ZeSta 18

Falschdarstellungen und Vorurteile
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Patrik
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ZeSta 18

Beitrag von Patrik » Do 3. Jan 2019, 22:30

"usk 18"-Kennzeichnungen, Prüfungen 2018 für eigenständige Spiele außer Re-Releases. Sammlungen oder DLC sind nicht erfasst, wohl aber Remakes.
Conan Exiles
State of Decay 2
A Way Out
God of War
Wolfenstein II - The New Colossus
Yakuza: Kiwami 2
Warhammer: Vermintide 2
Senran Kagura Burst Re:Newal (vermutlich wegen sexuellen Inhalten ab 18)
Defiance 2050
UPPERS
Call of Duty: Black Ops 4
Hitman 2
Just Cause 4
Let it Die
Red Dead Redemption 2
Fallout 76
Rico
Overkill's: The Walking Dead

Bereits 2017 geprüft:
Agony
Conan Exiles
EA Sports UFC 3
Die BPjM-Entscheidungen liegen mir leider nicht vor. Kann da jemand helfen? Ansonsten wäre ich auf Sekundärquellen angewiesen.

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Pyri
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Pyri » Fr 4. Jan 2019, 21:00

Das erste "Kiwami" würde ich auch rausnehmen. Das erschien für die PS4 nämlich ebenfalls bereits 2017 im Westen.
Und gemeint mit der (Neu-)Prüfung kann demnach offenbar nur der PC-Port sein, welcher wiederum erst heuer (2019) veröffentlicht werden wird. Darüber hinaus würde ich zwischen "Remake", Remaster und Re-Releases unterscheiden.
Interessant fände ich persönlich aber ohnedies nur jene Titel welche aufgrund ihrer Darstellung von Frauen(figuren) erst gar nicht geprüft wurden, oder für eine Veröffentlichung im Westen aus jenen politischen Gründen überhaupt nicht vorgesehen waren - respektive genau deswegen verändert worden sind - in den letzten Jahren eine ganze, unüberschaubare Menge. Wobei jede "Statistik" welche diese Entwicklung bewusst ausspart den Charakter eines simplen Zerrbildes aufweist, ohne Anhaltspunkte diese Menge auch nur erfassen zu können: wenn etwa behauptet wird, dass Hersteller heutzutage besser wüssten was sie "dürfen" ist "Zensur" bereits dermaßen verinnerlicht worden, dass sie ein Alleinstellungsmerkmal darstellt (und jede vermeintliche "Liberalisierung" über solche "Statistiken" angesichts dieser Form und Praxis der Öffentlichkeitsarbeit eine zynische Fußnote).
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Patrik » Sa 5. Jan 2019, 12:16

Eine vollständige ZeSta inklusive sexueller und verfassungsfreindlicher Inhalte fände ich auch interessant. Allerdings ist das mehr als nur ein Update. Für's erste würde ich dabei bleiben, in der Veröffentlichung nur auf das Problem hinzuweisen. Allerdings macht es tatsächlich Sinn, zumindest intern auch andere Gründe schon mal zu zählen. Danke für den Einwand.

Rigolax
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Rigolax » So 6. Jan 2019, 02:36

Wann wollt ihr das posten? Ich hätte nämlich noch eine Entscheidung der BPjM aus dem letzten Jahr, die recht interessant ist. Allerdings mag ich die noch nicht öffentlich mitteilen, sonst sabotiere ich meinen eigenen Scoop. Da die Meldung vermutlich sonst nie in die Öffentlichkeit käme, weil die BPjM das in den Fällen in der Regel nicht öffentlich macht und wohl auch sonst keiner nachfragt, will ich auch den Publisher noch vorher für eine Stellungnahme anschreiben. (Außerdem hab ich auch von der BPjM die Entscheidung zugeschickt gekriegt und muss mal schauen, wie/in welchem Umfang ich die aufarbeite.)

Vorzeitig vom Index auf Antrag gestrichen wurden, jeweils internationale Versionen:
  • Painkiller: Overdose (Bekanntmachung Nr. 2/2018)
    Borderlands (B. Nr. 3/2018)
    Saints Row The Third (B. Nr. 10/2018)
Sonst wurde Wolfenstein 3D nach 25 Jahren automatisch auf Listenteil B folgeindiziert, weil die Beschlagnahmebeschlüsse damals offenbar (auch) nach § 86 StGB, also Propagandamittel, ergangen sind. Wären die nur nach § 86a StGB (Symbole), wäre die Streichung prinzipiell möglich gewesen nach Rechtsansicht der BPjM, weil ja eben § 86a StGB streng genommen nicht nach dem JuSchG relevant ist.

Hier wohl ebenso entbehrlich, da "sexuelle" Inhalte (vmtl. wegen "Posendarstellungen"): Criminal Girls 2 und Valkyrie Drive Bhikkhuni auf Teil A.

Sonst halt Kennzeichnungen von 3 Spielen trotz NS-Symbolen: Attentat 1942, Through the Darkest of Times (gamescom-Demo) und My Child Lebensborn (gamescom-Demo). Post Scriptum erhält hingegen keine Kennzeichnung (wobei das vermutlich informell im Beratungsdienst der USK entschieden wurde, nie einem USK-Gremium unter OLJB-Vorsitz vorlag. Aber egal, das rafft eh schon keiner mehr außerhalb der Bubble. Nur etwas ärgerlich, da ich explizit darauf hingewiesen hatte in meiner Meldung, und GameStar das offenbar (mittelbar) von mir hatte und unterm Tisch fallen ließ – dass die das von mir hatten spricht schon dafür, dass das im Dev-Stream mehrere Tage vorher gesagt wurde und ich das dann erst recherchiert habe, und meine Meldung dann auch auf Twitter recht viel geteilt wurde. Aber ich hör aber schon auf zu ranten.)

EDIT: Ach ja, Wolfenstein 2: The New Colossus mit der Nicht-Indizierung der int. Version. Aber auch nicht relevant, ich schreib's hier nur for the record.

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Re: ZeSta 18

Beitrag von Pyri » So 6. Jan 2019, 18:16

Rigolax hat geschrieben:Sonst wurde Wolfenstein 3D nach 25 Jahren automatisch auf Listenteil B folgeindiziert, weil die Beschlagnahmebeschlüsse damals offenbar (auch) nach § 86 StGB, also Propagandamittel, ergangen sind. Wären die nur nach § 86a StGB (Symbole), wäre die Streichung prinzipiell möglich gewesen nach Rechtsansicht der BPjM, weil ja eben § 86a StGB streng genommen nicht nach dem JuSchG relevant ist.
Vermutlich wegen dem Horst-Wessel-Lied das bei jedem Start ertönt und in keinerlei Kontext eingebunden ist. Ansonsten erinnere ich mich, dass auch zu "Wolfenstein" (2009) einmal explizit vom Propagandamittel-Paragraphen die Rede war, auf SB.com glaub ich - das wurde dann hier oder im alten Forum als vermeintlicher Fehler kommentiert - aber etwa von mir schon damals als solcher bezweifelt.
§ 86 StGB (3) hat geschrieben:(…) gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.
Also ich sehe da keinen Unterschied und arbeitete beruflich selbst schon mit solchen Propagandamitteln. Die Frage die sich mir dabei stellt ist jene, ob das Medium selbst als Propagandamittel angesehen wird, oder ob etwas Propagandamittel integriert hat (wie "Wolfenstein" oder "World at War"). Und das können eben Musikstücke, sonstige Tonaufnahmen oder Bildmaterial wie Plakate und Filmaufnahmen sein.
In der historischen Debatte wird heutzutage praktisch jedes Material (wie zum Beispiel Wochenschau-Berichte oder Portrait-Aufnahmen) als solches angesehen - nicht nationalsozialistisch sanktionierte Bilder existieren demnach seit der Machtergreifung kaum und jedes Medium das diesbezüglich etwas übernimmt arbeitet gewissermaßen mit Propagandamitteln.
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Rigolax » So 6. Jan 2019, 19:57

Pyri hat geschrieben:Vermutlich wegen dem Horst-Wessel-Lied das bei jedem Start ertönt und in keinerlei Kontext eingebunden ist. Ansonsten erinnere ich mich, dass auch zu "Wolfenstein" (2009) einmal explizit vom Propagandamittel-Paragraphen die Rede war, auf SB.com glaub ich - das wurde dann hier oder im alten Forum als vermeintlicher Fehler kommentiert - aber etwa von mir schon damals als solcher bezweifelt.
Dass das wegen des Horst-Wessel-Liedes ist, habe ich mir auch schon gedacht. Wobei ich mal meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Hitlerbilder schuld gewesen wären. Man müsste sich die Beschlüsse mal besorgen.

§ 86 sagte damals schon: "(2) Propagandamittel im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche Schriften (§ 11 Abs. 3), deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist.". Ob dies für die bloßen Symbole -- das Lied ist vor allem ohne Text -- zutreffend sein kann, ist imho zweifelhaft. Zu bedenken ist auch, dass nach BGH-Rechtsprechung nichtmal "Mein Kampf" als Propagandamittel gilt nach § 86 StGB (vgl. http://www.bpb.de/politik/extremismus/r ... mein-kampf).

Das angesprochene zu Wolfenstein (2009) habe ich mal kommentiert. Es steht im JMS-Report von Dezember 2010 so drin [Ergänzung: Neueren hab ich nicht]. Wolfenstein 3D wird kurioser Weise nicht so gelistet. Siehe Anhang. Auch ist dies nachweislich falsch. Der entsprechende Beschluss des Amtsgericht Detmold steht im Wiki hier: https://vdvc.de/wiki/Beschluss:_Wolfenstein und da findet sich höchstens etwas zu § 86a StGB und § 131 StGB. § 86 StGB könnte implizit sein, dann müsste aber der JMS-Report sicherlich alle 3 Normen listen, damit es sinnig ist. Anzumerken ist noch, dass die BPjM-Aktuell die §§ 86, 86a, 130 und 130a StGB in einer Liste zusammenfasst, was nicht zielführend ist, da eben § 86a StGB u.a. nicht nach § 18 Abs. 5 JuSchG usw. relevant ist.
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Pyri » Mo 7. Jan 2019, 00:37

Vielen Dank für die Klarstellung.
Rigolax hat geschrieben:(…) Ob dies für die bloßen Symbole -- das Lied ist vor allem ohne Text -- zutreffend sein kann, ist imho zweifelhaft. Zu bedenken ist auch, dass nach BGH-Rechtsprechung nichtmal "Mein Kampf" als Propagandamittel gilt nach § 86 StGB (vgl. http://www.bpb.de/politik/extremismus/r ... mein-kampf).
Ausschlaggebend ist beim Lied zweifellos auch die Melodie. Nicht nur der Text.
Also wenn etwa auf einer rechten Demo es eine Gruppe "nur" vor sich her summen würde, anstatt zu singen, könnte sich praktisch nur noch auf eine andere Herkunft der Melodie berufen werden - welche aber im Kontext der Demo keinen Sinn ergeben würde. In jedem Fall ist es kein Symbol im Sinne von 86a, genauso wenig wie es Sinn machen dürfte ein ganzes Buch zu einem Propagandamittel zu erklären.
Die Kennzeichen sind auf alle Fälle ähnlich wie Wappen in der Heraldik zu sehen - sie dienen eben als Erkennungszeichen, können daneben aber durchaus auch einen ganz anderen Inhalt aufweisen. Während es beim Propagandamittel wiederum auf letzterem ankommt - mit der Melodie als Programm.
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Rigolax » Mo 7. Jan 2019, 00:54

Also das Horst-Wessel-Lied ist schon ein Symbol nach § 86a StGB, falls das nicht klar ist (bin mir nicht sicher, wie du das meintest). Siehe sonst diesen Aufsatz des wissenschaftlichen Dienstes, S. 14 und Fußnote 82: https://www.bundestag.de/blob/195550/4d ... n-data.pdf Gilt auch ohne Text/für die Melodie, wollte ich auch nicht anzweifeln. Ich mein nur, ob es nicht nur Symbol, sondern an sich auch Propaganda ist, vor allem ohne Text.

Ich weiß auch nicht genau, was rechtlich „Propagandamittel“ ist. Meine Ausführung war auch etwas unklar: Es kann ja wohl sein, dass Wolfenstein 3D „an sich“ ein Propagandamittel laut dem Gericht wäre, das wär dann nach § 86 Abs. 1 Nr. 4, vermutlich: „Propagandamittel, die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen,“ oder eben Inhalte nach Nr. 1 bis 3 enthält.

Ehrlich gesagt ist das hier fischen im Trüben. Dazu müssten sich Juristen fundiert äußern.

Zu bedenken gebe ich aber noch, dass OLG Frankfurt 1998 nur nach § 86a StGB erging, nicht 86 StGB bei Verbreitung durch einen „Anhänger der nationalistischen Szene“ auch noch. Das ist ja auch gesichert, das Urteil hab ich und es ist so weitreichend bekannt, dass das nach § 86a StGB erging.

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Re: ZeSta 18

Beitrag von Pyri » Mo 7. Jan 2019, 16:08

Rigolax hat geschrieben:Also das Horst-Wessel-Lied ist schon ein Symbol nach § 86a StGB, falls das nicht klar ist (bin mir nicht sicher, wie du das meintest). Siehe sonst diesen Aufsatz des wissenschaftlichen Dienstes, S. 14 und Fußnote 82: https://www.bundestag.de/blob/195550/4d ... n-data.pdf Gilt auch ohne Text/für die Melodie, wollte ich auch nicht anzweifeln. Ich mein nur, ob es nicht nur Symbol, sondern an sich auch Propaganda ist, vor allem ohne Text.

Ich weiß auch nicht genau, was rechtlich „Propagandamittel“ ist. (…)
Ehrlich gesagt ist das hier fischen im Trüben. Dazu müssten sich Juristen fundiert äußern.
"Propaganda" kann auch ein Buch sein. "Propagandamittel" verschiedene Medien, die "rechtlich" genauso wenig definiert werden wie "Computerspiele" oder "digitale Spiele". Oft findet sich nur eine grobe Unterscheidung zwischen Druckwerken und elektronischen Medien - vor allem wegen der unterschiedlichen Handhabe zur Kennzeichnung im Jugendschutzbereich.
Und ich weiß zwar nicht ob das beim Bundestag "Juristen" geschrieben haben, aber Du scheinst doch davon auszugehen dass das "richtig" wäre. Oder?
Also können demnach weder das Liedgut, noch die Hitlerbilder, mit "Propagandamittel" gemeint sein - da diese schon als "Kennzeichen" definiert wurden. Ob ein Gericht dem folgt oder nicht. Ähnlich wie beim pejorativen Begriff "Sekte" sollte mit dem Wort "Propaganda" gedanklich keine Wertung verbunden werden - es geht nicht unbedingt darum, wie in dem Fall, "Propaganda" zu verhindern...
Beim Lied kann ich dem auch noch zustimmen, zumindest dann wenn es als Hymne (analog zu einer Flagge) angesehen wird - bei den Bildern stellt sich mir aber, obwohl ich davon mal gehört habe, schon die Frage was damit gemeint sein soll, ob eine spezifische Portrait-Fotografie damit gemeint wäre (eher nicht, wie etwa jene von Che Guevara), oder (reichlich absurd) sämtliche Hiterbilder. Einheitliche "Hitlerbilder" verwenden Computerspiele jedenfalls keine.
Es könnte ebenfalls behauptet werden: völlig irrelevant ob "Kennzeichen" oder "Propagandamittel", denn - und darauf wollte ich hinaus -, in Sachen "Sozialadäquanz" sehe ich zumindest keinen Unterschied, aber wie Du eingangs bemerkt hast wäre nur das eine relevant für den Jugendschutz, das andere aber nicht. Wie so oft handelt es sich hierbei um nichts das irgendjemand einfach so bestimmen könnte, sondern um semantische und interpretatorische Fragen - etwa auch ob das eine das andere ausschließen würde (was wiederum eher nicht der Fall sein wird). Im Übrigen beschäftigen sich mit diesen "Kennzeichen" oder "Propagandamittel" eher keine Juristen, sondern eher Historiker.
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Re: ZeSta 18

Beitrag von Patrik » Mi 9. Jan 2019, 21:39

Danke für die Infos. Hatte mir schon vorgenommen, den Freitagnachmittag in die Unibib zu gehen.
Rigolax hat geschrieben:Wann wollt ihr das posten?
Unter der Woche habe ich aktuell zwischen Kind und Job wenig Zeit. Ich würde vorschlagen, es am Sonntag fertig haben und dann per Timer am Montag zu veröffentlichen. Einwände?

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