Richter: Amoklauf ähnlich wie „CounterStrike“ (Update)

(stimme) Für den Amoklauf von Winnenden muss sich der Vater des Täters vor Gericht verantworten. Diesem wird vor allem vorgeworfen, seine Waffen nicht sicher verwahrt zu haben. Auch die Tat selbst wird analysiert:

„Der Vorsitzende Richter machte darauf aufmerksam, dass der Amoklauf in der Albertville-Realschule nach ähnlichem Muster wie die gewaltättigen „Counter-Strike“-Spiele abgelaufen sei. Bei „Counter-Strike“ geht es darum, dass sich Terroristen und Polizisten gegenseitig, vor allem mit Kopfschüssen, erschießen sollen. Nach Aussage des Zeugen schlüpfte Tim K. am liebsten in die Rolle des Terroristen.“

Wenn man sich schon die Mühe macht einen Vergleich zum Spielgeschehen zu ziehen, sollte man das tatsächliche Tatgeschehen nicht aus den Augen verlieren. Selbst wenn man die Beschreibung von „CounterStrike“, dass sich auch friedlich ohne die Abgabe eines einzelnen Schusses gewinnen lässt, als im groben zutreffende Zusammenfassung des typischen Spielablaufs durchgehen lassen würde, hapert es an der Schlussfolgerung. Schließlich wurden vom Täter keine Polizisten, sondern 15 Zivilpersonen erschossen.

Zivilpersonen kommen als Geiseln in manchen Fällen zwar auch in „CounterStrike“ vor, jedoch ist es selbst für die angeblich vom Tim präferierten Terroristen nie das Ziel diese virtuell zu töten oder zu verletzen. Wer es nichtsdestotrotz tut wird durch „Punktabzug“ bestraft. Das Erschießen von unbewaffneten Zivilisten ist als gerade kein durch das Spielgeschehen von „CounterStrike“ geförderter Aspekt.

Dass Kopfschüsse in „CounterStrike“ effektiv sind ist dagegen nicht von der Hand zu weisen. Andererseits wird auch in „Löwenzahn 6“ dem Spieler von Peter Lustig eingeschärft Kopfschüsse zu erzielen (Video, ca. ab 2:53). Vielleicht bräuchte es für diese Erkenntnis aber auch gar kein Videospiel.

Zuvor hatte schon die Staatsanwaltschaft krude Theorien vorgebracht. So habe sich der Täter nach Staatsanwältin Eva Hanss virtuell „Zusätzliche Treffsicherheit “ mit der späteren Tatwaffe verschafft. Also mit gewaltdarstellenden Videospielen zielgenaues Schießen in der Realität geübt.

Update

In der Waiblinger Kreiszeitung findet sich ebenfalls eine Schilderung der Aussage:

„Erst nach längerem Nachbohren des Richters bestätigte der junge Mann, dass Tims Vorgehen am 11. März 2009, als er wortlos Klassenzimmertüren öffnete und gezielt Jugendliche mit Kopfschüssen oder Schüssen in die Brust tötete, den Szenarien in diesen Spielen glich.“

61 Gedanken zu “Richter: Amoklauf ähnlich wie „CounterStrike“ (Update)

  1. Das Killerspiel „Löwenzahn 6“, in dem man für das Werfen von anscheinend mit Steinen gefüllten Schneebällen auf wehrlose, unschuldige (Schnee-)Personen Punkte bekommt. Für Kopfschüsse bekommt man Extrapunkte. Das Spiel hat keine Altersbeschränkung. *entrütete Stimme*

  2. Es geht immer nur ums töten: Im Killerspiel „Liontooth VI“ von der US-Army muss der Spieler grausame Gewalt gegenüber wehrlose Menschen mit Albinismus ausüben. Das ganze wird perverserweise von „Schneeglöckchen, Weißröckröckchen“ untermalt. Das Spiel suggeriert, Menschen mit Albinismus würden von der Sonne schmelzen. Dieses sogennante „Ego-Killer-Shooter“-Spiel wird in deutschen Kinderstuben tagtäglich gespielt und konditioniert die Jugend auf Freude am Töten. Nur durch konsequente Verbote und öffentlicher Ächtung dieses Schundes kann die heranwachsende Generation gerettet werden. Zusätzlich sollten attraktive Angebote „Lust auf Leben“ wecken, wie z.B. Kinderchor oder Altpapiersammelaktionen.

  3. „Kopf treffen bringt 10 Punkte“
    LOL
    Wenn bei CS ein Headshot 10 Punkte bringen würde im Gegensatz zu normalen Treffern wäre es vermutlich nicht nur am Index ^^ Ansonsten ist wieder toll welches falsche Bild die Leute von CS haben… Traurig wenn man diesen dann auch noch als News verbreiten muss in so einen Zusamenhang.

    Happy Coding.

  4. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass dieser Prozess nach einem ähnlichen Muster abläuft wie die Schauprozesse in der DDR: da gab es auch Richter.

    Nee ernsthaft, Epic Facepalm.

  5. Na klar.
    Und die Schlägerei in der Münchner U-Bahn ist auch nach einem Ähnlichen Muster verlaufen wie ein Boxkampf. Welche Schlüße wird der Richter daraus ziehen ?
    Das Tims Vater für das rechtswidrige Aufbewahren seiner Schußwaffe nur milde bestraft werden muß, weil Counterstrike am Amoklauf seines Sohnes mehr schuld hat ?
    Geht es diesen ganzen Linksliberalen Gutmenschen wie Pfeiffer, Spitzer und den Leuten vom Aktionsbündnis im Endeffekt darum:
    Das Mörder statt 15 Jahre Knast nur 10 oder 5 bekommen, weil die Spiele Schuld sind ?

  6. Eigentlich ein Unding das der Vater überhaupt vor Gericht steht. Das er nicht alle Waffen weggeschlossen hat war zum Tatzeitpunkt „nur“ eine Ordnungswidrigkeit. Erst danach wurden die Gesetze verschärft. Das ist echt ein Armutszeugnis für ein Rechtsstaat das Rückwirkend das verschärfte Gesetz angewandt wird.

  7. Mal ne ganz juristische Frage….ist es für die eventuelle Strafbarkeit des Vaters überhaupt von belang, welche Straftat mit der Waffe begangen wurde? Es sollte doch eigentlich nur darum gehen, dass er die Waffe halt nicht ordnungsgemäß verstaut hat. Und wenn das stimmt was Herr Ingenieur sagt gilt sowieso „nulla poene sine lege“ (hoffe das stimmt, ich hasse latein ;) )

  8. Wusste gar nicht das es hier ein Forum gibt *am Kopf kratz*
    Noch kurz zum Waffengesetz:

    Bezüglich der Änderung des Waffengesetzt von 2008 zu 2009 sagt Wikipedia:
    „Der Verstoß gegen die Aufbewahrungspflicht ist keine Ordnungswidrigkeit mehr, sondern eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden.“
    [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz_%28Deutschland%29#Die_.C3.84nderungen_und_ihre_Auswirkungen[/url]

  9. Gott wie mich das ankotzt…
    Wie kann man nur so unlogisch denken wie die richter… Das sind sicher nette und gebildete Leute die müssen doch wissen das man nich virtuel zielen üben kann…

    Es ist SOOOO unlogisch und das schlimmste ist die wollen ja auch keine Argumente hören…

    Ich sage: „Es macht mir Spaß bei COD Capture the Flag zu spielen“
    Daraus wird: “ Der Jugendliche mochte das Gewaltspiel Call of Duty in dem es das Ziel ist möglichst viele Feinde zu erschießen. Man beklaut den Gegner und versucht ihn dabei noch möglichst gewalttätig umzubringen :D

  10. Erstma nen lieben Brief an die Bild geschrieben ma schaun wasse antworten :D

    —Oh mein Gott ich habe plötzlich das Bedürfnis mit ner FAMAS sie Speznaz zu vernichten ;D, ich sollte aufhören COD zu spielen

  11. Diese ganzen schlagzeil-geilen redakteure und unwissenden.. Alle nachrichten sind doch mitlerweile nicht mehr im geringsten unabhängig. Die wollen ihre Schlagzeilen ob der bericht jetzt sachlich ist oder nicht und das wird immer so sein. Und wenn der Richter denkt er guckt nachrichten um sich über das zu informieren was in der welt so passiert dann denkt er die erzählen ihm auch die Wahrheit. Und wenn er dann zu allem überfluss ein schlechtes verhältniss zu videospielen im allgemeinen hat dann glaubt er auch wenn man einen x-beliebigen Shooter spielt begeht man einen amoklauf. Es gibt so viele Studien darüber das Ego-Shooter einen nicht dazu bringen aber das wird man niemals um 18:45 uhr auf rtl hören können. Was aber die nachrichten noch topt sind politiker. Über die fang ich aber gar nicht an. Ich glaub jeder der das hier liest weiß worauf ich hinaus will. Und wer sich mal wieder ein Beispiel über Berichte machen will dem kann ich nur RTL’s Bericht über Black Ops ans herz legen. Ich glaub scholl-lathur müsste ein buch schreiben damit es bei den ersten klick macht was für ein müll sie aufs ohr erzählt bekommen.
    Ich könnte immer so weiter machen aber gut..
    Vielen dank. MfG Kevin
    PS: Es gibt mehr wie 10 millionen CoD spieler und wie viele davon sind amok gelaufen ?!

  12. cod mw 2 hat sich bis vor ein paar monaten 20 millionen mal verkauft. wenn man die dazuzählt, die die mw 2 wegen dem mulitplayer nicht kaufen oder die, die eher 2. weltkrieg mögen (die gibts wirklich) kommen nochmal ein paar dazu.

  13. mich würde mal interessieren, wodurch er zu dieser aussage gebracht wurde. hat er von sich aus diesen Vergleich gezogen oder wurden die Videospielzusammenhänge nur von anderen anwesenden eingebracht, zu denen er sich dann nur äußerte? alles im allem denke ich nicht jedoch, dass diese Äußerung einen großen Einfluss auch die spielerschaft oder Medien haben wird.

  14. @frontal21
    Ist ja mal wieder eine wahre freude zu lesen was die bild so schreibt…

    „In Spielen wie „Counter Strike”, die der 17-jährige Täter seit der siebten Klasse oft stundenlang gespielt haben soll, geht es unter anderem darum, Türen zu öffnen, zu schießen und Geiseln zu nehmen“

    Jup volle kanne… fehlen nurnoch die schulmädchen und extrapunkte für lehrer…

  15. Ich verprügel gerne Boxsäcke…
    Da mir das so viel Spaß macht und ich auch gerne GTA III gespielt habe, gehe ich jetzt Rentner verprügeln. Die sind wenigstens genau so wehrlos wie Boxsäcke.
    Jeder, der etwas gegen diese Logik einzuwenden hat, kann nicht logisch denken^^

  16. Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf das die Leute irgendwann erkennen das die Medien sie von vorne bis hinten nur belügen und das nicht nur beim Thema Videospiele, wir jüngeren (Also die unter 40) werden ja immer mehr die nicht alles blind von den Medien glauben.

  17. Wer interesse hat, kann sich folgendes mal durchlesen:

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8144084,00.html

    Ich sage nur George Orwell. Die Entwicklung dieses Überwachungssystems (Kameradrohnen und Online) hat nur entfernt etwas mit unserem Thema Spiele zu tun.
    Aber wenn man die angesprochene Onlinefunktionen betrachtet, kämen manche Politiker früher oder später auch auf die Idee, Ego-shooter-Spieler zu überwachen. Von sonstiger Bespitzelungsmöglichkeit ganz zu schweigen.
    Aber ich denke, dass sich die Datenschützer noch eine unbestimmte Zeit gut dagegen wehren können.
    Fragt sich nur wie lange.

  18. wahniss, ein sogenannter bester freund, mit dem er nichts anderes gemacht hat als zocken, tun sie so lange ausquetschen, bis er das sagt, was sie hören wollen. weil man ja die aussagen dann auch für volles ernst nehmen kann.

  19. Das Thema stand heute sogar in der BILD.
    Mich hats schon gewundert, dass BILD das so ausschlachtet.
    Für mich als Spieler ist die Zeugenaussage nur eine Randnotiz wert.
    Und BILD macht da wieder SO ein Thema von.
    **Kopfschüttel**

    (nicht, dass ich dieses Schandblatt lesen würde, – aber es lag auf der Arbeit einfach so auf den Tisch, und dann ist mir das aufgefallen)

  20. Eigentlich ist es gar nicht von Belang ob und wieviel CS der Täter gespielt hat, es ist ein Skandal das sowas überhaupt eine Rolle in einem angeblich seriösen Prozess eine Gewichtung haben soll aber der Prozess war auch eher ein Schauprozess für die Medien, sowas hat es früher auch gegeben, im Mittelalter, da hat man die Leute auf dem Dorfmarktplatz gerichtet, heute halt vor der TV-Kamera.

  21. @Hejoba
    Soweit ich das verstanden habe hat der Richter solange nachgefragt bis es bestätigt wurde, das heißt war dieser Richter von der CS-Idee bereits von vornherein beseelt (gewesen)

  22. Der Richter und die Staatsanwältin sind in dem Punkt echte FAILs. Wie oft denn noch:
    1. Erstmal über Spiel informieren (nein, Video / Bilder gucken reicht NICHT, Medien glauben auch NICHT!).
    2. Vergleiche nur, wenn sachdienlich und nicht Stammtisch.
    3. Grundkenntnisse in der Anatomie des Menschen (Kopf besonders sensible Stelle) gehören zum Allgemeinwissen, bekommt man zudem über ungezählte Filme, Serien, Bücher, Comics,…
    .
    Warte bei solchen Berichten noch dadrauf, dass Gamer mal wegen Verstoßes gegen die Genfer Konventionen angezeigt werde, weil sie in Strategiespielen Eroberungsfeldzüge kommandieren. Gab ja sogar schon mal einen entsprechende Sache hier zu lesen.

  23. Semantisch ist der BILD-Artikel unglaublich „interessant“… das wird die Elite der deutschen Journalisten geschrieben haben (und nein, dass ist kein dekontextualisierendes Zitat, dass ist eine semantische Aussage des Artikels bzgl. des Spiels Counter-Strike):
    „In Spielen wie ‚Counter Strike‘ […] geht es unter anderem darum, Türen zu öffnen […].“

  24. Völlig absurd diese Berichterstattung. Da frägt man sich ja anscheinend gar nicht ob das in einem Spiel überhaupt Sinn ergeben würde – alles zusammen.
    Und gegen eine Begeisterung diesbezüglich spricht ja doch auch noch immer diese eine kolportierte Steam-Statistik welche wohl echt gewesen ist.

  25. Im Spiel CS geht es also u.a. darum, Türen zu öffnen. Aha, da habe ich zwei Fragen. 1) In welcher Version konnte oder musste man Türen öffnen und 2) ist das nicht etwas abwägig, dass im Prozess zu erwähnen?

  26. Tja dank der wirklich vielen Berichte in der Presse (Radiosender fingen auch schon an ARGH!) wird die Hetzjag auf Gamer und *ihre Games wohl wieder von vorne beginnen, ganz toll. Totalverbot ich seh dich kommen (Auch wenn hier einige Optimisten meinen es sei nicht möglich wegen GG und co., andere Sachen sind durch GG und co. in der Theorie auch nicht möglich und es gibt sie dennoch das nur mal so am Rande).

  27. @hecter spector
    In C.S 1.6 konnte man doch bei der map Militia zbsp. zwei drei Türen im Haus öffnen und wieder schließen. Bei Italy gab es auch so eine Türe die man öffnen und schließen konnte um zu den VIP zu gelangen die in einem der Gebäude im unteren Stockwerk auf Rettung warteten.
    Klar das ganze Theater um das Game ist abwägig, seriös war das Gericht, der Richter, die Anwäte und der ganze Prozess nicht, es war ein Sauprozess in den man einige Säue durch das Dorf treiben mußte und einige davon wurden letztlich am Dorfplatz öffentlich gerichtet.

  28. und weiter gehts:
    http://www.open-report.de/artikel/Amokl%E4ufer+von+Winnenden+offenbar+von+M%E4dchen+geh%E4nselt/89062.html
    „Der Amokläufer von Winnenden Tim K. ist im Berufskolleg offenbar von Mädchen gehänselt worden. Er sei beispielsweise von einigen Mädchen „Mini Timi“ genannt worden, sagte die Leiterin des Berufskollegs…Zudem sei er absolut kein Frauentyp gewesen und Mädchen seien für ihn „kein wichtiges Thema“ gewesen. Vielmehr habe er sich fürs Pokern und für Computerspiele wie „Counter-Strike“ interessiert, die er auch ohne Erlaubnis in der Schule gespielt hätte.

  29. @ Doktor Trask
    Ich meine, im Prozess geht es unter anderem darum festzustellen, ob der Vater von Tim die Tat hätte vorhersehen können. Was jetzt die Aussage des „besten Freundes“ nun soll, der angeblich ebenfalls nichts bemerkt haben will, außer dass Tim nun gerne Shooter spielte, erschließt sich mir nicht richtig. Die Aussage, Tim hätte sich durch das Spielen auf seine Amoktat physisch oder psychisch vorbereitet, lass ich einfach mal unkommentiert. Oder geht es jetzt nach dem Prinzip, „alles rein, was passt, auch wenn´s nicht hilft“? Ich frage mich einfach, was die Aussage des Freundes nun mit dem Vater zu tun hat. Die Verteidigung könnte viellicht sich daraus was zusammenschrauben. Also, so langsam, glaube ich, muss der Prozess sein Ende finden. Es wird immer konfuser.

  30. @hecter specter
    Woher hätte den der Vater oder der angebliche Freund auch ahnen sollen das sein Sohn bzw. der Kumpel sowas tut? Daran das der Junge viel ruhiger ist als andere? Ruhiger als andere war ich auch und das hat mir in der Schule auch tatsächlich Ärger eingebracht (Littleton und die ganze Diskussion um ruhige aber vermeintlich gefährliche Jungs mit *schlechten Hobby’s die auch mal gemobbt werden sei *dank*)in Form des Schulpsychologieschen Dienstes, andere mussten deswegen auch hin aber die Schläger, Erpresser und Mobber hatten immerzu ihre Ruhe.
    Mein Ergebniss: Normal, intelligent aber etwas bequem vielleicht etwas ruhiger als andere aber das ist kein Nachteil oder Auffälligkeit.
    Und wer hatte mir das damals eingebrockt, die Englischlehrerin weil ich halt nie viel sagte, das ich die nicht mochte und erst recht dann nichts sagte, darauf kam die gar nicht aber die kannte ja die ganzen Medienberichte (sagte sie ja auch) und hatte deshalb wohl Angst, ganz toll. (Ich glaube im Forum habe ich das aber schon mal erzählt) Wenn dann was passiert heißt es, warum habt ihr die nicht aus den Verkehr gezogen aber warum sollte man das tun, weil manche Leute nicht der gekünstelten Norm entsprechen, sollten Menschen die nicht so funktionieren wie man das auf der Normseite verlangt einfach alle auf Verdacht wegsperren? Sollte man eine Gleichschaltung für alle aufzwingen und die direkt mit aller Härte abstrafen die als *Abweichler gelten? Fakt ist Menschen kann man nicht in den Kopf sondern nur vor dem Kopf gucken und in die Zukunft gucken kann auch niemand, niemand weiß was jemand denkt und ob er in der Zukunft etwas schlimmes tut oder eben nicht tut.

  31. @ Doktor Trask:
    ……… jetzt soll ich schon ein Optimist sein? Also bitte! Nur weil ich keinen extremen Pessimismus hege und aus jedem Furz im Wind ein Weltuntergangsszenario stricke. Da gab es in den letzten 2 1/2 Jahrzehnten gaaanz andere Kaliber an medienfeindlicher Berichterstattung, alleine vor ein paar Jahren und gerade an diesem Furz im Nimbus soll sich jetzt ein neuer Gesetzgebungsprozess brechen? Morgen kräht da kein Hahn mehr nach und die Medien schwenken zu einem neuen Thema. Ich glaube auch nicht, dass das abseits von uns Spielern so stark wahrgenommen wird… Randnotizen.

  32. @Vicarocha
    Wieso so wütend, habe ich deinen Namen denn genannt? Nein habe ich nicht, wieso fühlst du dich dann so direkt angesprochen? Und habe ich sonst irgendwas gegen dich gesagt? Nein auch nicht, eigentlich finde ich sogar das wir mehr Leute wie dich hier bräuchten, schade das du nun so auf die Palme gehst.

  33. Die Tücken des geschriebenen Wortes. ^^
    Ich bin weder wütend, noch gehe ich auf die Palme; sorry, wenn das falsch rüberkommt. Wäre aber auch seltsam, wo ich doch gerade dafür plädiere, dass ganze etwas entspannter zu sehen (nicht, dass man sich über den Medienbullshit nicht aufregen könnte). Aber ich fand das schon einleuchtend, dass du da auf die letzte Forendiskussion rekurrierst. ;-)

  34. Hatte allgemein gesprochen, wenn jetzt alle sauer sind passt es wenigstens. ;O)
    Ich will ja auch nicht den ewigen Pessimist raushängen lassen, ich möchte nur darauf hinweißen das nur weil ein Gesetz gewisse Dinge untersagt sich auch dran gehalten wird, auch Politiker und Behörden tun das nicht immer obwohl sie das eigentlich müssten/sollten. Und das auch am GG kräftig gebogen und gesägt wird ist nun einmal kaum zu leugnen, ein Totalverbot für Gewaltdarstellungshaltige Videospiele ist zwar ziemlich unwahrseinlich das gebe ich zu aber gänzlich unmöglich ist eben auch nicht.

  35. Der Amokläufer von Winnenden Tim K. ist im Berufskolleg offenbar von Mädchen gehänselt worden. Er sei beispielsweise von einigen Mädchen “Mini Timi” genannt worden, sagte die Leiterin des Berufskollegs…Zudem sei er absolut kein Frauentyp gewesen und Mädchen seien für ihn “kein wichtiges Thema” gewesen. Vielmehr habe er sich fürs Pokern und für Computerspiele wie “Counter-Strike” interessiert, die er auch ohne Erlaubnis in der Schule gespielt hätte.“

    seht euch das an. aha, viel mehr habe er sich für pokern und cs interessiert. weil frauen ja auch ein hobby sind und jeder jugendliche ein machso ist und sich offen für frauen interesiert. oh er hatte sie OHNE ERLAUBNIS in der schule gespielt, unglaublich böse der typ.

  36. Die Meldungen in der Presse überschlagen sich ja fast beim Thema „Winnenden“. Noch letztens hat ein Klassenlehrer von Tim K. sich geäußert, dass der Junge eben nicht gemobbt wurde. Naja, zumindest so weit er es mitbekommen hat.

  37. @hecter specter
    Und mitbekommen tun es die Lehrer zu 90% nie, und wenn interessiert es sie nicht oder machen wee bei mir sogar noch mit oder sind gar der Grund für das Mobbing weil es dann nämlich hauptsächlich von und durch denen kommt wo sich die anderen Schüler natürlich begeistert hinten dran anschliessen, alles schon erlebt bzw. bei Klassenkameraden beobachtet, machen kann man als Einzelperson aber nichts gegen.

  38. @frontal21
    Zu meiner Zeit durfte man auch keine GameBoys, Linx, GameGears oder handys mitbringen und trotzdem ahben es sehr viele getan auch das installieren und nutzen von Games auf den Schulrechnern war auch nicht erlaubt und trotzdem gab es auf beinahe jeden Rechner eine zumeist gecrackte Fassung von Command and Conquer, Warcraft 2, Age of Empires 1+2 oder Z, also so ungewöhnlich ist das mit dem Spiele in der Schule spielen nicht.

  39. @ doktor task: hab ich was anderes behauptet?

    @hecter specter: interessant wie sie jetzt solche meinungen berücksichtigen obwohl das was doctor task sagt schon längst bekannt ist. fast alle werden was anderes behaupten, vor allem seine klassenkammeraden und lehrer. da mobbing derzeit ein grßes thema ist und ist, es bekannt dassdie lehrer ja nie was mitbekommen haben bzw. haben.

  40. @frontal21
    Habe ich denn behauptet das du was anderes behauptest? ;O) Ich wollte mit meinen Post nur sagen, dass das was der Tim in der Schule gemacht hat, also Videogames zocken nichts neues ist, auch das Kartenspielen in der Schule ist ja nicht neu, ich glaube das haben die Schüler auch schon vor 150 Jahren und noch weiter zurück gemacht, also Kartenspiele spielen nicht Videospiele, die gibt es ja noch nicht *so lange. ;O)

  41. Ich denke auch dass das eher eine Sache, oder weniger hübsch formuliert „Fressen“, fürs Boulevard ist. Wozu man so vielleicht schon viel zählen kann, das heißt etwa auch manch „informativ“ zumindest gedachte Fernsehsendung bei den Öffentlich-Rechtlichen, aber das wars auch schon. Ein neuer Gesetzgebungsprozess wird daraus sicher nicht entstehen.

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