Zur Werbung ein paar Bannerideen. Über eine bessere grafische Umsetzung würde ich mich natürlich sehr freuen. Dabei die Frage: Sollte man das vielleicht in Form einer facebook-Gruppe von der "offiziellen" Seite trennen und dann ggf. per Link einbinden?

Und als Blaupause für eine PM:
Pressemitteilung
Gamer: Indizierung und Verbot verfassungswidrig!
Der „Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler“ (VDVC) und weitere Initiativen haben eine Petition gestartet, die nicht weniger fordert als das Verbot gewaltdarstellender Videospiele abzuschaffen und die Indizierung in ihrer jetzigen Form zu streichen. Die scheinbar gewagte These: Zumindest bei Videospielen sei die gegenwärtige Anwendung des § 131 StGB schon rein formal ungesetzlich. In Urteilen und Aufsätzen habe die Norm jegliche Konturen verloren und genüge nunmehr nicht den vom Bundesverfassungsgericht formulierten Anforderungen. Auch würde zunehmend das Verbot entgegen der Intention des Gesetzgebers nicht mehr mit möglichen Auswirkungen auf die Gewaltbereitschaft gerechtfertigt, sondern damit, dass gesellschaftliche Werte geschützt werden müssten. Gegen eine solche „Geschmackszensur“ nimmt Patrik Schönfeld (VDVC) klar Stellung:
„Wir glauben nicht, dass in einer freiheitlichen Demokratie Verbote wegen des „falschen“ Geschmacks einen Platz haben sollten.“
Was beim Verbot von Gamern nur befürchtet wird, ist bei der Indizierung schon längst Realität geworden. Eigentlich eine Maßnahme des Jugendschutzes, wird die Indizierung schon längst aus ganz anderen Gründen eingesetzt. Es soll ein „Handlungsdruck“ auf die Hersteller ausgeübt werden, damit diese missliebige Spiele in Deutschland gar nicht erst veröffentlichen. Dies funktioniert zuverlässig - Selbst nach der Auffassung von Spielegegnern liegt der wesentliche Indizierungseffekt in der „Zerstörung von Marktchancen“. Jugendliche schützt dies freilich wenig vor dem Verlangen nach solchen Spiele, da indizierte Titel erst recht Begehrlichkeiten wecken. Xy von „Pirate Gaming“:
„Es ist erschreckend, dass Politiker diesen Missbrauch der Indizierung nicht stoppen, sondern sogar fördern.“
Große Erfolgschancen geben selbst die Verantwortlichen ihrer Initiative nicht, aber darum geht es ihnen zumindest im Moment auch nicht. Die ePetition wird als Möglichkeit begriffen um auf die offen zweckwidrige Anwendung von Indizierung und Verbot aufmerksam zu machen. Nichtsdestotrotz sind die Spieler für den Fall gerüstet, dass sie mit 50 000 Unterschriften in den ersten drei Wochen eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss erreichen: Auf etlichen Seiten wird in „Anmerkungen“ jedes Detail zur Petition erläutert. Wem das zuviel ist, findet die wichtigsten Argumente in einer separaten Übersicht, die sich, wie auch die Anmerkungen, auf der Seite
http://www.spielepetition.de finden. Der Link zum Mitzeichnen fehlt natürlich auch nicht.