Razer vs. Steelseries vs. Roccat

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Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon gordon-creAtive.com » So 16. Dez 2012, 15:45

Mal was zu Mäusen!

Nachdem ich jetzt mehrere Jahre eine Razer Lachesis hatte und mich ständig geärgert habe, dass sie nicht richtig funktioniert, habe ich mich nach einer neuen umgesehen. Razer wollte ich nochmal eine Chance geben (wenn das Ding funktioniert hat, wars echt gut), aber da gibts jetzt ja auch Onlinezwang. Roccat habe ich auch ins Auge gefasst, die hatten ja aber Probleme mit dem Mausrad und das Design gefiel mir nicht so sehr. Es ist aber schön zu hören, dass es inzwischen Treiber für Linux gibt. Am Ende ist es eine Steelseries Sensei geworden, ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Die Aluschale fühlt sich hammer an (und man kann sie super saubermachen). Außerdem habe ich das Gefühl, dass die noch akkurater arbeitet als meine Lachesis. Falls ihr also eine Maus sucht, kann ich die nur empfehlen.

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Re: Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon ActionJackson » Mo 17. Dez 2012, 10:41

Was hat den bei deiner Lachesis nicht funktioniert? Ich habe zwei von denen, eine schon seit Ende 2007, die andere ist seit zwei Jahren an meinem täglichen Arbeitsrechner, die haben bei mir noch nie Probleme gemacht.
Habe seit einen Jahr die Razer Mamba an meinem Gaming-PC. Das Ding ist mMn die beste Mouse von denen, allerdings komplett überteuert. Schnurlos braucht man die nicht nutzen weil der Akku nur wenige Stunden hält.
Was mich seit Jahren ärgert ist das ghosting bei der Razor Lycosa. Die nehme ich allerdings nicht mehr für Spiele her. Da bin ich auf mechanische Tastaturen umgestiegen.

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Re: Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon gordon-creAtive.com » Mo 17. Dez 2012, 21:16

Ich hatte die Maus über die Zeit an zwei verschiedenen PCs: Einmal ein MSI-Board mit AMD und jetzt an einem ASUS mit Intel. In beiden Fällen traten die gleichen Probleme auf. Die Maus wird zunächst beim Start nicht erkannt, ich muss sie neu einstecken. Mein neuer PC hatte gottseidank eine Front-USB-Buchse, da musst ich nicht jedesmal hinter den PC kriechen. Nach einer Weile fängt der Mauszeiger dann zu springen an, dann muss man sie wieder rausziehen und neu einstecken. Neuste Firmware war drauf (die man nur mit 32bit-Windows updaten kann?!? Musste meinen Rechner im Geschäft dazu nehmen.) Ein Blick ins Internet zeigte, dass ich wohl nicht der einzige mit diesen Problemen bin und auch nicht der einzige ohne Lösung.

Ich habe übrigens auch eine Lycosa, aber das mit dem Ghosting ist mir wiederum noch nicht aufgefallen. Die Tastatur habe ich vor allem genommen, weil sie recht flache Tasten hat. Ich mag die hohen Dinger leider nicht, aber es darf auch nicht zu flach sein. Was mich stört ist die "Klaverlack"-Optik vom Gehäuse, da sieht man jeden Fingerabdruck. Dabei gibts das Ding als Luxusvariante mit Klavierlack-Tasten^^.

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Re: Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon Patrik » Mo 17. Dez 2012, 22:58

gordon-creAtive.com hat geschrieben:Ich hatte die Maus über die Zeit an zwei verschiedenen PCs: Einmal ein MSI-Board mit AMD und jetzt an einem ASUS mit Intel. In beiden Fällen traten die gleichen Probleme auf. Die Maus wird zunächst beim Start nicht erkannt, ich muss sie neu einstecken.

Das kommt mir von meiner meiner Razor Diamondback bekannt vor. Die läuft zwar meistens problemlos, wenn ich aber Windows boote (statt wie meistens Linux) wird sie auch oft nicht erkannt, sodass ich sie neu einstecken muss. Hatte das aber bisher auf Windows geschoben statt auf die Maus.
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Re: Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon ActionJackson » Mi 19. Dez 2012, 11:51

Dass die Lachesis nicht „anspringt“ hatte ich so selten das es mir erst jetzt wieder eingefallen ist als ich deinen Post gelesen habe. Bei mir hat es allerdings immer gereicht eine der Tasten zu drücken oder die Maus ganz einfach ein wenig zu bewegen damit sie an ist. Am USB-Port musste ich da noch nie rumstecken.

@Gordon:
Was du da beschreibst klingt für mich eher so als würden die USB-Ports an deinen Rechnern nicht genügend Strom bekommen. Hattest du schon mal Probleme mit USB-Sticks oder externen Festplatten? Das die nicht erkannt werden oder sehr langsam sind?

wegen Tastaturen:
Den Tick dass die Tasten flach sein müssen hatte ich auch vor einigen Jahren. Habe mir dann zuerst extrem flache Tastaturen geholt und mich dann im Verlauf der Zeit zur Lycosa hochgearbeitet. Bis ich dann vor eineinhalb Jahren mal die neueren mechanischen Tastaturen ausprobiert habe. Die drücken sich einfach viel genauer und der Sound ist einfach nur cool. Ich kann auf denen auch deutlich schneller schreiben, was mich sehr verwundert. Doch sind die Dinger auch so laut das ich es nicht wage sie in einem Büro mit mehreren Leuten einzusetzen.
Auf meinem Gaming Rechner habe ich derzeit die Razer Black Widow. Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit die G710+ von Logitech zu testen. Die Tasten bei der sind noch höher und drücken sich mindestens genauso gut. Das Design ist mir aber ein wenig zu aufgeregt und der Preis ist jenseits von Gut und Böse.

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Re: Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon Patrik » Mi 19. Dez 2012, 14:59

Ich hab ja das gleiche Problem mit meiner Razer – und zwar abhängig davon, welches Betriebssystem ich boote. Vermutlich ist es eher ein Treiberproblem als zu geringe Energieversorgung.
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Re: Razer vs. Steelseries vs. Roccat

Beitragvon gordon-creAtive.com » Do 20. Dez 2012, 09:41

Dass mein Rechner zu wenig Strom auf den USB-Ports liefert bezweifle ich. Ich hatte nie Probleme damit, außerdem waren das zwei Mal High-End-Boards: MSI 790FX-GD70 und jetzt ein Sabertooth P67. Ich hatte die Maus auch an die USB-Ports angeschlossen, die noch mal mehr Saft haben, kein Unterschied. Zumal das Problem ja im Netz allgemein bekannt ist. Ich vermute auch ein Treiberproblem, was mich dann natürlich noch mehr ärgert: Da blätterste 80€ hin und Razer kriegt es nicht auf die Reihe, einen bugfreien Treiber zu entwickeln. Die Tasten gingen bei mir ürbigens auch nach dem Start, ich konnte nur die Maus nicht bewegen, dazu musste ich dann neu einstecken.

Ich hatte auch über die Razer Mamba nachgedacht, aber der Preis ist wirklich zu hoch, zumal ich sie nie als Funkmaus benutzt hätte - und gerade das wird wohl einer der Gründe für den hohen Preis sein.

Da meine Lachesis von außen auch nicht mehr ganz frisch aussieht, werde ich sie nicht auf eBay verticken (da hätte ich auch ein schlechtes Gewissen), sie wird jetzt im Geschäft ihre Dienste verrichten. Da habe ich Linux und -Überaschung- sie funktioniert einwandfrei. Im Zuge dessen habe ich das Tool razercfg gefunden, ein mittelmäßig ausgestatteter Community-Treiber für Razermäuse Linux.

Update: Ey ne, jetzt fängt sie auch im Büro an zu ruckeln.


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