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spiel-gekauft


Re: spiel-gekauft

Beitragvon Modgamers » Fr 20. Jul 2012, 14:42

Bin übrigens dafür, dass wir der Seite noch ne richtige Startseite verpassen und den Besucher nicht gleich in die Materie werfen.
Die beste Zensur ist die, die nicht danach aussieht!
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Re: spiel-gekauft

Beitragvon Rey Alp » Fr 20. Jul 2012, 17:31

Jo, eine Newsseite sowie die "Check-Kategorie" waren ja noch in Planung.
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Re: spiel-gekauft

Beitragvon Patrik » Fr 20. Jul 2012, 22:39

Ne „echte“ Einstiegsseite wurde schon letzten Sonntag von Gabriel in der Vorstandssitzung vorgeschlagen. Halte die Idee für nicht schlecht, hatte allerdings diese Woche (mal wieder) zu viel um die Ohren, um da irgendwas umzusetzen. Halte das sogar für wichtiger als die Checks. Mal schaun, ob ich am WE was packe…

@Gordon: Danke.
Raubkodierer sind Verbrecher.
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Re: spiel-gekauft

Beitragvon Rey Alp » Sa 21. Jul 2012, 21:25

Also der Vorschlag war ja aus erster Kategorie "Meinungen" streichen und an erster Stelle "Startseite" einfügen. "Meinungen" kann dann später im "Check" wiederkommen.
(+) Startseite
Kauf ist nicht gleich Kauf
Unwirksame AGB
Unwirksame Einbeziehung
Beispielsfälle
Meinungen


Aufbau der "Startseite". Mir gefiehl der Text von Gordon super:

Willkommen

Wusstest du, dass "Let's Plays" eine Urheberrechtsverletzung sind und auf Plattformen wie Steam gar keine Spiele verkauft werden? Die Spieleindustrie lotet eben nicht nur die Grenzen von Hardware und Programmierung aus, sondern entwickelt auch für den Vertrieb von Videospielen auch ganz eigene Geschäftsmodelle. Deren Zulässigkeit ist vielen Spielern allerdings unbekannt, obwohl sie von den Auswirkungen als Nutzer direkt betroffen sind.

Um das zu ändern hat der VDVC diese Informationsseite erstellt, die über die wichtigsten rechtlichen Aspekte aufklärt. Speziell bei Spielen mit Onlineaktivierung stellt sich dabei heraus, dass versucht wird die dem Kunden nach dem Urhebergesetz zustehenden Rechte vorzuenthalten. Wir informieren darüber hinaus noch über eine Reihe anderer Probleme: So z.B. über darüber, wann das Kopieren von Datenträgenr, das Modden eines Spiel oder das Streamen einer Session zulässig ist und was es überhaupt mit dem Datenschutz auf sich hat.

Bei weiteren Fragen, Tipps oder Hinweisen kannst du dich auch gerne im Forum melden:

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Und danach:
News

Bla.
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Re: spiel-gekauft

Beitragvon Rey Alp » Sa 21. Jul 2012, 21:59

Und parallel hatten wir ja immer noch die Idee zu einem Video. Ich hatte mal die folgende Idee (Stichwortartig):

Sprecher: Unternehmen beklagen sich gerne darüber, dass das Internet ein rechtsfreier Raum und ihr geistiges Eigentum nicht geschützt sei. So fragte der CDU-Politiker Siegfried Kauder bei einer Anhörung zu ACTA, ob man sich nicht einigen könne geistiges Eigentum genauso zu schützen wie materielles Eigentum. Ist das wirklich die Frage?

1. Real

Wenn ich einen körperlichen Gegenstand kaufe - z.B. einen Fußball - kann ich eine Reihe von Dingen damit machen:

Schnitt 1: Ich kann ihn benutzen - allein oder mit anderen. (Erst Bild von einen Spieler, dass passt er zu einen anderen rüber)
Schnitt 2: Mir von jemanden Tricks zeigen lassen - die ich selbst nie könnte ... (Spieler gibt den Ball an anderen ab, der nen paar tricks vorführt)
Schnitt 3: Ich kann ihn jemanden ausleihen ... (Anderen wird der Ball gegeben, der ihn mitnimmt)
Schnitt 4: Ich kann Fotos und Videos von Spielen aufnehmen und diese ins Netz stellen .. (Spiel wird mit Smartphone aufgeladen und dann gezeigt, wie der Film ins Netz gestellt wird)
Schnitt 5: ich kann ihn öffentlich benutzen, wo andere zuschauen können. (Spiel auf einem öffentlichen Platz, wo andere zuschauen)
Schnitt 6: Und wenn ich keinen Bock mehr habe, kann ich ihn verschenken oder verkaufen. (Ball wird jemanden zugespielt, der dann mit dem Ball abhaut)

2. Geistiges Eigentum

Wenn ich mir aber geistiges Eigentum zulege - Z.B. Fifa12 - sieht es anders aus:

Schnitt 1: Ich darf das Spiel nutzen, aber nur alleine. (2 Spieler auf Couch mit Fifa12: Bild plötzlich mit Graufilter und Einblendung "Verboten") Nach der Eula wird nur die persönliche Nutzung gestattet.
Schnitt 2: ich darf es auch keinem andere nur für einen Moment spielen lassen, damit er mir Tricks zeigen kann. (Szene, wie jemand das Gamepad dem Sitznachbarn in die Hand gibt: Dann dieselbe Einblendung). Nach der EULA darf das Recht zur Nutzung niemanden anderes übertragen werden.
Schnitt 3: ich darf es niemanden ausleihen. (jemanden die Packung mitgeben, ") Eula ...
Schnitt 4: Ich darf weder Fotos noch Videos machen, und ins Netz stellen schon gar nicht. (Fraps zeigen, Upload, "), ...
Schnitt 5: Und öffentlich darf ich es auch nicht nutzen. (Laptop auf der Straße, schaut wer zu, "), ...
Schnitt 6: genausowenig, wie ich es verkaufen oder verschenken darf. (Jemanden gegen Geld die Packung geben, "), ...

Sprecher: Also, liebe Politiker. Wir können uns gerne einigen, dass geistiges Eigentum genauso wie Sachen geschützt wird. Doch der rechtsfreie Raum ist hier wohl weniger die virtuelle, sondern die "reale" Welt.


Wäre wohl hilfreich, wenn wer jemand kennt, der irgendwas mit Medien macht. Vielleicht ganz praktisch, wenn irgendjemand, der in der Uni als Projekt ein Film erstellen muss, dass in zusammenarbeit mit uns zu unserem Thema machen könnte.
Rey Alp
 

Re: spiel-gekauft

Beitragvon Modgamers » Sa 21. Jul 2012, 22:23

Bitte nicht den Begriff" "Geistiges Eigentum" verwenden... bitte Immaterialgüter stattdessen.
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Re: spiel-gekauft

Beitragvon Rey Alp » Sa 28. Jul 2012, 13:10

Ich habe immer noch keine Antworten erhalten, auf welche Art man seine Rechte bei Origin, Steam, Games4Windows, uplay und Battlenet wahrnehmen kann. Allein Microsoft Deutschland scheint zur bitkom zu gehören, weshalb man vielleicht dort anfragen könnte, wen man da kontaktieren sollte. Bei den anderen könnte der CDVC ja vielleicht mal die Presseabteilungen anschreiben - ich komme da nicht weiter. Langfrisitg wäre es zielführend Musterschreiben anbieten zu können, mit denen die jeweiligen Anbieter dann eben auch etwas anzufangen wissen.
Rey Alp
 

Re: spiel-gekauft

Beitragvon Pyri » Mo 30. Jul 2012, 21:12

Patrik hat geschrieben:Konsolen habe ich übrigens zumindest teilweise auf dem Schirm. Beschreiben werde ich z.B. die Binindung von Dowload-Titeln an ein Gerät, wie sie bei Nintendo geschieht. Allerdings sehe ich um ehrlich zu sein bei Konsolen weniger Probleme. Die Gerüchte der Gebrauchtspielsperre bei der PS4 haben sich ja wohl als falsch erwiesen (oder die Pläne wurden eingestampft) und auch sonst kann man ja für Konsolen vor allem Spiele kaufen – und nicht nur Clients. (Ich hoffe, diese Einschätzung liegt nicht an meiner eingeschränkten Sichtweise…)


Ein PC-Spiel für den Retail-Handel physisch herzustellen kostet etwa 70 Cent. Niemand braucht auf der Plattform Windows dafür bei Microsoft (noch - mit Windows 8 könnte sich das unter Umständen irgendwie ändern, wie etwa Gabe Newell oder Leute bei Blizzard aktuell befürchten) etwas lizensieren lassen, nur weil es für Windows veröffentlicht werden soll.
Ein Konsolenspiel lizensieren zu lassen (beim selben Microsoft, etwa für seine 360) kostet bei einem 60-Euro-Spiel 20%, also 12 Euro: diese 12 Euro setzt etwa Microsoft wiederum aus einer Lizenz-Gebühr von 9 Euro und 3 Euro für die physische Herstellung des Spiels zusammen. Auch wenn Konsolen gehackt werden sind Original-Datenträger demnach noch immer ungleich teurer in der Herstellung, also mehr als 4x*. Von Cartridges bei manchen Konsolen (auch neueren) ganz zu schweigen - was auch abgesehen von DRM mit ein Grund sein wird, dass bei GameStop und Co. in erster Linie mit gebrauchten Konsolenspielen gehandelt wird.

Als jemand der sehr viel gebrauchte Software kauft höre ich aus den USA auch immer die Klage, dass bei GameStop Unmengen an Fälschungen im Umlauf wären - was ich ehrlich gesagt noch immer nicht so recht glauben mag, solange ich es nicht selbst gesehen habe. Was ich von den hiesigen Shops allerdings weiß ist, dass sie Verpackungen - nicht zu knapp und oft auch mehr als plump mit S/W-Covers - fälschen. Teilweise habe ich da auch die Shop-Leute selber in Verdacht. Nicht darauf achten, wer was wo hineingepackt hat für den Verkauf, usw.


Was Ihr anscheinend jedoch überhaupt nicht seht ist, dass jede Lizensierung zumindest für die Konsolenriesen auch als Akt von DRM angesehen werden kann - bereits seit Original-Atari-Zeiten. Wo "Custer's Revenge" und Co. eben nicht lizensiert wurden, etc. Der Unterschied zu früher ist vor allem der, dass die Betriebssysteme heutiger Konsolen online ständig so verändert werden können, dass nicht-lizensierte Software darauf nicht (mehr) läuft. Darüber kann auch (blendend) Zensur betrieben werden, etc.
Jeder der großen Dependenten bestimmt so was wo (unter Umständen auch wie) auf seinen Geräten läuft - ein Umstand der mir in dieser gesamten Industrie nur allzu gerne ausgeblendet zu werden scheint, denn so relativieren sich auch die meisten Reden über unabhängige Produktionen: sobald eine Produktion für eine Plattform lizensiert wurde, wozu ich auch Software wie Steam (eure Rede über "Clients") zählen würde, kann von Indie-Spielen aus meiner Sicht jedenfalls eigentlich keine Rede mehr sein.
Gut möglich, dass in absehbarer Zeit Linux das einzige große OS sein wird, auf dem noch unabhängige Software überhaupt (legal) laufen kann.

-

* in Wirklichkeit wird es natürlich anders ausschauen und MS da auch nichts 3 Euro kosten, sondern eher ebenfalls 70 Cent. Der Rest ist also alles wieder nur (teure) Lizenzierung.
Für Download-Spiele verlangen Apple und Microsoft übrigens traditionell eine Abgabe von 30%, nach den iTunes-Standards die dereinst beim Urknall gesetzt wurden...
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