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	<title>VDVC</title>
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	<description>Verbraucherverband der Computerspieler</description>
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		<title>DDD: Das Drama um On-Disc-DLC</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Huber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[capcom]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Spieler sehen Downloadable Content, kurz DLC, als pure Abzocke seitens der Publisher. Umso mehr, wenn der Download nur Inhalte freischaltet die bereits auf der Disc waren. Die Publisher und Entwickler dagegen bestehen darauf, dass es ein notweniges Übel ist, &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/05/15/ddd-das-drama-um-on-disc-dlc/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Spieler sehen Downloadable Content, kurz DLC, als pure Abzocke seitens der Publisher. Umso mehr, wenn der Download nur Inhalte freischaltet die bereits auf der Disc waren. Die Publisher und Entwickler dagegen bestehen darauf, dass es ein notweniges Übel ist, ohne das sich die teure Produktion von Videospielen heutzutage gar nicht mehr rentieren würde.<br />
<span id="more-2326"></span></p>
<p>Prinzipiell gefällt mir das Konzept von <a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/Jk-mots-cover.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2327" title="Jk-mots-cover" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/Jk-mots-cover-296x300.jpg" alt="" width="296" height="300" /></a>DLC an sich sehr gut. In manchen Fällen ist es ja nichts anderes als das in den 90ern gängige Prinzip der Expansion Packs à la <em>Jedi Knight: Mysteries of the Sith</em> oder <em>Baldur&#8217;s Gate: Die Legenden der Schwertküste</em>. Man hat ein Spiel durch, will aber mehr davon. Und für eine Handvoll Dollar gibt es das selbe Gameplay in neuen Gebieten und einer neuen Geschichte. Das Konzept ist also bei Weitem nichts neues, nur inzwischen anders verpackt.</p>
<p>Das Problem liegt oft darin <strong>wie</strong> es verpackt ist.</p>
<p>Vermutlich habt ihr es schon anderswo gehört: Zu <em>Mass Effect 3</em> gibt es vom ersten Tag an DLC. Sogenannter “Day 1 DLC” kassiert immer am häufigsten Schelte von wütenden Spielern. Anstatt dem Spieler ein paar Wochen oder Monate nach dem ursprünglichen Release des Spiels neue Inhalte zu bieten, egal welche Form dieser jetzt annimmt, gibt es von Anfang ein Zusatzpaket. Das hat selbstverständlich einen merkwürdigen Nachgeschmack. Wenn dieser Inhalt schon zum Launch bereit war, warum ist er dann nicht auf der Disc die ich gerade für teures Geld erstanden habe? Umso schlimmer ist es, wenn sich heraus stellt, dass der “downloadable” Teil des Downloadable Content, quasi nur die Freischaltung der Inhalte war, die bereits auf der Disc vorhanden waren.<br />
Erst vor kurzem musste Capcom ziemlich einstecken, als findige Hacker die eigentlich als DLC gedachten Zusatzcharaktere im Crossover Prügelspiel Street Fighter X Tekken freischalteten und damit Online in den Kampf zogen.<a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/SFxT-DLC.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2330" title="SFxT-DLC" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/SFxT-DLC.jpg" alt="" width="558" height="425" /></a>Capcom hat den “On-Disc DLC” damit verteidigt, dass Spieler die sich gegen den Kauf entscheiden, trotzdem online gegen die zusätzlichen Charaktere kämpfen können. Was von einem technischen Standpunkt aus sicher Sinn macht. Immerhin müssen die Charaktere ja auch am Gerät des anderen Spielers dargestellt werden. Da hilft auch kein <a href="http://www.vg247.com/2012/04/02/capcom-responds-to-fan-better-business-bureau-complaint-about-on-disc-dlc/">offizielles Statement</a>:</p>
<blockquote><p>“SFxT verfügt über eine enorme Menge an Inhalten, die dem Spieler von der Disc aus direkt zur Verfügung stehen. Angesichts der 38 voll spielbaren Charaktere, sowie mehrere Spielmodi, hat SFxT von Anfang an viel zu bieten.</p>
<p>Es tut uns leid, dass manche unserer Fans nicht glücklich mit der gewählten Lieferungsmethode sind, glauben aber, dass diese Methode für flexibleres und effizentieres Gameplay während der Lebenszeit des Spiels sorgt.<br />
Es gibt effektiv keinen Unterschied zwischen DLC, der auf der Disc &#8216;verschlossen&#8217; ist und zu einem späteren Zeitpunkt zugänglich gemacht wird, oder als vollwertiger Download zur Verfügung gestellt wird, außer der Art der Lieferung.”</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Also rein rechtlich gesehen hat Capcom damit sicher Recht. Aber die Spieler kommen sich trotzdem verarscht vor. Zu Recht, meiner Meinung nach. Denn es ist nicht so, als hätte man nach dem Release des Spiels darüber nachgedacht, wie man es erweitern könnte. Diese zusätzlichen Teile waren fertig. Möglicherweise ist das oft der Fall. Vielleicht war auch auch der <em>Red Dead Redemption</em>-DLC <em>Undead Nightmare</em> schon fertig als das Spiel in den Regalen stand. Wie war es wohl mit dem 2-teiligem Epilog von <em>Castlevania: Lords of Shadow</em>? Der erschien erst Monate nach dem Launch. Wären <em>Reverie</em> und <em>Resurrection</em> kein totaler Mist gewesen, wäre das ein Beispiel für richtig gut gemachten DLC. Es muss ja kein Epilog sein. Möglich sind auch neue Level und Modi die nichts mit dem Hauptspiel und dessen Handlung zu tun haben. Seht euch den DLC von <em>F</em><em>allout 3</em> an. <a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/Fallout3-ThePitt1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2332" title="Fallout3-ThePitt" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/Fallout3-ThePitt1.jpg" alt="" width="660" height="371" /></a>Vier davon waren neue Quests an neuen Orten mit neuen Charakteren und neuen Waffen. Und <em>Broken Steel</em> wurde sogar, schockschwere Not!, dazu genutzt eine von Fans geforderte Änderung einzuführen. Die DLCs waren voneinander unabhängig, aber erweiterten das Gesamterlebnis. Und da sind wir wieder: erweitert. Von Erweiterung.<br />
Solcher DLC sollte der Standard sein, nicht die Ausnahme! Dann hätten die Spieler auch weniger Grund alte Spiele in Zahlung zu geben, was wiederum die Publisher freut, wenn es weniger gebrauchte Titel auf dem Markt gibt. Stattdessen hat man immer öfter das Gefühl, dass man für DLC bezahlt, der aus einem vollständigem Spiel entnommen wurde. Wie zum Beispiel bei <em>Mass Effect 3</em>:</p>
<p><em>Aus der Asche</em> ist das erste Paket mit Story Content für ME3. Aber die Geschichte um Shepards neustes Crewmitglied scheint mehr als nur “zusätzlicher” Inhalt zu sein. Der Protheaner Javik ist mehr als nur ein weiteres Gewehr im Kampf gegen die Reaper wie es Zaeed in <em>Mass Effect 2</em> damals war. Er öffnet einen Teil des Mass Effect Universums den wir bisher kaum kannten. Mehr als nur Gangster, Söldner und sonstigen Abschaum wie bei ME2 , sondern endlich mal handfesten Hintergrund zu den Protheanern. So handfesten Hintergrund, dass er nicht nur unsere, sondern vor allem Liaras Vorstellungen über sie massiv ins Wanken bringt.<br />
Zwar trägt Javik nichts zum finalen Sieg über die Reaper bei, was nicht auch James “IMASPAZMÄRIN HURRRR” Vega nicht auch geschafft hätte, aber es fühlt sich wirklich an, als hätte man hier Inhalte aus einem fertigem Spiel entnommen. Eine Annahme, die durch die Tatsache, dass auch ein Großteil von Aus der Asche bereits auf der Disc enthalten ist, untermauert wird.</p>
<p><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/ME3-DealWithIt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2331" title="ME3-DealWithIt" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/ME3-DealWithIt.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a>Laut <em>Gears of War</em>-Guru Cliffy B. ist On-Disc DLC ein <a href="http://www.escapistmagazine.com/news/view/116727-Bleszinski-On-Disk-DLC-an-Unfortunate-Reality">notwendiges Übel</a>. Wenn man ein Spiel entwickelt gibt es oft eine angeblich monatelange Phase in der der Content, das gesamte Spiel quasi, fertig ist. Aber das Team muss beschäftigt werden und so wird an DLC gearbeitet, der dann eben trotzdem noch schnell mit auf die Disc gepresst wird.<br />
Ob das jetzt die Wahrheit ist, kann ich natürlich nur schwer beurteilen. Aber es ändert nichts daran, dass es für uns Konsumenten, einfach schlicht scheiße ist, wenn wir mit unserem Geld sogenannte herunterladbare Inhalte erwerben, die aber bereits auf der Disc enthalten sind und nur für die Freischaltung bezahlen. Sicher ist es von einem technischen Standpunkt aus gesehen einfacher.</p>
<p>Capcom hat sich inzwischen für das Debakel um On-Disc DLC <a href="http://www.vg247.com/2012/05/15/capcom-%E2%80%9Cre-evaluating%E2%80%9D-on-disc-dlc-strategy/">entschuldigt</a>. In Zukunft würde man, wo auch immer möglich auf On-Disc DLC verzichten. Das Fantasy-Spektakel <em>Dragon’s Dogma</em>, welches am 25. Mai erscheint, und andere Spiele die in der Entwicklung bereits zu weit fortgeschritten sind, werden allerdings noch darüber verfügen. Die Frage ist, wie es danach weitergeht&#8230;</p>

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		<title>Crysis 2 hätte nicht für den Computerspielpreis nominiert werden dürfen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspielpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute findet die Verleihung des Computerspielpreises statt. In der Kategorie Bestes Deutsches Spiel ist mit dem Spiel Crysis 2 erstmals ein Ego-Shooter nominiert. Darüber echauffierte sich gestern der medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen. Seine formelle Kritik ist berechtigt: Crysis &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/04/26/crysis-2-hatte-nicht-fur-den-computerspielpreis-nominiert-werden-durfen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute findet die Verleihung des Computerspielpreises statt. In der Kategorie <em>Bestes Deutsches Spiel</em> ist mit dem Spiel <em>Crysis 2</em> erstmals ein Ego-Shooter nominiert. Darüber <a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_killerspiele_sind_nicht_preiswuerdig/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__21829/Inhalte.aspx">echauffierte sich</a> gestern der medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen. Seine formelle Kritik ist berechtigt: <em>Crysis 2</em> hätte nicht nominiert werden dürfen. Doch er zieht die falschen Schlüsse.</p>
<p>Wie die CDU korrekt feststellt, ist die Grundlage für die Vergabe des Computerspielpreises nach wie vor ein Mehrheitsbeschluss des Deutschen Bundestages von 2007. Damals war der Preis mutmaßlich geschaffen worden, um durch seine Vergabe eine Diffamierung und <a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2011/04/04/das-wird-es-nicht/">Stigmatisierung unerwünschter „Killerspiele“</a> zu erreichen. So wurde die Vergabe auf Spiele beschränkt, die „kulturell <strong>und</strong> pädagogisch wertvoll&#8221; sind. Die Anforderungen gingen so weit, dass faktisch nur noch Titel mit einer USK-Freigabe ab maximal 12 Jahren überhaupt eine Chance auf eine Auszeichnung hatten. Die Kritik der CDU ist also formell berechtigt: <em>Crysis 2</em> erfüllt nicht die ursprünglich aufgestellten Kriterien. Auch die Forderung einer „grundlegenden Neukonzeption&#8221; wäre konsequent, vorgeschlagen wird jedoch keine Reform sondern eine Rückbesinnung auf alte Vorurteile.</p>
<p>Momentan wird die Preisverleihung nur durch die Zusammenlegung mit dem <em>Lara</em>-Award überhaupt am Leben gehalten. Die ursprünglich geplante Prämierung pädagogischer Programme muss endlich ganz offiziell in etwas umgebaut werden, das den Namen <em>Deutscher Computerspielpreis</em> auch verdient. Die Nominierung von <em>Crysis 2</em> war daher eine mutige und richtige Entscheidung der Jury. Auch wenn sie formal nicht korrekt sein sollte, stellt sie einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar. Selbst in der kritischen Meldung Börnsens wird explizit darauf verwiesen, dass sich Videospiele an ein Erwachsenes Publikum richten können. Dieser Umstand sollte auch in offiziellen Ausgestaltung des Deutschen Computerspielpreises sichtbar werden.</p>
<p>Momentan befindet sich der Preis jedoch in einem Dilemma: Gewinnt <em>Crysis 2</em>, so könnte man annehmen, es handele sich (nur) um den nötigten Befreiungsschlag. Die Auszeichnung könnte den Beigeschmack bekommen, man wollte durch sie das Image des Preises aufwerten. Im anderen Fall könnte der Verdacht aufkommen, man hätte wieder einfach zum Kinderspiel gegriffen, ohne die Qualität ernsthaft zu bewerten. Nicht aufgekommen wäre das Problem, hätte es mehrere Kategorien „für Erwachsene&#8221; gegeben. Dass <a href="http://www.gamersglobal.de/news/50954/deutscher-computerspielpreis-2012-die-nominierungen">Nominierungen</a> wie <em>L.A. Noire</em>, <em>Battlefield 3</em>, <em>The Witcher 2</em> und <em>Skyrim</em> in den <em>Lara</em>-Award ausgelagert wurden, entspricht hoffentlich nur noch dem Geist der Vergangenheit.</p>
<p>Ohne diese dringend erforderliche Ausrichtung an den gesellschaftlichen Erwartungen kann der Preis nicht ein mal die intendierte positive Hervorhebung pädagogisch wertvoller Spiele für Kinder erreichen. Die bisher nicht vorhandene Relevanz des Preises macht ein Blick auf Amazon deutlich: Dort wird zum Beispiel <em>The Whispered World</em> mit insgesamt 44 Auszeichnungen beworben, zu jeder ist ein kleines Logo zu sehen. Nur die Ehrung als <em>Jugendspiel des Jahres</em> beim <em>Deutschen Computerspielpreis</em> 2010 ist offenbar keine Erwähnung wert.</p>
<p>Wir hoffen, dass dem Deutschen Computerspielpreis künftig die Bedeutung zuteil wird, die haben sollte, und wünschen allen Nominierten viel Erfolg.</p>

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		<title>Keine Blogger auf der Gamescom</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 21:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[gamescom]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen sind die erweiterten Akkreditierungsrichtlinien für die Gamescom 2012 online zu lesen. Sie bestimmen, wer einen Presseausweis für die diesjährige Messe bekommt und wer nicht. Die “wer nicht”-Kategorie ist dieses Jahr aber deutlich größer als zuvor, faktisch &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/04/25/keine-blogger-auf-der-gamescom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen sind die erweiterten Akkreditierungsrichtlinien für die Gamescom 2012 online zu lesen. Sie bestimmen, wer einen Presseausweis für die diesjährige Messe bekommt und wer nicht. Die “wer nicht”-Kategorie ist dieses Jahr aber deutlich größer als zuvor, faktisch will man nur noch Berufsschreiber. Manche Leute macht das stinkwütend. Andere grinsen zufrieden. Was heißt das für angehende Journalisten und leidenschaftliche Gaming-Blogger?</p>
<p>Erstmal, was genau bringt einem eigentlich die Pressakkreditierung? Ganz einfach. Ein Presseausweiß ermöglicht einem auf der Gamescom primär drei Dinge:</p>
<div id="attachment_2308" class="wp-caption alignright" style="width: 271px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_5405.jpg"><img class=" wp-image-2308 " title="IMG_5405" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_5405-300x225.jpg" alt="Battlefield 3 Schlange" width="261" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Auch am Pressetag muss man für gewisse Spiele eine Weile anstehen.</p></div>
<ol>
<li>Man kommt am Mittwoch schon rein. Der “Pressetag” an dem die Hallen alle schon geöffnet, Schlangen aber minimal sind.</li>
<li>Nutzung des Pressezentrums in dem Computer und eine eigene Garderobe bereitgestellt werden.</li>
<li>Zugang zur Business Area, wo Publisher und Entwickler ihre Spiele einem ausgewähltem Publikum präsentieren. Das ist mit Abstand der wichtigste Punkt, darauf komme ich später noch zu sprechen.</li>
</ol>
<p>Und was genau sind denn jetzt diese neuen <a href="http://www.gamescom.de/de/gamescom/presse/akkreditierung/akkreditierung_voraussetzungen/631voraussetzungen_1.php">Akkreditierungsrichtlinien</a>?</p>
<ul>
<li>Es werden keine Akkreditierungen an Inhaber privat initiierter Spiele-Homepages, privat initiierter Blogs sowie Podcast-Seiten ausgestellt.</li>
<li>Personen von Online-Medien erhalten eine Akkreditierung, wenn ein Belegexemplar ihrer bisherigen Berichterstattung zur gamescom vorliegt (mit eindeutiger Kenntlichmachung von Autor, Datum und Beitrag) und das Medium länger als ein Jahr besteht.</li>
<li>Zugriffszahlen und Größe des Mediums spielen bei der Akkreditierung und der zugelassenen Personenanzahl eine Rolle.</li>
</ul>
<p>Vielleicht sollte ich erst mal kurz klarstellen in welche Kategorie ich falle: Ja, ich bin Blogger, aber ich schreibe auch seit 3 Jahren für das Portal <a href="http://www.gamersunity.de/index.html">Gamersunity.de</a>. Wir sind jetzt bei Weitem kein 4Players, aber wir geben uns Mühe, alle zusammen. Außerdem haben wir schon zuvor über die Gamescom berichtet, also sollte das soweit klappen. Was nicht heißt, dass ich mich zurücklehne und die neuen Richtlinien befürworte.</p>
<p>Die Änderungen sorgten ohne Zweifel für Aufruhr. Dabei war 2011 das erste Mal, dass so viele Blogger überhaupt eingeladen waren (was die <a href="http://www.gamersunity.de/games/com-2011-die-cosplay-gallerie.story-26.sg.12.im.html">Cosplayer</a> im Pressezentrum erklären würde). Anscheinend gab es da einige Beschweren. Dennoch bin ich schockiert wie manche Leute sich über diese Entwicklung freuen. <em>“Dieses Jahr keine stinkenden Neckbeards mehr auf dem Fachbesuchertag? Sehr gut.”</em>, twittert der @Ludonaut. Der @Zwangsdemokrat hackt ebenfalls fröhlich auf den Bloggern rum: <em>“Ich würde auch nicht jeden fünfzehnjährigen Gehirnblonden in meinen Pressebereichen haben wollen.”</em><br />
Okay, es ist Twitter und ich kann jetzt nicht wirklich sagen wie ernst die das meinen. Aber es tut schon weh.</p>
<p>Jetzt wird diskutiert, wer überhaupt das Recht auf eine Presseakkreditierung hat. Es sei ja schön und gut, dass es (erwachsene) Blogger gibt die mit Herzblut bei der Sache sind, aber diese 15-jährigen Blogger-Kiddies die nur zum Merch abgreifen da sind, die sollen doch bitte draußen bleiben.<br />
<a href="http://de.krautgaming.com/30619/gamescom-2012-kolnmesse-degradiert-blogger/">Krautgaming</a> stellt (zu recht?) die Frage wer sich wann einen Journalisten nennen darf. Bin ich einer? Ist mein Blog einer von den guten oder den schlechten? Es wäre Quatsch der Gamescom Verwaltung zuzumuten jeden einzelnen Blog zu überprüfen, ob er die Akkreditierung wert wäre, aber ist der komplette Ausschluss etwa eine bessere Lösung? Was ist mit Leuten wie Manuspielt. Der hat zwar “nur” einen Podcast, aber der ist immerhin täglich und noch dazu ziemlich gut. Und auch er ist bei Publishern bekannt genug, dass ihm auf Anfrage Testmuster zugeschickt werden. Er würde vermutlich auch Termine in der Business Area bekommen. Bringt aber nix, wenn er nicht rein darf.</p>
<p><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/gamescom_header_975x285-e1335383078549.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2304" title="gamescom_header" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/gamescom_header_975x285-e1335383078549.jpg" alt="" width="533" height="166" /></a></p>
<p>Dann ist da noch der <a href="http://www.volker-bonacker.de/?p=3278">Artikel von Volker</a>. Volker ist ausgebildeter Journalist, lobt den Enthusiasmus den junge talentierte Amateure mit bringen. Aber <em>“Nur weil du dir Federn in den Arsch steckst, bist du kein Huhn.”</em> Tja, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ein “Huhn” werden ist nicht so leicht. Vielleicht sollte man diese Leuten, die, wie Volker so schön sagt, ihr Herzblut in die Sache stecken, tatsächlich mal für ein paar Tage “Hühner” sein lassen. Wer weiß, vielleicht gefällt ihnen das nach Körnern picken so sehr, dass sie den Stall gar nicht mehr verlassen wollen. Vielleicht sollte ich an diesem Punkt mit den Hühnervergleichen aufhören.</p>
<p>Eine Sache sollte vielleicht noch betont werden: Blogger werden nicht “ausgesperrt”, wie es auf manchen Seiten dramatisch genannt wird. Niemand verbietet ihnen die Messe von Donnerstag bis Sonntag zu besuchen. (Am Wochenende aber nur auf eigene Gefahr.) Die Frage ist, was sie dort wollen. Nur Swag abgreifen und <em>Black Ops 2</em> spielen? Das geht auch so. Aber für eine ernsthafte Berichterstattung ist die Akkreditierung unerlässlich. Da macht man einen Monat vorher Termine mit den Publishern aus um in kleinen, privaten Demos nochmal die wirklich saftigen Infos zu bekommen. Manchmal sind es Q&amp;A Sessions mit einem der Entwickler (Peter Molyneux), manchmal Spiele die auf dem Showfloor nicht zu sehen sind (<em>Aliens: Colonial Marines</em>) oder gar nicht erst in Deutschland erscheinen, aber dennoch gezeigt werden (<em>Anarchy Reigns</em>, <em>Bulletstorm</em>).</p>
<p>Auch ohne diese Dinge lohnt sich die Gamescom natürlich immer noch. Sonst wäre sie nicht jedes Jahr so fucking voll! Man kann immer noch neue Spiele anspielen, trifft mit Glück Fachprominenz, kann Unmengen an Geld für Merchandise ausgeben (bei mir war es letztes Jahr ein Cloud Strife auf Motorrad und ein Plüsch Angry Bird mit Soundeffekten) und mehr. Aber wenn man wirklich über die Gamescom berichten will, nicht nur selbst Spiele spielen und Spaß dabei haben, sondern seine Begeisterung und seine Vorfreude mit anderen Leuten teilen möchte, dann kommt man um die Pressetermine nicht herum.<br />
Wenn ich dieses Jahr tatsächlich keine Akkreditierung bekommen sollte, würde sich der Gamescom Besuch für mich kaum lohnen und ich würde nochmal gründlich drüber nachdenken, ob sich der Besuch lohnen würde.</p>

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		<title>Planet jetzt Hauptseite des VDVC</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[homepage]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer uns über die URL vdvc.de besucht, landet ab sofort nicht mehr auf dem Vereinsblog sondern auf Planet VDVC. Anlass ist der Umzug von Stigma Videospiele in unseren Verantwortungsbereich. Durch den Planeten möchten wir eine zentrale Anlaufstelle für beide Blogs &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/04/16/planet-jetzt-hauptseite-des-vdvc/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer uns über die URL <a href="http://vdvc.de">vdvc.de</a> besucht, landet ab sofort nicht mehr auf dem Vereinsblog sondern auf Planet VDVC. Anlass ist der Umzug von <a href="http://stigma-videospiele.de/">Stigma Videospiele</a> in unseren Verantwortungsbereich. Durch den Planeten möchten wir eine zentrale Anlaufstelle für beide Blogs bieten, sodass zum einen Stigma Videospiele in seiner heutigen Form erhalten bleiben kann, wir aber auch nicht zwei nebeneinander herlaufende Seiten ohne gegenseitigen Bezug betrieben.</p>
<p>Auf diese Weise wird zudem den Beiträge aller anderen Beitragenden eine prominentere Position eingeräumt. Wir denken, dass dies gut zu unserem Charakter als Verband passt, und hoffen, dass sich bald weitere Mitglieder, Freunde und Mitstreiter beteiligen.</p>

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		<title>Minecraft indiziert (Aprilscherz)</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bpjm]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie aus der aktuellen Ausgabe des Mitteilungsblattes der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM Aktuell) hervor geht, hat die Behörde das beliebte Computerspiel Minecraft mit sofortiger Wirkung indiziert. Aufgrund der als menschenverachtend angesehenen Darstellungen brennender Zombies wurde darüber hinaus die bundesweite &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/04/01/bpjm-indiziert-minecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus der aktuellen Ausgabe des Mitteilungsblattes der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (<em>BPjM Aktuell</em>) hervor geht, hat die Behörde das beliebte Computerspiel <em>Minecraft</em> mit sofortiger Wirkung indiziert. Aufgrund der als menschenverachtend angesehenen Darstellungen brennender Zombies wurde darüber hinaus die bundesweite Beschlagnahme des Titels angeordnet.</p>
<div id="attachment_2290" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/minecraft-zombie1.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/minecraft-zombie1-300x168.png" alt="Zombie aus Minecraft" title="minecraft-zombie" width="300" height="168" class="size-medium wp-image-2290" /></a><p class="wp-caption-text">Zu grausam für Deutschland: Brennende Zombies</p></div>
<p>Mit Minecraft ist nun also das letzte noch erhältliche Spiel verboten worden, in dem brennende Zombies gezeigt werden. Spiele wie <em>Minecraft</em>, die „grausame […] Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen“ zeigen, gelten dem Gesetzgeber zufolge als gefährlich und sind folglich verboten. In besonders schwerwiegenden Fällen wird die Gewaltverherrlichung per Gerichtsbeschluss formell festgestellt. Experten haben schon lange gemutmaßt, wann es bei <em>Minecraft</em> so weit sein wird. Bei Spielen wie <em>Left4Dead</em> oder <em>Dead Island</em>, die ähnlich brutalen Inhalt zeigen, hatte die BPjM rascher reagiert.</p>
<p>In der Begründung heißt es hierzu, die Jugendschützer hätten sich zunächst von der harmlos anmutenden Optik irritieren lassen. Das Spiel sei durch diese „besonders heimtückisch, denn die Lego-Grafik [spreche] besonders kleine Kinder an“.  Diese bekämen dann aufgrund der im Spiel nachts und in dunklen Räumen erscheinenden Monster Angst vor der Dunkelheit. Durch die möglicherweise folgenden Schlafstörungen könne die Entwicklung der Spieler nachhaltig gestört werden.</p>
<p><strong>Update (14:57), via <a href="http://gamer-passion.blogspot.de/2012/04/minecraft-eine-gefahr-fur-die-jugend.html">Gamer-Passion</a>:</strong> Auch führende Innenpolitiker begrüßen die Beschlagnahme. Nach aktuellen Geheimdienstinformationen könne das Spiel von Terroristen zur Kommunikation genutzt werden. Mit den im Spiel vorkommenden Klötzen sei es möglich, das komplette Morsealphabet abzubilden.</p>
<p><strong>Update (2. April):</strong> Wie schon festgestellt wurde, handelt es sich bei dieser Nachricht um einen Aprilscherz. Hoffentlich hattet ihr mit der „Nachricht“ genau so viel Spaß wie wir. Danke auch an <a href="http://www.gamersunity.de/games/minecraft-indiziert-brennende-zombies-brutal-fuer-deutschland.t166852.html">gamersunity</a> fürs Mitspielen.</p>

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		<title>Deutscher Computerspielpreis 2012: Auf dem richtigen Weg?</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2012/03/07/deutscher-computerspielpreis-2012-auf-dem-richtigen-weg/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 20:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspielpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgut]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem das Gewalttabu beim Deutscher Computerspielpreis im Jahr 2010 von vielen Seiten kritisiert wurde, kam man im letzten Jahr um einen erneuten Skandal herum. Stattdessen arbeitete man daran, möglichst keine Angriffsfläche zu bieten und den Preis somit in der Bedeutungslosigkeit &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/03/07/deutscher-computerspielpreis-2012-auf-dem-richtigen-weg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das <a href="http://vdvc.de/blog/2010/05/03/gewalttabu-beim-deutschen-computerspielpreis/">Gewalttabu beim Deutscher Computerspielpreis</a> im Jahr 2010 <a href="http://www.gamersglobal.de/meinung/deutscher-computer-kinderkram-preis">von</a> <a href="http://www.gamestar.de/spiele/anno-1404/artikel/die_anno_farce,44554,2314620.html">vielen</a> <a href="http://www.pcgames.de/Deutscher-Computerspielpreis-2010-Event-233747/News/Entwicklerverband-GAME-zum-Deutschen-Computerspielpreis-Voellig-ueberzogene-Angst-vor-USK-18-USK-16-Ratings-746751/">Seiten</a> kritisiert wurde, kam man im letzten Jahr um einen erneuten Skandal herum. Stattdessen arbeitete man daran, möglichst keine Angriffsfläche zu bieten und den Preis somit <a href="http://vdvc.de/blog/2011/03/31/computertspielpreis-2011%E2%80%93-auf-dem-weg-in-die-bedeutungslosigkeit/">in der Bedeutungslosigkeit</a> zu versenken. Schon damals war klar: Spätestens, <em>Crysis 2</em> würde die Verantwortlichen dazu zwingen, Farbe zu bekennen. Sollte erneut ein weiter Bogen um alle Computerspiele gemacht werden, die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind, müsste der Preis wohl endgültig ins Kinderparadies abgeschoben werden.</p>
<div id="attachment_1440" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/computerspielpreis.png"><img class="size-medium wp-image-1440" title="Logo: Deutscher Computerspielpreis" src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/computerspielpreis-300x52.png" alt="" width="300" height="52" /></a><p class="wp-caption-text">Deutscher Computerspielpreis</p></div>
<p>Und so ist es auch nicht all zu erstaunlich, dass <em>Crysis 2</em> nun wirklich nominiert wurde. Eine klare Favoritenrolle als <em>Bestes deutsches Spiel</em> kommt dem Titel jedoch nicht zu: Dass sich <em>Anno 2070</em> nicht zu verstecken braucht, steht wohl außer Frage. Und <em>Daedelic</em>, das Studio hinter <em>Harveys neue Augen</em>, wird als legitimer Nachfolger der geradezu legendären Point-and-Click-Entwickler von <em>Lucasarts</em> gehandelt. Ernstzunehmende Konkurrenz also.</p>
<p>So befindet sich der Preis in einem Dilemma: Gewinnt <em>Crysis 2</em>, so könnte man annehmen, es handele sich (nur) um den benötigten Befreiungsschlag. Die Auszeichnung könnte den Beigeschmack bekommen, man wollte durch sie das Image des Preises aufwerten. Im anderen Fall könnte der Verdacht aufkommen, man hätte wieder einfach zum Kinderspiel gegriffen, ohne die Qualität ernsthaft zu bewerten. Nicht aufgekommen wäre das Problem, hätte es mehrere Kategorien „für Erwachsene“ gegeben. Dass <a href="http://www.gamersglobal.de/news/50954/deutscher-computerspielpreis-2012-die-nominierungen">Nominierungen</a> wie <em>L.A. Noire</em>, <em>Battlefield 3</em>, <em>The Witcher 2</em> und <em>Skyrim</em> in den <em>LARA</em>-Award ausgelagert wurden, entspricht hoffentlich nur noch dem Geist des letzten Jahres. Dieses Konstrukt führt jedoch dazu, dass der Verleihung weiterhin ein Makel anhaftet. Unterm Strich wird sich also dieses Jahr vermutlich noch nicht klären lassen, wie ernst man den <em>Deutschen Computerspielpreis</em> in Zukunft nehmen kann.</p>

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		<title>Danke!</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2012/02/25/danke/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 20:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gordon Creative</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[community]]></category>
		<category><![CDATA[Stigma Videospiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Matthias, Ich wollte mich schon immer einmal wie Frau Merkel fühlen, und eine emotionale Rede von großer Bedeutung halten! Jetzt habe ich auch einen Grund dazu. Wie du uns mitgeteilt hast, wird deine berufliche Laufbahn es dir nicht mehr &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/02/25/danke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias,</p>
<p>Ich wollte mich schon immer einmal wie Frau Merkel fühlen, und eine emotionale Rede von großer Bedeutung halten! Jetzt habe ich auch einen Grund dazu. Wie du uns mitgeteilt hast, wird deine berufliche Laufbahn es dir nicht mehr ermöglichen, <a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/">Stigma-Videospiele.de</a> in diesem großen Ausmaß weiterzuführen. Wir wollen uns für dein Vertrauen bedanken, die technische Verantwortung deines Blogs in unsere Hände zu geben.</p>
<p>Ich denke, schief über den Daumen gepeilt, gab es bisher kein Projekt in der Videospielszene, das einen derart signifikanten Beitrag dazu geleistet hat, Videospiele als Kultur und nicht als Stigma wahrzunehmen. Dein berühmtes <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak">Youtube-Video</a>, in dem du die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten auseinander nimmst, hat über 2 Millionen Zuschauer &#8211; dagegen sieht selbst Youtube-Star HerrTutorial alt aus!</p>
<p>Ich hoffe, du findest auch weiterhin die Zeit, deinen Blog mit Informationen zu füttern und in dem von uns assimilierten <a href="http://vdvc.de/forum/viewforum.php?f=79">Forum</a> deine Meinung kund zu tun. Wir wünschen dir viel Erfolg und können es kaum erwarten, wenn du als Anwalt dem Gesetzgeber vor dem Bundesverfassungsgericht zeigst, wo der Hammer hängt, wenn es um Videospielzensur geht!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Gordon Creative</p>
<p>im Namen deiner treuen Leser.</p>

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		<title>Demonstration am 25.2.: Erneuter Protestaufruf gegen ACTA</title>
		<link>http://vdvc.de/blog/2012/02/20/demonstration-am-25-2-erneuter-protestaufruf-gegen-acta/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Morlok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzfassung: Am Samstag den 11. Februar fand die erste Europaweite Demonstrantion gegen das ACTA-Abkommen statt. Unsere Justizministerin hat bereits einen Tag zuvor bekanntgegeben, dass sie den Vertrag vorerst nicht unterzeichnet. Wie Heise berichtet (heise-online 13.02.), hält die Regierung allerdings weiter &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/02/20/demonstration-am-25-2-erneuter-protestaufruf-gegen-acta/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzfassung:</strong><br />
Am Samstag den 11. Februar fand die erste Europaweite Demonstrantion gegen das ACTA-Abkommen statt. Unsere Justizministerin hat bereits einen Tag zuvor bekanntgegeben, dass sie den Vertrag vorerst nicht unterzeichnet. Wie Heise berichtet (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-haelt-an-ACTA-fest-1433467.html" title="Bundesregierung hält an ACTA fest" target="_blank">heise-online 13.02.</a>), hält die Regierung allerdings weiter an dem Abkommen fest, 22 Länder in der EU haben bereits unterzeichnet und am 1. März soll eine Anhörung im EU-Parlament stattfinden. ACTA wird zwangsläufig große Auswirkung auf unser zukünftiges Leben haben, da es eine Richtungsentscheidung ist, welche sich nicht mehr so leicht umkehren lässt. Deswegen sind für den kommenden Samstag, dem 25. Februar, weitere Proteste in Deutschland und Europa geplant. Eine Liste der Städte gibt es hier bei <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos2" title="Übersicht der Demonstrationsorte" target="_blank">stopacta-protest.info</a>.</p>
<p><strong>Langfassung:</strong><br />
Zur letzten Anti-ACTA-Demonstration am 11. Februar sind deutschlandweit über 100.000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten nicht, wie einige Kommentatoren in den Medien behaupteten, für dass illegale kopieren von Information, sondern richtete sich vor allem gegen die durch ACTA vermeintlich eingeführten Maßnahmen wie Netzsperren und das sogenannte &#8220;Three-Strikes-Modell&#8221;. Sie sahen ihre Freiheit bedroht, welche sie auch im Netz selbstverständlich ausleben wollten. Von den Medienunternehmen wurden die Demonstrationen mit Ablehnung zur Kenntnis genommen. Sie bezeichneten sie sogar als &#8220;koordinierte Attacken auf demokratische Institutionen&#8221; (<a title="Wirtschaftsverbände bezeichnen ACTA-Proteste als “koordinierte Attacken auf demokratische Institutionen”" href="https://netzpolitik.org/2012/wirtschaftsverbande-bezeichnen-acta-proteste-als-koordinierte-attacken-auf-demokratische-institutionen/" target="_blank">Netzpolitik.org 14.02.</a>).<br />
Zugegeben: in der endgültigen Fassung des Vertrages stehen solche Methoden nicht (mehr) drin, dennoch hat ACTA weitreichende Auswirkungen auf unseren Alltag. Denn mit ACTA wäre es möglich das Surfverhalten der Internetnutzer zu überwachen, die sich dagegen kaum wehren können, weil der Vertrag einzig aus der Sicht der Rechteinhaber verfasst wurde. Rechte der Nutzer bzw. ein Rechtsschutz gegen die durch ACTA ermöglichten Methoden sind im Vertrag nicht vorgesehen (<a title="NDR ZAPP: ACTA, das Netz und die Urheber" href="https://netzpolitik.org/2012/ndr-acta-das-netz-und-die-urheber/" target="_blank">Netzpolitik.org 16.02.</a>)</p>
<p>In der Debatte um ACTA wird dabei immer wieder darauf verwiesen, dass es um den Schutz des Urheberrechtes und von &#8220;geistigem Eigentum&#8221; ginge. Da aber diejenigen, die sich am stärksten für ACTA einsetzen nicht die Urheber sondern die Rechteinhaber, also die Verwerter sind, kann man zurecht sagen, dass es bei ACTA weniger um Urheber- als um Verwerterrechte geht (<a title="Die mittelalterliche Gesetzeskeule ad ACTA legen" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1681211/" target="_blank">Deutschlandradio 20.02.</a>). Durch den schwammigen Vertragstext sind die Auswirkungen von ACTA nur schwer vorauszusagen. Mit Sicherheit lässt sich allerdings sagen, dass durch dieses Vertragswerk die &#8220;private Zusammenarbeit&#8221; zwischen Rechteinhabern und Internetanbietern gefördert werden soll. Zudem gehen viele Beobachter davon aus, dass es geheime Zusatzprotokolle geben muss, in denen genauere Angaben zu angepeilten Methoden stehen. Hiervon geht sogar der derzeitige Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz aus, der wie auch viele andere die generelle Intransparenz von ACTA kritisiert (<a title="Bericht aus Berlin,12.02.2012 Interview mit Martin Schulz" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab1864_bab-sendung13476.html" target="_blank">Bericht aus Berlin 12.02.</a>).<br />
Die Gefahren von ACTA lauern also eher unter der Oberfläche. Es enthält per se keine drakonischen Strafen für Urheberrechtsverletzer, fördert allerdings einen rigiden Umgang. Auch ist nicht davon auszugehen, dass mit ACTA nicht doch zu Gesetzesverschärfungen kommen kann. Zum einen zementiert ACTA das bestehende Urheberrecht, so dass eine Reformirrung deutlich erschwert wird. Zum anderen befürchten einige, dass sich die schon erwähnten Netzsperren und andere Methoden zur Not durch ACTA begründen lassen würden, und sie so doch eingeführt werden könnten. Dies ist insofern plausibel, da diese Ideen durchaus derzeit Diskutiert werden, wie eine kürzlich vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie zeigt (<a title="Warnmodelle sind unsinnig und gefährlich" href="https://netzpolitik.org/2012/warnmodelle-sind-unsinnig-und-gefahrlich/" target="_blank">Netzpolitik.org 3.02.</a>).</p>
<p>Was für Auswirkungen ACTA für uns Video- und Computerspieler haben könnte haben wir schon bei <a title="Proteste gegen ACTA" href="http://vdvc.de/blog/2012/02/06/demonstrationen-gegen-acta-am-11-februar/" target="_blank">unserem letzten Protestaufruf</a> geschildert. Wir sind jedoch auch der Meinung, dass man aber nicht den Blick aufs große Ganze dabei verlieren sollte. ACTA ist ein einseitig verfasster, intransparenter und unausgewogener Vertrag, welcher, wenn er Ratifiziert werden würde, die Debatte um das Urheberrecht auf Jahrzehnte hinaus bestimmen würde. Deshalb Rufen wir auch dieses mal dazu auf, dass ihr euch am 25. Februar zu einer der deutschlandweiten Demonstrationen geht.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page">http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page</a></li>
<li><a href="http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/">http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/</a></li>
</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Proteste gegen ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[demo]]></category>
		<category><![CDATA[demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[kopierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Samstag, den 11. Februar, gibt es in zahlreichen Städten in Deutschland und ganz Europa Demonstrationen und Aktionen gegen das ACTA-Abkommen. Dieses richtet sich dem Namen nach gegen Fälschungen, verschärft aber auch das Urheberrecht. Es bringt Gefahren nicht nur &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/02/06/demonstrationen-gegen-acta-am-11-februar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/ACTA-Karte.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/ACTA-Karte-300x224.png" alt="" title="ACTA-Karte" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-2183" /></a><p class="wp-caption-text">Protest gegen ACTA</p></div>
<p>Am kommenden Samstag, den 11. Februar, gibt es in <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos">zahlreichen Städten in Deutschland</a> und ganz Europa Demonstrationen und Aktionen gegen das ACTA-Abkommen. Dieses richtet sich dem Namen nach gegen Fälschungen, verschärft aber auch das Urheberrecht. Es bringt Gefahren nicht nur für uns als Computerspieler, sondern für die komplette Bevölkerung mit sich, daher hat sich ein <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/Support">breites Bündnis</a> gebildet, um ACTA zu verhindern. Wir rufen euch auf, an den Demonstrationen Teil zu nehmen und die <a href="http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?slideshow">Petition gegen ACTA</a> zu unterzeichnen.</p>
<h1>Warum sind wir gegen ACTA?</h1>
<ul>
<li><strong>ACTA gefährdet Menschenleben:</strong> Harte Sanktionen im Transit sollen den Zugang zu kostengünstigen Medikamenten (Generika) erschweren. Die Leidtragenden sind zumeist Menschen in Entwicklungsländern, welche sich die teure Medizin aus den Industriestaaten nicht leisten können.</li>
<li><strong>ACTA bedroht das freie Internet:</strong> Provider und Webseiten-Betreiber sollen ermutigt werden, ihre Nutzer zu überwachen und Inhalte herauszufiltern. “Freiwillige” Lösungen zwischen privaten Akteuren werden durch das ACTA-Abkommen gefördert. Dadurch werden unsere Grundrechte in die Hände der Wirtschaft gegeben.</li>
<li><strong>ACTA zementiert das veraltete Urheberrecht:</strong> Das Abkommen soll eine Grundsatzentscheidung treffen, damit alte und überkommene Geschäftsmodelle in die nächsten Dekaden gerettet werden. Dadurch stellt sich ACTA gegen Innovation und zeitgemäße Modelle, die den Interessen von Nutzern und Kreativen Rechnung tragen. Die rasanten Umbrüche der modernen digitalen Welt werden ignoriert.</li>
<li><strong>ACTA entwertet alte Software:</strong> Es wird neben der Verbreitung auch die nicht autorisierte Nutzung unter Strafe gestellt. Ausnahmen hierzu gibt es nicht einmal für verwaiste Werke (z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abandonware">Abandonware</a>), deren Urheber nicht mehr ermittelbar sind.</li>
<li><strong>ACTA schränkt die Kreativität ein:</strong> Das Abkommen nimmt keine Rücksicht auf „Fair Use“ oder das Eigentumsrecht der Nutzer. „Let&#8217;s Play“s, Screencasts, (Meme-) Bilder und Fan-Patches werden kriminalisiert. Sogar für Satiren und Parodien gibt es keine Ausnahmen.</li>
<li><strong>ACTA ist undemokratisch</strong> und hinter verschlossenen Türen verhandelt worden. Während Vertreter der Pharma-, Film- und Musikindustrie mitreden durften, wurden gewählte Abgeordnete und die Zivilgesellschaft ausgeschlossen. Nationale Parlamente oder das EU-Parlament durften also nicht mitreden, sie können nun lediglich zustimmen oder ablehnen. Sogar die Einsicht in die Verhandlungsprotokolle wurde verweigert.</li>
</ul>
<h1>Wie ist der Stand?</h1>
<p><div id="attachment_2153" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/stoppacta.png"><img src="http://vdvc.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/stoppacta.png" alt="" title="stoppacta" width="150" height="173" class="size-full wp-image-2153" /></a><p class="wp-caption-text">Stopp ACTA!</p></div>
<p>ACTA wurde im Geheimen ausgehandelt und auf EU-Ebene bereits an der Öffentlichkeit vorbei in einer <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=PRES/11/501&#038;format=HTML&#038;aged=0&#038;lg=en&#038;guiLanguage=en">nicht-öffentlichen Sitzung</a> des Agrar- und Fischereirats(!) unterzeichnet. Doch noch müssen das Europaparlament und die Parlamente vieler Mitgliedsstaaten abstimmen, ob das Abkommen angenommen wird. Nach massiven Protesten wurde die Ratifizierung zumindest in Polen bereits gestoppt. Auch wir können das schaffen. <a href="http://www.stopacta.de/">Nehmt am Protest Teil!</a></p>
<p><strong>Quellen</strong><br />
Allgemeine Argumente gegen ACTA: <a href="http://www.stopactaberlin.de/aufruf/">Stopp ACTA Berlin</a><br />
Argumente gegen ACTA mit Bezug zu Computerspielen: <a href="http://vdvc.de/wiki/ACTA">VDVC Wiki</a></p>

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		<title>AAW Flyer: Aussagen von Gamern sind bedeutungslos</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Huber</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aaw]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Aktionsbündniss Winnenden hat einen neuen Flyer herrausgegeben, mit dem sie Lehrer über die Gefahren von &#8220;Gewaltspielen&#8221; aufklären möchten. Neben einem scheinbaren Zusammenhang zwischen diesen Spielen und Mobbing, zeigt der Verantwortliche Dr. Rudolf H. Weiß auch, warum die Gamer selbst &#8230; <a href="http://vdvc.de/blog/2012/01/27/aaw-flyer-aussagen-von-gamern-sind-bedeutungslos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aktionsbündniss Winnenden hat einen neuen Flyer herrausgegeben, mit dem sie Lehrer über die Gefahren von &#8220;Gewaltspielen&#8221; aufklären möchten. Neben einem scheinbaren Zusammenhang zwischen diesen Spielen und Mobbing, zeigt der Verantwortliche Dr. Rudolf H. Weiß auch, warum die Gamer selbst in dieser Diskussion ignoriert werden können:</p>
<blockquote><p>Erwiesen ist:<br />
3. dass subjektive Aussagen und Selbstinterpretationen von Gamern („Ich bin nicht  aggressiv geworden“) bedeutungslos sind – auch nach dem Genuss von zu viel Alkohol fühlt man sich fahrtüchtig.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.stiftung-gegen-gewalt-an-schulen.de/index.php/projekte/621">Flyer für die Lehrkraft</a></p>

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