Links zur Presse (Stigma) #7

Falschdarstellungen und Vorurteile
ShaneFenton
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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon ShaneFenton » Mo 22. Jan 2018, 19:19

ShaneFenton hat geschrieben:Here in France, local bi-monthly gaming magazine Canard PC teamed up with investigative blog Mediapart in order to write a series of articles about working conditions in the video game industry. There's a lot of work to cover, and until now, they're doing quite well. They (together with French journal Le Monde) recently singled out Quantic Dream and its bosses, David Cage and Guillaume de Fondaumière, as archetypes of mismanagement and toxic culture in video game development.


Canard PC's article is now available in English : https://www.canardpc.com/373/strange-at ... ntic-dream

amegas
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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon amegas » Do 25. Jan 2018, 09:37

Wieder eine Studie.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 49285.html

"Forscher der Universität York haben nach ihrer Ansicht in Experimenten die These widerlegt, dass Gewalt in Computerspielen aggressives Verhalten bei den Akteuren fördert. Auch besonders realistische Darstellungen änderten daran nichts."

amegas
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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon amegas » Mi 31. Jan 2018, 18:24

https://www.focus.de/panorama/welt/dopp ... 93073.html

"Obwohl der Angeklagte noch zu Hause gewohnt und seine Freizeit mit Computerspielen verbracht habe, gingen die Richter von einer bereits ausgereiften Persönlichkeit aus."

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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon Patrik » Mi 31. Jan 2018, 18:30

Der Satz vom Fokus ist kompletter Unsinn:
  • Zuhause wohnt man per definitionem.
  • Nicht-bei-den-Eltern-Leben kann durchaus als Indiz für eine gewisse Reife gesehen werden.
  • Computerspiele in der Freizeit belegen in erster Linie die Existenz von Freizeit.

Zur Studie: Ich habe auf Researchgate was gegenteiliges geschickt bekommen. Bin aber leider noch nicht dazu gekommen, das zu analysieren.
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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon Pyri » Mi 31. Jan 2018, 20:51

Dem kompletten "Unsinn" wird damit jedoch eher zugestimmt: einerseits das Vorurteil geteilt, dass Bei-den-Eltern-Leben dann "für eine gewisse" Unreife stehen würde, denn genau das ist mit "Zuhause" gemeint. Und nicht irgendein "Zuhause".

Patrik hat geschrieben:Der Satz vom Fokus ist kompletter Unsinn:
  • Zuhause wohnt man per definitionem.
  • Nicht-bei-den-Eltern-Leben kann durchaus als Indiz für eine gewisse Reife gesehen werden.
  • Computerspiele in der Freizeit belegen in erster Linie die Existenz von Freizeit.
(...)


Der Positivismus X "ist" (typisches) Freizeitverhalten für den Journalismus völlig irrelevant: interessant ist dafür nicht, ob jemand Freizeit hat (wer soll überhaupt über keine Freizeit verfügen?), sondern was in der Freizeit getan wird und wie diese Handlung so eingeschätzt wird. Kommuniziert werden soll eine Bewertung (von Freizeit), keine Existenz.
Zudem gibt der "Satz" als Zitat die Textstelle nur verkürzt wieder:
FOCUS hat geschrieben:Die 8. Strafkammer des Bochumer Landgericht stufte den zur Tatzeit 19-Jährigen als Erwachsenen ein, obwohl auch eine Verurteilung nach dem milderen Jugendstrafrecht möglich gewesen wäre. Obwohl der Angeklagte noch zu Hause gewohnt und seine Freizeit mit Computerspielen verbracht habe, gingen die Richter von einer bereits ausgereiften Persönlichkeit aus.

Der Artikel legt lediglich nahe, dass der junge Mann auch nach dem Jugendstrafrecht hätte verurteilt werden können. Und insgesamt ist es dem Medium nunmal wenig dienlich, wenn solch stereotyp sadistisch-geltungssüchtige Computerspieler immer wieder auftauchen - da bräuchte sich, eigentlich, niemand etwas vormachen: das Medium scheint solch technikaffine Leute einfach anzuziehen. Einem Journalismus ist da (ausnahmsweise!) kaum ein Vorwurf zu machen, zumal die zugehörigen Klischees und Ressentiments auch ohne solche Artikel, das heißt unabhängig davon, in der Gesellschaft oder Öffentlichkeit vorhanden sein dürften. Breitenmedien verstärken grundsätzlich eher einen ohnehin bereits vorhandenen Diskurs und keine scheinbar geäußerte "Kritik" darin stellt dessen Grundpositionen wirklich in Frage.
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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon Patrik » Fr 2. Feb 2018, 11:34

Pyri hat geschrieben:Dem kompletten "Unsinn" wird damit jedoch eher zugestimmt: einerseits das Vorurteil geteilt, dass Bei-den-Eltern-Leben dann "für eine gewisse" Unreife stehen würde.


Nein, das habe ich nicht. Analoge Argumentation: Durch-Kiemen-Atmen kann durchaus als Indiz für ein Leben unter Wasser gesehen werden. Der Umkehrschluss ist eben nicht möglich.
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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon Patrik » Di 6. Feb 2018, 21:36

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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon buzzti » Fr 16. Feb 2018, 19:55

Kentucky governor blames violent video games, movies, not guns for school shootings

"I'm a big believer in the First Amendment and right to free speech, but there are certain things that are so graphic as it relates to violence, and things that are so pornographic on a whole another front that we allow to pass under the guise of free speech, which arguably are," Bevin said. "But there is zero redemptive value. There is zero upside to any of this being in the public domain, let alone in the minds and hands and homes of our young people."

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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon buzzti » Fr 23. Feb 2018, 09:58

http://thebea.st/2ENjq4A

Trump: ‘Maybe They Have to Put a Rating System’ on Movies

After suggesting Hollywood is to blame for shootings, Trump offered up a system that already exists as a way to curb violent films. He then proposed paying armed teachers a bonus.

“We have to look at the internet because a lot of bad things are happening to young kids and young minds and their minds are being formed,” the president said. “We have to do something about maybe what they’re seeing and how they're seeing it. And also video games. I’m hearing more and more people say the level of violence on video games is really shaping young people’s thoughts.”

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Re: Links zur Presse (Stigma) #7

Beitragvon amegas » Sa 24. Feb 2018, 16:19

http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 95177.html


"Film und Fernsehen fachten die US-Waffenfreude auch auf andere Weise an. "Rambo", die Lichtschwerter von "Star Wars", Thelma und Louise: Die Fiktion überhöhte Schusswaffen zu Werkzeugen des Guten. Umstritten ist, welchen Einfluss Waffengewalt in Kinofilmen oder auch die Brutalität von Videospielen auf die Täter der Massenschießereien hatten. Bei vielen Amokläufern der jüngeren Geschichte gibt es aber Hinweise darauf, dass sie von Ressentiments und Hass getrieben waren - und fast immer handelte es sich um weiße Männer."


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