Was das Fernsehen nicht zeigt:

Nur ein Spiel from Michael Schilhansl on Vimeo.

(facebook, Michael Schilhansl)

„Warum hab ich den Film gemacht?

Ich wollte eine Dokumentarfilm machen, der die Faszination von Fantasyrollenspielen erklärt.
Anders als sonst im Fernsehen üblich, wollte ich keine Freaks zeigen, die von Verwahrlosung, Gewalt und Sucht bedroht sind, sondern „normale“ Menschen, die von ihrer Leidenschaft erzählen.

Warum läuft der Film nicht im Fernsehen?

Damn – i tried really hard. Als ich vor ein paar Jahren die ersten Ideen für den Film hatte, begab ich mich brav zu Vorgesprächen mit Fernsehredakteuren. Die Gespräche verliefen abgekürzt immer so: „Ah sie wollen was über Computerspieler machen. Wollen sie es mehr unter dem Suchtaspekt betrachten, oder mehr unter dem Gewaltaspekt?“ – „Ähm – Nein, ich wollte die zunehmende Popularität und Faszination des Spielens erklären.“ „Achso, also, wenn das nicht unter dem Thema Amok oder Sucht läuft, weiß ich nicht, ob das wer sehen will.“

Nach einiger Zeit beschloß ich den Film selbst zu produzieren. Mit dem fertigen Film bin ich dann zu etlichen Fernsehsendern gegangen. Die Dialoge verliefen dann meist so: „Ah – Computerspiele. Da machen wir gerade eine eigene Produktion. Die zeigt (Sender X) die Suchtgefahren der neuen Medien, oder (Sender Y), wie Computerspiele die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen erhöhen…Experten…Verwahrlosung…AMOK!!!“

Leider bleibt deshalb Oma Erna im Musikantenstadelsumpf stecken und wird beim Wort Computerspiele weiterhin Herzflimmern bekommen oder an Kinderpornographie denken.

Menschen die durch das Internet sowieso schon gefährdet sind, können sich dafür meinen Film hier angucken:

http://vimeo.com/16064142

Viel Spaß. :)

Noch mehr Infos?

Wie der Film entstand:

Vor vielen vielen Jahren…als ich Gothic2 spielte, dachte ich mir, dass es inzwischen auch in Deutschland Spielentwickler gibt, die gute Spiele für Erwachsene machen. Und dass ich darüber eine Doku machen könnte. Erste Gespräche mit Fernsehredakteuren verliefen erstaunlich monoton (siehe oben).

Deshalb entschloß ich mich den Film selbst zu produzieren, in der Annahme, es würde den Fernsehredakteuren einfach an der Fantasie fehlen, sich eine Doku über Computerspiele vorzustellen, die nicht automatisch vom Niedergang der Kultur erzählt.

Zunächst nahm ich Kontakt zu den Piranha Bytes auf und dokumentierte bei mehreren Besuchen die Entwicklung von Gothic 3. Meine Idee war es, die Entstehung einer virtuellen Welt als roten Faden durch den Film zu ziehen.

Da ich selbst leidenschaftlich gern das noch relativ frische World of Warcraft spielte, lernte ich die Spieler der Wiener Gilde „Sturmwölfe von Azeroth“ kennen, die ich später für den Film interviewte.

Statt das obligatorische Thema Amok mit in den Film zu nehmen, entschloss ich mich lieber nach den Vorläufern der Computerspiele zu suchen. Deshalb die Besuche bei den Pen&Paper Spielern und den Live-Rollenspielern. Ich fand sie sehr gut geeignet, die Grundlagen des Rollenspieles so zu erklären, dass es auch Nichtspieler verstehen können.
Außerdem wollte ich den „Oh mein Gott – ein Computerspiel!!!“-Reflex der klassischen Zielgruppe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens umgehen.

Die Liverollenspieler haben wir einige Tage auf der Burg beobachtet, als sie die Kampagne „Finsterkamm“ auf der Grundlage der Regeln des Schwarzen Auges spielten.
Die Hauptschwierigkeit fand ich dabei, dass die Spieler nicht für ein Publikum (oder eine Kamera) spielen, sondern für sich selbst. Sie selbst sind Darsteller und Publikum zugleich. Die Kostüme sind deshalb nicht hollywoodreif und die Darstellung ist nicht für eine Kamera gedacht. Wir zeigen deshalb im Film vor allem Interviews und Bilder, die die Atmosphäre vermitteln sollen.

Mit dem Erscheinen von Gothic3 wollte ich dann Spieler zeigen, die leidenschaftlich über das Spiel erzählen. Da aber das Spiel, sagen wir, nicht ganz den Erwartungen gerecht wurde, war es schwierig, Spieler zu finden, die bereit waren, gern über das Spiel zu reden.

Das war ein herber Rückschlag für den Film, deshalb hab ich ihn erstmal auf Eis gelegt, bis ich auf einen Artikel von Cornelia Kurth gestoßen bin (http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/11/27/a0119), die mit dem erforderlichen Feuer von Gothic1 erzählte und mich auf die Idee brachte, Leute zu interviewen, die einfach die ersten beiden Teile von Gothic gespielt hatten.

Während ich den Zusammenhang zwischen Amokläufen und Computerspielen als deren Hauptursache völlig angemessen für die verzerrte Wirklichkeitsdarstellung des Boulevards und der sogenannten Nachrichtensender hielt, erschien mir der Zusammenhang zwischen Onlinerollenspielen und der Suchtgefahr einer genaueren Betrachtung wert. Deshalb traf ich mich für ein Interview mit der damaligen Leiterin der Suchtabteilung der Berliner Charité.

Umgekehrt wollte ich dem Thema keine zentrale Rolle im Film einräumen, denn je nachdem welche Studie man zitiert, sind 3 bis maximal 10 Prozent der Spieler suchtgefährdet. Ich wollte meine Betrachtung auf die 90 bis 97 Prozent der Spieler konzentrieren, die spielen und trotzdem nicht süchtig sind.

Als ich den fertigen Film in der jetzigen Form den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern vorstellte, war ich überrascht, wie sehr diese (immer noch) nur den Boulevardstandpunkt einnehmen konnten. Inzwischen denke ich, dass sie es tatsächlich als ihren Bildungsauftrag ansehen, das Computerspielen pauschal zu stigmatisieren und so die Jugend vor Unheil zu bewahren.
Und natürlich ist es viel gemütlicher, sich von sogenannten Experten erklären zu lassen, warum die Menschen spielen und welch böse Auswüchse das immer nimmt, als den Spielern zuzuhören und sich selbst eine Meinung zu bilden.
Zum besseren Verständnis zwischen den Generationen wird diese Perspektive wenig beitragen.“

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55 Gedanken zu “Was das Fernsehen nicht zeigt:

  1. also sehe gerade erst 5 minuten und bin der meinung das video muss unbedingt durch das internet geprügelt, in sämtlichen foren gepostet und per twitter verbreitet werden. den anfang fand ich schon rührend. :)

  2. Ich war begeistert, als ich die Leute über „Gothic“ hab schwärmen hören und ich den Text noch nicht kannte. Gothic 3 war ja nicht der Bringer, weshalb mein erster Gedanke war, dass sie doch 1 oder 2 hätten zeigen sollen. Dann dachte ich mir aber, dass sie wohl die Grafik dem Zuschauer nicht zumuten wollen. Aber dann bei der Erzählungen der Spieler.. es hat etwas gedauert, aber dann hat es „klick“ gemacht: Die schwelgen nicht in Erinnerungen von G3 sondern in denen von Teil 1 und 2! Es ist einfach großartig, wenn man denen an den Lippen hängt und genau weiß wovon sie sprechen: das rostige Schwert, Dexters Turm etc.

  3. Genau mein Thema, ich bin leidenschaftlicher RPG-Fan.

    Wir werden wohl noch ein Weilchen warten müssen, bis sowas auch der Mainstream zu sehen bekommt.

    Aber Respekt an den Macher für die tolle Arbeit!

  4. In dem Fall sind aber nicht die Produzenten sondern die Konsumenten schuld.
    Wenn der Konsument nur Produkt X haben will, dann ist es klar, dass Produkt Y nicht gerne genommen wird.
    Die Produzenten wollen nunmal Geld, und Geld kriegt man mit Anstachelung, Skandalen, Klatsch und Tratsch und überzogenen Darstellungen.
    Ein Promi der nichts macht, keine Skandale hat ist uninteressant – darüber wird nicht berichtet.
    Schlägt ein Promi jemanden die Hälfte der Zähne raus – darüber wird auf allen Sendern direkt berichtet.
    Das gleiche mit Spielen.
    Eine Doku, welche eine andere Seite zeigt, welche friedlich und nett ist, will niemand sehen.
    Eine Doku wo über Sucht gesprochen wird, über Leute die andere Leute erschießen – das interessiert jeden.

  5. Ach ja. Nett gemachte Doku.
    Gothic 1, erinnere mich so gern daran und wie es dazu führte meine Abi-Note gut um einen Note zu verschlechtern^^
    Gothic 1 war echt nah dran am perfekten Abenteuer (aus meiner Nostalgieperspektive jedenfalls)
    Im Gegensatz zu Teil 2 und 3 (sowie Risen) konnte man Dank dem genialen Gefängnis Szenario guten Gewissens hemmungslos den Opportunisten spielen. Das unterscheidet Gothic1 mMn von allen Spielen, in denen man zwischen einen guten und einem bösen Weg wählen kann. Nicht nur die Spielmechanik sondern auch das Szenario erlaubten, ein Arschloch zu spielen ohne das es wirklich unmoralisch war. Genial!!
    Und erst der Auftritt von In Extremo. Ahhhhh Gothic 1 war damals einfach unfassbar großes Kino.

  6. Läuft G1 auf Win7? Egal und wenn ein Emulator her muss ^^ Der Anfang des Films ist genial habe leider aber keine Zeit ihn im Moment ganz anzusehen. Auf jeden Fall sollte man dafür sorgen (unter Vorrausetzung, dass der Macher zustimmt), dass man diesen Film per Mund zu Mundpropaganda verbreitet. Hoffen wir mal, dass er der nächste „A Gamers Day“ wird.

    Happy Coding.

  7. @TRB: Ja, läuft :D

    Die Steuerung ist mMn ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ich kenne kein anderes Spiel das so eine Steuerung verwendet. Ich war auch nie sonderlich gut darin ohne „nachzuhelfen“.

  8. Ja das ist richtig, die Steuerung ist… ungewöhnlich. Deshalb wurde das ja auch für die anderen Teile ein wenig abgewandelt.

    Und das Spiel ist schwer. Evtl. nicht für einen Profigamer, und selbst meine Mutter hat es durchgespielt, wenn auch mit einiger Übung, aber es ist befriedigender, in G1 etwas zu erreichen, weil es nicht einfach so ein Durchmarsch ist.

    Jeder der es nicht gespielt hat sollte das tun, und auch Teil2+Addon ist nett.
    Um ehrlich zu sein: Ich habe trotz aller Bugs auch G3 gerne gespielt. Schade dass mir das Ende durch einen Bug verwehrt blieb, aber ich kenne es aus Videos. Ist auch der einzige Teil den ich nicht mindestens zwei mal gespielt habe.

    Zum Film: Ganz große Klasse, wirklich!
    Ich habe alle diese Dinge erlebt, ich habe bei LARPs teilgenommen, Bin Spielleiter in D&D, Habe Singleplayer-RPGs gespielt dass es geradeso kracht, und auch in Guild Wars, World of Warcraft und Age of Conan habe ich wohl mehr Stunden verbracht als gut für mich ist. (Trotzdem hab ich studiert, nen Job und ne Familie, btw.) Ich kann mich in dem Film prima wiederfinden.

    Gruß
    Aginor

  9. Ein wunderbarer Film!
    Die Gothic spielende Mutter mit ihrem 13-jährigen Sohn – so kenne ich das. Die völlig entnervte Mutter, die ihren Sprössling zum dritten Mal vor laufender Kamera auffordert, den kleinen Bruder von der Schule abzuholen – wie man es von RTL und Sat.1 kennt – das ist mir wirklich fremd. Warum aber wird gerade jenes Bild in den Medien propagiert? Und dieses hier nicht?
    Als RPG-Fan spricht mir Michael aus der Seele und zeigt die Faszination dieses Genres in beeindruckenden Bildern. Mir bleibt nichts anderes zu tun, als mich für seinen Film zu bedanken.
    Und jetzt geh ich ein paar Spieleforen besuchen.

  10. Pingback: Was das deutsche Fernsehen nicht bringen will « Jürgen Mayer

  11. @DFD
    Wer sagt es denn leicht den Sendungsverantwortlichen was so ein Publikum angeblich sehen will? Über welche „Studien“ soll das gehen? Wer flüstert das diesen zu? Das machen doch die Verantwortlichen selbst. Sie steuern die öffentliche Meinung zumindest massiv mit und manipulieren Publikum dahingehend auch. Mit ihren eigenen Überlegenheitsdünkeln, ihren eigenen negativen Bezugnahmen zu anderen Lebenswelten, Ausdrucksformen. Ob nun über die Schiene der Suchtproblematik oder „Gewalt“.
    Bei Prominenz im Boulevard funktioniert es zudem noch ein wenig anders: bei Stargeschichten spielt auch deren vermeintlicher Ruhm, Glanz, eingebildete Schönheit(snormen) eine Rolle. Darüber wird dann auch positiv berichtet – über etwaige „Leistungen“ dieser

    Das geschieht hier auch nicht. Der wirtschaftliche Aspekt wird zwar manchmal noch zusätzlich herausgestellt, das jedoch auch eher unter dem abschreckenden Gesichtspunkt einer bösen, malevolent gedachten, Industrie welche erschreckende Umsätze mit ihren verwerflichen Produkt(ion)en machen würde, usw. usf.
    Hinter dieser angeblichen „Kritik“ von Fernsehsendungen und/oder Zeitungen verstecken sich bloß negative Gefühle. Nichts weiter

    Der Bericht über den bloßen Versuch dieses Menschen etwas Anderes bei Sendeanstalten mal unterzubringen ist ein einziges Sittenbild. Vielen Dank für dessen Mitteilung!

  12. die berichte über live-rollenspieler und brettspieler fand ich um ehrlich zu sein sogar interessanter als den rest. eventuell weil die fakten und faszination an virtuellen rollenspielen mir ja schon zum größten teil bekannt waren, oder aber weil ich denke dass die spiele die sehnsucht nach abenteuer und übernatürlichem etc. gar nicht so gut erfüllen können wie bei den anderen herangehensweisen. bei live-rollenspielen, weil man eben live dabei ist und von dem szenario und gleichgesinnten live umgeben ist und bei beim brettspiel weil es sich bei der fantasie ums wesentliche handelt, die welten dort individuell im kopf geformt und diskutiert werden.
    trotzdem wird einem dadurch natürlich verständlich, was gründe für die faszination von solchen videospielen sein können. finde das besonders eindrucksvoll wenn man auch im höheren alter noch gefallen an fantasiewelten findet. die fantasie ist ja eher im kindesalter am besten ausgeprägt, man ist weltoffener und hat noch keine hemmungen entwickelt die einen an den fantasien hindern etc.
    .
    ich denke schon, dass man so etwas im fernsehen zeigen würde, aber vlt. in verkürzter form, schneller geschnitten als kleiner beitrag, oder eben umgekehrt: noch ausführlicher, dafür in mehreren teilen. 4 in diesem fall.
    das einfachste ist aber natürlich immer wenn man die leute dort alle als spinner darstellt, die noch an den weihnachtsmann glauben und die keine freunde haben mit denen sie ganz RL auch in der disco und auf feiern spaß haben können. stattdessen schwärmen die traurigen gestalten für welten voller orks, elfen, magier, ritter, zwergen, drachen und prinzessinnen und machen auf möchtegern-held. urkomisch für den durchschnittlichen doku-soap-zuschauer, hat man wieder was zum lachen.
    .
    erwachsen sein bedeutet eben nicht träumen zu dürfen und stattdessen der realität permanent ins auge zu sehen. das alltägliche leben ist doch so dermaßen interessant, deswegen laufen ja nachmittags keine serien mehr mit einer fiktiven handfesten story und interessanten charakteren, sondern nur noch doku-soaps über dieses eben so lustige bunte alltagsleben von gewöhnlichen menschen.

  13. Ein wirklich genialer Film, der viele Aspekte aufzeigt. Ich bin auch ein leidenschaftlicher Fan von Rollenspielen (auch wenn ich mehr im J-RPG aufgehe als in westlichen Rollenspielen). Werde den Film weiterempfehlen, schade dass er keinen Weg ins Fernsehen gefunden hat, ist er doch handwerklich gut gemacht.

  14. Natürlich findet sowas nicht den Weg ins TV, Videospiele sind Konkurrenz für TV und Zeitung (Wer gerade zockt sieht nicht gleichzeitig fern und kauft und liest nicht gleichzeitig eine Zeitung, man kann halt nur eine Sache gleichzeitig vernünftig machen) und die gilt es zu bekämpfen, mit allen nur erdenkbaren Mitteln.

  15. @doktor trask
    Den tv-anstalten und zeitungen
    sind die spiele als konkurrenz ziemlich
    egal die wollen nur höhere einschaltqouten
    bzw. verkaufte exemplare.
    Das internet könnte vielleicht eine
    konkurrenz sein aber das können
    zumindest die zeitungen wegen ihren
    onlineportalen nicht oft kritisieren

  16. Ich hab den Film ganz gesehen und bin begeistert. Zwar bin ich nicht mit allen Aussagen so ganz einverstanden, aber besonders die Tatsache, dass nicht nur über Computerrollenspiele berichtet wurde, sondern auch über Pen&Paper-spiele und auch über „echte“ Rollenspiele, hat mir sehr gefallen. Endlich waren Sucht und Gewalt nicht mehr im Vordergrund, sondern die Faszination, der Grund, warum Leute Rollenspiele spielen.
    Schade, dass der Film wohl nicht im Fernsehn laufen wird; „Killerspiele“, Amokläufer, verwahrloste WOW-süchtige und der Mediale-industrielle Komplex kommen ja nicht drin vor -.-‚
    Ansonsten, Hut ab für den Macher, der zeigt, wie man einen vernünftigen Bericht über (Computer-)Spiele macht.

  17. Da könnt ihr mal sehen wie gleichgeschaltet die gottverdammten Medienhuhren sind. Die machen was man ihnen befiehlt! Die Deutsche Wochen-show 2.0 Leider nicht von Göbbels, aber sein Nachfolger macht ihm alle Ehre.

  18. @Soldat-Hans
    Man braucht sich doch nur mal angucken wer dort alles mit bei den Sendern indirekt und direkt drin ist um bescheid zu wissen.

  19. Fand den Film auch super und werd ihn auch weiterempfehlen. Kenn da mind. 2, die den bestimmt genial finden werden, da diese sowohl in einen Mittelalterverein sind und auch DSA zocken – neben WoW & Co. natürlich.
    Ganz nebenbei hab ich mich gestern auch noch motiviert – durch den Film natürlich – bei Risen weiterzumachen (ging bis um 2 – währe noch weitergegangen, wenn ich nicht gesagt hätte, jetzt ist aber Schluss) :) .

    Schade, dass die Sendeansalten diesen Film nicht übertragen – von der Länge her währe der nämlich durchaus angemessen, wenn man bedenkt, dass es auch Sendungen gab/gibt (wenn zum Glück auch nicht mehr soviele) in denen bis zu 2 Std. gegen Spiele gewettert wurde/wird.

  20. Auf so eine LRPG hätte ich auch sehr große Lust aber durch meine Arbeit habe ich keine Zeit für sowas, ich arbeite ja auch im Urlaub noch so wie jetzt, statt Urlaub sitze ich im Büro.

  21. ein wirklich gut gemachter film.
    allerdings gibt es manchmal lücken zwischen videospielen und dem dort real nachgespielten rpg, am anfang meine ich.
    ist dann natürlich klar, dass ein zuschauer wegschaltet, weil er sich nach den ersten minuten nach der kurzen gameszene fragt „so und wo ist hier jetzt die verbindung zu videospielen?“.
    aber trotzdem sehr gut gemachter film, der auf jedenfall weiter verbreitet werden sollte.
    es sollte natürlich aber auch weiterverbreitet werden, weshalb er nicht im tv gezeigt wird.

  22. @Egozid: nicht nur die realen sondern auch die Pen and Paper Rollenspiele. Wer hat sowas denn schon mal gespielt? Ich leider nicht da ich niemanden finde der sich mal auf eine Runde P&P RPG einlassen würde…
    Happy RPG Coding.

  23. Habe es mal ausprobiert (unter Anleitung bzw. Hilfe) gehabt hat mir aber weniger zugesagt aber die Faszination kann ich dennoch nachvollziehen.
    In Deutschland wird aber ohnehin alles unbekannte als schlecht und verderblcih angesehen oder zumindest sehr abwärtend und kritisch betrachtet, gegen Leute wie mich die gerne Table-Top-Games ala Warhammer (um mal was bekannteres zu nennen) spielen gibt es ja auch mehr als genug Vorurteile.

  24. Ich könnte mir auch vorstellen, dass pen&paper rollenspiele viel spaß machen, aber bei mir das selbe problem: ich kenne niemanden, der mir einen einstieg geben könnte.
    generell scheint in deutschland die meinung vorzuherrschen, dass spiele etwas schlimmes sind, was man mal machen kann, wenn alles andere erledigt ist. ich versuche ja schon seit einiger zeit (vergeblich) meinem vater beizubringen, dass spiele auch hobby sein können; dass spiele wie z.B. The Elder Scrolls II: Daggerfall mehr als nur gelegenheitsspiele sind, mit denen man sich die zeit vertreiben kann.

  25. Sie können viel Spaß machen, definitiv. Ich selbst Spiele seit vielen Jahren (sei ca. 19… mal mehr, mal weniger aktiv) pen’n’paper-Rollenspiele (aktuell z.B. seit zwei Jahren alle zwei Wochen Dark Heresy). :-)

  26. Die Doku ist ein wenig zu langweilig fürs Fernsehen, obwohl, im NRD wär sie gut aufgehoben gewesen.
    Die Aussagen der TV-Leute sind aber krass, da ist kein Unterschied zu den profitorientierten Privaten mehr zu erkennen.

  27. Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen:
    LARPs sind oft langweiliger als es da aussieht, das steht und fällt mit der Spielleitung und wie gut sie die Leute einbezieht. Ich hab selber bei ein paar mitgemacht und war nicht allzu begeistert, auch wenns echt schöne Momente gab.

    P&P-Rollenspiele sind eine ganz eigene Welt, den meisten Computer-RPGlern ist da zu viel Story und zu wenig action drin. Kommt natürlich auf das Abenteuer und den Spielleiter an, aber ich persönlich nutze die Gelegenheit, dort Dinge zu tun, die in Computer-RPGs einfach nicht möglich sind. Im Film spielt die Gruppe DSA, das ich allerdings nicht besonders gut finde, da das Regelwerk mehr einengt als Möglichkeiten an die Hand gibt. DSA ist nett für sehr storylastige Abenteuer, ich leite allerdings lieber D&D (3.5), das Regelwerk gibt mehr her, und die Welt ist auch nicht ganz so kindisch wie ich finde.
    Bei mir gilt allerdings das selbe wie für die meisten D&D-Fans: Spieler finden ist schwierig. Man braucht viel Vorstellungskraft, und viele wollen oder können diese Phantasie nicht richtig aufbringen, und spielen dann wie im Brettspiel, rein auf die Werte konzentriert. Ich habe zum Glück ein paar meiner Kumpels begeistern können, aber wir spielen dennoch aus Zeitgründen viel zu wenig.

    Gruß
    Aginor

  28. „Killerspiele“,“Schießspiele“,“virtuele Gewalttaten“,CS:“Menschen von Kugeln zerfetzt werden“, …

    Bremer Hirnforscher Priv.-Dr. Torsten Fehr: Realsequenzen mit Viruellen gemsicht (hatten wir doch auch mal oder?)

    Reale und Virtuellen Gewalt wird in unterschiedlichen Gehirnregionen verarbeitet.

    „KILLERSPIELE“, „DOOM 3 Bild im Hintergrund“

    „Muss Gewalt in diesen Spielen sein?“ „Räuber und Gandandarme spielen – wirkt Erwachsen“

    „Gewalttätige Computerspiele“ – Hilfe ich werde von meinem Spiel verprügelt!

    „GEWALT Computerspiel anders als Film?“ Videospiel hat alternativen der Verhaltensweisen. Man kann wechseln wie man vorgeht, Gewaltlos oder Gewaltvoll.

    „Sohn balltert sich durchs Kinderzimmer“ Was tun?
    „Keine Panik machen viele“

    „Gewalt ächtung! in allen Lebenslagen, mehr Vereine, …“

    Link:
    http://vollekanne.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,8121114,00.html

    TOLL im TV KILLERSPIELE KILLERSPIELE KILLERSPIELE KILLERSPIELE!!!!!11111elf1111
    Der Begreittext ist da ganz anders geschrieben, dies ist aber so wie bei FrauTV die WISSEN doch alle, dass es die ausfhürlichen Begreittext gibt…

    „Gleich auf Platz drei folgen die „Ego Shooter“, gewalthaltige Spiele, die sich unter Namen wie „Soldier of Fortune“, „Counterstrike“ oder „Resident Evil“ auf dem Markt etabliert haben. “
    Naja die Anführungszeichen bei den Ego Shooter kann man mal verkraften.

    Nett meidale Hetze am Frühstückstisch aber dann zeigen, dass man in einen Begleittext den keiner aus der Zielgruppe je lesen wird auf freundlich und Objektiv tun!
    FRECHHEIT!!!!!!

    Happy Coding.

  29. „Was das Fernsehen nicht zeigt:“
    Objektive Berichterstattung obwohl sie es könnten da ja von ihnen auch die Begleittexte stammen! Passend zu unseren Thema und auch passend zu diesen Thread (dieser News).

    Doc: „Na was wohl, das sie Dumm, Agressiv und Süchtig machen…“
    Darauf hat man sich nicht festgelegt diesmal war es nur der KILLERSPIEL aspekt!

    Happy GEZ VERARSCHE

  30. @trb

    bei Twitter habe ich lustigerweise tweets gelesen, die die Sendung als vorbildlich bezeichnet haben. Mal sehen, was ich meine .. muss aber erst noch ein paar SC2-Replays kucken^^.

    edit:

    Ich fand das jetzt nicht sonderlich schlimm. Ok, das möglicherweise stilistische Unverständnis des Moderators, dass es den Spielern nicht um Gewalt in Spielen gehen kann, ist niedlich und dass hier offenbar Kinder und Erwachsene von beiden über einen kamm geschert werden und Kinder auch als maßgebliche Zielgruppe angesehen werden ist wie auch die eine odere andere Formulierung etwas unglücklich. Aber im großen und ganzen hat der Fehr doch erst einmal aufgeräumt.

  31. @Rey:
    Naja die Sendung ist alle Tage der gleiche Mist, denn egal welcher „Star“ dort gerade sitzt oder was gekocht wird, da kann ich mir gut vorstellen, dass man „gut“ über diese Sendung spricht, aber als Gamer könnte da einen das große Kot**** kommen.

    Oder haben die auf Twitter explezit den Killerspiel Menschenfetzen CS Amoklauf Teil gelobt?
    .
    Happy Coding.

  32. @Rey ich finde es zum aufregen, dass man im Begleittext es tatsächlich geschafft hat neutral und objektiv zu berichten aber in der Show selbst musste man von Killerspielen sprechen und die MENSCHENFETZEN bei CS nicht zu vergessen. Wenn das Video zum Begleittext gepasst hätte, dann hätte ich die Show auch gelobt so aber bleibt ein mieser Nachgeschmack, dass man bei den Öffentlich Rechtlichen neutral sein könnte aber für die Quote „wieder Lügen muss“.

    Happy Coding.

  33. Pingback: PL (8)

  34. also echt genial das auch mal das gezeigt wird was soein spiel wirklich aus macht –
    der spaß und NICHT die sucht !
    ich hab selber wow gespielt und zwar sehr lange aber ich hab nich aufgehört weils nachher nix mehr gibt was man erreichen kann sondern weil es viel wichtigere dinge gibt ^^

    ps. „nur ein spiel“ passt so perfekt , echt genial dazu
    danke dafür , finds echt nur gut gemacht und endlich in die richtige richtung angesprochen

    mfg Kanischta

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