VDVC-Umfrage 2013: Teaser (Update 2)

Ende letzten Jahres haben wir gemeinsam mit dem VDVC und der Steamgruppe „for UNCUT!“ eine Umfrage über Euch und Eure Interessen durchgeführt. Wir wollten in Erfahrung bringen, wie die Gamer in Deutschland „ticken“ so dass wir – wenn wir freiwillig oder unfreiwillig dazu befragt werden, was bei Verbraucherschutz, Zensur, Free2Play oder anderen Themen die Meinung „der Gamer“ ist – etwas Zahlenmaterial in der Hinterhand haben. An der absolut nicht repräsentativen Umfrage haben sich zum größten Teil Nutzer des Forennetzwerks „World of Players“ beteiligt. Nichtsdestotrotz zeigen sich – beispielsweise bei den Ausgaben – Parallelen zu der kürzlich von „for uncut“ initiierten Umfrage. Dieser Beitrag zeigt eine bloße grafische Aufbereitung einiger Ergebnisse – eine detaillierte Analyse wird noch durch den VDVC erfolgen.

    VDVC-Umfrage 2013 – Vorläufige Ergebnisse (pdf)
    „for UNCUT“-Umfrage (pdf)

Update (2):

Die Farbgebung wurde in Hinblick auf eine Rot-Grün-Sehschwäche überarbeitet. In der neuen Version hatten sich zwei Fehler eingeschlichen: Auf S. 7 und 9 waren die Werte für Frauen/Männer vertauscht – diese Fehler sind nun korrigiert.

18 Gedanken zu “VDVC-Umfrage 2013: Teaser (Update 2)

  1. Das ist doch alles nicht repräsentativ! Da fehlt doch die Statistik, wieviele Menschen jeder „Gamer“ pro Woche ermördert!

  2. Ich bin etwas überrascht über die hohen Spielzeiten. Durchschnittlich einen ganzen Tag pro Woche über alle Altersklassen – bin erstaunt wie das zeitlich untergebracht werden kann.

  3. Die Farbwahl ist unter aller Sau, ich vermute es sind (bis auf wenige Ausnahmen) grün und rot. Dummerweise können etwa 5% der Menschheit die Umfrage daher nicht wirklich auswerten. Da hier wahrscheinlich ein größerer Anteil an männlichen Lesern vorherrscht, sogar mehr.

  4. @moep
    Sry, habe mir darüber keine Gedanken gemacht. Ich werde anregen, dass bei der finalen Auswertung zu berücksichtigen.

  5. Also „Rot-Grün-Geschädigter“ muss ich der Anmerkung von moep durchaus zustimmen, es ist oftmals ien „hellgrau vs dunkelgrau“ – sehr unschön.

    Zur Spielzeit:
    Ich bin nun 29 und spiele relativ wenig. Aber zB bei Dark Souls 2 kam ich trotz Vollzeitjob usw 40+ Stunden pro Woche. Dann hatte ich es durch und meine Spielzeit sank wieder dramatisch ab.

    Jeden Werktag von 17-23Uhr spielen ist für mich kein Problem – über einen kurzen Zeitraum. Bei längerem Zeitraum als 1-2 Wochen meckern Freunde und Familie dann schon „etwas“.

    Letzte Woche kam ich auf evt 2-3 Stunden Videospiele. Die Woche davor evt. 5 Stunden. D.h. wenn ich gerade ein tolles Spiel habe (Dark Souls 2 zB) dann suchte ich da durch. Wenn ich dann gerade so eine Umfrage vorgesetzt bekomme, dann würde ich tendenziell höhere Spielzeiten angeben als in einer Leerlaufphase wie jetzt gerade.

  6. @maSu
    Könntest du mir – am besten im Forum – etwas auf die Sprünge helfen, welche Farbwahl passender wäre? Nachdem ich einige Internetseiten zum Thema angesehen habe, bin ich verwirrter als zuvor.

  7. Gelb und blau werden für gewöhnlich besser gesehen. Das zeigt etwa auch das Wikipedia-Beispiel http://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Gr%C3%BCn-Sehschw%C3%A4che Wenn viele Farben benötigt werden, wie in diesen Statistiken offenbar der Fall, sollte etwa vielleicht wenn dann ein kräftigeres Grün genommen werden, das dann auch erkannt wird (siehe wiederum bei Wikipedia die „17“). Primärfarben sind glaub ich grundsätzlich von Vorteil, aber ich bin auch kein (stark) Betroffener – die Farbauswahl empfinde ich selbst aber bereits als unglücklich und unangenehm. Tendenz: Kopfschmerzen –

  8. @rey: also das ist gar nicht so einfach da allgemein verbindliche „Regeln“ zu finden. Ich zB kann kräftige Farben (zB bei der Ampel bei Nacht) gut auseinanderhalten, andere haben selbst da Probleme. Richtig kritisch wird es aber für absolut alle mit RG-Schwäche, wenn es um blasse Farbtöne geht und da hast du bei den Grafiken voll ins Schwarze getroffen ;)

    Ein blasses rot und ein blasses Grün sind für mich nicht unterscheidbar bzw. ich gehe dann stur über die Helligkeit.

    Ich handhabe das daher bei Diagrammen immer so: Wenn Rot- oder Grüntöne, dann verwende ich kräftige Farben. Brauche ich zuviele Farben, als das ich auf Blau usw zurückgreifen könnte, dann nehme ich zB ein Orange und ein dunkles Rot, da beides gut unterscheidbar ist alleine wegen der Helligkeit, aber auch wegen den anderen Farbanteilen (Gelb in dem Fall).

    Wenn man sich gar nicht vorstellen kann, wie das für Menschen mit RG-Schwäche aussieht: Screenshot machen und alles was Rot oder Grün ist in Graustufen umwandeln mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Dann sieht man hervorragend, welche Probleme ich zB mit manchen Grafiken habe.

    zB beim untersten Diagramm kann ich kaum einen Unterschied zwischen den Farben links und rechts erkennen, nur dadurch, dass es zur mitte heller wird und ich vermuten kann, dass es entsprechend der Beschriftung sortiert ist, kann ich das Diagramm lesen.

    Ich finde es nicht schlimm, nur eben ungünstig gelöst – ich habe lange auch in der Bildverarbeitung gearbeitet und … da wird man dann komisch angeschaut, aber man entwickelt Strategien aus dem Kontext und der Helligkeit die Farbe zu „raten“ ;D

    Der Wikipediaartikel beschreibt das Problem und die Lösungen aber sehr gut :)

    (hätte nicht gedacht, dass hier so viele mit RG-Schwäche sind … mir ist das erst bei der Musterung aufgefallen weil ich genau das Wikipedia Bild vorgehalten bekam und … „11“ gesagt habe -im Nachhiärt das meine Kunst-Note ;D)

  9. „- im nachhinein erklärt das meine Kunst-Note“

    Btw: Trotzdem tolle Statistiken und eine Menge Arbeit :) Klasse!

  10. Pingback: Wie ticken Deutschlands Gamer? | Minkitink's Spieleseite

  11. @Patrik

    So ist das bei mir auf jeden Fall, ich sehe kaum fern (in letzter Zeit wieder ein bisschen mehr, wegen manchen Serien, aber generell wirklich nicht so viel)
    Bei mir ist die Rechnung beim Gaming:
    Mo-Fr: je nachdem wies bei der Arbeit läuft komme ich heim, esse dann was, bespaße Katze und Frau, sehe falls was kommt ein wenig fern, und dann 2 bis drei Stunden. Wenn ein Spiel gerade sehr fesselt, kann das sogar mehr werden (KSP zB.: Noch eine Rakete, dann noch eine usw. :D )
    Sa: Da werden es je nach Wetter draußen (schränkt andere Hobbies ein) 3-6 Stunden, manchmal mehr.
    So: 2-3 sind fast immer drin.
    Im Schnitt komme ich also auch grob auf diesen 21h-Peak der Testgruppe. Manchmal 23, manchmal nur 18, aber so im Schnitt passt das ganz gut.

    Gruß
    Aginor

  12. Statistiken zu 4.1.1:

    „Vielleicht“ und „eher ja“ sind kaum zu unterscheiden. Weder auf dem Monitor, noch auf einem Ausdruck. -.-

  13. Tortendiagramm bei 4.2.3 ebenso: „Meistens“ und „manchmal“ sind unglücklich was die Unterscheidung angeht. Wäre die Beschriftung „ein bisschen“ und „ein kleines bisschen“, dann wäre es ja nicht tragisch, aber so…

  14. @maSu
    Ich kann es ausgezeichnet auseinanderhalten. Selbst wenn ich die Sättigung ganz rausnehme und nur noch Graustufen habe, ist das für mich kein Problem. Beim Monitor habe ich Standard, Theatre, Game, Night und sonstwas Modi durchprobiert und es geht immer noch. Auch ausgedruckt ist es ok. Bei mir sogar (noch) besser als am Monitor. Ich habe aber ein anderes Problem: der Text wird bei mir beim Ausdruck nicht angezeigt -_-.
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    edit:
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    Text fehlt bei mir nur, wenn ich es vom Browser aus drucke. Von der Festplatte aus gedruckt ist es ok…
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    edit2:
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    Wenn ich seitlich oder von oben in einem spitzeren Winkel auf den Monitor schaue, wird es problematisch.

  15. Zuhause auf dem Notebook wie in der Firma auf den Monitoren ist es für mich nicht gut zu erkennen. Klar ist: man kann es erkennen, aber eben nicht so gut. Ich frage im Büro morgen mal ein paar kollegen, meine Augen sollten evt nicht die Referenz sein.. :D

  16. Update: okay es sind meine Augen :D ein Arbeitskollege fand die farbwahl zwar auch als etwas unglücklich, aber er konnte alles erkennen.

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