17 Gedanken zu “ARD zockt Shooter – mit Joystick!

  1. @Diavid
    Für den Zuschauer schaut es so aus, als ob der Typ das Spiel auf den Bildschirmen nutzt. Wie er das steuert kann man (Bild links) nicht sehen, weil er mit dem Rücken davor sitzt. Nachdem er „Game Over“ ist fährt er mit dem Stuhl nach links und gibt (Bild rechts) den Blick auf das einzige Eingabegerät frei, das er zuvor genutzt haben könnte.

  2. Nunja, meines Wissens nach konnte man zumindest die ersten Egoshooter (Wolfenstein 3d, Doom, Dark Forces) auch mit einem Joystick spielen, was hat er denn überhaupt gespielt?

  3. @TheRealWinston
    Das geht auch heute noch:
    http://youtu.be/lXw4ybRUVUg?t=2m34s
    Es macht aber niemand!
    Ich würde annehmen, dass es wegen urheberrecht eine zusammengerenderte eigene Videosequenz und kein Spiel ist, wobei es mich auf den ersten Blick an die CSS-Map office erinnert. Bissl sonderbar ist, dass die Waffe mittig ist. Das kenne ich nur aus frühen Shootern wie Doom und der Kanone aus Serious Sam^^.

  4. @Rey
    Tut mir leid falls ich das gepostet habe, weiß an und für sich selber dass das keiner macht. Wobei man nicht sicher sein kann, ob es doch noch irgendeinen „Verrückten“ dort draußen gibt der Egoshooter mit einem Joystick spielt, oder?

  5. Sicher kann man sich nicht sein. Möglicherweise gibt es ein paar – zum Beispiel hauptberufliche ARD-Journalisten. Vielleicht erklärt das auch bei manch einem die negative Einstellung, weil sie – wegen der Steuerung mit dem Joystick – andauernd nur gefragt werden^^.

  6. Ich glaub noch nichtmal, dass die dort ein Spiel gespielt haben. Das was man sieht, sieht eher aus wie eine mit realen Schauspielern gefilmte Szene aus. Ob das lizenz-/urheberrechtliche Gründe hat wage ich zu bezweilfeln, schließlich fahren die da ja auch echte Autos (und keine Phantasiemarken) und schaffen es kurz darauf auch mal kurz ne Flasche Absolut Vodka in die Kamera zu halten. Würde also eher sagen es ist schlichte Unwissenheit.

  7. Product Placement würde ich nicht unterschätzen. Ich befürchte mehr, dass diese Sendeanstalten eher einen Kooperationsvertrag mit hochprozentigem Alkohol eingehen würden, als dass sie einer dieser „Killerspiel“-Firmen Lizenzbeträge erstatten – teils eigens produziert wirkende „Videospiel“inszenierungen sehe ich bei solchen Sachen jedenfalls quer durch die Bank.
    Da wäre jemand auch wohl schön blöd, würde ein Hersteller derlei Diffamierungen gestatten – Lizenzierungen kenne ich auch nur wenn sie keine negativen Darstellungen betreffen, wie etwa bei „Gears of War“ in „The Hurt Locker“.

  8. Mechwarrior Online kann man mit einem Joystick spielen, das ist der einzige Shooter bei dem das IMHO Sinn macht.
    Der Stick ersetzt die WASD Tasten und wird mit der linken Hand bedient, zum Zielen wird eine Maus in der rechten Hand verwendet. Sinn macht das Setup weil Bewegungs- und Zielrichtung unterschiedlich sein können.

  9. @Pyri
    Mir fällt zu dazu eine Szene aus Breaking Bad ein.
    Ich glaube vierte Staffel.
    Jesse Pinkman spielt dort Rage mit einer Lightgun am heimischen LCD. Soweit ich mich erinnern kann erfährt er dabei einen Flashback zu einen Mord den er begangen hat.

  10. @ActionJackson
    Danke für den Hinweis! Die Szene kommt wohl in der ersten Hälfte der vierten Staffel vor, weil ich die letzten Folgen schon gesehen habe.
    Ein Negativbeispiel wäre dafür noch der Spike-Lee-Film „Inside Man“ von 2006. Mit Jodie Foster und Denzel Washington.
    Darin taucht eine PSP auf in der ein Drive-by-Shooting stattfindet – was von Lee und Co. anscheinend mit GTA-ähnlichen Games in Verbindung gebracht werden möchte. Die „kritischen“ Szenen steten aber wohl weniger in Zusammenhang mit einer Tradierung von Grossman et al., als mit seiner Agenda gegen Gangsta-Rap und eine dementsprechend angeprangerte Indoktrinierung der afroamerikanischen Jugend zu Gewalt und Verbrechen. Lee betont angebliche ethnische Unterschiede imo ja auch eher, als dass er sie aus der Welt schaffen möchte und wollte damit anscheinend gezielt Jugendpolitik ansprechen…
    Ich erinnere mich zwar nicht mehr genau, aber für die Szene konnte die Hardware von Sony sogar lizenziert worden sein. Nur das Videospiel erscheint mir klar erfunden worden – weder passte es technisch zur PSP, noch machte es inhaltlich irgendeinen Sinn. Und auch da schien es sich um die Fantasie eines Rail-Shooters zu handeln…
    Eher positiv ist aber die Netflix-Serie „House of Cards“, in der Oscarpreisträger Kevin Spacey nicht nur einen hochrangigen Politiker mimt, sondern auch einen erwachsenen Gamer spielt. Der ist zwar ebenfalls korrupt und handelt, wenn auch kontrolliert, teilweise unmenschlich – die Gaming-Habit soll vielleicht aber nur seine starke Persönlichkeit unterstreichen.

  11. Das sind m.M.n. auch reale Videoszenen wo quasi das Gewehr noch vorne angeklebt wurde. Wenn meine Erinnerung mich nicht trübt, gab es das schon mal in einem Tatort aus Bremen namens „Todesengel“ (http://tatort-fans.de/tatort-folge-602-todesengel/).
    Damals aber noch wesentlich länger im Bild und absolut unfassbar sowas als Videospiel zu verkaufen. Würde sogar vermuten, dass es sich da um die gleichen Aufnahmen handelt.

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