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	<title>VDVC</title>
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	<description>Verbraucherverband der Computerspieler</description>
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		<title>Demonstration am 25.2.: Erneuter Protestaufruf gegen ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Morlok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzfassung: Am Samstag den 11. Februar fand die erste Europaweite Demonstrantion gegen das ACTA-Abkommen statt. Unsere Justizministerin hat bereits einen Tag zuvor bekanntgegeben, dass sie den Vertrag vorerst nicht unterzeichnet. Wie Heise berichtet (heise-online 13.02.), hält die Regierung allerdings weiter &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/02/20/demonstration-am-25-2-erneuter-protestaufruf-gegen-acta/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzfassung:</strong><br />
Am Samstag den 11. Februar fand die erste Europaweite Demonstrantion gegen das ACTA-Abkommen statt. Unsere Justizministerin hat bereits einen Tag zuvor bekanntgegeben, dass sie den Vertrag vorerst nicht unterzeichnet. Wie Heise berichtet (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-haelt-an-ACTA-fest-1433467.html" title="Bundesregierung hält an ACTA fest" target="_blank">heise-online 13.02.</a>), hält die Regierung allerdings weiter an dem Abkommen fest, 22 Länder in der EU haben bereits unterzeichnet und am 1. März soll eine Anhörung im EU-Parlament stattfinden. ACTA wird zwangsläufig große Auswirkung auf unser zukünftiges Leben haben, da es eine Richtungsentscheidung ist, welche sich nicht mehr so leicht umkehren lässt. Deswegen sind für den kommenden Samstag, dem 25. Februar, weitere Proteste in Deutschland und Europa geplant. Eine Liste der Städte gibt es hier bei <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos2" title="Übersicht der Demonstrationsorte" target="_blank">stopacta-protest.info</a>.</p>
<p><strong>Langfassung:</strong><br />
Zur letzten Anti-ACTA-Demonstration am 11. Februar sind deutschlandweit über 100.000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten nicht, wie einige Kommentatoren in den Medien behaupteten, für dass illegale kopieren von Information, sondern richtete sich vor allem gegen die durch ACTA vermeintlich eingeführten Maßnahmen wie Netzsperren und das sogenannte &#8220;Three-Strikes-Modell&#8221;. Sie sahen ihre Freiheit bedroht, welche sie auch im Netz selbstverständlich ausleben wollten. Von den Medienunternehmen wurden die Demonstrationen mit Ablehnung zur Kenntnis genommen. Sie bezeichneten sie sogar als &#8220;koordinierte Attacken auf demokratische Institutionen&#8221; (<a title="Wirtschaftsverbände bezeichnen ACTA-Proteste als “koordinierte Attacken auf demokratische Institutionen”" href="https://netzpolitik.org/2012/wirtschaftsverbande-bezeichnen-acta-proteste-als-koordinierte-attacken-auf-demokratische-institutionen/" target="_blank">Netzpolitik.org 14.02.</a>).<br />
Zugegeben: in der endgültigen Fassung des Vertrages stehen solche Methoden nicht (mehr) drin, dennoch hat ACTA weitreichende Auswirkungen auf unseren Alltag. Denn mit ACTA wäre es möglich das Surfverhalten der Internetnutzer zu überwachen, die sich dagegen kaum wehren können, weil der Vertrag einzig aus der Sicht der Rechteinhaber verfasst wurde. Rechte der Nutzer bzw. ein Rechtsschutz gegen die durch ACTA ermöglichten Methoden sind im Vertrag nicht vorgesehen (<a title="NDR ZAPP: ACTA, das Netz und die Urheber" href="https://netzpolitik.org/2012/ndr-acta-das-netz-und-die-urheber/" target="_blank">Netzpolitik.org 16.02.</a>)</p>
<p>In der Debatte um ACTA wird dabei immer wieder darauf verwiesen, dass es um den Schutz des Urheberrechtes und von &#8220;geistigem Eigentum&#8221; ginge. Da aber diejenigen, die sich am stärksten für ACTA einsetzen nicht die Urheber sondern die Rechteinhaber, also die Verwerter sind, kann man zurecht sagen, dass es bei ACTA weniger um Urheber- als um Verwerterrechte geht (<a title="Die mittelalterliche Gesetzeskeule ad ACTA legen" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1681211/" target="_blank">Deutschlandradio 20.02.</a>). Durch den schwammigen Vertragstext sind die Auswirkungen von ACTA nur schwer vorauszusagen. Mit Sicherheit lässt sich allerdings sagen, dass durch dieses Vertragswerk die &#8220;private Zusammenarbeit&#8221; zwischen Rechteinhabern und Internetanbietern gefördert werden soll. Zudem gehen viele Beobachter davon aus, dass es geheime Zusatzprotokolle geben muss, in denen genauere Angaben zu angepeilten Methoden stehen. Hiervon geht sogar der derzeitige Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz aus, der wie auch viele andere die generelle Intransparenz von ACTA kritisiert (<a title="Bericht aus Berlin,12.02.2012 Interview mit Martin Schulz" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab1864_bab-sendung13476.html" target="_blank">Bericht aus Berlin 12.02.</a>).<br />
Die Gefahren von ACTA lauern also eher unter der Oberfläche. Es enthält per se keine drakonischen Strafen für Urheberrechtsverletzer, fördert allerdings einen rigiden Umgang. Auch ist nicht davon auszugehen, dass mit ACTA nicht doch zu Gesetzesverschärfungen kommen kann. Zum einen zementiert ACTA das bestehende Urheberrecht, so dass eine Reformirrung deutlich erschwert wird. Zum anderen befürchten einige, dass sich die schon erwähnten Netzsperren und andere Methoden zur Not durch ACTA begründen lassen würden, und sie so doch eingeführt werden könnten. Dies ist insofern plausibel, da diese Ideen durchaus derzeit Diskutiert werden, wie eine kürzlich vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie zeigt (<a title="Warnmodelle sind unsinnig und gefährlich" href="https://netzpolitik.org/2012/warnmodelle-sind-unsinnig-und-gefahrlich/" target="_blank">Netzpolitik.org 3.02.</a>).</p>
<p>Was für Auswirkungen ACTA für uns Video- und Computerspieler haben könnte haben wir schon bei <a title="Proteste gegen ACTA" href="http://vdvc.de/blog/2012/02/06/demonstrationen-gegen-acta-am-11-februar/" target="_blank">unserem letzten Protestaufruf</a> geschildert. Wir sind jedoch auch der Meinung, dass man aber nicht den Blick aufs große Ganze dabei verlieren sollte. ACTA ist ein einseitig verfasster, intransparenter und unausgewogener Vertrag, welcher, wenn er Ratifiziert werden würde, die Debatte um das Urheberrecht auf Jahrzehnte hinaus bestimmen würde. Deshalb Rufen wir auch dieses mal dazu auf, dass ihr euch am 25. Februar zu einer der deutschlandweiten Demonstrationen geht.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page">http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page</a></li>
<li><a href="http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/">http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/</a></li>
</ul>

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		<item>
		<title>Proteste gegen ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[demo]]></category>
		<category><![CDATA[demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[kopierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Samstag, den 11. Februar, gibt es in zahlreichen Städten in Deutschland und ganz Europa Demonstrationen und Aktionen gegen das ACTA-Abkommen. Dieses richtet sich dem Namen nach gegen Fälschungen, verschärft aber auch das Urheberrecht. Es bringt Gefahren nicht nur &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/02/06/demonstrationen-gegen-acta-am-11-februar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/ACTA-Karte.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/ACTA-Karte-300x224.png" alt="" title="ACTA-Karte" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-2183" /></a><p class="wp-caption-text">Protest gegen ACTA</p></div>
<p>Am kommenden Samstag, den 11. Februar, gibt es in <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos">zahlreichen Städten in Deutschland</a> und ganz Europa Demonstrationen und Aktionen gegen das ACTA-Abkommen. Dieses richtet sich dem Namen nach gegen Fälschungen, verschärft aber auch das Urheberrecht. Es bringt Gefahren nicht nur für uns als Computerspieler, sondern für die komplette Bevölkerung mit sich, daher hat sich ein <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/Support">breites Bündnis</a> gebildet, um ACTA zu verhindern. Wir rufen euch auf, an den Demonstrationen Teil zu nehmen und die <a href="http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?slideshow">Petition gegen ACTA</a> zu unterzeichnen.</p>
<h1>Warum sind wir gegen ACTA?</h1>
<ul>
<li><strong>ACTA gefährdet Menschenleben:</strong> Harte Sanktionen im Transit sollen den Zugang zu kostengünstigen Medikamenten (Generika) erschweren. Die Leidtragenden sind zumeist Menschen in Entwicklungsländern, welche sich die teure Medizin aus den Industriestaaten nicht leisten können.</li>
<li><strong>ACTA bedroht das freie Internet:</strong> Provider und Webseiten-Betreiber sollen ermutigt werden, ihre Nutzer zu überwachen und Inhalte herauszufiltern. “Freiwillige” Lösungen zwischen privaten Akteuren werden durch das ACTA-Abkommen gefördert. Dadurch werden unsere Grundrechte in die Hände der Wirtschaft gegeben.</li>
<li><strong>ACTA zementiert das veraltete Urheberrecht:</strong> Das Abkommen soll eine Grundsatzentscheidung treffen, damit alte und überkommene Geschäftsmodelle in die nächsten Dekaden gerettet werden. Dadurch stellt sich ACTA gegen Innovation und zeitgemäße Modelle, die den Interessen von Nutzern und Kreativen Rechnung tragen. Die rasanten Umbrüche der modernen digitalen Welt werden ignoriert.</li>
<li><strong>ACTA entwertet alte Software:</strong> Es wird neben der Verbreitung auch die nicht autorisierte Nutzung unter Strafe gestellt. Ausnahmen hierzu gibt es nicht einmal für verwaiste Werke (z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abandonware">Abandonware</a>), deren Urheber nicht mehr ermittelbar sind.</li>
<li><strong>ACTA schränkt die Kreativität ein:</strong> Das Abkommen nimmt keine Rücksicht auf „Fair Use“ oder das Eigentumsrecht der Nutzer. „Let&#8217;s Play“s, Screencasts, (Meme-) Bilder und Fan-Patches werden kriminalisiert. Sogar für Satiren und Parodien gibt es keine Ausnahmen.</li>
<li><strong>ACTA ist undemokratisch</strong> und hinter verschlossenen Türen verhandelt worden. Während Vertreter der Pharma-, Film- und Musikindustrie mitreden durften, wurden gewählte Abgeordnete und die Zivilgesellschaft ausgeschlossen. Nationale Parlamente oder das EU-Parlament durften also nicht mitreden, sie können nun lediglich zustimmen oder ablehnen. Sogar die Einsicht in die Verhandlungsprotokolle wurde verweigert.</li>
</ul>
<h1>Wie ist der Stand?</h1>
<p><div id="attachment_2153" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/stoppacta.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/stoppacta.png" alt="" title="stoppacta" width="150" height="173" class="size-full wp-image-2153" /></a><p class="wp-caption-text">Stopp ACTA!</p></div>
<p>ACTA wurde im Geheimen ausgehandelt und auf EU-Ebene bereits an der Öffentlichkeit vorbei in einer <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=PRES/11/501&#038;format=HTML&#038;aged=0&#038;lg=en&#038;guiLanguage=en">nicht-öffentlichen Sitzung</a> des Agrar- und Fischereirats(!) unterzeichnet. Doch noch müssen das Europaparlament und die Parlamente vieler Mitgliedsstaaten abstimmen, ob das Abkommen angenommen wird. Nach massiven Protesten wurde die Ratifizierung zumindest in Polen bereits gestoppt. Auch wir können das schaffen. <a href="http://www.stopacta.de/">Nehmt am Protest Teil!</a></p>
<p><strong>Quellen</strong><br />
Allgemeine Argumente gegen ACTA: <a href="http://www.stopactaberlin.de/aufruf/">Stopp ACTA Berlin</a><br />
Argumente gegen ACTA mit Bezug zu Computerspielen: <a href="http://vdvc.de/wiki/ACTA">VDVC Wiki</a></p>

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		<title>AAW Flyer: Aussagen von Gamern sind bedeutungslos</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2012/01/27/aaw-flyer-aussagen-von-gamern-sind-bedeutungslos/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aaw]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Aktionsbündniss Winnenden hat einen neuen Flyer herrausgegeben, mit dem sie Lehrer über die Gefahren von &#8220;Gewaltspielen&#8221; aufklären möchten. Neben einem scheinbaren Zusammenhang zwischen diesen Spielen und Mobbing, zeigt der Verantwortliche Dr. Rudolf H. Weiß auch, warum die Gamer selbst &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/01/27/aaw-flyer-aussagen-von-gamern-sind-bedeutungslos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aktionsbündniss Winnenden hat einen neuen Flyer herrausgegeben, mit dem sie Lehrer über die Gefahren von &#8220;Gewaltspielen&#8221; aufklären möchten. Neben einem scheinbaren Zusammenhang zwischen diesen Spielen und Mobbing, zeigt der Verantwortliche Dr. Rudolf H. Weiß auch, warum die Gamer selbst in dieser Diskussion ignoriert werden können:</p>
<blockquote><p>Erwiesen ist:<br />
3. dass subjektive Aussagen und Selbstinterpretationen von Gamern („Ich bin nicht  aggressiv geworden“) bedeutungslos sind – auch nach dem Genuss von zu viel Alkohol fühlt man sich fahrtüchtig.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.stiftung-gegen-gewalt-an-schulen.de/index.php/projekte/621">Flyer für die Lehrkraft</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Open Origin: Alternative oder Fake?</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2012/01/21/open-origin/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[EA]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach und nach ändern sich Kleinigkeiten bei Origin. So behauptet der Lizenzvertrag seit gut einer Woche nicht mehr, englischem Recht zu unterliegen. Nun gibt es aber eine echte Überraschung: Bald schon könnte es ein Origin ohne DRM und Spywareverdacht geben. &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/01/21/open-origin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2115" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/logo_128x128x32.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/logo_128x128x32.png" alt="" title="Open-Origin-Logo" width="128" height="128" class="size-full wp-image-2115" /></a><p class="wp-caption-text">Open Origin</p></div>
<p>Nach und nach ändern sich Kleinigkeiten bei Origin. So behauptet der Lizenzvertrag seit gut einer Woche nicht mehr, englischem Recht zu unterliegen. Nun gibt es aber eine echte Überraschung:  Bald schon könnte es ein Origin ohne DRM und Spywareverdacht geben.</p>
<p>Auf der Webseite Sourceforge, die freien Software-Projekten ein Zuhause bietet, ist schon Anfang des Monats <a href="http://openorigin.sourceforge.net/">Open Origin</a> aufgetaucht. Der eigenen Beschreibung zufolge ist Open Origin ein „Tool, um Origin-basierte Spiele zu verwalten“. Was zunächst nach einem Fake aussieht, könnte in der Tat echt sein: Recherchen von <em>Gamona</em> zufolge, handelt es sich beim Autoren <a href="http://www.gamona.de/games/aktuelles,openorigin-open-source-alternative-zu-eas-origin-in-arbeit:news,2037734.html">„dmax“ um einen Mitarbeiter in EAs Security Risk Management Team</a>. Dafür spricht auch, dass eine <a href="http://forum.ea.com/eaforum/posts/list/285/7488935.page#19537200">Ankündigung mit einem EA-Forenaccount</a> gemacht wurde.</p>
<div id="attachment_2117" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Open-Origin-Screenshot.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Open-Origin-Screenshot-150x150.png" alt="" title="Open-Origin-Screenshot" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-2117" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot</p></div>
<p>Open-Source – also die Veröffentlichung des Programmcodes – bedeutet zunächst einmal, dass man genau nachlesen kann, was genau das Programm macht. Das ist zwar in der Spielebranche immer noch eine Seltenheit – viele Entwickler wollen nicht verraten, wie sie etwas programmiert haben – doch gibt es Positivbeispiele. So fährt auch der Steam- und Origin-Konkurrent „Desura“ eine <a href="http://www.desura.com/groups/desura/forum/thread/open-sourcing-desura">Open-Source-Strategie</a>, während unter den größeren Entwicklern vor allem id-Sofware einen guten Ruf genießt, da der Quellcode von älteren Spielen (<a href="https://github.com/TTimo/doom3.gpl">wie Doom 3</a>) freigegeben wird. Und etwas Erfahrung hat auch <a href="http://gpl.ea.com/">EA mit Open Source</a>: Der Publisher benutzt freie Software zur Entwicklung der eigenen Produkte.</p>
<p>Wahrscheinlich handelt es sich bei Open Origin um ein Projekt, das auf einen einzelnen EA-Mitarbeiter zurück geht. Hoffen wir, dass er von seinem Arbeitgeber Unterstützung und keine Kündigung bekommt.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Spielepetition erneut abgelehnt</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2012/01/18/spielepetition-erneut-abgelehnt/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Indizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[verbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen November wurde die vom VDVC und Stigma-Videospiele verfasste Petition gegen ein Verbot gewaltdarstellender Videospiele sowie die indizierte Titel auf ein Level mit der &#8220;keine Jugendfreigabe&#8221;-Kennzeichnung gleichzusetzen, vom Petitionsausschuss blockiert. Die Begründung damals war, dass sie einer anderen Petition zu &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/01/18/spielepetition-erneut-abgelehnt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen November wurde die vom VDVC und Stigma-Videospiele verfasste Petition gegen ein Verbot gewaltdarstellender Videospiele sowie die indizierte Titel auf ein Level mit der &#8220;keine Jugendfreigabe&#8221;-Kennzeichnung gleichzusetzen, vom Petitionsausschuss <a href="http://vdvc.de/2011/11/07/petition-blockiert-burokratie-gegen-burgerbeteiligung/">blockiert</a>. Die Begründung damals war, dass sie einer anderen Petition zu ähnlich sei, was aber schlicht und ergreifend nicht stimmte.</p>
<p>Nun wurde die Petition zwar erneut geprüft, aber auch erneut abgelehnt. Die Begründung: Es bestehe weder Handlungsbedarf noch Erfolgsaussichten:</p>
<blockquote><p>«Nach Prüfung aller Gesichtspunkte ist der Ausschussdienst zu dem Ergebnis gekommen, <strong>dass eine Umsetzung Ihres Anliegens angesichts der gegenwärtigen Handlungsprioritäten auf diesem Gebiet ausgeschlossen erscheint.</strong> Diese Auffassung stützt sich insbesondere auf folgende Erwägungen:Die Medien dienen der demokratischen Gesellschaft der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung. Artikel 5 des Grundgesetzes gewährleistet sowohl das Recht auf freie Meinungsäußerung und -verbreitung als auch die Freiheit der Berichterstattung durch die Medien. (…) Dieses Grundrecht findet allerdings dort seine Schranken, wo dies durch Vorschriften der allgemeinen Gesetze (…) bedingt ist (Art. 5 Abs. 2 des Grundgesetzes).»</p></blockquote>
<p>(Es folgt eine Aufstellung zur aktuellen Rechtslage.)</p>
<blockquote><p>«<strong>Aus den dargestellten Gründen ist kein gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Sinne Ihrer Petition erkennbar.</strong> Die Regelungen sind erforderlich, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jugendgefährdenden Medieninhalten zu gewährleisten.»</p>
<p>«Weil Ihre Petition nicht den gewünschten Erfolg haben werden, sieht der Ausschuss von einer Veröffentlichung auf der Internetseite des Petitionsausschusses ab. <strong>Diese Entscheidung erfolgte auf der Grundlage der „Richtlinie für die Behandlung von öffentlichen Petitionen“</strong> (Pkt. 4e) gemäß Ziffer 7.1 (4) der Verfahrensgrundsätze, die unter <a href="http://www.bundestag.de/Petitionen" rel="nofollow">www.bundestag.de/Petitionen</a> veröffentlicht sind.»</p></blockquote>
<p>Und das ist die offizielle Begründung. Auch wenn rein juristisch gesehen alles rechtens verlaufen ist, lässt einen diese Antwort doch am Sinn des gesamten Konzepts von Bürgerpetitionen zweifeln.</p>
<p>Wir werden aber auf jeden Fall am Ball bleiben. Und auch in der Politik ist die Reaktion auf Unverständnis gestoßen. Der Freiburger Pirat <a href="https://twitter.com/#!/branleb">Florian</a> hat sich bereits mit der Berliner Fraktion in Verbindung gesetzt und  auch der FDP-Bundestagsabgeordnete <a href="https://twitter.com/#!/jimmyschulz/status/158499567678128128">Jimmy Schulz</a> will sich das ganze noch mal anschauen.</p>

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		</item>
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		<title>Schulmeisterschaft in Mannheim</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/12/30/esport-schulmeisterschaft-in-mannheim/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 10:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vdvc.de/?p=2067</guid>
		<description><![CDATA[[Update, 20. Januar:] Das Turner musste leider abgesagt werden.[/Update] Am 28. Januar werden wollten wir zusammen mit dem RaumZeitLabor ein Offline-Turnier der eSport-Schulmeisterschaft veranstalten. Es wird sollte in der Boveristraße 22-24 in Mannheim stattfinden. Interessierte Teilnehmer müssen hätten sich nur &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/12/30/esport-schulmeisterschaft-in-mannheim/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Update, 20. Januar:] Das Turner musste leider abgesagt werden.[/Update]</p>
<div id="attachment_2079" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/eSport-Schulmeisterschaft-offline.jpg"><img class="size-full wp-image-2079" title="eSport-Schulmeisterschaft-offline" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/eSport-Schulmeisterschaft-offline.jpg" alt="" width="150" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Schulmeisterschaft</p></div>
<p>Am 28. Januar <del datetime="2012-01-20T10:04:15+00:00">werden</del> wollten wir zusammen mit dem <a href="http://raumzeitlabor.de/">RaumZeitLabor</a> ein Offline-Turnier der <a href="http://www.schulmeisterschaft.de/de/news/179737/Die-ersten-Offlineevents-der-Saison-Update-3-Ort-/">eSport-Schulmeisterschaft</a> veranstalten. Es <del datetime="2012-01-20T10:04:15+00:00">wird</del> sollte in der Boveristraße 22-24 in Mannheim stattfinden. Interessierte Teilnehmer <del datetime="2012-01-20T10:04:15+00:00">müssen</del> hätten sich nur <a href="mailto:info@schulmeisterschaft.de">per Mail</a> anmelden müssen, Computer <del datetime="2012-01-20T10:04:15+00:00">stehen</del> bereit<sup>[<a href="#esport-schulmeisterschaft-in-mannheim-n-1" class="footnoted" id="to-esport-schulmeisterschaft-in-mannheim-n-1">1</a>]</sup> gestanden. Um das Turnier nicht nur für die teilnehmenden Schüler sondern auch für deren Eltern und/oder Lehrern möglichst interessant zu gestalten, <del datetime="2012-01-20T10:04:15+00:00">bieten</del> wollten wir diesen neben Kaffee auch Hintergundinformationen und Wissenswertem im Bereich Medienerziehung anbieten. Die Idee <del datetime="2012-01-20T10:04:15+00:00">ist</del> war, dass sich die Erwachsenen in lockerer Runde untereinander sowie mit unseren Leuten vor Ort austauschen können, während das Turnier läuft.</p>

<ol class="footnotes">
	<li class="footnote" id="esport-schulmeisterschaft-in-mannheim-n-1"><strong><sup>[1]</sup></strong> Danke an Felix vom RaumZeitLabor! <a class="note-return" href="#to-esport-schulmeisterschaft-in-mannheim-n-1">&#x21A9;</a></li></ol>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/12/24/frohe-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 13:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen Besuchern, Freunden und Mitgliedern wünschen wir besinnliche Feiertage. Mögen eure Geschenke für viel Freude sorgen und auch eure Wüsche in Erfüllung gehen! PS: Unsere persönliche Überraschung ist schon geöffnet. In der Navigation findet ihr den neuen Punkt „Planet“, unter &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/12/24/frohe-weihnachten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allen Besuchern, Freunden und Mitgliedern wünschen wir besinnliche Feiertage. Mögen eure Geschenke für viel Freude sorgen und auch eure Wüsche in Erfüllung gehen!</p>
<div id="attachment_2048" class="wp-caption aligncenter" style="width: 970px"><a href="http://files.turtle-entertainment.de/xmas-2011/"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/image001.jpg" alt="" title="Merry X-Mas (by Turtle Entertainment)" width="960" height="466" class="size-full wp-image-2048" /></a><p class="wp-caption-text">Frohe Weihnachten! (Bild: Turtle Entertainment)</p></div>
<p>PS: Unsere persönliche Überraschung ist schon geöffnet. In der Navigation findet ihr den neuen Punkt „<a href="http://vdvc.de/planet">Planet</a>“, unter dem befreundete Blogs zusammengetragen werden. Hier und da mag noch der letzte Schliff fehlen und auch die Auswahl an Blogs ist noch im Fluss, doch lohnt es sich auf jeden Fall, einmal hinein zu schauen.</p>

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		<title>EA&#8217;s Statement zum runden Tisch</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/12/21/ea-statement-zum-runden-tisch/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EA]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[runder Tisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Electronic Arts hat sich nun erstmals seit dem runden Tisch am Anfang des Monats offiziell zur Kritik an Origin geäußert: Man habe «großen Respekt vor dem Engagement der Community». Inhaltlich hat sich allerdings leider immer noch nichts kaum etwas getan. &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/12/21/ea-statement-zum-runden-tisch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Electronic Arts hat sich nun erstmals seit dem runden Tisch am Anfang des Monats offiziell zur Kritik an Origin geäußert: Man habe «großen Respekt vor dem Engagement der Community». Inhaltlich hat sich allerdings leider <del datetime="2011-12-21T21:34:57+00:00">immer noch nichts</del> kaum etwas getan.</p>
<p>Nachdem wir zusammen mit den Machern von <a href="http://theorigin.de">theorigin.de</a> zu Gast in der Deutschlandzentrale in Köln waren, wurde es öffentlich erst einmal still aufseiten von EA. Wir bekamen ein <a href="http://www.theorigin.de/wordpress/?p=2280">paar Antworten nachgereicht</a>, die vor Ort nicht gegeben wurden, und kündigten unsererseits an, die Fortschritte anhand <a href="http://vdvc.de/wiki/EA_Origin/Forderungen_an_EA">unserer Forderungen</a> zu überprüfen. Darüber hinaus kommentierte EA-Pressesprecher <a href="http://www.theorigin.de/wordpress/?p=2280#comment-5693">Herr Lorber im theorigin-Blog</a>, offiziell war aber bis gestern nichts zu hören.</p>
<p>Dass das <a href="http://www.ea.com/de/news/offizielles-statement-von-ea-zum-runden-tisch-am-1-dezember-2011-1">Statement von EA</a> erst jetzt veröffentlicht wurde, sei dem Umstand geschuldet, dass man nicht «mit Wasserstandsmeldungen an die Öffentlichkeit gehen» wolle. Wer nach dieser Einleitung nun aber Fakten erwartet, wird bitter enttäuscht: Es folgt lediglich die vollkommen unkonkrete Feststellung, «jegliche Veränderungen [seien] in Einklang mit den Wünschen der Gamer in anderen Ländern» zu bringen. Dass neben Wünschen auch knallharte gesetzliche Vorgaben erfüllt werden müssen, ignoriert der Text. So wurden die durch Verbraucherzentrale und zuständigen Datenschutzbeauftragten formulierten Verstöße bisher ganz offensichtlich noch nicht verbessert. Wenigstens halbwegs Konkret sind die Vorstellungen, die EA von der eigenen Plattform hat.</p>
<blockquote><p>
Wir denken, dass es heutzutage nicht mehr ausreicht, ein Spiel zu entwickeln, auf einen Datenträger zu pressen und über den herkömmlichen Handel zu anzubieten. Wir müssen als Developer und Publisher auch die Möglichkeiten des Internets nutzen, denn die Mehrzahl der Gamer möchte dies. Ein solches Angebot sollte aus unserer Sicht vor allem diese drei Aspekte umfassen:
<ul>
<li>Die Möglichkeit, Spiele auch online zu kaufen und herunterzuladen.</li>
<li>Eine ganze Palette Online-Angeboten, die das Spiel im engeren Sinn betreffen, aber auch zusätzliche Angebote und Dienstleistungen.</li>
<li>Einen möglichst einfachen, wenig störenden und sicheren Kopierschutz.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Hieraus ergibt sich auch, dass Origin auf keinen Fall wieder abgeschafft werde. Das war aber wohl allen Betroffenen schon vorher klar. Somit bleibt als Quintessenz aus dem Statement, dass EA Origin weiterentwickeln werde. Laut Beteuerung will man dabei zuhören: «Die Stimme der deutschen Gamer […] ist dabei eine ganz wichtige Stimme.» Was genau das bedeutet? Vielleicht werden wir es noch erfahren. Insgesamt wäre eine „Wasserstandsmeldung“ vermutlich deutlich konkreter gewesen.</p>
<p><strong>Update:</strong> Es wurde zwar im Statement nicht erwähnt, doch hat EA einen der am runden Tisch gemachten Vorschläge umgesetzt. So werden jetzt <a href="http://www.ea.com/de/1/dokumente">zentral auf einer Webseite EULAS, Datenschutzbestimmungen</a> etc. in jeweils aktueller Fassung angeboten. Bisher betrifft sie zwar erst „Star Wars: The old Republic“, doch es sieht so aus, als würden weitere Spiele folgen. Wir begrüßen diese Maßnahme für mehr Transparenz als Schritt in die richtige Richtung, mögen weitere folgen. (via <a href="http://www.theorigin.de/wordpress/?p=2698">theorigin.de</a>, thx)</p>

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		<title>Offener Brief an Frontal21</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/12/09/offener-brief-an-frontal21/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 17:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Frontal21]]></category>
		<category><![CDATA[Killerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[offener Brief]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, im Beitrag „Zehn Jahre Frontal21“ werden Reaktionen auf Ihre Berichterstattung vom 09.11.2004 über sogenannte &#8220;Killerspiele&#8221; thematisiert. Anknüpfungspunkt der Redaktion war hierbei ein möglicher Zusammenhang zwischen der Nutzung von Videospielen und Gewalttaten sowie der Umstand, dass &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/12/09/offener-brief-an-frontal21/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>im Beitrag „Zehn Jahre Frontal21“ werden Reaktionen auf Ihre Berichterstattung vom 09.11.2004 über sogenannte &#8220;Killerspiele&#8221; thematisiert. Anknüpfungspunkt der Redaktion war hierbei ein möglicher Zusammenhang zwischen der Nutzung von Videospielen und Gewalttaten sowie der Umstand, dass einige Videospiele nicht indiziert, sondern „ab 18“ freigegeben wurden. Frontal21 sah sich daraufhin Kritik ausgesetzt, weil durch Auslassungen sowie schlicht unwahre Tatsachenbehauptungen unzutreffende Zusammenhänge suggeriert wurden.</p>
<p>So wurde – wir belassen es bei einem Beispiel &#8211; selbst noch in der offiziellen Stellungnahme behauptet, dass es in der Mission „Nachspiel im Sanatorium“ des Spiels „Hitman: Contracts“ darum ginge „Figuren, die an Behinderte erinnern, zu töten“. Tatsächlich ist der Protagonist selbst einer der Frontal21 „an Behinderte“ erinnernden Klone. Er hält sich in dem gezeigten Spielabschnitt in einer Einrichtung auf, die von Spezialeinheiten gestürmt werden soll. Ziel ist des Spielers ist es gerade nicht, sich und die anderen Insassen zu töten, sondern den Einsatzkräften zu entkommen. Der Spieler ist also Opfer und nicht Täter. Des weiteren kann die höchste Punktzahl nur durch eine friedliche Spielweise, die auf Schleichen und Verstecken setzt, erreicht werden. Ein Umstand, der durch zahlreiche Youtube-Videos belegt wird.</p>
<p>In dem Rückblick gelingt Ihnen hinsichtlich der Empörung der Gamer eine „Korrektur”: Es wird verschwiegen, dass der Protest der inhaltlich unzutreffenden Berichterstattung galt, sondern stattdessen wird der Anschein erweckt, dass die Reaktionen auf die erst durch spätere Sendungen erfolgte Thematisierung der Suchtgefahr abzielen würden:</p>
<blockquote><p>2004 – die digitale Gemeinde in Aufruhr: Frontal21 berichtet über Killerspiele. „Das macht süchtig“, sagten wir – und kassierten jede Menge Widerspruch und Parodien.</p></blockquote>
<p>Ein Vorgehen, das bei den Öffentlich-Rechtlichen offenbar System hat: Das Politmagazin Panorama behauptete anlässlich der Sendung „Killerspiele im Internet“, dass in „GTA: San Andreas“ derjenige gewinne, der „möglichst viele Frauen vergewaltigen“ würde – obwohl der Protagonist nach der Installation einer Mod von Frauen tatsächlich allein „auf eine Tasse Kaffe“ zu einvernehmlichen Geschlechtsverkehr eingeladen werden konnte. Die hierauf folgenden Proteste wurden ebenfalls umgedeutet: Auch hier war plötzlich nicht mehr die Bestürzung über die Verbreitung von Unwahrheiten, sondern die Angst, dass die Spiele verboten werden könnten, das maßgebliche Motiv der Spieler.</p>
<p>Bereits die von Ihnen an den Tag gelegte Arroganz, offenkundige Mängel der Berichterstattung zu leugnen, war einer Nachrichtensendung unwürdig. Dass Sie nunmehr die Kritik selbst aus den Kontext reissen und für Ihre Selbstdarstellung missbrauchen, spottet jeder Beschreibung. Wir fordern Sie hiermit auf gemäß § 6 des ZDF-Staatsvertrags, nach dem eine Berichterstattung „wahrheitsgetreu“ erfolgen muss, das weitere Verfälschen von Zusammenhängen zu unterlassen sowie die vorgenommenen Manipulation, wie es nach den gemäß § 10 RStV geltenden „anerkannten journalistischen Grundsätzen“ geboten ist, zu berichtigen.</p>
<p>Unterzeichner:
<ul>
<li>Matthias Dittmayer (für <a href="http://stigma-videospiele.de">stigma-videospiele.de</a>)</li>
<li>Patrik Schönfeldt (für den VDVC)</li>
</ul>
<p>(<a href='http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Frontal21-10Jahre-offener_Brief.pdf'>Offener Brief als PDF.</a>)</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Origin: Gesammelte Berichte</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2011/12/04/origin-gesammelte-berichte/</link>
		<comments>http://vdvc.de/blog/2011/12/04/origin-gesammelte-berichte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[EA]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[runder Tisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile haben (außer EA selbst) alle wirklich aktiven Teilnehmer vom (sogenannten) runden Tisch berichtet: Gamestar: »Das war ein Scheiß, und das wissen wir auch.« theorigin: Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht. VDVC: EA-Mitarbeiter hören zu und notieren Forderungen Stigma &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2011/12/04/origin-gesammelte-berichte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile haben (außer EA selbst) alle wirklich aktiven Teilnehmer vom (sogenannten) runden Tisch berichtet:</p>
<ul>
<li><strong>Gamestar:</strong> <a href="http://www.gamestar.de/spiele/battlefield-3/artikel/runder_tisch_zu_ea_origin,45612,2562654.html">»Das war ein Scheiß, und das wissen wir auch.«</a></li>
<li><strong>theorigin:</strong> <a href="http://www.theorigin.de/wordpress/?p=2153">Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.</a></li>
<li><strong>VDVC:</strong> <a href="http://vdvc.de/2011/12/01/origin-ea-mitarbeiter-horen-zu-und-notieren-forderungen/">EA-Mitarbeiter hören zu und notieren Forderungen</a></li>
<li><strong>Stigma Videospiele:</strong> <a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=5882">Origin scannte vielleicht doch</a> (für uns mit dabei)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
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