Zwei Initiativen

(epetition/steam, via vdvc) Wir hatten bereits eine ePetition erwähnt, in der die Einführung der PEGI gefordert wird. Weshalb man diese auch als Gamer nicht unbedingt zeichnen sollte, erklärt der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) in einem Artikel. Zusammenfassend rät der VDVC von der Unterstützung der Petition ab und versucht auf eine Steamgruppe aufzumachen, die eine interessante Idee hat: Valve soll Benutzern die Möglichkeit eines freiwilligen Altersnachweises anbieten, so dass Erwachsene zukünftig auch indizierte Software über Steam beziehen können. Valve hat auf Anfragen der Gruppe bisher noch nicht reagiert, weshalb man um mehr Mitglieder wirbt um der Forderung Gewicht zu verleihen.

Zur Steamgruppe „foruncut“, Webseite
Zum VDVC-Artikel

30 Gedanken zu “Zwei Initiativen

  1. Bin der Gruppe mal beigetreten und hab auch ein paar Leute aus meiner Freundesliste eingeladen.

    Sind ja nun schon einige in der Gruppe, ich kanns mir nicht vorstellen, aber mal schaun ob was draus wird, oder ob Valve zumindest etwas dazu sagt :)

  2. In der Gruppe bin ich schon länger drin, sucht mich mal.^^
    Petra mit der schwarzen Katze..
    Ja, ich hätte gern ein Spiel bei Steam gekauft, leider ging das nicht. Nun hab ich es und musste fast das doppelte Geld bezahlen.

  3. Wieso hast es du nicht bei den üblichen Verdächtigen (zavvi.com, thehut.com, play.com, etc.) gekauft? Ich kenne die Steampreise jetzt nicht so genau aber die genannten Shops liegen sicherlich nicht oder kaum darüber. Eine Retail-Version macht sich außerdem viel besser im Regal als ein schnöder Download auf der Festplatte ;-)
    Vielleicht wäre es sinnvoll sich zusätzlich mit dem deutschen Vertrieb der jeweiligen Spiele in Verbindung zu setzen (also z.B. Activision Deutschland bei MW2). Die haben sicherlich mehr Einfluss auf Valve als eine Handvoll deutscher User.

  4. bin da auch beigetreten und habe meine ganze freundesliste abgegrast. interessant das einige friends aus meiner liste da schon drin sind und nichts geschrieben haben.
    ob daraus was wird kann man zum jetztigen zeitpunkt nicht sagen.
    das aber bisher keine antwort kam liegt wohl daran, dass valve selbst erst einmal prüfen muss wie sie eine solche altersverifizierung einführen können, ohne das trotz dieser methode sich doch noch kinder zugang zu den 18er titeln erlangen können.
    ich denke die einzige methode wäre wohl dieser neue electronische personalausweis, den man dann zum identifizieren auf ein lesegerät legen muss.

  5. Ich bin jetzt auch drinnen. Allerdings nicht unter arbol01, sondern unter meinen Steam-Account. Zum Einladen habe ich allerdings niemand.

  6. @Herr Ingenieur
    Steam bietet oft kurzfristig Rabatte an, bis zu 90%, da kann kein Retail-Handel mithalten. Leider. Das Doppelte ist da manchmal sogar noch eher niedrig gegriffen mein ich: kaufte schon Sachen um das drei, vier, fünffache billiger als beim günstigen Import den ich zum gegebenen Zeitpunkt fand – ohne diese Rabatte sind die neuen Games dort zudem eher overpriced, Call of Duty 60, Civ 5 50, usw.

  7. @Herr Ingenieur
    @Pyri

    Eigentlich wollte ich dazu ja nichts schreiben, aber auusserdem bietet Steam Spiele an, die man nicht selten woanders nicht, oder erst später bekommen kann. Zudem gibt es über Steam Archievements, und man kann seine Fortschritte und Erfolge mit anderen vergleichen.

  8. selbst wenn ich auf Pc zocken würde,steam kommt mir nicht ins haus,Spiele nur noch als Download,ohne Bonus-nein danke.ich will meien sammlung im regal haben

  9. @Mike
    Das sehe ich im Prinzip genauso, aber es gibt mittlerweile ziemlich viele Ladenversionen, die trotzdem über Steam aktiviert werden müssen :/
    Left 4 Dead war für mich die Killer-app *seufz*

  10. @The_Real_Black: Nicht übertreiben. „Braid“ ist, für den PC exklusiv auf Steam herausgekommen. Inzwischen habe ich Braid auch im Regal. „Cogs“ das gleiche. „The Path“ kam ursprünglich nicht nur für Steam heraus. Ich habe es inzwischen als Steam-Version und auf Stick (von Tale of Tales).
    Im Gegegenzug gibt es auch sehr viele Spiele, die eigentlich exklusiv von PopCap/Itenium kommen, und hauptsächlich über das Netz vertrieben werden. Auch diese Spiele kann man sich eigentlich alle in das Regal stellen. Und die Grenzen verschwimmen: „Plant vs. Zombies“, „Peggled Deluxe“ und ein paar andere Spiele kann man sich über PopCap aus dem Internet beziehen, man kann sie über Steam bekommen, und man kann sie sich als CD in Verpackung käuflich erwerben.
    BTW: „Osmos“ und „And yet it moves“ gibt es ebenfalls frei oder über Steam gebunden.
    Last but not least ist das ganze ja nur ein Auschnitt aus den Spielewelten. Es gibt ja noch die Playstations, die Nintendos und die XBox. Viele schöne Spiele für diese Systeme sind dem PC Spieler versperrt. Und sollte etwa Sony mal die UMD aufgeben, was sich ja abzeichnet, dann gibt es auch dort nur noch Spiele zum herunterladen.

  11. Bin auch beigetreten und habe gleich mal Werbung verbreitet… ;)

    Zu Steam: Inzwischen muss ich sagen, dass es aber auch echt Vorteile hat, wenn man Spiele während diverser Aktionstage eben zu vernünftigen Preisen bekommt und sie auch auf einem anderen Rechner mal schnell ziehen und installieren kann, ohne erst wieder CD und Key suchen zu müssen. (Gerade als Student ist das immer wieder günstig, weil ich eben 2 feste Wohnsitze habe und selbst bei der besten Ordnung immer mal wieder nicht an die gerade notwendige CD rankomme – eben nicht, weil ich sie nicht finde, sondern weil sie in der falschen Bude liegt! ;) )
    Automatische Updates und ein spielübergreifendes Communitysytem sind meiner Meinung nach auch nicht zu verachten. Und natürlich die (leider sehr vereinzelten) Überraschungen durch recht spendable Entwickler, die einfach mal als Update oder sonstigen kostenlosen Download qualitativ so Hochwertiges anbieten, dass es bei Anderen (wollen wir mal keine Namen nennen… ;) ) sicher doch einiges kosten würde.
    Nach anfänglicher Skepsis weiß ich inzwischen nicht mehr so recht, was denn nun eigentlich der große Nachteil an Steam sein soll, zumindest wenn man auf die Preise achtet, Mini-DLCs für zu viel Geld aus dem Weg geht und die gekaufte Spiele nicht wieder verkaufen möchte.

  12. @maSu
    Diese Probleme gibt es nicht nur im Dorf auch in vielen Städten zbsp. in meiner eigenen. Da Downlaods aber leider die Zukunft zu gehören scheinen ist es wichtig schon jetzt etwas zu tun ansonsten dürfte es dank der Zensur viele Probleme für deutsche Volljährige Kunden geben auf Steam was die Angebote anbelangt, wie mieß solch ein Angebot sein kann sieht man ja prima am PSN udn was gab es nicht alles schon nicht auf XBLA oder Steam selbst und was ist da nicht alles zensiert.

  13. Cliff Bleszinski: ‘Kritik an der Gewaltdarstellung schmeichelt der Industrie’
    In einem aktuellen Statement bezog Epic Games’ Cliff ‘Cliffy B’ Bleszinski Stellung zu den Vorwürfen, dass die Spiele-Industrie quasi regelmäßig mit einer überzogenen Gewaltdarstellung auf sich aufmerksam macht. Wie er weiter ausführt, sieht man die Vorwürfe quasi als ein Kompliment, da sie verdeutlichen, dass man es bei den Videospielen mit einer neuen Form des Rock’n Roll zu tun hat, der seinerzeit auch scharf kritisiert wurde.

    Cliffy B: “Wisst ihr, die Gewalt in Videospielen und die eingesetzte Sprache, das sind alles Fragen, die sich stellen. Auf der eine Seite fand ich es immer erschreckend, dass die Menschen die Industrie attackierten. Auf der anderen Seite war ich geschmeichelt, da es einer dieser Momente ist, in denen manche Leute denken: ‘Oh mein Gott, große angsteinflösende Videospiele ruinieren die Welt.’”

    “Ich denke, damit ist bewiesen, dass wir der neue Rock’n Roll sind, der neue Elvis, das neue Dungeon & Dragons oder die neuen Filme. Es bedeutet, dass wir irgendwo einen Nerv treffen. Ich könnte den ganzen Tag über die Gewalt in Bulletstorm reden, die sehr ironisch eingesetzt wurde.”

    “Während wir das Spiel entworfen haben, haben wir niemals darüber nachgedacht, jemandem den Kopf abzureißen und ihm in den Hals zu schei*en. Es ging uns lediglich um den Spaß”, so Cliffy B weiter.

    quelle
    Matthias Herrendorf

    Naja wenne es diese Spieel als CD-version gibt kann man ha noch drüber reden

  14. Wenn man zumindest nicht gerade in Deutschland lebt ist der größte Vorteil von Steam aus meiner Sicht immer noch dessen Flexibilität. Dass man auf alle möglichen Sprachversionen zugreifen kann, wofür man ansonsten oft schon extra Spiele noch mal kaufen muss. Multiplattform-Kompatibilität über Mac, Windows und bald auch PS3. Mit Cloud gegebenenfalls auch inklusive Spielstand-Synchronität. Aber Flat-Breitband ist dazu halt auch eine Grundbedingung – man müsste halt (auch) weiter am National Broadband Plan in Deutschland arbeiten ;-)

  15. Whoaps…. Da habe ich doch die Notwendigkeit einer „dicken Leitung“ und die Marktbeschränkungen als Nachteile vergessen, richtig. Aber natürlich auch die Cloud als Vorteil – alleine das erste Aha-Erlebnis, als ich nach der Installation eines Spieles auf dem Zweitrechner die Steuerung nicht nochmals ändern musste, war einfach etwas ganz besonderes! ;)
    (Trotzdem finde ich es natürlich sehr angebracht, die Spiele auch als Non-Steam-Versionen in den Handel zu stellen – so kann sich schließlich jeder seine Version aussuchen.)

  16. Die Steamgruppe hört sich ja mal interessant an. Hab mir ja schon einige Games da gekauft – trotz nicht ganz so schneller Leitung, aber best. Titel will ich mir da doch nicht kaufen, weil sie eben zensiert sind. Bei solchen Sachen muss ich dann doch zum Import greifen (auch wenn ich aktuell eig. nur noch sehr wenig kaufe), was dann doch ein wenig teuerer ist… Steam ist was das betrifft, sowieso meist unschlagbar (vorrausgesetzt man hat nichts gegen Downloads).
    Klar, währe das nicht die Ideallösung per se (vor allem für die, die kein Steam nutzen), aber dennoch eine kleine Verbesserung.

  17. grad was auf gamepro gefunden
    Bulletstorm – KontroverseShooter Schuld an Vergewaltigungen?

    In einem aktuellen Artikel hat sich John Brandon vom amerikanischen Nachrichten-Netzwerk Fox News mit Bulletstorm beschäftigt. Dort kritisiert der Autor unter anderem die übermäßige Gewalt (»body parts that explode all over the screen«) und die häufige Verwendung von Schimpfwörtern (»frequent use of F-word«). Besonders übel findet Brandon jedoch die sogenannten Skillshots. Dabei stört ihn aber nicht, dass der Spieler für besonders kreative Tötungen belohnt wird – es sind die Namen die seine Aufmerksamkeit erregen.

    So haben manche Bezeichnungen einen sexuellen Hintergrund: Einen abgeschossener Oberkörper ist »Topless« während das schnelle Ausschalten mehrerer Gegner einen »Gang Bang« darstellt. Dieser Umstand verleitet Brandon sogar zu der Frage, ob Bulletstorm »das schlimmste Videospiel der Welt« sei.

    Die sexuellen Anspielungen bringt Brandon in direkten Zusammenhang mit Studien der Psychologin Carol Lieberman, die Verbindungen zwischen Videospielen und der Anzahl von sexuellen Übergriffen beweisen sollen.

    »Der Anstieg an Vergewaltigungen kann in großen Teilen Videospielen und den dort ausgespielten (sexuellen) Szenen zugeschrieben werden,« zitiert Fox News die Psychologin. Bulletstorm sei so ein Titel mit sexuellem Inhalt.

    Mit Dr. Jerry Weichmann zitiert Brandon noch einen weiteren Psychologen, der Bulletstorm ebenfalls für gefährlich hält, seine Kritik aber deutlich vorsichtiger formuliert: »Brutale Spiele wie Bulletstorm können die Nachricht aussenden, dass Gewalt und Beleidigungen mit sexuellen Andeutungen eine akzeptable Art sind um Probleme zu lösen.«

    Der Beitrag zeigt einmal mehr die unterschiedlichen Befindlichkeiten in den USA und hierzulande. Während Bulletstorm in der deutschen Version auf Ragdoll-Effekte und große Mengen Pixelblut verzichten muss und selbst dann durch den hohen Gewaltanteil eine USK-Einstufung »keine Jugendfreigabe« erhält, sorgen in Amerika Anspielungen mit sexuellem Hintergrund für Wirbel.

    QUELLE
    http://www.gamepro.de/news/spiele/ps3/ego-shooter/bulletstorm_kontroverse/1968822/bulletstorm_kontroverse.html

  18. na ich hoffe das wird was einfaches, unkompliziertes system und vorallem: die spiele die man sich dann über steam holt sind dann auch wirklich uncut.
    würde mich nämlich nicht wundern, wenn man plötzlich irgendein „gutmensch“ auftaucht und auch bei diesem system verlangen würde, dass nur USK geprüfte versionen für deutsche kunden geben darf.
    das würde mich sogar gar nicht überraschen.

  19. Und so wird das wohl leider auch gedacht sein, Boomboy. Wenn Gabe, wie im Interview gesagt, alles tun will, um die Situation in Deutschland zu verbessern, dann muss das System von Indizierung und Beschlagnahme an der Wurzel beseitigt werden. Diese Altersverifikation spielt den deutschen Behörden eher in die Hände.

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