VDVC gründet Arbeitsgruppe Game Accessibility
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VDVC gründet Arbeitsgruppe Game Accessibility
Nachdem schon seit einiger Zeit intern über das Thema gesprochen wurde, hat der Vorstand des Verbands für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) nun die Gründung einer öffentlichen Arbeitsgruppe für Game Accessibility beschlossen.
Mit Game Accessibility bezeichnet man das Bestreben, Videospiele möglichst barrierefrei zu gestalten. Vor allem Menschen mit Behinderung sind von vielen Spielen leider unnötigerweise ausgeschlossen. Durch Hilfen wie Untertitel oder eine vereinfachte Steuerung können hier neue Möglichkeiten geschaffen werden. Doch auch andere Spieler profitieren von den Bemühungen: So ist leicht ersichtlich, dass durch Untertitel spielen bei erhöhter Geräuschkulisse, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr, erleichtert wird.
Die neu geschaffene Arbeitsgruppe soll in Zusammenarbeit mit der erfahrenen Special Interest Group der International Game Developers Association, welche zum Thema Game Accessibility existiert, Richtlinien für Spieleentwickler erarbeiten. „Diese Richtlinien werden helfen, Barrieren frühzeitig zu erkennen und diese schon im Vorfeld zu vermeiden“, so Sandra Uhling, Leiterin der neuen Arbeitsgruppe.
Die Möglichkeiten, welche sich durch zugängliche Spiele offenbaren, können eine wichtige Rolle für die Sozialisation der Betroffenen spielen. Grade, wenn Interaktion mit Menschen schwierig ist, kann durch Spiele sozialer Kontakt deutlich erleichtert werden, da sie eine Gleichheit der Spieler ermöglichen und Vorurteile vermeiden. Doch auch die Verbesserungen, von denen alle Spieler profitieren können, sind nicht zu unterschätzen.
Bei der Erarbeitung solch grundlegender Hilfestellungen ist die Meinung der Spieler besonders wichtig. Daher wurde unter accessibility@vdvc.de eine Mailingliste eingerichtet, um unkomplizierte Mitwirkung zu ermöglichen.
Weitere Arbeitsgruppen befinden sich bereits in Vorbereitung. So wird als nächstes unter anderem das Thema Jugendschutz von Grund auf angegangen. Dabei geht es um die Diskussion über Altersfreigaben nach USK und PEGI sowie um die Praxis der Indizierung.
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Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler wurde von Spielern für Spieler gegründet. Er steht für Kooperation, Aufklärung und den Dialog für ein Miteinander ohne Vorurteile. Als gemeinnütziger, parteipolitisch neutraler Verband sucht er den Dialog mit allen Menschen, die dazu bereit sind, das Thema „Video- und Computerspiele” zu erörtern. Zu den Aktivitäten des VDVC zählen Informationsveranstaltungen für Eltern, um diese über die Möglichkeiten von Jugendschutz am Computer zu informieren. Bekannt geworden ist der VDVC durch die Demonstration für Spielkultur unter dem Titel „Wir sind Gamer”, die am 25.07.2009 in Berlin, Karlsruhe und Köln statt fand. Zuletzt konnte durch die Aktion „Menschen verbinden statt aufhetzen“, welche parallel zur geplanten Spielevernichtung des Aktionsbündnisses Winnenden veranstaltet wurde, große Öffentlichkeit erreicht werden.
Die Game Accessibility Special Interest Group der International Game Developers Association existiert seit dem Jahr 2005. Sie wurde gegründet, um Mainstream-Spiele für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen. Sie hilft hierzu Spieler beim Lernen von Spielen mittels technischen Hilfsmitteln. Als langfristiges Ziel kann die Etablierung von Hilfsfunktionen als selbstverständliches Feature gesehen werden, sodass aufwändige Zusatzlösungen unnötig werden.
Mit Game Accessibility bezeichnet man das Bestreben, Videospiele möglichst barrierefrei zu gestalten. Vor allem Menschen mit Behinderung sind von vielen Spielen leider unnötigerweise ausgeschlossen. Durch Hilfen wie Untertitel oder eine vereinfachte Steuerung können hier neue Möglichkeiten geschaffen werden. Doch auch andere Spieler profitieren von den Bemühungen: So ist leicht ersichtlich, dass durch Untertitel spielen bei erhöhter Geräuschkulisse, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr, erleichtert wird.
Die neu geschaffene Arbeitsgruppe soll in Zusammenarbeit mit der erfahrenen Special Interest Group der International Game Developers Association, welche zum Thema Game Accessibility existiert, Richtlinien für Spieleentwickler erarbeiten. „Diese Richtlinien werden helfen, Barrieren frühzeitig zu erkennen und diese schon im Vorfeld zu vermeiden“, so Sandra Uhling, Leiterin der neuen Arbeitsgruppe.
Die Möglichkeiten, welche sich durch zugängliche Spiele offenbaren, können eine wichtige Rolle für die Sozialisation der Betroffenen spielen. Grade, wenn Interaktion mit Menschen schwierig ist, kann durch Spiele sozialer Kontakt deutlich erleichtert werden, da sie eine Gleichheit der Spieler ermöglichen und Vorurteile vermeiden. Doch auch die Verbesserungen, von denen alle Spieler profitieren können, sind nicht zu unterschätzen.
Bei der Erarbeitung solch grundlegender Hilfestellungen ist die Meinung der Spieler besonders wichtig. Daher wurde unter accessibility@vdvc.de eine Mailingliste eingerichtet, um unkomplizierte Mitwirkung zu ermöglichen.
Weitere Arbeitsgruppen befinden sich bereits in Vorbereitung. So wird als nächstes unter anderem das Thema Jugendschutz von Grund auf angegangen. Dabei geht es um die Diskussion über Altersfreigaben nach USK und PEGI sowie um die Praxis der Indizierung.
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Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler wurde von Spielern für Spieler gegründet. Er steht für Kooperation, Aufklärung und den Dialog für ein Miteinander ohne Vorurteile. Als gemeinnütziger, parteipolitisch neutraler Verband sucht er den Dialog mit allen Menschen, die dazu bereit sind, das Thema „Video- und Computerspiele” zu erörtern. Zu den Aktivitäten des VDVC zählen Informationsveranstaltungen für Eltern, um diese über die Möglichkeiten von Jugendschutz am Computer zu informieren. Bekannt geworden ist der VDVC durch die Demonstration für Spielkultur unter dem Titel „Wir sind Gamer”, die am 25.07.2009 in Berlin, Karlsruhe und Köln statt fand. Zuletzt konnte durch die Aktion „Menschen verbinden statt aufhetzen“, welche parallel zur geplanten Spielevernichtung des Aktionsbündnisses Winnenden veranstaltet wurde, große Öffentlichkeit erreicht werden.
Die Game Accessibility Special Interest Group der International Game Developers Association existiert seit dem Jahr 2005. Sie wurde gegründet, um Mainstream-Spiele für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen. Sie hilft hierzu Spieler beim Lernen von Spielen mittels technischen Hilfsmitteln. Als langfristiges Ziel kann die Etablierung von Hilfsfunktionen als selbstverständliches Feature gesehen werden, sodass aufwändige Zusatzlösungen unnötig werden.
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Patrik - VDVC-Team
- Beiträge: 1672
- Registriert: Mi 27. Mai 2009, 22:40
- Wohnort: Oldenburg
Re: VDVC gründet Arbeitsgruppe Game Accessibility
Hallo,
jeder der Interesse hat ist herzlich Willkommen. Ihr müsst noch kein Know-How zum Thema Barrierefreiheit haben. Wir werden in der Gruppe Skype-Chats anbieten, in denen ihr die Grundlagen und alles Wissenswerte lernen könnt.
Ich freue mich, euch in der Gruppe begrüßen zu dürfen.
Sandra
jeder der Interesse hat ist herzlich Willkommen. Ihr müsst noch kein Know-How zum Thema Barrierefreiheit haben. Wir werden in der Gruppe Skype-Chats anbieten, in denen ihr die Grundlagen und alles Wissenswerte lernen könnt.
Ich freue mich, euch in der Gruppe begrüßen zu dürfen.
Sandra
Game Accessibility - because everyone wants to save the universe!
... oder wie man seine Zielgruppe erweitert und seine Hauptzielgruppe weniger frustriert
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- Sandra Uhling
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- Beiträge: 704
- Registriert: Mi 29. Jul 2009, 18:49
Re: VDVC gründet Arbeitsgruppe Game Accessibility
Direkt eintragen kann man sich übrigens unter http://lists.vdvc.de/mailman/listinfo/accessibility. Ansonsten ist es natürlich auch möglich, direkt eine Mail an die Liste zu schreiben. Diese muss dann aber noch separat freigeschaltet werden.
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Patrik - VDVC-Team
- Beiträge: 1672
- Registriert: Mi 27. Mai 2009, 22:40
- Wohnort: Oldenburg
Re: VDVC gründet Arbeitsgruppe Game Accessibility
EIntragen geht so (per Email)
eine Email an
accessibility-join@vdvc.de
schicken und bestätigen. Dann noch auf die Freischaltung warten. Wenn man einfach eine EMail an die Mailingliste schreibt, wird der Beitag vermutlich nicht freigeschaltet, da man wenn man Mitmachen will, schon Mitglied der Liste sein sollte. Sonst bekommt man ja die anderen Beiträge nicht mit.
eine Email an
accessibility-join@vdvc.de
schicken und bestätigen. Dann noch auf die Freischaltung warten. Wenn man einfach eine EMail an die Mailingliste schreibt, wird der Beitag vermutlich nicht freigeschaltet, da man wenn man Mitmachen will, schon Mitglied der Liste sein sollte. Sonst bekommt man ja die anderen Beiträge nicht mit.
“Erst wenn das letzte Computerspiel indiziert ist, der letzte Film zensiert ist und das Fernsehen wie wir es kennen verboten ist, werden die Eltern erkennen dass man Kinder trotzdem erziehen muss…”
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ATARIfreak - VDVC-Team
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