Veranstaltungshinweis

Die „LAN-ge Nacht der Spielkultur“, die vom 07. – 09. Oktober in den Räumen der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe stattfindet, wartet endlich mit mehr Informationen auf. Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) und Netquarter e.V. bieten eine 3-Tägige LAN-Party mit folgendem Programm:

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Wirkung von Videospielen

(20min) Können Journalisten zwischen realer und virtueller Welt unterscheiden? Beim britischen TV-Sender ITV offensichtlich nicht. Man hielt offenbar eine Sequenz aus dem Videospiel „Armed Assault“ für real, so dass man diese als Original-Filmmaterial der IRA von 1988 in eine Dokumentation einbaute. Von der Medienkompetenz beeindruckt versucht man sich an anderer Stelle nun ebenfalls daran, den Beitrag mit Szenen aus Videospielen zu illustrieren.

Bohemia-Interactive und das Militär

(militainment.info) Wer die Chance wahrnehmen möchte mehr darüber zu erfahren, auf welche Art und Weise Hersteller von Videospielen mit dem Militär zusammenarbeiten, kann dies bei militainment.info tun. Dort findet sich ein kurzes Interview das mit Martin Vano, Senior Designer bei Bohemia-Interactive, bei der GamesCom geführt wurde. Bohemia-Interactive entwickelte mit „Operation Flashpoint“ und den „Armed Assault“-Teilen nicht nur realistische Ego-Shooter, sondern stellt mit Virtual Battlespace 1 & 2 auch Trainingssoftware für militärische Zwecke her.

Zum Interview

Der große Bluff!

Spielegegner scheinen durchaus ein Faible für Verschwörungstheorien zu haben: So wähnt mit Maria Mies die Initiatorin des „Kölner Aufruf“ nicht nur den Ursprung von „Killerspielen“ beim US-Militär, sondern sprang auch Claudia von Werlhof beiseite, als sich diese Kritik an ihrer These, dass die USA das Erdbeben in Haiti künstlich erzeugt hätten, erwehren musste. Neben eher fernliegenden Zusammenhängen gibt man sich jedoch auch Analysen hin, die sich mit eigentlich offensichtlichen Zusammenhängen beschäftigen.

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Lesehinweis

(telepolis)

– Höltgen, Stefan, Gewalt und Computerspiele, Geschichte(n) und Debatte(n) von Medium und Zensur, Teil 1, telepolis v. 11.09.2011, Zum Artikel.
Höltgen, Stefan, Gewalt und Computerspiele, Geschichte(n) und Debatte(n) von Medium und Zensur, Teil 2, telepolis v. 18.09.2011, Zum Artikel.
Höltgen, Stefan, Gewalt und Computerspiele, Geschichte(n) und Debatte(n) von Medium und Zensur, Teil 3, telepolis v. 25.09.2011, Zum Artikel.

Lesehinweis

In der „GameStar 11/2011“ (Ab Mittwoch am Kiosk erhältlich) widmet man fünf Seiten der Entscheidung der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ die Indizierung von „Doom“ und „Doom 2“ nicht aufrecht zu erhalten. Neben Statistiken zur Indizierung findet sich auch ein Interview mit Petra Meier, die als Leiterin des Zwölfergremiums über die Listenstreichung entschied. Darüber hinaus nutzt man „Die Vorletzte“ um aufgestaute „Doom’s“ loswerden zu können.

Schmidt, Christian, Es ist wieder Doom, GS 11/2011, S. 128 – 133.

„Killerspiele“ sind für Minderjährige?

(fr) Uwe Vorkötter widmet sich im Leitartikel eigentlich PI-News, kommt aber nicht umhin die dunklen Seiten des Netzes generell zu umreissen. Wie beinahe zu erwarten finden sich hier auch ein Verweis auf „Killerspiele„, die sich nach Auffassung des Autors offenbar vornehmlich an „Halbwüchsige“ richten. Dass Ego-Shooter dagegen regelmäßig nur an Erwachsene verkauft werden dürfen und sich oftmals auch an diese richten, wird nicht erwähnt:

„Wie das reale Leben und die Gesellschaft auch, hat das Internet seine dreckigen und stinkenden Ecken. Es ist ein Tummelplatz für Kriminelle, für Betrüger und Abzocker aller Art. Es steckt voller Pornografie, es hält die übelsten Killerspiele für Halbwüchsige bereit – und es bietet eine Plattform für politische Extremisten jeglicher Couleur.“

Newsschwemme #19

– Kritik am Spielejournalismus, Pixelmacher.
– Video zu frühen indizierten Spielen, gamestar.
– Lorber zur Spielekritik: „Lohnt sich das für die Publikationen?“, spielkultur.
– USK/FSK-Freigaben nun auch für Onlineangebote möglich, usk.
– „Modern Warfare 3“ und „Battlefield 3“ werden unzensiert veröffentlicht, SB.com.
– „Computerspieler“ finden Enzymstruktur, spon.
– Anno 2070: Fusionskraftwerken droht Kernschmelze – Fox News wirds freuen, zdf.
– „Kinder und Jugendnetzpolitik […] nimmt die […] Inhalte- und Zugangsanbieter […] in die Pflicht, die Sicherheit und den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung ihrer Angebote zu fördern.“, dialog-internet.

Nicht News

Es gelingt aus verschiedenen Gründen nicht immer über bestimmte Entwicklungen zu schreiben, beispielsweise wenn man auf Rückfragen schlicht keine Antworten erhält oder die Recherche allgemein unergiebig ist. Auf jede News zu verzichten kann dabei ebenfalls unbefriedigend sein, da auch eine nicht erhärtete Vermutung einen gewissen Informationswert haben kann. Ein solches Thema ist die Verwendung des Begriffs „Ego-Shooter“, der allmählich eine (noch) negative(re) Konnotierung zu bekommen scheint. Anstatt ihn lediglich im technischen Sinne als Beschreibung der Kameraperspektive in meist kämpferischen Videospielen zu verstehen, wird er teilweise moralisch abwertend gebraucht. So legen manche Äußerungen die Vermutung nahe, dass der ein oder andere Kritiker glaubt, dass „Ego-Shooter“ das „Ego“ des Spielers steigern sollen beziehungsweise dass „Ego“ für „Egoismus“ stehe.

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