hartaberfair

Falschdarstellungen und Vorurteile
Rey Alp
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hartaberfair

Beitragvon Rey Alp » Sa 16. Feb 2013, 15:15

Bei hart aber fair hatten wir ja das mit Harry:
- http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/rueck ... ungen.php5

Ich hatte lange gesacht, was für Videospiele er denn spielt.

Dass es Fifa ist, hatte ich dann erst in diesem Artikel gefunden:
- http://www.usatoday.com/story/gameon/20 ... n/1854949/

Dann habe ich beim Original entdeckt:
- http://www.guardian.co.uk/uk/video/2013 ... stan-video

Er sagt direkt bei dem Satz, dass er Fifa spiele.

Bei Hart aber fair - 1. Satz - haben sie das weggeschnitten.

Vor dem Hintergrund der eingängigen Frage:

Plasberg in der Anmoderation:
- "Sie sagen, "Wenn es denn nur der Daumen wäre". Da möchte ich Ihnen etwas zu zeigen. Da werden sie jetzt gleich sagen, das ist platt. Ich zeig's trotzdem. Die Frage ist doch, verändert sich durch's Daddeln nur die Virtuosität des Daumens, verändert sich der Hirnbereich, der den Daumen steuert, oder verändert sich durch das Daddeln auch das Wesen?"

Also ist es so, dass nach hart aber fair Fifa zum Killer macht?

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Pyri
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Re: hartaberfair

Beitragvon Pyri » So 17. Feb 2013, 14:09

In den News wurde ja schon, ich glaub von Aginor, darauf hingewiesen, dass Videospiele diverse Fähigkeiten schulen könnten die dann - unabhängig von deren eigentlichen Inhalten - im Umgang mit anderem technischen Gerät hilfreich wären. Und so würde ich das auch in dem Fall auffassen: dass sie FIFA rausgeschnitten haben mag zwar die übliche Manipulation in Richtung unerwünschter Inhalte gewesen sein, aber hat Plasberg da wirklich ein Umbringen (von Menschen) gemeint?
Wollte er oder seine Sendungsredaktion den Prinzen überhaupt als Mörder hinstellen?
Ich denke das wird auch in der Debatte um die Ausbildung bei Grossman etc. zu wenig betrachtet: wovon diese Leute eigentlich (alles) reden könnten, denn letztlich können ihre Vorwürfe immer auch das gesamte Medium betreffen. Soll heißen: irgendwann werden so etwa mal Angriffsknöpfe verunglimpft, weil wenn jemand in einem Videospiel auf so eine Taste drückt könnte dieser Mensch schließlich auch leichter auf den sprichwörtlichen "roten Knopf" beim Militär drücken (wollen).
Weil es im Videospiel schließlich Spaß gemacht hat da drauf zu hauen und Angriffsflächen werden so am allermeisten wohl immer bloß Emotionen wie Freude bleiben
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Re: hartaberfair

Beitragvon Rey Alp » So 17. Feb 2013, 14:12

Entwurf:

Plasberg: Mit Fifa die Hemmschwelle zu Töten abtrainiert

Die Öffentlich-Rechtlichen haben bei der Berichterstattung über „Killerspiele“ eine gewisse Tradition Fakten aus dem Zusammenhang zu reißen. So wurde beispielsweise von „Panorama“ das Lachen eines Spielers, das einem über Teamspeak erzählten Witz galt, hinter einen von der Redaktion bei Youtube heruntergeladenen Videoschnipsel geschnitten, in dem der Protagonist virtuell eine Leiche beschießt. „Hart aber Fair“ hat nun bewiesen, dass man ebenfalls über fähige Leute verfügt.

In der Sendung wird zunächst darauf eingegangen, dass durch die Nutzung des Daumens – wie z.B. beim SMS-Tippen oder die Benutzung von Controllern beim Daddeln – die entsprechende Hirnregion wachse. Nachdem Ranga Yogeshwar hier relativierte intervenierte Frank Plasberg und wollte an einem konkreten Beispiel belegen, dass gewisse Spiele nicht nur physisch, sondern auch psychisch abfärben würden:

    "Sie sagen, "Wenn es denn nur der Daumen wäre". Da möchte ich Ihnen etwas zu zeigen. Da werden sie jetzt gleich sagen, das ist platt. Ich zeig's trotzdem. Die Frage ist doch, verändert sich durch's Daddeln nur die Virtuosität des Daumens, verändert sich der Hirnbereich, der den Daumen steuert, oder verändert sich durch das Daddeln auch das Wesen eines Menschens? Die Frage stellt sich nach einem prominenten Beispiel."
Gezeigt wurden dann Ausschnitte aus einem Interview mit Prinz Harry, der in Afghanistan als Bordschütze eines Kampfhubschraubers kämpft. Die von "Hart aber Fair" wiedergegebenen Aussagen:

    „Ich bin einer von diesen Leuten, die gerne PlayStation und Xbox spielen. Und ich liebe den Gedanken, dass ich mit meinen schnellen Daumen ziemlich nützlich bin. Da können Sie die Jungs fragen.“
In der nachfolgenden Diskussion wurde von den Gästen vorausgesetzt, dass mit den hierfür verantwortlichen Spielen „Shooter“ gemeint seien, wobei Plasberg auch nicht eingriff. So sagte Josef Kraus:

    “Man muss übrigens eines sehen: Viele dieser Shooter-Spiele sind ja für militärische Übungszwecke entwickelt worden …“
Als ich diesen Ausschnitt zuerst gesehen habe, hielt ich es für aussichtlos und ohnehin wenig gewinnbringend die Richtigkeit dieser Darstellung zu hinterfragen. Auch wenn ich von Prince Harry bloß weiß, dass er „Fifa“ – fragt mich nicht, welchen Teil der Serie – spielt, wollte ich nicht ausschließen, dass er auch Shooter nutzt. Auch hätte es sicherlich etwas Aufwand bedurft nachzuweisen, dass Prinz Harry hier wirklich über seine Leidenschaft zu Fifa und nicht doch über ein anderes Spiel spricht.

In den letzten Tagen habe ich dann zufälligerweise das ungeschnittene Originalvideo gesehen, das dann noch einige Umstände offenbart:

    - Zum einen braucht es gar keinen Aufwand um nachzuweisen, dass Prinz Harry hier mit „Fifa“ über ein Fußballspiel spricht. Denn er stellt es im Interview selbst dar: Direkt am Anfang (00:12) spricht er davon, dass er im Zelt mit Kameraden Fifa spielt und auch unmittelbar nach dem zitierten Ausschnitt verweist er auf Fifa: „I thrash them at Fifa the whole time.“.

    - Zum anderen hat sich Hart aber Fair nicht damit begnügt dem „Zitat“ in Hinblick auf den Verwendungszweck als Beleg einer Verrohung durch das bloße Weglassen des Fifa-Verweises einen anderen Sinn zu geben, es wurde auch noch der „Restsatz“ neu komponiert: Im Original sagt Harry: „You can ask the guys: I thrash them at Fifa the whole time.". So dürfte klar sein, dass sich der Hinweis auf die Kameraden auf sein Fifa-Spiel bezieht. Dass das so zu verstehen ist belegen auch Zitate dieser Äußerungen in der Presse:

    Von „Hart aber Fair“ wird dies aber anders dargestellt. Hier schneidet man die Aussage nach dem Verweis auf das Zeugnis der Kameraden ab und endet mit einem Punkt statt einem Doppelpunkt. Nun hat macht es den Eindruck, als ob Prinz Harry die Kameraden nicht als Beleg dafür anführt, dass er gut bei Fifa ist, sondern dass diese bestätigen sollten, dass er im Kampfeinsatz recht brauchbar wäre.

Die Aussagen im Überblick:

- Zusammenfassend hat „Hart aber fair“ hier also eine Aussage von Harry, in dem dieser davon spricht, dass er durch Fifa-Spielen zu flinken Fingern gekommen ist, als Beweis dafür angeführt, dass das Daddeln auch das Wesen verändere bzw. die Spieler zu Soldaten mache.

    - Zum Video (Original)
    - Zum Video (Geschnitten)

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Re: hartaberfair

Beitragvon Rey Alp » So 17. Feb 2013, 14:14

@Pyri

Imho ist das genau der Punkt. Dass es "bloß" kognitive Auswirkungen wie bessere Koordination gibt hatte Plasberg bereits im vorherigen Einspieler thematosoert. Hier ging es jetzt wirklich ausdrücklich darum um festzustellen, dass - wortwörtlich - das "Wesen" eines Menschens durch das Daddeln verändert werden würde.

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Re: hartaberfair

Beitragvon Rey Alp » Mi 20. Feb 2013, 16:13

Wo es in den Kommentaren gefragt wurde - wollen wir die Sache mit einer Beschwerde noch weiter verfolgen?

Ich habe der Redaktion auch eine Mail mit Bitte um Stellungnahme geschrieben, glaube aber kaum, dass die antwortet.

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Re: hartaberfair

Beitragvon Rey Alp » So 24. Feb 2013, 20:37

Eine Beschwerde müsste binnen 3 Monaten nach Austrahlung erhoben werden.

Stand:

Von:

    x
An:

    Geschäftsstelle des Rundfunkrates
    Appellhofplatz 1
    50667 Köln
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit reiche ich eine:

    BESCHWERDE AN DEN RUNDFUNKRAT
hinsichtlich:

    der „hart aber fair“-Sendung „Handy an, Hirn aus - wie doof machen uns Apple und Co.?“,
    - ausgestrahlt am 04.02.2013 um 21:00 durch die ARD sowie
    - online abrufbar unter „http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2013/0204/index.php5“ (Stand: 24.02.1013).
wegen Verstößen gegen:

    Rundfunkstaatsvertrag und
    WDR-Gesetz
namentlich:

der im Rundfunkstaatsvertrag normierten Wahrheitspflicht (§ 10 Abs. 1 S. 2 RStV):

    „Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen.“
der im Rundfunkstaatsvertrag enthaltenen Berichtigungspflicht (§ 10 Abs. 1 S. 1 RStV):

    „Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen […] zu entsprechen.“
der im WDR-Gesetz normierten Wahrheitspflicht (§ 5 Abs. 1 und 6 S. 2 WDR-Gesetz):

    „Der WDR soll […] der Wahrheit verpflichtet sein.“

    „Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu prüfen.“
ein.

Begründung

I. Anforderungen

Nach den genannten Vorschriften muss die Sendung den folgenden Maßstäben messen lassen:

1. Pflicht zur Wahrheit

Die Presse ist von verfassungswegen allgemein zu einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung angehalten.

Den Anforderungen dieser Wahrheitspflicht wird in Rundfunkstaatsvertrag und WDR-Gesetz durch die wortwörtlich festgehaltene Prüfungspflicht im Vorfeld der Berichterstattung entsprochen.

2. Pflicht zur Vollständigkeit

Eine wahrheitsgemäße Berichterstattung ist dabei nicht nur durch unwahre Tatsachenbehauptungen, sondern auch durch das Verschweigen wesentlicher Aspekte eines Sachverhalts gefährdet. Somit kann in Übereinstimmung mit der höchstricherlichen Rechtsprechung auch eine unvollständige Berichterstattung als unrichtige Darstellung angesehen werden:

    „Läßt sich aus mitgeteilten wahren Tatsachen eine bestimmte (ehrverletzende) Schlußfolgerung ziehen, so ist jedenfalls eine bewußt unvollständige (Presse-) Berichterstattung rechtlich wie eine unwahre Tatsachenbehauptung zu behandeln, wenn die Schlußfolgerung bei Mitteilung der verschwiegenen Tatsache weniger naheliegend erscheint und deshalb durch das Verschweigen dieser Tatsache beim unbefangenen Durchschnittsleser ein falscher Anschein entstehen kann.“ (BGH, Urt. vom 26. 10. 1999 - VI ZR 322/98.)
3. Pflicht zur Richtigstellung

Neben der ausdrücklich normierten Prüfungspflicht ergibt sich durch den Verweis auf die "anerkannten journalistischen Grundsätze" im Rundfunkstaatsvertrag auch eine Pflicht zur Richtigstellung. Die maßgeblichen Grundsätze sind diejenigen, „die sich bei einer wertenden Vergleichung aus den verschiedenen presse- und rundfunkrechtlichen Regelungen der Länder sowie den Richtlinien des Deutschen Presserates ergeben“ (Vgl.: LT-Dr 12/478 (Saarl), S. 51; LT-Dr 14/3235 (RlPf), S. 42).

Von daher zählt zur Wahrheitspflicht nicht nur die in § 8 Abs. 2 S. 3 NDR-Staatsvertrag konkretisierte Sorgfaltspflicht, sondern auch die explizit in Ziffer 3 des Pressekodex und § 3 Abs. 3 S. 4 des baden-württembergischen LMG angeführte Pflicht „Behauptungen […] die sich […] als falsch“ erweisen „richtig zu stellen“. Dies folgt auch nach den der für die Auslegung der "anerkannten journalistischen Grundsätze" ebenfalls heranzuziehenden "Qualitätskriterien für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk" des "Deutschen Journalistenverbunds" (Breutz, in: Hamburger-Kommentar, Kommentar, Medienrecht, 1. Aufl. (2008), 39. Abschnitt Rn. 173 ff.):

    "Zu besonderer Sorgfalt und Wahrheit sind die Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verpflichtet. Sie stellen veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, in ihren Sendungen unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtig."
4. Berichtigungspflicht bei Äußerungen Dritter

Für unzutreffende Äußerungen Dritter im Rahmen des Rundfunks trifft die Verantwortlichen der jeweiligen Formate regelmäßig keine Schuld. Es würde die "Detailkenntnisse und Schlagfertigkeit der Moderatoren" überfordern einen sofortigen Widerspruch zu verlangen (Burkhardt, in: Wenzel, Kommentar, Medienrecht, 5. Aufl. (2003), Kap. 4 Rn. 106.). Dies gilt inbesondere bei "Live"-Sendungen schon aufgrund der faktischen Gegebenheiten und der Natur der Beteiligung weiterer Personen mit eigenen Diskussionsbeiträgen:

    "Wo das Fernsehen als Veranlasser oder Verbreiter einer Äusserung zurücktritt und - etwa im Rahmen einer gar "live" ausgestrahlten Fernsehdiskussion - gewissermassen nur als "Markt" der verschiedenen Ansichten und Richtungen in Erscheinung tritt, widerspräche es dem Wesen des Mediums und seiner Funktion, es neben oder gar anstelle des eigentlichen Urhebers der Äusserung in Anspruch nehmen zu können." (BGH, Urt. v. 06.04.1976 - VI ZR 246/74.)
Abweichendes soll nur dann gelten, "wenn sich der Verbreiter mit der Äusserung des Dritten identifiziert hat, so dass sie als seine eigene Äußerung erscheint", was bei "Live"-Formaten regelmäßig nicht angenommen werden kann. Hier soll sich das Format auch ohne eine vorherige Distanzierung die von Dritten getätigten Äußerungen nicht zu eigen machen (Breutz, in: Hamburger-Kommentar, Kommentar, Medienrecht, 1. Aufl. (2008), S. 993.). Aus dem Umstand, dass die Äußerung als solche dem jeweiligen Format nicht zugerechnet wird folgt aber nicht, dass dieses von jeglicher Verantwortung frei wird. Es bleibt vielmehr auch ohne ihn treffendes Verschulden als Störer für die Verbreitung der Aussage verantwortlich (Vgl. Burkhardt, in: Wenzel, Kommentar, Medienrecht, 5. Aufl. (2003), Kap. 10 Rn. 212; Breutz, in: Hamburger-Kommentar, Kommentar, Medienrecht, 1. Aufl. (2008), 39. Abschnitt Rn. 60 ff.), so dass Formaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Pflicht zur Korrektur unzutreffender Tatsachenbehauptungen obliegt.

II. Inhalt

Der bezeichnete Beitrag wird den dargestellten Maßstäben nicht gerecht.

1. Darstellung im Rahmen der Sendung

In der angeführten Sendung sind die folgenden Äußerungen enthalten:

Anmoderation (Frank Plasberg):

    “Sie sagen, “Wenn es denn nur der Daumen wäre”. Da möchte ich Ihnen etwas zu zeigen. Da werden sie jetzt gleich sagen, das ist platt. Ich zeig’s trotzdem. Die Frage ist doch, verändert sich durch’s Daddeln nur die Virtuosität des Daumens, verändert sich der Hirnbereich, der den Daumen steuert, oder verändert sich durch das Daddeln auch das Wesen eines Menschens? Die Frage stellt sich nach einem prominenten Beispiel.”

    (Zeitindex: 00:42:58 - 00:43:25)
Zitierung Prinz Harrys von Wales (Sprecher):

    „Ich bin einer von diesen Leuten, die gerne PlayStation und Xbox spielen. Und ich liebe den Gedanken, dass ich mit meinen schnellen Daumen ziemlich nützlich bin. Da können Sie die Jungs fragen.“

    (Zeitindex: 00:43:55 - 00:44:07)
Redebeiträge eines Gastes (Josef Kraus):

    “Man muss übrigens eines sehen: Viele dieser Shooter-Spiele sind ja für militärische Übungszwecke entwickelt worden [...].

    (Zeitindex: 00:44:22 - 00:44:31)"

    "Alle Amoktäter, die wir hatten in Deutschland und Amerika, waren exzessive Shooter-Spieler [...].“

    (Zeitindex: 00:45:11 - 00:45:17)
Moderation (Frank Plasberg):

    “Herr Lauer! [...] Nun gibt es dieses Zitat von Prince Harry - das haben wir uns ja nicht ausgedacht.”

    (Zeitindex: 00:45:25 - 00:45:36)
2. Erweckter Eindruck

Als wesentliche Aussagen sind somit enthalten:

    1. Die Behauptung Herrn Plasbergs, wonach sich der Umstand, dass sich "durch das Daddeln auch das Wesen eines Menschens" verändere, anhand eines prominenten Beispiels - der wiedergegebenen Aussage von Prinz Harrys von Wales - belegen lasse.

    Hierbei wurde seitens der Moderation ein besonderer Wert darauf gelegt, dass es sich nicht etwa bloß um motorische Änderungen in Folge des Umgangs mit den Spielen, sondern tatsächlich um eine Änderung des Charakters handele. Auf die motorische Komponente wurde bereits im Rahmen des vorherigen Einspielers eingegangen, in dessen Rahmen eine Änderung der Struktur von den Gehirnen Jugendlicher infolge des bei den Umgang mit digitalen Medien exzessiver auftretenden Gebrauchs des Daumens thematisiert wurde. Dies wurde von den Gästen weitgehend unaufgeregt hingenommen. Dass es bei dem folgenden Einspieler nicht mehr vornehmlich um motorische Effekte ging stellte auch Herr Plasberg selbst dar, in dem er die Aussage des Gastes Ranga Yogeshwar - "Wenn es denn nur der Daumen wäre" - aufgriff und wortwörtlich übernahm.

    Daneben lässt auch der Kontext an der Art der von Herrn Plasberg angesprochenen Wesensänderung keine Zweifel: Die Präsentation des Interview mit Prinz Harry von Wales, in dem dieser angibt als Soldat an Kampfeinsätzen teilgenommen zu haben, kann nur dahin verstanden werden, dass die Nutzer entsprechender Videospiele nach der Auffassung der "hart aber fair"-Redaktion psychisch kriegstauglich gemacht bzw. desensibilisiert werden würden.

    Unterstellt wird hierbei, dass es sich bei den maßgeblichen Videospielen, auf die sich demnach auch die Aussage des Prinz Harry von Wales bezieht, um gewaltdarstellende bzw. solche mit kriegerischen Inhalten handelt. Dies zeigt sich insbesondere anhand der anwesenden Gäste, die als Reaktion auf den Einspieler "Shooter-Spiele" ansprachen und in eine "Killerspiel-Debatte" abglitten. Hierbei wurde seitens Herrn Plasberg auch ausdrücklich eine Verbindung zu gewaltdarstellenden Videospielen hergestellt:

      Lauer:

        "Wenn er [Prinz Harry von Wales] jetzt sagt, ich habe hier beim xbox-Spielen, beim PlayStation-Spielen Dinge gelernt, die mir mein Kriegführen irgendwie helfen, dann ist das wohl eher ein gesamtgesellschaftliches Problem, als das diese Geräte jetzt auf einmal aus Prinz [...] Harry einen schlechten Menschen machen."
      Plasberg:

        "Warum ist es eigentlich dann immer eine gesamtgesellschaftliche Diskussion aber im Einzelfall ist es nicht gefährlich, wenn man Ballerspiele spielt?"
      (Zeitindex: 00:47:28 - 00:47:55)
    2. Die Behauptung Herrn Plasbergs, dass sich Prinz Harrys von Wales in dem gezeigten Ausschnitt dementsprechend geäußert habe. Also dass seine Ausführungen über die Nutzung von Videospielen, die ihm nach seiner Einschätzung bei seinem Einsatz helfen würde, sich auf solche mit einem militärischen bzw. kriegerischen Hintergrund beziehen würden, wie es auch von den in der Sendung anwesenden Gästen angenommen worden ist.

    3. Die Behauptung, dass Prinz Harry von Wales seine Kameraden als Beleg für die Nützlichkeit seiner "schnellen Daumen" im Kampfeinsatz angeführt habe: "Da können Sie die Jungs fragen.“.

    4. Die Behauptung von Josef Kraus, dass "viele" der kommerziell vertriebenen und im Handel erhältlichen Shooter"-Spiele ursprünglich für "militärische Übungszwecke entwickelt worden" seien.

    5. Die Behauptung von Josef Kraus, dass in Hinblick auf Deutschland und die USA "alle Amoktäter [...] exzessive Shooter-Spieler" gewesen wären.

    6. Die Behauptung Frank Plasbergs, dass sich die Redaktion die zitierte Äußerung von Pirnz Harry von Wales "nicht ausgedacht" habe. Es wird mithin behauptet, dass die maßgebliche Aussage im Rahmen der Zitierung durch die Redaktion ihrem wesentlichen Inhalt nach korrekt mit dem bei 1. dargestellten Inhalt widergegeben wurde und durch die Präsentation bzw. Aufbereitung seitens "hart aber fair" keine abweichende Sinngebung erfahren hat.
3. Tatsächlicher Sachverhalt

Demgegenüber stellen sich die tatsächlichen Zusammenhänge wie folgt dar:

a) Zitat des Prinz Harry von Wales

Wie es sich durch einen Rückgriff auf das ungekürzte Interview belegen lässt, wurde die maßgebliche Aussage durch "hart aber fair" unvollständig wiedergegeben. Im Original heißt der letzte unvollständig zitierte (Halb-) Satz:

    „You can ask the guys: I thrash them at Fifa the whole time.”

    Press Association, Prince Harry finishes four-month tour of Afghanistan - video, guardian v. 21.01.2013 (Zeitindex: 00:58 - 01:03).
Sinngemäße Übersetzung:

    "Sie können die Jungs fragen: Ich mache sie die ganze Zeit bei Fifa fertig."
Von "hart aber fair" wurde lediglich der erste Satzteil wiedergegeben und mit der vorangegangenen Äußerung verknüpft, obwohl sich die Äußerung auf die folgene Aussage bezieht. Dass die Äußerung in dieser Weise zu verstehen ist zeigt ein Blick auf die ausländische bzw. englischsprachige Presse, in der der Verweis auf das Zeugnis seiner Kameraden ausnahmslos auf die Spielkünste bei "Fifa" bezogen wurde. Stellvertretend für den Rest wird hier verwiesen auf:

    - Hadley Freeman, Prince Harry, the new Killer Captain, guardian v. 21.01.2013:

      "You can ask the guys, I thrash them at Fifa the whole time."
    - Jesse Yomtov, Prince Harry enjoyed some FIFA during his Afghanistan tour, usatoday v. 23.01.2013:

      "You can ask the guys: I thrash them at FIFA the whole time."
    - Harriet Arkell, I'm not academic but I thrash the guys at Fifa: Harry's Camp Bastion downtime, dailymail v. 21.01.013:

      "You can ask the guys: I thrash them at Fifa the whole time."
Hieraus folgt, dass sich dem Zitat allein der folgende Inhalt entnehmen lässt:

    1. Die Äußerung von Prinz Harry von Wales beziehen sich im ungekürzten Originalvideo mit "Fifa" auf ein ohne jede Altersbeschränkung freigegebenes Fußballspiel.

    2. Die Äußerung von Prinz Harry von Wales kann lediglich als Beispiel dafür angeführt werden, dass dieser glaubt durch seine beim Umgang mit der Fußballsimulation "Fifa" erworbene Fingerfertigkeit auch im Kampfeinsatz von Wert zu sein.

    3. Die Äußerung von Prinz Harry von Wales ist dergestalt aufgebaut, dass er das Zeugnis seiner Kameraden als Beleg für sein Können bei dem Videospiel "Fifa" anführt.
b) Hintergrund von "Shootern"

Es gibt zwar mit “Battlezone”, “Doom” und “Operation Flashpoint” einige für kommerzielle Zwecke entwickelte Spiele, die später in modifizierter Form vom Militär genutzt wurden oder genutzt werden sollten – so eben “Bradley Trainer”, “Marine Doom” und “VBS(1)” – doch andersherum wird es schwierig: Ursprüngliche militärische Entwicklungen, die dann ihren Weg auf die Märkte gefunden haben, sind kaum bekannt.

“America’s Army” wurde zwar vom Militär entwickelt, doch nicht für militärische Übungszwecke (wofür die Engine mittlerweile aber doch verwendet wird), sondern als “Werbespiel” um Rekruten zu locken. Daneben existiert mit “Full Spectrum Warrior” nur eine militärische Entwicklung ein, die auch kommerziell vertrieben wurde. Das Militär wollte ein eigenes Trainingsspiel entwickeln, aber mit der Xbox auf existierende Hardware eines kommerziellen Anbieters (Microsoft) zurückgreifen. Nach dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag war es aus lizenztechnischen Gründen erforderlich das Spiel auch für den zivilen Markt zu veröffentlichen. Bei “Full Spectrum Warrior” handelt es sich aber nicht um einen Shooter, so dass es insoweit kein einziger kommerziellen Shooter bekannt ist, der ursprünglich für militärische Übungszwecke entwickelt worden ist.

c) Exzessive Nutzung von "Shootern" durch Täter von Amokläufen

Die Aussage, dass ausnahmslos alle Amokläufer Nutzer von gewaltdarstellenden Videospielen waren, wird durch eine amerikanische Studie widerlegt. Bei dieser wurden im Auftrag des United States Secret Services und des United States Department of Education 37 School Shootings von männlichen Jugendlichen an amerikanischen Schulen zwischen 1974 und 2001 untersucht. Videospiele betreffend wird hier ausgeführt:

    „One-eighth of the attackers exhibited an interest in violent video games (12 percent, n=5).“

    Vossekuil/Fein/Reddy/Borum/Modzeleski, THE FINAL REPORT AND FINDINGS OF THE SAFE SCHOOL INITIATIVE: IMPLICATIONS FOR THE PREVENTION OF SCHOOL ATTACKS IN THE UNITED STATES, Washington 2002, S. 22.
Eine Studie der Universität Darmstadt stellte bezüglich von 7 Amokläufen, die in Deutschland zwischen 1999 und 2006 stattfanden, fest, dass gerade einmal mehr als die Hälfte der Täter – und nicht alle – sich intensiv mit gewaltdarstellenden Videospielen beschäftigten:

    „Bei vier der Täter konnte ein übermäßig starkes Interesse an Videospielen festgestellt werden, beispielsweise indem große Teile der Freizeit mit solchen Spielen verbracht wurden.“

    hoch³, Mai 2009, S. 13.
Diese Erkenntnis beschränkt sich auch nicht auf ältere Fälle: So hielt sich der Videospielkonsum des Amokläufers von Blacksburg (2007) ebenfalls in Grenzen. Im offiziellen Bericht zu der Tat wird festgestellt, dass er nur in seiner Kindheit Videospiele genutzt hat, jedoch keine gewalthaltigen. Später hat er schließlich überhaupt nicht mehr gespielt:

    “He was enrolled in a Tae Kwon Do program for awhile, watched TV, and played video games like Sonic the Hedgehog. None of the video games were war games or had violent themes.”

    “Cho’s roommate never saw him play video games.”

    “The only activities Cho engaged in were studying, sleeping, and downloading music. He never saw him play a video game, which he thought strange since he and most other students play them.”

    Mass Shootings at Virginia Tech: Report of the Review Panel, 2007.
Für Deutschland kann hier beispielsweise auf den Amoklauf von Ansbach (2009) verwiesen werden, über den SPON folgendes zu berichten weiß:

    “Die Ermittler betonten ausdrücklich, im Besitz des Amokläufers hätten sich nach bisherigem Erkenntnisstand keine sogenannten Killerspiele oder indizierten Horrorfilme befunden.”

    Diehl, Amokläufer führte Hass-Tagebuch, SPON v. 21.09.2009.
Oder auch auf die Tat von Sankt Augustin – ebenfalls 2009:

    “Hinweise auf einen Konsum von gewaltverherrlichenden Computerspielen, wie es bei anderen Amoktätern der Fall war, habe der erste Verhandlungstag vor dem Bonner Landgericht nicht ergeben, sagte ein Gerichtssprecher.”

    Graalmann, “Ihr werdet alle sterben“, sz.de v. 27.09.2009.
Im Übrigen spielen auch Nicht-Amokläufer gewaltdarstellende Videospiele – und das nicht zu knapp: So wird nach einer Studie schon das “ab 18″ freigegebene “Modern Warfare 2″ von 14/15-Jährigen Schülern intensiv genutzt:

    “61% der befragten Jungen aus dem 9. Schuljahr aller Schularten spielten es.”

    Weiß, Call of Duty – Modern Warfare 2 und seine Nutzung durch Schüler des 9. Schuljahres.
Auch der Grad der Nutzung (“meistens exzessiv”) dürfte hinterfragt werden können:

    “Die Täter von Schulschießereien interessieren sich durchaus deutlich für Gewaltinhalte in Medien und vor allem in eigenen literarischen Werken, aber auf Gewaltcomputerspiele selber entfällt bei diesen das geringste Interesse.”

    Bösche/Geserich, Nutzen und Risiken von Gewaltcomputerspielen, Polizei & Wissenschaft 1/2007, S. 45, 58.
4. Verstöße

Hieraus ergeben sich die folgenden Verstöße gegen die bereits einleitend genannten Vorschriften:

    1. Eignung des Zitats eine Wesensänderung durch Videospiele zu belegen

    Darin, dass "hart aber fair" durch die insinuierender Anmoderation bei Gästen und Zuschauern den Eindruck erweckte, dass die Aussage von Prinz Harry als Beleg dafür geeignet sei, dass die Nutzung von Videospielen auch das "Wesen eines Menschens" verändern könne, ist eine unwahre Tatsachenbehauptung zu erkennen, da die Eignung zum Beweis der angeblich wegen der Nutzung des Videospiels eingetretenen Wesensänderung vor dem Hintergrund, dass die Äußerung mit "Fifa" tatsächlich einem Fußballspiel galt, nicht ernsthaft angenommen werden kann.

    In deren (unberichtigten) Verbreitung liegt ein Verstoß gegen Wahrheits- und Berichtigungspflicht gem. §§ 10 Abs. 1 S. 1, 2 RStV und §§ 5 Abs. 1, 6 S. 2 WDR-Gesetz.

    2. Unvollständige Wiedergabe des Zitats

    Darin, dass "hart aber fair" durch Auslassung der Nennung von "Fifa" bei Gästen und Zuschauern den Eindruck erweckte, dass die Aussage von Prinz Harry von Wales gewaltdarstellenden Videospielen gegolten habe, ist eine unwahre Tatsachenbehauptung zu erkennen, da dieser in dem gezeigten Ausschnitt tatsächlich über das Fußballspiel "Fifa" sprach.

    In deren (unberichtigten) Verbreitung liegt ein Verstoß gegen Wahrheits- und Berichtigungspflicht gem. §§ 10 Abs. 1 S. 1, 2 RStV und §§ 5 Abs. 1, 6 S. 2 WDR-Gesetz.

    3. Neukomposition des letzten Satzfragments

    Darin, dass "hart aber fair" durch die im Rahmen der Übersetzung erfolgten Kürzung und Neukomposition des Zitats bei Gästen und Zuschauern den Eindruck erweckte, dass Prinz Harry von Wales seine Kameraden als Beleg für seine Tauglichkeit im Kampfeinsatz anführt, ist eine unwahre Tatsachenbehauptung zu erkennen, da deren Zeugnis tatsächlich im Zusammenhang mit seinem Können in dem Spiel "Fifa" genannt wurde.

    In deren (unberichtigten) Verbreitung liegt ein Verstoß gegen Wahrheits- und Berichtigungspflicht gem. §§ 10 Abs. 1 S. 1, 2 RStV und §§ 5 Abs. 1, 6 S. 2 WDR-Gesetz.

    4. Aussage über den Hintergrund von "Shootern"

    Darin, dass Josef Kraus behauptete, dass "viele" der kommerziell erhältlichen Ego-Shooter ursprünglich "für militärische Übungszwecke entwickelt worden" seien, ist eine unwahre Tatsachenbehauptung zu erkennen, da tatsächlich von keinem einzigen im Handel erhältlichen Shooter bekannt ist, dass dieser originär für militärische Übungszwecke entwickelt worden ist.

    In deren unberichtigten Verbreitung liegt ein Verstoß gegen die Berichtigungspflicht gem. § 10 Abs. 1 S. 1 RStV.

    5. Aussage über Videospielnutzung durch Täter von Amokläufern

    Darin, dass Josef Kraus behauptete, dass "alle" der Täter von Amokläufen in den USA und Deutschland exzessive Nutzer von Shootern gewesen wären, ist eine unwahre Tatsachenbehauptung zu erkennen, da in einer Vielzahl von Fällen Täter derartige Spiele nicht oder nur moderat nutzten.

    In deren unberichtigten Verbreitung liegt ein Verstoß gegen die Berichtigungspflicht gem. §§ 10 Abs. 1 S. 1 RStV.

    6. Aussage über Authentizität der Zitierung

    Darin, dass "hart aber fair" durch die Aussage, man habe sich das dargestellte Zitat "nicht ausgedacht", bei Gästen und Zuschauern den Eindruck erweckte, dass die Aussage von Prinz Harry von Wales authentisch widergegeben worden wäre, ist eine unwahre Tatsachenbehauptung zu erkennen, da das tatsächliche Zitat durch eine Auslassung, der Neukomposition des letzten Satzfragments sowie durch die Einbettung in einen anderen Kontext als unvollständige sowie sinnentstellende Darstellung zu betrachten ist.

    In deren (unberichtigten) Verbreitung liegt ein Verstoß gegen Wahrheits- und Berichtigungspflicht gem. §§ 10 Abs. 1 S. 1, 2 RStV und §§ 5 Abs. 1, 6 S. 2 WDR-Gesetz.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: hartaberfair

Beitragvon Pyri » Mo 25. Feb 2013, 15:44

Toller Brief. Ich hoffe doch sehr, dass der jetzt auch schon rausgegangen ist. Oder kann das ebenfalls im Rahmen einer Unterschriftenaktion erfolgen?
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Rey Alp
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Re: hartaberfair

Beitragvon Rey Alp » Mo 25. Feb 2013, 16:26

Danke. Ist noch nicht raus, da ich daran noch gearbeitet hatte, ich noch niemanden habe Korrektur lesen lassen, ich noch nicht weiß, ob ich sie selbst oder nicht besser der VDVc sie einlegen sollte und ob man - wie von dir angesprochen - da noch etwas zu machen sollte.

Ich selbst würde es gerne sehen, wenn der VDVc das machen würde. Brimborium mag ich eher nicht, doch es könnte uns vielleicht dabei helfen bei der Beschwerde nicht wieder nur mit einem Einzeiler abgespeist zu werden.

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Re: hartaberfair

Beitragvon amegas » Mo 25. Feb 2013, 18:00

Hallo,
sehr gute Sache. Prima Arbeit! Der VDVC sollte das machen.

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Re: hartaberfair

Beitragvon Pyri » Mo 25. Feb 2013, 19:19

Mir gefällt vor allem wie die Weiß-Studie hier mal ganz anders verwendet wird. Kann mich amegas nur anschließen!
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