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Spielepetition - Werbung und Unterstützer

Falschdarstellungen und Vorurteile

Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Rey Alp » Mo 21. Feb 2011, 17:06

Kennt sich hier irgendjemand mit dem neuem Flash aus? ich hatte schon Ewigkeiten gebraucht um nen leeren Frame zu stoppen. Buttons mit onmousepress oder ähnliches und goto bekomme ich überhaupt nicht mehr hin. was müssen die ihre Programme auch immer komplizierter machen ...
- http://www.stigma-videospiele.de/beispiel01.fla

Brauch nur, dass die Buttons 1 - 3 bei Klicks jeweils zu den Frames 1 - 3 springen.
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Scorpion » Mo 21. Feb 2011, 18:39

Verstehe nicht wieso du flash benutzen willst?

(Ich sage mal dazu, dass ich Flashgegner bin, da extrem performance intensiv!)
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Rey Alp » Mo 21. Feb 2011, 18:58

Ich wollte es ersteinmal intern zur Veranschaulichung der Gesetzesänderungen verwenden, weil ich mir nicht unbedingt sicher bin, ob da jeder durch meinen juristischen Kauderwelsch durchsteigt. Ob es eine Möglichkeit gibt das vernünftig umzusetzen weiß ich nicht, aber vielleicht würde ja eine ähnliche Darstellung im Video - wenn es denn zustande kommt - einen Platz finden können.
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Patrik » Mo 21. Feb 2011, 19:17

Dekar hat geschrieben:Mir ist die Pressemitteilung irgendwie noch zu unpersönlich. Ich weiß dass es als professionell angesehene wird Mitteilungen möglichst emotionslos zu verteilen, aber wenn wir irgendjemanden motivieren wollen auf Grund dieser Meldung an der Petition mitzuwirken, dann braucht man schon ein bischen mehr.


An der PM hat afaik auch noch niemand ernsthaft gearbeitet. Reys Text ist dem Anschein nach eine Ad-Hoc-Sache und sonst gab es noch gar nichts. Ich schreibe gerade an einer Arbeitsgrundlage.

@Gesetzesänderungen: Wie wäre es mit einer Ursprungsfassung und Anmerkungen für die Änderungen daneben. Also quasi alle Versionen nebeneinander, wie man es bei nem Diff für Quelcode machen würde: http://static.arstechnica.com/launchpad/qbzr-diff.png
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Rey Alp » Mo 21. Feb 2011, 19:24

@Gesetzesänderungen

Es kommt da im Grunde weniger darauf an, wie die Änderungen zu formulieren sind (wofür sich solch eine Gegenüberstellung anbieten würde), sondern was sie bewirken sollen (das wird auch bei einer Gegenüberstellung nicht auf dem ersten Blick klar). Und für das Verständnis ist eben eine Grafik ganz nett an der man sieht was passiert, wenn man einfach an zwei Stellen die entscheidenden Weichen umstellt.
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon gordon-creAtive.com » Mo 21. Feb 2011, 19:37

Dürfte ich euch bitten, den Fokus wieder auf die Pressemitteilung zu legen? Die hat Prio.
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Rey Alp » Mo 21. Feb 2011, 20:40

Patrik hat geschrieben:Ich schreibe gerade an einer Arbeitsgrundlage.

Bin ich drauf gespannt. Mein Text ist in der Tat nur das gewesen, was mir gerade in den Sinn gekommen ist. Ich wollte nur die Idee für eine Pressemitteilung in den Raum werfen und dabei zumindest irgendwas in der Hand haben.
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Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Rey Alp » Di 22. Feb 2011, 02:08

@Patrik

"Gamer fordern Abschaffung der Indizierung"
- Mir fehlt da etwas das Verbot

"Verbraucherverband der Computerspieler startet Petition gegen überholte Jugendschutzbestimmungen"
- Finde ich etwas lang. Auch überholte Jugendschutzbestimmungen ist etwas unglücklich formuliert. Sie läd zum Missverständnis ein, dass wir was gegen den Jugendschutz haben. Man sollte es anders herum formulieren, wir wollen was gegen die Bevormundung von Erwachsenen tun.

"Zeitgemäß wie Handabhacken"

Ist mit etwas zu plump und plastisch und tedentiell antiislamistisch. Von mir aus könnte man da gerade noch den Hexenhammer nennen "Zeitgemäß wie der Hexenhammer"

"In Deutschland sind jugendgefährdende Medien nicht offen erhältlich, weswegen viele nur an Erwachsene gerichtete Inhalte aus Gründen des Jugendschutzes geschnitten werden."

Da hat sich mir der Sinn erst beim zweiten Mal lesen erschlossen. Sollte man aufnahmefreundlicher formulieren ... oder ich sollte besser endlich schlafen gehen ... Ich glaub ich mach letzteres oO.

"Indizierung diente auch als Begründung für damalige Bücherverbrennungen. "

Bücherverbrennung finde ich eine Nummer zu krass. Und man sollte es nicht so aussehen lassen, als ob die BPjM auf den katholischen Index zurückgehen würde. Möglich wäre zu erwähnen, dass da das Instrument erfunden wurde.

Mir gefällt "Prädikat" besser als "Adelung", aber das ist eine reine Geschmackssache.

"«Nur juristisch wird noch mit dem Jugendschutz argumentiert. Landläufig wird die Indizierung ganz unverhohlen vor allem damit begründet, etwas verstoße „gegen den guten Geschmack“. Auch wenn es einmal edle Motive für die Einführung gegeben hat, als Methode aus dem Mittelalter ist die Indizierung in etwa so zeitgemäß wie das Handabhacken und gehört abgeschafft.»"

Mir gefiehle das so besser:

«Mit dem Jugendschutz wird nur noch in rein akademischen Diskussionen argumentiert. Tatsächlich wird die Indizierung vor allem dann gefordert, wenn etwas „gegen den guten Geschmack“ verstoße. Auch wenn es einmal gute Gründe für die Einführung gegeben haben mag, sollte ein Index von aus der Öffentlichkeit verbannten Schriften nicht mehr zeitgemäß sein..»
Rey Alp
 

Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Rey Alp » Di 22. Feb 2011, 11:00

So:

Gamer wollen Verbote kippen

Verbraucherverband startet Petition für unzensierte Videospiele

Karlsruhe. Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) [weitere Unterstützer einzufügen] haben beim Bundestag eine Petition eingereicht, die der Bevormundung erwachsener Videospieler ein Ende bereiten will. Die Initiatoren fordern hierzu die Abschaffung des Verbots gewaltdarstellender Medien sowie das Streichen der Indizierung in ihrer aktuellen Form. Diese Maßnahmen bezeichnen sie als für Erwachsene unverhältnismäßig und für den Jugendschutz überflüssig.

„Zeitgemäß wie der Hexenhammer“

In Deutschland dürfen indizierte Medien auch an Erwachsene nicht offen verkauft werden, weswegen für eine Veröffentlichung viele „ab 18“-Inhalte aus Gründen des Jugendschutzes geschnitten werden. Das Prinzip der Indizierung geht auf den „Index Librorum Prohibitorum“ zurück, mit dem die Inquisition im Widerspruch zur kirchlichen Leere stehende Schriften verbannen wollte. In der Weimarer Republik stützte man sich bei der Schaffung der Bundesprüfstelle für Schmutz- und Schundschriften dagegen darauf, dass die Jugend vor verwerflichen Inhalten geschützt werden müsse. Doch mit der Einführung von neuen Jugendschutzmaßnahmen, wie den verbindlichen Altersfreigaben der USK, fällt es zunehmend schwerer die Existenz des Index zu rechtfertigen. Patrik Schönfeldt, Vorsitzender des VDVC unterstreicht:

«Mit dem Jugendschutz wird nur noch in rein akademischen Diskussionen argumentiert. Tatsächlich wird die Indizierung vor allem dann gefordert, wenn etwas „gegen den guten Geschmack“ verstoße. Auch wenn es einmal gute Gründe für die Einführung gegeben haben mag, ist ein Index von aus der Öffentlichkeit verbannten Schriften so zeitgemäß wie der Hexenhammer.»

Indizierung schadet dem Jugendschutz

Auch nach der Auffassung von Spielegegnern liegt der wesentliche Indizierungseffekt in der „Zerstörung von Marktchancen“. Es soll ein Handlungsdruck auf die Hersteller ausgeübt werden, damit diese missliebige Spiele in Deutschland gar nicht erst veröffentlichen. Dies funktioniert zuverlässig – aber Jugendliche schützt das wenig vor dem Verlangen nach solchen Spiele, da indizierte Titel erst recht Begehrlichkeiten wecken:

«Problematische Spiele würden für Jugendliche ohne den Index deutlich an Reiz verlieren. Diese sind meist ohnehin nicht von herausragender Qualität und würden ohne das „Prädikat“ der Indizierung in der Flut anderer Titel untergehen.»

(mehr Beleg, Kritik an Freigabewirrwarr)

Initiatoren zuversichtlich

(Hoffnungen und Pläne, zu ergänzen)
Rey Alp
 

Re: Werbung und Unterstützer für Petition

Beitragvon Dekar » Di 22. Feb 2011, 11:46

Der letzte PM Vorschlag ist für mich ehrlich gesagt schlechter als der erste. Das wird alles viel zu weit hergeholt und nicht auf den eigentlichen Punkt gebracht. Ich lese den ganzen Text immer unter der Premisse: "Würde mich das überzeugen etwas zu tun?" Bisher ist die Antwort ein klares nein.

Ich stelle hier mal einen groben Entwurf vor:
Abschaffen von zweckentfremdeter Indizierung

Der „Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler“ (VDVC) und [andere Teilnehmer einfügen] haben eine Petition gestartet, um die Indizierung in ihrer jetzigen Form zu streichen. Entgegen der Intention des Gesetzgebers wird §131 StGB nicht mehr dazu eingesetzt die möglichen Auswirkungen von Videospielen auf die Gewaltbereitschaft zu verhindert, sondern dient inzwischen nur mehr dem Schutz gesellschaftlicher Werte.

„Eine solche Geschmackszensur hat in einer freien demokratischen Gesellschaft keinen Platz!“, so Patrik Schönfeld, Vorstandsvorsitzender des VDVC. „Es ist makaber wie einige Politiker hier aus Tragödien wie dem Amoklauf von Winnenden politisches Kapital zu schlagen versuchen.“

Dabei ist Indizierung völlig wirkungslos…. Außerdem ist die USK mit Ihrer Alterskennzeichnung inzwischen wesentlich besser geeignet um Eltern auf mögliche Gefahren von Computerspielen für Ihre Kinder hinzuweisen…
Indizierung trifft vielmehr erwachsene Spieler, die weder Jugendschutz benötigen noch eine Bevormundung wünschen…. Schließlich ist auch eine Marktverzerrung durch die über alle Videospielen schwebende Gefahr der Indizierung nicht zu leugnen.
Dies lässt sich gut am Beispiel von [Spiel XY] belegen…
Mit der Petition wollen die Organisatoren den Missbrauch der Indizierung nun stoppen. Gerne informieren wir umfassend über Indizierung und weitere Gründe für deren Abschaffung (und warum eine einfache Anpassung nicht zweckdienlich ist). Besucht dafür die Webseite: http://www.spielepetition.de Wir stehen auch Kritikern offen gegenüber und diskutieren gerne in dem Forum … über das Thema.
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