VDVC-Umfrage 2016 - Konzeption

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Patrik
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Re: VDVC-Umfrage 2016 - Konzeption

Beitragvon Patrik » Mo 5. Dez 2016, 15:00

Um ehrlich zu sein, ging es (auch) um Meinungen deiner Art. Dafür ist die Frage jedoch alles andere als ideal und in der verbleibenden Zeit kam nur die Rückmeldung von Marc.

Habe die Frage nun leicht verändert:
Ist es dir persönlich wichtig, dass Videospiele deutlicher als bisher "offiziell" als Kunst anerkannt werden?


Und später:
Für wann hältst du eine formelle Anerkennung von Videospielen als Kunst in Deutschland für realistisch? (Gib bitte eine Jahreszahl an. Werte über 2100 werten wir als "nie". Wenn du meinst, dass eine ausreichende Anerkennung besteht: Wann war diese Anerkennung deiner Meinung nach erreicht?)


Im Feedbackfeld wurde auch einige Male auf die Kunst-Frage eingegangen. Häufiger aber wurde ein fehlender Zurück-Button moniert. (Auch den habe ich jetzt eingebaut.) Insgesamt lohnt sich das Feld auf jeden Fall, da steht einiges Konstruktives drin, was in Zukunft besser kann. (Es ist aber auch motivierend, das zu lesen. Insgesamt scheint der Eindruck positiv zu sein.)
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Rey Alp
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Re: VDVC-Umfrage 2016 - Konzeption

Beitragvon Rey Alp » Mo 5. Dez 2016, 23:56

Also ist nach der Änderung jetzt die Angabe einer Jahreszahl vor 2017 möglich? Gut.

Für mich persönlich bringt das Thema der Kunst schon auf ganz anderen Ebenen Probleme mit sich: So zum Beispiel, dass sich "Künstler" früher als Handwerker verstanden. Ich selbst finde es auch schwer zu entscheiden, wann aus einem Gemälde ein Kunstwerk werden soll. Besonders bei der "modernen Kunst" würde ich es auch für möglich halten, dass weit mehr Menschen in Deutschland Shadow of the Colossus als Kunstwerk bezeichnen würden als die Fettecke von Beuys. In diesem Zusammenhang finde ich die Frage nach einer ("formellen") Anerkennung schwierig, da ich weder weiß, wie gesellschaftlich anerkannt etablierte/konventionelle Kunst ist und auch nicht meine, dass man mir per ordre mufti aufgeben kann, etwas als Kunst zu begreifen. Das ist für mich eine persönliche Erfahrung. Die "offizielle" Anerkennung im Sinne von Mitgliedschaft bei den entsprechenden Verbänden und Förderung durch Politik ist in meinen Augen geschafft. Beim eSport sieht das anders aus, da ist der eSVD nicht Mitglied des DSB (Schach ist Mitglied).


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