VDVC-Umfrage 2015 abgeschlossen —
Gewinner der Verlosung

Die VDVC-Umfrage 2015 ist abgeschlossen. Insgesamt wurden 1813 Datensätze angelegt, wobei nicht jeder Teilnehmer alle Fragen beantwortet hat. Wer Interesse hat an der Auswertung mitzuwirken, ist herzlich eingeladen. Als kleiner Vorgeschmack hier schon einmal die Altersstruktur der Teilnehmer:

Altersstruktur der Teilnehmer

Altersstruktur der Teilnehmer

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Verfassungsbeschwerde gegen Verschärfung des § 131 StGB

Wie wir bereits im Februar berichtet haben, wurde mit dem 49. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches der § 131 StGB (Gewaltdarstellende Medien) zum 26.01.2015 geändert: Für den Rundfunk und Telemedien (also Internet) galt in der früheren Fassung, dass bloß die Verbreitung bestraft wird. Nun ist auch hier – wie im Fall von Datenträgern – zusätzlich das Zugänglichmachen einer Person unter 18 Jahren erfasst. Schließlich wurde die Strafbarkeit auch vorverlagert: Bisher waren nach dem § 131 StGB zwar einige Vorbereitungshandlungen strafbar – beispielweise wurde bestraft, wer ein verbotenes Medium „bezieht, liefert, vorrätig hält, […] einzuführen oder auszuführen unternimmt, um […]“ es in tatbestandsmäßiger Art und Weise zu verwenden oder dies einem anderen zu ermöglichen – doch das Ansetzen zur tatbestandsmäßigen Handlung selbst war nicht erfasst. Der Gesetzgeber empfand dies als unlogisch, weshalb mit Einführung einer Versuchsstrafbarkeit für Abhilfe gesorgt worden ist (Bundestag-Drucksache 18/2601, S. 25.):

„Damit wird der Wertungswiderspruch beseitigt, wonach zwar gewisse Vorbereitungshandlungen strafbar sind, nicht aber der Versuch als unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung.“

Demnach könnten sich zukünftige Straftäter nun auch beim § 131 StGB frei nach Tingeltangel Bob darüber beklagen, wegen Taten angeklagt worden zu sein, die sie gar nicht begangen hätten: Versuchtes Verbreiten von „Killerspielen“.

Heute hat der VDVC beim BVerfG Verfassungsbeschwerde gegen diese Verschärfung eingelegt. Gestützt wird diese unter anderem auf die folgenden Punkte: Weiterlesen

Lasst uns (weiter-) spielen!

Von jedem fünften 2014 gespielten Spiel lag die Veröffentlichung fünf Jahre oder länger zurück: Das ist ein Ergebnis der VDVC-Umfrage 2014. Neben stetig weiterentwickelten Titeln wie „Minecraft“ und „League of Legends“, finden sich hier auch Spiele wie „Lead 4 Dead 2“, „Dragon Age: Origins“ und „Borderlands“. Zu den ältesten genannten Spielen gehören die Klassiker „Ultima IV: Quest of the Avatar“, „Duke Nukem 3D“ und „Sid Meier’s Railroad Tycoon“.

Ein beachtliches Ergebnis, wo allein der Wille ein älteres Spiel zu zocken, oftmals nicht genügt: Viele Spiele werden nicht mehr verkauft und die Installation funktioniert oftmals auch nicht mehr, so dass etwas nachgeholfen werden muss, um das Spiel zum Laufen zu kriegen. Beinahe 20 % der Befragten gaben an, dass sie schon mehrfach mit der Nutzung eines Titels aufhören mussten, weil der Betrieb vom Hersteller eingestellt wurde – ca. 40 % konnten Spiele nicht mehr nutzen, weil sie auf neuen Betriebssystemen oder Plattformen nicht mehr liefen. Weiterlesen

VDVC-Umfrage 2015 – Wie ticken Deutschlands Gamer?

Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) führt auch dieses Jahr eine Umfrage durch, um das Spielerverhalten und die Interessen der Nutzer in Erfahrung zu bringen.

Spieler müssen sich regelmäßig einer Vielzahl von Entscheidungen stellen: PC oder Konsole? Spielekauf oder – zunächst – kostenloser „Free2Play“-Titel? „Triple A“- oder Independentspiel? Und wann hat überhaupt zuletzt jemand noch ein Spiel auf einem Datenträger gekauft, seit dem es Plattformen wie Steam, GOG.com und Humble Bundle gibt? Wie sich die Spieler entscheiden und ob es nicht oft auch ein „sowohl als auch“ sein kann, möchte der VDVC in Erfahrung bringen, um die Interessen der Spielergemeinde gegenüber Publishern, Politik und Presse besser artikulieren zu können.

Die Ergebnisse der 2014 durchgeführten Ausgabe der Befragung basiert auf 5.152 Datensätzen: Demnach war der durchschnittliche Gamer männlich, nutzt ein Windows-Betriebssystem, ist 26 Jahre alt, begann im Alter von neun Jahren zu spielen und verbringt 21 Stunden vorm PC – in der Woche, nicht am Tag. Im Jahr gibt er 707,97 € aus, wobei 371,01 € auf Hardware und 336,95€ auf Software entfallen. Wie werden die diesjährigen Ergebnisse aussehen?

Erstmals gibt es 2015 es einen Frageblock zu „Fair Use“, das unter anderem bei Let’s Plays von Bedeutung ist. Wie bisher werden wir – abweichend von den üblichen Verkaufscharts – nicht nur das Kauf-, sondern auch das Spielverhalten der Teilnehmer untersuchen, was in anderen Befragungen oft unbedacht gleichgesetzt wird.

Die Umfrage läuft bis zum 31. Dezember. Unter den Teilnehmern verlosen wir zwei beliebige Einkaufsgutscheine über je 50€ und fünf beliebige Einkaufsgutscheine über je 20€.