Mehrheit der Deutschen für „Killerspielverbot“

(bild) Eine diese Woche im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführte repräsentative Emnid-Umfrage kommt zum Ergebnis, dass 64 % der Deutschen ein Verbot von „Killerspielen“ befürworten, während sich 33 % dagegen aussprechen. Dabei gibt es in den verschiedenen Altergruppen beträchtliche Unterschiede: So stimmen 89 % der Renter für das Verbot, aber lediglich 32 % der 14 – 29 Jährigen. Die Zahl der Befürworter entspricht somit in etwa dem Level der letzten Jahren: So sprachen sich 2006 und 2007 mit 59 und 65 % eine vergleichbare Anzahl von Befragten für ein Verbot aus.

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(Dank an Darkfire für den Hinweis.)

53 Gedanken zu “Mehrheit der Deutschen für „Killerspielverbot“

  1. @Diavid: Genau das ist das Problem, man findet immer Leute die alles mitmachen und wenn eine nette Person nett fragt, ist man eigentlich immer/noch eher bereit etwas zu unterzeichnen.

    @TOPIC
    Der Ton macht die Musik!
    Nehmen wir mal an: Jemand hat, wieso auch immer, den Begriff Killerspiele zwar gehört, ihn aber nie Hinterfragt (wie ein Gro der Bevölkerung).
    So eine Person wird nun gefragt was Sie denn von „KILLERspielen“ (auch noch schön betont) hält.
    Was sagt diese Person (wenn man bedenkt was das Wort Killerspiele) suggeriert? Richtig – „da muss man gegen sein!“

    Also wenn ein Institut die Frage mit einem komplett falschen/manipulierenden Begriff stellt, dann wage ich mal die Eignung des Instituts für Befragungen jeglicher Art in Abrede zu stellen und stufe diese eher als Teil der Propaganda-Maschinerie ein.

    Dann kommt noch hinzu:
    WO und WANN wurde befragt?
    Mittwoch um 9 Uhr in der Innenstadt vor einem Arzt? (wo die Rentner die guten Termine (weil geringerer Arbeitsausfall) den Arbeitenden weggeschnappt haben.) ODER 23 Uhr Außerorts vor einer Disco? (Wo naturgemäß eher die 18-23 Jährigen in der Überzahl sind) Oder doch wirklich in ALLEN Teilen Deutschlands und zu jeder Tageszeit? (Bei gerademal 504 Befragten wohl kaum – überhaupt „5004“ nenne ich „annähernd repräsentativ“ „504“ sind ein schlechter Witz!)
    Wie wurde die Gruppe eingeteilt?/Waren die Gruppen gut durch-/abgemischt?
    Das wage ich mal zu bezweifeln, denn „[…]bei den 14-29-Jährigen umgekehrt[…]“ zeigt mir eher das es wohl schon mal keine sinnvolle Einteilung gab, ein(e) 14 Jährige(r) und ein(e) 18 Jährige(r) haben schon eine sehr unterschiedliche Sicht auf die Welt (den/die 14-Jährige(n) kümmert der Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Weltlage etc. noch recht wenig (meist auch die 18-21 Jährigen – meine Beobachtung – erst danach entwickelt sich ein relatives Interesse für das Weltgeschehen). Wie groß ist der Unterschied dann erst bei den 14 und 29 Jährigen?
    Wie groß war der Unterschied im Grad der Bildung?
    Wie hoch war der Nachrichten Konsum?
    Kleines Beispiel: Mein Cousin (1(1/4) Jahre jünger als ich) sieht bis heute fast nie Nachrichten, liest wohl keine bis kaum Zeitung und benutzt das Internet wohl auch nicht allzu allgemein (Zielgerichtetes Surfen). Der ist immer überrascht wenn man dem irgendwas sagt was nicht min den ganzen Tag auf allen Kanäle berichtet wurde.
    Bei mir sind seit über 14 Jahren meist N-TV, N27 oder (wenn die dt. mal wieder mit Fußball nerven – das bekommt der übrigens fast immer mit, da er dafür SMS bekommt) CNN eingeschaltet, Zeitung lese ich nicht MEHR (übelste Propaganda wenn man mich fragt – noch schlimmer als im TV, die bringen oft IHRE Meinung und tun so als sei es Volkesmeinung) da ist das Internet viel offener (Auch wenn es hier oft (oder meist) Meinungen sind, hat man durch die Vielzahl eher eine gute Übersicht als bei einer Quelle die es bringt wie sie es meint).

    Und vergesst Niemals den Leitsatz: „Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!“ (Das gilt auch für Studien)

    UND: Lebt lieber nach Buddhas Spruch:
    „Glaubet den Lehrern nicht!
    Glaubet den Büchern nicht!
    Glaubet auch mir nicht!
    Glaubet nur das, was Ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch und anderen zum Wohle erkannt habt.“
    Oder runtergebrochen: „Die „Anderen“ sollen die Fre**e halten, Traut nur euch selbst!“

    und damit schließe ich nun ab.

  2. „Ich bin dafür dass die Politiker alle Psychopathen registrieren lassen.“

    Psychopathen („-pathen“ kommt von Pathos -> Krankheit/krankhafter Trieb) registrieren. Tolle Idee. Machen wir doch noch gleich ein Krebs-Register und ein Register für Geschlechtskrankheiten. Da Fetischismus, fetischistischer Transvestitismus und Sadomasochismus, nach ICD10 ebenfalls Krankheiten sind, können wir das Register ja noch um weitere Peinlichkeiten (wenn veröffentlicht) erweitern.

    Kranke (=Psychopathen) gehören nicht an den Pranger sondern zum Arzt.

  3. Die Umfrage sollte man mMn mit folgenden Fragen kombinieren:

    Haben Sie schon einmal ein Videospiel gespielt, wenn ja, welche Altersfreigabe hatte es?

    Spielen Sie regelmäßig Videospiele, wenn ja, welche Altersfreigabe(n) haben diese vornehmlich?

    Das Ganze dann natürlich auch nach Altersgruppen aufgeteilt.

    MfG
    Euer RedBull

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