AAW rückt von Verbotsforderungen ab, Gespräche mit VDVC geplant

Durch unsere Aktion „Videospiele – Menschen verbinden statt aufhetzten“ kamen wir in Kontakte zum AAW. In den ersten Zusammentreffen zeigten sich Anhänger des Bündnisses offen für Gespräche und waren für sachliche Diskussionen offen.
Wir freuen uns nun mitteilen zu dürfen, dass die einstige Forderung nach einem generellen Verbot von Spielen irgendeiner Art nun nicht länger im Mittelpunkt steht. Als Reaktion hierauf werden nun gemeinsame Gespräche stattfinden, die auf einen sinnvollen Jugendschutz abzielen. (Weitere Details in der Pressemitteilung im Forum.)

Mahnwache in Stuttgart findet statt

Soeben hat uns der Bescheid mit den Auflagen der Stadt Stuttgart erreicht. Somit wird die geplante Mahnwache morgen ab 10:30 schräg gegenüber des Kunstmuseums (auf dem Schlossplatz) stattfinden.
Hierzu fordern wir alle Spieler auf zu kommen. Wir wollen zeigen, was wir von der sinnlosen Verschrottung von Spielen halten. Spiele können Freundschaften entstehen lassen und geben Zuflucht vor dem Alltagsstress. Wir sind kein aggressiver Pöbel – auch wenn es einige Menschen so sehen wollen.
Bringt viele Freunde mit. Und wenn ihr habt auch alte Spiele und natürlich Transparente. Achtet aber darauf, dass ihr niemanden beleidigt. Auch wenn wir teilweise böse angegriffen werden – das ist nicht unser Niveau. Wir wollen schließlich zeigen, dass wir vernünftige Menschen und Anschuldigungen gegen uns völlig aus der Luft gegriffen sind.

Eine Mahnwache ist eine ruhige Veranstaltung. Wir reden sachlich mit Passanten, verteilen Flyer und zeigen so, dass wir nicht mit dem einverstanden sind, was ein paar Straßen weiter passiert. Ihr braucht auch keine Angst zu haben, dass ihr etwas falsch macht. Gamer-Demos gehören zu den Veranstaltungen mit der positivsten Atmosphäre, die wir je erlebt haben. Wir helfen einander und für Fragen sind wir immer offen.

Infostand in Stuttgart

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, wollen wir in Stuttgart mit einer Mahnwache und damit verbundenen Informationen für Passanten für einen konstruktiven Umgang mit neuen Medien und Jugendschutz eintreten. Natürlich ist nicht jedes Spiel für jedes Alter geeignet, doch muss sich seitens der Eltern mit dem Thema beschäftigt werden, um die Kinder zu schützen. Verbot oder gar Verschrottung von Kulturgut ist keine Option.
Als Standort für die Veranstaltung ist der Schlossplatz vorgesehen. Sollte nichts mehr dazwischen kommen, werden wir ab 10:00 vor dem Kunstmuseum anzutreffen sein.