„Game One“ trifft Fernsehkritik-TV

(Fernsehkritik-TV) In der 65. und neusten Folge ist Fernsehkritik-TV bei Budi, Nils und Simon zu Gast. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei Videospielen: Neben einer ahnungslosen Akte, einem versteckten Pilotfilm und dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden werden noch viele weitere Themen angesprochen.

Zur Folge
Bonusmaterial

(Dank an Modgamers.)

87 Gedanken zu “„Game One“ trifft Fernsehkritik-TV

  1. Man weiss nie was in manchen Köpfen so abgeht. Villeicht war er es, villeicht lacht sich auch nur einer gerade auf unsere Kosten kaputt. Ich wär eher vorsichtig.

  2. @Thomas
    Ähhh nein. Er sagt nicht, dass MW2 so nicht sein, darf, weil er nicht die Worte ausspricht, dass MW2 so nicht sein darf. Darauf will ich ja die ganze Zeit hinaus. Du hast recht, dass man seine Sachen so interpretieren kann. Wörtlich sagt er dies jedoch nicht.

  3. Welcher Frau Pfeiffer Post? Das sollte nur ein Beispiel sein.
    Und wie kann man denn die Echtheit überprüfen?

    Also ich kann Simons Gedankengang schon nachvollziehen. Wenn immer wieder zu Unrecht bekannten Spielen unterstellt wird, sie würden das Abschlachten unschuldiger Zivilisten forcieren, passt es einem schlecht in die Argumentationskette wenn dann ein Spiel auftaucht, das zumindest in einer kurzen Szene genau das vom Spieler verlangt (außer in der deutschen Version).

  4. Ich kann verstehen das man im Netz einem Nick nicht glaubt aber das bin schon ich. Beweisen kann ichs natürlich nicht. Bin durchs Maniac, fernsehkritik und google hierhin gekommen, kannte die Seite vom Namen her aber schon länger (durch besagtes Maniac-Forum)

    Asari (und andere) haben es im Grunde gut zusammengefasst. Ich behaupte nicht das irgendein Spiel irgendetwas „haben muss“ oder „nicht haben darf“, ich fordere (wenn überhaupt) von den Entwicklern nur eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema abseits von Billo-Provokation und appelliere an die Integrität aller Publisher, nicht immer wieder der PR-Verlockung einer „no russian“-Mission (oder auch der „Black Ops“-Scherbenfolter) zu widerstehen.

    Nicht nur weil es den „Gamern“ generell schadet sondern auch, weil ich von dem Medium mehr als das erwarte. Homefront wird nicht zum Antikriegsspiel (eh ein sehr seltsamer Begriff) nur weil es Massengräber gibt in denen man sich vor Feinden versteckt – zumindest nicht wenn die restlichen Dialoge & Storyelemente eher ziemlich hölzern und plump wirken. Was z.B. nicht heisst das mir Homefront nicht gefällt, ich finds sogar ganz nett – nur wird das Thema „Kriegsverbrechen“ hier eher plakativ und einseitig behandelt, von dem generellen Setting in dem diese stattfinden (die komplette Rebellion inkl. aller Mitglieder sind z.B. im Vergleich mit guten Filmen des Genres absolut unglaubwürdig und wirken keine Minute wie ernstzunehmende, realistisch gezeichnete Rebellen in einem unterjochten Staat was letztendlich auch die Wirkung der „härteren“ Szenen mindert weil sie vom Rest fast ins komödienhafte verzerrt werden).

    Das macht es nicht zu einem schlechten Spiel, wirft aber die Frage auf weshalb bestimmte Elemente überhaupt im Spiel sind – wenn der Rest wie Story, Dialoge und Charaktere nicht annähernd mit der dadurch erzeugten Erwartungshaltung mithalten kann. Wer darauf keinen Wert legt oder halt einfach nur gerne Action-Shooter spielt ohne sich groß Gedanken machen zu wollen kann das imho gerne machen, mir persönlich ist es halt einfach manchmal etwas zuviel bzw. auf mich wirken die angesprochen Szenen weder schockierend noch atmosphärisch sondern einfach nur billig & blöd. Vieles wirkt eher wie 90er-Jahre Actionkino-Puppentheater mit oberflächlicher Storyline, plumpen Charakteren und geiler Grafik als wie „die nächste Ebene des Geschichtenerzählens“, als die Entwickler und Publisher ihre virtuellen Welten immer wieder gerne darstellen.

  5. @Simon
    Ich bin geneigt zu glauben dass du das bist. „Trollpotential“ hatten deine Beiträge jedenfalls mal nicht.

    Zum Thema

    Die Handlung von Homefront ist ja von demselben Autor wie von dem Film „die rote Flut“. Und Elemente wie Massenerschiessungen von Zivilisten gab es auch schon in diesem (stark kritisierten)Film. Das andere Element waren die tapferen „Wolferines“ Rebellen die -obwohl in Unterszahl- massenweise viehisch dumme Sowjetsoldaten niedergemacht haben.

    Wenn man jetzt die Sowjets durch Nordkoreaner ersetzt, hat man Homefront. Und so wie kein Mensch auf die Idee käme „die rote Flut“ einen Anti-Kriegsfilm zu nennen, so absurd wäre es aus Homefront ein Anti-Kriegsspiel zu machen.

    Was aber sicher wie die Hölle ist, ist dass wir bei einem künftigen medialen Aufflammen des „Killerspiel“ Themas Sachen wie diese medial um die Ohren gehauen bekommen bis wir die Erdkrümmung sehen. Bei Szenen von MW1 haben sie das schon damals im „heute journal“ gemacht.
    Und wenn das ganze (was wir NICHT hoffen) in eine Amoklaufdisskusion eingebettet ist, dann kann die Gamerseite gleich nach hause gehen, denn dann ist es für Diskussionen zu spät. Dann weiss man wie man sich als Kernkraftbefürworter nach dem 11. März fühlt.

  6. @Extra Credits
    Wo man wohl bei der amerikanischen Strichmännchen-Ausgabe dieser deutschen Sendung angelangt wäre. Mit einem ähnlichen, wenn schon nicht demselben Duktus: Videospiele sollen sich verbessern. Besser werden. Und zwar nicht so wie sie es selbst für richtig halten, sondern wie es ihnen eben von außen aufgezwungen wird – Fiktionen – über solche Sendungen. Es ist völlig egal ob da noch jemand dazu sagt, dass sie etwas nicht „dürften“: ein Soll wird so oder so in den Raum gestellt. Etwas das man nicht sehen möchte (darin), wie ZivilistInnen an Flughäfen massakrieren oder Leichenberge nach einer nordkoreanischen Invasion ansammeln.
    „Begründet“ wird das dann damit, dass man Charaktere die damit in den Spielen sozusagen zu tun haben ansonsten (auch) lächerlich oder sonstwas Negatives finden würde, wie hier, aber das ist keine Begründung, sondern ein beliebiges subjektives Empfinden – das ich zum Beispiel für gewöhnlich schonmal überhaupt nicht nachvollziehen kann: ich finde es darüber hinaus nicht nur wirklich zynisch, sondern auch anmaßend und schlichtweg menschenverachtend. Gegenüber Kreativen und deren Erzeugnissen. Wenn einem etwas nicht gefällt so soll es so sein. Für Andere muss es das hingegen nicht. So halte ich es wie mit einem Robert Schindel in dessen Roman „Gebürtig“ für überaus fragwürdig mit Menschen von heute Szenen aus historischen Konzentrationslagern nachspielen zu wollen.
    Dennoch würde ich einen Film wie „Schindlers Liste“ deswegen nicht verächtlich machen wollen.
    „Die rote Flut“ hat mich persönlich sehr betroffen gemacht: sie zeigt gewöhnliche Teenager in einer beeindruckend ausweglosen Situation für mich. Weshalb sollte das ein „Prokriegsfilm“ oder etwas in die Richtung sein?
    Ich verstehe überhaupt nicht wie man sich anmaßen kann Kriegsfilme das zu unterstellen. Bei einem Film wie „Erdbeben“ mit Charlton Heston wird man schließlich auch nicht so häufig hören, ja der Film sehnt sich ein Erdbeben herbei… Wie überhaupt bei Katastrophenfilmen – doch was kann es für eine größere Katastrophe schon geben als einen Krieg?
    Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Das finde ich abscheulich und diese den Ausdruck Anderer verächtlich machenden Zugänge kann ich bloß verurteilen.

    „Die rote Flut“ (Red Dawn) beschreibt verzweifelt-verrückte Menschen. Jugendliche ZivlistInnen. Ob es einem gefällt oder nicht. Ähnlich „Apocalypse Now“ SoldatInnen. Viele tun, können oder wollen das aber offenbar nicht so sehen – was bei „Die rote Flut“ noch hinzu kommt ist ein gewisser Humor welcher dazu führt, dass das ganze auch nicht ernst genommen werden braucht. Wie eine Geschichte die man sich am Lagerfeuer erzählt. Weil „Die rote Flut“ in erster Linie eines verbreiten soll aus meiner Sicht: Hoffnung. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das bei „Homefront“, das ich hier am Tisch vor mir liegen habe, ähnlich ist. Und wie mir scheint kam man damit in Deutschland schon in der „Halo“-Franchise nicht zurecht, bis auf „Reach“ wo der Humor nachdrücklich rausgenommen wurde indem die Außerirdischen nicht mehr lustig sein durften weil ihnen darin eine verständliche Sprache genommen wurde, vor allem den Kleinen.

    Das Bild das die Spiele abgeben soll besser werden heißt es, damit sie den „Kritikern“ halt auch keine Angriffsflächen (mehr) bieten. Jedenfalls weniger Leute etwas daran auszusetzen haben – im besten Fall. Damit sie angepasst(er) sind – so mehr gefallen. Einer Allgemeinheit. Als Fiktionen wie kulturelle Artefakte. Doch weshalb sollte das so sein?
    Was mir hier völlig fehlt ist jegliche Selbstreflexion.

    Zu „God of War“: Teil 2 und 3 waren epischer (2) respektive anarchischer (3) als der dramatisch-tragische erste Part, „God of War II“ epischer weil der erste Teil für viele als zu kurz empfunden wurde. „God of War III“ übertrieben(er), over the top. Auch nicht das Schlechteste.
    Aber warum Cory Barlog und Stig Asmussen abqualifzieren? Was soll das? Vielleicht weil Jaffe ähnlich denkt wie die „Extra Credits“-Leute. http://criminalcrackdown.blogspot.com/2011/03/shit-or-get-off-pot.html Also ich mag David Jaffe, aber „God of War“ ist immer noch das einzige narrativ gefestigtere Werk das er neben aneinanderkrachenden Spielzeugautos von mörderischen Comic-Psychos zu Wege gebracht hat. Der hat eindeutig Nachholbedarf in Sachen Glaubwürdigkeit für mich. Weit mehr als ein Peter Molyneux zum Beispiel.
    Ich persönlich fand „God of War“ etwa wesentlicher schlechter als die Nachfolger. Gut, „Ghost of Sparta“ fand ich auch spannender als den vermeintlichen Abschluss der Trilogie, weil Kratos darin wieder mal stärker mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird: wenn ich eine griechische Tragödie lesen möchte gehe ich aber lieber zu Sophokles als zu David Jaffe.
    Also geht es auch Extra Credits wieder um ein dying to belong: und gerade das haben Videospiele für mich nicht nötig. Sie haben keine Anbiederung nötig an etablierteren Ausdrucksformen, sie sollen ihr eigenes Ding durchziehen! Für sich selbst stehen.

    Und wenn man so denkt: gilt das womöglich auch für Animationsfilme? Über ein Uncanny Valley?
    Kann man ein „Persepolis“ zur Revolution im Iran 1979 dann etwa auch nicht ernst nehmen? Rührt „Mein Nachbar Totoro“ dann auch nicht zu Tränen?
    Oder das alles schon – weil das alles ja einem auch so gesagt wird womöglich. Über Zeitungen oder das Fernsehen, dass das eben anzusehen (so) sei.

    Warum wird immer nur eine Anpassung gefordert? Das finde ich absolut schrecklich.
    Ja die meisten Videospiele von heute sind Schrott. Ihre Themen und Welten arg begrenzt. Sie haben oft keine Bedeutung, keine Relevanz für Alltage, Politik, Leben. Sie sprechen in einem gesellschaftlichen Querschnitt viel zu wenige Leute an
    Ich wurde hier im Forum (schon)mal von Egozid für verrückt erklärt als ich meinte Videospiele sollten sich endlich mit Themen wie Eheproblemen (verstärkt) beschäftigen. Doch genau das müssen sie tun!
    Alte Verse nachahmen brauchen sie hingegen nicht unbedingt. Damit hätten sie doch eigentlich auch nichts zu tun.
    Krebs. Armut, Missbrauch, Vergewaltigungen abseits von Illusion Software. Die gibt es (auch) im Heute. Videospiele sagen dazu jedoch für gewöhnlich nichts.
    Und sie tun das wahrscheinlich deshalb nicht, weil ein Risiko in Hinblick auf Meinungen eben zu groß wäre welche sich unter „Unterhaltung“ halt etwas ganz anderes vorstellen. Überlassen das anscheinend lieber Serious Games, die sich dann wieder von den Anderen abgrenzen.
    Aber so kommen Games nunmal kaum weiter. Weder durch Ghettoisierungen demnach unterhalten werden wollender Mittzwanziger, denen an den Spielen was nicht passt wenn sie mal nachdenken wollen und ansonsten genau das anscheinend eben nicht zu tun pflegen: nachdenken. Wie auch immer das gehen soll – Videospiele zu spielen, auch ein hier gern verworfenes Call of Duty, ohne dabei angestrengt zu denken erscheint mir unmöglich.
    Noch über die Ab- und Ausgrenzungen von Serious Games zu „herkömmlichen“ Spielen die ja angeblich „nur Spaß“ machen sollen oder wollen.

    Viele schwierige Frauenthemen werden auch überhaupt nicht angesprochen: Geburten, Menstruation – alles Fehlanzeige.
    Der „Simon“, der „Budi“, ja womöglich auch ein alter Fuzzi von der Alm oder ein Enkel von Heinz Schenk würden vielleicht gar in Ohnmacht fallen (Figuren von Al St. John ausgenommen).
    Fürchterlich: das sollen sie selber tun. Von sich aus. Und dabei brauchen sie auch keineswegs „gefällig“ sein
    Es fehlen Leute wie Bergman, Kurosawa, Varda, Almodóvar, Hadzihalilovic im Gaming – nicht einmal einen Woody Allen hat das Gaming noch zusammengebracht. Bloß Keith Apicary. Ein Sinnbild – so witzig der bei Zeiten auch sein mag.

    Videospiele sollen ihren eigenen Weg gehen – nicht den welchen ihnen eine Öffentlichkeit vorschreibt. Das hat sowieso noch keine Ausdrucksform vorher gemacht – hier scheint es plötzlich hingegen vielfach der Fall zu sein.
    Du meine Güte, wie da bei Extra Credits die Teletubbies als „schlechtes Kinderfernsehen“ beschimpft werden erinnert schon an Manfred Spitzer. Auch die Teletubbies sind nicht das Schlechteste find ich…

  7. @ Pyri

    Erstmal Glückwunsch. Das dürfte der längste Beitrag seit langem sein. :-D

    Aber deiner Beurteilung von „Die rote Flut“ kann ich nicht nachvollziehen. Der Film ist purer ironiefreier „Hurra-Patriotismus“. Da gibt es keinen Antikriegssubtext. Der amerikanische Teenager ist der Gute schlechthin und der böse sowjetische Soldat ist nicht mehr als eine dumme Nummer in einer Uniform mit Kalashnikow. Was der Film zu vermitteln versucht ist nichts anderes als die Aufgabe der Individualität und die Selbstaufopferung für’s Vaterland. Aber anders als z.b in Starship Troopers findet man hier nicht einen Funken an Überzeichnung.
    Solche Filme waren typisch für die USA der Achtziger die noch an Vietnam knabberten. „Die rote Flut“ ist da genau so wie „Rambo 2“, „Missing in action“ oder „Invasion U.S.A“.
    Irgendwann sind solche Filme massivst aus der Mode gekommen aber ihre „Geister“ leben heutzutage weiter in „Call of Duty“, „Medal of Honor“ oder „Killzone“.

    Womit ich garnicht abstreiten will dass ich sowohl mit den Filmen als auch Spielen viel Spass gehabt habe. Aber verklären müssen wir die Aussage dieser Filme oder Spielen nicht.
    Übrigens kommt von „Red Dawn“ dieses Jahr ein Remake in die Kinos. Wurde zwar schon vor Jahren abgedreht mit China als Aggressor aber nachdem deren Regierung gegenüber MGM Rabatz gemacht hat, musste der Film digital nachbearbeitet werden, damit jetzt auch im Film Nordkorea in den USA landet.
    Da könnten sie den Film auch gleich „Homefront“ nennen und somit würde sich der Kreis schliessen.

  8. Wobei in meinen Augen auch zwischen der Inszenierung von „Die Rote Flut“ und der Flughafenszene von Modern Warfare 2 ein Unterschied ist: Auch wenn ich das Szenario im Film als nicht sehr glaubwürdig empfinde, ist das Arrangement im Spiel noch peinlicher. War es nicht auch so, dass selbst keine Kinder, ältere Leute, Behinderte (Rollstuhlfahrer) dabei waren? Nicht, dass ich mir das wünschen würde (Ich habe es ja nicht einmal gespielt), aber hier wird dem Spieler doch selbst in der scheinbaren bösen Skandalszene eine fast politisch korrekte „Zielgruppe“ geliefert. Das entlarvt diese Szene dann doch vollends als „billige“ Provokation und stellt klar, dass es nicht der Versuch ist hier irgendwelche tiefschürfenden Gedankengänge einzuleiten.

  9. Danke @ Pyri:
    Hervorragender Beitrag, auch wenn ich ein paar Dinge en detail anders sehe (expl. die stellen, die sich um das „Müssen“ von Topoi drehen, wenngleich ich deinen Standpunkt da voll und ganz nachvollziehen kann).

    @ Cyclonos:
    … genau darum ging es bei Pyri doch auch, das Abstreiten von Interpretations- und reflexionspotenzialen, von subjektiver Rezeption und das Unterstellen von Intentionen an die Kreativen. Selbst wenn man klar artikulierte Intentionen aller der beteiligten Kreativen vorliegen hätte, sind Textrezeptionen nicht daran gebunden – wenn man z.B. in Red Dawn „Überzeichnungen“ wahrnimmt, dann nimmt man sie wahr – mit „verklären“ hat das nichts zu tun und das ist sicherlich eine unangemessene Abwertung, die in Pyris Kritik mitinbegriffen war (ja ganz explizit sogar).

    Und nur so als Anmerkung, wo du selbst Starship Troopers erwähnst: Der Film wurde ja auch kontrovers behandelt und zum Teil als affirmativ bzgl. des Faschismus u.ä. gewertet.

  10. @ Rey Alp:
    Ein paar Gedanken, Fragen u.ä.:
    Ich habe immer ein Problem mit diesem Denken in der Kategorie „Provokation“, bzw. der Wertung von gewissen Darstellungen als Provokation. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Kreativen dahinter keinen einzigen Gedanken daran verschwendet haben könnten, damit provozieren zu wollen – wen denn auch? Das Klientel scheint das en masse ja auch nicht zu stören.
    Wen soll man damit also provozieren wollen? Für die ewig gleichen Medienantagonisten bedarf es dieses Aufwandes ohnehin nicht, die waren ja auch schon von einem „Death Race“ indigniert und auch z.T. gelesene Argumentationen, dass man hier mit einer Art „forbidden fruit“-Effekt kokettierte (Elternempörung -> Rebellionskauf) sind für mich nicht nur über zu viele Ecken gedacht, sondern auch wieder Ausdruck gewisser Ressentiments (und das ganz unabhängig von der eigentlichen Vermarktung, jetzt nur auf die KReativen bezogen). Wie äme ich auch auf die Idee, hinter der Intention der Kreativen etwas anderes vermuten zu wollen, als eine veritabel eíne narrative Komponente schaffen zu wollen?

    Das man sich provoziert fühlen könnte, kam mir auch erst in den Sinn, als eine Medienöffentlichkeit sich brüskierte. So ein Thema und so eine Inszenierung ist aus meiner Warte heraus absolut nichts provokantes, kann es auch gar nicht sein, sondern ist im Gegenteil eher „natürlich“, selbstverständlich – warum auch nicht? Das auch die Kreativen da einem gewissen Tabudenken utnerliegen (aus unterschiedlichsten Gründen), macht das dabei noch lange nicht nur zur Provokation.

  11. @ Cyclonos
    Die Befürchtung, derartige Spiele wie MW2 oder auch Homefront würden Spielekritikern die Trümpfe zuspielen, die sie für die Durchsetzung von Verboten „benötigen“, kann ich verstehen, aber wenn es darum geht, an Videospielen, wie Ego-Shootern, irgendetwas Verwerfliches zu finden, waren diejenigen, die nach Verboten schrien, nicht auf sachliche Argumente angewiesen. Selbst wenn die Spiele, sagen wir mal, „so sauber wären, wie das Bettlaken des Papstes“, würden die Kritiker immer noch etwas finden. Und wenn sie nichts finden können, dann bauen sie sich Argumente, nach dem Motto „hast du keine, schnitz´ dir eine. Das Problem sind nicht die Inhalte in den Spielen, sondern die Einstellung der Kritiker.

  12. @Vica
    ich sollte sorgfältiger Formulieren: Provokation kann durchaus positiv, bei Kunst und kontroversen Themen sogar erwünscht sein. Was ich in der Flughafenszene sehe ist für mich aber ein vordergründiger(!) Tabubruch um sich die Aufmerksamkeit der Medien zu sichern. Das ist nicht an sich schlecht, aber auch nicht zwingend ein Indikator für eine inhaltlich „gute“ Arbeit, sondern eher schlicht Werbung. Die Szene bringt von daher wohl spielerisch wenig, dem Spiel (als Mittel der Werbung) aber umso mehr.

  13. @Cyclonos
    „Antikrieg“ soll da auch nicht der Subtext sein, sondern das ist schon der Text wie ich ihn rezipiere. Wie auch anders? Ich verstehe das nicht. Wo – wann – soll man sich wünschen, dass man in einem US-Kaff in die Schule geht und plötzlich regnet es Paratrooper. Das kapier ich nicht.
    Was bei Missing in Action und Rambo 2 vorliegt ist ein gewisser Revisionismus in Hinblick auf den Vietnamkrieg. Den kann man politisch ablehnen, ja, tu ich auch. Betrachte ich ebenfalls als reaktionär
    Invasion U.S.A. kenne ich zu wenig – ich möchte da auch nichts vorschnell unterstellen.
    Doch Milius sehe ich da schon wesentlich differenzierter.
    Das betrifft etwa auch Milius berühmte Kritik an den Hippies in „Conan“: die Hippies gehen durch dessen grausame Welt, denen scheint das Leid dort rings um sie nicht zu kümmern. Sie nehmen die Welt eigentlich gar nicht als grausam wahr – scheinen womöglich gar nicht in derselben Welt zu leben wie Conan. Die sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Bloß der Barbar handelt verantwortungsvoll und leistet Hilfe, weil er sich eben auch die Hände schmutzig machen will.
    @Vicarocha
    Das bei den Themen war sicher verkürzt und ganz schlecht geschrieben von mir, aber ich hab nicht zuviel Zeit: wollte keine Notwendigkeit dabei zum Ausdruck bringen – eher eine Möglichkeit damit sich Spiele (noch weiter) öffnen. Einschränkungen bei Fiktionen in der einen oder anderen Hinsicht wollte ich mit dem ganzen Text ja eher zurückweisen.
    @Rey
    So könnte man auch Fallout 3 anführen: Erwachsene und Kinder werden darin ebenfalls unterschiedlich behandelt. Kinder können nicht umgebracht werden – die laufen nur davon wenn man sie bedroht. Im Vorgänger waren Kinder mitunter noch ein Gegenstand von Zensur. In der Welt von GTA gibts gar keine kleinen Kinder. Ist das dort auch billig dann? Werbung?
    Ich sehe darin auch eine innere Moral welche eine künstlerische Entscheidung so vorgibt. Bei dem wer da in der Flughafenszene so auftritt ebenfalls. Man kann dadurch halt auch entscheiden was einem so vorgesetzt wird. Was ins Bild kommt – etwas das ich bis hinein in ein „Manhunt“, erster und zweiter Teil, auch sehe. Ich wüsste gar kein internationales Spiel außer „Naughty Bear“, „Der Pate“ und „Rise of the Triad“ das so unmoralisch wäre… Vielleicht ja Postal – das hab ich nie gespielt.
    Was auch der MW2-Bericht auf SB.com vielleicht verschweigt, bloß verkürzt wiedergibt, ist, dass das Verbot auf Zivilbevölkerung zu schießen in der deutschen Version eher angeglichen wurde als irgend etwas Anderes. Unmittelbar nach No Russian landet man in Rio, und da gibt es auch Zivilbevölkerung. Also so singulär ist das schonmal gar nicht in dem Spiel. In den brasilianischen Slums im Spiel gibts meinem Eindruck nach sogar mehr Zivilbevölkerung als auf diesem Moskauer Flughafen meinem Eindruck nach
    Die Massaker-Szene in MW2 habe ich mittlerweile schon selbst gespielt und ich finde sie auch furchtbar schlecht gemacht, wenn auch aus anderen Gründen…

  14. @Asari: 24. März, 2011 – 01:23:
    Dieser Post aus der News „Recherche beim Spiegel?“.
    „Regine Pfeiffer 15. März, 2011 – 10:15 Ich bin hier reingegangen, weil ich dachte, ihr diskutiert die Frage, wie Atomenergie in Videospielen dargestellt wird. Vielleicht kommt das ja noch.“

    „Welcher Frau Pfeiffer Post? Das sollte nur ein Beispiel sein. Und wie kann man denn die Echtheit überprüfen?“ Rey hat anscheinend (per Mail?) nachgefragt…

    Happy Coding.

  15. Liebe leute, was ist an der FLughafenszene bei MW 2 so schlimm? Oder Peinlich? Glaubt ihr wirklich, die CIA würde so ne Aktion nicht mitmachen? Leute das ist nun mal bittere Realität! Die Ammies bauen scheisse ohne Ende! Da ist MW2 teilweise noch nen scherz gegen! Natürlich passiert das nicht in Russland, aber dafür in anderen Ländern. Vielleicht nicht am Flughafen, aber dafür woanders. Der Einzige unterschied ist, das CIA Agenten in der realität oft sogar Terrororganisationen selbst Leiten! MW2 hat im Grunde nichts weiter getan als ein kleines Stückchen Wahrheit gezeigt. Und die die dort Dargestellt wird ist noch Harmlos! In Afghanistan werden mal eben 2o Zivilisten im Schlaf per Kopfschuss getötet! Ups, waren keine Terroristen! Naja, erst schießen dann fragen! Naja! Aber das ist ja Peinlich die MW2 Szene nicht? Schrecklich hier eure Einstellung! Ihr schreit hier nach Zensur! Ich denke ihr seit dagegen!

  16. „In den brasilianischen Slums im Spiel gibts meinem Eindruck nach sogar mehr Zivilbevölkerung als auf diesem Moskauer Flughafen meinem Eindruck nach“

    Aber ist es doch etwas anderes, ob man in einem Gebiet mit Zivilisten einen Krieg führt oder als Terrorist Zivilisten tötet.
    Bei ersteren soll der Tod Unbeteiligter vermieden werden, bei letzterem ist gerade dies das Ziel.
    Natürlich wäre prinzipiell nichts gegen ein Spiel einzuwenden, das einen in die Haut (und Gedankenwelt) eines Terroristen schlüpfen lässt, aber bei MW2 spielt man ja bloß einen Undercoveragent in einem seelenlosen 3-Minuten Quickie. Da haben kontroverse Filme wie Natural Born Killers inhaltlich wesentlich mehr zu bieten.

  17. @Soldat-Hans

    Kein Mensch „schreit“ hier nach Zensur. Mir muss aber nicht jeder Mist gefallen. Und mit Realität hat MW2 nun wirklich garnichts zu tun. Das ist genau so real wie der Tom Clancy Schrott. Ich hab‘ MW2 gekauft und ich war schwer enttäuscht. Die Flughafenszene war nicht nur unnötig wie ein Kropf sondern auch noch erschreckend dumm umgesetzt.
    Noch dümmer war nur noch das 10 Sekunden Intermezzo indem man ein Astronaut war.

    Das die CIA wie alle Geheimdienste irgendwie Dreck am Stecken hat ist geschenkt aber das ist keine Entschuldigung für diese dumme Sequenz.

  18. Ich sah mir gerade den „Dead Island“-Teaser nochmal an, wo es eine Familie mit Zombies zu tun bekommt: Blut spritzt, Extremitäten fallen. Das alles in einer besonders atmosphärisch empfundenen Dramaturgie. Der Trailer scheint auch in der deutschen Spielpresse begeistert aufgenommen worden zu sein: ja gefällt mir persönlich auch besser als Call of Duty und ja, auch ich finde No Russian in Modern Warfare 2 selbst selten dämlich. Ausgesprochen deppert. Wirklich. Bloß weil ich und viele andere das auch so sehen MUSS es das zwangsläufig aber nicht so sein: im Gegenteil, das kann es gar nicht sein müssen…

  19. @Cyclonos

    Die Flughafenszene ist ziemlich wichtig, denn diese löst im Spiel den 3 Weltkrieg aus (falls du das noch nicht gemerkt hast), nur mal so am Rande und zu dem hat sie ne menge mit der Realität zu tun. Vor ein paar Monaten ist ein CIA Agent in Pakistan Amok gelaufen, als er merkte, dass Pakistanische Agenten ihn Beschatten. Er hat seine Pistole gezogen und das Feuer eröffnet, hat dann noch 2 Polizeibeamte abgeballert und ist von seinen Kollegen abgeholt und ausser Land gebracht worden. Leider find ich den Artikel gerade nicht wieder.

  20. Dead Island ist ja auch ein hübsches Beispiel, regt sich doch schon wieder Protest von Seiten der Jugendschützer. In dem Trailer kommt leider ein Kind vor und das darf wohl bei dem Genre nicht sein. In den Augen der Verkünder einer rosaroten Plüschwelt machen Viren einen großen Bogen um Kinder. In der Realität scheut aber keine Krankheit und auch kein Krieg vor Kindern zurück. Warum davor die Augen verschließen? Damit das Bild vom sauberen Krieg wieder stimmt? Das Bild vom hehren, stolzen Soldaten? Die Realität zeigt uns doch gerade, wie’s tatsächlich abläuft.
    .
    Pyri halte ich übrigens für einen der Richtigen, Entwicklungen in Videospielen kritisch zu hinterfragen. Kritik im Sinne von Wikipedia: „die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung“.

  21. @Soldat-Hans

    Ich hab‘ die Handlung von MW2 durchaus verstanden. Ein Affe hätte das verstanden. Und es gab da keine andere Möglichkeit als selbst auf Zivilisten zu ballern? Sollten videospiele nicht irgendwie eine Herausforderung sein? Die Sequenz war einfach Mist und spielt den Kritikern in die Hände. In seiner Qualität war sie schlimmer als wenn Kratos mal wieder einem Minotauren den Arm abreisst um ihn damit zu verprügeln.
    Und ob das in Pakistan nun stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt aber Pakistan ist zumindest mal nicht in den USA einmarschiert um „Burger Town“ zu sprengen.

  22. Anscheinend hab ich einen anderen Red Dawn gesehen als Cyclops.
    Ist zwar schon eine Zeitlang her, aber einige Aktionen der Wolverines ( das ermorden des Veräters ) würde ich nicht als proamerikanische Propaganda ansehen.
    Auch die Figur des Kubanischen Oberst ist alles andere als einseitig angelegt…
    Was an der MW2 Flughafenszene zu bemängeln ist, das es sich um einen 08/15 Plot handelt. Böser US-General inszeniert Terroranschlag um einen Krieg anzuzetteln.
    Gähn, gabs schon öfters.
    Der Plot ist weder sonderlich orginell, noch sonderlich gut umgesetzt. Zudem schürt man damit nur hirnloses Verschwörungsdenken.
    Aber immerhin hat der CIA ja schon die Anschläge aufs WTC angezettelt, und der BND steckt vermutlich hinter dem Amoklauf in Winnenden ( ja, es gibt Menschen die glauben das… )
    http://www.youtube.com/watch?v=wKWGJA7_N_k&feature=player_embedded

  23. @Alreech

    Wann kommt den das mit dem BND (oder andere abstruse Stellen), will mir nicht ne komplette Stunde diesen Quatsch anschaun?

  24. @ Alreech
    Es heisst „Cyclonos“ und nicht „Cyclops“. :-D
    Ja, der kubanische Offizier darf ein paar Mal sagen dass sie jetzt die Invasoren sind und die Amis jetzt die Guerrillas.
    Aber denk nur mal an das mit Pathos überschwemmte Ende als das „wolferines“ Denkmal enthüllt wird. Ich zitiere:
    „… In den Anfangstagen des 3. Weltkrieges schrieben Guerrillas – zumeist Kinder – die Namen ihrer Gefallenen auf diesen Felsen. Sie kämpften hier allein und gaben ihre Leben, damit diese Nation nicht von der Erde getilgt wurde.“

    Er gehört zu einem meiner Lieblingsfilme aber er ist nun wirklich sehr stumpf. Denk nur mal an die Szenen wo diese kiddies mühelos gefühlte hundert Sowjetsoldaten über den Haufen schiessen oder wie sich die Sowjets in diesem Nationalpark wie Klischeebösewichter aufführen. es hätte wirklich nur noch gefehlt dass sie ihre Schnurrbärte zwirbeln.
    Ansonsten bin ich auch nicht unbedingt ein Freund von Verschwörungstheorien. Viele haben ihren Ursprung in versteckten Ressentiments.

  25. Es ist halt ein eher idealistischer als ein realistischer Film. Im Übrigen würde ich glauben, dass an der einen oder anderen Stelle darin doch Schurrbärte gezwirbelt wurden :-D

    In „Homefront“ finden sich darüber hinaus ähnliche Baskenmützen wieder: sie scheinen dort eine Funktion zu haben wie die roten Augen der Helghast in „Killzone“ und so auch für einen comic relief zu sorgen oder halt ein Warnsignal zu sein…
    Mein Ersteindruck vom fertigen „Homefront“ ist sehr positiv: tatsächlich sind einzelne Charaktere nicht der Rede wert, aber das könnte durchaus auch beabsichtigt sein um vom eigentlichen Star des Spiels – der erstaunlich realisierten Welt um diese herum – nicht abzulenken.
    Die WiderstandskämpferInnen sind soweit ich sie bislang kennengelernt habe flawed everymen und so eher unsympathische Menschen. Vielleicht ähnlich wie die Jugendlichen aus „Red Dawn“. Einer, der erste der einem rettet, erinnert mich sogar stark an diesen einen Typen aus „Black Ops“ dessen Name mir entfallen ist. Der wird äußerst ungustiös gezeichnet, schreit eine Mutter zum Beispiel ständig an deren Baby ihm auf die Nerven geht: vielleicht fand manch ein „Black Ops“-Fan das auch beleidigend, dass ein ähnlicher Charakter wie der (Anti-)Held aus dem populären Spiel in „Homefront“ so dargestellt wird.
    Beeindruckend an „Homefront“ finde ich vor allem wie die absurd-abstruse Idee einer solchen Invasion einem näher gebracht wird – nämlich durchaus plausibel wenn man sich darauf einlassen mag. „Homefront“ ist im Kern für mich, soviel kann ich schon sagen, nämlich kein Kriegs- sondern ein Science-Fiction-Shooter: es beschreibt eine dystopische Welt fünfzehn Jahre in der Zukunft. Und neben brutaler Okkupation dabei auch mittels Texttafeln minutiös den Zusammenbruch der consumer culture, das es als Oberflächenwelt aus Wal Marts etc. kritisiert.
    Sicher kann man auch in zehn Minuten durch die einzelnen Levels rennen – tat ich für ein Achievement letzte Nacht ebenfalls, aber man kann sich halt auch vier Stunden – so wie ich ebenfalls – für jeden Einzelnen Zeit nehmen. Das Spiel in seiner Gänze wird man eher nur so wahrnehmen dann glaub ich. Ich weiß ja wie üblicherweise Ego-Shooter gespielt werden, das könnte ich nie, und daraus entstehen dann auch oft die Ressentiments dagegen meine ich.
    So wird man von Milius vielleicht erwarten, dass er Abrüstung und Digitalisierung von Militär scharf kritisiert, aber wie er das tut – nämlich meiner Ansicht nach sehr sensibel – ist das Bemerkenswerte.

  26. „den Sexismus auf ein neues Niveau hebt«. So sei die im Spiel enthaltene Darstellung von »angedeutetem Oralsex (…) extrem schädlich, vor allem für junge Frauen«. “
    Die „jungen Frauen“ sind ja auch die Zielgruppe für DN…
    Ansonsten ist im Forum die News gestern schon angekommen ^^

    Happy Coding.

  27. Mal abgesehen davon das das kein neues Nivou ist, und davon abgesehen, dass die das für neues Nivou halten, scheinen die den Duke von Damals noch nicht zu kennen! Das ist halt Duke Punkt! Wenn der Duke jetzt nicht mehr Poppt, in den Puff geht und Frauen Geld zum Tittenzeigen gibt und Sätze sagt wie:“Nobody steals our Chicks and lives!“, dann ist es nicht Duke nukem! Er ist nicht der Spieler, er ist der Duke! Und niemand kann Duke Nukem sein außer der Duke selber! (Virtuell versteht sich)

  28. Ja und?
    Sexistisch ist das ganze dennoch, und zwar eindeutig.
    Mir persönlich geht das zwar sonstwo vorbei, da ich nicht glaube, dass Medien immer politisch korrekt sein müssen, aber den Kritikpunkt verstehe ich schon.

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