RTL Nachtjournal über Verbindungen zum Militär

(rtl) Das RTL Nachtjournal hat sich am 07.11.2014 mit Verbindungen zwischen der Videospielindustrie und dem US-Militär befasst. So würden sich Spielentwickler als Berater für das Militär betätigen. Hierbei lässt eine Aussage über die Hintergründe von Videospielen aufhorchen:

    „Die ersten Computerspiele entstanden durch für das Militär entwickelte Technik.“

Eine Nachfrage, was man sich hierunter vorstellen darf, bleib leider unbeantwortet. So bleibt offen, ob First-Person-Shooter – fälschlicherweise – als Produkt militärischer Entwicklungen verstanden wurden oder bloß gemeint ist, dass die Entwicklung von Computern maßgeblich durch das Militär vorangetrieben wurde.

Psychiater Besser warnt vor „Vergiftung“ durch Computerspiele

(spon) Für Spiegel Online hat Bianca Maley den Psychiater Lutz-Ulrich Besser zur Wirkung der Videoaufnahmen von ISIL-Gräueltaten befragt, der bei dieser Gelegenheit vornehmlich gewaltdarstellende Computerspiele kritisiert. Bereits 2009 warnte er, dass deren Auswirkungen „immer noch völlig unterschätzt“ würden, da man wegen dieser Spiele „inzwischen von einem Heer gut trainierter jugendlicher Scharfschützen umgeben“ sei.

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Presserat: „Süchtig“ muss nicht „süchtig“ heißen

Anlässlich des 5. Jahrestags des Amoklaufs von Winnenden sendete das „ZDF heute journal” am 11.03.2014 einen mehrminütigen Beitrag über pathologische Fälle von Computerspielsucht. Aufhänger hierfür war die Aussage, dass der damalige Täter „süchtig nach Computerballerspielen gewesen sein“ soll. Dies überrascht, weil in einer Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Stuttgart zwar davon die Rede ist, dass der Täter mit einem Wirtschaftssimulationsspiel, Online-Poker und Ego-Shooter-Spielen „viel Zeit am Computer [verbrachte]“, doch von einer „Sucht“ – die vor dem Hintergrund anderer Freizeitaktivitäten wie Fußball, Tischtennis, Armwrestling und „richtiges“ Poker nicht bestanden haben dürfte – ist keine Rede.

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„Wolfenstein: The New Order“ – Nutzer über Zensur getäuscht? (Update)

(SB.com) Mit 82 % versucht der Großteil der deutschen Gamer immer bzw. meistens an unzensierte Versionen von Videospielen zu gelangen – dies wurde in der VDVC-Umfrage 2013 (S. 21) festgestellt. Praktisch sind die Publisher hierbei nicht immer eine Hilfe, die u.a. im Fall von „Sniper: Ghost Warrior“ ein Spiel versprechen, dass „100 % uncut“ sei, obwohl es das nicht ist. Neustes Beispiel hierfür ist der Titel „Wolfenstein: The New Order“, bei dem sich Nutzer getäuscht fühlen.

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Offtopic: Was BILDblog nicht zeigt (Update)

Vorweg – dieser Beitrag ist eine Ausnahme und soll es auch bleiben. Wie viele andere auch, teile ich BILDblog regelmäßig „sachdienliche Hinweise“ mit. Diesen wird regelmäßig keine Beachtung geschenkt, wofür ich prinzipiell Verständnis habe: Das BILDblog-Team wird mit seinen Kapazitäten haushalten müssen. Andererseits kann ich die Auswahl nicht immer nachvollziehen. Da ist es offenbar wichtiger, den drölfzigsten Artikel über „Schleichwerbung“ zu bringen, als sich anderen Themen zu widmen. Ich führe über meine Hinweise nicht Buch, weshalb ich an dieser Stelle bloß die letzten 2 meiner Einsendungen als Beispiel dafür präsentieren möchte, was BILDblog nicht gut genug ist. Mit dem 3. habe ich es gar nicht erst versucht.

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