Noch was zur Crysis 2 Geschichte hier:
http://politik-digital.de/sind-killersp ... iswuerdig/"Contra-Standpunkt Wolfgang Börnsen"
"...Den Preis “Bestes Deutsches Spiel” hat in diesem Jahr der Ego-Shooter “Crysis 2″ erhalten. Dieses Spiel ist graphisch und technisch durchaus innovativ, aber weder kulturell noch pädagogisch wertvoll.
Es ist gewaltverherrlichend und erst ab 18 Jahren zugelassen.
Für uns als Gesetzgeber gilt als Maßstab Artikel 1 unseres Grundgesetzes “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Deshalb halte ich die Juryentscheidung für falsch.
Gewaltspiele, auch wenn sie technisch noch so brillant sind, dürfen nicht mit Steuergeldern honoriert werden. Es geht nicht darum, Ego-Shooter grundsätzlich zu verdammen, sondern
darum, sie nicht noch durch eine Siegerehrung aufzuwerten oder “öffentlich zu verkaufen”. Gerade die große Bandbreite an Computer-, Konsolen- und Onlinespielen und deren unterschiedliche Nutzungsarten verlangen eine Orientierung für Eltern, Erziehungspersonen, Jugendliche und Kinder.
Als Mitinitiator dieses Preises, als verantwortungsvoller Abgeordneter und als Vater von vier Kindern fordere ich deshalb bei der Preisvergabe eine Rückbesinnung auf den kulturell-pädagogischen Wert des Computerspiels."
Update / Weiteres Sachen:
Noch ein Theaterstück
http://www.kirchliche-dienste.de/upload ... Dassel.pdf"Feindberührung 2.0"
http://www.kirchliche-dienste.de/upload ... attorf.pdfEbenfalls das Theaterstück
"Das Theaterstück ist eine Offensive gegen Gewalt. Im Mittelpunkt steht Ben, ein
abwesender, aggressiver Schüler, dessen Welt zusammenbricht, sobald sein Computer
ausgeknipst wird. Ben ist genervt, aggressiv und voller Vorurteile gegen Ausländer. Sein
Gegenspieler, der bosnische Hausmeister der Schule, Herr Baris, hat nichts über für
Gewaltcomputerspiele."
http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Cl ... sicht.html"Ben, gespielt von Tim Schaller, ist ein Schüler, der in einer Messerstecherei sein linkes Auge verloren hat. In ihm sind seitdem Hass- und Rachegefühle gewachsen, die er versucht mit gewaltsamen Computerspielen abzubauen. Er trifft auf den Hausmeister Herrn Baris, ein Mann bosnischer Herkunft gespielt von Willi Schlüter, den er als „Ausländer“ abweist. Im Laufe des Theaterstücks lernen sich die beiden kennen. Sie sprechen über Gewalt im virtuellen und realen Leben. Baris erzählt von seinen Erlebnissen im Bosnienkrieg, Ben vom Verlust seines Auges. Am Ende entscheidet sich Ben gegen Rache und „geht einen anderen Weg“, wie er sagt. "
Aha, es ist counter strike...
http://www.kirchliche-dienste.de/upload ... Kurier.pdf"Verden. Jesse Behrmann und Steven Bothe wissen: "Computerspiele können süchtig machen." Die beiden Jugendlichen sitzen gerne am PC. In dem Theaterstück "Feind-Berührung 2.0", das gestern für Achtklässler der Haupt- und der Realschule aufgeführt worden ist, haben sie einen neuen Blickwinkel gewonnen, was die Vorliebe für Ballerspiele angeht. "Ich habe mich in dem Stück wiedererkannt", räumt Jesse
ein. Er spiele seit zwei Jahren "Counter Strike" - wie Ben, der diesem Spiel in "Feind-Berührung 2.0" verfallen ist. Inszeniert vom Theater in der List (Hannover), erzählen Willi Schlüter und Tim von Kietzell von der Begegnung zwischen einem "Counter Strike"-süchtigen Jungen und einem bosnischen Hausmeister."
Weitere links hier:
http://www.kirchliche-dienste.de/themen ... /0/0/0.htm