gordon-creAtive.com hat geschrieben:TAZ: Deutsch, rechts, SerientäterDie Theorie, die Polizeiprofiler Horn am 9. Mai 2006 dagegen vorlegte, kam der Wahrheit im Rückblick erschütternd nahe. In der Fallanalyse, die die taz auswerten konnte, wird vermutet: Der Täter ist deutsch, hat sich vor Beginn der Mordserie im Jahr 2000 in der rechten Szene bewegt, war damals zwischen 22 und 28 Jahre alt, hatte wohl einen Mittäter, lernte das Schießen in einem Schützenverein oder beim Militär und spielte womöglich am Computer Ego-Shooter.
Wie beiläufig das mögliche Hobby in der Meldung erwähnt wird, ganz subtil am Ende, als sei es eh normal, das Videospiele immer einen Zusammenhang zur Tat haben müssen....
Okay, praktisch kann man über Millionen Menschen schreiben, sie hätten wohlmöglich EgoShooter gespielt und man hätte recht, aber in dem Zusammenhang ist das schon ziemlich dreist.
Das mit dem Schützenverein kann ich noch soeben verstehen, weil der Umgang mit Schusswaffen ganz real erlernt werden muss. Aber da hört es dann auch schon auf.
Gestern abend auf ARD haben die Sportschützen in der Doku "Waffen sind mein Leben" ordentlich einen auf den Deckel bekommen. Journalistisch zweifelhaft, da nicht sonderlich neutral. Das AAW bzw. ein paar Eltern durften auch auftreten und ihre übliche Nummer abziehen...