Das wird es nicht!

Vergangenen Mittwoch wurde mittlerweile zum dritten Mal der „Deutsche Computerspielpreis“ verliehen. Während in den letzten Jahren mit „Uncharted 2“ und „Grand Theft Auto IV“ Titel im Mittelpunkt standen, die nicht ausgezeichnet werden durften, gab es dieses Jahr eine Verschnaufpause: Nicht nur, dass „Crysis 2“ für eine Nominierung zu spät veröffentlicht wurde, auch wurde im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung mit dem „LARA-Award“ die problematische Kategorie des „Besten Internationalen Spieles“ durch die Abgabe an denselbigen ausgelagert. Das hier mit „Assassin’s Creed: Brotherhood“ ein nicht gerade friedlicher Titel gewann, stieß in dieser Konstellation offenbar auf keine Bedenken.

Über den genauen Grund für die Zusammenlegung beider Preise lässt sich nur spekulieren. Während in der offiziellen Pressemitteilung angegeben wurde, dass hierdurch die „öffentliche Wahrnehmung der beiden Preise verstärkt“ werde, sowie man „die unterschiedlichen Profile der beiden Preise […] schärfen“ wolle, wittert die GameStar andere Beweggründe: Man habe lediglich einen Weg gefunden die Veranstaltungskosten zu teilen und die bereits erwähnte lästige Kategorie des „Besten Internationalen Spieles“ loswerden. Bei den Kosten wird auch auf die Preisgelder hingewiesen, die mittlerweile von 600 000 über 500 000 auf 385 000 Euro reduziert wurden. Ebenfalls sei – laut der GameStar – mit dem Branchenverband Bitkom einer der Träger ausgestiegen. Die gedruckte Ausgabe ist hier jedoch nicht mehr aktuell: Nach krawall.de hat sich auch der „Bundesverband Digitale Wirtschaft“ von der Veranstaltung zurückgezogen, so dass mit Entwicklerverband GAME und dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) lediglich zwei Vertreter der Industrie verblieben sind.

Die Veranstaltung selbst gab sich dagegen recht unspektakulär: Erwartungsgemäß wurden mit „A new Beginning“ und „Energitika“ Titel ausgezeichnet, die sich überwiegend an Kinder und Jugendliche richtet und zugleich mit alternativen Energiequellen sowie der Gefahr eines atomaren Super-GAU Themen von pädagogischen Wert ansprechen. Wie offenbar in München inzwischen üblich blieb der bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer der Veranstaltung fern, wohingegen bei der letztjährigen Verleihung in Berlin mit Klaus Wowereit sein Amtskollege anwesend war. Zumindest fand der Kulturstaatsminister Bernd Neumann zur Veranstaltung, der Computerspiele als „ein Leitmedium der jungen Generation“ und „eine beachtenswerte Kunstform des digitalen Zeitalters“ bezeichnete.

In der Nachschau beherrscht aber wieder ein anderes Thema die Presseberichte zum „Deutschen Computerspielpreis“: Der in Deutschland entwickelte Ego-Shooter „Crysis 2“. Bereits das Editorial der aktuellen GameStar setzt den Maßstab, es sei „Das wichtigste Spiel Deutschlands“. Kann sich der „Deutsche Computerspielpreis“ leisten diesen Titel zu ignorieren? Wird er „Crysis 2“ zumindest nominieren? Die Süddeutsche hat einen klaren Standpunkt: Man müsse „so ehrlich sein und auch die pädagogisch weniger wertvollen Spiele aus Deutschland würdigen“ und spielt offen auf „Crysis 2“ an. Auch der „Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler“ (VDVC) sieht den Preis auf den Weg in die Bedeutungslosigkeit, sofern nicht auch Videospiele für Erwachsene ausgezeichnet werden – Eine Weiterentwicklung, über die bereits Dorothee Bär bei der „Bundestags-LAN“ laut nachdachte. Bei krawall.de wird bereits spekuliert, ob der Titel für die Kategorie des „Besten Deutschen Spieles“ nachnominiert werden könnte. Der anderen Variante, der Diskussion über die Nominierung von „Crysis 2“ durch eine offene Beschränkung des Preises auf Kinder- und Jugendspiele aus dem Weg zu gehen, erteilt der BIU eine klare Absage: Nach dem Geschäftsführer Olaf Wolters erhebe der „Deutsche Computerspielpreis“ schließlich „einen absolut umfassenden Anspruch, auch für Erwachsenen-Spiele“.

Daran, wie ernsthaft versucht wird diesem Anspruch gerecht zu werden, bestehen aber angesichts des Regelwerks erhebliche Zweifel. Es gibt sechs reguläre Kategorien: „Bestes Kinderspiel“, „Bestes Jugendspiel“, „Bestes Mobiles Spiel“, „Bestes Serious Game“, „Bestes Browserspiel“ und den Preis für die beste Schüler- und Studentenentwicklungen. Für kommerzielle PC-Spiele existieren demnach allein die Kategorien des „Besten Kinder-“ und „Besten Jugendspieles“, bei denen nur bis „ab 12“ bzw. „ab 16“ Jahre freigegebene Videospiele nominiert werden können. Mit „ab 18“ gekennzeichnete Videospiele können beim „Deutschen Computerspielpreis“ nicht einmal theoretisch vorgeschlagen werden. Die Idee von krawall.de „Crysis 2“ für das „Beste Deutsche Spiel“ zu nominieren, beißt sich im Übrigen gleich an zwei Punkten mit den Regularien: Demnach können in dieser Kategorie zum einen „keine Spiele eingereicht werden“ (Der Gewinner muss aus einer der Unterkategorien stammen.) und zum anderen muss der Preisträger „kulturell UND pädagogisch wertvoll“ (Hervorhebung von uns.) sein. Solange „Crysis 2“ also nicht auch als „pädagogisch wertvoll“ bewertet kann, wird „Das wichtigste Spiel Deutschlands“, genauso wie jedes andere „ab 18“ Spiel, schon vom Regelwerk her für den „Deutschen Computerspielpreis“ nicht einmal nominiert werden können.

Zwischen dem vom BIU postulierten „umfassenden Anspruch, auch für Erwachsenen-Spiele“ und der Realität des Preises besteht also eine gewisse Diskrepanz. Auf Nachfrage von stigma-videospiele.de bedauerte der BIU, „dass Spiele, die sich an ein erwachsenes Publikum richten, nur in den Kategorien bestes mobiles oder bestes Browserspiel berücksichtigt werden“ könnten. Man werde sich jedoch „bei den zukünftigen Weiterentwicklungen […] dafür einsetzen, dass auch 16er und 18er Titel aus Deutschland nominiert und ausgezeichnet werden können.“ Dies sei eine Herausforderung, der man sich stellen werde, damit „dieser Anspruch auch erfüllt wird“.

Der Umstand, dass das Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit nicht zufällig zustande gekommen ist, dürfte dieses Vorhaben nicht erleichtern. Bereits während der Beratungen im Bundestag war es einhellige Meinung in den Fraktionen, dass man gegen „Killerspiele“ nicht mit einem Verbot, sondern mit der Förderung erwünschter Spiele vorgehen wolle. So sprach Dorothee Bär davon, dass ein Verbot von „sogenannten Killerspielen“ uns nicht weiterbringen würde, weshalb man „kulturell und pädagogisch wertvolle Computerspiele auszeichnen“ werde. Auch nach Monika Griefahn würden „in Deutschland […] ja in erster Linie Spiele hergestellt, die Kategorien wie Strategie, Sport oder Wissen zuzuordnen“ seien. „[…] Gewaltspiele kommen zuallererst aus anderen Ländern […]“. Mit dem Preise zeige man „positive Beispiele, die nicht nur ungefährlich, sondern vor allem gut gemacht und kulturell sowie pädagogisch wertvoll sind“. Des Weiteren stellte Christoph Waitz gegenüber denen, „die meinen, hier sprächen wir über die sogenannten Killerspiele […], klar, dass die Spieleindustrie überwiegend andere Softwareprodukte herstellt […]. Killerspiele oder Egoshooter machen nur circa 4 Prozent des Marktes aus.“ Später bekräftigte auch Dorothee Bär die Zielsetzung: Man habe den Preis geschaffen, „weil wir eine klare Linie zwischen den schwarzen Schafen der Branche […] und den anerkannten Spieleproduzenten ziehen wollen“. Und für alle, denen immer noch nicht klar ist, auf welcher Seite dieser Linie Ego-Shooter verortet werden, sei auf den Kulturstaatsminister Bernd Neumann verwiesen. Dieser schließt kategorisch aus, dass ein Ego-Shooter qualitativ hochwertig und kulturell wertvoll sein kann. Drastische Worte für die gesellschaftlich unerwünschten Spiele fand er bei der ersten Verleihung des „Deutschen Computerspielpreises“:

„Man wird nie solche negativen Nischen – und das müssen solche bleiben – völlig ausmerzen können. Und deswegen ist es wichtig, nicht nur über das Schlechte zu reden, sondern das Gute anzubieten. Und heute haben wir das getan.“

Dass „Crysis 2“ und ähnliche Titel beim „Deutschen Computerspielpreis“ nicht nominiert werden können, ist also kein Zufall, sondern dessen vom Deutschen Bundestag unterstellte Voraussetzung: „Gewaltspiele“, „Killerspiele“ und „Ego-Shooter“ – kurz: die „negativen Nischen“ – sollen durch den „Deutschen Computerspielpreis“ eben gerade nicht gefördert werden. Wenn der BIU hofft dies ändern zu können, kann man ihm nur einen langen Atem wünschen. Zumindest Dorothee Bär scheint von ihrer Meinung inzwischen ja ein Stück weit abgerückt zu sein.

27 Gedanken zu “Das wird es nicht!

  1. Worauf bezieht sich der letzte Satz genau? Soweit ich es mitbekommen habe stellte sich Bär nie hinter Unanständiges.
    Das ist hier vielleicht auch ein Problem: ein Erwachsenenspiel oder ein Spiel das überwiegend Erwachsene spielen muss ja nicht unbedingt über anstößige Inhalte verfügen. Das kann auch Tetris sein.
    Computerspielindustrie, sowie ein dazugehöriger Journalismus und eine Wissenschaft stellen das für gewöhnlich ja auch voran: um die unerwünschten Inhalte ginge es nicht. Sondern gerade auch dort um „Strategie“ etc.
    Gut nicht gerade in Publikumszeitschriften der Spielpresse, aber woanders eben schon. Und da regiert auch jenseits von Serious Games bei Entertainment der App Store über eine entsprechende Klientel, Facebook und Co.

    Allein schon wie bei dem heurigen Preis in absurd-abstruser Weise der Wiiware-Ttitel „World of Goo“ von 2008 drei Jahre später als iPad-Wunderwerk zu Ehren kam. Und das sage ich als Apple-Jünger…
    Ein von Überlegenheitsdünkeln und gleichmacherischen Anpassungen getragener Elitismus. Das iPad ist noch lange kein demokratisches Massenmedium, sondern bei einem Einstiegspreis von 500 Euro weiterhin ein Luxusartikel.

  2. @Pyri
    Viele Leute verweigern auch die Apple-produkte weil man hier oft damit rechnen muß schon nach 1-2 Jahren ein Nachfolgeprodukt nachgeworfen zu bekommen(Weswegen ich keine Apllesachen kaufe, zu teuer, zu schnell ein Nachfolgegerät, und zu wenig Freiheit für Entwickler und mich als Kunden), für den entsprechenden Preis, aber es ist halt auch durch die Medien gemachter Mainstream und genau das ist auch der Spielepreis wobei der sich dann noch deutschen geflogenheiten in Richtung Zensur hingibt, etwas was auch Apple gerne macht, das Aufzwingen von dem was geht und was nicht geht ohne die Meinung und Interessen anderer zu beachten.
    .
    Und die Firmen die beim Spielepreis gut weggehen sind meistens deutsche Krauterunternehmen ohne Rang und Namen deren Produkte von der Qualität her dem entsprechen was man von billig zusammengeschusteren aber kostenlosen Flashgames aus dem Internet kennt, eigentlich unverständlich das Schrott gelobt wird aber gutes verachtet werden soll.

  3. „Man wird nie solche negativen Nischen … völlig ausmerzen können.“

    Das klingt, als entschuldige sich Herr Neumann bereits, dass auch nach dem „Killerspiele“-Verbot noch das ein oder andere Exemplar seinen Weg nach Deutschland finden könnte. Und gleichzeitig teilt er uns mit, was Gut und was Schlecht ist.

  4. Die sollen endlich so ehrlich und konsequent sein und das Ding umbenennen. Warum kann es nicht „Deutscher Kinder- und Jugend- Computerspielpreis“ heißen? Dann können die aufhören so rumzueiern. Ich freue mich ja über die Preisgelder für Deadelic und Co., die haben es bestimmt auch verdient, aber diese Farce um das beste Spiel ist nur noch peinlich.

  5. Für mich ist ganz klar das man den deutschen „Computerspielpreis“ auch weiterhin der Lächerlichkeit preisgeben muss damit seine Legitimation weiter abnimmt.
    Die Gamestar sollte sich mit den anderen führenden Leitmedien zusammensetzen (hallo Gameone z.b!)und am selben Tag dieser Pseudopreisverleihung eine eigene durchführen.
    Das muss noch nicht mal aufwendig sein. Selbst wenn die das in einem Bierzelt abhalten würden, wäre DEREN Legitimation wesentlich höher.
    Und gleichzeitig könnten sie dann auch rein medial den deutschen Computerspielpreis quasi „totschweigen“.
    Damit würde sich hier mal eine deutliche Stimme erheben die sagt: „Nicht ihr alten politischen Apparatschiks erklärt uns was ein gutes Spiel ist. WIR sind mündige Video-und computerspieler und wir wissen es ganz einfach viel viel viel besser als ihr!“

  6. @Cyclonos

    Es gibt ja bereits diverse Publikumspreise der PC-Magazine. Und mit dem Deutschen Entwicklerpreis gibt es ebenfalls einen „offiziellen“ Spielepreis der Industrie. Das, was es allein noch nicht gab, war ein Preis der Politik.

  7. @Rey
    Das Problem sind dabei jedoch die jeweiligen Voraussetzungen und Zustände: war es nicht (auch) Neumann welcher etwa meinte, dass ein Keinohrhasen auch keinen Deutschen Filmpreis erhalten würde? Für meine Arbeit vergleiche ich gerade die Beschreibungen der USK-Kennzeichen mit jenen der FSK bei der SPIO: und auch da ist schon ein Unterschied auszumachen. Nein, wenn man Spiele ähnlich behandeln möchte wie Filme MUSS dieser pädagogische Duktus auch wegfallen bei einem solchen Preis. Das ist da schon charakteristisch: während bei der SPIO etwa das Erleben, die Erfahrung von Filmen, im Vordergrund steht, wird bei der USK immer auf den Gegenstand „Spiel“ Bezug genommen und dessen Eignung sozusagen vorangestellt. So wie bei Legosteinen, dass Duplo für kleinere Kinder besser geeignet wäre weil sie es sich zum Beispiel nicht so einfach in den Mund stecken können. Furchtbar. Kinder- und Lehrfilme kann man auch gesondert prämieren.
    Im besten Fall sind Serious Games wie Dokumentarfilme, und auch dafür gibt es eigene Festivals.

  8. @Rey Alp

    Das es „diverse Preise“ gibt ist mir klar. Was fehlt ist ein grosses strahlendes Flaggschiff von einer Preisverleihung. Dieser Preis müsste eine direkte Kampfansage an diese peinliche politische Konsensnummer sein.

  9. @Cyclonos
    Solange aber die Medien in den falschen Händen sind kann die Veranstaltung noch so groß und strahlend sein, es würde immer negativ in den Medien dagestellt werden und so in einem schlechten Licht stehen, eine Konkurrenz würde so nie entstehen.

  10. Es ist doch jedem Preisverleiher selber überlassen, was für Sachen er auszeichnen will.
    Wenn die Politik lieber pädagogisch wetvolle Spiele prämieren möchte, ist das doch ihr gutes Recht.
    Das ganze geschieht ja auf freiwilliger Basis, sie könnten auch gar keine Preisverleihung machen.

  11. Wird Zeit, dass jemand eine seriöse Preisverleihung in Deutschland veranstaltet, so dass alle Entwickler auf dieses ****.
    Also genau das, was dieser Dreck verdient. ^^

  12. Ich finde ja auch, dass ein Crysis, Call of Duty oder Uncharted nicht ausgezeichnet werden sollte – und Publikumspreise gibt es schon genug: doch könnte man wenigstens kreativ dabei sein. Vielleicht ist bei einem so nationalen Preis einfach zu wenig vorhanden, doch wurde von der BAFTA vor zehn Jahren jetzt schon „Conker’s Bad Fur Day“ prämiert.
    So habe ich nur das Gefühl, dass mit den einzelnen Sparten gewisse Pfründe abgesichert werden sollen.
    Wo bleibt das Gespür für Off-Beat? Fantasievoll(er)es wie Limbo oder Mickey Epic
    Vor einem Jahr hätte ich fest mit einem ausgezeichneten Heavy Rain, ohne LARA, gerechnet. Da hätte man bei der Politik vielleicht auch durchbrechen können – wenn man bloß gewollt hätte. Doch auch davon war jetzt nichts (mehr) zu sehen.

  13. Bei den ganzen Kriterien, die ein auszeichnungswürdiges Spiel zu erfüllen hat, sollte eher der Name des Preises geändert werden. Wie wäre es mit:
    „Deutscher Preis für Computerspiele, die sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, an Kinder und Jugendliche richten und keine Titel in Betracht zieht, die wir doof finden“ oder kürzer: DPfCdsianaaKuJrukTiBzdwdf ;)
    .
    Wenn der Preis schon von sich behauptet, dass „herausragende deutsche Spieleproduktionen ausgezeichnet“ werden, wäre es ohnehin unsinnig, ein Spiel wie GTA IV auszuzeichnen, da nicht in Deutschland entwickelt. Wenn dann aber nächstes Jahr ein Titel wie Crysis 2, der zumindest technisch herausragend und in Teilen in Deutschland entwickelt worden ist, nicht ausgezeichnet geschweige denn nominiert würde, dann wäre das der letzte Augenöffner für die Farce des Ganzen. Sicher gibt es gelungene Titel, die sich auch an ein jüngeres Publikum richten – ANB hat imo in dem Bereich zurecht gewonnen – doch gibt es auch andere Titel die viel zu technischen Entwicklungen bei Spielen generell beitragen. Die auszuklammern nur weil dummerweise auch Gewalt dabei ist, ist mal sowas von albern.

  14. Vom BIU kann man nicht viel erwarten.
    Die haben genauso wie GAME bei allen möglichen Hetzkampagnen gegen Games nur ruhig da gestanden und zugeschaut.
    Genau das werden die auch weiterhin tun.

  15. es ist einfach so, dass wenn es nach der fachpresse geht, immer die spiele gewinnen, die über eine tolle gtafik und präsentation verfügen, wo es kracht und bumst. crysis 2 ist belanglos, es ist einfach nicht das beste deutsche spiel. aber man muss auch sagen, dass nicht jedesmal der neue teil von die siedler gewinnen kann, der kaum über neuerungen verfügt. wenn man jetzt tatsächlich von einem seriösen preis ausgehen würde. man kann crysis 2 aber auch anerkennen, da es das einzige spiel ist, das den internationalen durchbruch geschafft hat, allerdings nur wegen der grafik, der gleiche grund warum es die fachpresse auch nominiert hat. alle, die nicht für die sind, sind unseriös, haben keinre ahnung von spielen ect. man muss sich gefallen lassen, dass nicht jeder den gleichen geschmack hat. der preis hier ist sowisso unseriös, aber der aufschrei wäre genau der selbe, wenn crysis 2 nicht nominiert werden würde.

  16. Toll danke das mich diese news daran erinnert… ich hatte erfolgreich die existenz dieser „veranstalltung“ verdrängt/vergessen bist jetzt…

    Naja nun sollten noch GAME und BIU aussteigen und dann haben wir unsere ruhe erstmal, dann kann die politik diesen ganzen preis einstampfen und die schuld der industrie zuschieben.

    Ansonsten bleibe ich dabei: Jedes bisschen aufmerksamkeit für diese veranstalltung ist schon zu viel. Da bringt es auch nix jetzt die große crysis 2 keule auszupacken…

    Ich hab das game noch nicht gezockt, aber egal ob es einen preis verdient hätte oder nicht. Nächstes jahr wird es irgendwie erwähnt werden und fertig, meint ihr die sind echt so doof? Das sind politiker… meister der halbgaren kompromisse und genau so einer wird es werden.

    Die werden crysis 2 irgendwo einbauen nach dem motto „guckt wir haben festgestellt das es sowas gibt“ und dann weiter machen mit dem üblichen programm.

  17. Wenn Antikriegsfilme (und -spiele) nicht „kulturell und pädagogisch wertvoll“ nur weil sie halt den „Schrecken des Krieges“ zeigen und daher nichts für Junge sind. Dann weiß ich auch nicht warum der Deutsche Computerspielepreis sich daran klammert.
    So hilft man der Medienpädagogik in keinem Fall. Wenn dieser Preis in Ego-Shootern etc. ebenfalls keine Aufklärung bringt, dann werden sie umso interessanter für Jugendliche & Co.

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