Wikipedia-Eintrag

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » So 26. Jul 2015, 20:08

Die Diskussion zur Relevanz kann hier verfolgt werden.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Patrik » So 26. Jul 2015, 21:58

Falls es hilft: Wir wurden 2011 vom Bundesfamilienministerium in den “Dialog Internet” eingeladen. Da das aber die Vorgängerregierung war, sind die Infos dazu mittlerweile zwar etwas versteckt – aber immerhin kann man auf der Ministerienwebseite noch die Teilnehmerliste laden.
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Pyri » Di 28. Jul 2015, 19:42

marcymarc hat geschrieben:Die Diskussion zur Relevanz kann hier verfolgt werden.


Als "Diskussion" würde ich das nicht bezeichnen. Eher Ausdruck davon welches Gedankengut dort auch meiner Erfahrung nach vorherrscht: und "Relevanz" wird darin ja typischer Weise nicht einmal definiert.
Also wenn sich da schon vor Jahren jemand darauf eingeschossen hat, dann wird das auch wieder passieren. Mit "Argumenten" dem nicht beizukommen sein.
Diese Willkür ist auch der Grund, weshalb die Wikipedia nicht in die UNESCO-Liste aufgenommen werden sollte: in der englischsprachigen sind diese absurden Selbstdarstellungen mittlerweile zwar weitgehend unterbunden, in der deutsch"sprachigen" kann das demnach aber sogar noch schlimmer geworden sein - solange eine entsprechende andersdenkende Mentalität nichts diesbezüglich unternimmt. Und diese Zuschreibungen sollen vermeintliche Selbstdarstellungen ja sogar noch verhindern...
Allein was diesbezüglich "Relevanz" heißen soll: Jura Soyfer war auch ein bedeutender Schriftsteller, obwohl er keine Bücher verkauft hat. Dennoch scheint der Relevanzbegriff 1:1 ökonomisiert und quantifiziert aus der Statistik übernommen werden zu wollen - verbrämt mit kanonisierten, überregionalen, Zeitungen und anderer Zeichengrößen, die Diskurse nichts als verstärken.
Videospiele mit "Handyweitwerfen" zu vergleichen könnte wohl kaum unsachlicher und beliebiger sein: das ist schlimmer als einen Literaturbetrieb oder Musikschaffen mit Frisbeescheiben zu vergleichen. Wer soll das ernst nehmen, oder überhaupt verantworten können sich auf derlei "Debatten" einlassen zu wollen? Da stimmt nicht einmal das Verhältnis zwischen materiell und immateriell, geschweige denn irgendeine Wertung.
Und dann wird auch noch über die Sache hinaus nichts als Ahnungslosigkeit bei kulturellen Begriffen demonstriert: siehe die "Kritik" an den Pressemeldungen. Medien der Videospielpresse SIND meist nichts anderes als "Publikumsmedien", das kann man ihnen ja sogar eher vorwerfen, und eben eher keine "Fachmedien" - da sie an ein bestimmtes Publikum, eben das von Videospielen, gerichtet sind, dahingehend auch Fanzine-Charakter haben usw. Vielmehr sind gerade Zeitschriften die darüber hinaus gehen, entweder ökonomisch, wissenschaftlich, feuilletonistisch oder in Richtung Lifestyle, in dem Bereich rar gesät und/oder haben sich längerfristig nicht halten können... Also da wird etwa schonmal "Publikum" oder Special Interest mit "Mainstream" verwechselt etc.
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Di 28. Jul 2015, 20:14

Was ich aus der Diskussion mitnehme ist, dass unsere Öffentlichkeitsarbeit besser sein könnte. Wir können noch so viele Aktionen fahren und hinter verschlossenen Türen für die Rechte unserer Mitglieder eintreten, wenn das nicht öffentlichkeitswirksam an die "Publikumsmedien" lanciert wird (mit dem Hinweis der kostenlosen Mitgliedschaft), kriegen wir null Hits bei entsprechenden Suchen. Die GameStar fand es eine gute Idee, dass sich der Verband gründete, aber mit Berichterstattung hält sie sich zurück. Es ist wohl auch zuviel verlangt, dass sich die Redakteure die Infos aus unserem Blog holen.

Diejenigen, die dort diskutieren sind zwar aktive Mitglieder, jedoch keine Vertreter der Wikipedia selbst.Daher verfolge ich erstmal das Thema dort weiter, bis ein eher positives Meinungsbild erzeugt wurde - vielleicht können ja auch weitere Mitglieder, die sonst auf Wiki aktiv sind dort mitargumentieren. Dann würde ich versuchen, den Artikel zu posten und falls er gelöscht wird, mit denselben Argumenten ans Team heranzutreten.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Pyri » Mi 29. Jul 2015, 04:02

marcymarc hat geschrieben:Was ich aus der Diskussion mitnehme ist, dass unsere Öffentlichkeitsarbeit besser sein könnte. Wir können noch so viele Aktionen fahren und hinter verschlossenen Türen für die Rechte unserer Mitglieder eintreten, wenn das nicht öffentlichkeitswirksam an die "Publikumsmedien" lanciert wird (mit dem Hinweis der kostenlosen Mitgliedschaft), kriegen wir null Hits bei entsprechenden Suchen. Die GameStar fand es eine gute Idee, dass sich der Verband gründete, aber mit Berichterstattung hält sie sich zurück. Es ist wohl auch zuviel verlangt, dass sich die Redakteure die Infos aus unserem Blog holen.

Diejenigen, die dort diskutieren sind zwar aktive Mitglieder, jedoch keine Vertreter der Wikipedia selbst.Daher verfolge ich erstmal das Thema dort weiter, bis ein eher positives Meinungsbild erzeugt wurde - vielleicht können ja auch weitere Mitglieder, die sonst auf Wiki aktiv sind dort mitargumentieren. Dann würde ich versuchen, den Artikel zu posten und falls er gelöscht wird, mit denselben Argumenten ans Team heranzutreten.


Dass etwa die GameStar den VDVC anfänglich unterstützte hat historische Gründe: der Verband konstituierte sich im Zuge der Medienschelte/Moralpanik/Antigames-Repressalien nach Winnenden. Das war zwar schon eher nach der eigentlichen "Killerspiel"-Debatte, aber immerhin. Damals ging es den "Publikumsmedien" gewissermaßen noch um "Anerkennung" (ihres Hobbies - von Spielen - was auch immer), diese glaubt sie (und mit ihr die Industrie) mittlerweile aber schon längst erreicht zu haben. Industriell sind auch vergleichbare Förderungen in Deutschland da, gibt es sogar einen eigenen Preis vom Bund, die Anerkennung als "Kulturgut" erfolgte zumindest partiell - schließlich werden künstlerische Gesichtspunkte selbst bei der USK berücksichtigt und der E-Sport hat im Vergleich zwar einen schweren Stand, findet aber auch immer mehr Unterstützung - wie zuletzt beim VfL Wolfsburg. Schließlich kann an den freiwilligen Jugendschutzprogrammen auch die ganze Branche verdienen.
Die Zeiten haben sich geändert: Games und ihr Publikum werden zunehmend als Geschäft/Stimmen für alte Medien und PolitikerInnen betrachtet (siehe das Umfeld von LeFloid im SWR oder bei der Merkel), weil das Internet der Ort ist an dem auch sie, und nebenbei die ganze Welt, sind, zunehmend als lukrativer Markt betrachtet wird. Im Gegenteil sind die alten Medien auf einem konstanten Rückzug, kämpfen teilweise ihr letztes Gefecht. Und die Feindbilder/Untersuchungsgegenstände von einst haben sich auch geändert. Nicht einmal die BPjM scheint heute mehr mit der unsicheren Mediengewalt-Wirkungsforschung recht argumentieren zu wollen, darauf nicht mehr zu bauen, oder zu vertrauen - siehe meinen Link hier: viewtopic.php?f=79&p=15809#p15809

Und in dieser Welt versteht man einfach nicht, dass es einen eigenen Verband für Computerspieler geben braucht. Allen voran die Publikumspresse und Videospielindustrie nicht, denn diese will vielmehr "Videospiele für alle" propagieren, also die Idee dass potentiell jeder Mensch ein Gamer ist, oder das zumindest sein kann. Alle Personen in allen Ländern. Letztere als allererste “neue Märkte erschließen”.
Es geht nicht mehr darum, dass Gamer auch "normal" sein können, sondern Games sollen vielmehr "normal" werden - sich anpassen. Weil die Restgesellschaft will sie auch spielen können wollen. Und es geht ebenfalls um ein dialektisches Verständnis von Politik: darin hat nicht (mehr) die Politik eine Bringschuld in Hinblick auf Games (wie vielleicht noch 2009), sondern vielmehr Games sich an diese neuen politischen Verhältnisse mit ihnen selbst als "neuen Leitmedien" zu richten - zum Beispiel halt als "Kulturgut" und allem was da begrifflich und normativ dazugehört, all der vorgegebenen Verantwortung.

Im Gegenteil wurden in den vergangenen Jahren vermeintlich eingefleischte Gamer selbst zu einem neuen Feindbild für diese spielende Allgemeinheit - man denke nur an die Hass- und Sexismus-Debatten. Sie werden als rückständig, aggressiv usw. betrachtet, zumindest verschroben, unter Umständen personell von denselben Leuten die in der "Killerspiel"-Debatte sich noch vehement gegen Gewaltvorwürfe gewehrt haben. Jetzt, auf ihrem ureigenen Marsch durch die Institutionen, stimmten diese wie selbstverständlich in womöglich nicht ganz dasselbe, aber annähernd gleiche Lied in einer nur leicht veränderten Tonlage ein - so geht es zwar vielleicht nicht mehr um “Verbote”, aber immer noch um Ausgrenzung, Ablehnung, Verzicht auf unpassend empfundene Inhalte - oder werden diese Inhalte, wie etwa hier unter der Sonne Kaliforniens http://www.gametrailers.com/videos/n59s ... echanbara- der Lächerlichkeit preisgegeben.
Da gibt es viele Taktiken und Strategien, wie damit am besten negativ umgegangen wird - regelmässig nachzulesen auf meinem Blog, so unverständlich der auch immer sein mag: gerade bei meinen Sexthemen oft ist es da manchmal erstaunlich wie sich schon Greenlight-Prozesse kleiner Projekte auf Steam um Konzepte der Zensur bemühen. Das erinnert mich teilweise sehr an die Zeit in Deutschland mit der USK vor 2003. Wobei Gabe Newell indirekt gewissermaßen Elke Monssen-Engberding spielt…

Überspitzt formuliert: problematisiert wird nicht mehr der Akt der Gewalt, wie das sich gegenseitig Umbringen der “Killerspiel”-Debatte, sondern “alle” wollen “gleichberechtigt” umbringen dürfen - zumindest angeblich, ist das die repräsentative Vorgabe. Und “gleichberechtigt” bedeutet in dem Fall, dass sie “angemessen” in Spielen repräsentiert werden wollen - zumindest legt das ein Journalismus/Aktivismus in diese Richtung nahe. Um welche Gruppen es dabei auch immer geht - “gleichberechtigt” bedeutet nicht, dass es verständlich wäre wenn Leute daran gehindert werden, dass in Nischen mal nicht vorgesehen ist, alle Fünfe gerade sein gelassen werden, manche damit nicht einverstanden sind, mit Computerspielfiguren als Objekte lieber weiterhin ihre Fantasien ausleben oder sich in Trashtalk ergehen - nein, das wird heutzutage als das Problem erachtet. Weil es, im Unterschied zum früher problematisierten Umbringen, nicht zu Repräsentationszwecken taugt. Parallel dazu ist der Grundtenor einer Inklusion dementsprechend einseitig: Teilhabe (an Gesellschaft) oder gar Respekt für ihre eigenen Lebenswelten können jene Unreifen, vermeintlich Zurückgebliebenen, sexuell Benachteiligten, sozialen Störenfriede und Bürgerschecks mit ihren Interessen am allerwenigsten erwarten.

Ebenfalls ähnlich fallen die Pathologisierungen dabei aus. Auch diese Computerspieler, deren Körper und Geist werden mit ihren Interessen, Emotionen, Libido oder Humor als Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden betrachtet - teilweise begründet und verständlich, wenn man etwa an Swatting denkt - meistens aber eher doch nicht, hat es auch nur jene politisch-ideologischen Gründe der gemeinsamen (Familien-)Werte und des "guten Geschmacks" den schon ein Jack Thompson dereinst begleitete.
Während das aber genau diese “Computerspieler” als Gruppe wären, die noch als solche wahrgenommen werden. Ob über einen Verband, auf der Wikipedia oder im alltäglichen Leben.

Und wer etwa mal hinter diverse Doppelmoral und/oder Maßnahmen auf Steam geblickt hat, wie wir sie ja kennen und die teilweise - ich kenn mich da nicht so gut aus - noch VPN erkennen können und aushebeln, wird auch schnell jede eitel Wonne über die neu gewonnene “Liberalität” der USK und “Diversität” der Publisher in Zweifel ziehen, eine USK welche heutzutage unter Umständen schon während der Entwicklung in unliebsame Inhalte eingreift und an Marktchancen beratend euphemistisch “anpasst”. Man denke nur an “Borderlands 2” oder den Eindruck, welchen Ubisoft mit “South Park” letztes Jahr vermittelte.

Hinzu kommt, dass “Videospiele für alle” Technik, Systeme, Praktiken und Plattformen enorm diversifiziert hat. Es stimmt auch, dass es kaum mehr einen gemeinsamen Nenner gibt. Früher konnte man noch teilweise sagen, dass Games eine gemeinsame, ähnliche Ästhetik aufweisen.
Gerade bei “Indie”-Spielen wird heute in Abgrenzung jedoch auf den exakt kopierten Minimalismus und Reduktionismus, die Abstraktionen arrivierter Kunstwerke gesetzt. Wer nur solche spielt, der findet in “Call of Duty” und “Mortal Kombat” natürlich keine Gemeinsamkeiten.

Und andere haben der "Szene" , wegen dem DRM, DLC, Konsolen oder was weiß ich, sowieso längst den Rücken gekehrt, sind "erwachsen" geworden, in einem anderen "level" oder haben Familien gegründet, einen ausfüllenden Job und deshalb keine Zeit mehr für Games, kamen kompetitiv mit dem Alter vielleicht auch nur nicht mehr so gut mit.
Doch genau das war das Ergebnis einer Verbreiterung des Games-Publikums, und so geht auch das Selbstverständnis in der Branche (bei Industrie und Presse) von heute: dass es eine eigene Interessenvertretung für Gamer braucht, versteht da niemand. So wie es auch keine Bücherleser- oder Musikhörer-Interessensgemeinschaften gibt, sondern wenn dann nur einzelne Fanclubs von speziellen Sachen, spezifischen Inhalten. "Fan" darf man dabei ja noch sein, aber da kommt es auch darauf an: wovon.
Gestern hörte ich etwa kurz in ein Podcast-Interview mit Jörg Luibl von 2009 rein: wenn ich das mit Äußerungen desselben Redakteurs nur ein paar Jahre später vergleiche, ist das kaum zu glauben was er damals noch gesagt hat. Das waren 180° - der wird das vermutlich abstreiten und vielleicht meinen, dass er auch damals schon für “Reife” plädiert hätte etc.
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Mi 29. Jul 2015, 07:47

Bei Deinen Ausführungen sehe ich zwar den Trend genauso, allerdings macht das für die Vertretungsarbeit keinen Unterschied. Wenn wir als Verband auch die Indie- und Casual-Gamer vertreten, dann sind diese Entwicklungen auch inhärent vertretungswürdig. Dass wir vermehrt Themen wie Zensur, Kundengängelung, etc. bearbeiten, liegt an unserem eigenen Hintergrund. Wenn jetzt aber die ganzen FarmVille-Spieler mit Zynga ein Problem haben, sind sie immer noch auf sich allein gestellt bzw. müssen erst einen Shitstorm lostreten, bevor sie ernst genommen werden. Auch hier ist der Verband natürlich in der Verantwortung, etwaige Missstände aufzutun und anzugehen. Allerdings wird das nichts, wenn wir nicht irgendwie unter den Gamern bekannt werden.

Es beißt sich einfach die Katze in den Schwanz. Kaum einer weiß, dass es den VDVC gibt und was er eigentlich macht, treten daher nicht ein. Da wir "nur" 1200 direkt repräsentierte Mitglieder haben (implizit arbeiten wir für alle), hält sich die Relevanz und entsprechende Berichterstattung zurück. Es fehlen Geldmittel und örtlich konzentrierte Mitarbeit, um großskalige Aktionen wie Aufklärungskampagnen oder "Eltern-LANs" zu fahren. Was wiederum dazu führt, dass kaum einer weiß, dass es den VDVC gibt und was er eigentlich macht.

Der Eintrag in Wikipedia sollte das ein Stück weit auffangen, auch um gegenüber BIU und GAME ein Gegengewicht in der Vertretungslandschaft (in der Wikipedia, s. Anhang unten) aufzubauen. Allerdings sind alle Kommentatoren in der Relevanzprüfung fachfremd, zu alt um es zu verstehen und/oder sogar negativ gegenüber Spielen eingestellt (s. Kommentar zum Nischenmarkt). Da die Relevanzprüfung nur eine Vordiskussion mit erfahrenen Wiki-Autoren sein kann, ist das Wort der Betreiber noch nicht gesprochen. Auch deswegen werde ich nach der Diskussion (ich hoffe es kommen noch positivere Stimmen) trotzdem den Artikel vervollständigen und einstellen. Wenn er wieder gelöscht wird, stelle ich für BIU und GAME einen Löschantrag wegen Irrelevanz (Nischenmarkt und so).

Wäre ganz nett, wenn Ihr mal Euren Senf oder gleich Verbesserungen in dem Artikel posten würdet.


Anhang: Liste Teilnehmer Dialog Internet mit Anmerkungen zur Vertretung in Wikipedia:
VDVC-dialog-internet-teilnehmerliste-ag-risiken-20110127.pdf
Liste Teilnehmer mit Kommentaren
(95.53 KiB) 63-mal heruntergeladen

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Fr 7. Aug 2015, 16:33

Die Relevanzdiskussion ist archiviert worden und sie ist mau ausgefallen, genauso viel Argumente gegen wie für Relevanz (davon die meisten für vom Ersteller). Wollen wir es trotzdem versuchen? Wenn ja müssen wir noch ein bisschen Substanz hinzufügen, hat wer noch Ideen? Die Aktionen des VDVC sind im Artikel verlinkt, damit man nicht zwei Orte hat um sie zu aktualisieren...

Artikel angepasst, neue Daten hinzugefügt.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Di 18. Aug 2015, 17:05

Wenn Ihr keine weiteren Anmerkungen habt, dann veröffentliche ich den Beitrag Ende der Woche.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Mo 24. Aug 2015, 21:37

Seite ist nun erstellt.

Ich bitte alle, die Seite zu beobachten und innerhalb der ersten Woche der Prüfung sich an der Diskussion um eine möglich Löschung zu beteiligen.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » So 30. Aug 2015, 18:21

Hallo Maruuarne!
Die von dir angelegte Seite Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler wurde zum Löschen vorgeschlagen. Gemäß den Löschregeln wird über die Löschung nun bis zu sieben Tage diskutiert und danach entschieden.
Du bist herzlich eingeladen, dich an der Löschdiskussion zu beteiligen. Wenn du möchtest, dass der Artikel behalten wird, kannst du dort die Argumente, die für eine Löschung sprechen, entkräften, indem du dich beispielsweise zur enzyklopädischen Relevanz des Artikels äußerst. Du kannst auch während der Löschdiskussion Artikelverbesserungen vornehmen, die die Relevanz besser erkennen lassen und die Mindestqualität sichern.
Da bei Wikipedia jeder Löschanträge stellen darf, sind manche Löschanträge auch offensichtlich unbegründet; solche Anträge kannst du ignorieren.
Vielleicht fühlst du dich durch den Löschantrag vor den Kopf gestoßen, weil der Antragsteller die Arbeit, die du in den Artikel gesteckt hast, nicht würdigt. Sei tapfer und bleibe dennoch freundlich. Der andere meint es vermutlich auch gut.
Grüße, Xqbot (Diskussion) 17:17, 30. Aug. 2015 (CEST) (Diese Nachricht wurde automatisch durch einen Bot erstellt. Wenn du zukünftig von diesem Bot nicht mehr über Löschanträge informiert werden möchtest, trag dich hier ein.)


Es geht los. Ich kann es mir nur erklären, dass es ein Spielegegner ist, der die Löschung (anonym) beantragt.

Gibt es Vorschläge, wie wir einer Löschung entgegnen können? Als stärkste Argumente empfinde ich, dass die Relevanzkriterien nicht kumulativ sind und die Entwickler- und Publisherverbände in diesem Bereich offensichtlich als relevant eingestuft wurden. Auch wenn es mehrere Verbände gleichen Ziels gäbe, wären alle genauso relevant.


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