Wikipedia-Eintrag

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Patrik
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Patrik » So 30. Aug 2015, 20:15

Interessanterweise kommt der Antrag nachdem ich versucht habe, den Tonfall etwas objektiver zu gestalten. (Die Analogie zur Bücherverbrennung im Geschichts-Abschnitt brauchte in meinen Augen etwas Distanz. Die Änderung ist aber noch nicht freigegeben.)
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » So 30. Aug 2015, 20:19

-- Ehemalige Löschdiskussion --

Vorschlag für Argumentation:
Der Vollständigkeit halber hier die Auseinandersetzung mit den Kriterien:

Als relevant gelten Vereine, Verbände, Netzwerke und Bürgerinitiativen, die '''mindestens eines''' der folgenden Kriterien erfüllen:

'''eine überregionale Bedeutung haben''',
-- Der VDVC hat durch seine Ausrichtung als (Bundes-)Verbraucherverband durchaus überregionale Bedeutung. Er wird als Ansprechpartner regelmäßig in Presse und Rundfunk zitiert, wenn in Medienartikeln nicht nur die Herstellerseite oder Politik zu Wort kommen soll, sondern auch die Nutzerseite. Wie im Artikel dargestellt, beteiligt er sich an Gesetzgebungsinitiativen im Bundesbereich. Dazu kommt die Teilnahme an Verfahren der EU-Kommission, die jedoch noch anhängig sind und daher nicht im Artikel besprochen werden. Der Verband vertritt die Verbraucher in Sachen Videospiele bundesweit vor Publishern, Politik und bei anderen Verbänden der Spielewirtschaft (siehe Hinweis auf runden Tisch bei EA, Rundfunkbeschwerden, Teilnahme Dialog Internet - davon sind [[http://vdvc.de/forum/download/file.php?id=497| beinahe alle Teilnehmer]] in der Wikipedia mit einem Eintrag vertreten, auch wenn sie gleiche oder weniger Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben). Derzeit ist eine Verfassungsbeschwerde zur Neufassung des §131 StGB in Arbeit, über die aus nachvollziehbaren Gründen noch nichts näher berichtet werden kann.

'''besondere mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben''',
-- Zur Gründung des Verbandes gab es große Resonanz in der (Fach-)Presse. Die Berichterstattung ist in den Folgejahren eher auf Einzelaussagen des Verbandes zu bestimmten Diskussion eingegangen oder bezog sich auf die Veröffentlichungen des Verbandes (Umfragen, Statistiken). Im Vergleich ist die Berichterstattung zu anderen Verbänden des Videospielesektors ähnlich, jedoch verfügen die Entwickler- und Publisherverbände natürlich über die Angestellten und finanziellen Mittel, eher in den Vordergrund zu treten. Dem Verband aber deshalb die Relevanz abzusprechen, würde das Gleichgewicht um die Diskussion von Spielen in der Öffentlichkeit stören und würde dafür sprechen, auch GAME und BIU als irrelevant für die WP zu markieren.

'''eine besondere Tradition haben oder'''
-- dieser Punkt ist für den Verband zu verneinen, da die Vertretung von Computerspielern überhaupt noch keine Tradition hat. Bisher waren Spieler bei der Vertretung ihrer Interessen auf "shitstorms" und mehr oder weniger sachliche Diskussionen in (Hersteller-)Foren angewiesen. Bestehende Verbraucherorganisationen konnten nicht auf die Expertise zu digitalen Spielen zurückgreifen, um die Anfragen professionell bearbeiten zu können. Insofern ist der VDVC als erster Verband dieser Art zu bezeichnen.

'''eine signifikante Mitgliederzahl aufweisen.'''
-- Unabhängig von der nicht leicht zu quantifizierenden Bedingung einer "signifikanten" Mitgliederzahl, muss davon ausgegangen werden, dass es anderen Verbraucherorganisationen mit Mitgliedern ebenso ergeht: Es werden andere Organisationen Mitglied sein, jedoch selten die Verbraucher selbst - trotzdem wird auf Zuruf gearbeitet und auch Personen vertreten, die nicht unbedingt Mitglied sein müssen. Der VDVC hat daher gar nicht den Anspruch, dass unbedingt jeder Gamer in Deutschland Mitglied sein MUSS. Mitglieder im VDVC sind nicht nur Einzelpersonen, sondern, wie auch im Artikel dargestellt, andere Vereine wie LAN-Ausrichter und Spielerzusammenschlüsse (Clans, etc.). Der BIU als Anbieterverband hat 26 zahlende Mitglieder, der GAME ca. 100 zahlende Einzelpersonen und juristische Personen.

Der obigen Auseinandersetzung folgend komme ich zu dem Schluss, dass mindestens eines der Kriterien erfüllt ist.


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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Patrik » Mo 31. Aug 2015, 08:57

Ich würde regelmäßige Präsenz in Presse und Rundfunk auf Bundesebene ebenfalls erwähnen. Wir sind gern zitierte Experten — gerade wenn nicht (nur) Anbieter zu Wort kommen sollen.

PS: Die aktuelle Löschdiskussion sieht mir so aus, als würde sie recht offensichtlich grundlos geführt. Würde also deinen Post nur “der Vollständigkeit halber” anfügen und mich nicht reizen lassen, die Diskussion unnötig auszuweiten.
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Mo 31. Aug 2015, 09:46

Der Löschantrag geschah auch ohne Anmeldung "anonym".

Habe die Argumentation jetzt mal dort gepostet.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon marcymarc » Mi 2. Sep 2015, 08:01

Die neueste Antwort spricht wieder Relevanz ab, weil angeblich nur ein Treffer bei Google News (ich komme jedoch beim Suchen auf rund ein halbes Dutzend), BIU hat mehr (für 2015), GAME wirklich nur einen. Wäre schön wenn jemand anderes als dauernd nur ich auf die Löschdiskussion antworten würde, bzw. sich bei tatsächlicher Löschung dann auch beim Löschantrag für BIU und GAME mitbeteiligen würde.

Eins ist jedenfalls klar, wir müssen mehr Pressemitteilungen und Stellungnahmen verfassen. Unser Blog reicht nicht aus, um Medienreichweite zu erlangen.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon TheRealBlack » Mi 2. Sep 2015, 22:35

anscheinend versucht jemand stimmung gegen dich zu machen man sollte das dringend beobachten und ggf auf die wortwahl achten.
Happy Coding.

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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Pyri » Do 3. Sep 2015, 00:18

So wie ich das sehe soll etwa das Zitat "Kaum einer weiß, dass es den VDVC gibt und was er eigentlich macht, treten daher nicht ein. ... Der Eintrag in Wikipedia sollte das ein Stück weit auffangen" sozusagen ein "Beweis" sein, dass der Wikipedia-Artikel einem Werbezweck dienen würde und wäre das dann ein Grund für die Löschung, weil eben Werbung als solche dort untersagt wäre.
Das kann - völlig unreflektiert - jedoch praktisch über jeden Artikel behauptet werden, der etwa eine prominente Person behandelt. Insgesamt ist das aber alles völlig unklar und intransparent, immer noch komplett undurchsichtig und werden Werturteile kaum vernünftig deutlich gemacht, etwa weiterhin was "Relevanz" da überhaupt heißen soll - geschweige denn wie diese mit dem doch Hauptinteresse einer Objektivierbarkeit in Einklang gebracht werden soll. Gehe deshalb davon aus, dass das im Sinne von Selbstdarstellungen eine einzige riesengroße Charade ist, eine Farce die letztendlich darauf hinausläuft, dass Werturteile im Sinne eines ideologisch einseitigen, rationalistischen Weltbildes als Fakten ausgegeben werden sollen. Für mich ist dieser ganze Löschantrag ein völlig absurdes, maßlos überhebliches und komplett unbegründetes Theater. Diese sogenannten "Kriterien" können überhaupt nicht stimmen, da sie weder "Relevanz", noch enzyklopädisches Wissen als solches definieren, also praktisch alles was einen Eintrag in der Wikipedia überhaupt ausmachen oder rechtfertigen würde.
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Re: Wikipedia-Eintrag

Beitragvon Patrik » Do 3. Sep 2015, 09:46

Wir haben sehr regelmäßig Kontakt zu großen Medien (u.a. ARD, Spiegel, wobei ich auch Unterstützung bei Recherchen zähle) und die Wikipedia “diskutiert” über Relevanz. Ehrlich gesagt scheint mir das eher Getrolle zu sein, was da passiert. Leider scheinen Trolle in der Wikipedia recht viel Einfluss zu haben, wenn man die Debatte so verfolgt. Die “Relevanzkriterien” sind da womöglich eher Rechtfertigung als Regelung – wie schon 2009. Wenn die Wikipedia enzyklopädische Relevanz als Maßstab nutzen wollte, sollte sie zum Beispiel verfolgen, wie oft ein Artikel aufgerufen wird. Das wäre ein objektiver Parameter.

PS: Ich habe keine Lust mich an dieser “Relevanzdiskussion” zu beteiligen, sondern stecke meine Zeit lieber in sinnvolle Projekte.
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