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Thema "Killerspiele-Verbot" (Jetzige Regelungen)

Falschdarstellungen und Vorurteile

Re: Thema "Killerspiele-Verbot" (Jetzige Regelungen)

Beitragvon Patrik » So 9. Aug 2009, 19:54

Die Pegi hat Vor- und Nachteile. Es ist zum Beispiel sehr positiv, dass auf der Packung angegeben wird, warum das Spiel erst für eine Altersgruppe freigegeben wird. (Außerdem ist die Freigabe "ab 0" bei der USK deutlich daneben: In dem Alter sollte noch kein Kind am Computer spielen.) Allerdings sind Pegi-Angaben für Verkäufer nicht rechtlich bindend (so wie es bei uns die USK auch lange nicht war), somit bleibt Beschaffung weiterhin ungehindert möglich - auch für zu junge Menschen.
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Re: Thema "Killerspiele-Verbot" (Jetzige Regelungen)

Beitragvon AssMan » So 9. Aug 2009, 20:07

Könnte man das PEGI-System nicht übernehmen und die Freigaben als "verbindlich" anerkennen?

Auf der anderen Seite könnte man auch durchaus fragen, warum es in anderen Länder auch ohne verbindliche Freigaben klappt?
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Re: Thema "Killerspiele-Verbot" (Jetzige Regelungen)

Beitragvon Patrik » So 9. Aug 2009, 21:03

Das wäre für die Industrie auf jeden Fall interessant. Allerdings wäre es mit größerem Aufwand verbunden, da Richtlinien und Gesetze harmonisiert werden müssten. Es ist zum Beispiel auch so, dass die PEGI Spiele aufgrund von Kraftausdrücken "ab 16" oder gar "ab 18" einstuft, wohingegen Schimpfwörter in Deutschen Medien weitgehend toleriert werden. Noch krasser wird es, wenn man an Darstellung von menschlichen Körpern denkt: Die Darstellung einer stillenden Mutter wird in Deutschland absolut unbedenklich angesehen, während sie in anderen Staaten der Erde (z.B. USA) nur Volljährigen zugänglich wäre.
Bewertung der Eignung eines Mediums für Jugendliche hat immer auch etwas mit dem Wertegefüge der Gesellschaft zu tun. Daher wird es schwierig, einen gangbaren Kompromiss zu finden, der für alle Verbindlich ist. Wenn die PEGI wegen derber Sprache "ab 16" empfiehlt, bleibt die Entscheidung, ob man es nicht doch 12jährigen geben sollte (derbe Sprache ist ja nicht überall als schlimm angesehen), immer noch offen. Für Empfehlungen is ein Kompromiss also leichter als für eine Vorschrift.
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Re: Thema "Killerspiele-Verbot" (Jetzige Regelungen)

Beitragvon Sandra Uhling » So 9. Aug 2009, 21:33

Hi,

also ich bin persönlich gegen die PEGI.
Soweit mir bekannt ist, füllen die Anbieter eine Checkliste aus und das war es.
Ich finde es persönlich schon gut, das bei uns Pädagogen sich die Spiele ansehen.
Auch das es verbindlich ist, finde ich gut.

Problem soll auch sein, das es große kulturelle Unterschiede gibt.
Hinweis: guckt mal bei Portugal (PEGI): es ist möglich das bestimmte Länder abweichende Ratings bekommen.

Der Witz bei der ASK (die für "Bildschirmspielgeräte") ist, das die nur für münzbetriebene Geräte zuständig sind.
Das finde ich mal chaotisch.

Wünschenswert finde ich auch eine Regelung für "user made content".
Wie Userlevel, Videos und was es sonst noch so gibt. Oder gibt es da schon eine Regelung?
Game Accessibility - because everyone wants to save the universe!
... oder wie man seine Zielgruppe erweitert und seine Hauptzielgruppe weniger frustriert
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Re: Thema "Killerspiele-Verbot" (Jetzige Regelungen)

Beitragvon Patrik » So 9. Aug 2009, 22:07

Soweit ich weiß, ist "user made content" generell ab 18. Zumindest, wenn es sich um ganze Spiele handelt. Und davon gibt es ja einige. ("Battle for Wesnoth" und "World of Padman", um nur zwei Hochkaräter zu nennen.)
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