Lesehinweis

(gameswelt) In einem „USK und BPjM – Special“ wird bei gameswelt.de der deutsche Jugendschutz vorgestellt. Neben den allgemeinen Ausführungen, die für Gamer wohl wenig Neues bieten, wird auch auf die aktuellen Entwicklungen eingegangen – u.a. auf das erstmals durch Bayern wahrgenommene Appellationsverfahren im Fall von „Dead Space 2“. Abschließend meint man einen zunehmenden Druck auf die Institutionen wahrzunehmen und hält sogar eine Einführung des PEGI-Systems für denkbar.

Zum Artikel

(Dank an Pirat72.)

57 Gedanken zu “Lesehinweis

  1. On a funny note, I translated this news with Googletrad with parameters German > English, and „USK“ has been translated by… „Wii“.

    Not so long ago, it was translated by „ESRB“, but I don’t know what happened since.

  2. GamePolitics posted a news about a „Dead Space 2 PSP Version“ a few weeks ago because the google translater translated usk to psp. Sth isn’t ok with that^^.

  3. Druck auf USK? Ja schon, nur kommt der zu einem Gutteil aus einer ganz anderen Ecke. Z. B. von den Geschwistern Pfeiffer nämlich und ähnlichen Experten. Und nein, die sind keine Freunde von PEGI.

  4. Auch wenn wir die Pegi irgendwann haben sollten, solange BPJM und vor allen der §131 Bestand haben wird sich an der deutschen Zensur nichts ändern.

  5. und die CSU, auch als Stasi der Moderne bekannt, wird natürlich weiterhin versuchen ihren Willen dem Rest des Landes aufzuzwingen.
    hab gerade erst wieder im teletext bei n-tv gelesen, dass die CSU mit der Vorratsdatenspeicherung noch vieles mehr an Daten speichern wollen und die FDP solle nachgeben und dem zustimmen, andernfalls will die CSU es allein machen.
    ich bezweifle das wir noch erleben werden das die BPJM und dieser Paragraph 131 endgültigt eingestampft werden.
    Man wird dann halt einen neuen Grund finden weshalb man diese „Institution“ brauchen wird.

  6. @Booomboy: Wenns wieder wärmer wird sollte man eine Demo zu diesen Thema machen…
    Aber da zu brauchen wir alle Verbände hinter uns, dann die Piratenpartei (oder sogar die Liberalen wenn sie schon so liberal sind…), die Spielemagazine und alles an Werbetrommel was man auftreiben kann, dann könnte man was am System ändern.
    Zumindest könnte man die Aufmerksamkeit auf das Thema richten…
    Ist ja alles nur eine sache der Presse.
    -Happy Coding.

  7. @frontal21
    ja, und ?
    Ein Entwickler der „Barbies Ponyhof“ entwickelt peilt ein anderes Publikum an als z.B. EA mit „Dead Space 2“.
    Warum sollen die nicht draufschreiben für welche Altersgruppe das Spiel gedacht ist ?
    Und ob man ein Spiel bei dem auch der Entwickler sag das es nur für Erwachsene gedacht ist (Ab 18) noch mal prüfen muß ?
    ( Siehe die Blockade der CSU, die selbst eine Ab 18 Freigabe von Dead Space 2 verhindern will ).

  8. die entwickler scheren sich einen dreck für welche altersgruppe die spiele gedacht sind und wer diese kauft, es geht ihnen darum, möglist viel zu verkaufen. die werden deshalb logischerweise auch eine möglist niedrige alterfreigabe wählen.

  9. @frontal21
    Auch das ist mal wieder ein Fall, wo jegliches pessimistische Theoretisieren einfach nur an der Realität zerschellt. Du kannst noch so schlüssig begründen, wie notwendig staatliche Zwänge doch sind, allein der Versuch ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Im Ausland funktioniert es ohne staatliche Zwänge, Ende der Diskussion.

  10. In anderen ländern geben die Dead space 2 zb ja auch nciht ab 12 frei sondern ab 18,da funktioniert das ganz gut,also gibts nix gegen die pegi frontal21

  11. das sag ich ja nicht von mir selbst, aber wenn du zu den jugendschützern sagst, bei der PGI dürfen sich die entwickler die altersfreigabe selbst aussuchen, dann dann antworten die mit oben von mir gensnnten gegenargumenten, egsl ob man nachweisen kann, das dies funktioniert.

  12. „Wahnsinn, die entwickler dürfen sich die alterfreigabe selber aussuchen […].“
    Nein, dürfen sie nicht… *rolleyes*
    Es handelt sich dabei um ein System kontrollierter Selbstkontrolle (bei dem mit Hilfe eines computerisierten Verfahrens Kriterienabfragen erfolgen und sich quasi aus der Dateneingabe die Altersfreigabe errechnet… basiert also auf einem quasi enumerativen Prinzip); die offizielle Internetpräsenz des PEGI-Systems (www.pegi.info) erklärt das Prozedere zur genüge, da erspare ich mir jede weitere Erläuterung.

    Zum Artikel (S.2):
    „Und statt Gremien legen Entwickler und Publisher mithilfe eines umfangreichen Fragebogens selbst die Alterseinstufung fest, eine Möglichkeit zur Indizierung existiert darüber hinaus oft nicht.“
    Eine Indizierung existiert exkl. in der BRD; eine Möglichkeit zur Indizierung existiert also nicht „darüber hinaus oft nicht“, sondern nie.

  13. „Es handelt sich dabei um ein System kontrollierter Selbstkontrolle (bei dem mit Hilfe eines computerisierten Verfahrens Kriterienabfragen erfolgen und sich quasi aus der Dateneingabe die Altersfreigabe errechnet… basiert also auf einem quasi enumerativen Prinzip); die offizielle Internetpräsenz des PEGI-Systems (www.pegi.info) erklärt das Prozedere zur genüge, da erspare ich mir jede weitere Erläuterung.“

    Fakt bleibt, dass die PEGI die Spiele nicht vor Release durchspielen kann, sondern sich auf die Angaben der Hersteller verlassen muss.
    Da finde ich das USK-System schon wesentlich ausgereifter.

  14. Bei der USK schreiben auch nur diejenigen die das Spiel spielen was auf einen Fragebogen, den dann das Gremium bekommt und daraus entscheidet was für eine Freigabe das Spiel bekommt. Diejenigen bei der USK, die entscheiden, haben das Spiel auch nicht gespielt.

  15. Bei der ganzen Diskussion PEGI vs. USK wird imho gern vergessen, dass an sich nicht das Verfahren, sondern die Ergebnisse im Zentrum stehen sollten, also die Altersfreigaben.
    Sieht man sich die Ergebnisse an, dann ist die PEGI-Einstufung doch eigentlich immer problemlos nachzuvollziehen, nicht nur im Erwachsenenbereich (wo Spiele für Erwachsene auch eine entsprechende Kennzeichnung erhalten, nicht wie bei der USK, die immer mal wieder die höchste Freigabe verweigert), sondern auch im Segment für Kinder und Jugendliche (wo die PEGI laut einer umfassenden Untersuchung sogar strenger als die USK ist; habe den Link gerade nicht vorliegen, lässt sich über google sicher leicht finden; ein Beispiel wäre hier etwa „Venetica“, das USK-12, aber PEGI-16 ist).
    Ein entscheidender Vorteil von PEGI scheint mir die grössere Transparenz zu sein, hier werden die Freigabekriterien öffentlich gemacht, bei der USK nicht (ganz schlecht ist etwa die Webseite der USK, wo man ausser oberflächlichen Infos kaum echte Erläuterungen zu den Freigaben findet).
    Insgesamt ist aber in Deutschland natürlich nicht die USK das eigentliche Problem, sondern die Existenz von BPjM und § 131.
    Greetings, Tudeh

  16. Mein Lieblingsthema. Und daraus folgt natürlich: Weg mit der USK!
    Das Problem ist doch in erster Linie, dass die USK einen Jugendschutz darstellen soll, aber Zensur verkörpert. Sonst gäbe es ja keine Verweigerung der höchsten Einstufung. Selbst wenn sie das Gefühl hätten, hier könnte etwas strafrechtlich im Argen liegen, ist es doch nicht ihre Aufgabe dann aktiv zu werden. Dafür haben wir immer noch die Gerichte.
    Was ebenfalls so unsinnig an der USK ist, das Ergebnis ihrer Einstufungen. Sie widerspiegeln ja nicht den Eignungsgrad des Spieles, sondern den Anteil von Blut, nackten Frauenbrüsten und Hakenkreuzen. Eine Hilfe für Eltern stellen die übergroßen Aufdrucker in keiner Weise dar. Wie sonst ist es zu erklären, dass ein englischsprachiges Rollenspeil die Einstufung ab 6 Jahre erhält. Selbst in Deutschland lebende Kinder aus dem englischsprachigen Raum dürften hier überfordert sein.
    Die USK besteht genau wie die BPjM nur zum Zwecke der Zensur. Bitte vergleichen mit Pegi! Und ruhig einmal deren Seite anklicken, wie’s Vicarocha empfohlen hat.

  17. „Sonst gäbe es ja keine Verweigerung der höchsten Einstufung.“

    Dafür können Spiele die eine Einstufung bekommen haben, nun nicht mehr indiziert werden! Ein klarer Fortschritt im Vergleich zu vorher, als die Publisher überhaupt keine Sicherheit hatten und einfach hoffen mussten, dass ihr Spiel nicht auf dem Index landet.

  18. „“Sieht man sich die Ergebnisse an, dann ist die PEGI-Einstufung doch eigentlich immer problemlos nachzuvollziehen”

    http://static.4u2play.de/packshots/000/163/436/214×366/pac163436dl.jpg

    die Nummern sind nicht alles das zur PEGI Einstufung gehört. Auf der Rückseite sind noch Bilder die die Einstufung begründen. Bei Eishockey kann ich mir vorstellen dass das ungerechtfertigte Gewalt ist (harte Fouls) und vielleicht noch Fluchwörter. Eishockey ist ein ziemlich rabiater Sport.

  19. @TobiasS
    Die USK stuft dafür militärische Sachen tendenziell stets höher ein, oder MMA.
    Was ich zum Beispiel absolut nicht nachvollziehen kann

    Bei der USK sind Fantasy-Rollenspiele und Eishockey dafür eher niedriger. Was ich auch nicht verstehe: aus meiner Sicht sollte jedes Eishockey erst ab 16 freigegeben sein
    Das sind eben rein ideologische beziehungsweise mentalitätsmäßige Fragen für mich. Und wenn Deutschland da gegenüber Resteuropa seinen Sonderweg beibehalten möchte, dann soll das bitte auch weiterhin der Fall sein. Was ich dabei bloß sehr kritisch sehe ist ein gewisser Kennzeichen-Kolonialismus von Deutschland wie er hier in Österreich seit jeher zu beobachten gewesen ist, auch als Imperialismus. So wäre ich ebenfalls im Filmbereich für eigene europäische Kennzeichen jenseits der FSK.

  20. @purchaser
    Nein. Zumindest auf Titeln mit Kennzeichen bezogen ist es schon keines, sondern gesetzte Fassung.
    Theoretisch könnten jedoch Gerichte alles Mögliche beschlagnahmen lassen – und es gibt eben auch diese(s) Vetorecht(e) gegen bereits getroffene positive Entscheidungen.
    Interessant wäre es da würde sich ein Amtsgericht mal soweit über USK und BPjM hinwegsetzen, dass es ein USK-gekennzeichnetes Spiel beschlagnahmen lässt – wie USK und BPjM darauf reagieren würden (müssen). Bislang musste die BPjM mal bloß etwas auf Liste B umtragen (Condemned)

  21. Nur mal zur Ergänzung: http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__14.html
    Das ist die vielbeschworene Rechtssicherheit – eine andere gibt es nicht soweit ich weiß.
    Und diese ist in §14 JuSchG eben so festgelegt: „(3) Hat ein Trägermedium nach Einschätzung der obersten Landesbehörde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach Absatz 6 einen der in § 15 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 bezeichneten Inhalte oder ist es in die Liste nach § 18 aufgenommen, wird es nicht gekennzeichnet…“

  22. §14 (6): „… Im Rahmen dieser Vereinbarung kann bestimmt werden, dass die Freigaben und Kennzeichnungen durch eine Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle Freigaben und Kennzeichnungen der obersten Landesbehörden aller Länder sind, soweit nicht eine oberste Landesbehörde für ihren Bereich eine abweichende Entscheidung trifft.“
    .
    Steht da nicht, dass Bayern lediglich verhindern kann, dass die Entscheidung der USK für alle Ländern gilt? Die Bestimmung betrifft dann eben nicht „alle Länder“, da es ja eine Ausnahme gibt.

  23. @Pyri:
    Rechtssicherheit – d. h. in dem Fall Schutz vor Indizierung – ergibt sich aus §18 Abs. 8 JuSchG.
    .
    Und der Amtsrichter wird sich schön hüten, einfach mal drauf los zu beschlagnahmen. Ein so fetter Eingriff in die Berufsfreiheit (Art. 12 GG) und die Freiheit des Eigentums (Art. 14 GG) ist nämlich z. B. dann rechtswidrig, wenn er nicht aufgrund Gesetzes erfolgt. Und mit dem JuSchG kann der Amtsrichter bei einem gekennzeichneten Spiel ja eben nicht mehr kommen.

  24. @Roland_09
    Ah vielen Dank für den Hinweis! So weit hab ich bislang noch nie gelesen :-)
    @purchaser
    Ja so habe ich das bislang auch verstanden, aber das wird eben nicht richtig sein…

  25. Bayern ist da an eine Ländervereinbarung gebunden, wie sie z.B. § 14 Abs. 6 S. 1 JuSchG vorsieht, aber bereits seit Mitte der 1980er existiert (darum sind ja z.B. die Filmkennzeichnungen ja in der BRD bundesweit einheitlich):
    „Die obersten Landesbehörden können ein gemeinsames Verfahren für die Freigabe und Kennzeichnung der Filme sowie Film- und Spielprogramme auf der Grundlage der Ergebnisse der Prüfung durch von Verbänden der Wirtschaft getragene oder unterstützte Organisationen freiwilliger Selbstkontrolle vereinbaren.“

    Die von purchaser zitierte Ausnahme „[…] soweit nicht eine oberste Landesbehörde für ihren Bereich eine abweichende Entscheidung trifft.“ des § 14 Abs. 6 S. 2 JuSchG gilt nur für den Fall der Delegierung hoheitlicher Aufgaben am eine „Organisation freiwilliger Selbstkontrolle“ (z.B. USK oder FSK… auch wenn diese Institutionen eigentlich die Kriterien einer freiwilligen Selbstkontrolle nicht erfüllen), also gem. dem Fall, dass die OLJB vereinbart hätten, „dass die Freigaben und Kennzeichnungen durch eine Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle Freigaben und Kennzeichnungen der obersten Landesbehörden aller Länder sind […].“ Das haben sie aber nicht; die USK ist z.B. lediglich ein mandatierter Gutachter der OLJB; die eigentliche Kennzeichnung ist Aufgabe der OLJB.

    So einfach kann eine OLJB aber auch darüber hinaus keine „abweichende Entscheidung“ treffen, also z.B. vollkommen losgelöst von einem Gutachten, wie es z.B. die USK bietet (schon aus verwaltungsrechtlichen Gründen nicht), da fehlt alleine schon die notwendige Infrastruktur.

  26. @Vica

    Danke, hät‘ ich nicht besser erklären können (und war mir dann auch nicht immer 100 %ig sicher^^). Wolltest du nicht eigentlich da noch einen kleinen Text zum Verfahren anlässlich der Prüfung von Dead Space 2 schreiben?

  27. Noch zur Ergänzung:
    http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=3975

    @ Rey:
    Da war ja noch was, stimmt. Hatte ich ganz vergessen, mal gucken, ob ich nachher noch Zeit finde… ich haue in letzter Zeit ziemlich in die Tasten für meine Diss. (die soll ja endlich mal fertig werden… ich will nämlich nicht mehr ^^), darum sind meine Beiträge inzwischen auch so kurz und darum mache ich mich so rar.

  28. @Vicarocha
    Interessant.
    Das bedeutet doch, dass es theoretisch schon vorgesehen ist, dass eine Einrichtung wie die USK oder im internationalen Vergelich auch die PEGI dahingehend betraut werden kann. Wenn man dies politisch denn einmal wünschen würde.
    Ich nehme jedoch an, dass dann die Rechtssicherheit auf welche mich Roland_09 in § 18 (8) hingewiesen hat, fallen müsste, weil diese so Einrichtungen eben nicht (allein) gewährleisten könnten – im Gegensatz zur OLJB

  29. ich glaube was frontal21 eigentlich sagen will ist doch, dass dieses „ich gebe meinem spiel selbst eine altersfreigabe“ nicht als argument funktionieren wird, da die politiker dann anfangen würden zu behaupten „“dann machen das die drogen,porno,alkohol und waffenhersteller auch. wollen sie das herr spieler? wollen sie, dass kinder und jugendliche voll mit drogen sind, nur weil der hersteller selbst eine altersfreigabe ab 0 jahren für seine drogen vergeben hat? wollen sie das?““.
    und genau ab hier haben wir endgültig verloren.

  30. „Das mit dem ‘nicht mehr indiziert werden können’ ist ja leider auch nur Wunschdenken.“

    Welche Spiele wurden denn trotz USK-Siegel indiziert???
    .
    „Was ich auch nicht verstehe: aus meiner Sicht sollte jedes Eishockey erst ab 16 freigegeben sein“

    Größter Unsinn, den ich seit langem gelesen habe. Soll man Fußballspiele wegen der Blutgrätsche auch erst ab 16 freigeben? ;-)
    Mit 15 war ich schon sieben Jahre in einem Eishockeyteam, aber NHL 2001 von EA Sports war eigentlich nicht für mich geeignet? ^^

  31. Die PEGI überprüft die Spiele ebenfalls. Die Hersteller geben lediglich eine Empfehlung ab und füllen einen Fragebogen über den Inhalt aus. Aus diesen Informationen wissen die Prüfer dann auf was sich sich konzentrieren sollen. Der Versuch manche Spiele komplett durchzutesten wie bei der USK ist zum Scheitern verurteilt und auch unnötig. Wenn man genug repräsentative Stellen testet, reicht das vollkommen.

  32. @Stefan
    Irgendwie konnte ich mir das mit dem Durchtesten auch nie recht vorstellen :-) Beim letzten Wolfenstein soll ja auch eine Swastika auf einer Toilette übersehen worden sein

  33. Das die Alterseinstufungen doch ziemlich unterschiedlich sind, sieht man an z.B. TES: IV Oblivion. Nach der USK ist das ab 12, nach der Pegi ab 16 und nach der ESRB „Mature“ also ab 17. Bei z.B. CoD 2 dagegen hat die USK eine ab 18 Freigabe erteilt die PEGI eine ab 16 und die ESRB eine ab 13 (Teen).
    Unterscheiden sich die Jugendlichen so sehr :D

  34. Naja, wir wissen ja, wie empfindlich US-amerikanische Jugendliche auf den Anblick unbedeckter weiblicher sekundärer Geschlechtsmerkmale reagieren… :)

  35. @ Tobias S.:
    Wie ich ja schon sagte, ist die PEGI im Kinder-/Jugendliche-Bereich eher strenger als die USK (s. hier: http://www.gamersglobal.de/report/die-usk-auf-dem-pruefstand; habe den Link jetzt gefunden).
    Dass etliche Altersfreigaben kontrovers sind und zu endlosen Diskussionen einladen, ist selbstverständlich, eine mathematische Sicherheit (oder gesamteuropäische Einheitlichkeit) kann es hier ja nicht geben.
    Ob eine Freigabe ab 0 überhaupt Sinn macht, lasse ich mal unkommentiert.
    Greetings, Tudeh

  36. ich denke die unterschiedlichen altersfreigaben unterschiedlicher prüfungsinstitutionen (esrb,bbc,pegi,usk usw.) hat eher was mit dem unterschiedlichen geschmäckern zu tun.
    die amis mögen es gern laut krachen und explodieren, weshalb also aktiontitel dort von der altersfreigabe lower sind als bei uns.
    aber sobald weibliches sexepil dazu kommt, rasten die amis aus, wo hingegen bei uns das eher weniger für furore sorgt als ballern und explosionen.

  37. @TobiasS
    Es geht um die Sicherheit der Publisher. Die steht auf sehr wackligen Füßen. Frau Haderthauer will besagte Regelung ja schon seit einiger Zeit wieder kippen:
    „Bisher kann ein Spiel, wenn es einmal eine Altersfreigabe der USK erhalten hat, nicht mehr von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert werden – diese Sperrwirkung muss aufgehoben werden.“
    Mit dem Appellationsvefahren dürfte sie – auf jeden Fall bei Erfolg – einen gehörigen Schritt vorangekomen sein.

  38. Zum Glück kenn ich nur bayerische Lebensweise, bayerische Produkte und bayerische Politiker.
    Na ja, die Deutschen brauchen immer eine Volksgruppe die sie hassen können; und da keine Juden mehr da sind, müssen halt Muslime, Ossis oder in dem Fall Bayern als Hassobjekt dienen.
    Liegt den Deutschen scheinbar in den Genen. ;-)

  39. das ich ganz bayern hasse liegt aber leider auch an den bayrischen politikern, die, so kommt es mir vor, anderen bundesländern mit anderen lebensweisen ihre bayrischen lebensweisen aufbürgen wollen bzw. das die bayrischen politiker so tun als wäre bayern DAS „eigentliche deutsche volk“.
    ich weiss jetzt nicht wie ich das beschreiben kann.

  40. Wenn ich mich recht erinnere, hatte einer oder mehrere bayerische Politiker auch schon mal die glorreiche Idee, Bayern zu einem eigenständigen Land zu machen, von daher wundert mich sowas nicht wirklich.

  41. Pingback: darktiger.org

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