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		<title>Alexander Humbert (JU) über Gamespolitik</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man sich dem Stand der Jungen Union auf der gamescom näherte, konnte  man schon von Weitem den Slogan „Verantwortung statt Verbote“ erkennen. Wir haben uns mit Alexander Humbert, dem Bundesgeschäftsführer der Jungen Union Deutschlands, unterhalten und interessante Einblicke in dieses und andere Themen gewinnen können. Wie möchte die Junge Union das Verantwortungsbewusstsein stärken? Sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich dem Stand der Jungen Union auf der gamescom näherte, konnte  man schon von  Weitem den Slogan „Verantwortung statt Verbote“ erkennen. Wir haben uns mit  Alexander Humbert, dem Bundesgeschäftsführer der Jungen Union  Deutschlands, unterhalten und interessante Einblicke in dieses und  andere Themen gewinnen können.</p>
<p><strong>Wie  möchte die Junge Union das Verantwortungsbewusstsein stärken? Sind  hierfür schon Maßnahmen geplant und soll auch der rechtliche Rahmen  angepasst werden?</strong><br />
<img src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/Alexander_Humbert.jpg" alt="Bundesgeschäftsführer der JU" title="Alexander Humbert" width="150" height="150" class="alignleft size-full wp-image-1111" />Uns ist die Stärkung der Medienkompetenz  junger Menschen sehr wichtig.  Wir möchten so auch das Problem umgehen,  dass sich die Diskussionen immer um Verbote drehen. Wir meinen, dass die  Verantwortung vor allem bei den Eltern liegt, aber auch bei den  Jugendlichen selbst. Diese Verantwortung lässt sich stärken, indem zum  Beispiel in der Schule ein Fach Medienerziehung eigenführt wird, bzw.  die Jugendlichen und auch ihre Eltern besser für die neuen Möglichkeiten  der Medien sensibilisiert. Das gilt nicht nur für Computerspiele,  sondern auch für das Internet.</p>
<p><strong>Wie  weit darf der Jugendschutz überhaupt Erwachsene einschränken oder  sollten Erwachsene möglichst unbeeinflusst bleiben von Maßnahmen, die  sich eigentlich nur zum Schutz der Jugend auswirken sollen?</strong><br />
Aus  unserer Sicht gilt das gleiche wie etwa beim Kino. Der Jugendschutz in  Deutschland funktioniert. Statt Verboten brauchen wir eine konsequente  Anwendung der bestehenden Gesetze. Es gibt viele jugendgefährdende  Dinge, die kontrolliert werden: An der Kasse muss schlichtweg besser  geprüft werden. Bei Alkohol und bei Zigaretten wird das Alter der Käufer  auch abgefragt. Und Eltern sollten sich stärker dafür interessieren,  was Ihre Kinder gerade spielen.</p>
<p><strong>Sie wollen also auch die Händler stärker in die Verantwortung nehmen, die ja durch das Gesetz schon gebunden sind?</strong><br />
Aus Sicht der Jungen Union Deutschlands sind die bestehenden Gesetze zum Jugendschutz ausreichend.</p>
<p><strong>Was hält die Junge Union von den Jugendschutzfunktionen, die mittlerweile alle Videospielplattformen bieten?</strong><br />
Wir  halten alles für sinnvoll, was den Jugendschutz wirksam verbessern  kann, ohne ihn zu übersteigern. Wir sind uns auch darüber im Klaren,  dass es bei jeder Sperre Umgehungsmöglichkeiten gibt. Das gilt genauso  für PayTv und Kinofilme,  wo es auch nicht auszuschließen ist, dass  Minderjährige an Erwachseneninhalte kommen. Wenn wir den Jugendschutz  konsequent anwenden, dann braucht es auch keine Verbotsdebatten.</p>
<p><strong>Die  Altersüberprüfung unter Windows verknüpft das Benutzerkonto mit einem  Alter. So kann erlaubt oder verwehrt werden, ein Spiel zu starten. Auf  ähnliche Weise gibt es vermehrt persönliche Benutzerkonten für bestimmte  Spiele, meist muss sich der Spieler hierfür online anmelden. Wie  beurteilt die Junge Union diese Entwicklung mit Hinblick auf den  Datenschutz.</strong><br />
Der Datenschutz wird in Deutschland sehr ernst  genommen. Wie man an der Debatte um Google Street View sehen kann,  reagiert die Gesellschaft sehr sensibel auf diese schwierige Frage –  leider oft auf der Basis von Unwissenheit. Bei der Verknüpfung der  Benutzerkonten mit persönlichen Angaben ist der Datenschutz in jedem  Fall gefordert. Ähnlich wie beim Online-Banking ist dies ein sensibler  Bereich.<br />
<strong><br />
Durch die Kontenbindung  wird ein Weiterverkauf von gebrauchten Spielen unmöglich gemacht,  außerdem fordern immer mehr Publisher den Spielern eine permanente  Onlineverbindung ab. Wie weit darf der Kopierschutz gehen und wann muss  die Politik im Sinne der Verbraucher eingreifen?</strong><br />
Wir haben,  wie in unseren Publikationen und auch im Internet zu lesen ist, andere  medienpolitische Positionen als einige Politiker in unseren  Mutterparteien CDU und CSU. Aber das Urheberrecht ist ein ganz  wesentlicher Schutz der Kreativwirtschaft in Deutschland. Die gamescom  würde es ohne den Urheberrechtsschutz, der eng mit dem Kopierschutz  zusammenhängt, wahrscheinlich nicht geben. Die Kreativen müssen mit  ihren Ideen auch Geld verdienen können. Den Urheberrechtsschutz halten  wir deshalb für unverzichtbar.<br />
Wir leben in einer Marktwirtschaft und  keiner wird gezwungen, solche Spiele zu kaufen und zu spielen.  Letztendlich werden die Hersteller merken, ob sie durch den Kopierschutz  und den Onlinezwang weniger Spiele verkaufen. Der Markt wird darauf  reagieren.</p>
<p><strong>Eine erforderliche  Onlineanbindung stellt vor allem ehrenamtlich arbeitende Organisatoren  von Netzwerkveranstaltungen vor schier unlösbare Aufgaben. Teilweise  müssen hunderte Gamer mit Internet versorgt werden. Einige Spiele sind  daher für den eSport nur noch eingeschränkt geeignet. Welche Ansätze  bietet die Junge Union, um ehrenamtliches Engagement im eSport zu  fördern.</strong><br />
Viele JU-Mitglieder sind Computerspielfans und gehen  gerne auf LAN-Partys. Und natürlich ist es ein großes Problem, dass  vielerorts die Kapazitäten nicht ausreichen. Zur Lösung des Problems  kann ich mir neben dem flächendeckenden Ausbau der Netze gut vorstellen,  dass es in ein paar Jahren noch mehr eingetragene eSport-Vereine gibt,  die sich organisieren und durch Mitgliedsbeiträge finanzieren.</p>
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		<title>gamescom: Tag 4 &#8211; play2gether</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 20:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Hinrichs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wir bereits Donnerstag berichteten, haben sich viele Aussteller des Jugendforums NRW die Förderung der Medienkompetenz von Eltern auf die Fahnen geschrieben. Mit play2gether besuchten wir heute eine Initiative, deren Veranstaltung noch während der Messewoche stattfand. Organisiert vom Kinderschutzbund und unterstützt durch das Institut „Spielraum“, luden die Verantwortlichen heute Eltern mit Kindern zu einem Spielparcours [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/play2gether.bmp" rel="lightbox[1083]"><img class="alignright size-full wp-image-1084" title="play2gether" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/play2gether.bmp" alt="" /></a>Wie wir bereits <a href="http://vdvc.de/blog/?p=1045">Donnerstag</a> berichteten, haben sich viele Aussteller des Jugendforums NRW die Förderung der Medienkompetenz von Eltern auf die Fahnen geschrieben. Mit play2gether besuchten wir heute eine Initiative, deren Veranstaltung noch während der Messewoche stattfand. Organisiert vom Kinderschutzbund und unterstützt durch das Institut „Spielraum“, luden die Verantwortlichen heute Eltern mit Kindern zu einem Spielparcours ein, der die Stärkung der Medienkompetenz beider Seiten zum Ziel hatte. Zum Programm gehörten einfache Spiele wie „Trackmania“, „Guitar Hero“ oder „Wii Tab“, bei denen Bedienung und Spielziel schnell erklärt sind und ein schneller Einstieg in die Materie ermöglicht wird.</p>
<p>Bereits kurze Zeit nach der Öffnung stellten sich auch schon die ersten Teilnehmer ein: Kinder die, wenn nicht gleich mit beiden Elternteilen zusammen, zumindest von Vater oder Mutter begleitet wurden. Christian und ich übernahmen dann als Betreuer die Stationen „Guitar Hero“ und „Trackmania“. Durch die eingänglichen Spiele stellte sich schnell gemeinsame Freude bei Eltern und Kindern ein, vor allem für die Kinder ein wichtiger Faktor in der Medienerziehung. Die Gäste nahmen die Spiele und die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen an versiertes Personal zu wenden gut auf. Reger Austausch, auch nach recht kurzen Spielsessions, war oft zu beobachten.</p>
<p>Fazit: Letztendlich stellt sich aber auch die Frage, ob ein breiteres Angebot, wie kleine Vorträge zu Themen wie USK und kindgerechtes Spielen, unter Umständen noch mehr Interessierte angezogen hätte. Eine durchaus gelungene Aktion, die durch eine breiter gestreute Ankündigung, vor allem in regionaler Presse, auch noch mehr Publikum hätte bedienen können.</p>
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		<title>gamescom: Tag 3 &#8211; Bewegung!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 19:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Baumhöfener</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Microsoft Kinect – richtungweisender Trend oder lediglich ein nettes Spielzeug? Heute morgen hatte ich die Gelegenheit mit Microsofts Kinect die erste Plattformsteuerung völlig ohne Eingabegeräte auszuprobieren. Große Einstellmöglichkeiten gibt es dabei nicht: Man stellt sich in nicht allzu schrägem Winkel vor der Kamera auf, schon startet das Spiel. Der kurze Moment der Ratlosigkeit, was man denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft Kinect – richtungweisender Trend oder lediglich ein nettes Spielzeug?</p>
<p>Heute morgen hatte ich die Gelegenheit mit Microsofts Kinect die erste Plattformsteuerung völlig ohne Eingabegeräte auszuprobieren. Große Einstellmöglichkeiten gibt es dabei nicht: Man stellt sich in nicht allzu schrägem Winkel  vor der Kamera auf, schon startet das Spiel. Der kurze Moment der Ratlosigkeit, was man denn hier so ganz ohne Controller treibt, vergeht, sobald der virtuelle Cursor beginnt der eigenen Hand zu folgen. Kinect verfolgt mit einer Kamera erstaunlich genau die Bewegung unsere Händflächen, nach anfänglicher Orientierung geht die Steuerung der Benutzeroberfläche problemlos von statten. Nett: Haben wir eine Schaltfläche angewählt, müssen wir die Hand so lange auf dieser halten bis ein grüner Balken volläuft, der die Auswahl bestätigt. So verhindert Microsoft, dass der Spieler ständig aus Versehen falsche Menüs öffnet.</p>
<div id="attachment_1070" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0465.jpg" rel="lightbox[1065]"><img class="size-medium wp-image-1070  " title="Speerwurf" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0465-300x224.jpg" alt="David beim Speerwurf in Kinect" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">David beim Speerwurf in Kinect</p></div>
<p>Zur Angebotspalette von Kinect gehören vor allem nette Social Games, die sich durch Einfachheit und knallbunte Grafik auszeichnen, ebenso wie die bereits von der Wii bekannten Sportspiele, für die Kinect aufgrund der Eingabetechnologie bestens geeignet ist. Gerade dass die Kamera auch die Feinheiten jeder Bewegung korrekt erkennt macht einen großen Teil des Spaßfaktors aus, so wird für Spiele wie „100 Meter Sprint“ wirklich Laufen auf der Stelle verlangt – und nicht blos das rhytmische Bewegen der Arme. So eignet sich Kinect großartig für den Einsatz im Bereich des virtuellen Sports, schließt durch die wirkliche Bewegung leider körperlich Behinderte von manchen Disziplinen aus.</p>
<p>Microsoft sieht die Faszination der neuen Spiele eindeutig nicht in einer prachtvollen Grafik oder einem ausgeklügelten Spielprinzip, sondern in der freihändigen Steuerung sowie im sozialen Aspekt – jedes Spiel oder Minispiel verfügt über einen Multiplayer-Modus.<br />
Dabei erledigt sich durch das  Nichtvorhandensein eines Controllers sogar das althergebrachte Problem bei einer Mehrspieler-Party im eigenen Wohnzimmer, noch hektisch Eingabegeräte von Freunden herbei telefonieren zu müssen. So werden spontane Spieleinlagen leichter gemacht, Kinect scheint mit dem Blick auf genau diese Situation entwickelt worden zu sein. Und mal ganz unter uns: Wer will sich schon von den Nachbarn beobachtet sehen, wie er ganz allein in seinem Wohnzimmer vor dem Fernseher rumhampelt?</p>
<p>PS: Wir haben natürlich auch Sonys Move getestet. Nintendos Bewegungssteuerung bei der Wii bietet sogar schon länger ein vergleichbares Konzept. Es gibt sogar einen vierten Ansatz von einer kleinen finnischen Firma. Ihr könnt euch also schon auf einen ausführlicheren Artikel über  Bewegungssteuerung freuen. Dieser wird in der Erstauflage unseres Mitgliedermagazins erscheinen.</p>
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		<title>gamescom: Tag 2 &#8211; Der Kongress</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 21:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Hinrichs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute fand der gamescom congress 2010 statt. Dort konnten sich Medienvertreter, Forscher und Developer über Games als Wirtschaftsfaktor, ihre Wirkung als Medium und interessante Studien wie die Verbindung von Games zum klassischen Brettspiel austauschen. In den Pausen zwischen den Vorträgen führte der VDVC interessierte Konferenzgäste über die Messe. In Gruppen von bis zu acht Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1055 alignright" title="gamescom_congress_2010" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/gamescom_congress_20101.jpg" alt="" width="125" height="55" />Heute fand der gamescom congress 2010 statt. Dort konnten sich Medienvertreter, Forscher und Developer über Games als Wirtschaftsfaktor, ihre Wirkung als Medium und interessante Studien wie die Verbindung von Games zum klassischen Brettspiel austauschen.</p>
<p>In den Pausen zwischen den Vorträgen führte der VDVC interessierte Konferenzgäste über die Messe. In Gruppen von bis zu acht Personen zeigten und erklärten wir den Besuchern alles, was aus Gamersicht essenziell zu wissen ist. Vom Kongresszentrum führte unser Weg direkt in Halle 8, dort befinden sich unter anderem die Präsenzen der <a href="http://usk.de">USK</a> und der <a href="http://bundespruefstelle.de/">BPjM</a> und der <a href="http://kjm-online.de">KJM</a>. Außerdem liegt hier das Jugendforum NRW, in dem sich viele Initiativen rund um Medien zum Thema Elternkompetenz, wie oder das Institut Spielraum präsentieren durften. Dazu gehört auch der bekannte Kölner Clan <a href="http://faculty.de">n!faculty</a>, der hier zusammen mit den <a href="http://www.gameparents.de">GameParents</a> für mehr Erwachsenenbildung im Gamesbereich wirbt.</p>
<p>Die Faszination Gaming erlebten die Teilnehmer dann ungebremst in den restlichen Hallen der Entertainment-Area. Hier konnten die Stände der Publisher und Entwickler in Augenschein genommen werden, genauso wie die Finals der Europameisterschaft 2010.</p>
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		<title>gamescom: Tag 1 – Die Ankunft</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 20:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Baumhöfener</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Morgen um 10 Uhr die Tore der gamescom in Köln öffnen, warten wir bereits in Halle 9 auf euch.  Zu Gast bei der ESL findet ihr uns am einfachsten, wenn ihr die ESL Intel Alienware Arena durch den rechten Eingang betretet.  Nachdem wir heute bereits den Fachbesuchertag genießen durften, R2D2 trafen und uns schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1032" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/Lars_und_R2D2.jpg" rel="lightbox[1025]"><img class="size-medium wp-image-1032  " title="Lars_und_R2D2" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/Lars_und_R2D2-224x300.jpg" alt="Lars trifft einen kleinen Helden aus der Star Wars Saga." width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lars trifft einen kleinen Helden aus der Star Wars Saga.</p></div>
<p>Wenn Morgen um 10 Uhr die Tore der gamescom in Köln öffnen, warten wir bereits in Halle 9 auf euch.  Zu Gast bei der ESL findet ihr uns am einfachsten, wenn ihr die ESL Intel Alienware Arena durch den rechten Eingang betretet.  Nachdem wir heute bereits den Fachbesuchertag genießen durften, R2D2 trafen und uns schon mal vor Ort umgesehen haben, steht das Team an unserem Stand den Rest der Woche Rede und Antwort.  Mitglieder, Eltern und andere Interessierte sind herzlich willkommen um sich mit uns über Themen wie Jugendschutz, Indizierung und Gaming an sich zu unterhalten.</p>
<p>PS: Unsere <a href="http://www.ich-bin-gamer.net/index.php?option=com_petitions&amp;view=petition&amp;id=3">Petition gegen Indizierung</a> hat schon über 500 Unterschriften.</p>
<div id="attachment_1030" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/VDVC_Messestand.jpg" rel="lightbox[1025]"><img class="size-medium wp-image-1030  " title="VDVC_Messestand" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/VDVC_Messestand-300x224.jpg" alt="Unser Messestand auf der gamescom 2010." width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Messestand auf der gamescom 2010.</p></div>
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		<title>VDVC sammelt Unterschriften gegen Indizierung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pünktlich zur gamescom 2010 ruft der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler alle Gamer auf, ihre Stimmen für eine Abschaffung der Indizierung von Medien zu vereinen. Die Indizierung wird als Relikt aus den Urzeiten des Jugendmedienschutzes gesehen und gilt unter Gamern als überholt: Spätestens seit die USK-Freigaben einen bindenden Character besitzen, sind nicht für Minderjährige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zur gamescom 2010 ruft der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler alle Gamer auf, ihre Stimmen für eine Abschaffung der Indizierung von Medien zu vereinen. Die Indizierung wird als Relikt aus den Urzeiten des Jugendmedienschutzes gesehen und gilt unter Gamern als überholt: Spätestens seit die USK-Freigaben einen bindenden Character besitzen, sind nicht für Minderjährige geeignete Titel ohnehin nicht mehr legal für diese erhältlich.</p>
<p>Die Petition kann auf der Webseite <a href="http://www.ich-bin-gamer.net/index.php?option=com_petitions&amp;view=petition&amp;id=3">ich-bin-gamer.net</a> mitgezeichnet werden. Zu den Erstunterzeichnern gehören die den Piraten nahe stehende Computerspielerorganisation Pirate Gaming sowie die Jungen Piraten. Beide waren durch ihr Engagement im Projekt „Ich bin Gamer!“ schon frühzeitig vom durch den VDVC eingereichten Petitionstext informiert und möchten den Vorstoß auf jeden Fall unterstützen.</p>
<p>Indizierung bedeutet, dass als jugendgefährdend angesehene Spiele komplett von der Bildfläche verschwinden. In der sogenannten „Liste A“ aufgeführte Medien dürfen nur „unter der Ladentheke“ verkauft werden, verschwinden somit aus den Regalen der Händler und meist <a href="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/indizierung.jpg" rel="lightbox[1016]"><img class="alignright size-medium wp-image-1020" title="Indizierung" src="http://vdvc.de/wp-content/uploads/2010/08/indizierung-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a>komplett aus dem Angebot. Somit wird es für volljährige Bürger unverhältnismäßig schwierig, legal an besagte Inhalte zu gelangen. Sogar noch darüber hinaus geht die Indizierung über die „Liste B“. Titel, die in dieser Liste geführt werden, fallen nach Einschätzung der BPjM unter das deutsche Gewaltdarstellungsverbot. Medien können per Gerichtsbeschluss beschlagnahmt werden, wenn sie von diesem Verbot betroffen sind. Dadurch wird jegliche Weitergabe auch an erwachsene Menschen, Einfuhr und Vertrieb unter Strafe gestellt und sogar das Spielen verboten, sollten sich andere Personen im gleichen Raum aufhalten („Vorführung“). Da nur Medien indiziert werden können, die ohnehin nicht für Minderjährige freigegeben sind, und auch die Indizierung einer Verbreitung auf Schulhöfen und im Internet nicht entgegensteht, ist der Nutzen für den Jugendschutz höchst umstritten.</p>
<p>„Die Indizierung wiegt Eltern in falscher Sicherheit. Weil an Erwachsene gerichtete Inhalte an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden, legen viele Menschen ihre Hände in den Schoß. Dabei kann heutzutage durch einfache technische Mittel die Einhaltung der Altersfreigaben sichergestellt und kontrolliert werden“, erklärt Patrik Schönfeldt, Vorstandsvorsitzender des VDVC.</p>
<p>Mit der Begründung, dass bei einer gerichtlichen Entscheidung für eine Beschlagnahme auch die Verbreitung vor Urteilsverkündung illegal sei, hat erst kürzlich der Publisher Activision Kunden, die bereits gezahlt hatten, die Installation von „Call of Duty: Modern Warfare 2“ in der internationalen Version unmöglich gemacht: Weil sich das Spiel auf der „Liste B“ befindet, scheint es für den Publisher sogar nötig, die Aktivierung von Importspielen zu untersagen.</p>
<p>Die Befürchtung das eigene Spiel könne möglicherweise indiziert werden, hat mittlerweile zu grotesken Auswüchsen geführt. So passen Entwickler die deutschschprachigen Versionen ihrer Programme zum Teil stark an, um auf dem deutschen Markt vertreten sein zu können. Dass sich viele Gamer bei einer zum Beispiel durch grünes Blut beschädigten Atmosphäre nicht ernst genommen fühlen, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Durch den Druck der Indizierung können viele Geschichten in Deutschland nicht erzählt werden.</p>
<p>„Die Maßnahme der Indizierung, deren Bestehen für das Funktionieren des Jugendschutzes in keinster Weise notwendig ist, bedeutet eine nicht hinnehmbare Gängelung und Bevormundung mündiger Erwachsener“, unterstreicht David Hinrichs, Pressesprecher des VDVC, die Position der Gamer.</p>
<p>Interessierte Messebesucher, Computerspieler und natürlich Eltern lädt der VDVC herzlich ein, auf der gamescom über Themen wie Jugendschutz und Videospiele zu diskutieren. Der Verbraucherverband ist zu Gast bei der Electronic Sports League in der ESL Intel Alienware Gaming Arena in Halle 9.</p>
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		<title>VDVC auf der gamescom</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 21:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einer Präsenz auf der gamescom vertreten. Wir freuen uns, zu Gast bei der Electronic Sports League in der ESL Intel Alienware Gaming Arena in Halle 9 sein zu dürfen. Bis hier hin gab es eine kleine Odyssee: Nachdem es für uns im letzten Jahr nur zu einer kurzentschlossenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einer Präsenz auf der gamescom vertreten. Wir freuen uns, zu Gast bei der Electronic Sports League in der ESL Intel Alienware Gaming Arena in Halle 9 sein zu dürfen.</p>
<p>Bis hier hin gab es eine kleine Odyssee: Nachdem es für uns im letzten Jahr nur zu einer kurzentschlossenen Stippvisite auf der gamescom gereicht hat – schließlich gab es den VDVC damals erst einige Wochen, haben wir uns dieses Jahr schon frühzeitig an die Planungen gemacht. Da wir uns aktiv im Jugendschutz engagieren und die Messe hierfür in Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen ein eigenes Areal vorgesehen hat, bewarben wir uns hierfür. Resultat: Absage. Das Jugendforum sei nur für Einrichtungen der Jugendhilfe gedacht, wir aber sind im Bereich der Volksbildung als gemeinnützig anerkannt. Daraufhin meldeten wir uns für die Community-Lounge an. Das Angebot sah gut aus und bis in die zweite Julihälfte sah auch alles so aus, als wäre es OK. Dann aber kam auch hier die Absage, die Community-Lounge fällt aus: Zu wenige mögliche Aussteller seien an dem Pauschalangebot (500€ all inclusive, samt Aufbau!) interessiert gewesen. Wir ließen uns ein Alternativangebot machen, dass sich aber für uns als nicht finanzierbar herausstellte.</p>
<p>Also gingen wir die Alternativen durch. Eigentlich hatten wir uns schon auf eine komplett eigene Präsenz eingerichtet, doch an einen eigenen, von der koelnmesse gemieteten Stand, war nicht mehr zu denken. Unsere Wahl fiel – auch aufgrund der guten Erfahrungen im letzten Jahr – auf eine Kooperation mit der Elecronic Sports League. Diese bietet auf der gamescom in der ESL Intel Alienware Gaming Arena in Halle 9 wieder professionellen eSport zum Anfassen – und wir sind mit unserer Präsenz dabei.</p>
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		<title>VDVC begrüßt Verzicht auf Onlinezwang bei R.U.S.E.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Mitarbeiter von Ubisoft teilte im offiziellen Forum für R.U.S.E. mit, dass das Computerspiel auf den bisherigen Kopierschutzmechanismus verzichten wird. Dieser erfordert, dass der Spieler dauerhaft mit Internet verbunden ist. Stattdessen soll die Plattform Steam genutzt werden. Der VDVC begrüßt diese Entscheidung Ubisofts. Der ursprünglich geplante Kopierschutz, der zuerst bei „Assassin’s Creed 2“ und „Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mitarbeiter von Ubisoft teilte im <a href="http://forums-de.ubi.com/eve/forums/a/tpc/f/9981008247/m/7261087678">offiziellen Forum für R.U.S.E.</a> mit, dass das Computerspiel auf den bisherigen Kopierschutzmechanismus verzichten wird. Dieser erfordert, dass der Spieler dauerhaft mit Internet verbunden ist. Stattdessen soll die Plattform Steam genutzt werden.</p>
<p>Der VDVC begrüßt diese Entscheidung Ubisofts. Der ursprünglich geplante Kopierschutz, der zuerst bei „Assassin’s Creed 2“ und „Die Siedler 7“ Verwendung fand, ist eine unhaltbare Gängelung der Kunden, die das Spiel rechtmäßig erworben haben. Er setzt voraus, dauerhaft — auch beim Bestreiten der Singleplayer-Kampagne — mit den Servern des Publishers verbunden zu sein. Bereits Tage nach dem Start des Kopierschutzes sorgten Verbindungsprobleme dafür, dass der Spielstatus auf den letzten Speicherstand zurückgesetzt wurde. Hinzu kamen <a href="http://www.gamestar.de/spiele/assassins-creed-2/news/ubisoft_kopierschutz,44596,2313247.html">massive Serverprobleme</a> seitens Ubisoft, wodurch das Spiel zeitweise den Dienst verweigerte. Gamer ohne Internetanschluss haben <a href="http://www.gamestar.de/spiele/assassins-creed-2/news/assassins_creed_2,44596,2312788.html">keinerlei Möglichkeit</a> diese Spiele zu nutzen.</p>
<p>Der VDVC setzt sich generell gegen derart scharfe Kopierschutzmechanismen ein, da sie rechtmäßigen Nutzern des Spiels nicht vertretbare Probleme bereiten. Darüber hinaus können auch sie <a href="http://www.pcgames.de/Ubisoft-Firma-15823/News/Assassins-Creed-2-Ubisofts-Always-On-Kopierschutz-offenbar-vollstaendig-geknackt-744341/">Raubkopien nicht verhindern</a>. Leider bleibt mit dem Schritt zu Steam die Bindung des Spiels an ein Benutzerkonto bestehen. Diese unterbindet einen Weiterverkauf der Software und ermöglicht es dem Publisher, das Spiel aus der Ferne „abzuschalten“. Die Entscheidung, bei R.U.S.E. nicht mehr auf den bisher verwendeten Kopierschutz zu setzen, beseitigt zumindest den ständigen Online-Zwang. Leider scheint es sich bei diesem Titel um einen Einzelfall zu handeln: <a href="http://www.pcgames.de/Ruse-PC-230126/News/Ubisoft-Launcher-nicht-begraben-Ruse-bleibt-die-Ausnahme-767269/">Ubisoft kündigte bereits an</a>, künftige Spiele wieder mit der hauseigenen digitalen Hundeleine auszuliefern.</p>
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		<title>AAW weist Gesprächsangebot ab</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat auf den offenen Brief von VDVC und Pirate Gaming reagiert. An einem sachlichen Dialog scheint es nicht interessiert. Zuvor hatten die Gamerorganisationen zur Abkehr von verletzenden Kampfbegriffen aufgerufen und eine vorurteilsfreie Diskussion angemahnt. Sie hatten betont, dass First-Person-Shooter entgegen vielfacher Behauptung nicht dem Trainingsprogramm einer Armee entspringen und dass oftmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat auf den offenen Brief von VDVC und Pirate Gaming reagiert. An einem sachlichen Dialog scheint es nicht interessiert. Zuvor hatten die Gamerorganisationen zur Abkehr von verletzenden Kampfbegriffen aufgerufen und eine vorurteilsfreie Diskussion angemahnt. Sie hatten betont, dass First-Person-Shooter entgegen vielfacher Behauptung nicht dem Trainingsprogramm einer Armee entspringen und dass oftmals angeprangerte Spiele keine Simulationen darstellen.</p>
<p>Bereits Ende letzten Jahres kam es zwischen dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden (AAW) und dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) zu Gesprächen, bei denen man sich auf Voraussetzungen für ein gemeinsames Engagement für einen effektiveren Jugendmedienschutz verständigen konnte. Konsens bestand auch darüber, dass weitere Einschränkungen für volljährige Spieler verhindert werden müssten. Gisela Mayer, die damalige Sprecherin des AAW, sagte:</p>
<p>„Da bin ich einverstanden. Bei Erwachsenen ist es keine Frage des Verbotes, das sind selbstbestimmte Menschen.“</p>
<p>Entgegen der Erwartungen des VDVC forderte das AAW jedoch weiterhin Verbote, unter anderem überreichte es im Juni eine Petition an den Bundestag. In einem offenen Brief appellierten Pirate Gaming und VDVC an das AAW, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten anstatt die Konfrontation zu suchen. Ein funktionierender Jugendschutz sowie eine Gesellschaft ohne Gewalt seien auch ein ernsthaftes Anliegen der Gamer. Des Weiteren bot man erneute gemeinsame Gespräche an und äußerte die vorsichtige Hoffnung, dass sich das AAW zukünftig in der Debatte sachlicher äußern würde.</p>
<p>In einer ersten Stellungnahme auf das Schreiben warf Hardy Schober, der Vorsitzende des Winnendener Bündnisses, den Gamern Undifferenziertheit vor, man „habe sich nie für ein generelles Verbot von Computerspielen starkgemacht, lediglich gegen die realitätsnahe Simulation der Tötung von Menschen. Das virtuelle Abschlachten von Menschen oder Trainingsmethoden, die auch von US-Militär zur Herabsetzung der Hemmschwelle eingesetzt würden hätten nichts mit dem Begriff Spiel zu tun.“ Zur Unterstreichung der eigenen Position lässt das Bündnis Werner Hopf vom Verein Mediengewalt zu Wort kommen, dieser sagt: „Ein Hobby das virtuelles Töten und andere Verbrechen zum Zeitvertreib macht, ist kein Hobby oder Spiel“. Er impliziert, es sei nicht möglich, Realität von Virtualität zu unterscheiden, und wirft den Gamern vor, Ergebnisse der Wirkungsforschung zu ignorieren. Dass die Nutzung von Computerspielen zur Desensibilisierung nichts weiter als eine Legende ist und es eine Vielzahl an Studien gibt, welche Zweifel an einem Zusammenhang zwischen gewaltdarstellenden Medien und realer Gewalt aufkommen lassen, ignorieren sie. Scheinbar lassen die Unterstützer des AAW keine anderen Interpretationen von Spielen zu, als ihre eigenen.</p>
<p>„Die Darstellung von Inhalten bedeutet noch lange keine Simulation. Wer Counter-Strike als Tötungssimulation bezeichnet, sollte auch Carrerabahnen zu Fahrsimulatoren erklären“, unterstreicht der VDVC-Vorsitzende Patrik Schönfeldt.</p>
<p>Rudolf H. Weiß, der ebenfalls auf der Webseite des AAW zu Wort kommt, geht noch einen Schritt weiter und wirft den Computerspielern Realitätsverlust vor. Er behauptet, Erwachsene seien von den geforderten Verboten, die sich vor allem gegen nur für Erwachsene freigegebene Titel richten, nicht betroffen. Schon Schober hatte in seiner ersten Reaktion gesagt, man solle „sich erst einmal mit den Forderungen des Aktionsbündnisses differenziert auseinander (…) setzen.“ Dass durch die stattgefundene Hexenjagd bereits Veranstaltungen für Erwachsene abgesagt wurden, wird dabei außer Acht gelassen. Hopf unterstellt sogar, mündige Bürger müssten sich für Verbote stark machen. Argumente, die besagen, dass Prohibition eben keinen Schutz – insbesondere nicht von Jugendlichen – bedeutet, bleiben unberücksichtigt. Selbst wenn Kinder das eigentliche Ziel von Verboten sind, so treffen diese fast ausschließlich Erwachsene.</p>
<p>Obwohl Generalverdacht und Stigmatisierung in allen vom AAW veröffentlichten Reaktionen zumindest dem Wortlaut nach abgelehnt wurden, verwendet Weiß über drei Viertel seines Textes, um die Verfasser des offenen Briefes und andere Gamer in eine Ecke mit Süchtigen zu stellen. Er spricht weiter von „unbeschreiblichen verbalen Aggressionen (…) bis hin zu versteckten Morddrohungen“. Hopf schlägt in die selbe Kerbe und unterstellt neben Morddrohungen auch eine allgemeine Blutrünstigkeit. Der VDVC jedoch hat sich immer gegen Gewalt bekannt und diese klar von Gewaltdarstellung unterschieden. Dieser Position betont auch Schönfeldt:</p>
<p>„Wir distanzieren uns entschieden von Beleidigungen, Drohungen und jeglicher Form von realer Gewalt. Es ist bedauerlich, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich provozieren lassen. Gerade bei respektlosen Anschuldigungen sollten man seine eigene Würde durch besonnenes Handeln herausstellen.“</p>
<p>Lediglich der Vorwurf, dass das Thema Sucht im Schreiben des VDVC nicht aufgegriffen wurde, ist zutreffend. Dieses Thema spielte in den formulierten Forderungen das AAW bisher keine Rolle und hatte damit keinen Bezug zur Diskussion; diese befasste sich ausschließlich mit dem Umgang mit Gewaltdarstellung. Selbstverständlich aber hat sich der VDVC aber bereits mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt: Da wissenschaftliche Kreise nur sehr zurückhaltend von Sucht sprechen und feststellen, dass sich von der reinen Nutzungsdauer nicht auf eine Abhängigkeit schließen lässt, rät der Gamerverband, problematisches Nutzungsverhalten zunächst bei diesem Namen zu nennen. Auch die American Medical Association stellt fest, dass es noch weiterer Forschung benötige, ob eine Computerspielsucht überhaupt existiere. Weiß aber stellt sogar einen Zusammenhang zwischen Computernutzung und sozialer Isolation her, den er in Bezug auf eSportler sieht. Er übersieht dabei, dass gerade eSportler ein aktives Vereinsleben besitzen und Computerspiele nutzen, um Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu pflegen. Nichtsdestotrotz dürften sie sich laut Weiß nicht wundern, „wenn man über sie den Kopf schüttelt oder gar verachtet“.</p>
<p>„Unter diesen Umständen sehen wir zur Zeit leider keinen Sinn mehr, mit dem Aktionsbündnis zu reden“, bedauert Schönfeldt diese jüngsten Entwicklungen. „Die Weiterentwicklung des Jugendschutzes liegt dem VDVC aber weiterhin sehr am Herzen.“</p>
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		<title>Online-Gamestorming</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Schlorke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo Gamer, Nächste Woche (Donnerstag, 12. August) starten wir um 15:00 eine neue Idee auf unserem Teamspeak-Server: Gamestorming Die Idee dahinter ist einfach: Wir kombinieren ein Brainstorming-Treffen mit der Möglichkeit, intensiv zu zocken. Wer will, kann dort also einfach nach Gegnern und Mitspielern suchen und die ganze Zeit ingame verbringen. Es wird aber auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gamer,<br />
Nächste Woche (Donnerstag, 12. August) starten wir um 15:00 eine neue Idee auf unserem <a href="ts3server://62.75.204.108?port=9987">Teamspeak-Server</a>:</p>
<p><strong>Gamestorming</strong></p>
<p>Die Idee dahinter ist einfach: Wir kombinieren ein Brainstorming-Treffen mit der Möglichkeit, intensiv zu zocken. Wer will, kann dort also einfach nach Gegnern und Mitspielern suchen und die ganze Zeit ingame verbringen. Es wird aber auch die Möglichkeit geben sich mit anderen Spielern und natürlich mit uns über Ideen und Meinungen auszutauschen. Das Gamestorming bietet also für jeden etwas: Orga, eSportler, Casuals, Tratschtanten und Erklärbären. Seid dabei! Bis 23:00 wird mindestens jemand da sein, Nachteulen sind also auch willkommen.</p>
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