"Chronik"

Falschdarstellungen und Vorurteile
Rey Alp
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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Do 18. Dez 2014, 23:15

Neue Version:

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » So 21. Dez 2014, 15:14

Neuste Fassung - jeder Text ist jetzt mindestens einmal auf Rechtschreibfehler abgeklopft worden, wer Zeit hat, darf sie gerne aber noch weiterhin etwas schütteln.

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Di 30. Dez 2014, 20:49

Ich habe nach s3bastian jetzt mit von allen Urhebern, wo ich es rechtlich für erforderlich halte, ein ok - mit Ausnahme des "Marktkauf"-Bildes.

Ich hatte es ja aufgegeben, weil der mir bekannte Link tot war (dieser).

Jetzt habe ich entdeckt, dass der Twitpic-Accountvon "gouryella_nm" mit den Bildern doch noch existiert. Hier der Link zum Account und zum Bild.

Was ich eigentlich ergoogeln wollte war dieses Interview mit einem Twitter User "Gouryella NM", der sich als "Rene Kosche" vorstellt.

Ein "René Kosche" wird im ColdMirror-Wiki als ehemaliger Inhaber der Domain coldmirror.de bezeichnet - ka, ob das derselbe ist. Wohl eher nicht, da sein Nick "Dragon_GT" war. Der Blog - http://www.koscheblog.de - existiert leider nicht mehr. Dessen Firma "KOSCHE & GELLRICH UG" wird hier angezeigt. Im Handelsregister finde ich ihn aber leider nicht mehr. Ein Twitter-Account existiert, aber der heißt "@renekosche" Aber das ist ja sowieso womöglich eine tote Spur.

Worauf ich hinaus will: Ich würde den Twitpic-User "Gouryella NM" gerne um Erlaubnis zur Nutzung des Bildes fragen, aber bei Twitpic kann man sich nicht mehr registrieren, da das Ding plattgemacht wurde. Also daher meine Frage:

    Hat irgendjemand einern Twitpic-Account und kann darüber "Gouryella NM" anschreiben?

Ich hatte mich - was noch angeboten wird - vor paar Monaten extra bei Twitter registriert, aber da habe ich es nicht hinbekommen den Twitpic "Gouryella NM" zu finden. Bzw. wenn man jetzt bei twitter search nach "Gouryella NM" sucht, ist dieser in anderen Tewwets nicht (mehr) verlinkt. Heißt das, dass der Account gelöscht wurde?

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Re: "Chronik"

Beitragvon Patrik » Di 30. Dez 2014, 21:36

Twitpic existiert als Dienst einfach nicht mehr. Soweit ich das sehe, haben die das eingefroren, damit die Bilder zumindest noch angezeigt werden. Und auch wenn früher der gleiche Login wie auf Twitter genutzt wurde: Änderungen des Nutzernamens nach der Einstellung von Twitpic dürften nicht übernommen worden sein.

Mal wieder ein Beispiel von dementen Internet.

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Di 30. Dez 2014, 23:07

Doof.

Hier ein Entwurf:

stigma-videospiele.de

Bild

Seit dem 19. Dezember 2007 verfolgte stigma-videospiele.de die gesellschaftliche Debatte über „Killerspiele“, die stellenweise durchaus emotional geführt wurde – wenig verwunderlich, wo sich manche Politiker und Journalisten mit polemischen Passagen gegenseitig zu überbieten suchten. So wurden Parallelen zwischen First-Person-Shootern und Kinderpornographie gezogen und der Anschein erweckt, als ob das Vergewaltigen von Frauen ein übliches Feature gängiger „Killerspiele“ sei. Höhepunkt der Debatte dürfte jedoch die Forderung der Innenminister von Niedersachsen und Bayern gewesen sein, das Verbreitungs- auf ein Nutzungsverbot auszuweiten – es hätten bei Gamern Razzien durchgeführt und diese inhaftiert werden sollen. Eine Perspektive, der sich die GameStar 2007 in der Redaktionsfolge „Die Spielejäger“ widmete.

Ziel von stigma war es die Berichterstattung über gewaltdarstellende Videospiele kritisch zu begleiten und auf kleinere und größere Schnitzer hinzuweisen. Ob dies nach sieben Jahren etwas bewirkt hat, lässt sich schwer abschätzen: Entgegen vieler Vermutungen liegen Presseberichte zumindest oberflächlich betrachtet nicht weniger oft daneben als damals. Peinliche Symbolfotos, das letzte datiert vom 08.12.2014, gehören ebenso wenig der Vergangenheit an, wie die Reduzierung von Videospielen auf einen möglichen Risikofaktor für Amokläufe, wie sie noch am 21.11.2014 in der Anmoderation vom ZDF heute journal vorgenommen wurde. Es ist sogar so weit gekommen, dass mittlerweile anstatt des Titels „Counter-Strike“ oft „World of Warcraft“ angeführt wird.

Was sich dagegen geändert hat ist, dass den Negativbeispielen zunehmend positive Entwicklungen gegenüberstehen: So versucht bei Panorama eine Journalistin genau das, was Gamer Spielegegnern schon seit Jahren predigen – selbst zu spielen, während ZDFkultur schon 2011 ein eSport-Turnier – inklusive der Begegnungen in „Counter-Strike“ – übertrug. Bemerkenswert ist auch beim „Polizeiruf 110“ (Sendung vom 24.08.2014) eine Szene, in der ein Vater die Beherrschung verliert, als seine beiden Kinder – friedlich – gemeinsam ein „Gewaltspiel“ nutzen. Schließlich wurde auch bei der Politik eine Entwicklung durchgemacht, die sich an dem „Deutschen Computerspielpreis“ ablesen lässt: Während dieser ursprünglich als Maßnahme konzipiert wurde, „Killerspiele“ durch die Förderung gesellschaftlich erwünschter Spiele zu verdrängen, sind die Verantwortlichen nun soweit, dass sie mit Pressemitteilung vom 4. Dezember 2014 angekündigt haben, zukünftig Spielen „ab 18“ keine Steine mehr in den Weg zu legen und auf den formal zwingend erforderlichen pädagogischen Wert ebenso wie auf die Sperrminorität zu verzichten. Darüber, was Politiker hier zum Umdenken bewogen hat, kann man nur mutmaßen. Interessant wurde es aber bereits 2011, als die hessische CDU mit „Crytek“ die Videospielindustrie für sich entdeckt hatte.

Allein der Umstand, dass die Zeichen auf Entspannung stehen, macht die „Killerspieldebatte“ aber nicht ungeschehen. In Anschluss an diverse Amokläufe wurde das Jugendschutzgesetz mehrfach verschärft und auch Entscheidungen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) sprechen für sich. So wurde zwar einerseits 2011 „Quake“ vom Index gestrichen, doch 2013 bekannt gegeben, dass eine Listenstreichung im Fall von „Quake III Arena“ abgelehnt wurde – man stufe „die im Spiel enthaltenen Gewaltdarstellungen […] nach wie vor [als] verrohend wirkend ein“. Die praktische Relevanz von Indizierung und Verbot ist jedoch quantitativ gesehen stark zurückgegangen: Während von den 2005 veröffentlichten Videospielen für Erwachsene noch ca. 50 % indiziert wurden, waren es 2013 nur noch ca. 10 % – zwei Titel.

Auch wenn die „Killerspieldebatte“ vielleicht noch nicht beendet sein mag, ist sie jedoch zumindest soweit abgekühlt, dass ich stigma-videospiele.de nicht mehr die Zeit widmen möchte, die für eine – mittlerweile längst überfällige – Auffrischung erforderlich wäre. Stattdessen habe ich versucht die „Killerspieldebatte“, wie sie auf stigma verfolgt wurde, in einer pdf-Datei zusammenzufassen, die hier nun anstelle der Seite aufgerufen werden kann. Die alten Blogbeiträge sind beim VDVC eingepflegt, bei dem – wenn es sich anbieten sollte – es auch noch zur Veröffentlichung des einen oder anderen neuen Beitrags kommen kann. Das Forum ist selbstverständlich auch weiterhin verfügbar.


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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Di 30. Dez 2014, 23:14

Neuste Version der pdf.

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Mi 31. Dez 2014, 15:38

Hier eine neue Version des geupdateten Programsms. Ich hatte bisher pdfcreator verwendet. Jetzt heißt das offenbar pdf architect:

edit:

Von mir im Wiki hochgeladen ist auch diese Datei Schrott:

- http://vdvc.de/wiki/images/0/0f/Stigma_v1_001_alt.pdf

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Mi 31. Dez 2014, 15:40

Mit pdf Fill funzt es nicht, die Datei ist 9,4 MB groß und er bricht den upload ohne Grund ab.

edit:

Die mit pdf fill erzeugte Datei habe ich direkt im Wiki hochgeladen, doch auch da wird das einfach abgebrochen.

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Mi 31. Dez 2014, 15:47

Ich habe gerade festgestellt, dass die weißen Linien bei mir nur im Browser sind.

Wenn ich die Datei herunterlade und öffne sind sie nicht da.

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Re: "Chronik"

Beitragvon Rey Alp » Do 1. Jan 2015, 01:31

Nachdem das mit den Linien gelöst ist gab es jetzt noch die folgenden Probleme:
- Die hochgestellten Zahlen bei den Bildern waren oben teilweise abgeschnitten.
- Die Fonts waren, wie ich jetzt auf einem anderen PC festgestellt habe, nicht eingebunden.

Ich habe beides geändert:
- Die Zahlen sind jetzt tiefgestellt.
- Die Fonts sind eingebunden, was die Größe mehr als verdreifacht hat - wir leigen jetzt bei ca. 20 MB.

Die neue Version ist zu groß, um sie im Wiki hochzuladen. Ich bräuchte wohl nen ftp Zugang^^.

edit:

Hier noch einmal bei mir hochgeladen:
- www.dittmayer.com/stigma_v1_002.pdf


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