Kinderärzte fordern Warnhinweise

(focus, ea-blog) „Zu viel PC- und Spielekonsum kann die Gesundheit schädigen“ – diese Sorge äußert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Nach dem Mediziner Rainer Riedel würden sich nicht nur Sprach- und Bewegungsdefizite einstellen, er sorgt sich auch um die Sozialverträglichkeit der Jugend: „Das Aggressionspotenzial steigt, die Hemmschwellen sinken.“ Ein kleine Erleichterung: Nach einigen Zeilen im Focus-Artikel bemerkt man, dass das geforderte „nationales Impfkonzept“ doch nur Masern und nicht Medien betrifft. Martin Lorber hat in seinem Blog die Zeit gefunden den Bericht kritisch zu hinterfragen.

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49 Gedanken zu “Kinderärzte fordern Warnhinweise

  1. LoL, und ich will Warnhinweise für idiotische Forderungen wie diese…

    PS: Habe ein Formatfehler gefunden: Zwischen „die“ und „Zeit“ sind 2 Leerzeichen ( )

  2. Schon wieder diese Forderung, die gab es doch schon einmal vor gut 10 Jahren und das letzte mal noch in letzten Jahr. Kenne übrigens auch einen Kinderarzt der die Meinung vertritt das Spiele schädlich für Kinder und Jugendliche sind, der Arzt heißt Zimmermann und hat seine Praxis in Mönchengladbach,genauer auf der Steinmetzstraße.

  3. Das Dauerkonsum gepaart mit ungesunder Ernährung schädlich für die körperliche Entwicklung sein kann, würde ich gar nicht mal von der Hand weisen. Von daher macht so eine Medienberatung für Eltern seitens der Kinderärzte imo durchaus Sinn – zumal es naiv wäre blind darauf zu vertrauen, dass die Eltern schon darauf achten werden, was ihre Sprösslinge tun. Es wird sicherlich viele geben, bei denen es der Fall ist, doch was ist mit den anderen? Einfach ignorieren und hoffen, dass sich der gesunde Menschenverstand irgendwann durchsetzt?
    .
    Allerdings kommt es hier sehr stark auf die Form der Beratung an. Wenn die generell Spielekritisch eingestellt sind und den Eltern dann sagen, wie schädlich Spiele sind, wäre das keine Information, sondern Meinungsmache. Außerdem wird bei einer Deutungshoheit der Ärzte leicht der Blickwinkel der Kinder übersehen. Warum spielen die? Was spielen die? Welche Ideen übernehmen sie aus Spielen? Damit müssen sich die Eltern letztlich selbst auseinandersetzen, denn sie haben den Erziehungsauftrag.

  4. Also ich finde das höchst übertrieben.
    Nach der Argumentation würde ich sagen:
    – An den Folgen von Fettleibigkeit sterben X Menschen/Jahr
    – Pizza macht bei Dauerkonsum fett
    –> Warnhinweise auf Pizzaschachteln?????
    Also bitte….

    Gruß
    Aginor

  5. Dann müssen halt die bunten Bilder vom Cover weg.
    Oder man macht die Packungen größer, da freut sich auch die Verpackungsindustrie. :-D

    Gruß
    Aginor

  6. Im Folgenden nenne ich nur meine persönlichen Gedanken. Das muss nicht alles korrekt sein, aber als leidenschaflticher Gamer habe ich nunmal auch meine eigene Meinung dazu.
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    Dem Hinweis zu den (Entwicklungs-)Defiziten bei Jugendlichen bei übermäßigem Gebrauch kann ich zustimmen. Dem Hinweis zu geändertem Verhalten jedoch nicht in dieser pauschalisierten Formulierung.
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    Man kann tatsächlich eine Verhaltensänderung bei Jugendlichen, die zuviel Zeit daddelnd vor dem PC verbringen, feststellen. Das ist eine Folge des Übermaßes. Übermaß tut bekanntlich selten gut, und im Falle der Jugendlichen im Hinblick auf ihre Entwicklung sind die Folgen schlicht messbar nachzuweisen. Wer in seinen körperlichen Fähigkeiten mit der Masse Gleichaltriger nicht (mehr) mithalten kann, entwickelt sich auch emotional einfach anders! Von daher darf man die Hinweise bezüglich Agressionen und Hemmschwellen nicht so einfach abtun! Wenn man sie im Kontext eines defizitär entwickelten Jugendlichen (die männliche Form in diesem Satz ist durchaus angebracht!) anbringt, sind sie alles andere als das in den Medien gerne vorschnell assoziierte „Tötungstraining mit Ego-Shootern“.
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    Dass Warnhinweise gefordert werden ist so gesehen nicht grundverkehrt. Die Frage ist – wie immer – ob das verhältnismäßig ist. Sind Eltern heute soviel dümmer als früher, als dass sie ein zeitliches Ungleichgewicht im Freizeitverhalten ihrer Kinder nicht bemerken und dagegen angehen können? Wenn man die menschliche Dummheit als universelle Konstante nimmt, muss man hier mit „nein“ antworten – und tatsächlich die Hinweise gut finden! Ob sie aber sinnvoll sind, ist eine andere Frage.
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    Die Generation vor dreißig Jahren hatte wenigstens noch ein gesundes Bauchgefühl. Da wurden Kindern solche Sachen einfach weggenommen. Da gab es dann „soetwas“ einfach nicht mehr. Man hat nach diesem Bauchgefühl einfach „gemeint“ zu wissen, dass das dem Kind nicht guttun (kann). Heute mit der (multi-)medialen Verunsicherung der (noch immer genauso „dummen“) Eltern ist das tatsächlich anders. Daher finde ich die Forderung nach diesem Hinweis nicht verkehrt. Dass sich Eltern aber daran orientieren, das glaube ich genausowenig, wie ich glaube, dass sich Eltern vor dreißig Jahren daran orientiert hätten.
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    Also: Schöne Idee, aber vermutlich leider genauso wirkungslos wie alles andere auch.
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    Grüße von der Laberwurschd.

  7. Dann allerdings bitte auch bei Kinderaerzten „Kann Falschinformationen verbreiten!“, „Kinderaerzte koennen beim Blutabnehmen daneben stechen!“ und das beziehe ich nicht nur auf diese Informationen, sondern auch auf Aerzte allgemein.

    Was bilden die sich eigentlich ein? Wenn das nun ein Neurologe, Psychologe […] sagt, kann das ja fasst schon akzeptiert werden ABER Kinderaerzte?

  8. „Zu viel PC- und Spielekonsum kann die Gesundheit schädigen“ – endlich mal ein vernünftiger satz in der ganzen Sache. Verstehe nur nicht warum für so einen einfachen Satz ne Nation 10 Jahre braucht.

  9. Ich bin für die Aufschrift:“ Killerspiele machen, Dick, Dumm und traurig!“
    Oder auf Holländisch:“ Killerspiele is dödelig!“

  10. @pyri: hm, vielleicht weil deie Zahl der Kinder, die Probleme wegen PCs etc. kriegen viel höher ist als wegen anderer Dinge? Solange der Medienkonsum in der Gesamtauswirkung einfach ne deutliche Höhe hat ist es nur natürlich dass man darauf hinweist und auf andere Dinge eben nicht.

  11. Darauf sollte allerdings nicht wirklich hingewiesen werden, weil wir sonst auch Dinge schreiben muessen, wie das Sport zu Muskelschmerzen fuehren kann und dergleichen. Medienkonsum selbst ist auch nicht das Problem, die Erziehung/ Zeit schon. Ich weiß nur, dass z.B. bei Kindern die Eltern z.T. keine Kontrolle mehr haben. Wo auch immer die Ursache ist: Es sind nicht die Spiele, die dauzu fuehren, dass die Kinder ihnen nicht zuhoeren, überaggressiv werden, anfangen zu rebellieren.

  12. Ich habe in dem ea-blog ja auch schon was geschrieben. Schlussendlich wird alles, ab einer gewissen Dosis schädlich. Ja sogar ach so harmloses H2O kann ab einer gewissen Menge für den Körper schädlich sein.

    Ziel kann es nicht sein, vor Dingen zu warnen, die in der falschen Dosis tödlich oder gefährlich sein könnten, weil dann müssten wir sogar Warnhinweise „auf Luft drucken“, denn dort befindet sich CO2, welches übermäßig eingeatmet (Hyperventilieren usw) bis hin zum Tod führen kann. Schlimm.

    Die Kinder müssen von ihren Eltern vorgelebt bekommen, wie man Prioritäten richtig setzt.

    Darüber hinaus fordere ich solangsam mal eine Warnung bei gewissen Menschen: „Kann Spuren von gehirn enthalten.“ – evt. für gewisse allergiker wichtig.

  13. @Mars
    „@pyri: hm, vielleicht weil deie Zahl der Kinder, die Probleme wegen PCs etc. kriegen viel höher ist als wegen anderer Dinge?“

    Stimmt ich bin sicher wir haben viel mehr vereinsamte nerds als das wir die typisch 15 jährigen haben die sich jedes WE wechsaufen…

    Man kann es mit allem übertreiben selbst mit dem wasser trinken oder atmen, deswegen muss aber auch nicht auf allem ein warnhinweis. Oder steht demnächst auf jedem wasserhahn „Der konsum von 10+ liter am tag kann tödlich sein!“? Nein tut es nicht… obwohl jedes jahr leute beim „wasser wett-trinken“ ums leben kommen (und das ist kein witz).

    Vorallem möchte man bitte daran denken das wahrscheinlich wieder warnhinweise in der größe der packung gefordert werden. Wärend bei lebensmitteln die beim übermässigen konsum zu nebenwirkunken führen dieser warnhinweis meist klein mit der lupe gesucht werden kann.

    Und ja die gibt es auch… im supermarkt steht allerlei tolles zeug das bei überkonsum zu allen möglichen tollen dingen führt. Der hinweis darauf ist aber meist besser versteckt als die „inhaltsstoffe“..

  14. Schon das lutschen von 5 Husten-Bonbons einer bekannten Marke führt zu doch stärkerem Durchfall. Ich habe, da ich zu dem Zeitpunkt krank war davon mal etwas zuviele verzehrt… das war nicht schön.
    Der Hinweis ist so klein und versteckt geschrieben… schlimm. Ich verlange da ein 5x5cm großes Logo dass Durchfall warnt und zwar auf jedem(!!) Bonbon!

  15. @Densor:
    Ich hab klar geschrieben in meiner Antwort an Pyri geschrieben dass ich Warnhinweise nur dann für vernünftig halte wenn das Problem eine gewisse (natürlich subjektive) Größe/Auswirkung hat. Dass das hier anscheinend nicht jeder gelesen oder verstanden hat ist bedauerlich, aber nichts Neues.
    Alkohol ist ja zi Recht ein Thema das stark diskutiert wird, und wenn du dir Kinder heutzutage anschaust dann findet man imho schon einige alarmierende Zeichen. Insofern bin ich der Meinung dass Überkonsum da durchaus am Aufholen ist (auch wenn ich Alkohol noch für das erheblich größere Problem halte)

  16. @Mars
    Du behauptest schlicht das es da ein erwähnenswertes Problem gibt.
    Nennenswerte Anhaltspunkte existieren dafür wohl nicht, warum solltest du sie uns sonst vorenthalten.
    Da ist der Straßenverkehr ein viel größeres Problem. Und da gibts auch nicht überall Warnhinweise solch plakativer Art. Warum eigentlich nicht?

    Exzessives Videospielen ist nicht, ich wiederhole, NICHT speziell schädlicher als andere exzessiv ausgeübte Hobbys.
    Aber da du ganz speziell auf Videospiele abzielst, gehe ich davon aus, dass dich die Problematik an sich nicht interessiert.
    Übrigens: Exzessives Videospielen ist ein Symptom (pubertärer) Depressionen. Am Symptom herumzudoktorn ändert nichts an der Problematik. Ein bisschen Eiswasser auf die fiebrige Stirn hilft nicht bei einer bakteriellen Infektion, da musst du schon irgendwas gegen den Erreger tun. Und das Fieber ist nicht der Erreger!
    Nur um mal einen Vergleich anzubringen.
    Aber wie gesagt: Du schwadronierst hier nur über das „Fieber“, scheinst an dem Problem der Menschen nicht interessiert zu sein.

  17. Pingback: Über Bildung und populäre Kultur « Jürgen Mayer

  18. @Mars
    Die Frage ist aus meiner Sicht was als sozial (v)erträglicher, in Hinblick auf eine Norm akzeptabler erscheint: zumindest am Wochenende zu „feiern“, Alkoholmissbrauch, tut das vermutlich eher als die Computerthemen so.
    Es geht also darum was man sich (als jugendlicher Mensch mal demnach) widmet, womit man seine Zeit gern verbringt: ich bestreite nicht, dass das mit gängigen Vorstellungen von Bildung und Heranwachsen dann häufig kollidiert – ebenso wenig wie ich das gesellschaftliche Problem psychischer Abhängigkeiten dabei leugnen möchte.
    Doch ist es halt schon auch eine Frage was jeweilig untersucht wird und alles was ich aus dem Bereich kenne gibt schon über dahingehende Survey-Fragen zum Beispiel entsprechende Lebensentwürfe vor – teilt bestimmte Vorstellungen mit – Ideen mit denen dann gar nicht anders umgegangen werden kann als so, dass da eine große Gefahr gesehen wird in den Medien, vor der eben gewarnt werden SOLL.

    Ich behaupte zum Beispiel gern, dass ich meine relative Bildung weder über bürgerliche Gymnasien noch Universitäten die ich absolvierte erhielt. Was mir dort angeeignet wurde war im besten Fall meistens unbrauchbares Partikularwissen für mich, ein Denken in Schwarzweiß und Schubladen, formelhaft, gleichförmig, angepasst, keines out-of-the-box. Selbst Kreativität war dort gezwungen, auch gewzungen „kritisch“. Etwa „sozialkritisch“. Ein fürchterliches Wort für mich.
    Zum Beispiel hatte ich eine Englischlehrerin die meinte sich zwar offenbar politisch einseitig engagieren zu müssen und friedliche Themen im Unterricht zu behandeln, wusste dem Vernehmen aber nicht einmal was „Alcatraz“ gewesen ist. Der kulturelle Überblick fehlte da völlig und gerade den hab ich mir dann als Ersatz mit populärer Kultur angeeignet. Dort konnte ich mich gedanklich auch ungehemmt bewegen. Die genannten Institutionen haben mich im Gegenteil von meinem Gefühlsleben her eigentlich immer eher gehindert daran mich zu entfalten.
    Auch Bildungsreisen können den meiner Meinung und Erfahrung nach nicht unbedingt liefern wenn immer nur die gleichen Monumente als sehenswürdig anvisiert werden. Im Louvre erfährt man aus meiner Sicht zum Beispiel denkbar wenig über die Welt: weil dort verhältnismäßig nur wenig Grenzen überschritten oder Tabus gebrochen werden. Und das ist die eigentliche Bedrohung welche halt Medien wie Spiele demnach darstellen, fiktionale Welten oft jenseits dessen was sich ansonsten ziemt. Und das eben auch in diesen Institutionen. Ja Spiele sind eine Konkurrenz für etablierte Schulen beispielsweise, so wie es Feindbilder halt meistens sind, Konkurrenzen, mächtig, doch das hört man da nicht heraus: im Gegenteil (auch) – das ist dann das Schlechte, das Gefährliche, das weniger Wertvolle, das Kommerzielle, das übel Abgedroschene, Triviale, „Produzierte“ oder sonst wie Korrumpierte beziehungsweise Korrumpierende. Angeblich. Schund“, Kitsch und Grind (ein österreichisches Wort ;-) ). Angeblich.
    Und es korrumpiert ja auch wirklich: dahingehend anders zu denken. Andere Werte zu haben, Vorstellungen, anders leben zu wollen – als bloß zwischen Geld, Familie und Karriere auf der einen Seite, sowie Kapitalismuskritik und Greenpeace auf der anderen Seite auswählen zu können.

    Aber ohne diese Institutionen erreicht man eben auch keine „Bildung“ die man in dieser Welt so vorweisen könnte. Leider.
    Und Hunger hat man auch, ein Dach über den Kopf und ein warmes Bett braucht der Mensch ebenfalls.

  19. @SWA:
    Du behauptest schlicht das es da ein erwähnenswertes Problem gibt.
    Nennenswerte Anhaltspunkte existieren dafür wohl nicht, warum solltest du sie uns sonst vorenthalten.

    Doch kann ich. Aber das ist ja nicht das Forum. Ihr könnt auch gerne anderer Meinung sein. Wenn jemand sagt: Hey, ich sehe das nicht als Problem, dann ist das ne andere Sicht und ok. Nur wenn hier wieder direkt behauptet wird dass ich für Alles Warnhinweise fordere ist das fast schon Verleumdung und ein Zeichen dafür dass nicht jeder des Lesens mächtig zu sein scheint. Falls es dich interessiert sag Bescheid dann erläutere ich dir meine Gründe.

    Da ist der Straßenverkehr ein viel größeres Problem. Und da gibts auch nicht überall Warnhinweise solch plakativer Art. Warum eigentlich nicht?

    Da stimme ich dir zu. Nur sehe ich nicht ein warum ich einen Lösungsschritt an einer Stelle (Games) verhindern soll nur weil an einer anderen Stelle auch noch eine Baustelle offen ist.

    Exzessives Videospielen ist nicht, ich wiederhole, NICHT speziell schädlicher als andere exzessiv ausgeübte Hobbys.

    Hab ich auch nicht bestritten. Ich sag nur es ist häufiger

    Aber da du ganz speziell auf Videospiele abzielst, gehe ich davon aus, dass dich die Problematik an sich nicht interessiert.

    Boah Nein!!!!!

    Übrigens: Exzessives Videospielen ist ein Symptom (pubertärer) Depressionen.

    Na dafür will ich doch objektive Belege. Da widerspreche ich dir nämlich aufs Äußerste.

    Aber wie gesagt: Du schwadronierst hier nur über das “Fieber”, scheinst an dem Problem der Menschen nicht interessiert zu sein.

    Doch das bin ich. Deshalb bin ich für alles, was in Richtung Lösung geht offen. Bei manch Anderen hab ich da meine Zweifel.

    @Pyri:
    Mir ist es völlig egal ob du hier Norman oder sonstwas hinstellst. Ich sehe gewisse Dinge die Gefährdungspotentiale haben und bin der Meinung, dass jeder Fall der angegangen wird besser ist als ein Fall der nicht angegangen ist. Der Rest ist imho irrelevant.

  20. Wenn derlei Hinweise etwa dazu führen, dass Menschen dadurch noch weiter stigmatisiert, marginalisiert oder sonstwie negativ Diskriminierungen ausgesetzt werden – einfach weil sie Gamer sind und sich so mit Ausdrucksformen als Giften beschäftigen (möchten) -, dann ist das ein Gefährdungspotential welches ich nicht eingehen oder riskieren möchte. Und da bezeichne ich ein angebliches oder vorgebliches hehres Ansinnen, einen Schutz- oder Bewahrungsgedanken, diesbezüglich als irrelevant. Kein Zweck heiligt solche Mittel. Verantwortungsbefreit und geschichtslos nenne ich das noch dazu.

  21. Super, also würdest du auch auf Zigaretten nichts schreiben? Lieber alle verrecken lassen als mal ein kritisches Wort? Was ist daran nicht menschenverachtend?
    Pyri, in der REalität muss man manchmal Kompromisse eingehen, weil sich nicht alle Ziele 100% verwirklichen lassen. Das scheint dir nicht klar zu sein, kann das sein?

  22. Nein würde ich eben nicht und dieser Kommentar deutet für mich darauf hin, dass ich alles was ich zu dem Thema über die Jahre hier je geschrieben habe nicht verstanden wurde: in Zigaretten sind krebserregende Substanzen nachweisbar (gewesen). Im Gegenteil würde ich solche Hinweise auch auf die Gesundheitsschädlichkeit von Alkoholika ausgeweitet sehen wollen. Auf konsensual enstandenen fiktionalen Ausdruck kann das hingegen gar nie in dieser Hinsicht zutreffen, da es dort nicht um derlei medizinische Wirkungen sondern immer nur befürchtete Auswirkungen – eigentlich wahrscheinlich auch eher nur Wertverluste geht. Alles andere ist bereits eine Medizin die Menschen über Vorurteile, in Hinblick auf ihren Geschmack und Empfinden Fiktionen betreffend, aussortiert. Bis hin zu Ideen genetischer Selektion im Bildungsbereich wie sie ein Spitzer schon vorträgt: das magst Du dann gelegentlich abtun/verniedlichen. Das ist Deine Sache und möchte ich auch gar nicht weiter kommentieren, aber dieser missliebige Ausdruck ist auch keine Dokumentation einer Straftat sondern im schlimmsten Fall ein Spezialeffekt gewesen.
    Das meinte ich auf mit meinen letzten Worten bezüglich historischer Verantwortung: darin keinen Unterschied zu sehen. Und das scheint so eben leider auch nicht zu berühren/interessieren. Erschreckender Weise.

  23. Im Übrigen hat man bei dem Thema mit der CSU gerade eine Partei an vorderster Front der Friedensbewegung diesbezüglich, bei der alkoholhaltige Getränke zum Beispiel traditionell verharmlost werden. Nur noch so als Hinweis von mir nebenbei…

  24. @Pyri: moment. Die schädliche Wirkung von Alkohol, da bin ich dabei. Genauso würde ich dir eher zustimmen wenn es hier nur um Senkung der Hemmschwelle etc. geht. Aber wenn du den Artikel mal liest dann steht da z.B. was von zu wenig Bewegung etc. Und sorry, das IST nachweisbar, nein, nicht alles dreht sich um deinen Geschmacks-Dings. Und ja, ich habe es verstanden. Aber ich bin nicht verpflichtet immer in allem nur diesen einen Punkt zu sehen den du siehst. Zu dem Rest spar ich mit einen Comment, aber vielleicht solltest du deine Werte auch mal selbst leben. Sorry, aber muss mal gesagt werden.

    PS: Du bist schon etwas extrem in deiner Einschränkung der Meinungsfreiheit…

  25. @Mars
    Ich muss nicht alles verstehen: wo ich hier jetzt zum Beispiel Intoleranz vorgelebt hätte – keine Ahnung.
    Um Meinung geht es mir darüber hinaus nie, sondern um konsensual entstandenen Ausdruck: so bin ich noch eher für mehr Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Schutz dahingehend, zum Beispiel wenn eben dieser Ausdruck angegriffenen wird.
    Darüber hinaus: dass man mit Ausnahme von Exergaming durch Computerspiele eher weniger Kalorien verbrennt, wenn man nicht gerade sehr aufgeregt/angestrengt dabei ist, ist wohl wirklich evident. Wenn es deshalb solche Aufkleber bräuchte könnte man diese auch tatsächlich auf alle Bücher drucken lassen: „Vorsicht! Ständiges Lesen kann zu Übergewicht führen“. Dass verschiedene Menschen Kalorien unterschiedlich von ihrem Stoffwechsel her schon verarbeiten ganz zu schweigen – sowie das Problem einer Diskriminierung Übergewichtiger.
    Da hatte ich in der Medizin zuletzt sogar noch die Hoffnung, dass man damit diskreter umgeht – weniger beleidigend über Körpermassen spricht. Und so auch mehr Lebenschancen ermöglicht.

  26. Wie sieht es denn bei euch beiden mit Fastfood aus? Sollte man auf ein Happy Meal schreiben: Achtung, der Verzehr dieses Produktes stellt keine ausgewogene Ernährung dar? Bzw. Sollte man auf Videospiele schreiben: Achtung, eine sitzende Tätigkeit ersetzt kein Workout? Ich finde das bei Videospielen derartige Hinweise fernliegender sind, da sie die befürchtete Wirkung nicht verschleiern, sondern sogar voraussetzen. Auch ist es eine bloße „Nichtwirkung“ (Keine bewegung) und keine „Schädigung“ (Aufnahme von Nikotin). Bei Alkohol und Tabak haben wir eine direkte Schädiging der Gesundheit, die kompensiert werden muss. Durch das Videospielen habe ich zwar nichts für meinen Körper getan, aber auch nichts dagegen. Hier wird also die Grenze zwischen „Ohne Wirkung“ und „Schädlich“ verwischt, in dem Zeit, die man sich während des Spiels nicht bewegt, als „verlorene gegangene“ Sportzeit ansieht. Dass sabei nach einer englischen Studie Gamer sportlicher als Nichtgamer sind wird unterschlagen. Auch würde man wohl kaum Warnhinweise auf Schulen verlangen, obwaohl da Kinder weitaus längere Zeit sitzen als vor Videospielen.

    edit:

    In dem Artikel werden Sprach- und Bewegungsdefizite angesprochen. Auch wenn mir ersteres nicht ganz einleuchtet – vor allem nicht bei Mehrspielerspielen vielleicht auch per Headset – würde beides auch unter „Nichtwirkung“ fallen. Warum ich mich vorm PC zwingend ungesund ernähren muss, ist mir auch nicht ganz klar. Es sei denn, man kreidet mir hier wieder nicht „Nichtwirkung“ an: Während einem Shooter hat man nunmal keine Hand frei. Und dass das Aggressionspotential steigt bzw. die Hemmschwellen sinken – zumindest bei normalen Leuten in einem relevanten Ausmaß – ist afaik nicht bewiesen.

    Genausogut könnte man auf Bücher Warnhinweise kleben: Bewegungsdefizite sicher, eine ungesunde Ernährung gibt es da auch (sag ich jetzt auch einfach mal) und wie aggressiv die werden können – vorallem, wenn man denen die Bücher wegnimmt – da würden sie Augen machen …

  27. @Pyri: weißt du, in gewisser Weise trägst du hier auch dazu bei dass gewisse Leute, n#ämlich Kritiker, stigmatisiert werden. Das finde ich problematisch. Aber mein Punkt ist in gewisser Art ein Anderer: Klar, Stigmatisierung ist schlecht, aber sie ist jetzt auch nicht so schädlich dass man alles Andere dem Ziel der Nichtstigmatisierung unterordnen darf. Was ich meine ist: niemand stirbt wenn er mal schief angeguckt wird, weshalb andere Ziele durchaus auch zu berücksichtigen sein sollten imho.
    BTW: was ich mit Intoleranz meine: Du hast deine Ansicht, dein Thema, und jeder, der nicht in die Richtung geht scheint für dich kurz vorm Nazi zu stehen. Was ist so schlimm an Meinungsfreiheit? Bzw. ist nicht Diskurs (und damit auch gegensätzliche Meinungen) ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zum mündigen Bürger? Nicht jeder, der zu gewissen Dingen ein kritisches Wort findet lehnt diese Lebensweise komplett ab. Es gibt auch Differenzierungen.

    @Rey: Nochmal: Mein Punkt ist nicht dass Videospiele an sich besonder schlimm sind oder so. Aber: Momentan haben meiner Ansicht nach die Wirkungen (oder Nichtwirkungen, ist für mein ARgument egal) von Spielen ein Ausmaß auf Kinder- und Jugendliche erreicht, dass meines Erachtens Handlungsbedarf besteht. Der Ansatzpunkt hierfür sind ganz klar die Eltern, nur ist mit dem Satz: „Da müssen halt die Eltern ran“ das Problem leider noch nicht beseitigt so lange die Eltern sich dessen nicht bewußt sind. Und ich glaube dass Solche Hinweise in der momentanen Situation durchaus helfen könnten Eltern zu sensibilisieren. Klar, so bald das im Griff ist können die Dinger wieder weg, keine Frage. Bei der Schule passiert selbiges in gewisser Weise gerade – in Form eines Christian Pfeiffers der auf Defizite beim Sportunterricht (bzw. dem nicht-vorhanden) hinweist.

    Aber kurz zu den Sprachdefiziten: Ich weiß nicht wie ihr spielt, aber ich spiele relativ viel Singleplayer, selbst wenn ich Online bin dann quatsch ich in ner Stunde vielelicht 5 Minuten, gerade ein Shooter erfordert doch etwas Konzentration. Insofern würde ich die Sprachfördernde Wirkung von Spielen, naja, eher gering einschätzen.

  28. Also über das Ausmaß des Problems bin ich mir tatsächlich nicht im Klaren. Selbst eine exzessive Nutzung muss nicht gleich schlecht sein, wenn es einen angemessenen Ausgleich gibt. Auch Korrelation und Kausalität dürft nicht immer leicht nachzuweisen sein. Zumindest bei der KFN Studie wurde es afaik noch nicht einmal versucht. Von daher sind die Ergebnisse hier doch eher dünn, oder? Und ich Spiele tatsächlich fast ausschließlich online-Spiele. CS, TFC, Firearms, DoD, RtCW, W:ET.

  29. @Mars
    Gewaltdarstellung ist ein strafrechtliches Vergehen in Deutschland das imo auch relativ hart bestraft wird. Dann gibts manche international üblichen Spiele erst gar nicht, die ganzen Selbstzensurmaßnahmen bis hin zu Sprechverboten in der Spielpresse.
    Also mit schief angeschaut werden allein ist es so schon doch nicht getan ;-) Hinzu kommen die weitergehenden Forderungen wie in dem Fall immer wieder, welche die besonders strenge Situation die es jetzt schon gibt und die zumindest vielfach international keine Entsprechung hat auch konsequent zu ignorieren scheinen
    @Rey
    Fast Food ist mir ein zu weites Feld – ich würde es erstmal beim Alkohol belassen ;-) Was kann da nicht alles gemeint sein: Schokoriegel, Burger… Aus eigener Erfahrung weiß ich zwar wie schädlich Zucker sein kann, aber der ist zum Beispiel in so vielen Produkten in rauen Mengen enthalten – da könnte man auf sehr viel Warnhinweise draufkleben.
    @Sprachdefizite
    Was ist damit gemeint? Dass man in Games nicht lernen könnte eloquent aufzutreten weil man darin für gewöhnlich selbst nichts sagt, nicht spricht? Ich weiß nicht. Zumindest Schriftsprache und Sprach-Verständnis glaube ich kann man darin sogar besser lernen als in allen anderen Medien zusammen. Bis hin zu spezifischen Akzenten die man sich so sogar aneignen kann meiner Erfahrung nach. Zumindest vorübergehend – eben so wie wenn man real mal für länger wohin reist.

  30. @Rey: kurz zur NAchweisbarkeit: Die ist Imho hier kein Argument. Warum? Weil es viele Dinge gibt die wir strenggenommen nie nachweisen können. Wenn wir bei all den Dinge nichts tun würde die Hälfte aller Politikfelder wegfallen. Dass das Problem hoch genug ist ist meine persönliche Einschätzung die ich aus meinem persönlichen Umfeld und inzwischen 10 Jahren ehrenamtlicher Tä#tigkeit mit Teenagern gewonnen habe.
    Zu den Online-Games: Redest du dabei so viel? Wenn ich BF2 zock bin ich jedesmal schockiert wie wenig in den meisten Squads geredet wird, meist gar nichts.

    @Pyri: Die weitergehenden Forderungen habe ich doch hier auch gar nicht unterstützt! Ich finde den Satz gut weil endlich mal keine staatliche Zwangsmaßnahme dahintersteckt sondern ein bloßes „Aufmerksam machen“! Das ist ein Unterschied, und ich denke einer den man beachten sollte.

  31. @Mars
    Natürlich ist das eine staatliche Zwangsmaßnahme und ein Einmischen in die Zuständigkeiten des Bürgers. Was würdest du denn sagen, wenn du mit deinem Kind spazieren gehst und es läuft ständig einer neben dir her: „Fassen Sie das Kind an der Hand, es könnnte sich losreißen und auf die Straße laufen!“ „Kaufen Sie dem Kind keine Bonbons, die sind schädlich für die Zähne!“ „Gehen Sie noch fünfzig Meter weiter und überqueren Sie die Straße auf dem Zebrastreifen!“?
    Alles richtige Hinweise , nützlich und könnten duchaus auch bei dem einen oder anderen Kind hilfreich sein. Aber wo bleibt dann die Mündigkeit des Bürgers, wo seine Selbstbestimmtheit? Ich sehe es ein, wenn Probleme akut werden und ein gewisses Maß übersteigen. Das ist aber bei Videospielen keinesfalls so, deine persönlichen Einschätzungen aus den Erfahrungen ehrenamtlicher Tätigkeit mit Teenagern eingenommen.
    Was hier zelebriert werden soll ist blanker Aktionismus, das Vorgaugeln von: Wir tun ja etwas. Die Drogenbeauftragte des Bundesregierung gibt sich ein Stelldichein bei der ersten LAN-Party im Bundestag und will als Spielverderberin auftreten. Das in einem Umfeld, wo Alkohol und Nikotin zum guten Ton gehören. Drogen, die in ihrer Gefährlichkeit weit vor Cannabis und LSD eingestuft werden.
    Eine Diskussion um solche Warnhinweise auf Videospielen ist lächerlich! Suchtkliniken, darin verbandelte Ärzte, die nach marktwirtschaftlichen Kriterien arbeiten, werden das natürlich anders sehen, aber die verfolgen auch andere Interesssen damit.

  32. @purchaser: sorry, aber Warnhinweise als Zensurmaßnahme zu bezeichnen, da fällt mir wirklich nichts mehr ein. Das ist imho Absurdität pur. Dein Gesellschaftskonzept würde mich mal interessieren. Was denkst du denn wie eine GEsellschaft funktionieren soll?

  33. @Mars
    Bei ET gibt es keinen Ingame Voicechat. Ich bin dann parallel auf einem TS-Server mit Leuten, die ich seit Jahren kenne. Für mich ist die nachweisbarkeit insoweit ein Problem: Sozial ausgegrenzte und isolierte Jugendliche gab es aus verschiedensten Gründen schon immer. Wenn die heute statt Comics zu lesen oder Miniaturmodelle zu bauen Videospiele spielen, sehe ich hier keinen Problemauslöser, den ich Videospielen anlasten wollen würde.

  34. Hey Rey (ich bin ab jetzt vermutlich bis morgen off): Ich meine auch nicht unbedingt die paar Leute die schon immer sozial ausgegrenzt sind, noch halte ich Videospiele dafür verantwortlich, nur das nicht. Mir geht es eher um eine „ermöglichende“ Funktion insofern, als man sich z.B. vor realen Problemen meiner Meinung nach besser ins Fernsehen oder vorn Rechner flüchten kann als z.B. vor ein Buch oder eine Modelleisenbahn (nicht dass das dort nicht auch gehen würde, aber dazu muss man schon ein ziemlicher Fan sein). Und ich sehe eine Generation, die sich so viel mit Medien beschäftigt (deshalb finde ich die Wendung „zu viel“ in der Forderung gut), dass durchaus soziale Kompetenzen etc. etwas zurückbleiben, ebenso haben Games zumindest bei mir (und ich beobachte Ähnliches bei Anderen) den Effekt dass ich dabei träge werde. Und ich halte das durchaus für ein Puzzlestein bei dem, was man heute „nicht ausbildungsreif“ nennt (und @Pyri: klar kannst du dann sagen: wenn die wollen dann sollen sie halt, aber da ein großer Anteil nicht-ausbildungsreifer Jugendlicher ziemlich krasse Auswirkungen auf die GEsellschaft hat finde ich darf man das diskutieren). Wie oben schon angedeutet sind für mich da eigentlich die Eltern der Ansatzpunkt, nur denen muss man das erstmal klar machen. Dafür halte ich solche Warnhinweise (wo ja immerhin die Worte „zu viel“ und „kann“ vorkommen, sonst wäre er mir viel zu krass) für eine Möglichkeit. Insofern halte ich Games nicht für das Problem, aber ich traue ihnen eine „problemverstärkende“ bzw. „ermöglichende“ Funktion zu. Auf die, finde ich, kann man hinweisen.

  35. @purchaser: Sorry, aber du schreibst: „Natürlich ist das eine staatliche Zwangsmaßnahme“, naja, woher weißt du das? Von Staat war erstmal keine Rede, oder? Und wo du hier ein Einmischen siehst ist mir einfach nicht klar.

  36. @Mars
    ich finde es fast zynisch Videospielen vorzuwerfen, dass Sie Leuten, die die Realität nicht mehr aushalten, eher halt bieten, als andere Medien. Eigentliches Problem ist hier doch der grund, weshalb Leute mit dem sozialem Umfeld nicht klar kommen.

  37. in österrejch gab es mal eine kampange der ärztekammer gegen handystrahlung wo es glaub ich hieß das man handys seinen kindern erst kaufen soll wenn man 14 ist(vielleicht weiß pyri das besser)

    es wurde sogar behauptet das kinder das handy nicht in die hosentasche einstecken dürfen und außer beim telefonieren das handy vom kopf weghalten müssen

    ich denke ärztekammern auf der ganzen welt machen bei dingen die neu für sie sind panik

  38. @Mars
    „@purchaser: Sorry, aber du schreibst: “Natürlich ist das eine staatliche Zwangsmaßnahme”, naja, woher weißt du das? Von Staat war erstmal keine Rede, oder? Und wo du hier ein Einmischen siehst ist mir einfach nicht klar.“

    Da du ja so vehement und großkotzig abstreitest, dass es um eine staatliche Zwangsmaßnahme geht, kannst du mir jetzt hoffentlich eine verdammt gute Erklärung liefern, wie solche Warnhinweise bitte sonst erzwungen werden sollen.

  39. @krankl: deine freundlichkeit rührt mich zu Tränen. Das war erstmal eine Forderung. Ich kann dich auch auffordern x oder y zu tun. Und damit schreie ich noch nicht nach dem Staat.

  40. sorry für Doppelpost: Zur Verdeutlichung: Man kann die Konzerne z.B. direkt angehen und darum bitten. Auf eien Selbstverpflichtung der Industrie hinarbeiten. Außerdem halte ich solche Maßnahmen nicht per se für falsch wie ich es bei Purchaser lesen würde. Im GEgenteil: An vielen Stellen finde ich solche sehr hilfreich.

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