gesellschaft fördert „sowas“ und wie kann man sich dann über Videospiele beschweren, die einerseits ein Spiegel sind, andererseits eine Nachfrage der Bevölkerung befriedigen?
    Wäre den Menschen nach einer emanzipierten, intelligenten Frau, die nicht nur mit „Arsch und Tittis“ (bewusst „prollig“ ausgedrückt) wackeln kann, dann würde unser ganzes TV-Programm anders aussehen und schlussendlich auch die Videospiele, in denen Frauen und Männer oftmals sehr Klischeehaft ihre Rollen mit stumpfsinn füllen.

    D.h. die Pfeiffer und viele andere Menschen kritisieren Symptome statt Probleme.

    Ironischer Weise ist das Problem bei den Eltern zu finden. Eltern, die ihren Kindern keine werte vermitteln, sondern die Kinder mit Geld und Oberflächlichkeiten ruhig stellen. Und was kommt dabei heraus? Katzenberger und Co. So ist das Leben.

    Ich kann der Katzenberger und ihren beruflichen Kollegen/innen dabei nichteinmal einen Vorwurf machen, denn diese Personen schaffen es, ohne jegliche sinnvolle Qualifikation Geld zu scheffeln mit keiner sinnvollen Tätigkeit außer der Präsentation ihrer eigenen Oberflächlichkeit. Paradox, aber so werden Menschen reich. Und ich habe ein abgeschlossenes Studium und RTL2 interessiert sich natürlich nicht für mich. Verdammt ich brauche TITTÄÄÄN!

  42. @gody
    Nunja häßliche weibliche Hauptfiguren sind wirklich schwer zu finden, Männer die häßlich sind sind ja in Spielen auch eher selten, kommt zwar mal mit Titeln wie Kane & Lynch vor aber genauso selten wie bei den Frauen und um ehrlich zus ein will die auch kaum einer sehen und da meine ich beide Geschlechter, häßliche Leute in Filmen gibt es auch nur Abseits der Hauptrollen. Und um ehrlich zu sein, egal wie etwas umgesetzt werden wird, einer wird immer unzufrieden sein und meckern.
    Als weiblichen Helden zählen zwar auch Jade aus Beyond Good and Evil, Ryan aus Blood Ryan, Edna aus Edna bricht aus oder Samus Aran aus Metroid, Rosella aus King’s Quest 7 und Ruby aus Wet aber ich denke das auch diese bis auf Rosella und Edna zu sexy für dich sein dürften, besonders auf Ryan die als Halbvampierin gerne Lederkluft trägt dürfte das zutreffen.

  43. Und nochwas: dass männliche Hauptpersonen meistens 2 Meter große muskelbepackte Typen mit ebenso merkwürdigen Klamotten/enganliegenden Klamotten/Oberkörper frei sind, auf die Frauen genauso abfahren würden wie Männer auf weibliche Hauptpersonen mit großen Argumenten kommt dir wohl garnicht in den Sinn? Oder dass die Kleidung für einen Hauptcharakter wichtig ist und deshalb auffällig sein soll damit der Charakter in Erinnerung bleibt ist auch ein ganz normales Verfahren, außer natürlich bei Spielen wo der Hauptcharakter ein Jens Jedermann sein soll der plötzlich in die Geschehenisse des Spiels geworfen wird, da ist es beabsichtigt, dass die Person nicht auffällige Klamotten trägt, also ganz normales Zeug. Z.B. in Heavy Rain wenn ich das richtig gesehen habe.

  44. Ich denke man/Mann trifft hier auf einen wesentlich tiefgreifenderen Kulturkonflikt als dass hier bloß etwas überhaupt mit Games zu tun hätte: die Gamesindustrie produziert in erster Linie für ein (vermeintlich) heterosexuelles, junges, männliches Publikum. Das lässt sich allein wohl nicht abstreiten – ist aber auch schon alles
    Gewisse erotische Darstellungen darin, ob die einem nun persönlich ansprechen oder nicht, auch überhaupt nicht interessieren zum Beispiel, liefern da auch die Aufreger: für gewöhnlich nenne ich das einen negativen Zugang zu objektivierten Darstellungen von Sexualität. Wenn Objekte wie auch Stereotype in ein Zentrum gestellt werden und vielleicht, unter Umständen, auch angehimmelt werden oder als Masturbationsvorlagen verwendet – positiv rezipiert zumindest sympathisch gefunden werden.
    Ich schreibe auch in meiner Dissertation darüber.
    Und da wird dann sehr sehr schnell etwas als „sexistisch“ interpretiert: wie auch schon bei den Pfeifferschen Vorwürfen zu einem angeblichen Antisemitismus in „GTA IV“ über „Jud Süß“ sehe ich als sexpositiver Feminist da jedoch auch eher einen Sekundarität am Werk. So wie The Sorrel es im zweiten Kommentar hier auch geschrieben hat – es geht darum wie Darstellungen interpretiert und was etwa an Stereotypen auch negativ empfunden wird.
    Hier ist „Sexismus“ ein Vorwurf der als Beschimpfung eher auf den Schimpfenden zurückweist, ähnlich wie „Folterporno“ oder „Killerspiel“. Ein Vorwurf der in erster Linie eines zum Ausdruck bringt: die eigene Überlegenheit und Missachtung eines Werks, wie kreativer Ausdruck (auch) positiv Freude bereiten kann, usw. Das ist auch die indirekte Forderung einer Asexualität in Fiktionen, weil so alles Mögliche Sexuelle in Games auch als „sexistisch“ oder unethische Ausbeutung verstanden werden kann – letztlich als „Missbrauch“ und fremdbestimmte Sexualität, weil da einer gewissen Logik zufolge sexueller Ausdruck Anderer auch von der eigenen Sexualität abweichen würde welche wiederum aus welchen Gründen auch immer als mehr oder weniger einzig und allein „gesund“ gedacht wird. Dass die Rezeption von Erotik auch Teil der eigenen selbstbestimmten Sexualität sein kann kommt da nicht vor. Das betrifft auch dokumentarischen sexuellen Ausdruck, solche (oft mit „Pornografie“-Vorwürfen belegte) Erotikas. Gerade als Mensch mit Behinderung sehe ich das mitunter sehr kritisch: sexuelle Ausgrenzung schafft so Normen welche über Sexualität praktisch nur mehr medizinisch sprechen. Bis hin zu Sexualbegleitungen und Hilfestellungen im Falle von körperlichen Einschränkungen bei Autosexualität: das geht über eine Medienwirkungsforschung auch einher mit einem mechanistischen Menschenbild denke ich, einem Menschenbild wo Menschen „funktionieren“ sollen und der Spaß an der Freud genommen wird. Wo „Kritik“ mit Vorwürfen und Empörung nichts anderes mehr tut aus meiner Sicht als Hass und Verachtung verbreiten. Wo von Frauenverachtung etc. zwar geredet wird, die Probleme der Industrie in diesem Bereich mitunter jedoch gar nicht angesprochen werden: wenn wie es hier bereits angesprochen wurde – von der Integration entsprechender Avatare angefangen, wenn diese wie von Wyrd Sister beschrieben schon zu mühsam erscheint – Frauen keine Berücksichtigung finden. Deshalb habe ich mich auch sehr über die weiblichen Spartans in „Halo: Reach“ gefreut.

    Bei Frau Pfeiffer kommt noch hinzu, dass ich mich an eine Begebenheit erinnere welche in der ersten öffentlichen Diskussion mit ihr bei Computecs Cynamite, an der ich mich ihrerzeit noch reger beteiligt habe, vorgefallen ist, wo es um die Bedeutung des Wortes „misogyn“ ging: müsste irgendwo in diesem langen Thread nachzulesen sein http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt.html

  45. Pingback: Erotik(as) und Sexismus « Jürgen Mayer

  46. Ich glaube, gody, ob eine Szene oder Interaktionsmöglichkeit nun sexistisch ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. Auch ich musste schon oft feststellen, dass ich einige Stellen in Spielen eher als „Nachteilhaft für die Weiblichkeit“ bewerten würde. Ja, es stimmt, viele Hauptfiguren in Spielen, wie Shootern und Action-Adventures, sind männlich, Frauen sind dort im besten Falle, ein Nebenchara, der allerdings in Souveränität und Tiefe dem Hauptchara gleichauf ist. Tröstet es dich, dass mir, als männlicher Spieler, das Geschlecht eines Avatar vollkommen egal ist, sondern ich nur auf die Fähigkeiten achte und jede Figur deswegen zu schätzen weiß, wenn diese Fähigkeiten gut ins Spiel eingebunden sind, sie also nicht aufgesetzt wirken oder die Figur übermächtig macht, und ich auch mehr darauf achte, wie eine Figur mit seinen (inneren) Schwächen konfrontiert wird ? Nunja, falls das Spiel mir einen Einblick in die Psyche meines Helden oder Heldin gewährt. Lange Zeit war auch die Hauptzielgruppe für Videospiele nunmal männlich. Aber der Trend geht immer mehr dahin, auch junge Mädchen und Frauen vor die Konsole zu locken. Da kann man also auf einiges hoffen. Zudem gibt es auch sehr gute Beispiele für selbstbewusste, wenn man will emanzipierte Frauen in Videospielen: Bonnie MacFarlane aus „Red Dead Redemption“ zum Beispiel würde ich dazu zählen.

  47. spiele sind sind ein spiegel der gesellschafft? au, dann wären ja vergewaltigungsspiele voll in ordnung? und call of duty ist voll realistisch und wir spielen es weil wir wissen wollen wie schlimm der krieg ist? computerspiele sind unterhaltung. wenn ein vergewlatigungsspiel ein spiegel der gesellschaft sin möchte dann kann da nichts mit „drücke x zum hoserunterzein sein“ da darf garnichts sein, eigentlich nicht mal das opfer sein dürfen. interakrivität sollte da garnicht sein,nämlich dann ist es ein film. kunst kann ein videospiele sein, aber videospiele sind nicht unbedingt kunst, ich hoofe ihr habt das grad verstanden. das ist wie bei call of duty. viele sagen, es sei ein antikriegspiel, blos weil da manchmal körperteile rumfliegen und im neuen teil hinrichtungen oder sowas zu gesicht bekommt? zum sexismus: videospele sind in hinblick auf sexmismus kein spiegel der geselschaft. seit wann werd ich denn wenn ich auf die straße gehe von dickbusigen weibern umringt? duke nukem zum beispiel ist eher was für männer natürlich. in einer studie wurde herausgefunden, dass frauen eher auch solche spiele interesieren würden, wenn frauen die hauptrolle spielen würden. und die haben dann keine muskeln, die sollen schlau und schön sein. also nicht die opferrolle übernehmen. soll ich jetzt sagen das sei männerfeindlich?

  48. Ich weiß nicht, warum ich dir eine Menge an Argumenten präsentieren soll, wenn m.E. die Evidenz deiner Ausgangsthese nicht existent ist? Du kolportierst, Frauendarstellungen in Spielen seien i.d.R. sexistisch; deine argumentive Basis sind (+/-) 20(!) Spiele. Ich kritisiere, dass 20 Spiele keine quantitativ hinreichende Basis für deine Behauptung sind: Jährlich werden tausende neue Spiele publiziert… realisierst du das Problem?
    Ich kann dir auch willkürlich Beispiele präsentieren, die deinen Beispielen Paroli bieten und käme spontan auf wesentlich mehr Spiele als 20. Sooo what? So salopp, wie du deine Behauptung formulierst, formuliere ich mein Veto. :-)

    Generell:

    1.) Ausgangspunkt für eine Diskussion müßte eine Definition der thematisierten Stichprobe sein; eine deskriptive Analyse der Grundgesamtheit der Spiele (zig Tausend Titel in ein paar Jahrzehnten; auch meine ca. 2000 Spiele sind kein probater Referenzwert, wenn wir das Analysespektrum nicht differenzieren) dürfte in anderen Ergebnissen resultieren, als eine Analyse „aktueller“ (welcher Zeitraum?) Spiele… und ich hypothetisiere, dass u.a. auch Unterschiede bei einer Differenzierung in Genres und Entwicklerländer (Stichwort: Japan) existieren. Man kann i.d.S. nicht indifferent über „Spiele“ philosophieren. Ich sträube mich ja auch gegen die Behauptungen DoktorTrasks – „Männer die häßlich sind sind ja in Spielen auch eher selten“ – ganz ungeachtet des Subjektivitätsproblems bzgl. „Häßlichkeit“.

    2.) Du willst meine Ansichten wissen? Simpel formuliert ist m.E. Sexismus != Stereotypisierung oder gar idealisierte Morphologie (das kann sexistisch sein, muss es aber nicht per se).

    3.) Ist Sexismus nicht unbedingt ein evidentes Phänomen, sondern auch eine subjektive Etikettierung. Um mich zu zitieren: Die Problematisierung der Inhalte ist m.E. i.d.R. tedenziell ein Indikator für die spezifische Ideosynkrasie des Problematisierenden und nicht für die Problematik des Problematisierten. ;-)

    4.) Der Kontext einer Darstellung ist relevant (das Postulat einer Geschlechteregalität in einem am europäischen Mittelalter orientierten, fiktionalen Szenario bspw. ist m.E. absurd).

    Ansonsten würde ich auch auf Pyris Kommentar verweisen.

  49. Frontal21:
    Schau dir Filme an. Hast du jemand real so hübsche Frauen gesehen wie im Film? Dennoch sind Filme auch nur ein Spiegel. Nicht von dem was ist, sondern von dem was „sein sollte“. Wenn genügend Menschen in Filmen, TV und Videospielen nur Topmodels und Bodybuilder sehen wollen, dann ist das eben so und so werden diese Medien zu einem Spiegel der Gesellschaft, die immer mehr auf Oberflächlichkeiten setzt.

    Ob 30+% der westlichen Bevölkerung zu fett sind, spielt dabei keine Rolle.

  50. @Gemotze über Gody:
    Ich muss Gody in so weit recht geben, als das die meisten spiele in der tat sexistisch sind. was wohl auch zum Großen teil daran liegt, dass die Kundschaft meist männlich ist. (sex sells)
    Dies ist jedoch in Aktionfilmen (bondgirl), Vergnügungsparks (die Bikinifrauen Bildern auf den Geister- und Achterbahnen), Romanen, und beim Boxen (bikinnifrauen die die runden anzeigen) und und und, nicht anders ist. Dies finde ich aber auch in den meisten fällen akzeptabel, da man sich hier einfach ans Publikum richtet.
    Jedoch: gibt es auch viele Spiele in denen man Frauen spielen kann ohne, dass diese zur virtuellen Gummipuppe sterilisiert werden. Sollte man als Causalgamer hier nicht die ganze Palette kennen, so ist das nicht schlimm (Vicarocha!) denn man lernt ja nie aus und muss nicht „hauptberuflich“ Gamer sein um hier mitreden zu dürfen.

    Mal auf die schnelle 4 davon:

    Oblivion (und auch fallout 3 die sind von der Spielmechanik, wenn auch nicht vom Inhalt, recht identisch):
    hier gestaltet man von vorn herein einen eigenen Protagonisten, der sowohl männlich als auch weiblich sein kann und zumindest in Oblivion auch recht betagt. In diesen Titeln findet sich kein sexistisches Frauenbild (naja, wer suchet der findet… andere Geschichte)

    Eben benanntes heavy rain:
    Die weibliche Protagonistin ist als ebenbürtiges Mitglied in die Geschichte verflochten. (weswegen auch hier besonders Kritik an der Äußerung Pfeiffers geübt wurde)
    Adventures haben übrigens generell oftmals weibliche Akteure.

    Die Sims:
    Sollte jedem ein begriff sein. wer meint es sei sexistisch weil Frauen mit Männern techtelmechteln können, der sollte sich einmal Gedanken über sein Weltbild machen. (anderes Thema)

    Vampire: the masqurade – Bloodlines:
    Hier kann man wieder Frei wählen ob man Mann oder Frau spielen möchte. Es gibt zwar einige recht aufreizende Weibliche Charaktere in diesem Spiel, die jedoch alle in die beschrieben, heruntergekommene Gesellschaft passen. Ein Film über ein Bordell ohne Prostituierte zu zeigen ist nun doch recht unglaubwürdig, Sexismus hin oder her.

    Zum thema „Sexy Weibliche Hauptdarsteller“ sei noch gesagt: Es gibt auch genug Adonisse auf männlicher Seite.

    @Umgang mit Frau Pfeiffer:
    da haben wir eine etwas bewegte Vergangenheit, aus der wohl auch der ein oder andere Wutanfall resultierte. (war bei mir oftmals nicht anders)
    Ich gebe dir jedoch recht: die hier verwendeten Umgangsformen sind häufig sehr unangemessen.

    @Was ist sexistisch?:
    es geht hier weniger darum fest zu stellen, dass in spielen oft recht stereotype Frauenbilder gezeigt werden, es geht eher darum, woran sich in dem Bericht hochgezogen wurde.
    So ist es beispielsweise in GTA schlimm einen Männlichen NPC zu erschießen. erschießt man einen Weiblichen, so ist dies schlimm und Sexistisch.

    MfG,
    Hejoba

  51. @Trask: Giani Sisters zählt nicht. Das ist ein SMB Abklatsch ;)
    .
    @gody: es war nicht meine Absicht irgendetwas ins lächerliche zu ziehen. Ich habe das geschrieben was mir zu dem Bericht in den SInn gekommen ist. So wie ich das immer mache.

  52. Für Alice Schwarzer zum Beispiel ist Sexismus eine Form der Menschenverachtung und wäre wie Rassismus auch zu ächten. So sehe ich das ebenfalls. Deshalb wäre ich vorsichtig mit Zuschreibungen davon: ich meine tatsächlichen Sexismus im Alltag auch schon persönlich erlebt zu haben. Sexuelle Belästigung(en) am Arbeitsplatz. Das ist keineswegs etwas Akzeptables aus meiner Sicht, sondern etwas wirklich regelrecht Abscheuliches
    So finde ich es auch verharmlosend spricht man etwa bei Pin-Ups davon, Personal von Motorradrennen, Revue-Girls, Messe-Hostessen oder anderen Frauen in bestimmten Berufen/Jobs dementsprechend abwertend. Ich denke der Blick auf diese Frauen wertet ab, nicht die Aktionen, Performances, der Frauen selbst. Das geht bis in die Sexarbeit, Prostitution, hinein: dabei mag es in diesen Berufen tatsächlich schon auch oft und viel Sexismus geben, bis hin zum Menschenhandel mit einer „Ware Frau“, doch hat dies auch eher wieder mit den gesellschaftlichen Tabus und Werten (Verachtungen) in diesen Bereichen zu tun. Weil sexuelle Fantasien bis auf eine Gegenstandsebene von Fetischen wie Latex halt immer noch eher etwas Verstecktes, Verborgenes sind. Und pathologisiert sowie kriminalisiert wird da ja auch. Als Alkohol in den USA tabuisiert sowie verboten war blühte auch ein organisiertes Verbrechen damit – ebenso verhält es sich mit dem Rotlichtbereich zum Beispiel denke ich
    Wäre „Prostitution“ eine so angesehene Dienstleistung wie der Lehrberuf oder die Gehirnchirurgie sehe es auch anders aus auf der Welt. Unabhängig davon, dass sich auch der Lohnarbeiter, die Lohnarbeiterin in einer Fabrik beispielsweise so ausgebeutet fühlen kann wie es eher Bildern aus der Prostitution eigentlich so eben entsprechen würde: ja sogar noch ein Student kann im Bildungsbereich etwa von seinem Professor für vermeintlich niedere Tätigkeiten ausgenutzt werden. Gerade in meiner Profession, der Geschichtswissenschaft, soll das öfter vorkommen, wo ProfessorInnen Studierende dahingehend missbrauchen sie für ihre eigene Forschungsarbeit zur Archivarbeit einsetzen, ohne dass diese dadurch einen Lohn ihrer oft schweren Arbeit hätten. Vor Personal an meiner Uni das unter diesem Ruf stand habe ich mich auch immer fern gehalten – andere haben sich gerade davon aber wohl etwas versprochen. Was auch immer das war…
    Sexismus ist es ökonomisch auch wenn Frauen für gleiche Leistung immer noch häufig weniger Lohn erhalten.

  53. @ Dave: *seufz* Zu meinen Spielen gehört die FF-Reihe.
    „Und falls du es nicht mitgekriegt haben solltest, es gibt auch Frauen(,) die sich von sich aus und gerne sexy anziehen, das macht sie nicht minderwertiger als Frauen(,) die das nicht tun.“
    Und nochmal *seufz*. Hat das wer behauptet? Und ja, ich kenne solche Frauen, ich gehöre dazu.

    Es ist interessant wie du das mit dem Kleidungsstil herausgepickt hast und den Rest außen vor lässt. Ich habe nichts dazu gesagt, ob der Kleidungsstil etwas mit den Fähigkeiten eines Charakter zu tun hat. Es ist nur recht auffällig, dass, wenn heute eine Frau vorkommt – egal, ob Hauptfigur oder nicht – sie sexy gekleidet ist. Nicht normal, nicht praktikabel, wie es die Situation verlangt, sonder sexy. Und ich habe mit „keine halbnackten, mit übertriebenen Proportionen dargestellten weiblichen Wesen“ bezug auf meinen ersten Post genommen: Hauptfigur= die Person, um die es hauptsächlich geht bzw. die Person, die man hauptsächlich lenkt UND (hier kommt das neue) die was praktisches an hat.

    Aber bleiben wir doch bei Final Fantasy:
    – Yuna FFX: Im ersten Teil hat sie wenigstens noch was an – Kimono ist schließlich sehr praktisch in vielen Sitationen. Beschwörer und Weißmagier. (Ach, beinahe hätte es geklappt.) Wer ist die Hauptperson in FFX? Tidus (nach meiner ganz persönlichen Meinung)
    — Nebeninfo: „sie sind in der Lage auf sich selbst aufzupassen“: Sie wird entführt und von Tidus und Co. gerettet.
    – Yuna FFX-2: Hat aus unerklärlichen Gründen Hotpants, vielleicht damit man ihre Beine sieht, und ein enges Oberteil an, das zwischen dem Busen nicht geschlossen ist. (-> also fast „Miniröcke und bauchfrei“). Ist alles mögliche von Beruf (auch mal Krieger – jippi). Ist Hauptfigur, eindeutig. Aber mit dem neuen Zusatz zu meiner ganz persönlichen Definition einer guten, weiblichen Hauptfigur passt das mit der Kleidung nicht.
    – Rinoa FF8: Hosen, die nur zur Mitte des Oberschenkels gehen, aber sonst bekleidet. Kämpfer und Beschwörer (deshalb mag ich FF8 ja auch, weil hier die Berufe nicht fest sind…). Hauptfigur? Kann man sich streiten, müsste ich mich auf eine Figur als Hauptfigur festlegen (und sorry, aber das Wort Hauptfigur sagt es doch schon: das ist EINE Person, nicht mehrere), wäre es aber Squall.
    — Nebeninfo: „sie sind in der Lage auf sich selbst aufzupassen“: Sie wird gefangengenommen bei einer Solomission und Squall und Co retten sie.
    – Aeris FF7: Kleid. Beschwörer, wie der Rest, aber wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie schlechte Statuswerte… Hauptfigur? Sorry, aber sie stirbt in der Mitte des Spiels, wie kann sie da Hauptfigur sein?
    — Nebeninfo: „sie sind in der Lage auf sich selbst aufzupassen“: Sie stirbt, da würde ich mal sagen, da hat das mit dem „auf sich aufpassen“ nicht geklappt… Und mal kurz nachgedacht: Stirbt in den erwähnten Teilen nochmal eine gute Figur?
    Die männlichen Hauptcharaktere:
    – Tidus FFX: man sieht (bei Gott!) ein Knie und etwas Brust. Ist Kämpfer. Ist Hauptfigur.
    – Squall FF8: Die einzige Haut, die man sieht, ist sein Hals und der Kopf. Kämpfer und Beschwörer. Ist Hauptfigur (m.M.n.)
    – Cloud FF7: Man sieht Ellbogen… Kämpfer, Beschwörer, Hauptfigur.
    (FF6 hab ich noch nicht fertig, kann also nicht viel dazu sagen und deshalb fehlen sie hier.)
    —-
    Dir könnte bei dieser kurzen Auflistung etwas aufgefallen sein: 1) gehen wir in der Zeit zurück, haben sie immer mehr an, 2) die Männer haben immer mehr an und 3) sind sie – egal was sie machen oder anhaben – nie Hauptfigur (wenn das Kriterium ist 1 Hauptfigur zu wählen und auch wichtige männliche Figuren zur Auswahl bereitstehen (somit fällt FFx-2 weg)).

    Und nochmal als Abschlusskommentar: Ja, ich habe verallgemeinert. Und? Um mal Daves Zitat zu verwenden: „Und falls [ihr] es nicht mitgekriegt haben“ solltet, es wird ständig verallgemeinert. Das macht das ganze nicht besser, sicher. Aber einfacher. Wenn in meiner kleinen Auswahlmenge keine akzeptable weibliche Hauptfigur ist, bedeutet das nicht, dass es in keinem Spiel eine gibt – das weiß ich. Aber wenn meine Auswahlmenge aus viel verkauften Titeln besteht (was nichts zu ihrer Qualität sagt), so finde ich das bedenklich. Und dabei spiele ich ja noch nicht einmal häufig die sogenannten Spiele für Männer (wo halbnackte vielleicht nur deshalb auftauchen – man müsste ein paar Designer fragen, um das zu klären) und unter diesem Gesichtspunkt ist das Fehlen einer akzeptablen weiblichen Hauptfigur recht traurig.


    Boah, ich merke gerade was ich da losgetreten habe. Werde mal gleich alles lesen…

  54. Falls dir die Diskussion hier im Kommentarbereich zu unübersichtlich wird kannst du auch gerne ins Forum kommen. Da gibts bereits einen Thread zu dem Thema.

  55. @gody
    Gerade Final Fantasy X-2 rezipiere ich als Erotikspiel: es weckt auch eine (vermeintlich) feminine Seite in mir, eine des sich Verkleidens. Das geht schon auch in Richtung Transvestitismus. In meiner Lebenswirklichkeit würde ich zwar nicht soweit gehen und mir tatsächlich Frauenkleider anziehen, weil es mir zu umständlich und wohl auch teuer wäre, ich „(stereo)typische“ Frauenkleider an Frauen selbst als heterosexueller Mann noch dazu eigentlich eher nicht leiden kann, aber gedanklich sich mal kurz in Schale zu werfen – einen zur Abwechslung netten Fummel im Kopf anzuziehen – dafür eignet sich so ein Beispiel doch auch hervorragend denke ich. Und fördert so auch eine gewisse Metrosexualität – welche ich doch am ehesten noch als das glatte Gegenteil von „Sexismus“ ansehen würde.
    Die Frauenfiguren in Final Fantasy weisen zusätzlich auch noch eine gewisse androgyne Qualität auf welche ich sehr schätze

  56. Pyri: Seite 61 (Google Suche hat die Macht)

    Seite 62 ist auch ganz witzig:

    2. Was Sie über Strichmännchen sagen, finde ich zu einfach. Es wäre ja lächerlich zu glauben, dass die Zeichnungen Emotionen haben. Das sagt doch keiner. Aber diese Figuren repräsentieren Menschen, Fussgänger. Und die empfinden Schmerzen, wenn Sie verletzt werden. Das ist ja in GTA IV deutlicher als in SA. Wenn CJ mit dem Flammenwerfer kommt, dann geben die Opfer keinen Laut. In GTA IV, wenn NB einen Molotovcocktail wirft, dann wälzen Sie sich schreiend am Boden. Der Trend ist ganz klar, das habe ich ja früher schon mal geschrieben. Es ist nicht mehr diese flache Puppenstubenwelt, sondern eher wie ein interaktiver Film, in dem man auch die Opfer als lebendige Menschen wahrnehmen soll.


    So zum lachen:
    „Es wäre ja lächerlich zu glauben, dass die Zeichnungen Emotionen haben.“
    und dann
    „Aber diese Figuren repräsentieren Menschen, Fussgänger. Und die empfinden Schmerzen, wenn Sie verletzt werden.“
    fast ZitatDB würdig. Diese NPCs sind Strichmänchen nicht mehr.

    @gody: Man schreibt mich The_Real_Black oder TheRealBlack…

    Happy Coding.


  57. “Und falls du es nicht mitgekriegt haben solltest, es gibt auch Frauen(,) die sich von sich aus und gerne sexy anziehen, das macht sie nicht minderwertiger als Frauen(,) die das nicht tun.”
    Und nochmal *seufz*. Hat das wer behauptet? Und ja, ich kenne solche Frauen, ich gehöre dazu.“

    „Aber mit dem neuen Zusatz zu meiner ganz persönlichen Definition einer guten, weiblichen Hauptfigur passt das mit der Kleidung nicht.“

    Also wie jetzt? Hat die Kleidung jetzt etwas mit den Hauptcharakterfähigkeiten zu tun oder nicht?


    Als Hauptcharakter sehe ich jemanden, dessen Handeln/Entscheidungen die Story aktiv vorantreiben. Das kann der Charakter sein, den man spielt, aber auch jemand anderes, z.B. jemand für den der Spieler die Handlungen ausführt, der aber auch aktiv ist und nicht nur Befehle gibt.

    Von daher sehe ich das so:
    FFX: Tidus geht mit Yuna auf die Reise, um sie zu unterstützen als Leibwächter. Die Reise ist Yunas freie Entscheidung und dient der Rettung der Welt (für ein paar Jahre). Tidus will zwar so oder so zum Ort, der das Ziel der Reise sein soll, aber anstatt aleine dorthin zu gehen, entschließt er sich dazu, bei der Weltrettung zu helfen(!). Die Weltrettung selber wäre, wenn alles wie geplant gelaufen wäre, von Yuna alleine durchgeführt worden. Daher sehe ich sie als Hauptcharakter.
    Zu deiner Nebeninfo: an einer anderen Stelle ist sie allein in einer Höhle voller Monster und kommt prima zurecht, später duelliert sie sich mit einem (männlichen) Beschwörer. An einer anderen Stelle, Zitat Lulu: „Did you hurt them?“ Yuna: „A little.“
    FFVIII: Squall und die anderen hätten nichts gemacht, wenn nicht Rinoa alles ins Rollen gebracht hätte mit ihrem Befreiungsplan.
    Zur Nebeninfo: alle anderen werden auch ins Gefängnis geworfen, von daher ist es nicht abwertend gegenüber ihr, dass sie auch gefangen genommen wird.
    FFVII: Indirekt rettet Aeris die Welt post mortem, dank ihrer Holy Materia.
    Nebeninfo: Wir reden hier über den „Big Bad“, den Endgegner, der sie tötet, also jemanden, der sowieso nur von der kompletten Gruppe besiegt werden könnte. Außerdem wurde sie von hinten umgebracht. Wenn man es mit hinterhältigen Taktiken macht, kann man jeden töten.
    Natürlich alles nur meine Meinung bezüglich Hauptcharakteren.

    Außer Aeris sterben in den ganz alten Teilen mal welche von den Spielbaren. Tellah in IV, und in II glaub ich mehrere. Andere fallen mir gerade nicht ein. Von Nichtspielbaren sterben noch mehr.

  58. Was mir auch aufgefallen ist, das in diesen Bericht das Mature Rating (ab 17) von der ESRB als das amerikanische ab 18 Rating bezeichnet wird.
    Also das oberste. Dies ist falsch. Das ab 18 Rating ist selbsverständlich Adults Only. Dies spielt eine sehr große Rolle, da die Konsolen Hersteller Spiele mit diesen Rating nicht auf ihre Plattform lassen und einige Läden in den USA diese freiwillig nicht anbieten. Es gibt nur sehr wenige Titel die Adults Only sind. Man Hunt 2 musste z.B auf Mature runtergeschnitten werden.

  59. @TheRealBlack
    Super! Vielen vielen Dank. Zweifelte da schon wiedermal an mir selbst und wollte den ganzen Text am Nachmittag bereits ausdrucken. Pyri <- Internet-Ausdrucker ist :-D

  60. @ Dave
    „Hat die Kleidung jetzt etwas mit den Hauptcharakterfähigkeiten zu tun oder nicht?“
    Ich habe die erwähnten weiblichen Figuren aus den FF-Teilen auch nicht (nur) wegen ihrer Kleidung nicht als Hauptcharakter gewählt, sondern weil mir ihre Rolle innerhalb des Spiels nicht wichtig genug war. Ja, sie tragen auerßordentlich zur Handlung bei, aber ihre Bedeutung ist für mich nicht herausragend. Das heißt nicht, dass man sie auch hätte weglassen können.
    Zu Yuna in FFX-2: Sie hat zwischen den Teilen eine Charakterentwicklung durchgemacht und die sollte sich anscheinend auch in der Kleidung spiegeln. Ich frage mich nur, warum man sich für dieses Design entschieden hat. Diese Figuren sind ausgedacht von der Haarspitze bis zu den Zehen – warum also entschied sich der Designer dazu ihr diese mehr oder weniger „freizügige“ Kleidung zu geben?

    Kleidung hat nichts mit der Hauptcharakterfähigkeit zu tun – oder besser: sollte nichts damit zu tun haben. Sie sollte aber auch mehr als nur Eyecandy sein und den Charakter repräsentieren. Was sie meines Erachtens nicht bei Yuna tut.
    Und die Frage bleibt: Warum trägt sie nicht einfach Hosen? Warum hat man ihr dieses Outfit gegeben? Wenn es den Designer darum ging ihre Charakterentwicklung zu zeigen, warum tut man soetwas nicht auch in einem normalen FF-Teil? Die Spiele gehen ja recht lang, ein paar Kleidungswechsel sollte also möglich sein.

    Um es kurz zu machen: Kleidung sollte nichts mit der Fähigkeit Hauptcharakter zu sein zu tun haben, aber wenn ich jemanden wie Yuna sehe, bei der ich zwischen Charakter und Outfit keine Verbindung ziehen kann, dann hat die Kleidung doch Einfluss (wenn auch keinen allzu großen). (Dass ich sie nicht als gute weibliche Figur sehe, liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich ihr nicht sehr viel Sympathie entgegenbringe. Paine gefällt mir besser und sie ist auch sexy gekleidet – Kleidung spielt bei ihr also keine Rolle.)

  61. Yuna’s Standardkleidung in X-2 sieht für mich wie eine Anspielung an Tidus‘ Kleidung aus.
    Oberteil in der Mitte offen + Zanarkand-Symbol, das Ding an ihrem linken Bein im Gegensatz zum längeren rechten Hosenbein von Tidus, Kapuze, Frisur.
    Und Tidus‘ Kleidung war auch schon recht freizügig: eine offene, bauchfreie, kurzärmelige Jacke und eine Latzhose, die tief ausgeschnitten ist, damit man seine Muskeln bewundern kann.

    Und ich finde die Kleidung passt zu Yuna. Sie ist viel draufgängerischer geworden in der Zeit, eine Art Piratin geworden, zusammen mit ihren Freundinnen. Und ich finde, dass die neue Kleidung da gut den Kontrast zur der hochverschlossenen Kleidung der immer höflichen Weißmagierin, die sich absichtlich unglücklich machen würde, um den Menschen der Welt Hoffnung zu geben, zeigt.

    Kleidungswechsel innerhalb des Spieles, um eine Charakterentwicklung darzustellen, fände ich nicht schlecht btw.

  62. Paine ist ein eher dunkler Typ, deshalb auch die Kleidung, das gleiche bei Lulu sie wirkt düster und so wurden auch deren Kleidung designt, das sie aber Herz hat soll die kleine magische Puppe die sie bei sich trägt symbolisieren,Riku dagegen ist sehr verspielt was sich ebenfalls in ihrer Kleidung deutlich wiederspiegelt (Selbst in der Frisur) und Yuna ist eher verschlossen, leicht geheimnisvoll, leicht zerbrechlich wirkend und dennoch stark und zudem ist sie eine Beschwörerin (in FFX-II nur eine EX dessen, die Kleidung wird etwas flotter aber bleibt im Grunde dem alten Style treu) und Magierin und deshalb ist sie so designt weil man sich eine Magierin so vorstellt besonders wenn das Spiel es mystisch angehen will, Fantasysetting halt, ein anderes Design zu finden ist schwer, zudem werden die Figuren in RPGs seit jeher so designt wie es die Fans erwarten und Fans sind nicht nur geifernde Männer.

  63. Sie ist ja nicht wirklich Popstar, sondern selbstständige Besitzumverteilerin ;) Sie stehlen/suchen Sphäroide, die wertvolle Infos beinhalten und verkaufen sie dann. Auch wenn man das im Spiel nicht wirklich macht.

  64. Doppelpost:
    Und die Entwicklung dazu kann ich mir gut vorstellen. Da Beschwörer nicht mehr gebraucht werden, muss sie sich was anderes suchen. Durch ihre Reise hat sie die abenteuerlust gepackt. Und die Idee für diese Karriere kam dann 100%ig von Rikku.

  65. @GreenNinja
    Naja ob sie nun für Beschwörungen ihr Sangestalent nutzt oder um die Leute zu unterhalten ist ja eigentlich doch eher nebensächlich oder?

  66. Weiß nicht, ob das unbedingt so eine ernste Sache ist.
    Dann sehen diverse Frauen in diversen Games eben sexy aus, so wie Kerle meist stahlharte Elitesoldaten oder sontwas sind. Sehe ich so, wie bei Filmen: Das sind Stereotype.
    Allerdings finde ichs immer wieder schön, wenn das ganze mal ein wenig anders ist.

  67. Gerade bei Spiegel TV: Es ging darum, dass ein Denkmal, welches wegen den verfolgten und getöteten homosexuellen Männer im dritten Reich aufgestellt wurde auf einem Film zeigt, wie sich zwei Männer küssen.
    Nun fordern einige Lesben, dass sich dort wegen der Gleichberechtigung und weil angeblich auch lesbische Frauen verfolgt wurden (Beweise fehlen da irgendwie, aber is ja auch egal), zwei Frauen küssen.
    Man muss sich das mal zu Gemüte führen. Ich habe beinahe meine Schreibtischplatte mit meinem Kopf durchschlagen, da ich sogar wenn es dokumentierte Fälle gäbe, die Gleichberechtigung noch nicht finden konnte.
    Das geniale war dann die Spiegel-TV-Stimme aus dem Off: „Wäre es nicht besser, wenn sich dort einfach ein Mann und eine Frau küssen würde?“ – dann müssten ja alle zufrieden sein.

    An dem Beitrag sah man wiedermal, zu welch bescheuerten, idiotischen und an Dummheit kaum zu überbietenden Debatten die sogenannte Gleichberechtigung geführt hat -.-

  68. Ok Sexismus in Spielen Schwieriges und interessantes Thema das seit je her in allen Medienformaten diskutiert worden ist.
    Die Darstellungen in dem Film von FrauTV sind meiner meinung nach eindeutig übertrieben und in den meisten Spielen gehört es irgendwie zum Milieu das dargestelt wird. Beispiel GTA, kann sich irgendjemand ein GengsterGeto ohne Prostietuierte vorstellen?
    Naja so was wie Metroit fehlt irgendwie, einfach ein Spiel bei dem man am ende Plötzlich feststellt das man als Frau einfach ALLES Platt gemacht hat.

  69. @maSu: Diese seltsame Diskussion hab ich auch mitbekommen. Irgendwann hat jemand mal in einer Diskussion über Feminismus etwas Interessantes gesagt. Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber es lief darauf hinaus, dass Feminismus früher darauf abzielte, die Frau dem Mann gleichzustellen – und irgendwann über das Ziel hinausschoss. Mittlerweile scheint Feminismus eher ausdrücken zu wollen, dass die Frau besser ist als der Mann und (gleichzeitig) ewiges Opfer desselben. Oder sowas. Keine Ahnung, aber wenn ich Alice Schwarzer höre, muss ich immer daran denken.

    @DoctorTrask: „…weil wir uns alle doch recht gut benommen hatten, was aber eigentlich meistens der Fall ist und nicht nur weil dort eine Frau Pfeiffer zu Gast war…“
    Klarer Fall, was anderes hab ich ja nie behauptet. Mein Punkt war nur, dass es richtig war, so zu handeln und es – meiner Ansicht nach – genauso richtig wäre, es beim nächsten Mal wieder so zu machen. Auch wenn mich der Frust so manches Mal damals ebenfalls die Wände hochgetrieben hat, sollten wir uns nicht auf das Niveau der Gegenseite begeben. Die dreht das nämlich nur allzu schnell zu ihren Vorteil um.

    @Frauendarstellung in Spielen: Es gab mal einen kurzen Artikel über ne Studie zum Thema „Frauen und Minderheiten in Computerspielen“, die ich ziemlich interessant fand:
    http://community.livejournal.com/ontd_political/3710191.html

    Übrigens ist Metroid seit Other M auch nicht mehr wirklich als positive Frauendarstellung in Spielen zu werten. Das hat sogar Yahtzee erkannt:
    http://www.escapistmagazine.com/videos/view/zero-punctuation/2015-Metroid-Other-M

    Insgesamt denke ich eigentlich nicht, dass eine Diskussion darüber nötig ist, ob Frauen in Spielen angemessen dargestellt werden (falls sie überhaupt auftauchen). Das ist zum überwiegenden Teil einfach nicht so. Leider find ich den Artikel gerade nicht, der zu meinem Kommentar über das Rendern von weiblichen Charakteren führte, aber weil’s spät ist und ich keine Lust mehr hab lang rumzusuchen (und um Depressionen vorzubeugen), gibt’s jetzt einfach noch ein Video über einen weiblichen Nebencharakter in Assassin’s Creed 2, der einfach nur genial ist:
    http://www.youtube.com/watch?v=3ASUCSOu58A
    Falls Interesse besteht, die Dame gab’s wirklich und sie war ein ziemlicher Badass, sogar für ihre Zeit, was in diesem endgeilen Artikel sehr anschaulich dargestellt wird: http://www.badassoftheweek.com/sforza.html
    Sorry für den Linkspam.

  70. Schade, dass ‚Heavy Rain‘ nicht wirklich auch für den PC erschienen ist – Mods dafür wären äußerst interessant gewesen. ^^

    Ich verstehe den Beitrag also so: Gewalt gegen Männer töten? Kein Thema. Gewalt gegen Frauen? Holy shit!

    Dass sich moderne Frauen immer noch gegen die Unterdrückung durch das „böse Patriarchat“ zur Wehr setzen zu müssen glauben, lässt für mich nur einen Schluss zu: manche Frauen halten sich selbst und ihre Geschlechtsgenossinnen für „wehrlose, unterlegene Objekte“. Die Emanzipation hat echt gegriffen, bravo…

    Müssten, laut R. Pfeiffer, weibliche Helden eigentlich unbesiegbar sein? Schließlich ist ein „Game Over“ in ‚Tomb Raider‘, ‚BloodRayne‘ oder ‚Perfect Dark‘ so gesehen auch ein Angriff gegen Frauen… *roll eyes*

  71. Ich finde, dass ihr hier teilweise sehr unsachlich reagiert. Es wird kein einziges Mal in dem Bericht gesagt, dass Gewalt gegen Männer gut ist und nur die gegen Frauen schlecht. Das man bei RDR aber eine Trophäe für das Töten der Frau und nichr für das Töten des Mannes bekommt ist aber wohl doch eine Tatsache? Es war auf alle Fälle dumm und peinlich, dass die Moderatorin so viel Stuss gelabert hat. Ich glaube aber dennoch nicht, dass Frau Pfeiffer bezwecken möchte, dass alle Spiele verboten werden. Für viele Eltern war der Beitrag bestimmt interessant. Welches Kind zeigt seinen Eltern schon wie es Omas die Kehle bei GTA durchtrennt? Da zeigen die denen eher wie die Auto fahren oder ins Fitnessstudio gehen.

  72. Boah wie mich diese dummen Frauen aufregen…
    Wollen Gleichberechtigung aber ärgern sich dann das man mit weiblichen Figuren das gleiche machen kann wie mit männlichen…
    Ich versteh die welt nichtmehr

  73. WTF?
    „Eine […] Industrie mit einer wahnsinnigen Werbung stürzt sich auf die Kinder […]“

    Ich habe noch kein einziges >16 oder >18 Spiel gesehen welches mit PR Kinder ansprechen wollte…
    Können/dürfen Erwachsene nun keine Werbung bekommen? Oder wtf?

  74. Sehr geehrte Redaktion,

    Sie haben die Prüfungen in Journalismus sowie in neutraler Berichtserstattung nicht bestanden. Aufgrund ihrer absolut überzogenen und propagandierenden Darstellungen, die aber zugegebenermaßen jedem Normaldenkendem realitätsnahen Menschen einige Lachtränen in die Augen treibt, sollten sie ihren Beruf überdenken.

    Das ist einfach nur peinlich… traurig und peinlich…

  75. @ DFD: Left4Dead hatte einen Werbetrailer im TV, dieser wurde aber -so wie ich das mitbekommen habe- erst nach 22 Uhr ausgestrahlt… Nunja, wenn (und ich habe das in meinem Umfeld sehr häufig erlebt) 12, 13 Jährige Jungen und Mädchen schon einen eigenen Fernseher haben, wer soll dann schon wissen, wann dieser genutzt wird und welche Sendungen da konsumiert werden?
    —–
    Mich wundert es aber nicht, dass dann wieder nach staatlichem Eingreifen gerufen wird, das ist scheinbar ein typisches deutsches Verhaltensmuster. Wer möchte denn auch Verantwortung übernehmen für sich und seine Kinder, wenn es soviel einfacher und bequemer ist, die Verantwortung bei Versagen an jemand anderen weiterzureichen…
    —–
    Sexismus: Ich verstehe die ganze Diskussion nicht – ich muss das wohl heute abend mit meiner Frau noch einmal ausdiskutieren, ob sie sich verletzt, angegriffen, misshandelt oder sonst ungerecht behandelt fühlt durch Videospiele. Vielleicht habe ich dann noch etwas, das ich hier nachtragen kann. Es bedarf hier noch einer tiefgreifenderen Debatte, warum Sex/Erotik oder Aspekte davon sich so verdammt gut verkaufen.

  76. FemaleGamer:

    „Es wird kein einziges Mal in dem Bericht gesagt, dass Gewalt gegen Männer gut ist und nur die gegen Frauen schlecht.“

    Das Gegenteil ist aber auch nicht der Fall. Es wird nur über Gewalt gegen Frauen gesprochen, was impiziert, dass Gewalt gegen Männer akzeptabel ist.

    „Das man bei RDR aber eine Trophäe für das Töten der Frau und nichr für das Töten des Mannes bekommt ist aber wohl doch eine Tatsache?“

    Ja – und? Dass diese Trophy / dieses Achievement eine Rockstar-typische Hommage an das Western-Klischee der gefestelten Frau auf Bahngleisen ist, relativiert die Aufgabe in meinen Augen. Natürlich muss man die Existenz dieser Trophy / dieses Achievements nicht gut finden, allerdings gebe ich zu bedenken, dass der Spieler in ‚Velvet Assassin‘ ein Achievement dafür bekommt, wenn er – als weibliche Agentin Violet Summer – während einer Mission alle U-Boot-Kapitänen (ausschließlich männlich) im Schlaf mit ihrem Messer meuchelt. Was ist damit? Findest du das verwerflich?

    Genau das ist es, was mir bei „Feministen“ immer wieder die sprichwörtliche Zornesröte ins Gesicht treibt: Obwohl ich gewiss ein Befürworter der Emanzipation und großer Unterstützer der Gleichberechtigung bin, würde mich niemals als „Feminist“ bezeichnen. „Feminist“ benutze ich als beleidigende, abwertende Bezeichnung für Personen, die „Gleichberechtigung“ mit „Alle Rechte den Frauen!“ verwechseln. Warum herrscht solch große Aufregung, wenn Frauen im Rahmen eines virtuellen Szenarios Gewalt angetan wird? Ich dachte, die „Frauen und Kinder zuerst!“-Ära der weiblichen Schutzbedürftigkeit hätten wir seit einem halben Jahrhundert hinter uns gelassen? Gleichberechtigung heißt, dass entweder die virtuelle Darstellung von Grausamkeit oder Gewalt gegenüber Angehörigen beider Geschlechter akzeptabel ist oder dass man sich bei von Frauen gegen Männer gerichtete virtuelle Gewalt (Stichwort ‚Velvet Assassin‘) ebenfalls beklagt (was nie passiert, jedenfalls nicht auf Seiten der „Feministen“). Ein „Nachahmungsbedürftnis“, wie es R. Pfeiffer unterstellt, gibt es hier ebenso sehr oder ebenso wenig wie in allen anderen Bereichen der Medienrezeption.

    Ich bezog mich mit diesen Anmerkungen übrigens ausschließlich auf die Sendung, vom Rest des „Genderwahns“ in unserer Gesellschaft möchte ich gar nicht erst anfangen. Statt wahre Missstände bei der Gleichberechtigung zu bekämpfen (-> gleiches Geld für gleiche Arbeit), werden Frauen künstlich „hochgehieft“, womit sie wiederum Ärger und Unverständnis der Männer auf sich ziehen, was dem erwünschten Endresultat nicht zuträglich ist. Auswüchse dieser einseitig Unterstützung sind u.a. die aktive Förderung von Schülerinnen und Studentinnen (die in Österreich ironischerweise jetzt schon durchschnittlich bessere Noten als Jungen haben), der „Girls‘ Day“ als Leitfaden für die Berufswahl oder – das Schlimmste – Quoten. In Österreich wird seit geraumer Zeit überlegt, ob die Parteienförderung an eine 40%ige Frauenquote unter den Funktionären geknüpft werden sollen – so weit ist es also gekommen. Würde mir beispielsweise beim Ausbildungs- oder Arbeitsplatz eine Frau bevorzugt, die minimal schlechtere Qualifikationen hat als ich, aber durch ihre bloße Anwesenheit dabei hilft, eine Quote zu füllen, wäre ich auch wütend. Ich verstehe ja das Problem – es gibt immer noch genug „Machos“ da draußen, die Frauen nicht als gleichberechtigte Kollegen oder gar als Vorgesetzte akzeptieren wollen und Hirngepinste wie Quoten erst erforderlich machen, diese Art Mann ist aber ein Auslaufmodell, wage ich zu behaupten. Immerhin hat auch Deutschland mittlerweile eine Bundeskanzlerin – eine höhere Führungsposition gibt’s nicht. Aber wie gesagt – das gehört thematisch in eine andere Ecke.

    Wären Frauen wahrhaft *gleichberechtigt*, würde das eben „leider“ auch bedeuten, dass es keine weiteren Extrawürste für sie gibt.

  77. @ Dave
    Zu Tellah: Jupp, er kratzt ab und? Hatte er Hauptchara-eigentschaften? Aus meiner Sicht: Nö. Es ist also völlig nebensächlich, ob er stirbt oder nicht, da es um sterbende Hauptcharas ging – und ich dachte eigentlich meine Frage wäre eindeutig dazu…

    Ich habe das Gefühl wir reden aneinander vorbei. Und da wir nun beide unsere Meinung zu ihrer Kleidung gesagt haben, lassen wir es vielleicht dabei.

    „Und die Idee für diese Karriere kam dann 100%ig von Rikku.“
    … hast du FFX-2 eigentlich gespielt? Die Frage ist nicht böse gemeint, also bitte auch nicht so verstehen. Ich frage nur deshalb, weil der Grund für Yunas Reise in FFX-2 ein Sphäroid ist, auf dem eine Aufzeichnung eines Typen ist, der aussieht wie Tidus. Der Sphäroid heißt sogar so: Anlass der Reise.
    Dass sie speziell den Beruf Sphärohunter gewählt hat, mag vielleicht auf Rikku zurück gehen, aber Yuna selber wollte nach den Hintergründen zu dem besagten Sphäroid suchen und da war die Karriere mit dem Suchen und gleichzeitig Geldverdienen als Sphärohunter einfach praktischer als ohne Job durch die Gegend zu ziehen.

    Asu und Left4Dead: „Interessant, eine Frau, die sich über zu wenig betonte Sexualität einer Frau im Spiel beschwert.“
    Jetzt bin ich verwirrt. Dürfen sich Frauen auf einmal nicht darüber auslassen? Es gibt soetwas wie unterschiedliche Meinungen – auch unter Frauen. Und in Asus Blog (das ist die Zeichnerin des Kurzcomics) deutet sich an, dass sie wahrscheinlich Kurven in Frauen favorisiert (z.B. der Fail-Eintrag zu Lady Gagas nicht vorhandenen Kurven im Vergleich zu Beyoncés). Das ist ihre Meinung.
    Vielleicht hat man mich ga~nz stark missverstanden, weil ich über Sexismus in den Spielen gesprochen habe: Es stört mich nicht, wenn Mädels im Spiel sexy aussehen, solange (!) es zum Spiel/Sitation/Geschichte passt. Das bedeutet, dass eine Prostituierte auch als solche zu erkennen sein sollte in einem Spiel (außer es gibt Gründe dagegen; von wegen Zweitjob, oder so ;)). Das bedeutet auch, dass in einem Spiel mit männlichen und weiblichen Kriegern (als wichtige Figuren) und wo die Männer Rüstung tragen, die Frauen doch bitte ähnliches tragen sollten und nicht in kurzen Etwases durch die Gegend latschen sollen, die keinerlei Schutz bieten… Und ja, passende Bekleidung bezieht sich auch auf männliche Figuren.
    Ich sage es gerne nochmal: Die Figuren sind komplett ausgedacht. Kleidung repräsentiert zu einem gewissen Grad eine Figur. Warum haben also Hauptcharaktere bestimmte Sachen an? (Das bezieht sich auf Männlein und Weiblein)


    @ DFD
    „Boah wie mich diese dummen Frauen aufregen… Wollen Gleichberechtigung aber ärgern sich dann das man mit weiblichen Figuren das gleiche machen kann wie mit männlichen…“
    Glückwunsch! Du kriegst von mir den Ignoranten-Verallgemeiner-Preis! Den hat im übrigen auch schon Frau Pfeiffer bekommen.


    @ LiquidSnakE
    „Dass sich moderne Frauen immer noch gegen die Unterdrückung durch das “böse Patriarchat” zur Wehr setzen zu müssen glauben, lässt für mich nur einen Schluss zu: manche Frauen halten sich selbst und ihre Geschlechtsgenossinnen für “wehrlose, unterlegene Objekte”.“
    Aha. Wir bringen uns also in eine „Opferrolle“, wenn wir gleiches Gehalt für gleiche Arbeit haben wollen? Aber Moment, es gibt ja auch den umgekehrten Fall, dass Männer in einem angeblichen „Frauenberuf“ weniger verdienen und sich für gleiches Gehalt für gleiche Arbeit einsetzen. Oder das ein ganzes Bundesland für seine Beamten weniger zahlt, wie ein anderes… Also sind die alle „Opfer“, ja? Weil sie sich gegen Ungerechtigkeit „zur Wehr setzen“?

  78. Edit:
    @ LiquidSnakE
    Girls‘ Day: Deutschland wurde von der EU schon dafür kritisiert kein äquivalentes Angebot für Jungen zu haben (also ein Boys‘ Day). Ich weiß im Moment leider nicht, ob sich da etwas tut.

    Feminismus: Ich weiß nicht mit was für vermeintlichen Vertretern diese Gruppe du Kontakt hattest, aber rein nach Definition geht es im Feminismus um Rechte und Interessen von Frauen und darum, eine Gleichstellung zu erreichen. Feministen, die nur „Alle Rechte den Frauen“ wollen, sind nicht auf Gleichstellung aus und somit keine wirklichen Feministen.

    „Das Gegenteil ist aber auch nicht der Fall. Es wird nur über Gewalt gegen Frauen gesprochen, was impiziert, dass Gewalt gegen Männer akzeptabel ist.“
    Impliziert es eben nicht. Das Fehlen von einer Bemerkung dazu bedeutet nicht, dass das Gegenteil eintritt.

  79. @gody

    Ich bezweifle zum Teil deine These, dass Frauen in Spielen meist unzweckmäßiger als Männer gekleidet sind. Ich denke dass bei weiblichen Figuren einfach generell die Tendenz zu mehr nackter Haut geht während bei männlichen die Muskeln betont werden. Diese Rüstungen – allein die Platten an den Beinen – dürften vom Gewicht her auch nicht mehr das Kriterium der Zweckmäßigkeit erfüllen:
    http://instadeluxe.altervista.org/wallpaper_unreal_tournament_05_1024.jpg
    Und ist der sogar bauchfrei?
    http://www.pcgameshardware.de/screenshots/original/2009/04/Malcolm_Unreal-Engine-1.jpg

  80. Liquidsnake: Die Frauenquote wird ja auch nur bei bestimmten, begehrten Berufen gefordert. So wollen zB Frauen ins Management und beführworten da eine Quote, aber wollen frauen in den Bergbau? Nein! Also keine Quote. Wollen Frauen auf dem Bau arbeiten? Auch nicht, zumindest reicht hier die Nachfrage nicht für eine Quotenforderung. Das ist mMn eine absurd dämliche Rosinenpickerei.
    Würde es um eine allgemeine Gleichberechitung gehen, die mittels Quoten erzwungen werden soll, dann müsste es auch Frauenquoten in Wirtschaftszweigen geben, wo viele Frauen gar nicht arbeiten wollen (weil die Arbeit relativ zum Gehalt ja zu anstrengend ist). Würde es um eine echte erzwungene Gleichberechtigung gehen, dann gäbe es Männerquoten in Bereichen, in denen Frauen die „Vorherschaft“ inne haben, zB im ganzen pädagogischen Sektor. Aber auch da ist leider fehlanzeige.

    Was bei der sogenannten Gleichberechtigung auf der Strecke bleibt ist eben genau die Gleichberechtigung und das einzige was befriedigt wird ist eine Gier nach Macht und Geld. Ich als Informatiker könnte immer Gift und Galle spucken, wenn Frauen nur wegen ihres Geschlechts in dem Bereich massiv bevorzugt werden – schon während des Studiums! Schon in der Schule bekamen Frauen im seltenen Informatikunterricht alleine für das totale Versagen bei körperlicher Anwesenheit Noten im bereich von 2-3, Noten, von denen viele Jungen nur träumen konnten (mich eingeschlossen, obwohl der Lehrer weniger Ahnung hatte als ich…).

  81. @ maSu
    Es gibt auch Bereiche, in denen Männer nicht arbeiten wollen. Und zum pädagogischen Sektor kommt noch hinzu, dass er ein Stigma der Weiblichkeit hat, der erst einmal für einen männlichen Bewerber überwunden werden muss. Solch eine Diskussion hatte ich schon einmal mit Männern, die mir gesagt haben, dass sie sich bei einem männlichen Erzieher/Babysitter unwohler fühlen würden als wenn sie wüssten, dass ihre Kinder bei einer Frau sind. Eine Quote in diesen Bereichen würde ich unterstützen, da mich jedoch der Gedanke mit der Quote allgemein etwas nervt, wäre von solch einer Lösung vielleicht abzusehen – oder wir nehmen deinen Vorschlag einer allgemeinen Quotenverteilung für alle Berufe!

    Dass dein/e Lehrer diskriminiert haben, willst du mir doch nicht wirklich als Fehler der Frauen ankreiden, oder? Ich habe auch meine Einsen bekommen, aber das Zeug was ich da programmiert habe, hat ja auch funktioniert und die Fragen konnte ich auch richtig beantworten.
    Dass Frauen bzw. Mädchen in der Schule bewusst/unbewusst bevorzugt werden, ist bereits von mehreren Studien angemerkt worden. Nun muss sich nur noch etwas tun – du kannst ja dem Maskulismus beitreten und damit gegen diese Diskriminierung angehen. Meine Unterstützung hast du in dem Bereich.

  82. @Gody
    Nicht arbeiten wollen ist aber dahingestellt, es wollen genug man lässt sie nur nicht, ein Mann im Kindergarten? Unvorstellbar! Männer werden in manchen Berufen gar nicht erst eingestellt, keine Chance.
    .
    Und das mit dem Bevorzugen der Frauen habe ich oft genug erlebt, sei es in der Schule, der Ausbildung (Weniger Leistung, trotzdem weit bessere Beurteilung) oder den Beruf (Aufstiegschancen zbsp. im Büro sind dort für Frauen höher und sie kommen trotz geringerer Leistung und mehr Fehlern schneller weiter und weiter als ihre männlichen Kollegen, das gleiche beim Bund, die mädels haben wietaus weniger tun müssen für ihre Dienstgrade, wärend der Mann sich den A** aufriss reichte bei der Frau die bloße Anwesenheit um weiterzukommen-Der Frauenbonus ist vorhanden und allgegenwärtig und den nutzen die Frauen wo sie nur können, wer anderes behauptet hat entweder keine Ahnung oder lügt). Man(n) ist nicht blind und bekommt mit was läuft.

  83. Ich möchte nur Sicherheitshalber anmerken: Ich bin eigentlich gegen jede(!) Quotenregelung, denn Gleichberechtigung lässt sich nicht erzwingen und absichtliche ungleichbehandlung um einen vermeindlichen Nachteil zu „kaschieren“ verschlimmert die Situation nur.
    Btw: Als ich gegen Ende meine Studiums auf Jobsuche war konnte ich dauernd folgendes Lesen: „Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.“(oder ähnliches) Es gibt keine „gleiche Qualifikation“! Und alleine schon das erwähnen dieses Paradoxons ist mindestens genauso Rückständig und Hirnlos wie „Frauen und Kinder zuerst“ usw usw.

    Die Emanzipation der Frau wird mittlerweile so dermaßen übertrieben, dass eine „nicht bevorzugung der Frau“ als „Benachteiligung“ ausgelegt wird und nur Bevorzugungen sind „politisch korrekt“.

    Leider verdienen Frauen durchschnittlich weniger Geld für die gleiche Arbeit, da muss noch viel passieren, aber NICHT SO!

  84. @gody
    „Miss Tittenqueen“ – das hast du aber gesagt. Nur für den Fall, dass es noch um Sexismus geht.
    Und was Frau Pfeiffer betrifft. Mag sie in diesem Beitrag nicht alles so gesagt haben, wie wir es ihr hier und heute anrechnen, es geht ja auch nicht nur um dieses eine Mal. Frau Pfeiffers Schaffen beschäftigt uns schon etwas länger. Ich tu ihr deshalb bestimmt nicht Unrecht, wenn ich ihr meine Sympathie verwehre.

  85. @gody
    Dir ist aber schon klar das in der mehrzahl der spiele die männlichen hauptfiguren als testosteron triefende mega alpha männchen dargestellt werden oder? Vor diesem hintergrund müsste man sich als mann da wesentlich tangierter fühlen als als frau.

    Das ding is allerdings das männer sich da nicht so kindisch anstellen wie so manches weiblein. Dir werden beispiele geliefert für weibliche hauptdarstellerinen. Deine antwort? „Die hat große brüste zählt nicht!“. Wollen wirs mal andersrum probieren? Du bringst beispiele für realistische männer als hauptfiguren in videospielen und ich schiesse eines nach dem anderen ab mit der begründung „zu große muskeln!“

    Ebenso deine beschwerde über stats in RPG’s, entgegen deiner vermutung werden status werte in RPG’s nicht anhand des geschlechtes verteilt sondern anhand der klasse. Was einfache balance gründe hat. Und entgegen deiner anekdoten-haften beweisführung aus deiner sehr begrenzten spiele sammlung ist die situation komplett anders, mal dragon age gespielt? Mass Effect? Nicht nur von den 10€ games von Hugo Software quasseln die man im lokalen müller grabbel-tisch abgreift…
    Ebenso könnte man das von dir bemängelte nun auch umdrehen… du beschwerst dich das weiblein nur heiler spielen dürfen, was ist wenn ich will das mein männlicher charakter heiler wird? Wie geht nicht? Dürfen nur weiblein Das ist aber sexistisch!!11

    Diese ganze gleichberichtungs-geschichte ist doch nur humbug. Alle rechte haben wollen aber keine pflichten. Wenn ich auf ein date gehe wer meinst du muss zahlen? Richtig, ich weil ich eier habe. Wer muss immer den ersten schritt machen? Richtig männlein..

    Passend zum thema hier mal ein link getreu dem motto „sexistisch ist’s nur wenn’s die anderen machen!“ http://jezebel.com/5572097/why-shameless-objectification-can-be-a-good-thing

  86. Irgendwie kommen wir jetzt hier von Hölzchen zu Stöckchen. Mit Kleidung oder Frauenquote hat der Beitrag nichts zu tun. Ich finde nicht gut, dass Frau Pfeiffer lauter Sachen in den Mund gelegt werden, die sie überhaupt nicht in diesem Beitrag gesagt hat. Sie hat NIE davon gesprochen, dass der Staat die Eltern kontrollieren soll, das ist eine reine Schlussfolgerung. Wie schon erwähnt hat sie auch in keinem Satz Gewalt gegen Männer toleriert. Diese Hetzerei geht mit tierisch auf die Nerven! Das der Beitrag etwas mit Frauen zu tun hat, lässt sich vielleicht darauf zurückführen, dass er für die Sendung FRAUtv produziert wurde. Man kann außerdem in einem 7-Minuten-Beitrag nicht alle Argumente und Gegenargumente erläutern. Wenn man eine vernünftige gut begründete Meinung dagegen hat soll man die äußern, wenn man sich einfach nur mal über Frauen allgemein auskotzen will, sollte man das in der Kneipe an der Ecke machen!

  87. @Densor
    Stimmt, Ottonormalmännchen kann bei den Sterotypen der männlcihen Helden im Spielen nur selten bis überhaupt nicht mithalten, ist im Filmbereich aber auch nicht anders, so gut oder muskolös sehen Durchschnittesmenshcen (Mann und Frau) einfach nict aus aber jeder würde es gerne tun und deshalb sieht man halt nur (fast) hübsche Leute in Filmen und Spielen, durchschnittstypen oder gar unansehnliche will niemand sehen und das ganze ist nicht nur Erzieherisch so aufgebaut sondern auch von der Evolution, Mann und Frau fühlen sich eben nur von Stärke (Frau besonders-starke Männer bringen kräftigen Nachwuchs) und Schönheit angezogen, das liegt daran das uns unser Körper (uns unbewußt) aufzwingt das Beste für unsere Genweitergabe herauszupicken.

  88. @ DoktorTrask
    „…ein Mann im Kindergarten? Unvorstellbar!“
    Das habe ich doch gerade gesagt. Warum wiederholst du es?

    Tja, und frau ist nicht blind und bekommt nicht mit, wie sie als reines, dummes Anhängsel (in TV und Werbung größtenteils) gesehen wird. Schon mal Werbeplakate für geschlechtsunspezifische Produkte gesehen? Plakat für neue Lottoscheine zum Beispiel: Steht eine Frau daneben in blauem Kleid, lächelt in die Kamera und zeigt auf den neuen Lottoschein. Warum ist da eine Frau in blauem Kleid drauf? Sie sieht nur hübsch aus und hat keinerlei Funktion. Warum ist es nicht ein Mann? Warum ist da überhaupt eine Person drauf?
    Ich arbeite selber in einem Betrieb, in dem mein _männlicher_ Chef sich weigert Männer einzustellen. Ich habe ihn gefragt, warum, da ich es ungerecht finde. Er konnte mir keine andere Antwort geben als „Ich möchte eben nicht“. Und ich habe mehrmals nachgefragt, auch bei Kollegen – keiner konnte mir eine richtige Antwort geben. (Und ja, bei Bewerbungen habe ich auch Männer vorgeschlagen – wurden jedoch alle abgewiesen.)
    Es ist also nicht so, dass ich die andere Diskriminierung nicht sehe und nichts dagegen versuche zu tun.
    Mir ist jedoch solch ein starker „Frauenbonus“ wie du ihn beschrieben hast, nicht in meinem Freundes- oder Arbeitskreis bekannt – was natürlich auch mit der Perspektive zu tun hat und damit, dass ich größtenteils mit Frauen zusammenarbeite.

    Ob alle Frauen diesen Bonus nutzen wage ich zu bezweifeln. Ich für meinen Teil wäre echt angepisst, wenn ich nur wegen der Frauenquote genommen werden würde und nicht wegen meiner Leistung.


    @ Densor
    „Die hat große brüste zählt nicht!“
    Wo habe ich denn bitte das gesagt? o.O
    Lara Croft zählt für mich nicht als gute weibliche Hauptfigur, da sie nicht als starker Charakter beworben wurde im Marketing, sondern eben als Frau mit großen Brüsten. Ich kann mich nicht erinnern, dass ihre Fähigkeiten groß beworben wurden – ich sehe eher die halbnackten Bilder von ihr vor mir…

    Ich habe keine realistischen männlichen Hauptcharaktere vordefiniert. In meiner Auflistung habe ich nur genau das getan, was da steht: Die angeblichen weiblichen Hauptcharas mit den männlichen verglichen. Mehr nicht. Ich habe nicht gesagt, der ist super, weil er tolle Muskeln hat. Oder der Typ ist ein besserer Hauptcharakter, weil er besser aussieht, als die Frau. Ein Tipp: Lies doch mal bitte meine Beiträge durch. Also von Anfang bis zum Ende.

    Eigentlich ist deine kindische Art der Antwort eine Erwiderung nicht wirklich wert, aber hey! Meinungsfeiheit und all das und Freiheit zu schreiben, was und wie man möchte. Und auch Beleidigungen kann man im Internet ja mal so einfach fallen lassen…

    Ich habe so langsam Fusseln vor dem Mund, von meinem dauernden Wiederholungen ein und derselben Aussage, aber wenns sein muss:
    Ein Fehlen einer Bemerkung zu etwas bestimmten, impliziert nicht, dass sie ok ist.
    Das heißt: Ein Fehlen einer Bemerkung zur Gewalt an Männern in Spielen impliziert nicht, dass sie ok ist.
    Das heißt: Ein Fehlen einer Bemerkung zu den männlichen Charakteren und ihrer Darstellung impliziert nicht, dass sie ok sind.
    Das heißt auch: Ein Fehlen einer Bemerkung zu Berufen der männlichen Charaktere und welche sie nicht spielen können, impliziert nicht, dass es ok ist.

    Interessant, dass du dir nur solche Frauen aussuchst für’s Date. Ich würde mein Rendezvous verdammt schräg angucken, wenn er mir nicht erlauben würde zu zahlen.

    Zum Link: Siehe Post von heute um 09:47.

  89. Edit:
    Zum Link: Zitat aus einem Kommentar: „Simply looking at a person and going „wow, he/she is hot“ is not objectification. Objectification is lust plus a denial of the fact that there’s anything more to the person you’re admiring than your desire to fuck them.“ und „Granted Jez is partly to blame for assuming that their readers are smart enough to realise that they’re using the word objectification in a joking way in the first place, but still, readers should in fact be smart enough to figure that out.“

    Der Eintrag hat immer noch den Geschmack von Doppelmoral, mit diesem Zusatz jedoch revidiert sich deine Aussage “sexistisch ist’s nur wenn’s die anderen machen!”. Ich kann nur wieder auf meinen Eintrag von heute 9:47 verweisen, in dem ich eindeutig sage, dass ich nichts gegen sexy Charaktere habe (ob männliche oder weibliche), sie sollten nur – in Ermangelung eines anderen Wortes – passen. Und ja, dieses „passen“ kann jeder sehen wie er will.

    Um FemaleGamer zu zitieren: Diese Hetzerei geht mir tierisch auf die Nerven!

  90. @FemaleGamer

    Der Beitrag zeigt Aktionen aus GTA und RDR, die man genauso an männlichen NPCs ausführen kann und prangert das als Beispiele von Frauenfeindlichkeit an. Da braucht man nicht viel Fantasie um die Implikation Gewalt gegen Männer sei OK zu erkennen, die beisst einen fast schon in den Arsch.

  91. Wir kommen doch hier völlig vom Thema ab Freunde.
    Aber folgende Anmrekung muss sein:
    Auch wenn es sicherlich richtig ist, dass hier in beide Richtungen einiges schief läuft, gibt es bei uns Männern diese merkwürdige Tendenz, etwas als zu feministisch empfundenes als Aufhänger zu nehmen, um sich in aller breite über Frauen und deren Bevorzugung usw… auszulassen. Was soll denn das? Ist weder im Sinne des eigentlichen Themas sinnvoll noch angemessen. Woher kommt bloß dieses köchelnde Geltungsbedürfnis Leute?

  92. FemaleGamer: Frau Pfeiffer beschwert sich, eine riesige Industrie würde sich direkt an die Kinder wenden, die Eltern hätten keine Chance dagegen und sie bedauert darüber hinaus, dass der Jugendsschutz an der Haustüre endet.

    1) Die Industrie wirbt für die Produkte, für die Zielgruppe. D.h. hier wird von Frau Pfeiffer bemängelt, dass es keine Werbeverbote für das gibt, was sie für „unmoralisch“ hält.
    2) Sie spricht Eltern von ihrer Verantwortung und Schuld weitestgehend frei, weil ja eine milliardenschwere Industrie die Kinderzimmer infiltriert (das Gedankengut des Kölner Aufrufes ist bei R. Pfeiffer immer präsent! Abscheulich!)
    3) Wenn man bemängelt, dass der Jugendschutz an der Haustüre endet, dann beführwortet man vermehrt staatliche Eingriffe in die Erziehung von Kindern.

    Desweiteren bemängelt R. Pfeiffer ausschließlich Gewalt gegenüber Frauen und dekontextualisiert Videospielszenen zwecks Dramatisierung und Skandalisierung. Gewalt gegen Männer ist kein Thema, d.h. man versucht Videospiele generell „schlecht“ zu machen. Kommt man mit Argumentation A nicht weiter, nimmt man eben B. Glaubt einem niemand mehr, dass man durch Videospiele zwangsläufig Gewaltverbrecher wird, dann machen sie halt extrem süchtig, glaubt einem dass auch keiner in dem Maße, dann sind sie Frauenfeindlich.

    Warum sich hier soviele darüber empören ist ganz einfach: Das ist Diskriminierung und extrem sexistisch. Darüber hinaus ist es ungerechter Müll der gelabert wird, denn über die Rolle der Frau in Herr der Ringe usw. wird nicht dermaßen hässlich hergezogen. Darüber hinaus ist der Versuch, die Videospiele als Frauenfeindlich darzustellen, weil da ja hin und wieder mal eine Frau der Hauptcharakter sein kann für alle Männer extrem diskriminierend, denn: Männer sind oft in der Rolle der Bösewichter und Gewalttäter, scheint wohl ins pfeifferische Weltbild zu passen.
    Meiner Meinung nach geht das stark in Richtung Männerhass.

    Und das Gleichberechtigung nicht existiert und daraus viele gesellschaftliche Probleme resultieren, u.A. weil nicht gerade selten Männer massiv benachteiligt werden, dass kann dann durchaus ein Grund sein, der zu diesen Kommentaren führt. Schließlich ist Frau TV wieder mal nur ein Beispiel einer Sendung, die Männer ganz offensichtlich ausgrenzt bzw. thematisch für schlechter darstellt, denn ansonsten würde man sich nciht über „Gewalt gegen Frauen in Videospielen“ aufregen, wenn männliche Charaktere dort viel weiter verbreitet sind.
    Da wird nicht mangelnde Gleichberechtigung bemängelt, dort wird sie erst erzeugt!

  93. @FemaleGamer

    Lese ich da wirklich Verwunderung darüber, dass eine „Forums“-Diskussion keinen konstruktiven Verlauf nimmt? Das ist doch eigentlich die Regel, was anderes zu erwarten wäre naiv^^.

    Aber um auch was Produktives abzuliefern: Darüber, dass da einiges von der Moderatorin Gesagtes nicht stimmt, sind wir uns ja einig. „Der Pate“ dürfte z.B. kaum eine der beliebtesten Spieleserien sein – Regine Pfeiffer hat „die Gamer“ sogar dafür gelobt, dass sich das Spiel so schlecht verkauft hat. Nicht in dem Beitrag – aber in einer Forumsdiskussion. Und das ist vielleicht auch ein kleines Problem. Viele der Leute hier kennen Frau Pfeiffer nicht nur von dem Beitrag, sondern kennen auch ihre sonstigen Ansichten, so dass sie den Beitrag natürlich vor einem ganz anderen Hintergrund als Leute, denen diese Informationen fehlen, einordnen. Nichtsdestotrotz sollte man ihr natürlich nicht irgendwelche Worte in den Mund legen. Ein generelles Problem bei Regine Pfeiffer ist, dass sie bis auf Ausnahmen nie sagt, worauf sie eigentlich hinaus will. Dass sie beispielsweise Kontrollen der Eltern auch hinter der Haustür wolle, wird man von ihr kaum hören. Zwar verrät uns wiederrum die Moderatorin die Frage. Nämlich: Warum so was überhaupt freigegeben wird. Aber Frau Pfeiffer relativiert das später ja wieder. Ihr Vorwurf ist offenbar, dass Eltern ihre Kinder erziehen müssen. Bei der Begründung warum aber gerade die gezeigten Spiele problematisch sind, wird es wieder ergiebiger. So wird zumindest der Anschein erweckt, dass allein die Gewalt gegen Frauen das Problem sei, und nicht die ebenfalls selbstverständlich stattfindende gegen Männer. So sagt Pfeiffer im Beitrag ja auch, dass GTA nicht besonders brutal gegen Frauen sei, sondern es „nur“ die Option gebe. Das eine bei Red Dead Redemption ist ja eine Ausnahme, deren Relevanz ich nicht ganz verstehe. Hier wird – auch wenn es der eine oder andere geschmacklos empfinden mag – einfach, wie hier schon oft angesprochen, ein aus Western bekanntes Motiv zitiert. Hier dem Spiel vorzuwerfen, dass es das Archivment nicht bei Männern gibt, wäre so ähnlich wie sich darüber zu beschweren, dass es z.B. hier (Minute 3:45) es eine Frau ist, die von einem Mann gerettet wird – http://www.youtube.com/watch?v=xH0oF-L_CeA&feature=related. Bei Zelda ist das nun einmal so. Sicher wäre es auch mal eine Abwechslung, wenn die Frau den Mann wo raushauen müsste, aber zumindest bei einem Zitat sollte einem der Vorwurf doch erspart bleiben. Und vor diesem Hintergrund ist es noch einmal besonders ungerecht, dass ausgerechnet Heavy Rain angeprangert wird, wo hier ja auch eine Frau als Hauptfigur geboten wird (Was im Video ja unterschlagen wird – ggf. werden viele Zuschauerinnen den Gegenpart für die zu steuernde Figur halten.). Inwiefern die jetzt auch wieder zu klischeehaft dargestellt wird, kann ich als Nicht-Frau aber wohl nicht beurteilen (Was mich übrigens wundert ist, warum die Dame zwischen Entführung und Gleisbett ihren Rock verloren hat.).

    Zusammenfassend kann ich allein das Browsergame als speziell auf Gewalt gegen Frauen gemünzt ansehen, was aber noch eine ganz andere Problematik ist.

  94. @ FemaleGamer:
    „Ich glaube aber dennoch nicht, dass Frau Pfeiffer bezwecken möchte, dass alle Spiele verboten werden.“
    Das ist keine Glaubensfrage: PFEIFFER hatte in den Forendiskussionen unzweideutig pro Indizierungen und Beschlagnahmungen (gem. § 131 StGB) argumentiert und proponierte ihre Intensivierung. „Alle“ Spiele will sie nicht verbieten, dass Verbot aller ihr unangenehmer Spiele ist aber kein Problem für sie; sie will lediglich keine neuen Verbotsmaßnahmen.

  95. Auf gut deutsch: Mir sollen diese Spiele verboten werden, weil es Eltern nicht zuzumuten ist, ihre eigenen Kinder zu erziehen. Ich glaub, es hackt.

  96. Natürlich ist FrauTv eher eine Sendung für Frauen als für Männer! Es gibt ja schließlich auch Frauen- und Männerzeitschriften!
    Bevor ich weiter auf den Beitrag eingehe möchte ich zunächst etwas zu dem ewigen Vergleich Filme und Videospiele sagen. Natürlich gibt es auch Gewalt in Filmen, die nicht besser oder schlechter als die in Videospieln ist. Dennoch macht es meiner Meinung nach einen Unterschied ob man einen Film passiv anschaut oder aktiv in einem Videospiel handelt. Das aber nur am Rande. Ich denke viel eher dass Frau Pfeiffer für eine bessere Aufklärung der Eltern ist. Es fühlen sich bestimmt viele Eltern machtlos wenn es um den Videospielonsum ihrer Kinder geht. Einen Film können sie kontrollieren indem sie sich ihn vorher anschauen, ein Spiel wie GTA, das etwa 50 Stunden Spielzeit hat ist da schon ein anderer Fall. In diesen Bereichen sind Kinder den Eltern Lichtjahre voraus, die Kontrolle ist viel schwieriger. Meiner Meinung nach gibt es einen Mittelweg zwischen „Böse Spiele, alle gehören verboten“ und „Alle Spiel sind völlig harmlos“. Das in einem Wild-West-Spiel geschossen wird ist klar und akzeptabel. Das man aber eine Trophäe dafür bekommt, dass man eine Frau vom Zug überrollen lässt, geht einen Schritt zu weit!

  97. „Dennoch macht es meiner Meinung nach einen Unterschied ob man einen Film passiv anschaut oder aktiv in einem Videospiel handelt.“

    Meinungen irgendwelcher Laien interessieren aber nicht. Gut, traurigerweise tun sie es, also sagen wir lieber, dass Meinungen nicht interessieren sollten.

    „Einen Film können sie kontrollieren indem sie sich ihn vorher anschauen, ein Spiel wie GTA, das etwa 50 Stunden Spielzeit hat ist da schon ein anderer Fall.“

    Die Mär, dass Eltern Spiele nicht beurteilen könnten, ist einfach nur eine lächerliche Propagandalüge, die immer gern unreflektiert nachgebetet wird. Auf JEDER GTA-Packung steht vorn ein mittlerweile riesengroßes rotes Schild aufgedruckt, mit der Aufschrift „Keine Jugendfreigabe“. Wer nicht beurteilen kann, ob GTA kindgerecht ist, soll sich nicht gegen die Videospielindustrie hetzen, sondern sich helfen lassen, zum Beispiel beim Alfa-Telefon.

  98. @FemaleGamer

    Wenn man als Elternteil nicht die Möglichkeit oder Zeit hat sich näher mit einem Spiel zu beschäftigen, kann man sich im Notfall ja auch einfach auf die jetzt gesetzlich sogar in noch größer vorgeschriebenen USK-Kennzeichen verlassen. Red Dead Redemption hat keine Jugendfreigabe erhalten und darf somit nur an Erwachsene verkauft werden. Wenn ich mich nicht davon überzeugt habe, dass das Spiel dennoch meinem Kind zuzumuten ist, sollte ich es ihm nicht blind überlassen. Ich finde das Archivment auch etwas geschmacklos – eine Frau von den Schienen zu retten fände ich wesentlich netter (auch wenn es in den Augen von Feministinnen wohl nicht minder sexistisch ist) – aber was wäre denn deine Konsequenz? Das Spiel einfach nicht spielen? Nur selbst die Möglichkeit nicht wahrzunehmen oder generell verlangen, dass solche Spiele nicht verkauft werden dürfen?

    edit:

    @kranki

    Es geht auch in freundlicher. Du musst nicht so tun, als ob du die Weiheit mit Löffeln gefressen hat. Auch dein Nick sollte da keine Entschuldigung sein.

  99. Abseits davon gibt es ja auch Seiten wie bspw. http://www.spieleratgeber-nrw.de/
    Sind zwar bei weitem nicht alle Spiele drauf, aber zumindest ein guter Teil der populärsten Neuerscheinungen. Hier können sich Eltern weitgehend einfach Infos über ein Spiel holen, die der Nachwuchs spielen möchte bzw. spielt.
    Oder einfach mal den Titel des Spiels googeln. Es sollte Eltern durchaus zuzutrauen sein, sich diese 10 Minuten dafür mal zu nehmen. DAS ist ja die Krux mit dem Jugendschutz…
    Der Staat verbietet ja auch nicht, den Nachwuchs zu Hause rauchen zu lassen usw…
    Das Problem hierbei ist: Wieweit soll staatliche Autorität gehen?
    Back to Topic:
    Sonderlich geschmackvoll finde ich die genannte Szene aus Red dead redemption auch nicht, aber wie bereits gesagt gibt es dergleichen durchaus auch umgekehrt…
    Kann man gut finden oder auch nicht, wie so vieles andere auch.

  100. @ FemaleGamer:
    „Dennoch macht es meiner Meinung nach einen Unterschied ob man einen Film passiv anschaut oder aktiv in einem Videospiel handelt.“
    Das ist ja ein regelmäßig bemühtes „Argument“, die „Warum?“-Frage ist aber bis dato unbeantwortet. Ungeachtet des Problems, dass das Konzept der „Jugendgefährdung“ via medialer Gewaltdarstellungen (wie sie z.B. i.S.d. JuSchG konzeptualisiert wird) per se fragwürdig ist; wie will man ein besonderes Gefährdungspoternzial der Interaktivität begründen? Bauchgefühl? Lerntheoretie (funktioniert nicht)?

    Der Gedankengang dahinter erschließt sich mir nicht… „do it yourself (social) science“ kann doch kein Argument für eine besondere Problematisierung sein.

  101. „edit:

    @kranki

    Es geht auch in freundlicher. Du musst nicht so tun, als ob du die Weiheit mit Löffeln gefressen hat. Auch dein Nick sollte da keine Entschuldigung sein.“

    Es geht auch ohne sinnlose Seitenhiebe auf den Nick, als ob ich die dummen Sprüche nicht schon vor Jahren alle gehört habe. Ich hake deinen Beitrag mal unter Heuchelei ab.

  102. Es ist aber eh nicht wirklich relevant welche Altersfreigabe ein Spiel hat, die Kinder und Jugendlichen spielen es doch sowieso! Das ist das gleiche Problem wie mit Gangsta-Rap. Verbieten kann man das den Jugendlichen eh nicht. Deshalb sollte man mit seinen Kindern in einen Dialog gehen können. Das Argument: „Darfst du nicht spielen ist ab 18“ ist da wenig sinnvoll. Wenn es jedoch allgemein mehr Aufklärung über die negativen, wie aber auch POSITIVEN Aspekten von Videosspielen gäbe, wäre vielen Eltern geholfen. Das hier meine Meinung als so unglaublich laienhaft und deshalb nicht relevant abgestempelt wird finde ich eigentlich frech. Dann dürfte hier ja kaum ein Argument von Bedeutung sein, oder hat hier jemand zufällig eine wissenschaftliche Abhandlung über den Unterschied zwischen Videospielen und Filmen verfasst?

  103. FemaleGamer: „Einen Film können sie kontrollieren indem sie sich ihn vorher anschauen, ein Spiel wie GTA, das etwa 50 Stunden Spielzeit hat ist da schon ein anderer Fall. “
    Erstmal es ist Unsinn(freundlicher gehts nicht) kein Spiel hat 50 Stunden Spielzeit bei den meisten Spielen ist man leicht auf 6 Stunden durch (meistens darunter). Und selbst wenn ein Spiel länger als ein Film ist, dann hat man denoch nach spätestens 2 Stunden so viel gesehen, dass man ein Spiel beurteilen kann. Denn kein Game schaltet nach 2:45 von Kuschel Wuschels Jump and Run Adventure auf DOOM, BLOOD AND SATANISM.

    „Meiner Meinung nach gibt es einen Mittelweg zwischen “Böse Spiele, alle gehören verboten” und “Alle Spiel sind völlig harmlos”. “
    Ja dieser Weg nennt sich ab 18 und dort muss jeder selbst entscheiden ob er ein Spiel kauft oder nicht und ab 18 sollte auch bedeuten, dass nicht geschnitten wird.

    Happy Coding.

  104. @FemaleGamer
    „Das hier meine Meinung als so unglaublich laienhaft und deshalb nicht relevant abgestempelt wird finde ich eigentlich frech. Dann dürfte hier ja kaum ein Argument von Bedeutung sein, oder hat hier jemand zufällig eine wissenschaftliche Abhandlung über den Unterschied zwischen Videospielen und Filmen verfasst?“

    Das darfst du gerne frech finden, aber die Frage, warum ich etwas auf die unbelegten Spekulationen und Behauptungen eines Laien geben sollte, wirst du mir wohl trotzdem nicht beantworten können. Da kann ich auch gleich anfangen, das Horoskop zu lesen.

  105. @Tentakelzombie
    „Edit:
    @ Kranki
    Warum sollte dann deine Meinung mehr interessieren?
    Rey hat schon recht, dass geht freundlicher ;-)“

    Hab zwar nie behauptet, dass sie mehr interessieren sollte, aber ich stell hier auch keine Behauptungen zur Wirkung von Videospielen auf.
    Und freundlicher geht es natürlich, aber ich bin nicht hier, um jemandes Ego zu massieren. Wenn man als Laie einfach irgendwas ausm Hut zieht, sollte man nicht beleidigt sein, wenn da jemand nichts drauf gibt und das auch sagt. Ich persönlich finde es im Gegenteil eher ziemlich anmaßend, davon auszugehen, dass dem nicht so ist.

  106. Female Gamer: wenn du meinst, Videospiele würden anders wirken als Filme, dann liefere den Beweis (Spoiler: Den wird es nie geben) oder liefere zumindest gute Studien. Ansonsten hatten wir das Thema der vermeindlich schlimmeren Wirkung von Videospielen schon oft genug und immer kam folgendes heraus: Nichts bewiesen oder Filme könnten möglicherweise intensiver wirken (verdammt, dazu gabs mal ne Studie… )

  107. @ FemaleGamer:
    „Dann dürfte hier ja kaum ein Argument von Bedeutung sein, oder hat hier jemand zufällig eine wissenschaftliche Abhandlung über den Unterschied zwischen Videospielen und Filmen verfasst?“
    Ja, danke… ich (bin immer noch dabei). Noch Fragen? :)
    Es ging darum, dass du deine Meinung bitte begründest und es nicht darauf beruhen läßt, dass es deine Meinung ist; auf einer Kosmologentagung zu verkünden, dass man der Meinung ist, die Erde ist eine Scheibe, werden die Anwesenden wohl auch kaum so im Raum stehen lassen.

    @ maSu:
    Ja… das britische BBFC hat z.B. mal eine Studie in Auftrag gegeben, die genau das zum Ergebnis hatte. Die habe ich aber absichtlich nicht angeführt, denn das problem ist nicht, ob das eine oder andere stärkere Effekte zeitigt, sondern die generelle theoretische, wie praktische Konzeptualisierung dieser Effekte. Wenn man nur unkritisch-affirmativ Studienergebnisse rezitiert, wird das sehr schnell zum Tennis hier…

  108. gody:

    „Wir bringen uns also in eine “Opferrolle”, wenn wir gleiches Gehalt für gleiche Arbeit haben wollen?“

    Keinesfalls. Ich bezog mich in meinem Beitrag ausschließlich auf die Sendung. Wenn Frauen Angst davor haben, Frauen als wehr- und willenlose Objekte zu sehen, kommt das m.E. nicht von ungefähr. Diese Angst muss wohl auch in ihnen stecken – keine der starken Frauen, die ich kannte und kenne, hätte jedenfalls mit der Keller-Szene aus ‚Heavy Rain‘ Probleme. Klingt langsam abgedroschen, aber: es ist schließlich nur ein Spiel.

    Impliziert es eben nicht. Das Fehlen von einer Bemerkung dazu bedeutet nicht, dass das Gegenteil eintritt.“

    Dann müsste die Frau auf den Schienen ja auch keine Rolle spielen, schließlich kannst du in ‚Red Dead Redemption‘ mit Männern das gleiche machen. Nur gibt’s eben zufällig eine Trophy für das Überfahren einer Frau. In ‚Velvet Assassin‘ (s. oben) ist’s umgekehrt – und weiter? Was genau ist also das Drama?

    FemaleGamer:

    „Dennoch macht es meiner Meinung nach einen Unterschied ob man einen Film passiv anschaut oder aktiv in einem Videospiel handelt.“

    Der da wäre? Beides passiert nicht wirklich – das heißt, die Szenen im Film passieren schon wirklich, sie mussten schließlich irgendwann gedreht werden, außer, es handelt sich um einen Anime- oder CGI-Film, aber die Handlung ist rein fiktiv und den Schauspielern geschieht beim Dreh (meist) nichts. Fährst du in ‚GTA IV‘ eine alte Frau über den Haufen, ist das ebenso „schlimm“ (oder nicht), als wenn du dir alle Teile von ‚SAW‘ ansiehst. Du hast ebenso bewusst entschieden, eine alte Frau in ‚GTA IV‘ zu überfahren, wie du bewusst entschieden hast, dir einen Film über Folter, Selbstverstümmelung und Splatter anzusehen. ‚SAW‘ sieht sich (i.d.R.) kaum einer wegen der grandiosen dramaturgischen Darbietung oder der schönen Kulissen an – wer einen der ‚SAW‘-Filme schaut, der *will* Blut sehen. Worin besteht der Unterschied zur überfahrenen Frau im Spiel?

    „Sie hat NIE davon gesprochen, dass der Staat die Eltern kontrollieren soll, das ist eine reine Schlussfolgerung.“

    Ich zitiere aus dem Beitrag: „[…] aber an der Haustür ist Schluss. Und ich finde es ist eine Schande, dass den Eltern diese schwere Aufgabe aufgebürdet wird. Eine unglaublich mächtige, finanzstarke Industrie mit einer wahnsinnigen Werbung stürzt sich auf die Kinder und dann sagen die Leute: ‚Ja, die Eltern müssen, die Eltern müssen aufpassen‘.“

    Folgerung: Sie fände es toll, würde man die Eltern von dieser „enormen Bürde“ (sich mit dem Medienkonsum ihrer Kinder zu befassen? ^^) befreien.

    Konsequenz: Der Staat ist als „Befreier“ (von der Verantwortung) gefragt.

    Natürlich ist es Interpretation, aber verrate mir bitte, wie dieser Schluss bei ihrer Argumentation vermieden werden kann. Gerade, dass sie es nicht laut ausgesprochen hat…

  109. Sofern wir nicht alle anfangen irgendetwas Schriftliches aus dem Hut zu zaubern, sind wir hier alle erstmal Laien, die ihre persönliche Meinung sagen. Dafür ständig angegriffen zu werden, ist äußerst unhöflich und hilft einer guten Diskussion nicht. Aber ich bezweifle, dass das hier überhaupt noch eine Diskussion ist (oder mal war).
    Denn eine Seite sagt in höflichem Ton ihre Meinung und zack! Kommt ein BeweiseBeweiseBeweise von der Seite. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass man extra sagt: MEINER MEINUNG NACH. Also, dass der folgende Satz oder der davor auf der persönlichen Meinung beruht. Dass man keine Beweise braucht, das es nur eine Meinung ist.

    FemaleGamer hat extra betont, dass _ihrer Meinung nach_ Filme und Videospiele anders wirken. Sie hat nicht behauptet: „Filme und Videospiele wirken anders“. Sie hat hier ihre Meinung gesagt. Das mit Behauptung gleichzusetzen, zeigt mir, dass hier einige den Unterschied zwischen persönlicher MEINUNG und BEHAUPTUNG nicht kennen.

    Außerdem ist es auch sehr kindisch (und jetzt beleidige ich leider die Kinder mit), nach Beweisen zu schreien und damit zu versuchen eine MEINUNG abzuschmettern, ohne selber zuerst einen Beweis zu liefern. Aber das ganze hängt sich ja schon bei der Forderung nach Beweisen von persönlichen MEINUNGEN auf. Aber selbst bei einer BEHAUPTUNG ist es kindisch – in einer Diskussion kann man nicht ständig „Nein! Nein!“ rufen, ohne Argumente/Beweise zu bringen. Das macht aus einer Diskussion einen Monolog.

    @ Rey Alp
    „auch wenn es in den Augen von Feministinnen wohl nicht minder sexistisch ist“
    Weil?

    @ The_Real_Black
    „Erstmal es ist Unsinn(freundlicher gehts nicht) kein Spiel hat 50 Stunden Spielzeit“
    Bezieht sich das nur auf GTA oder auf Spiele allgemein? Bei letzterem müsste ich mich wundern…

  110. „Sofern wir nicht alle anfangen irgendetwas Schriftliches aus dem Hut zu zaubern, sind wir hier alle erstmal Laien, die ihre persönliche Meinung sagen. Dafür ständig angegriffen zu werden, ist äußerst unhöflich und hilft einer guten Diskussion nicht. Aber ich bezweifle, dass das hier überhaupt noch eine Diskussion ist (oder mal war).
    Denn eine Seite sagt in höflichem Ton ihre Meinung und zack! Kommt ein BeweiseBeweiseBeweise von der Seite. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass man extra sagt: MEINER MEINUNG NACH. Also, dass der folgende Satz oder der davor auf der persönlichen Meinung beruht. Dass man keine Beweise braucht, das es nur eine Meinung ist.“

    Wer erwartet, dass seine Meinung unkritisch stehengelassen wird, weil es ja seine unantastbare Meinung ist, soll sich gefälligst sein eigenes Blog anschaffen und die Kommentarfunktion abstellen. Meiner Meinung nach.

  111. Black:

    „Erstmal es ist Unsinn(freundlicher gehts nicht) kein Spiel hat 50 Stunden Spielzeit“

    Tipp: Besorg‘ dir die Game of the Year Edition von ‚Fallout 3‘ und du wirst eines Besseren belehrt. Ohne Komplettlösung, Karten oder sonstige Formen von Hilfestellungen schaffst du das Spiel und alle fünf Add-ons niemals in unter 50 Stunden durch. Gegenteilig brauchst du alleine für das Hauptspiel (ohne die Add-ons) vermutlich über 50 Stunden. Ich weiß, man sollte nicht von sich auf andere schließen, aber ich brauchte bei meinem 1. Durchgang nur für das Hauptspiel (mit allen Quests) ~71 Stunden, weil es im gigantischen Wasteland einfach so verdammt viel zu tun und zu sehen gibt…

  112. @ Vicarocha
    „auf einer Kosmologentagung zu verkünden, dass man der Meinung ist, die Erde ist eine Scheibe, werden die Anwesenden wohl auch kaum so im Raum stehen lassen“
    Und warum nicht? Sollte man soetwas verkünden, dann ist das seine Meinung. Behauptet er es jedoch, so sollte er das auch begründen.
    Eine Meinung ist rein subjektiv. Wohingegen eine Behauptung eine gewisse Richtigkeit der Aussage beansprucht und sie somit auch begründet werden sollte.
    Wenn es meine persönliche Meinung ist, dass es keinen Gott gibt, brauchen wir keine Diskussion über Religionen anfangen (könnten wir aber spaßeshalber :)). Wenn es meine persönliche Meinung ist, dass Vanilleeis am besten schmeckt, kannst du nach einem Warum fragen, brauchst es aber nicht – da die diffuse Antwort aus einem „Schmeckt eben besser“ besteht und vom Bauchgefühl kommt.

  113. „Eine Meinung ist rein subjektiv. Wohingegen eine Behauptung eine gewisse Richtigkeit der Aussage beansprucht und sie somit auch begründet werden sollte.“
    Behauptungen zu Meinungen zu erklären, damit man sie nicht mehr begründen muss, ist allerdings auch nicht Sinn einer Diskussion. Im Gegenteil – das zeigt nur, dass man an einer Diskussion gar kein Interesse hat, sondern nur ohne Widerworte seinen Standpunkt predigen will.

  114. „“Sofern wir nicht alle anfangen irgendetwas Schriftliches aus dem Hut zu zaubern, sind wir hier alle erstmal Laien, die ihre persönliche Meinung sagen. Dafür ständig angegriffen zu werden, ist äußerst unhöflich und hilft einer guten Diskussion nicht. Aber ich bezweifle, dass das hier überhaupt noch eine Diskussion ist (oder mal war).
    Denn eine Seite sagt in höflichem Ton ihre Meinung und zack! Kommt ein BeweiseBeweiseBeweise von der Seite. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass man extra sagt: MEINER MEINUNG NACH. Also, dass der folgende Satz oder der davor auf der persönlichen Meinung beruht. Dass man keine Beweise braucht, das es nur eine Meinung ist.”“

    „Wer erwartet, dass seine Meinung unkritisch stehengelassen wird, weil es ja seine unantastbare Meinung ist, soll sich gefälligst sein eigenes Blog anschaffen und die Kommentarfunktion abstellen. Meiner Meinung nach.“
    Tja, und siehst du? Ich habe nichts dazu zu sagen, weil es deine Meinung ist…~

  115. @ Kranki
    „Behauptungen zu Meinungen zu erklären, damit man sie nicht mehr begründen muss, ist allerdings auch nicht Sinn einer Diskussion. Im Gegenteil – das zeigt nur, dass man an einer Diskussion gar kein Interesse hat, sondern nur ohne Widerworte seinen Standpunkt predigen will.“
    Tja, aber da hier soviel auf persönlichen Meinungen rumgehackt wird, musste der Unterschied anscheinend mal erklärt werden. Es verbietet ja niemand einem nachzufragen, warum man denn eine Meinung hat, dadurch ändert sich vielleicht die Meinung oder man fängt erst dann an über sein Bauchgefühl nachzudenken. Eine Meinung jedoch von vornherein abzulehnen, ist genauso unpassend für eine Diskussion.

  116. Erst mal ist es mein persönlicher Eindruck, den ich selber bei Spielen habe, dass diese Spiele eine andere Wirkung auf mich haben als Filme. Wenn man selber einen Einfluss auf die Handlung hat, ist man doch viel gebannter dabei. Wenn man zudem die ganze Zeit mit einer bestimmten Figur spielt identifiziert man sich doch auch in gewisser Weise mit ihr. Das ist doch auch das Tolle und Reizvolle an den Spielen! Die Frage ist nur ob Kinder das so gut verpacken können. Ich fand das als Kind schon unglaublich aufregend wenn ich am Schluss von Mario World gegen Bowser gekämpft habe, ich weiß nicht, wie ich da auf Szenen a la GTA reagiert hätte. Auch wenn das vielleicht nicht so ganz deutlich wird, ich bin nicht gegen ein Verbot von Videospielen, ich spiele dieses Spiele sogar sehr gerne. Ich bin nur für eine differenzierte Sicht, gerade wenn es um Jugendliche geht. Natürlich machen Killerspiele nicht automatisch Amokläufer, aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer! Ich denke schon, dass diese Spiele abstumpfen. Wenn du stundenlang auf dem Bildschirm Leute abballerst kann ich mir nicht vorstellen, dass das überhaupt gar keinen Einfluss hat. Es wird unterschätzt, wie beeinflussbar Kinder und Jugendliche in der Pubertät sind. Und das ist keine Laienmeinung, da ich viel mit Jugendlichen arbeite.

  117. „aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer!“
    Ich verstehe nicht, wie man so unreflektiert die Hetze der Medien nachplappern kann, wenn gerade aktuell eines der unzähligen Gegenbeispiele in aller Munde ist.
    http://www.google.de/news/search?aq=f&pz=1&cf=all&ned=de&hl=de&q=amoklauf

    Es haben nichtmal alle Täter Videospiele gespielt, deren Taten in den Medien große Aufmerksamkeit gewidmet wurde. (Der Täter an der Virginia Tech zum Beispiel.) In einer großangelegten Studie über alle „school shootings“ (Schießereien an US-Schulen) des FBI und Secret Service wurde festgestellt, dass weit über 80% der Täter keine gewalthaltigen Videospiele gespielt haben.

  118. „Wenn man zudem die ganze Zeit mit einer bestimmten Figur spielt identifiziert man sich doch auch in gewisser Weise mit ihr.“

    Das trifft bei mir schon einmal nicht zu. Beispiel: ‚Shenmue‘. Ich hasse Ryo Hazuki. Ehrlich, ich HASSE ihn! Ryo ist der dümmste und unsympathischste Protagonist, den ich je gesteuert habe! Eine Identifikation mit seinem Charakter wäre mir unmöglich, denn in dem Fall müsste ich mir selbst nach jedem 2. Dialog (In-game) eine in die Fresse hauen. Und sein irrsinnig schwacher englischer Synchronsprecher macht die Sache noch schlimmer…

    „Natürlich machen Killerspiele nicht automatisch Amokläufer, aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer!“

    Erm, nein. Aber das dürfen dir Vic oder Rey erklären, ich bin gerade zu faul, um nach Quellen zu suchen.

  119. Es ist einfach so, dass die meisten Amokläufer in den letzten beiden Jahrzehnten männliche Jugendliche waren und fast alle männlichen Jugendlichen auch solche Videospiele spielen. Machen wir uns da nichts vor. Dass die Täter etwas gemacht haben, was alle anderen auch machen, sagt überhaupt nichts.

  120. @goldy
    Zitat von dir:
    „Du verweist mich tatsächlich auf Tomb Raider und DOA? Auf. Tomb. Raider. und. DOA? Zum Rest kann ich nicht viel sagen, aber Tomb Raider und DOA?? Miss Tittenqueen und Bouncing-Breast-Feature? Muss ich dazu noch mehr sagen?“

    Das klingt für mich doch sehr nach „die haben doch nur große brüste!“
    Was für charakterliche stärken hat denn ein Marcus Fenix (Gears of War)? Oder ein Duke Nukem? Keine… das sind auch nur muskel bepackte fleischberge ohne großartig charakter oder fähigkeiten. Aber siehst du deswegen irgendwen ne große welle machen nach dem motto „ich bekomme minderwertigkeits komplexe weil alle männlichen charaktere aussehen wie hulk hogan!“?

    Das ist es was mich stört, ob TV, Kino, Spiele, Comics, Bücher, Musik, whatever. Alle medien mit einem gewissen massen anspruch verfahren nach dem motto. Das ist nichts was exklusiv video-spiele betrifft oder exklusiv frauen. Hast du The Expendables gesehen? Was meinst du wie sich nen otto normal-typ vorkommt wenn er die fleischberge da rumrennen sieht?

    Von daher verstehe ich nicht warum da nun wieder ne extra wurst draus gemacht werden muss. Zumal es auch gute gegenbeispiele gibt, ganz spontan fällt mir da Uncharted ein wo der hauptdarsteller nun auch nicht direkt aussieht wie ein wrestler und die weiblichen charaktere realistisch rüberkommen mit realistischen proportionen.

    Also warum diese diskussion? Ist total sinnbefreit und führt zu garnix… es betrifft beide geschlechter, es gibt gute beispiele dafür und gute gegenbeispiele. Von daher hilft es erst recht nicht sich hier in irgendwelche opferrollen zu stecken nach dem motto „aber frauen können nie ein schwert benutzen und frauen in spielen dies und das und frauen betrifft das ja viel mehr“ oder andere als „kindisch“ zu bezeichnen nur weil sie wirre anekdotenhafte beweisführung nicht spontan als richtig anerkennen.

    Die welt ist nicht perfekt und die meisten unterhaltungsmedien sind nicht realistisch (sonst wären sie auch langweilig), ich weiss isn echter schocker aber so ist das nunmal.

    Würden einige frauen mal weniger darüber nachdenken in was für hässlichen opfer-rollen sie doch irgendwie irgendwo sind dann würden sie es auch garnicht bemerken weil sie dann feststellen das wir nichtmehr im 17. jahrhundert leben…

  121. YouTube: Fallout 3 speedrun 30:09. ;-P Selbet ohne Speedrun kann man es schneller als 10 Stunden schaffen und ab einer halben Stunde Ödland hat man alles gesehen was das Spiel optisch bietet oder? Was sieht man sonst noch danach?
    „Bezieht sich das nur auf GTA oder auf Spiele allgemein? Bei letzterem müsste ich mich wundern…“
    ok lassen wir mal OpenEndSpiele und MMORPGs aus, dann sind die Spiele mit den längsten Spielzeiten normale RPGs und bei diesen zählt (für mich) nur die Hauptstory zur Spielzeit Nebenquests kann es bei zB Fallout 3 ja unendlich geben. (hat schon mal einer hier das Real Time Stettlers „Mod“ getestet, denn dort kann man Zeit investieren.)
    Ein Spiel was man 50 Stunden nachsagen könnte ist Baldurs Gate 1, aber sehen wir uns mal Shooter und auch die Killerspiele an Crysis 1 in 3 Stunden und War Head in weniger Zeit denn ich habe beide an einen Tag durchgespielt (und war enttäuscht von der kurzen Spielzeit).

    „Wenn man zudem die ganze Zeit mit einer bestimmten Figur spielt identifiziert man sich doch auch in gewisser Weise mit ihr.“ und bei Filmen ist dies anders? Fibert man nicht mit den Figuren mit? Wenn der John McClane barfuß durch die Scherben rennt und Ellen Ripley vomn Alien angegiffen wird ist man nicht bei den Figuren? Gehen wir mal weg von Figuren dazu ein kleines Zitat aus Fredl Fesl’s Lied „Das Fussball- Lied2: „70.000 auf den Rängen spielen in Gedanken mit, mancher ist so begeistert und gibt dem Vordermann an‘ Tritt.“ Wieviele brüllen „WIR haben gewonnen!“ obwohl er nur vor der Flimerkiste drei Bier weggeschüttet hat? Fußball bringt die Leute auch dazu sich mit den „Figuren“ auf dem Feld zu identifizieren.

    „aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer! “ LÜGE!!!!!!
    Sieh dir hier auf der Seite mal um…

    Happy Coding.

  122. „Selbet ohne Speedrun kann man es schneller als 10 Stunden schaffen“

    Ohne Lösung oder Karten: nein, keine Chance. Die Main Quest vielleicht, aber alle Quests? Nein, eindeutig nein. Das ist keine Vermutung, sondern eine Garantie: Du musst dir die Quests „abholen“, weißt allerdings, wenn du das erste Mal spielst, noch gar nicht, wo es überall Quests gibt. Das kommt erst mit Erkundung, die Zeit in Anspruch nimmt. Sehr. Viel. Zeit.

    Übrigens: Ein Speedrun ist ein Speedrun, ich sprach aber von einem normalen Playthrough. Und dafür brauchst, gerade bei einem umfangreichen Titel wie ‚Fallout 3‘, Zeit, sofern du freilich nicht mit einer Hand spielst und mit der anderen durch einen Guide auf GameFAQs scrollst. ;)

    „und ab einer halben Stunde Ödland hat man alles gesehen was das Spiel optisch bietet oder?“

    Nein, es gibt außerdem mehr Ödland. Anderes Ödland. Ödland mit radioaktiv verstrahlten Teichen. Ruinen verschiedener Städte plus ihre passende Bewohner. Dann gibt’s noch etliche Höhlen unter dem Wasteland, das hoch technisierte Raven Rock (der Stützpunkt der Enklave, die aber erst später relevant wird) und natürlich Downtown D.C., also die Ruinen rund um das weiße Haus, ein einziges Kriegsgebiet, wo sich die Brotherhood of Steel, die Super Mutanten und die Talon Company gegenseitig die Köpfe einschlagen. Es gibt mehrere von Menschen neu errichtete Städte zu sehen, wie Rivet City, Arafu, Andale oder Megaton. Es gibt … – ja, viel zu sehen eben. Grafische Abwechslung ist dabei weniger wichtig als inhaltliche.

    Wobei es müßig ist, über Spielzeit zu diskutieren. Der eine ist schneller, der andere lässt sich Zeit. Ich gehöre prinzipiell zu letzterer Gruppe. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist deine vorher gegangene Aussage, es gäbe keine Spiele mit über 50 Stunden Spielzeit, schlicht und ergreifend falsch.

  123. @gody

    „@Rey Alp
    “auch wenn es in den Augen von Feministinnen wohl nicht minder sexistisch ist”
    Weil?“

    Weil es eine klischebehaftete Situation ist, in der die Frau als schwach, zerbrechlich und unfähig sich selbst zu helfen dargestellt wird, der – ihrem Schicksal ansonsten ausgeliefert – nichts anderes übrig bleibt als auf die Rettung durch den Mann zu hoffen, welcher – mit couragiertem Auftreten, der Verkörperung von Kraft und Macht (veranschaulicht durch seine Devotionalien) – sich in einem Szenario als Held gebärdet, wobei dieses Konzept genauso überholt und antiquiert wie das Weltbild desjenigen ist, dem überhaupt in den Sinn gekommen ist solch ein Szenario zu entwerfen um dem (männlichen) Spieler seine eigene Überlegenheit zu vergewissern^^.

  124. @ Rey
    Sehr plausibel erklärt… Genau so siehts halt aus.
    NUR: Finde ich das nicht per se sexistisch.
    Wäre die Situation umgekehrt, also Frau rettet Mann, auch kein Problem.

    Ist aber auch eine verteufelt komplizierte Sache :D

  125. Bei solchen Themen kann man(n) nur verlieren – also back to topic: das Gästebuch bei FrauTV ist wieder da (BITTE NICHTS REINFLAMEN!!!!) und es gibt durchaus einige besorgte Mütter, die sich dort äußern. Auch wurde da ausgeführt, dass man bei RDR für jeden toten Zivilisten Punktabzug und und ein höheres Kopfgeld (im negativen Sinne) kriegt. Stimmt das? Und wurde von GTA: San Andreas tatsächlich die indizierte Version gezeigt (Blut)? Afaik ist seit dem Teil auch in der dt. Version Blut vorhanden, so dass das nicht wirklich zutrifft.

  126. Ruhig Blut, Leute! Wir wollen doch nicht gleich neue Commenter/innen vergraulen. Ich würde mich freuen, wenn sich der Anteil der Frauen im Forum erhöhen würde.

  127. Feminismus ist erstmal nicht unbedingt etwas das mit Opferrollen oder Kritik daran überhaupt etwas zu tun haben muss. Es gibt sehr viele verschiedene Formen auch davon, mehr als einen Feminismus. Sogar unzählige Feminismen möchte ich sagen
    Feminismus auf einen Nenner gebracht bedeutet grundsätzlich nichts anderes als die Feststellung, dass Frauen auch Menschen sind. Punkt.

    Darüber hinaus, wenn hier von „FemaleGamer“ schon vorgeworfen wird dass Leute wie ich sowieso bloß „Stuss“ schreiben erübrigt sich für mich bereits jede weitere Diskussion: das ist einfach nur beleidigend für mich. Meine „Meinung“ dazu. Journalismus hat aus meiner Sicht auch nicht die Aufgabe, ob in Deutschland oder sonstwo, Hass und Verachtung zu verbreiten – das mein Vorwurf.
    Dazu muss ich diesen einzelnen Beitrag auch überhaupt nicht gesehen haben. Das lehrte mich die Erfahrung auch abseits von Frau P. wenn über Sexualisierungen sonst wo gesprochen wird. Ein Diskurs über Erotik findet so schonmal keineswegs statt. Scheint hier auch nicht möglich zu sein. Leider. Journalismus hat auch nicht die Aufgabe irgendwelchen Großeltern beizubringen welchen Abscheulichkeiten ihre Enkel ausgesetzt sind. Das ist schlicht und einfach intolerant.

    Es wird auch nicht ähnlich über eine etwaige Ausstellung des Wiener Aktionismus so nach dem Motto berichtet: hütet Euch davor welchen Schandtaten bös gedachter KünstlerInnen die lieben kleinen Kinder dort ausgesetzt sind.
    Solche „Kritik“. Weil solche „Kritik“ historisch zu deutlich belastet ist, bei etablierter „Hochkultur“. Dort geht das nicht (mehr) so einfach. Deshalb sehe ich solche Berichterstattung auch als widerliches „Ventil“ im Land an die eigenen Ressentiments gegen das Leben, den Ausdruck, anderer Menschen, vornehmlich Fremder im Ausland, loszuwerden. Abscheulich.
    Das Ganze tradiert einfach bloß auch Vorurteile. Vorurteile dahingehend, dass Games was für Kinder wären – und warum? Weil man es sich offenbar schon nicht anders vorstellen kann. Die eigenen Unzulänglichkeiten dabei dirigieren

    Und zwar alles. Alles Mögliche! Jede Einstellung in der gewöhnlichen Berichterstattung wird von negativen Gefühlen und Überlegenheitsdünkeln, Arroganz und Überheblichkeit getragen. Gewalt gegen (fiktionale) Gewaltdarstellungen. Nicht nur im Mainstream, sondern auch in der deutschen Spielepresse. Weil sich um Posten und Zukunftschancen gefürchtet wird – mit 45+ man als SpielejournalistIn eher in die Verwaltung wechselt und Redaktionen verlässt. Und im deutschen Games-Management wird kaum anders gedacht als in der Baustoffindustrie. Das ist das Ergebnis meiner jahrelangen, auch akademischen, Analyse. In Verbindung mit Ressentiments gegen Militär, diverse Verschwörungen böser Industrie(n), eines Kommerz diesbezüglich, „dumm“ gedachte AmerikanerInnen, eine fettleibige Wohlstandsgesellschaft welche vergnügungssüchtig wäre, „Spaß“ der eben abgelehnt wird. Um die zumeist eben auch noch ausländischen Kreativen meint man da braucht sich niemand zu kümmern. Das sind sowieso alles Schlechtmenschen welche Jugend verderben möchten. Wo „Kunst und Kultur“ Zuschreibungen von Gewalt sind – solche Etikette, die welche nach Gutdünken verteilt werden. Und alles Andere, Unangenehme, Unliebsame, Unpassende, Vermeidbare, das was man sich international nicht leisten können muss wie Von Trier oder Tarantino im Film, darüber kann mit Sauberkeitsvorstellungen leicht darüber gefahren werden. Von einer hasserfüllten Friedensbewegung, Sexnegativität, Christ- und Öko-FaschistInnen, dem gleichmacherischen Sozialismus einer „Gemeinschaft“ die alles an eine Norm drängt, usw. Aber das ist für Gewisse hier wohl weiterhin alles nur „Stuss“ oder gleich neuerlicher Grund zur Empörung – der am Besten auch weiter ignoriert wird so.

  128. @ FemaleGamer:

    „Natürlich machen Killerspiele nicht automatisch Amokläufer, aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer!“
    1.) Das neologistische Pejorativ „Killerspiel“ ist eine un- oder inflationär definierte Leerformel, so dass praktisch quasi jedes Spiel, dass ein „Amokläufer“ spielte, ex post facto als „Killerspiel“ tituliert werden kann.
    2.) Spielen ist ein quasi universelles Phänomen; d.h.: Das (jugendliche) „Amokläufer“ auch spielen, ist keine Überraschung. Ein universelles Phänomen indiziert kein spezielles Verhalten.
    3.) Die Behauptung, „jeder Amokläufer war bisher ein Gamer!“ ist selbst bei einer inflationären Definition von „Gamer“ faktisch falsch; ich bitte um Differenzierung (ungeachtet der inflationären Definition diverser Verbrechen als „Amokläufe“).

    „Ich denke schon, dass diese Spiele abstumpfen. Wenn du stundenlang auf dem Bildschirm Leute abballerst kann ich mir nicht vorstellen, dass das überhaupt gar keinen Einfluss hat.“
    Das alte Argument, die (z.B. temporale) Quantität (u.o. Qualität i.S.d. Explizität der Visualisierung z.B.) des Stimulus „mediale Gewaltdarstellung“ könne nicht ohne Wirkung sein… ehrlich (und das ist nicht böse gemeint): Die Idee eines Habitualisierungseffektes i.d.S., dass Gewaltdarstellungen in Computerspielen bzgl. realer Gewalt desensibilisieren ist so absurd… es existiert erstens ein logischer Widerspruch: Einerseits solle Gewalt habitualisiert werden, andererseits seien Gewaltdarstellungen besonders faszinierend. Zweitens ist das Konzept der Äquivalenz einer Habitualisierung (virtueller u.o. fiktionaler) medialer, resp. medial vermittelter „Gewaltstimuli“ und realer, unmittelbarer Gewalterfahrungen nicht plausibel; beides hat unterschiedliche phänomenologische Qualitäten. Obligatorisch ist, dass ich Thomas WILLMANN zitiere:

    „Es gibt so etwas wie Lesekompetenz auch für Gewaltdarstellungen. Diejenigen, die mit den ästhetischen Konventionen einer bestimmten Schule von Gewalt-Ikonographie nicht vertraut sind, betrachten entsprechende Werke mit quasi ‚pornographischem‘ Blick – und unterstellen diesen auch dem Stammpublikum: Der dargestellte Gewaltakt wirkt als starkes Stimulanz wahrgenommen, das die Barriere zwischen Fiktion und Realität zu transzendieren scheint; das unmittelbare, körperliche Erregung hervorruft; das sämtliche Schutzwälle der distanzierten Betrachtung durchbricht. Diese Wirkung schwächt sich mit wiederholtem Ansehen einer speziellen Art von Gewalt-Ästhetik ab: Man lernt, mit der entsprechenden Darstellungsform umzugehen, ihren Inhalt nicht mehr als einzigen und unkalkulierbar starken Reiz zu empfinden. Es ergibt sich eine Normalisierung des Blicks, der gezeigte Gewaltakt wird zum Element in einem größeren, komplexeren Kontext. Das ist jedoch etwas anderes als ein ‚Gewöhnungseffekt‘ im Sinne einer Desensibilisierung – es betrifft nicht automatisch die Wahrnehmung von Gewalt an sich (und erst recht nicht realer Gewalt […]). Es ist gerade umgekehrt eine Sensibilisierung für die Regeln, Codes und Konventionen einer Darstellungsweise. Und vor allem ist es eine Sensibilisierung für die Fiktionalität der Darstellung. Oder zumindest ihre Medialität: Wir alle haben uns an den Anblick sterbender Menschen oder verhungernder Kinder in den Abendnachrichten zumindest soweit gewöhnt, dass wir diese Bilder – und auch sie gehorchen unausgesprochen genauen Abbildungsregeln – mit der überlebensnotwendigen Distanz sehen können. Das heißt nicht, das irgendjemanden von uns der reale Anblick eines sterbenden Menschen, eines verhungernden Kindes auch nur annähernd kalt lassen würde.“

    Eine unmittelbar beobachtete Ohrfeige ist i.d.R. schockierender, als die extremste fiktionale Gewalt in einem Computerspiel [wenn du das für dich persönlich bestätigen kannst, dann solltest du das nicht i.S.d. sog. 3rd-person-Effektes für andere Menschen (ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene) kategorisch negieren]; das ist ein extremer Widerspruch bzgl. der Implikationen der Habitualisierungshypothese.

    Drittens wird bzgl. der notwendigen Faktoren potenzieller Habitualisierungseffekte – wie bei den anderen Wirkungshypothese – keine Differenzierung der „Gewalt“ geboten; das „Abballern“ sei eine hinreichende Bedingung, so sei bspw. die ästhetische und narrative Inszenierung egal, ob die dargestellte Gewalt die mediale Präsentation realer Gewalt oder fiktiver Gewalt sei etc..
    Viertens muss prinzipiell gelten, dass ohne Empathiereaktionen, d.h. ohne eine notwendige Überwindung der „Hemmschwellen“, eine Habitualisierung nicht möglich ist; ich zitiere Manuel LADAS: „Wenn jedoch keine empathetische Aufwühlung – oder gar Schockierung – durch die virtuelle Gewalt erfolgt, ist auch keine langfristige Gewöhnung bzw. Abstumpfung gegenüber den verschiedenen Gewalt-Arten anzunehmen – noch nicht einmal gegenüber Gewalt in anderen Computerspielen, da die eben nur äußerst selten als Gewalt im negativen, schädigenden Sinne wahrgenommen wird.“ Und selbst wenn Empathie bzgl. Charakteren empfunden wird, denen man virtuelle „Gewalt“ antun „muss“, ist das phänomenologisch nicht das Gleiche, wie realen Menschen Gewalt anzutun.

    I.d.S. bitte ich dich, über die Plausibilität deiner Wirkungshypothese zu reflektieren.

    „Auch wenn das vielleicht nicht so ganz deutlich wird, ich bin nicht gegen ein Verbot von Videospielen, ich spiele dieses Spiele sogar sehr gerne.“
    Du meintest wohl „für“, nicht „gegen“… ;-)

    @ gody:
    „Es verbietet ja niemand einem nachzufragen, warum man denn eine Meinung hat, dadurch ändert sich vielleicht die Meinung oder man fängt erst dann an über sein Bauchgefühl nachzudenken.“
    Das war es, was ich tat.

    „Wenn es meine persönliche Meinung ist, dass Vanilleeis am besten schmeckt, kannst du nach einem Warum fragen, brauchst es aber nicht – da die diffuse Antwort aus einem “Schmeckt eben besser” besteht und vom Bauchgefühl kommt.“
    Du verwechselst Geschmack und Meinung (ein Problem der alltagssprachlichen Synonymität der Termini): Einen Geschmack, wie du ihn skizzierst, muss man in i.d.R. einer Diskussion nicht begründen… aber eine Meinung (sonst ist das kein Diskussionsbeitrag – sofern die Eruierung unbegründeter Meinungen nicht integraler Teil der Diskussion ist -, sondern u.U. gar trollen); das ist auch kontextsensitiv .

    Aber auch generell: Meinungen sind nicht sakrosankt.

    BTT

  129. @ The_Real_Black
    FF-Reihe? Klingelts? 200 Stunden möglich bei FF12 (ja, mit Nebenquests), aber wenn du nicht gerade durchhetzt, hängst du trotzdem grobgeschätzte 60-80 Stunden vor der Konsole. Und LiquidSnakE hat es schon erwähnt: Spielzeit hängt auch vom Spieler ab.

    Zu dem „aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer!“ sage ich jetzt mal nichts, das habe die anderen schon getan.

    @ Densor
    Schön, wenn man jemanden zitiert und dann noch nicht mal den Namen richtig schreiben kann… (es gibt ja schon einen Unterschied zwischen goldy und gody…)
    Und wiedereinmal kann ich eigentlich nur fragen: Liest du auch mal meine Kommentare durch oder springst du immer nur mit Strg+F zu deinem Nick?
    Falls du sie liest, sollte dir aufgefallen sein, dass ich zu dem Punkt männliche Charaktere schon mal etwas geschrieben habe. Um es kurz zu wiederholen: „Ich habe keine realistischen männlichen Hauptcharaktere vordefiniert.“ Das ist im übrigen ein Zitat aus einem meiner Einträge hier. Und: „Ein Fehlen einer Bemerkung zu den männlichen Charakteren und ihrer Darstellung impliziert nicht, dass sie ok sind.“ Nur als Hinweis: wieder ein Zitat. Und dass ich das so anmerke, bedeutet eben, dass mir die männliche Charakterdarstellung auch nicht immer gefällt.

    „Aber siehst du deswegen irgendwen ne große welle machen nach dem motto “ich bekomme minderwertigkeits komplexe weil alle männlichen charaktere aussehen wie hulk hogan!”?“
    Mal wieder das typische „Ich rege mich nicht auf, warum regst du dich also auf“-Argument. Su~per Argument und so einleuchtend… Wenn du dich also nicht über, sagen wir, die Klimaerwärmung aufregst/daran interessiert bist, darf es also kein anderer tun, ja?

    „es betrifft beide geschlechter, es gibt gute beispiele dafür und gute gegenbeispiele.“
    Habe ich das jemals abgestreitet? Nö.

    „frauen betrifft das ja viel mehr“
    Habe ich das jemals behauptet? Nö.

    „Von daher hilft es erst recht nicht sich hier in irgendwelche opferrollen zu stecken…“
    Aha. Ich kann also nur eine Frau sein, die deiner Meinung ist, oder eine Frau in der Opferrolle. *facepalm*

  130. Da! Schon wieder!
    Immer diese Polemisierung… (das geht nicht an Gody…)
    Ich lese grad ein wenig im frau TV Gästebuch… mehr „vernünftige“ Beiträge als erwartet.

  131. Edit:
    @ Vicarocha
    „Meinungen sind nicht sakrosankt“
    Ich habe nicht gesagt, dass Meinungen unantastbar oder unverletzlich sind. (Und hat das einen bestimmten Grund, dass du in den Fachjargon abschweifst? Hätte man alles auch schön im umgangssprachlichem Deutsch sagen können) Ganz im Gegenteil habe ich gesagt, dass ein Nachfragen eine Meinung ändern kann.

    Und gut, dann ist das mit dem Vanilleeis eben Geschmack. Und das mit Gott? Wenn das eine Meinung ist, die ich aber dennoch begründen muss, wo wäre der Unterschied zur Behauptung, die ich ebenfalls begründen muss? Wir diskutieren hier und sollen sowohl Meinung als auch Behauptung begründen – es kann also nichts mit der „Umwelt“ (hier: Diskussion) zu tun haben, in der man seine Meinung oder Behauptung vorbringt.

  132. FemaleGamer: Darum haben wir die USK (Pegi würde reichen und BPJM it einfach nur der letzte Dreck), die verbindliche Alterfreigaben für Videospiele vergibt. Wenn sich das Kind sowie dessen Umfeld an geltende Gesetze hält, besteht keine Chance, dass ein Kind ohne das Wissen der Eltern ein Spiel spielen kann, dass nicht für das Alter des Kindes geeignet ist.
    Und wenn du meinst, Videospiele hätten eine andere Wirkung als Filme, dann könntest du recht haben. Meinst du jedoch, dass Videospiele eine stärkere Wirkung als Filme hätten, dann brauche ich mehrere Dinge: Eine klare Definition des angeblich stärkeren Effektes, eine klare reproduzierbare Messmethode, die also auch reproduzierbare Ergebnisse erzeugt und bzgl. der klaren Definition des Effektes eindeutig ist. Viele Probanten und einen klaren versuchsaufbau, der unbekannte Einflüsse ausschließt.

    Das alles ist nicht zu realisieren, weswegen DER BEWEIS ungeachtet aller Dinge, die ein Manfred Spitzer oder sonst ein Unterstüzer des widerlichen „Kölner Aufrufes“ so erzählt.

    Insgesamt bedienen Videospiele wie auch Filme einen Markt, der sich durch Angebot und Nachfrage selbst „regelt“. Das bedeutet auch: Wenn Frauen in Videospielen oftmals Klischee XY zugeordnet werden, dann ist dies vom Kunden so gewünscht, ansonsten würden sich Spiele die andere Klischees aufgreifen besser verkaufen.
    Wenn eine R. Pfeiffer dies nun mit der Parole, es sei „Gewalt gegen Frauen“ und „Sexistisch“ in das Fernsehen schleift, dann setzt sie nicht nur bei dem Symptom (Videospiel) an, statt bei der Ursache (Gesellschaft), sie verhöhnt damit auch alle Männer, die in Videospielen nach meinem Empfinden bisher nicht einmal ansatzweise so „gut wegekommen sind“.
    Männer sind die brutalos, die marodierend durch die Straßen ziehen, rücksichtslose Zerstörung bringen, den Weltuntergang herbeiführen wollen usw. Und was sind Frauen? Okay, hin und wieder etwas zu „großbusig“, aber ansonsten friedliche sanfte Wesen oder glorreiche Heldinnen, die den Unfug der Männer beseitigt.
    Da wird eine Frau in einem Videospiel entführt, von einem Mann und kann sich bevor die Folter losgeht befreien und ihren Peiniger besiegen und das wird als Gewalt gegen Frauen bezeichnet. Eine Frau wird in der Szene als „das Gute“ dargestellt, während der Mann wieder das brutalo-Klischee vertritt, der des perverslings usw.

    Ich weiß nicht, ob du (FemaleGamer) das nachvollziehen kannst, aber ich mag es nicht, wie gerade R. Pfeiffer in dem Beitrag die Frauen als etwas schützenswerteres als die Männer darstellt.
    Im Übrigen redet auch C. Pfeiffer gerne von der männlichen Machokultur, die durch Videospiele ja gefördert werde.
    Ich fühle mich da als Mann einfach ausgegrenzt, herabgestuft bzw. als Wertlos eingestuft. In einer Welt, in der Gleichberechtigung wirklich existieren würde, würde niemand einen Beitrag im Fernsehen über Heavy Rain zeigen und sich darüber aufregen, dass auch mal eine Frau die Hauptidentifikationsfigur wäre, die nicht in Watte gepackt wird. In diese „perfekten Welt“ (hinsichtlich der Gleichberechtigung) würde man sich nicht darüber beschweren, dass man in GTA auch Frauen töten könnte, getreu dem Motto: Männer sind eh nur ein Abfallprodukt.
    Und DAS stört einfach.
    Die Wirkungsforschung selbst konnte bisher nur herausfinden, dass sie ncihts handfestes herausfinden konnte und bis auf die Personen, die vor Lügen- und Hetzkampagnen nicht zurückschrecken (Kölner Aufruf) hat dies in der Wissenschaft auch jeder Begriffen.

    Und mal ganz Offtopic: Wer eindeutig falsche Dinge sagt, kann sich nciht auf die Meinungsfreiheit berufen, wenn andere dann mehr oder minder freundlich darauf hinweisen, dass es Schwachsinn ist ;)

  133. @Pyri
    Wann hat FemaleGamer zu dir gesagt, dass du Stuss redest? Das einzige Mal, wo sie das Wort verwendet hat, war „Es war auf alle Fälle dumm und peinlich, dass die Moderatorin so viel Stuss gelabert hat.“ und bezieht sich eindeutig auf die Moderatorin der Sendung. Ohne war das kein Zitat sondern eine Interpretation ihrer Beiträge hier? Dann wäre meine Frage, wie du zu dieser Ansicht kommst.

    „Dazu muss ich diesen einzelnen Beitrag auch überhaupt nicht gesehen haben. Das lehrte mich die Erfahrung auch abseits von Frau P. wenn über Sexualisierungen sonst wo gesprochen wird. Ein Diskurs über Erotik findet so schonmal keineswegs statt. Scheint hier auch nicht möglich zu sein. Leider.“
    Bezieht sich das „hier“ aus dem vorletzten Satz auf diesen Blog und diesen Blogeintrag? Wenn ja, frage ich mich, wieso du dieser Ansicht bist.

  134. Edit:
    Mist, das heißt natürlich: „_Oder_ war das kein….“

    @ Rey Alp
    „Weil es eine klischeebehaftete Situation ist, …“
    Ich schließe mich da teilweise Tentakelzombie an. Da die Szene sich als Hommage entpuppen könnte (wofür man die Macher fragen müsste, ob sie wirklich als solche gemeint war), könnte man höchstens (wenn man denn unbedingt will) das mit dem Explodieren der Figur ankreiden. Aber auch das wurde von einem hier als „bewusst übertrieben dargestellt“ interpretiert.
    Und warum kann bei „solchen Themen (…) man(n) nur verlieren“? Das hört sich für mich so an, als ob Frauen solche Themen (was? Sexismus?) immer „gewinnen“ würden – was auch immer das heißen soll – und dass sie (Achtung! Ich interpretiere!) darauf herum reiten würden.

  135. „Ich habe nicht gesagt, dass Meinungen unantastbar oder unverletzlich sind.“
    Nein, aber deine Argumentation wirkte (m.M.n. ^^) wie ein Plädoyer unbegründeter (und i.d.S. „unantastbarer“ oder „unverletzlicher“) Meinungsäußerungen (und ja, du relativiertest, „dass ein Nachfragen eine Meinung ändern kann“ – ich zitierte ja deinen relevanten Absatz); aber prinzipiell war das auch eine generelle Anmerkung, keine spezielle an dich adressierte. Die Meinungsdiksussionen sind nämlich nicht neu… :-)

    Und btw: Ich „schweife“ nicht „ab“, ich schreibe quasi immer(!) so…

    „Und gut, dann ist das mit dem Vanilleeis eben Geschmack. Und das mit Gott?“
    Eine Glaubensfrage (als weitere Kategorie)…?!
    Die Phänomene Meinung, Behauptung und Glauben konstituieren z.T. einen einzigen Graubereich und sind nicht (immer) exakt differenzierbar; wir müßten wohl detaillierte Skizzierungen bieten, um richtig zu diskutieren… aber ich sehe nciht, wie das in irgendeienr Art und Weise für das Thema sachdienlich wäre, denn am Ende kommt immer heraus, dass FemaleGamer ihre „Äußerung“ bitte begründen möge.

  136. @gody
    Ja ich bitte vielmals um Entschuldigung für diese Unterstellung. Mein Fehler! Schrieb zu meiner Verteidigung aber auch „wenn“ und die Sache diente mir sowieso bloß als auf Aufhänger für weiteres im Text…

  137. @ Gody
    Genau DAS ist der Eindruck, den ich oft habe, wenn ich Männer so texten sehe…
    Das Problem scheint mir zu sein, dass es wohl für Kerle tatsächlich schwer scheint, sich quasi „Pro Mann“ zu äußern, ohne ganz schnell in die „antifeministen“ Ecke abzudriften.
    Ich erlebe das häufiger, wenn ich mich z.B. im EMMA – Forum rumtreibe.
    Umgekehrt wird eine kritische Position von Männern nicht selten als Anlass genomen, unangemessen Defensiv zu reagieren, was dann letztlich so gut wie jedes mal in einer Grundsatzdebatte endet, in der sich beide Parteien an den Äußerungen aufhängen, die von den jeweiligen „Hardlinern“ gemacht werden. Darüber werden dann die „vernünftig“ schreibenden schnell übersehen, was wiederum dazu führt, dass sich viele ausgegrenzt oder beleidigt fühlen. Und somit werden die Debatten dann leider sehr oft obsolet… :-(

  138. @Vica

    Ich finde nicht, dass man die subjektiv unterschiedlich empfundene eigene Wahrnehmung und Bewertung von Gespielten und Gesehenen begründen muss oder kann. Unabhängig davon, inwiefern hier anhand objektiver Kriterien eine andere Bewertung der Rezeption oder gar Wirkung der Inhalte angenommen werden kann, ist es doch bereits moralisch gesehen ein anderer Ansatz ob jemand ein Geschehen am laufen hält oder es nur nicht unterbricht.

    Aussagen, wie das jeder Amokläufer ein Gamer war, sollte man dagegen sehr wohl Argumentativ untermauern können.

    @gody

    Es ist nicht meine Bewertung, sondern eine, die mich durch manche Emma-Autorinnen nicht überraschen würde. Nicht, dass ich das Magazin regelmäßig lesen würde – so habe ich mich immer noch nicht von Schwarzers Artikel über Winnenden erholt ….

  139. @ gody:
    „Da die Szene sich als Hommage entpuppen könnte (wofür man die Macher fragen müsste, ob sie wirklich als solche gemeint war), könnte man höchstens (wenn man denn unbedingt will) das mit dem Explodieren der Figur ankreiden. Aber auch das wurde von einem hier als “bewusst übertrieben dargestellt” interpretiert.“

    Die Autorenintention ist nicht das zentrale Argument für die Interpretation von Medieninhalten, kann aber ein (relevanter) Faktor sein: Auch wenn die Autoren die „Szene“ nicht als Hommage konzipierten (was ich bezweifeln würde), kann sie als Hommage interpretiert werden – Kommunikation (und Rezeption ist ein Kommunikationsprozess) ist ein reziproker Prozess, in den die Rezipienten involviert (und in dem sie keine simplen „Empfänger“ i.S.d. Lasswell-Formel) sind. Medieninformationen sind nicht objektiv (ergo sind auch Interpretationspotenziale nicht linear; Stichwort: Container-Metapher). Das Problem ist aber auch, dass Intentionen i.d.R. nicht objektiv eruierbar sind.

    BTW: Das „Explodieren der Figur“ ist ein „splatter“-Element, hat als solches natürlich auch einen ikonographischen, einen ästhethischen Gehalt (s. auch das Zitat Thomas Willmanns) und kann als eigenständige Hommage interpretiert werden (die Kombination „Splatter“ und Western ist ja auch nicht neu).

    Es liegt halt im Auge des Betrachters…

    @ Rey Alp:
    „Ich finde nicht, dass man die subjektiv unterschiedlich empfundene eigene Wahrnehmung und Bewertung von Gespielten und Gesehenen begründen muss oder kann.“
    Das habe ich auch weder gefordert, noch behauptet (wobei ich ein „Können“ nicht kategorisch negieren will – das ist eine Frage der Selbstreflexion -, dass Problem ist die mangelnde Intersubjektivierbarkeit).
    Ob z.B. ein Spiel gemocht wird oder nicht, muss nicht unbedingt begründet werden.

  140. Ich denke man sollte sich endlich einmal von der Vorstellung verabschieden, dass Videospiele Welt so beschreiben wie sie sein sollte.
    Das hab ich eingangs hier glaub ich auch schonmal formuliert.
    Als Wurzel für diese Vorstellung sehe ich ja den deutschen Idealismus an
    Weshalb sollte, nein dürfte, Negatives bis auch hin zu solchen Verbrechen in Games keinen Platz haben? Noch ironisch illustriert – warum wird hier auch nicht thematisiert WIE diese Trophy, dieses Achievement eigentlich heißt? In der von mir erwähnten US-Sendung wurde das sehr wohl. In den spieleigenen Kosmen.
    Ich kann ja auch kaum erkennen wo RDR eine idealisierte Darstellung des Wilden Westens am Ende, also am Anfang des 20. Jahrhunderts, weil zu der Zeit spielt das Game, überhaupt sein soll. Das Spiel beginnt mir Referenzen zu Völkermord, einer Referenz zu den zumindest borderline-genozidalen Verbrechen an den nordamerikanischen indigenen Kulturen bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.
    Im Zug zu Beginn. Weshalb regt sich darüber niemand auf? RDR soll nun einmal keine heile Welt darstellen – warum auch – DAS wäre historisch höchst problematisch, auch für mich.

  141. Ich bin immer wieder mal auf Beiträge gestoßen, in welchen sich Eltern echauffierten, dass es brutale Spiele überhaupt gibt, wo es doch so schöne Spiele ohne Gewalt und dafür mit Lerneffekt gibt. Bei diesen Leuten kommt irgendwie einfach nicht an, dass wir hier über Spiele sprechen, die ein Erwachsenenhobby sind :-/

  142. @ Vicarocha
    „…dass FemaleGamer ihre “Äußerung” bitte begründen möge.“ und
    „“Ich finde nicht, dass man die subjektiv unterschiedlich empfundene eigene Wahrnehmung und Bewertung von Gespielten und Gesehenen begründen muss oder kann.”“ (Rey Alp)
    „Das habe ich auch weder gefordert, noch behauptet“ (Vicarocha)
    Was nun? Wünscht du dir, dass sie eine Begründung liefert oder nicht?

  143. @gody
    Vicarocha hat doch schon gleich deutlich gemacht was er „meint“ sozusagen – als er auf GESCHMACK hingewiesen hat: Geschmack ist eine indidviduelle Angelegenheit, subjektive Empfindung, ein Gefühl, ein Sentiment, aber das sich von „Meinung“ so nunmal unterscheidet. Eine „Meinung“ in der Hinsicht ist immer auch ein politischer Ausdruck aus meiner Sicht
    Ich kann auch meinen eine Gruppe von Menschen, wie etwa „Blondinen“, wäre „dumm“ oder überhaupt auch ein einzelner Mensch wäre das – so wie „gemeint“ diese und jene Games seien „gewaltverherrlichend“, „militarisierend“, „brutalisierend“ oder sonst was – der Gehalt davon wird sich aber wohl oder übel erst unter Beweis stellen müssen. Sonst läuft alles auf Beleidigungen und/oder Unterstellungen hinaus – das war auch meine Absicht als ich mich an eine Rede von „Stuss“ fälschlicherweise hochgezogen habe
    „Meinungen sind nicht sakrosankt“.

  144. @ gody:
    Der Exkurs über die (potentiellen) Differenzen der Phänomene Meinung und Geschmack hatte einen Sinn (war aber offensichtlich nicht erfolgreich); hätte FemaleGamer z.B. die Geschmacksäußerung formuliert, dass sie ein Spiel nicht mag, wäre (mir) eine Begründung (u.U.) egal. Ihre Äußerung, die ich zitierte, war aber keine „subjektiv unterschiedlich empfundene eigene Wahrnehmung und Bewertung von Gespielten und Gesehenen“, sondern ein „bauchgefühltes“ Wirkungspostulat, das begründet werden „muss“… Pyri hat da gerade eine nette Antwort formuliert.

  145. Nachtrag: zusätzlich zu „Geschmack und Empfinden“, ein Privatleben diesbezüglich, geht es teilweise zumindest auch schon um eine Öffentlichkeit welche sogar ein gesetztes Menschenrecht betrifft: Gewissensfreiheit nämlich, wenn so wie ein Weiß es glaub ich unlängst formuliert hat sich Gamer auch nicht wundern bräuchten, würden sie wegen ihrer Eigenschaft Gamer sein, und so eben diese inkriminierten Spiele spielen, noch verachtet werden. „Videospiele so gesehen“ berühren bereits auch dieses Recht – über einen dermaßen negativen Zugang zu ihnen.

  146. @FemaleGamer: Ich stimme dir in manchem zu, zu einem Satz ein einzelner einsamer Kommentar ;-)
    „Es wird unterschätzt, wie beeinflussbar Kinder und Jugendliche in der Pubertät sind“ Ich sehe das im Forum ähnlich, ich denke das ganze Problem ist Folgendes: Von Kritikern wird nie differenziert ob die Wirkungen auf Kinder sind oder auch alle. Damit stoßen die Ideen auf Ablehnung. Ich hege bei Kindern/Jugendlichen auch ähnliche Befürchtungen, aber dann muss ich klar machen dass sich das auf Kids bezieht bzw. dass in einer solchen Situation ein generelles Verbot schon prinzipiell falsch ist. Sprich ich plädiere für eine differenzierte Sprech/Sichtweise und eine Stärkung elterlicher Sorgfalt.

  147. Also, wenn es gute Quellen dafür gibt dass die meisten Amokläufer in Schulen keine „Killerspiele“ -oder wie wir sie auch immer nennen wollen- gespielt haben, dann tut mir leid, dass ich das so gesagt habe. Was ich dadurch eher sagen wollte, ist dass solche Spiele/ gewaltverherrlichende Musik/ Alkohol/…..bei vielen Jugendlichen keinen schlimmen Schaden o.Ä auslöst! Viele probieren nur mal was neues, weil es interessant ist, wollen dadurch vielleicht provozieren/ sich abgrenzen etc. Es gibt aber auch immer Jugendliche, die mit solchen Sachen nicht umgehen können und das sage ich als Pädagogin und nicht als Laie!
    Ich finde es allgemein super interessant hier zu diskutieren und mir verschiedene Meinungen ( -nennt wie ihrs nennen wollt-) anzuhören. Dabei kann man selbst immer nur dazulernen.
    Was mich aber echt ankotzt sind so einige Beiträge, die man hier, oder im FrauTV-Gästebuch oder bei Youtube liest. Vieles davon ist unter aller Kanone: sexistisch, beleidigend, absolut unsachlich! Manchmal wird dabbei vergessen, dass Frau Pfeiffer hier über Spiele und die Spielehersteller spricht und nicht über die Gamer selbst. Sie hat nie nur einen Gamer ansatzweise so beleidigt, wie sie teilweise beleidigt wurde! Diese Aussagen sind es, die bei mir einen schlechten Eindruck von vielen Gamern hinterlassen, nicht dieser Bericht! Es ist doch ein riesen Eigentor wenn der Bericht von Gewalt gegen Frauen handelt und danach reihenweise frauenfeindliche Sprüche kommen!
    Ich sage noch einmal:
    Ich bin NICHT für Verbote, ich bin für Aufklärung und Diskussion!
    Ich bin NICHT der Meinung, dass man durch Gewaltspiele automatisch gewaltätiger wird, aber alles was man wahrnimmt hat eine Wirkung! Kinder und Jugendliche müssen da einfach besser geschützt werden. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und kann Spiele wie GTA spielen, dabei Spaß haben und das soweit reflektieren, dass es danach keine Auswirkungen mehr auf mich hat. Genauso kann ich mich auch schnell wieder von einem Horrofilm erholen. Mit 12 Jahren war das aber noch anders. Da konnt ich nach einem Horrofilm 2 Tage nicht schlafen! Das ist der Unterschied. Es geht doch nicht darum erwachsenen Menschen ihr Hobby wegzunehmen!

  148. @ Vicarocha
    Warum sollte es keine subjektive Wahrnehmung gewesen sein? Aus meiner Sicht hat sie ihre subjektive Meinung zu Videospielen und Filmen dargestellt.
    Oder reden wir hier gerade von unterschiedlichen Zitaten?
    Aber eigentlich gehört das Auseindernehmen von Userbeiträgen nicht wirklich hier rein, ne?

    @ Pyri
    Sorry, wenn ich „drauf rumreite“, aber eine Antwort dazu würde mich interessieren:
    “Dazu muss ich diesen einzelnen Beitrag auch überhaupt nicht gesehen haben. Das lehrte mich die Erfahrung auch abseits von Frau P. wenn über Sexualisierungen sonst wo gesprochen wird. Ein Diskurs über Erotik findet so schonmal keineswegs statt. Scheint hier auch nicht möglich zu sein. Leider.”
    Bezieht sich das “hier” aus dem vorletzten Satz auf diesen Blog und diesen Blogeintrag? Wenn ja, frage ich mich, wieso du dieser Ansicht bist.

  149. @ FemaleGamer
    LEIDER hast du recht. Es gibt zu viele – wie man sie nennt – Flamer.
    Oft viel zu Junge Leute.
    So funktioniert eine Diskussion nicht :-(

  150. @ gody:
    Das relevante Zitat ist:
    „Ich denke schon, dass diese Spiele abstumpfen. Wenn du stundenlang auf dem Bildschirm Leute abballerst kann ich mir nicht vorstellen, dass das überhaupt gar keinen Einfluss hat.“ Der erste Satz formuliert ein Wirkungspostulat, das m.E. begründet werden „muss“; wieso? Weshalb? Warum?… s.o.. Du kannst meinen Beitrag auch als Plädoyer einer Selbstreflexion und Kritik der Alltagshypothesen interpretieren.

  151. @Vicarocha
    Ich verweise mal der Einfachheit halber nicht direkt auf ein Zitat sondern auf Patrik Schönfeldts Wiedergabe: ‚… Weiß aber stellt sogar einen Zusammenhang zwischen Computernutzung und sozialer Isolation her, den er in Bezug auf eSportler sieht. Er übersieht dabei, dass gerade eSportler ein aktives Vereinsleben besitzen und Computerspiele nutzen, um Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu pflegen. Nichtsdestotrotz dürften sie sich laut Weiß nicht wundern, „wenn man über sie den Kopf schüttelt oder gar verachtet“.‘ http://vdvc.de/news/?p=981

  152. Nachtrag: Schönfeldt bezieht sich eben auf die beim AAW veröffentlichten Texte, dort muss man auch nicht immer hinverlinken hier (mehr) denk ich
    @gody
    Dieser Meinung bin ich weil ich schon mehrmals auf den erotischen Gehalt von Darstellungen für manche Menschen (mich eingeschlossen) hingewiesen habe, darauf jedoch von Niemandem (noch – hier) eingegangen wurde. In traditionellen Gamer-Kreisen erscheinen mir Final-Fantasy-Spiele wie X-2 oder auch XIII noch zusätzlich eher unbeliebt zu sein. An der Dead-or-Alive-Franchise wird sich auch nur eher selten (bekennend) erfreut meiner Wahrnehmung nach. Und dies bemerke ich üblicherweise wenn eine Sexualisierung beklagt wird, ob über Kleidung, Posen oder sonstigen Ausdruck – bis hin zu expliziten sexuellen Ausdruck AKA „Pornografie“.

  153. @Ächtung: Weiß, Rudolf, Dr. 2009-05-05
    „Die gesellschaftliche Ächtung von Horror-/Gewaltfilmen und von Gewalt-/Killerspielen beginne bei den Politikern, die die Herstellung und den Vertrieb dieses Genres gesetzlich einschränken könnten, und ginge bis zur jugendlichen Freundin, die ihren Freund vor die Wahl stellen sollte, sich mit ihr anstatt mit bluttriefenden Computerspielen zu beschäftigen.“

  154. @All:
    ich hab mich jetzt mal durch die 190 Beiträge gekämpft…
    eigendlich geht es hier doch fast nur noch darum sich nicht einzugestehen, dass die eigene Formulierung, unabhängig von den Inhalten fehlerhaft ist. ist ein Nebensatz in einem 20 Zeiler falsch, so ist gleich alles Bockmist und verdient keine Beachtung. Schade dass man sich wegen so etwas so dermaßen hochziehen kann und nicht versucht einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die Diskussion persönlich zu machen hilft da auch nicht wirklich viel.
    Schade

  155. @Vicarocha
    Lieber Vicarocha
    Ich habe auch einen Uni-Abschluss und kann ganz viele Fremdwörter benutzen! ;-) Du kannst das Kind gerne Wirkungspostulat nennen, du kannst mir aber auch glauben, dass ich -besonders im Umgang mit Jugendlichen- sehr selbstreflektiert und kritisch bin! Das ist hier keine wissenschafliche Ausarbeitung sondern mein persönlicher Eindruck. Das ist das was ich empfinde und bei andern Menschen beobachte. Wir sind hier nicht in einer Wissenschaft wie Mathematik, wo man etwas logisch beweisen kann, was dann die nächsten 1000 Jahre gilt. Es gibt nun mal in Wissenschaften wie der Pädagogik verschiedene Theorien und Ansätze! Ich weiß, was ich bei meiner Arbeit erlebe und ich weiß, was ich hier im Internet in Foren lese. Und zu guter Letzt werde ich mich ja wohl zu meinen eigenen Gefühlen äußern dürfen, die ich beim Zocken empfinde! Oder muss ich da vielleicht Quellenangaben machen?

  156. @FemaleGamer: Ich würde nicht pauschal sagen, alles was man wahrnimmt hat eine wirkung. zumindest nicht auf den bezug virtuelle gewalt=reelle gewalt. Wenn man beim stundenlangem , z.b. gta-spielen von stundenlen töten redet, dann hört sich das für mich an, wie als hätten diese leute die das spielen von vorne rein keine tötungshemmungen. ich spiele schon seit ich klein bin shooter auch ab 18 und würde nie jemanden schlagen. we gesagt, wenn man beim virtuellen „töten“ vom töten redet, dann ist es leciht gesagt, dass man je mehr man das spielt, desto…genauso wie dadurch das zielen trainieren könne.

  157. @ FemaleGamer:
    Liebe FemaleGamer,
    ich gratuliere… du darfst auch „ganz viele Fremdwörter benutzen!“, musst du aber nicht. Das ist kein Problem. Ich artikuliere mich aber so (wie z.B. auch Pyri sich artikuliert, wie Pyri sich artikuliert), habe mich „immer“ so artikuliert und werde mich immer so artikulieren (das Forum bietet ein paar Diskussionen bzgl. meines prätentiösen Artikulationshabitus). ;-)

    BTT; Thema Habitualisierung: „Das ist das was ich empfinde und bei andern Menschen beobachte.“ insofern die Außerung auch Medienwirkungen meint:
    Bzgl. der Beobachtung frage ich mich, wie man eine Habitualisierungs-, resp. Desensibilisierungswirkung, eine Stimulus-Reaktions-Kausalität beobachten können will; ehrlich, dass frage ich mich.

    Thema Gegühle: „Und zu guter Letzt werde ich mich ja wohl zu meinen eigenen Gefühlen äußern dürfen, die ich beim Zocken empfinde! Oder muss ich da vielleicht Quellenangaben machen?“
    Ja, du darfst. Wer sollte/wollte dir das verbieten? Dein eigenes Gefühl beim Zocken kann es aber nicht sein, dass andere „abstumpfen“ (so wie es kein „Gefühl“ i.d.S. sein kann, dass Gewaltdarstellungen in Computerspielen „Amokläufer“ generieren) – Wirkungsfragen sind keine Gefühlsfragen -; dein subjektives Empfinden beim Spielen ist nicht mein Thema und ich kritisierte es nicht.

  158. @FemaleGamer

    Nicht als Vorwurf, sondern nur als Information: Wenn du bei dieser Seite oben auf „Weiterführendes“ klickst findest du dich direkt bei einem Text wieder, der sich mit „Amokläufen“ beschäftigt. Dort wird auch eine Studie des SSI verlinkt, nach der 12 % der männlichen Jugendlichen Amokläufer an us-amerikanischen Schulen Interesse an gewaltdarstellenden Videospielen hatten. Das Ergebnis fällt einen Tick „besser“ als es ist für Spiele aus, da die ersten Schulamokläufe zu Zeitpunkten stattfanden, in denen es noch gar keine Ego-Shooter gab (abgesehen von MazeWar). Wobei auch gerade der Umstand, dass junge männliche Jugendliche schon vor Ego-Shootern solche Taten begangen haben zeigt, dass hier eine direkte Verbindung nicht wirklich bestehen kann. Bei den aktuellen Taten in Deutschland hatten zwar die meisten Täter was mit Videospielen zu tun, aber nach einer Studie haben nur 4 von 7 Tätern große Teile ihrer Freizeit mit Shootern verbracht. Einige, wie der in Ansbach, auch gar nicht. Auch der Täter des wohl blutigsten Amoklaufes – der von Blacksburg – ist ohne Videospiele ausgekommen. Aber Interesse an medialer Gewalt hatte er trotzdem: Er hat Theaterstücke geschrieben.

  159. Pingback: Stigma Videospiele » Blog Archive » Regine Pfeiffer äußert sich zu FrauTV Kritik

  160. *Anmerkung:
    Einen Kommentar von Wyrd Sister habe ich (erst jetzt) freigeschaltet, war wegen der Anzahl der Links im Spamfilter hängen geblieben.

  161. So, mein letzter Kommentar für heute! Dann gibts ne schöne Runde Mario-Kart zum chillen! Ich habe gerade den Brief von Frau Pfeiffer gelesen und fand den bis auf einige Sätze ganz gut. Ich bin übrigens nicht die junge Frau, die ihr geschrieben hat! Mich hat diese Diskussion noch auf dem ganzen Nachhauseweg beschäftigt und da habe ich mich gefragt, wo denn überhaupt die Grenzen zu ziehen sind. Öfters ist mal das Argument gefallen, dass Videospiele ja nicht die wahre Welt sind. Aber ist deshalb alles erlaubt? Omas aufschlitzen, Frauen (oder auch Männer) vor den Zug schmeißen gibt es ja schon! Was ist da die nächste Steigerung? Als Nazi Juden vergasen, weil es ein Teil der Geschichte ist? Afrikanische Frauen beschneiden, weil das ja schließlich in manchen Kulturen üblich ist. Schließlich wird das mit der Frau auf den Schienen ja auch als altes Western-Motiv „verherrlicht“, sozusagen ein „Kulturerbe“. Irgendwo gibt es da auch einfach moralische Grenzen! Natürlich ist es eine virtuelle Welt, aber eine, die der Realität inzwischen sehr nahe kommt! Ich finde dennoch dieses Forum hier sehr interessant und werde in Zukunft sicher mal öfter reinschauen!

  162. @FemaleGamer
    Ja Beschneidungen und auch alles andere Genannte in Videospielen zu thematisieren wäre äußerst wichtig aus meiner Sicht. Gerade auch manch historische Gräuel für mich als Historiker sogar eine absolute Notwendigkeit die Emanzipation des Mediums betreffen. Um Videospiele an andere Ausdruckformen auch heranführen zu können – von Literatur bis zur Steinbildhauerei. Aber wenn schon mit einer Vorstellung an solche Themen in Videospielen herangegangen wird wie so vorgetragen, dass da etwas „verherrlicht“ oder „zugelassen“ werden würde, etwas „möglich gemacht“ zwecks „Einübung“ – dann sehe ich auch keine weitere Gesprächsbasis mehr. Das ist ebenfalls nicht nur eine Perfidie sondern auch ein Übel für mich. Und aus meiner Sicht höchst unmoralisch.

  163. Hmmm
    Diese Frage ist wichtig und interessant im Bezug auf JEDES Medium.
    Egal ob nun Spiel, Film, Buch, Musik oder sonstwas.
    Eine Antwort indessen kann ich darauf schwerlich geben.
    Jedoch eine Idee:
    Für gewöhnlich wird es als „In Ordnung“ befunden, wenn grausige, sadistische Gewalt durch einen Antagonisten verursacht wird. Dies bedeutet, dass etwa eine Szene wie jene aus Heavy Rain als „Okay“ zu gelten hätte. Wird solch Gewalt aktiv verursacht (bei einem Spiel), so greift § 131 StGB. Es kann also letztlich ein Protagonist entweder ein mehr oder minder klassischer „Held“ sein oder ein „tragischer Bösewicht“. Beides ist in unseren Medien vertreten und nicht selten sehr anspruchsvoll umgesetzt. Warum also sollte dies nicht auch Spielen zugestanden werden? Freilich sind hierbei nun keine reinen Schlachterorgien gemeint, die ja auch bei Filmen eher weniger akzeptiert, wenngleich aber durchaus tolleriert werden.
    Nein, ich möchte NICHT als Nazi Juden vergasen. Sowas findet sich im Film oder Buch allerdings auch nur mit großer Distanz, also nicht gerade in einem befürwortenden Sinne.
    Selbiges sollte also m.E. auch für Spiele gelten.

  164. @RDR-Achievement/Trophy
    Noch eine Sache, weil es mich seit dem Nachmittag jetzt schon beschäftigt: „Bastardi“ ist ein Schimpfwort das in einem DLC zu einem anderen Spiel, nämlich „Assassin’s Creed 2“, auch von einer sozial höher gestellte Frau gewählt wird, während sie auf ihre Gebärfähigkeit gegenüber versammelten Männern hinweist um so ihre biologische Überlegenheit gegenüber diesen zu demonstrieren. Dabei entblößt sie auch ihre Scham

    Ich habe wahrlich überhaupt kein Verständnis dafür weshalb der Name der Trophy, des Achievements, bei dieser ganzen Diskussion dermaßen unter den Tisch fällt.

  165. „Ich bin jetzt 23 Jahre alt und kann Spiele wie GTA spielen, dabei Spaß haben und das soweit reflektieren, dass es danach keine Auswirkungen mehr auf mich hat. Genauso kann ich mich auch schnell wieder von einem Horrofilm erholen. Mit 12 Jahren war das aber noch anders. Da konnt ich nach einem Horrofilm 2 Tage nicht schlafen! Das ist der Unterschied. Es geht doch nicht darum erwachsenen Menschen ihr Hobby wegzunehmen!“

    Doch, genau darum geht es in der Diskussion.
    Die wirklich brutalen Spiele sind doch schon Ab 18 Jahren freigegeben und nur mit Personalasuweis zu erwerben, da braucht es keine Verschärfung mehr. Anders als in anderen Ländern sind die Alterskennzeichen auf den Spielehüllen keine Empfehlungen, sondern verbindliche Angaben.
    Es geht darum, dass einige Menschen diese Spiele so pervers finden, dass sie auch Erwachsenen das Recht absprechen wollen diese Medien zu konsumieren.

  166. @ FemaleGamer:

    Die „Frau auf den Schienen“ wird nicht als „altes Western-Motiv ‚verherrlicht'“, die „Frau auf den Schienen“ ist(!) simpel ein „altes Western-Motiv“, ungeachtet individueller Wertung(en); der Punkt war, dass die Empörung, die Simplifizierung des Interaktionspotenzials als Gewalt(darstellung) unreflektiert ist; der Punkt war eine generelle Kritik der pornographischen Perspektive. Das Argument war nicht, dass die „Szene“ nicht debattierbar sei, weil so eine Tat in der Realität „ja schließlich in manchen Kulturen üblich ist“ o.ä..

    „Als Nazi Juden vergasen, weil es ein Teil der Geschichte ist?“
    Deine Formulierungen machen m.E. kompliziert zu werten, ob du polemisierst, dass andere die Historizität von Taten als Legitimation propagierten (Pyri hat einen ausgezeichneten Beitrag zur Legitimität der skizzierten Inhalte i.d.S. formuliert) oder ob du polemisierst, dass andere zu Recht argumentieren, dass der Kontext, ergo auch die Spielgeschichte relevant ist (s.u.)?

    „Irgendwo gibt es da auch einfach moralische Grenzen!“
    Die wer definiert? Moralkonzepte divergieren: Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Konzepte. Ich definiere mich persönlich als moralischen Menschen, meine Moral ist aber bzgl. der virtuellen Welt, bzgl. der Fiktion eine andere, als deine. Wenn „moralische Grenzen“ deine eigenen, exklusiv für dich geltenden moralischen Grenzen meinte, ist das ja i.O. – boykottiere die Spiele, ignoriere sie… whatever.
    Meine moralischen Grenzen können die skizzierten Inhalte in den simplen Varianten aber gar nicht tangieren; die Beispiele sind nicht differenziert: Wie könnte ich kategorisch die Legitimität der Inhalte „Omas aufschlitzen, Frauen (oder auch Männer) vor den Zug schmeißen […] Als Nazi Juden vergasen […] Afrikanische Frauen beschneiden“ u.ä. kritisieren, wie könnte ich mich echauffieren ohne die Kontexte (ohne die ich sie z.B. eventuell als affirmativen Kommentar bzgl. gewalttätigen Verhaltens in der Realität interpretieren könnte – nicht, dass die Gefahr nicht marginal wäre)?… s. auch Pyris Kommentar. Da Idee des (kategorischen) Thematisierungsverbotes/-tabus (bzgl. eines Mediums, wie Computerspiele) selbst ist z.B. m.E. „unmoralisch“; was soll das spezifische Problem der Spiele sein? Die Interaktivität (auch wenn der Spieler als „Täter“ gar nicht als notwendige Bedingung definiert wurde)? Wenn ja, bitte ich um die Erklärung, warum das problematisch sein soll.
    Und: Ich differenziere strikt in Realität und Fiktionalität; die Moralkonzepte beider Sphären divergieren, in letzterer sind sie z.B. abhängig vom individuellen Spiel; also ja: Deshalb ist m.E. alles erlaubt (ob ich alles rezipiere, ob ich nicht u.U. Inhalte kritisiere, ist eine andere Frage). BTW: Fiktionale Realitäten wollen z.T. gar nicht die Moralität der Realität präsentieren, Spielerealitäten sind eigene Realitäten, in denen eigene Dinge (z.B. eine andere Moral) „sinnig“… man imaginiere eine Dystopie, die nicht dystopisch sein dürfe.

    „Natürlich ist es eine virtuelle Welt, aber eine, die der Realität inzwischen sehr nahe kommt!“
    Und das Argument ist?… Kommt sie? Die „virtuelle Welt“ existiert nicht, aber virtuelle Welten. Ist deine generalisierende Formulierung ein Indiz, dass du einen mit „Realismus“ i.d.S. einen aktuellen „trend“ meinst, den „realistischer“ Visualisierung („fotorealistische“ Grafik, „lebensechte“ Animationen, inkl. Physikeffekte, potenziell „authentische“ Effekte der Gewaltwirkungen u.ä.)? Wenn ja:
    1.) Nur ein Teil der Spiele bemüht, diesen „Realismus“ zu bieten (in Punkto Gewaltdarstellungen wird es ihm i.d.R. unterstellt; de facto sind die Gewaltdarstellungen aber nicht realistisch – den Rezipienten fehlen auch i.d.R. Referenzwerte -, die Simplizität realer Gewalt wird zu Gunsten „cineastischer“ Effekte, aus technischen Gründen u.ä. nicht realisiert – die Gewaltvisualisierung wird z.T. detailierter, expliziter… aber i.d.R. nicht realistischer).
    2.) Realismus meint prinzipiell nicht nur eine realistische Visualisierung, sondern auch realistische Szenarios, Geschichten u.ä.; ein Spiel kann alle Realismuskriterien gem. Punkt 1.) erfüllen… ein Egoshooter, in dem Aliens die Antagonisten sind, wird aber i.d.S. nie der Realität „sehr nahe“ kommen…

  167. @ Vicarocha
    Um es kurz zu machen: Jupp, wir haben andere Zitate gemeint („Erst mal ist es mein persönlicher Eindruck, den ich selber bei Spielen habe, dass diese Spiele eine andere Wirkung auf mich haben als Filme.“).

    @ Pyri
    Figuren wie Lara Croft und die Damen aus DOA werden meiner Meinung nach nicht als sexy Frauen vermarktet, sondern werden zu reinen Sexobjekte degradiert. Ein Show-Muscle-Feature für die Herren von DOA wäre genauso degradierend aus meiner Sicht, da für beide Geschlechter diese Art von Feature nichts mit dem Handlungsgeschehen zu tun hat.

    Eine Formulierung wie „traditionelle Gamer-Kreise“ finde ich problematisch, da sie Personen ausschließt, die angeblich nicht dieser (hier) undefinierten Tradition angehören und sie somit verschiedene Gruppen bildet. Außerdem hört es sich für mich stark wertend an, wenn ich höre, dass für einen „traditionellen Gamer“ XYZ unbeliebt sei, da ein Wort wie Tradition gerne als eine Art von Auszeichnung verwendet wird („Wir sind eine traditionsreiche Brauerei“ „Wir sind traditionelle Farmer“ von Leuten die Tradition für das beste halten was es gibt…).

  168. Edit:
    @ Wyred Sister
    „Study: Women and minorities are underrepresented in video games“
    Genau darauf wollte ich eigentlich hinaus mit meinem Anfangskommentar zu den Hauptfiguren (der dann etwas abschweifte zur Kleidung…).

    Ein nettes Zitat: „That kind of visibility is really the first step toward leading to public consciousness and equal treatment. These cultural markers matter.“ und dazu „The characters the developers put in the games do not match the real world,“ „Our thoughts about why are all informed guesses.“
    „Match“ as in: prozentuale Anteile an der Gesamtbevölkerung.
    Also nichts mit: „Oh, aber Spiele müssen doch nicht die Realität wieder geben.“ Manchmal möchte man sich aber eben mit seiner gespielten Figur auch über Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht oder sonst was identifizieren.
    (Und nein, ich habe jetzt nicht alle 20 Seiten des Berichts gelesen, sondern habe mich an der erstverlinkten Seite und am Abstract orientiert.)

  169. @ Gody
    Eine Entwicklung in diese Richtung – also mehr Minderheiten/Frauen – in Videospielen würde ich sogar durchaus begrüßen. Ist aber doch bei Filmen des Action – Genres durchaus dasselbe. Werden die Spiele „anspruchsvoller“ sieht das ganze doch schon wieder anders aus. Bspw. bei Point & Click Adventures habe ich schon viele Frauen als Protagonistinnen gesehen. Aber was die „großen“ Genres angeht, hast du durchaus Recht.

  170. Nachsatz:

    Andererseits möchte ich nun auch nicht, dass sich die Leute nun bei jedem Videospiel Gedanken über die „Political Correctness“ machen :-/
    So nach dem Motto:
    „Nein Leute, so geht das nicht, wir haben hier noch laut quote zuwenig asiaten, schwarze, frauen in dem Spiel, also muss der held eine schwarz-asiatische Inianerin arabischer Abstammung sein“…. ist natürlich überspitzt, aber ich denke, es ist klar, was ich meine ^^

  171. @ gody und Tentakelzombie
    Also mehr Minderheiten und Frauen würde mich persönlich nicht ansprechen, weil ich beim Spielen nicht auf Geschlecht und Aussehen der Figuren achte, egal ob Haupt- oder Nebencharakter. Mir bleibt eher die Geschichte einer Figur, falls vorhanden, oder deren Fähigkeiten im Gedächtnis. Über das Aussehen und das Geschlecht, muss ich gestehen, habe ich bisher nicht nachgedacht. Wenn ich aber jetzt so darüber nachdenke, dann steckt m.M.n. eine großartige Möglichkeit, sich von anderen Spielen noch weiter abzuheben, wenn man bei der Kreation der Figuren über Geschlecht, Hautfarbe, oder auch Alter nachdenkt. Wie viele Spiele beschäftigen sich schon mit den Problemen des Alters? Oder auch Menschen mit Behinderung wären denkbar, oder Homosexuelle. Wenn man sucht, wird man bestimmt auch solche Figuren finden.

  172. Kommt auf Genre an…
    Ein alternder Mensch mit Krücken ist aus offensichtlichen Gründen kein sonderlich geeigneter Kandidat für einen FPS. Und ich denke gegen homosexuelle sind die Ressentiments (leider) immer noch zu groß. Aber im Wesentlichen ist vll das gängige Prinzip aus diversen Rollenspielen, sich den Char selbst zu bauen, ein guter Ansatz um möglichst viele Varianten unter zu bringen…

  173. @hector spector
    Stimmt Möglichkeiten gibt es viele, wann hat man zbsp. das letzte mal einen Farbigen als helden gehabt der keinen Gangster ala CJ aus GTA SA darstellte? Die Figurenerschaffung hat in vielen Titeln immer noch Einschränkungen, eine löbliche Ausnahme bildet da Bethesda dort kann man in vielen Spielen vom Jugendlichen bis zum Rentner alles spielen und auch die Hautfarbe spielt keine Rolle, man kann Asiaten, Latinos, Weiße, Schwarze spielen und natürlich kann man auch zwischen Mann und Frau wählen. In Fallout 3 habe ich eine junge Latino gespielt und in Mass Effect 1+2 einen alternden Schwarzen, wann hat man sonst mal die Möglichkeiten diese Figuren zu spielen?

  174. Oh, Spiele mit Schwulen/Lesben gibt es ;)
    Ich sehe die zwar nur in Japan und selbst da nur in der Love-Simulation-Game-Sektion (die sich eher an heterosexuelle Männer und Frauen richtet – so wie Shounen-Ai und Shojo-Ai überhaupt), aber es gibt sie.
    Kann man nicht auch bei Sims gleichgeschlechtliche Paare bilden?

  175. Edit:
    Es geht auch nicht wirklich um PI vs. PC (political incorrect vs. political correct). Es geht um Variation, um Figurenreichtum, um Abwechslung.
    Und es geht darum, Personen, die nicht weiß sind, nicht männlich, nicht sonstwas anderes sind, die Möglichkeit zu geben, mit einem Charakter, der sie repräsentiert, eine fiktionale Welt zu erforschen. Ohne das schließe ich doch alle aus, die nicht dem entsprechen, und ich sage ihnen indirekt, dass diese Welten eigentlich nur für „uns“ ist – sie dürfen sie spielen, werden aber niemals Teil davon sein. Genau darum geht es.

  176. @gody
    Das es die gibt was ich als Sammler und Gamenerd wohl, leider bleiben mir diese Games wie so viele andere Japanspiele mangels Sprachkenntnisse verschlossen (Was mich aber nicht davon abhält sie durchszuspielen, Versuch und Fehler heißt da die Lösung), das es die nur in Love-Games gibt stimmt so aber nicht ganz, manchmal kommen die auch in RPG’s vor aber da auch nur in 1 von 1000 wenn man es so sagen so will.

  177. @gody Kennst du Katawa Shoujo? Das wird von internationalen Freiwilligen programmiert und spielt an einer Schule für junge Leute mit Behinderungen. Bisher gibt es nur ein Demo, aber ich verfolge das Projekt weiter.

    Das mit der „Repräsentation“ interessiert mich! Ich spiele auch gerne Charaktere, von welchen ich gar nicht repräsentiert werden möchte. Auch gern Frauen wie Heather Mason (Silent Hill 3), Sheva (Resi 5) oder Samus (ja, trotz Other M^^).

    Durch Spiele haben wir die Möglichkeit auch mal in andere Rollen zu schlüpfen, welche nicht unbedingt das eigene Ich „repräsentieren“. Welcher Schauspieler will schon immer sich selbst spielen?

    Beim Thema „mehr Vielfalt und Figurenreichtum“ kann ich nur zustimmen! Wobei natürlich auch Stereotype ihren Reiz haben.

  178. @ buzzti
    Katawa Shoujo sieht interessant aus – trotz der anscheinenden Einschränkung auf körperliche Behinderungen und keine geistigen (wobei das wahrscheinlich noch schwieriger wäre) – ich hoffe, es findet viele Spieler!

    Ich meinte damit nicht, dass man dann nur noch „sich selber“ spielen *darf* (wäre gruselig). Ich nutze auch wo ich kann, die Möglichkeit andere Figuren zu spielen. Es geht mir um die *Möglichkeit* „sich selber“ zu gewissen Teilen spielen zu können.

    @ DoktorTrask
    In RPGs? Fällt dir ein Titel ein? Und ist die Figur dann Hauptfigur oder Nebenchara?

  179. @gody: Doch, es kommen auch geistige Behinderungen vor (zB Kenji[der übrigens total paranoid ist und Angst hat vor der feministischen Weltverschwörung ;) ], Hanako und Misha wahrscheinlich auch).

    Ich denke ich verstehe was du meinst – ich finde es zum Beispiel schade, dass man in WoW als männl. Mensch nur muskelbepackte Testosteron-Stiere spielen kann, will man etwas schmächtigere Charaktere spielen kann muss man auf Gnome ausweichen. Liegt wahrscheinlich an Chris Metzens Grafik-Stil. Gerade auf Rollenspiel-Servern schränkt dies die „Figurenvielfalt“ zumindest optisch etwas ein.

    Zu RPGS: Bei Mass Effect, Fallout oder Baldur`s Gate kann(!) man sich weibliche Helden basteln. RPGs mit vordefinierten weiblichen Hauptchars fallen mit zugegebenermaßen leider gerade nicht ein… Final Fantasy (6, X2, 13) war ja nicht so dein Fall ;)

  180. FemaleGamer: „Irgendwo gibt es da auch einfach moralische Grenzen!“
    nö. Moral ist in einen Raum nur allgemeingültig wenn man allein in diesen Raum sitzt.
    Ansonsten solltest du mal Japanische Spiele und Mangas anschauen, da wirst du schnell merken, dass „moralische Grenzen“ sehr subjektiv gesteckt werden.

    „Ein alternder Mensch mit Krücken ist aus offensichtlichen Gründen kein sonderlich geeigneter Kandidat für einen FPS“ Wieso? Wenn er seine Krücken als Maschinengewehr verwenden kann könnte man daraus schon einen FPS machen, wäre aber dann kein „ernster“ Shooter, auch für ein Jump and Run könnte man jemanden mit Krücken nehmen, dieser müsste dann aus den Krücken einen Pogo-Stock machen (Commander Keen in alt also).

    gody: „Kann man nicht auch bei Sims gleichgeschlechtliche Paare bilden?“
    Auf einer Fan Webseite von Sims 2 hatte mal eine Umfrage gemacht… 2/3 der Paare sind Lesbisch. Ok die Umfrage ist vermutlich nicht repräsentativ ^^.

    Happy Coding.

  181. @The_Real_Black
    Die meisten Dunkelelfen/Blutelfen(*Hoch*Elfen in WoW (Und andere Titel in denen die gespielt werden können) sind lesbisch oder besser gesagt sie werden so gespielt als seien sie es(Auf andere Rassen trifft das zwar auch zu aber gerade bei diesen und gerade bei Dunkelelfen wird das heufig gemacht).

  182. Ein RPG mit einem vordefinierten weiblichen Char ist Venetica. Okay, Venetica ist mehr ein Action-Adventure mit RPG-Anteilen, und leider auch nicht besonders gut. Zählt Sacred 2 als RPG? Hier kann man zwischen 3 (Seraphin, Dryade, Hochelfe) weiblichen Charakteren wählen. Übrigens: ein Entwickler sprach davon, dass viele weibliche Gamer die Seraphin auswählen.

    BioWare traut sich übrigens viel, was Liebesbeziehungen angeht. In DragonAge: Origins kann man gleichgeschlechtliche Beziehungen eingehen.

  183. Oh Gott, Oh Gott Ich schäme mich ja so. Wie konnte ich nur, wie konnte ich nur diese unschuldigen Pixel töten. Also ehrlich was ist das für ein schrott, 60 Jahre alt, hat sowas wahrscheinlich nochnie gespielt, verschweigt das die Option in RDR Frauen auf die Gleise zu legen keine Plicht ist und das man in Heavy Rain die Frau ist und sich aus denn Fängen dieses Kerls befreit und sich wehrt. aber was soll man erwarten?

  184. @El Konsolero
    Ja zwischen Frau und Frau, zwischen Mann und Mann ging das aber nicht wohl auch weil besonders die USA das nicht dulden würden, diese dulden ja schon Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau innerhalb eines Spieles nicht, ähnlich wie wir Deutschen Gewalt in Spielen nicht dulden zumindest was die Gutmenchen dort und hier angeht und diese sitzen nun einmal weit oben und haben daher das Sagen.

  185. (ACHTUNG SPOILER)
    +
    +
    +
    +
    @DoktorTrask, El Konsolero
    Mass Effect 1 ist vielleicht nicht das ganz korrekte Beispiel für eine gleichgeschlechtliche Beziehung, da der/die Partner/in ein Alien ist, die nur aus eingeschlechtlichen Individuen bestehen (kleiner Klugscheißer, ich weiß ;-)).
    Die Diskussionen in den USA haben sich übrigens auch nur darin bezogen, dass bei der Romanze (Mann/Frau, Mann/Alien, Frau/Alien) ein nackter! Busen kurzzeitig von der Seite zu sehen ist.
    +++
    Dragon Age: Origins passt als Beispiel für gleichgeschlechtliche Beziehungen schon besser, da der man sich als Heldin eine nette Bardin als Geliebte bekommen kann und als Held einen elfischen Attentäter. Dass sich die Medien in den USA darüber aufgeregt haben, ist mir nicht bekannt – lasse mich aber gerne von Gegenteil überzeugen.

  186. In Mass Effect 2 sollte auch die gleichgeschlechtliche Beziehung zu einer menschlichen Frau möglich sein.
    Grundsätzlich würde ich „Mass Effect“ diesbezüglich aber sogar noch am ehesten als sexistisch angreifbar sehen, weil solche Beziehungen meines Wissens nach überhaupt nur mit den weiblichen Crew-Mitgliedern möglich sind. Im zweiten Teil gibt es da auch nur eine weibliche Assistentin soweit ich weiß
    Neben „Dragon Age“ möchte ich als bestes Beispiel für Homosexualität in einem westlichen Mainstream-Spiel (leider) immer noch „Canis Canem Edit“ (Bully) anführen, wo der vermeintlich „harte“, kahle Schlägerjunge auch andere Jungs küssen darf. Leider leider ist die gleichgeschlechtliche Form der Liebe ansonsten wohl noch immer massiv unterrepräsentiert im Westen. Als homophob interpretierbare Äußerungen eines „Mafia 2“-Produzenten von zuletzt werden die Situation auch nicht verbessern: http://www.gamepolitics.com/2010/09/23/mafia-2-producer-apologies-gay-space-marine-comment

    Als größten Skandal in diesem Zusammenhang würde ich in den USA übrigens die „Vorwürfe“ von Homoerotik bei dem in Deutschland wegen seiner Gewaltdarstellung indizierten „Army of Two“ sehen. Was hierzulande so völlig unverständlich zu sein scheint…

  187. „Es ist aber eh nicht wirklich relevant welche Altersfreigabe ein Spiel hat, die Kinder und Jugendlichen spielen es doch sowieso!“
    Nein, sie spielen es nur wenn die Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder nicht kontrollieren.
    So wie Kinder nur Rauchen und Alkohol trinken wenn die Eltern dies zulassen.
    Laut unserem Grundgesetz (und der christlichen Soziallehre) liegt die Erziehung der Kinder im Verantwortungsbereich der Eltern.

    „Natürlich machen Killerspiele nicht automatisch Amokläufer, aber jeder Amokläufer war bisher ein Gamer!“
    Natürlich machen Negermusik und Schundhefte nicht automatische Amokläufer, aber jeder Amokläufer hat Comics gelesen und Rockmusik gehört…
    Oder zweifelt irgend jemand daran, das die Polizei auch Schundhefte und Negermusik gefunden hätten, wenn sich die aktuelle Diskussion 50 Jahre früher abgespielen würde ?
    Wer einen Medienpolitischen Kampfbegriff wie „Killerspiel“, „Negermusik“, „Entartete Kunst“ oder „Schundheft“ unreflektiert verwendet disqualfiziert sich für mich als erstnzunehmender Gesprächspartner.

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